Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1557 (14.6.1923)
- Date
- 1923-06-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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So schnellte der D o l l a r von 64.939 auf 98.603 in die Höhe, daS Pfund stieg von 384.037 auf 453.662, der f r a n z ö s i s ch e Franken von 5416 auf 6244, der Schweizer Franke n von von 15.122 auf 17.605.60, die tschechische Krone von 2653.60 auf 2937.60 und die österreichische g e ft e mpelte Krone von 122.69 auf 186.90. Im gestrigen Wiener Clearing fiel die R e i ch sm a r k von 80 auf 68 Heller, die u n g a r i s ch e Krone von 8.79 auf 8.60. Hingegen besserte sich die tschechische K r o n e von 2100 aaf 2103. Die übrigen Devisen und Valuten wiesen unveränderten Preisstand auf, .wie nachstehende offizielle Notierungen zeigen r ßiearlngknrse der Österreichischen Nationalbank vom 16. Juni 1928. Devisen (Schecks und Aus- ZInB_ Zahlungen) Amsterdam k. 1 holl. Gulden Agram l jug. Kronen , , * Belgrad 1 Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark BrBflse! 1 belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei. Cbristlanla l norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London l Pfund Sterling » . Madrid 1 Pesetas » » , . » Mailand 1 Lire New York 1 Dollar. » z , . Paris l Francs ...... Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia l Lewa .. Stockholm 1 scHwedischeKronor Warschau I polnische Mark » Zurieb l schweizerische Franca Noten Athertkan. Noten v. 5 Dollar aulw, 7C650.- 70950.- > .» , kleinere , . . 70550.- 70850— Belglsche Noten 100 Francs . , 3850.— 3380— Bulgarische Noten zu 1000 Leva , 790.— 794.— V 0 0 :100 | 0 — » kleinere. * , 770.— 774— Dänische Noten 100 Kroner , . 12350.- 12410— Dektsche Noten su 1000 Mark. . 0.68 0,80 » . 0 .« 1OO » » » —»— — * ff Iu6!ß9f61 f e | *“*' Engl, Noten von 5 Llvrest, aulw, 325600.— 326500. fuß Oeld 4 27800.- 6 784— 6 784.- 8 0.68 41/» 3909— 6 9.15 6 363— 5 11635.— 5 12485— Kurs vom 12. Juni Ware Geld Ware 27900— 27800— 786.— 777.— 786.- 777— 0.74 0.80 3921.- 3894— 9.25 9.70 365.- 364— 11665.- 11685— 12515.— 12685— 27900— 779— 779— 0.86 3906.- 9.80+) 366— 11715.— 12715.— 3 327200.- 327800,—327200.— 327800.- . 5'/s 10485- 10515.- 10535.- 10565— . 6 3286.- 3294.- 3291.- 3299— . 4 70985.- 71135.- 70985,- 71135— , 5 4544.- 4556.- 4554.- 4566— . 5 2120.- 2126.- 2117,- 2123— .: 7>/, 811.— 813.— 804.- 806.- . 4»/, 18680.— 18720.— 18680.- 18720— . 6 0.87 0.93 0.96 1.02 , 3 12755,- 12785.- 12755.- 12785— 70650— 70550.- 3835— 783— 763— 12550— 0,80 70950— 70850— 3865— 787— 767— 12610— 0.92 4485.- 27650— '325f.50 3232.50 775.- . kleinere .... Französische Noten 100 Francs Holländische Noten lQOjQuIden . Italienische Noten v. 100 Llre aufw, » » kleinere . . . Jugosl, Noten ungeat. zu 1000 Dinar i» * » » 100 0 B G i kleinere Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark au iw, » . klalnere.... Rumänische Noten zulOOOu. 500Lei » » kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 5OO Rubel » * f. svO » pp, kleinere . » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.1000 auiw, » „ kleinere . «.wo.— Ungar, Noten (neueEm.) zu lOOOKr, 8,60 , „zu 10.000 Kt, , , , — 325500.— 326500.- 32530Q.- 326300.- 325300.- 326300— 4516,— . 4495— 27850.- 27650— -3267.50 3257.50 3247.50 3237.50 •779^ 767— 4525— 27850— 3272.50 325&50 771— klelnere » ■*. 766.- 776,- 758.- 762— 11510.- 11570.- 11550.- 11610— 0.74 0.86 0.83 0.95 0.69 0.81 0.78 0.90 373.T-. 375,- 374.- 376— 353.- 385.- 354.7- 366— —♦T —i— —— —iT* .“*•“* —»7- —«— lÄ- 18560^ 1848CL- 18560— 12660.- 12720.- 12660.— 12720— 10360,— 10420,- 10410.- 10470— 2101.— 2113.- 2100.- 2110— 2098.- 2108.- 2095— 2105— 8,50 8,70 8.70 8.90 T.— 8.45 8.65 8.65 m ■~T-, Der Mehrwert ans Shmfönteit. Vorschläge des rumänischen WirtschastsinsttttiteS. Das rmnänifche Wrvtschaftsrnstitut hat dem HanÄelss minister über sein Verlangen Vorschläge zur Regelung des Brchexportes vovgeliegt, welche Än wesentlichM folgende BchimmnngM beirchÄten: Absatzplätze für rumänisches Bich. Die 'HänptaGscchPlätze fito mmänisches Bich sind Deutschöstevveich und die Tschecho-Slowaker. Audevr in Betracht kommende Plätze, die in nächster Zukunst wichtige Absatzgebiete für unser Bich bilden könnten, sind Deutschland und die Türkei. Wer gegenwärtig kommen nur die ersteven in Betracht, weÄ unser Bich aus dem Banat, Siebenbürgen und der Bukowina sofort dorchm exportiert werden könnte. Die Exportzolltaxe für lebendes Bich, sagt das Mernorandum, müsse so kal-- kulr-rt werden, daß der inländische Preis des zu exportierenden Bichs plus Zolltaxe um 1 Prozent Meiner sei, als im Auslande. Es muß also berücksichtigt werden: 1. der Preis im Ausland, 2. der Preis im Inla,nde und 3. die Exporttaxe. Ad 1. Iü letzter Zeit kostete ein Kilogramm Fleisch L-vbendgewicht in Wien 15.000 östevr. Kronen und in Prag 8,5 tschech. Kronen. 1OO östevr. Kronen geben 39 Bani und eine itschech. Krone 5 Lei 60 Bani.!Fn unsere Währung mngevechnrt kostet ictüfo ein Kilogramm Fleisch Lebendgewicht in Wien 44 Lei und in Pmg 47 Lei. Diese Preise variieren je nach Valutakurs, Nachfrage und Angebot ufw. Sie müssen daher jrdesmal revidiert und richtiggestellt werden. Ad. 2. Nach eingetzogenenl Informationen kostet ein Kilogvanmr Mastfleisch im Ldmde 26 Lei. Die gelegentlich' der Vichausstellung in Sibiu gesammelten Daten haben ergeben, daß man den VieMchtern höhere Preise .bewilligen müsse, wenn ihnen die Bichzucht einen Gewinn abwerfen soll. Ad. 3. Die Zollexpovttaxen müssen in einem richtigen Verhältnis zu den in- und ausländischen Preisen für Exporivieh stchcu. Daher kömven sie nicht, ein für allemalt .fixiert werden, , sondern miisstn jedesmal je nach Bedarf Mt Die Exportzolltaxen dürfen unter den gegenwärtigen Umständen die Summe von 2500 Lei nicht übersteigen, soll der Bichexport überhaupt betrieben werden und den Exporteuren einen Gewinn abwerfen können« Der Export nach Oesterreich. Wir gezeigt, beträgt dev Durchschnittspreis für Fleisch Lebendgewicht in Wien 44 Lei und im Inlande 25 Lei Pro Kilogramm: Wenn man die Exporttaxe mit 2500 Lei pro Stück berechnet und AaS Stück auf 660 Kilogramm schätzt, so beträgt die Exporttaxe 4 Lei pro Kilogramm. Die Differenz von 30 bis 40 Prozent zwischen den in- und ausländischen Preisen würde sich folgendermaßen verteilen: Ladr- und Trasportspeisen sowie Zoll in Rumänien 1 Lei 40 Bani Pro Kilogramm, Frachtspesen und Futter, in Oesterveich 60 Bani. 15 Prozent Gewinn gibt 6 Lei 50 Bani. Also kommt ein Kilogramm rnmänisches Fleisch m Wien aus 44 Lei zu ftchen. Die gestrige Stimmung in Finanzkreisen. Im privaten Effektenhandel behauptete sich gestern eine entschiedene feste Tendenz. Im Vordergründe des Interesses standen die Mitteilungen der Niederösterreichischen Eskomptegesellschaft über die Interessengemeinschaft mit Schneider-Creuzot, die einen sehr guten Eindruck gemacht hat. Aus der Wiener Börsekammer. — Vermehrung der Sensalstellen. In der gestrigen Plenarsitzung der Wiener Börsekammer wurde beschlossen, auf die Völkerbundanleihe einen Betrag von 15.0 0 0 D o l l a r zu zeichnen. Ferner wurden die bereits ausgeschriebenen Sensalenstellen um eine vermehrt, so daß insgesamt >11 Sensalenstellen zur Besetzung golangen. Es wurde ferner bLschlossen, den Effekte-nbörsef-aal durch HeranKichung des alten Warenbövsesaales zu vergrößern und aus diesem Grunde den täglichen Schlußzetteltausch mterimistisch bis aus toeitores in den großen, gegen den Schortenrin-g gelegenen Garderöberaum zu verlegen. Endlich wurde eine Reihe laufender Notiemngsgefuche sawto Verwaltungsangelegenheiten erledigt. Die Vergebung der Wöllersdorser Werke. Gestern verlautete, daß endlich die Regierung in der Wöllersdorser Frage einen Ausweg gefunden habe. Es ist beschlossen worden, die Wöllersdorser Werke, welche schon seit einem halben Jahre stillstehen, einem neuen deutschen Konsortium zu übergeben. Bekanntlich sind die Wöllersdorser Werke eine Aktiengesellschaft, welcher der Staat und die Berliner A. E. G. angchören. Diese Aktiengesellschaft schuldet der A. E. G. 36 Milliarden Kronen. Da sich bisher niemand gefunden hatte, -er die Lasten vollkommen übernehmen wollte, hat sich die Erledigung dieser Frage verzögert. Nun scheint ein neues deutsches Konsortium, das aus der Metallum A. G., Berlin, der Züricher Ferrometal Societe und dem österreichischen Alder- Unternehmen Lestcht, sich' endlich entschlossen zu haben, die Lasten der A. E. G. vollkommen zu übernehmen und nicht nur einen Betriebskredit den Wöllersdorser Werken zur Verfügung zu stellen, sondern auch das Mienkapital der A. E. G. zu kaufen. Die Regierung hat diesem Plan ihre Zustimmung gegeben. ES sollen lschon die Verhandlungen vollkommen perfekt sein. Merdings scheint das neue Unternehmen mit der A. E. G. noch nicht vollkommen ins Reine gekommen zu sein. Die Wöllersdorser Werke Men in einzelne Unternehmungen geteilt werden, und zwar soll die Form einer Dachgesellschaft mit Subunternchmungen für diesen Zweck geplant sein. Diese Tochtergesellschaften sollen Gegenstände produzieren, welche bisher in Oesterveich noch nicht erzeugt wurden. So «sollen zum Beispiel die Glaswerke in den Wöllersdorser Betrieben Wetter ausgestaltet werden. Ein anderer Teil soll zu Muni-. tionszwecken verwendet werden usw. usw. Der Plan ist nur in großen Umrissen bekannt. Die näheren Details befinden sich noch in Ausführung. Die Postcmstalten als Zeichnungsstellen für die Oesterreichische Völkerbundanleihe. Außer den üblichen Zeichnungsstellen fiir die Oesterreichische VölkeMmdanleihe, nämlich der Oesterreichifchen Postsparkasse, Oesterreichischen Nationalbank und deren Filialen, Banken, Bankiers, Sparkassen, VersichernnHsgesellschnften, nchmen auch die österreichischen Postämter in der Zeit vom 1. Ibis 30. d. Zeichnungen auf die Bölkevbunoanleihe entgegen. Diese Tatsache ist besonders für das flache Land und für die kleinen Städte, in denen keine Bankfilialen, Sparkassen oder Versicherungsgesellschaften sind, von größter Bedeutn.ng, da dadurch die LanAwirte und Dorfbevölkerung Gelegenheit haben, ohne Zeitverlust und ohne Umwege Zeichnungen auf Völkerbundanleihe vorzunchmen. Die Postämter nehmen zum Zwecke der leichteren Verrechnung die Anmeldungen jedoch Mw in österreichischen Kronen entgegen, wobei die Umrechnung im Verhältnis von 70.800 Kronen für eine» Dollar erfolgt. Es können bekanntlich Stücke zu 10, 50,100 nrtd 600 Dollars gezeichnet werden. Die Einzahlung in österreichischen Kronen erifolgt zum oben angegebenen Umrechnungskurse von 70.800, doch Müssen für je 100 Dollar bekanntlich nm 93 Dollars, bezichungswerse der entsprechende Wert in österreichischen Kronen gezeichnet werden. Auch ist es möglich, bei den Postämtern und den übrigen Zeichnungsstellen die ratenweise Zeichnung voMnahmen, in der Weise, daß in der Zeit vom 1. bis 30. d. ein Viertel, an: 16. JE, 16. August und 16 .September je ein weit-eves Viertel zutzüglich der bis dahin aufgelaufenen 7prozetttige>n Stückzinsen zu zahlen ist. Erhöhung der Postanweisungsprovision im Scheckverkehr. Vom 1. JE an ist die GEHr, welche das Postspavkassenamt geinäß den: Scheckroglemmt für die Einkassierung und Gutschrift von Postanweisungen berechnet, auf 200 K. für eine Anweisung festgesetzt. BezüKich der für die Einlösung einer fehlt Postsparkassenamt zahlbar gestellten oder domizilierten Urkunde berechnetm Gebühr von 1 pro ntille, mindestens aber 1000 K. für ein Stück, tritt keine Aenderung ein. Die Automobilyändler gegen die Stenerpraxis der Ge Wintze Wien. In der Mtam unter Vorsitz des Konvmerziailrat Koch stattgchab«n Bersammlung des Be» bandeS vsterrüchischer Automobilhändler tvuvde in schävfft« Weife gegen das Vorgehen der Gemeinde Wien Stellung genommen, welche im Falle des Verlustes des Steuerkenw zeicheus, welches gegen Entrichtung der Antomobila>bgabe dem Autobesitzer zur Befestigung am Wagen ausgefolgt wird, ein Duplikat nur gegen neuerliche Entrichtung der Abgabe aus« folgt, trotzdem der Verlustträger durch die Amtsguittung dit erfolgte Stouerzahlung nachznweisen in der Lage ist. Dieser Standpunkt ist nach Ansicht der AutomobiMndler gefetzwidrig, da die Stouerpf-licht durch Entrichtung der Steuer er« füllt ist, gleichgültig, ob sich das bei diesem Anlaß ausgefolgt« Steuerkennzeichen im Besitze des Steuerzahlers befindet oder nicht. Aus diesem Grunde tvurde beschlossen, die Mitglieder aufzufordern, sich in derartigen Mllen an den Verband zu wenden, welcher sie fei der Erhebung der Beschwerde an den Ver« wa'ltungsgerichtshof unterstützen wird. Das von der Gemeinde für ihre Praxis angeführte Slrgument 'der Möglichkeit eines Mißbrauches mit einem gefundenen Steuevkenntzeichen ist nicht stichhältig, da sie die ^Kennzeichen numeriert und der Miß. bmuch mit einem gefundenen iKen-nzeichen als Betrug straf, gerichtlich verfolgbar ist. Schließlich fei darauf hrngÄvresen, daß auch die Polizeidirektion im Falle eines Verlustes einer Rum« merntafel dieselbe lediglich nur gegen Ersatz .der Herstellungskosten neu ausfolgt. Vevbandstag der österreichischen Kaustnannschaft. Morgen Freitag findet ein außerordentlicher Vevbandstag des Haupt- Verbandes der österreichischen Kaufmannschaft statt, an welchem Delegierte kM.fmännischer Korporationen aller Bundesländer teiluchmen werden. Den Gegenstand .der Tagssordnung werden vornchmlich dio bevorstehende Aenderung des ZolltarifeS und die Forderungen der Kaufmannschaft aus diesem Anlaß sowie die Diskussion über die übermäßige sozialpolitische 'Belastung der Kaufmannschaft bilden. Direkter Giiterwagenverkehr England—Kontinent. Tra« jekt Harwich—Zeebrngge. Die Korrespondenz Herzog berichtet: Auf dem Gebiete des Güterverkehres zwischen England und dem Konttnent wird mit Herbst dieses Jahres eine tief einschneidende Neuerung zur Einführung gelangen. Durch den Bau des Eisenbahntrajektes vom englischen Hafen Harwich zmn belgischen Hafen Zeebrügge und durch Indienststellung von Trajektgüterwagen wird ein durchlaufender Güterverkehr ohne zweimalige Schiffsumladung zwischen England und dem Kontinent zur Durchführung gelangen, wodurch eine wesentliche Verbilligung der Frachtraten erzielt wird. Weiters wird die Verpackung, und besonders die von gebrechlichen Gütern und von Lebensmitteln, bedeutend vereinfacht, was enorme Ersparnisse bedingt und auch eine Verringerung der Zollgebühren nach sich zieht. Gleichzeitig wird die Laufzeit der Güter wesentlich vermindert. In diesem neuen Verkehrssystem wird Wien als natürliches Verkehrs- und Handelszentrum von Mitteleuropa eine wichttge Stellung einnehmen. Diele Industriezweige werden infolge der bedeutenden Verbilligung der Gütertransporte nach England konkurrenzfähiz Werden. Das gilt besonders vom Wiener Kunstgewerbe, allen leicht gebrechlichen Waren, Maschinen und dergleichen. Auch die feinen Sorten unserer niederösterreichischen und steirischen Weine werden wieder zunehmenden Absatz sind. Auch Oesterreich ist bereits insoferne an der bisherigen Entwicklung beteiligt, als der frühere Abgeordnete und Ministerialrat Ingenieur R. Heine, der sich seit längerer Zeit in London aufhält, als technischer Experte beigezogen wurde und als Eisenbahnfachmann an den Verhandlungen über die Verkehrssörderung und den Abschluß von Eilsenbahnverträgen Mitwirken wird. Mit einer Reihe von Staaten sind bereits.solche Verträge abgeschlossen und analoge Verträge sollen auch mit den mitteleuropäischen Staaten, darunter auch Oesterreich, in den nächsten zwei Monaten abgeschlossen werden. Jngenieui Heine wird Mitte Juni nach Wien kommen, um dem Bundeskanzler Dr. Seipel und dem Verkehrsminister Dr. Schürff eingchend zu! berichten. * Milleilungen -es KreSilorenvereines von 1870, Das gerichtliche Ausgleich sv erfahre? wurde eingeleitet: Oesterreich: Asphaltorr Aktiengesellschaft für Asphalt und chemisch-technische Jndusttie Wien, 9. Bez., Lichtensteinstraße 20. Eibelsauer Pappenfabril Franz Weyrer, Inh. Frmz Weyrer jun. und Rudolf Eibel^ Eibelsan. Ketele Franz, Gemischtwarenhandlung, Wien, 2. Bez., Benedigerau 4. Ktttzer Josef, Gemischtwarenhandlung, Wien, 2. Bez., Rueppgaffe 10. Pudel Franz, Kunst- und Möbelttschlerei, Wien, 15. Bez., KlemeNtinengasse 27. Scher Jakob, Kaufmann Wien, 17. Bez., Hernalser Gttttel 11. Stadler Franz, Schuh« und Textilwarem-andlung, Wien, 4. Bez., Große Neugasse 11. — T s ch e ch o - S l o w a k e i : Hettdel Othmar, Handelsmanp Franzensbad. Matejka Stanislaus, Kaufmann, Prag. Schiller O Josef, Kaufmann, Niemes. Gnha Engelbert, Schuhmacher, Asch Günther & Penkert, Bauunternehmung, u. d. Verm. d. off. Ges Josef Günther und Josef Penkett, Bad Schlag. Zouhar Michael Kaufinann, Boskowitz. BernaS Johann, Kaufmcmn, CabuS Kyttmr L Co., Gerätschastenfabrik der chemischen Industrie Brünn-Kumrowitz. Hlavsa Alois, Bauunternehmer, Falkenau Pospischil Josef, Kaufinann, Falkenau. Nettl Arnold, Kaufinann FranzenSdorf. Böthh Paul Kaufmann, Hennersdorf. Konsum uu‘. Konsumproduktionsgenossenschaft m. b. H. „Selbsthilfe", Jaromer Teller Moritz & Co., u. d. Venn. d. off. Ges. Josef Kreutzer un- Friedrich Heinl, Karlsbad. Reif Heinttch, Kaufmann, Komorn Buril, Svagerka & Co., Metallwarenerzeugung, u. d. Verm. d off. Ges. Heinrich Risa, Anton Buril, Miroslav, Frmz uni Bozena Svagerka, Kuklena. Spitz & Stern, Erste Lucenece Zuckerwarenfabttk, Lueenee. HammermWer Ignaz, Kaufinann Lucenee. Holzindustrie-Gesellschaft m. b. H., Oberaltstadt-Tran tenau. Stepan Matte, Modistin, Pardubitz. Bazant & Dekanovskp Inh. Ladislaus Bazant, Brennmatettalien, Pardubitz. Sluniek, Gottlieb, Handelsmann. Prag-Wttchowitz. GardavSka Emilie Handelsfrau, Proßnitz. Thunl L Rmnnller, Inh. Richard 3iummlei Kaufinann, Nietchenberg. Alscher Franz, Autoreparaücrwerkstätti Reichenberg. Böhm lliudolf, Kaufinann, Neichenberg. Maeak Aloi? Gemischtwarenhandlung, Neichenberg. Deutschs Bank, Ges. m. l H., Reichenberg, Teputz, Znaim, Asch, Schluckenau und Pra; Watzenauer Joses, Kaufinann, Reichenberg. Slezak Albin, ehen Metallwaren-- und Lustererzeuger, Schimitz. Pir Frmiz, Kaufinam Teinitz a. A. Bindfeld Armin Nachf., Kaufinann, Tuttansk Sv. Martin. Schick Siegmund und Frau, Kaufleute, Bell Tapolcsany. Loskot Eduard, Elekttotechniker, Wittingau. Zema Josef, HaMMMY, WschMotz. tz^Lv^l a-mie» .1!I