Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-06-03 · Heft 1546 (3.6.1923) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1546 (3.6.1923)
Date
1923-06-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980627--14958-3001741
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

'v' . Wien/Sonntag . Wkerteir MorgenzeVkung. ' '' ' 3. Juni 1923 ■ ‘ Sette 8 Schweiz Mtvoche«. WeS erntete imr nicht JehicS SümteS und ljst. nicht nm Wn crSrt'dtf taon&cn. Es gchört aUjo' ein ganz unaewöihnliches Maß» von — sagen wir — LeichtglaübiiAkeit, dazu, sich doA ergäben M lassen. Damit ist diche Sache Kr mach erlediigt. Nicht erlled'igt G natüMch bk Darstellung der wirklichen GeWchte dieser Periode, nicht erledigt bleibt natürlich Äs da iMmÄhm nicht rrnwichrtyer Teil dieser Gelschichte auch die Darstellung^jenev Intrigen der Kreise, die um chre Titel, ihre Würds», ihr Vermögen und um ihre politische Machttellung zitteLnd und deren Verlust beklagend, damals wirklich tändiv nach ausländischen' Bajonetten gerüfen haben. Nicht erledigt blerbt mit einem Worte die Geschichte des Hochverrates, der in dieser ganzen, Zeit getriäben worden ist. Mer wen« von dieser Geschichte die Reibe sein wird, dann wird man teit Herrn Ctzevmn hier nicht als Zeu>gen einvernichmen, weil sein Platz VrÄ rnchr aus der Anklagebank ist. Mg. Czerrün: Memr Sie behaupten, daß ich gelogen habe, dann muß es für Sie ein großes Vergnügen fein, mich dessen zu Überwegen. Sie haben nichts anderes zu tun, als dem Oberstleutnant Strati einen Brief zu schreiben, iluKläruna zu verlangen und seine Antwort im Wortlaut zu Veroffentlichäi. Wenn Sie gegen den Oberstleutnant den Vorwurf der Lüge erheben, ist er Manns genug, um sich zu verteidigen. Dr. Renner weiß gam genau, daß das, was ich gesagt habe, Wort Kr Wort die Wahrheit ist. Ich halte jedes Wort von dem, was ich gesagt halbe, aufrecht. Damit war die Generaldebatte beendet und cs wurde bas Eingehen in die SpeziaDebatte beschlossen. Nächste Sitzung Montag de« 4. d., 3 Uhr nachKttags. Eine Erwiderung Renners. Abg. Dr. Karl Renner, der verhindert war, an der Sihamg bes Hauses tektznnehmen und daher nicht irr die Lage kam. dem Abq. Cqernin sofort zu antworten, teilt uns fügendes mit: '„Wie Behauptung des Mg. C z e r n i n, daß ich als Staatskanzler die englische Regierung durch den Generalmajor St rat t um die Besetzung Wiens oder. Oesterreichs durch englisches Militär gebeten habe, widerspricht vollkommen den Tatsachen und gehört zu den Angstlegenden, die in den aufgeregten Wintermonaten von 1618 aus 1616 in Wien verbreitet würden. Die völlige Unmöglichkeit eines solchen Ansuchens ergibt sich schon aus der Stelle, bei der es vorgebracht worden sein soll. Der Vertreter Englands in. Oesterreich war damals Oberst Cunningham und nicht Generalmajor Stratt. Abg. Ezernin musste als ehemaliger Minister des Aeußern erkennen, das; die ihm gewordene MitteHlnng Legende ist, weil Generalmajor Stratt zur Entgegennahme Nnd 'Vermittlung eines solchen Ansnchens völlig uinkompetent war. Stratt war bloß in seiner Mischen Mission bei mir, und Mar imr den Abtransport der kaiserlichen Fa milic zu 'bewerlstelliger-. Abg. Ezernin musste auch wissen, daß ein solches Ansuchen nur aus Grund eines Kabinettsratsbsschllusses hätte gestellt werden können und das; also das behauptete Ansuchen aus inneren und nicht nur aus formalen GrÄrden einfach nrrMöMch war. Ich bestreite außerdem krulf das allerentschiederKe und nachdrücklichste, das; ich iemals auch nur gesprächsweise und cmßeramtlich die Möglichkeit öiuer enMchen Besetzung irgend jemanden gegenüber erörtert halbe. Die ganze Pvlüik des ersten Kabinetts der RepubM ist dahin gegangen, das Land so rasch als möglich von der militärischen Besetzung frei machen. Für diese PMM ist i-edes Mitglied des damaligen Kabinetts ein lebendiger Zeuge. Damit sind alle Schlußfolgerungen. die Ezernin an seine Behauptung kniipft. hinfällig.. Dr. Renner weist alles zurück. - Die nene Wahlordnang. Ueber das neue Wahlgesetz steht ein Kompromiß im Unterausschuß unmittelbar bevor. Die Mehrheitsparteien haben den Sozialdemokraten bereits zugestanden, daß die js-ogenannien Bürgerlisten auch in Wien und Graz von den Gemeindeämtern geführt werden. Die Zahl der Mandate ist in Hinkunft nicht begrenzt, sondern im Gesetz wird festgelegt werden, daß auf je 17.000 Sttm- Wegen Sperrung der Soutferrainlohalitäten im „Louvre” I. Schulerstrasse 1-3 (Stephansplatz) Großer RäamiixigsvePkaiil WM" nur solange der Vorrat reicht; "WU Die angeführten Lotalitäten de» «Louvre" haben sich bisher für Berkaufsrüume wegen Feuchtigkeit als vollständig unbenützbar erwiesen und sind wir daher gezwungen, die Textil- und Schuhwarenabtetlung auszulassen, da die Waren sonst dem Verderben ausgesetzt wären. Wir sehen uns notgedrungen veranlaßt, einen nur sechrtägigen RLumMgSverkauf zu veranstalten, wobei wir die Preise einzelner Waren nachweisbar bl» zu öv-Prozent ermäßigt haben. Ein Posten Frottierhandtücher, früher K. 22.000 per Stück.jetzt K. Ein Posten Gläsertücher,früherK. 18.000 perStückjetzt K. Ein Posten Neibtücher ..per Stück K. Ein Posten Handtücher.per Meter K. Ein Posten Chiffon li.per Meter K. Ein Posten Matratzengradl, früher K. 38.000 per Ein Posten lä Hemdenstoffe . . . K. Ein Posten Kleiderleinen, früher.K. 26.000 p. M. jetzt K. Ein Posten Leintücher, la ohne Naht . . per Meter K. Ein Posten Sreifgradel la, 80 ent. . . . per Meter K. Ausicrdem gelangen diverse Kleidek-Evonge» Tischzeuge, Bettzeuge, Deckenkappen, Vorhangstoffe, Batiste, Etamrne, Opale,'Taschentücher u.s.w. zu staunend billigen Preisen zum Verlaufe 7.000 6.000 8.800 8.000 0.00« 16.800 10.000 0.500 22.000 15.000 Inletts, Woll-und Seidenstoffe: Prachtvolle Raye-Cheviots, 130 Ztm. breit, in allen Farben, früher K. 120.000 .jetzt nur K. 45.00g la Covercoats, 140 Ztm. breit, früher 195.000 jetzt nur K. 78.000 la Herren-- und Damen-Schafwollstoffe, 140 Ztm. breit, früher K. 180.000 .jetzt nur'K. 80.000 Orig. engl. Schafwollstoffe, 140 Ztm., breit'für Damenkostüme und Sportschoße, früher K. 240.000 jetzt nur K. 84.000 zirka 500 'Mt. diverse iWT Stoffreste "DU für Kostütne, Damenmäntel, .Sportbekleidung und Herrenanzüge, darunter Stoffe mit Normalpreis von K. 190.000 .jetzt aufwärts von Kr. 39.000 In der Hcrreumode-Abteilung großer Okkassionsverkauf in Herren-Hüten, Socken, Taschentücher, Krawatten, Kragen, insbesondere rin großer Posten Herren- Strohhüte erstklassiger Qualität per Stück von K. 49.000 Schuhe: Echte Balltl-Spcmgenschuhe f. Damen b. Größe 38 jetzt K. 113.000 Damen Prima Chevrcnnx-Schnürhalbschuhc mit Lackkappen, Orig. Goodyear-Welt.jetzt K. 124.000 Damen Prima Boxkalf-Schnürstiefel, Or. Goodyaer- Welt bis Größe 38.jetzt K. 124.000 Damen Branu-Zweischnallen-Svangeufchuhe, Orig. Goodyear-Welt, allerneueste Form.jetzt K. 165.000 Dame» Prima Braun-Boxkalf-Schnürhalbschuhe u. . PumpS, allerneueste Form.jetzt K. 160.000 Herren-Boxkalf-Schnürstiefel Orig. Goodyear-Welt, allerneueste Form..jetzt K. 128.000 Echte Lederhausschuhe mit Ledersohle, garantiert gute Qualität .... ..jetzt K. 88.000 Ferner gelangen sämtliche Sorten in erstllassiaen Damen-Leinenschuhen, Sandalen, Kinderschuhen, Galanterieschuhen zu ganz besonders billigen Preiserk zur Abgabe. Beginn dieses außergewöhnlichen Verkaufes Montag, den 4. Juni 1923, von 8 Uhr früh ununterbrochen bis 6 Uhr abends. Von der tatsächüch beispiellosen Billigkeit kann sich jedermann dmch eine» Besuch überzeugen und seine Einkäufe zu noch nie dageioesenen Preisen decken. men 1 Mandat zu entfallen habe. Die Opposition der» lagt jedoch, daß die Mfieilung der Mandate Nicht im Wahlkreise, sondern im Wahllreisvevband zu erfolgen habe, weil sie sich davon einen günsttgeren Aufteilungsschlüsiel für Wien verspricht. Ferner fordern die Soz^l* demokraten, daß trotz der ständigen Evidentführung der Büvgerlisten vor einer jeden Wahl ein Reklämationsvev- .fahren istattfinde, und schließlich "wünschen sie, daß die Wahlpflicht aus dem Gesetze verschwinde. Diese Forderungen wurden gestern von den bürgerlichen Mtgliedern des Unterausschusses zur Berichterstattung an die Klubs unternormnen, und es scheint, daß noch im Laufe der komrnenden Woche eine Einigung zustande kommen tvivd, worauf die neue Wahlordnung noch vor Monatsende auch im Nattonalvat erledigt werden wird. Die Nattonalfogialisten treffen bereits ihre Vorbereitungen für die Wahlen, die, wie jetzt verlautet, im November stattftnden sollen. Si-e ha/ben den übrigen österreichischen Parteien ein gemeinsames Vorgehen a u f a n t i s e m i t i s ch e r Grundlage sür den Wahl- ’ kampf vorgeschlagen. Entscheidend hierfür dürfte eine unlängst in München stattgehäbte Konferenz der Nattonalsozialiisten gewesen sein, an der auch der Wiener Hakenkreuzlerführer Dr. Riehl i-eilnahm. Uebrigens hat auch Ludendorff anläßlich seines Aufenthaltes in Oesterreich einer gemeinsamen Wahlplattform auf judengegnerifcher Grundlage das Wort geredet. Beendigung der MerreichisÄ-tschechische« Grenrarbeiten. Der im Sommer 1920 zusammengetretene Inter» nationale Grenzregulierurtgsmtsschuß für die österreichischtschecho-slowakische Grenze, dem unter Leitrmg des italmnffchen Oberstleutnants Pell:celli die Festlegung der neuen 550 Kilometer langen Staatsgrenze gegenüber der T s ch e ch o-S l o w a k e i im Sinne des Staatsvertrages von St. Germain durchzuführen oblag, hat in den letzten Tagen seine Arbeiten vollendet uw) sich aufgelöst. Es ist dies, abgesehen von den mit den ganz kurzen deutsch-dänischen und deutsch-belgischen Grenzen befaßten Ausschüssen, der erste in er nationale Grenzregulierunsausschuß, der feine Aufgabe zum Abschluß gebracht hat. In diesem Ausschtrß toar Oesterreich durch seinen Delegierten^ Oberst Metzger vertreten, dem für die u-mfangreichen Vermavkungs-, Vermesfuugs- und Kartierungsarbeiten ein zahlreiches Personal zur Seite stand. Die verhältnisnräßig rasche Durchfühvung der vielseitigen und umfangreichen Ausgaben muß um so mehr begrüßt werden', als hierdttrch nunmehr eine schwere Belastung der Bundesfinauzen in Wegfall kommt. Ftaliens Anteil au der Anleihe. Die italienische Regierung hat ihre Zustimmung er» teilt, daß die österreichische Volkerbuudanleihe bis zu einem Betrage von 2(X) Millionen Lire ixt Italien zur Zeichnung aufgelegt wird. Sie schweizerische Beteilignag. Bern. 2. Juni. (Schweiz. Dep.-Ag.) Erne in Olten ab gehaltene Versammlung einer Gruppe von Schweizer Großbanken hat die Uebernahme von 25 M i l l i o n e n Franken bei Dölkerbundanleihe für Oesterreich beschlossen. m Wohlfeile Woche! Regenmäntel - » K 125.0001 Leinenwaren, Waschwaren, f Stoffe, Wäsche — sehr billig H |}jj[|[{ ton- Hb Schiffmann II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-76 En gros En detal Die Geldgeber! „Me es euch sefällt." Gastspiel des Berliner Lessing-Theaters im Raimund- Theater. Als gestern Elisabeth Berguer, stürmisch bejubelt, nach dem letzten Fallen des Vorhanges den Epilog sprach, hätte sie — der Shakespearesche Wortlaut des Epilogs «war ja ohnehin beschnitten und abgeändert — extemporierend hmzufügen dürfen: „Ich tat, wie es euch gefällt. Ging von hier fort, weil ich euch sehr entbehrlich schien, und bin eittf), unverändert wiederkehvend, Plötzlich ein, großes Wohlgefallen. Wie es euch stets gefällt, ließet ihr eine heimische Begabung leichten Herzens ziehen. Nun komnre ich als Berliner Star auf Gastspiel und ihr seid entzückt, liebwerte Mitbürger." * Vor vier Ja>hren kam Frl. Bergner in Wien nicht vorwärts. Ms sie die Lulu spielte, fand man, sie wäre zur Not für Backfische in Dirtzendlustspielen tauglich. Ihre Ophelia (ich sah nie eine bessere) blieb unbeachtet, ihr Moritz Scharf in der „Sendung Semaels", eine außerordentliche Gestalttmg, war bloß ein ,Mchnumerungserfol^, und ihr eigener Abend im Konzerthause, au welchem sie wundervoll Klaudius, Laster-Schüler und Kipling las, fand vor leeren Bänken statt. Jetzt wird sie Masienzulauf ha'ben. Man darf gottlob.feststellen, daß ihr der junge Ruhm nichts antat. Me knabenhafte Beweglichkeit und Herbbeit, der berückende Reiz des Organs und das dunkle, blitzende Augenpaar, diese zwei unbändig hurttgen Diener eines fröhlichen Geistes, blieben von Serienaiffsührurigen, begeisterten Rezensionen mld Huldigungen pnberuhrt. * So ist ihre Rosalinde eine große Fbeude und frisch wie ein FrühlinMnorgen. Verliebtheit, geistige Anmut, herzhaftes Wesew und ein kecker Mädch'enmund . sind die ^Elemente, aus Menen Shakespeare das ergmckliche Geschöpf Rosalinde forime. Diese Rolle ist also durchaus der Fall der Elisabeth.Bergner. Wenn sie den Ringkampf Orlandos, den, sie mit dein ersten Blick eingefangen hat, Kt Händen iMh Mßrn Ktint, wie ein entflomnüer Junge einen FußbäWamPf, ist sie entzückend. Wenn sie die Reimereien des Geliebten vom ellenlangen Pergament Miest, helfen ihr alle Grazien humorvolle Ueberlegercheit Kt Rührung und Genugtuung mengen. Wem sie Kt dem Narren ins Wortgepläukel kommt, ist ihre erste Finte siegreich. Ueberrafchi hat uns diesmal aber die Stimme des Gemüts, die, einen Augenblick nur, da sie um das Leben des Geliebten bangt, piamssiwo und sehr ergreifend aufklingt. * Die Aufführung ttes Berliner Leffing-Lh.a!crs unter Leitung Viktor B a r n o w s k h s' ist anständiger Durchschnitt (wobei man noch einige minderwertige Mteure in den Kauf nimmt), liebliche Aufmachung Shakespearefcher Lustspiele mit wechselnder, bemalter LeinwaK im Hintergrund. Die Bemalung ist weder schön, noch eigenartig, trotzdem sie das letztere zu sein sichtlich bemüht ist. Musikalische Förderung mit Mozart-Fragmenten. Zu wenig Mozart — zu viel Prätension. Daß der Ringkampf zu Mozarttakten drollig skandiert wird, ist eher eine fatale Erinnerung an die Wirkung des Wunderinstruments in der „Zauberflöte", denn eine Unterstützung Shakespeares. Manche Spässe in den Riipel-, Schäfer- und Narrenfzenen sind nicht gerade neu. Am tvenigsten das Schaf Nürnberger Faktur, auf Holzrädern über die Bühne ge- M-rt, das man nicht austreten lassen sollte, seitdem es Nestroy für seine Tauuhäuser-Parodie patentiert hat. Aber heiter und kurzweilig rollen die Bilder a»f>. und man kann den Abend gelten lassen. Neben Fräulein Bergner zwei angenehme Wiederbegegnungen: Louis Rainer und Anny Röttgen. Willkommen der gefällige Orlando des Herrn Ernst Ka rch o w. Ein komisches Talent Lotte Stein (Käthchen), voll Verdienst, doch ein wenig matt, der Narr Hans Junkermanns, eine Augenweide die Damen Wentzel und Bürgin, und tiichtig die Herren Herr manu, He in ich und Stransky. , Wie schon angedeutet, wurde Elisabeth Bergner, weil sie auf Gastspiel kam, außerordentlich gefeiert. Mit ihr konnten die Hauptdarsteller und Viktor VarnowsA) für lebhafte Zustimmung danken. Otto Abel es Der Emir Urban sitzt, der gwße, In seinem Paschaltt Pawosse, Umgeben von den frommen Hadschis, Den treu ergebnen Komitatschis, Erwägend, ivelche Lege ^nützen, Das Reich der Neichen zu beschützen. Als erster spricht tiefernsten Touas Der altbewährte Scheck Askonas: ,Jch sagte nichts als dies darüber: Ein kleiner Pogrom ist mir lieber Als eine große Umsatzsteuer — Denn was viel kostet, ist Kr teuer!" Hierauf erhebt sich Hadschi Hauser: ,^Jn diesem Fall bin ich kein Knauser! Nach ldcni Koran ist siir uns alle Das Opser fast eine Mezzia! Entstehe:: größere Krawalle, Bcgeb' ich mich nach Abazzia!" Bedächttg schmunzelt Perger Pascha: „Ich greife gerne in die Tascha! Wenn mit «dem Knüttel oder Messer Dcr Halbmondkreuzler an mein Tor haut, Ein Gruß von Heinl schützt mich besser Als wie die allerschönste Vorhaut." Hierauf bedeckt der Emir Urban Sein weißes Haupt mit seinem Turban: „Wohlan, so ha: der Rat entschieden: Durch einen christlichen Vermittler Beschirmen wir den inneren Frieden — Wir schnoddern für den Adolf Hitler! Beda.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.