Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1558 (15.6.1923)
- Date
- 1923-06-15
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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1 ■ r " \' » «r. M8 ' ' . Men, FteiW; «svrate ist mit größdsr Barlsicht erfolgt. Zirm Titel der Ge- Ibüude wüd Eiewichbungen ist Mt bemerken, daß die Britischösterreichische Banik- und Handels-Aktrenigesellschaft durch einen Werbrag mit ihren Gründern das zu einem modernen Wankyebüude unvgMUbe PcvHy-Palais - um den Betrag von 90,000.000 K. evtvorben hat. Die über diesen Betrag ihmausgchenden Aulfwendungen für den Umbau — sie übersteigen den Betrag von fünf Milliarden Kronen — wurden von den Gründern getragen und steilen der Bank nicht zur Last. Zwei wertere Realitäten und die gesamten Einrichtungen figurieren « der Bilanz mit einem Betrage von 2.206,805.285.12 K. Die BanL hat sich entschlossen, von der durch das Bundesgesetz vom 34. Juli 1922 gebotenen Möglichkeit der Aufwertung Gebrauch zu machen mvd das Nonrinale der Aktien von 400 K. mvf 1000 K. aufzustempeln. Im Hinblick aus das bezüglich des Bankgebäiudes Ausgeftchrte, wurde zum Ausgangspunkt der ^Auswertung und fomch der Ausstenrpelung eine bilanzmäßige Wertechöhnng des BmÄgebäudes um 1.200,000.000 ft. genommen. Dasselbe sicht sonach mit 1.290,000.000 K. zu Buche. Das Mienkapital erscheint in der Bilanz nach durchgesühÄer Austvevtinvg mit 2 Milliarden Kronen, der Reservefonds, der aus den: Agio bei Neuemissionen von Aktien gebiildet wurde, mit 850 Millionen Kronen. Durch die der GeineMversammlung voryeschlagenen Dotievungen werden die Reserven aus rnsgesankt eineinhalb Milliarden Kronen sich erhöhen. Ueberdies ist eine Kapitalsevhohuug beabsichtigt, durch welche, dieder Bank zur Verfügung stehenden eigemn Gelder vervielfacht werden sollen. Zum Gewinn- und Verlustkonto ist zu bemerken, daß die Einnahmen aus denr laufenden Geschäft die Povsonalspesen und allgemeinen Geschäftsunkosten decken.^ Wirksamkeilsbeginn der JeSmgsvorfchrifte« der Sesterreichischen Natioyalbank. Starke Zmpcchme des Barschatzes. — Geringe Zunahme des Banknotemrmlaufeß. Nach dem letzten Ausweis der Oesterreichiq'chen Nationalbank vom 9. Juni hat der Banknote Minlauf um 28 Milliarden Kronen zugenommen und beträgt nunm-chr 4860 Mil- Karden. Auch der Barschätz hat sich um 123 Milliarden erhöht und beträgt 1671 Mlliarden. Zum Ausweis versendet die Oesterreichische NationaWank folgendes Cammunique: Die Qesterrarchische NationaWank hat die in ihreen Besitze befindlichen, von Zeichnern von NationMank-AWen .seinerzeit auf. Rechnung des ZoichNungsPreises eiwgelieferteu 8^lprozentiyen Dollarschatzscheme, welche bisher auf dev Mtitzseite der Barckausweise unter der' Post „Ausständige Einzahlungen auf dasr Mtienkapital" geführt, wordene sind, bei Fälligkeit "zur EinMsung prüsentiert. Die Finangverwaltung hat die Schatzscheine in einrechenbaren Devisen- und Valuten eintzelvist, welche dem Barlschatz einverlL'ibt worden sind. Demnach ist die erwähnte Mtivpoft im Ausweise der Nationallbank vom 7. Juni Verschwunden. Hiermit ist die volle Einzahlung des gesamten Mtiendafnitals, die gemäß Art. 85 der Satzungen die Voraussetzung des Wirksamkeitsbeginnes der Deckungsvor- .schrfften bildet,'erreicht. Bekanntlich sind diese Deckunysvorschriften schon bisher ohne gesetzlichen Zwang eingchalten worden, ja die vorhandene Deckung war schon bisher erhäblich großer, als sie nach dem Gesetz von nun alb sein muß. WähreNtz nach dem Gesetz der Notenumlauf fortan einschilieUich der GiroveMnMchkoiten nach Abrechnung der staatlichen Darlehensschuld während der ersten fünf Jahre nur zu 20 Prozent -durch den Barschatz gedeckt sein müßte, deckt nach dem vorliegenden Ausweise der Barschatz die gesamte Zirkulation mit fast 96 Prozent. Im einVölnen weist der Wochenausweis folgende Veränderungen auf: Der Bavschatz hat durch Einlösung der Dollarschatzscheine eine Stärkung um rund 87 Milliarden erfahren. Darüber hinaus find ihn: rund 96 Milliarden durch Evweöbung von Devisenbeständen, größtenteils aus dem Besitze der Regierung, gegen Noten zugcflossen. Im ganzen ist eine Vermehrung des Barschatzes um rlunid 188 Milliardc'N eingetreten. Im WechsÄeskompte überistiegm die Entreichungen das Inkasso in der albgelaufenen Woche um ettva 14 MMarden, so daß die zur bankmäßigen Deckung des Notenumlaufes geeigneten Aktiva der National-bank eine Erhöhung um rund 187 Milliarden erfahren haben. Andererseits hat sich die Dafllehensischnilld des Bundes („Oeisterreichische Staatsschatzscheine") durch Rückzahlungen aus Eingängen auf die Vermögensabgabe um rund 3 Milliarden vermindert. Bringt' uran außerdem noch den obertlvahnten Betrag von 87 Milliarden in Abzug, um welchen sich der Barschatz ohne gleichzeitige Ausgabe von Banknoten vermehrt hat, so verbleibt ein Betrag von 47 Milliarden, dem auif der Passivseite eine gleich hohe Zunahme der GesamtzirDulation gegenüber steht, die sich auf die effektive Noterrzirkulation und aus die «iroverbiudlichkeiten ungafähr zu gleichen Teilen verteilt. Stinues will in die Lodzer Textilindustrie eindringen. Aus Lodz wird uns berichtet: Das Stinnes-Konizern bringt setzt der Textilindustrie in Lodz lebhaftes Interesse entgegen. Fn der letzten Woche hielt sich ein,Vertreter Stinues' in Lodz rrrfs um mit der dortigen Großindustc c in Fühlung zu treten. Die erste Etappe für das Eindringen in die Lodzer Textilindustrie soll die Gründung einer Bank '.n Lodz sein, die die klußgabe hatte, die Aktien der Lodzer Textilfabriken um kanflvcfftige fremde Valuten' zu erwerben und einen Textil« trnst zu beigründen. Diase Kv>mbinat.on Stinues' weicht von einer bisherigen Tätigkeit'ab, weil der Stirrnes-Konzerre bisher «ußerlhaG Deutzschlands nur bemüht war, Rohstoffquellen ni sich zu bringen, jedoch Industrien, welche Fert'.gfabriikate Erstellen, auswich. Die Lodzer Kombination des Stinneskvuzevns teMert wohl hauptsächlich auf die FcUetzun'g im ^port nach Rußland, der ja fvülhea: oder sväter von Lodz aus ' Wiener Morgenzeituns.___^ Die Zuteilung der englischen Trmrche der Völlevbund« anleihe. London, 14. Juni. (Reuter.) Die Zeichner, die große Beträge der österreichischen Anleihe übernommen hatten, werdm etwa zchn Prozent ihrer Zeichnungssumme zugeieilt erhalten, die kleinen Zeichner 35 Prozent. An der Londoner Börse würde die Anle''he heute zu Beginn mit einem Aufgeld von 4,5 Prozent, späier mit einwr solchen von 6 Prozent gehandelt. Die ratenweise Einzahlung der WKeMmdanlvihe. Die MöglichEoit, die Oqsterreichische garantierte Staatsanleihe 1933—4943 (Wtkevbundan'leihe), Ausgabe, für Oesterreich, auch in Ratenzahlungen zeichnen zu können, bedeutet für kleine Sparer kaum weniger als für große Zeichner eine außerordentliche Erleichterung und Begünstigung. Bekanntlich muß nür ein Viertel des Gesamtbetrages der beabsichtigte Zeichnung in der Zeit vom 1. bis 30. Juni 1923 bar erlegt wer^ den. Die. übrigen Raten können zu gleichen Teilen am 16. Juli, 1«. Angust und 16. September, zuzüglich der bis dahin ausgelaufenen Stückzinsen, - erlegt werden. Will man z. B. gegenwärtig Titres im Nominale von 1000 Dollar zeichnen, s.o muß mau etwa am 16. Juni nur 16/509.100 K. erlegen. Am 16. Juli sind dann 16,615.800 K., am 16. August 16,719.100 K. und am 15. September 16,618.900 K. zu er- < legen, wodurch die Zeichnung voll erfolgt ist. Für Zeichner, die nur Titres im Nominale von 100 und Ist Dollar erworben wollen, genügt selbstvechäMich der zchnte öder hundertste Teil der vbm angeführten Beträge. Djefer Umstand wird sicherlich zahlreiche Zeichner dazu bewegen, größere Beträge zu erwerben, da auf diese Weise, ohne daß die Flüssigkeit schr großer Geldmengen im AugenAick erforderlich wäre, doch hohe Beträge der so.außerordentlich begchrten.und für den Zeichner so vorteilhaften Anleihe evworbm werden können. Erste Donau-DamPftchWhrtS-Geseüschast. In der geistern abgehqltMen Sitzung der Ersten Donau-DampWchiffahrts- Gesevlschaft wurde der Rechnungsabschluß des Jahres 1922 vorgelegt. Nach Vornahme statutenmäßiger Wertabschreibungen' im Betrage von K. 5L40M7L99.— sowie einer Rücklage für den Erneu erungsfonds pro K. 3.636,493.652.—. ferner nach Dotat>ion des Schiffe-Assekuranzlfonds mit K. 500,000.000.—, sowie einer Zuwendung zuMNsten der Ältpensionisten im Betrage von K. 500,000.000.— eÄbvbgt für das Jahr 1922 ein Reingewinn von K. 3.721,034.270.96. Es wurde beschlossen, der für den 90. Juni l. I. anberaumten Generalversammlung der Mionäre Vorschlägen, nach statutenmäßiger Dotation des Relsevveisonds mit K. 741/161.475.40 und nach^ Ausscheidung der auif die Mninistration entifallenden Tantieme pro K. 148M2L96.08 eine Dividende! von, K. 16.800.— pro Aktie sowie an die Genußscheinbefitzer K. 243,523.950.—, d. .i K. 9740.93 pro RententeÄ, zur Bert-cilung zu bringen, den Restbetrag von K. 148,947.160.47 auf neue Rechnung vorzutragen. (Entgeltlich.) Zentral-Enropäsche Länderbank. Aus Paris wird telegraphiert: Die GenerabversamNtlung der Zcutra'l-Euvopäischen Länder<bank hat die Dividende Pro 1922 für die Prioritätsaktien mit 6,6 Prozent irud für die Stammaktie mit 3 Prozent festgesetzt. Unter Berucksichtigüng der erst im Laufe des Jahres 1922 sukzessive erfoilgten Einzahlung der Prioritätsaktien wird der Coupon derselben nach Abzug der ftauzösischeu Steuern mit 3.77 Frauken, der Coupon der Stammaktien nach Abzug der ftauzösischen Steuern mit 2.14 Franken eingelD. Die Steuer ist diesmal ausnahmsweise hoch, weil der Berechnung derseWen der Kurs der Länderibaltkaktien, im Jahre 1921, einschließlich der anhaftend gewesenen Coupons für die Jahre 1944-1920, zugDundegel'egt wurde. (Entgellilich.) Der gestrige Berliner Privatverkchr war im Hiulblick auf die Markentwertung und der damit verbundenen neuerlichen katastrophalen Auswärtsbewegung der, fremden Zahlungsmittel sehr fest. Die Esifektenkurse würden durchswegs in die Höhe gesetzt. . Die Budapester. Effektenbörse hielt gestern keinen Verkehr ab.und bleibt am 19. Juui gesMossen. . . Wiener Börse. An dergestrigen Börse war das Interesse wieder den Bankeüwerten zuge-wendet, denen größere Käufe für ausiwärtige' Rechnung zu namhaften Kurssteigeruirgen verhalfen. Oesterreichische Kredit-Abtien gewam.en 17.500 K., Unioubank 18.000 K. und Ungar. Kredit 7000 K. Atzf den ülbrigen Gebieten fanden jedoch im HiMick auf die bevorstehende Versorgung — Geld iv>ar zwar flüssig und zu dreiviertel Prozent cmgeboten — Entlastuugsalbgaben statt. Die ungarischen Werte waren mit Rückficht auf größere ungarische Mgäben wesentlich niedriger. Es büßten Rima 26.000 K. und Salgo 65.000 K. ein. Alpine-vor-, loren 7000 K. und Staatsbahn 45.000 K. - Im Schranken ivar die Beiivegurg nicht einheitlich. Boden>krc!dit pvofttierten auf Nachrichten von größeren amerikauischen Geschäften 40.000 K. und Niederösterr. Eskompte gingen nrit einer Steigerung von 33.000 K. aus dem Markte. Von PetroleUmwevten stiegen Apollo um 30.000 K. Hingegen büßten Scholdnica 360.000 K. ein. Brimuer Maschinen verloren 35.000 K. .... Wiener Morgenzeltung f\\ iT>j' iTTiJ iy I ü "»>!>> » m IPI* AAaÄ. ~ 16. IM 1928 Gsiw » Bezugsrechte: Qestevr. 5krMt 96.000 bis 42.000 ü* Alpine 140.000 bis 160.000 ft., Tvifailer 270600 ft., Böhw Zucker 65.000 K. Auf dem Anlagemarkte war die TäWoit gering Oesterreichische Renten teMerten schwächer. Von den Exoten notierten: Eos9700K., ErM 36.000K, Schubert 16.500* K., Steirische Braun'kolhle 76.000 K., Tepeg, H0.000 ft., Universale Bau 29.000 ft. Sott de« WaretuttiMe«. 'Da8 hiesige Platzgeschäst ist nach wie vor schwach, in Weich« Holz ist fast gar keine Frage vorhanden und in Harcholz werd«l nur geringe Mengen verkauft, die Konsumenten leiden unter bei herrschenden Geldknappheit und die perfekten Abschlüsse Werder in den meisten Fällen kreditiert: Die holzverarbeitende Industrie ist allerdings beschäftigt, kann aber infolge der bedrängte» Si« . tuation ihre Vorräte nicht ergänzen, zumindest nicht in dem Maß«^ wie es der Betrieb erfordert. Die Möbelindustrie kämpft, um auf i ihre Regien zu kommen; hieraus erklärt sich auch die ganz geringe . Nachfrage für Weichholz. Der Exportverkehr mit Deutschland hak infolge der jüngsten Ereignisse nahezu ganz aufgehört und dal Geschäft mit. I t a l i e n, Frankreich, Gagland und den über« seeischen Ländern war in der letzten Woche auch nur mäßig. In D e u t.s ch l a n d hat sich eine wesentliche Angleichun; der unter der Weltmarktparität liegenden Schnittholzvreise an di« BewertMg im Auslande vollzogen. Immerhin sind die Preis« rroch unter dem Stande, der nach Umrechnung für gleicharttgr - oder ähnliche Sortimente in England, Hylland und Dänemarl ' bezahlt wird. Der schwedische Markt zeigte sehr wenig Bewegung. Be« sonders im nördlichen Distrikt verkaufen jetzt wenig, trotzdem zeigen die Preise eine wachsende Stabilität. Auch in F i n n l a n b gibt es wenig Umsätze, trotzdem di» . Verlader immer höher notieren. Es heißt, sie rechnen damit, daß es zu einem Bruch zwischen England und Rußland kommen wird und daß England dann auf Finnlmrd angewiesen wäre. Aus Polen wirb gegenwärtig wenig nach dem Ausland ausgeführt. Man Mrt dies auf die hohen Eisenbahnftachten zurück, doch kann angenommen werden, daß diese sehr bald um,25«/» ermäßigt werden. In der Tschecho-Slowakei sollendemnächst die Eisenbahntarife firr Rundholz und Sageholz ermäßigt werden. Mit Ausnahme etlicher Partien Rundholz ist in allernächster Zeit in der Tschecho-Slowakei wenig verkauft worden. Baumwollgarne. „ Der letzte hiesige Verkehr brachte eine neuerliche Befestigung um je einen Punkt. Es notieren: Nr. 5/10 Bengalkeps pro Juli- August —.62 Dollar, Nr. 16 II» Surrt -.73 Dollar, Nr. 20 -.77 Dollar, Nr. 16/24 Halb-Amerika -.82 Dollar, Nr. 16/30 Rein-Amerika —.97 Dollar, Nr. 36/42 Mittel-Anrerika 1.02 Dollar, Nr. 36/42 Hoch I Amerika 1.22 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Baumwollzwirne. Auch diese Gattungen befestigten, sich um je einen Punkt. Es notieren: Nr. 10/12 Bengal zwei- und 'dreifüch pro Juli- August —.67 Dollar, Nr. 16/2 II Surat -.78 Dollar, Nr. 20/2 -.83 Dollar, , Nr. 20/2 Amerika —.94, Nr. 30/2 1.03 Dollar, Nr. 40/2 I 1.19 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung, trocken, mittel, naßscharf, Kab'et-Cents Aufschlag pro Kilogramm Rohe DaumwollgeweSe. Die folgenden Notierungen, welche um 1 Punkt höher sind, lauten: 82 Zentimeter 15/14 20/20 —.70 Schweizer Franken, 87 Zentimeter '19/19 30/30 —.76 Schweizer Franken, 80 .Zeutiineter 19/17 36/42 —.52 Schweizer Franken, 87 Zenttmeter 19/21 . 36'42 —.64 Schweizer Franken transit Wien pro Meter ab Fabrik exklusive Packung. Zucker. Die T.tldenz ist flau und vom letzten Börsentage in der laufenden Woche ist ein Rückschlag vo» 10 bis 15 Pmckte zu verzeichnen. Die Haltung an den Auslandsmärkten war stetig, später leich nachgebend. In der Tschecho-Slowakei stagniert das Zuckergeschäft, selbst für die geringen noch verfügbaren Expörtbestände zeigt sich keine Aufnahmeneigung. Der ' Rüüenstand wird im allgemeüren Leftiedigend beurteilt, doch wird auch trockene Witterung gewünscht, da das Wachstum der'Pflanze» immerhin zurückgeblieben ist. Der Londoner Markt verkehrte in behaupteter Stimmung, die weiterhin indes leicht uachließ, so daß die Tendenzberichte schwächer lauten. Kümmel. Dieser Artikel wird seit der jüngsten Zeit stärker gesucht, sowohl fiir den Inlandsbedarf als auch . Transitware. Die letzte holländische Ernte, welche nicht besonders günstig aussiel, machte sich durch die besteheftde^Warenknappheit einigermaßen fühlbar, innsomehr als man mit der neuen Ernte vor September kaum rechnen kann. Die Lagervorräte sind sowohl hier als auch in Rotterdanr äußerst knapp. Die Nottenmg siir holländischen Kümmel lautet: 45.500 K., man bewilligt aber auch bis 57.000 K. Wachse. In Deutschland zeigte der Markt eine weitere Befestigung, alle Rohstoffpreise wiesen erhebliche Erhöhungen auf. Die Nachfrage nach diesen Produkten war eine rege. Es notierten: ausländisches gelbes Bienenwachs 106 Ibis 103 Schilling, i. Original Japanwachs erste drei Marken 75 bis 76 Schilling pro Cwt., beides unverzollt ab Lager München) reines gebleichtes Bienenwachs 38.000 bis 39.000 Mark pro Kilogramm, I. deutsches Tafelparaffin 60/52 8200 Mark, Ceresin weiß 54/o6° 8800 Mark, naturgelb 6100 bis 6200 Mark. Hier notieren: Bienenwachs gelb 38.000 K., Karnaubawachs 96.500 Wien, Jcwanwachs 26.500 K. transit Wien, Montanwachs 4200 K. transit Wien. SsthmMe dt 8t. Marx. (Eigenbericht der ^Wiener. Morgenzeitung".) .• Rinder m a r E t. Der Auftrieb belief sich auf 260 Stück inländisches, 34 Stück ungarisches, — Stück tschecho - slowakisches, 222 Stück jugoslawisches und 178 Stück rumänisches, zu- - sammen 694 Stück Schlachtvieh, womnter sich 481 Stück Mast- und 213 Stück Beinlvieh befanden. Der GattMG nach waren 417 Ochsen, 129 Stiere, 148 Kühe und — Büffet) Es notierten: Ochsen je nach Qulität 13.500 bis 19.000 K. (21.000 ft.), Stiere, und Kühe 14.000 bis 17.000 K. (18.000 K.), Beinlvieh 10.000 bis 13.600 ft.- und Büffel — K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Im Anfangsverkehr blieben die Preise gegen Montag behauptet, späterhin traten Rückgänge bis zu 1000 K. per Kilogrcunm ein. S ch w e i n e m a r k t. Aufgetrieben wurden 731 Schweine, darunter 235 Fleisch- und 496 Fettschweine. Es notierten: Fettschweine 23.000 bis 25.000 K. und Fleischschweine 24.600 bis 29.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Verkehr auf Basis der Notierungen. S t e ch v i e h nr a r 'k t. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 2880 Stück Kälber, darunter 1419 lebeuoe, 1298. Weidnerschweine, 267 Weidnerschafe, 874 lebende Schafe, 18 Ziegen, 119 Kitze und 50 Lämmer. Sr notiertest Lebende ftäUMt