Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1544 (1.6.1923)
- Date
- 1923-06-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Ckfet 6 Wiett» Freitag tft mA er tötet sich. Me dramatischen Möglichkeiten solcher Ervigmmg sinV genützt und der Dichter wußte sie aus die Zeit zu projiziereil, in der sie geschah: Beim Gastmahl eines gMEn Wöbe gcht sie vor sich, Frivolität, Leichtsinn geistige Anmut, Gewitterschwüle (Paris in der Mitte des si^chnten Jahrhunderts) sind lebendig, mit Bravour sind amüsante und elegische Nebenhandlungen eingeslochten, scharf steigt die Kurde und nach dem Bühnenknalleffekt entfaltet sich Las Spiel erst recht. Franz Herterich, der Regisseur, hat ganze Arbeit geleistet. So kurzweilig, federnd und frisch sah man lauge nicht am Burgcheatev spielen. Anna Kallina, die man ungebührlich rasten ließ, trug den Abend. Wirklich meisterlich, Wiel ihre schöne, kultivierte Ninon, erst schillernde, leichtlebige, Pfauenhafte Courtisane großen Sttls, dann aber tief bekümmerte, verantwortungsvolle Mutter ist, wie sie, die Mutterarme sehnsüchtig breitend, entsetzt brünstige Lrebesgürt des wiedergesundenen Sohnes fühlt. Und mit den lautersten, vornehmsten Mttelu. Ein Kabinettstück der Ächter Scarron des Herrn Siebert, erfreulich aufgeräumt und fern Pointierend Herr As lau als Abbe, alle rrÄeren voll Verdienst? Nur Herr Schott in der Rolle des Sohnes um manchen Grad zu matt, zu wenig gelöst. 8s ist die Bombenrolle des Bombenstücks, dem von seinem Werte nichts geniynmen wird, wenn man es also bezeichnet. - Otto Abeles. Ser Schauspieler SchMkrmrt vor dem Strasgericht. fax Rew-Dork wegen seines Auftretens in „Gott der Rache" verurteilt. Der bekannte jüdische SchaufPiÄor Rudolf Schlldtraut wurde gemeinsam mit 12 arideren Schauspielern wegen der AuMh-vmvg des Dramas ,/Der Gott der Rache" von Schalom Asch vom Strafgericht verurteilt. Das Gericht bezeichnet« das Drama-als unsittlich. SchWkraut hatte sich 'gegen diese Anklage dahin verteidigt, daß er die Hauptrolle in „GM der Rache" in Berlin com Deutschen Theater Max Reinhardts vor mehreren Jcchren kreiert hat, ohne daß es jemandem einsiel, das Stück als unsittlich zu bezeichnen. Wie bekannt, hat der Streit um die SMichkert des Dramas „Der Gott der Rache" in Amerika weite Kreise gezogen. Der Autor Schalom Asch hat Persönlich in den Streit üngogrWn und ist für sein Werk emgetreien. . * Warum die Amerikaner dieses Stück als „unsittlich" empfinden,'ist schwer ^begreiflich. Der Held des Stückes betreibt zwar ein unsittliches Gewerbe. Er hält Freudenmädchen und bereichert sich an chrem Schandlohn. Aber er weiß, daß er sich schwer Versü-Mgt, will vor allem seine Tochter vor dem Sumpf bewahren, tut in seiner Art Buße, stiftet Gott eine kostbare Thora, will die Tochter an einen armen Bocher verheiraten — kürz, der naive, schwevfäMge, innerlich uuveÄdxrbte Mensch nÄht sich redlich, seine Schuld zu sühnen, undmuß erkennen, daß Gott foilch frevelhaftes Leben nicht ungestraftläßt: Seine Tochter wird selbst zur Dirn«. So wird in diesem Stücke, das hoch über , dem üblichen Niveau der zahlreichen Dramen aus dem Freudenhaus-Milieu steht, geradezu gezeigt, wie sich Zuhältertum, dieser roheste Handel mit Menschenfleisch, auch an den kommenden Geschlechtern rächen muß. Uns scheint es ein sittliches S t ü ck zu sein, das übrigens auch manche Poetische Schönheit aufweist. Rührend ist die Szene, da sich die Mädchen des-Bordells wie Schulmädchen an dem Mairegen erfreuen, ui?d das Schicksal des KindeS, das in drn Sumpf gezerrt wird ob des Vaters Schuld, geht uns nahe. ,Mott der Rache" — das in Wien mit SchiÄkraut und zuletzt von der Freien Jüdischen Volksbühne mit Ben Z w i in der Hauptrolle erfolgreich cmsgesührt mfot, ist bestimmt nicht zu jenen unlauteren Machwerken zy zählen, die auf NerveEtzel spekulieren. Es kann, ganz int Gegen.esi, als Propagandastück gegen den Mädchenhandel v.-rwen'oet werden. Nestrohs „liederliches .Kleeblatt" m weiblicher Darstellung. Das. gesamte Personal der Josesstädter Theaters veranstaltet <ün 5. und 6. Juni zwei Aufführungen von ,KvmPacivagabun« dus" von Johann Neftroy. Die drei männlichen Hauptrollen werden von Frauen dargestellt, und zwar spiciltHan.fi Niese den Schuster Knieriem, Polly Koß den Schneider- und Grete Petrawics den Tischler Leim. Aus den Theatern. In der Volksoper heute „Der Zigeunero a r o n" mit Herrn Rittersheim in der Titelrolle und den beiden Gästen Marie Griebl als Mirabella und Hermann Frischler als Zsupan. Morgen zugunsten der Wohlfahrtseinrichtungen des Journalisten- und Schriftstellervereines „Concordia Hanns Dnhans Singspiel „Mozart" (Uraufführung) mit dem Komponisten in der Titelrolle. Im Deutschen Volkstheater wird Samstag den 9. Juni Melchior Lengyels Schauspiel „T a i f u n" gegeben. Spielleiter: Hans Brchm. Die Exl-Bühne bringt im Apollo-Theater heute um halb 8 Uhr als vierten Abend im Schönherr-Zyklus die Komödie „Erde". Vera Kanlewska, die bekannte jüdische Schauspielerin, gibt auf der Durchreise von Paris nach Bukarest mit Paul Breitmann und ihrem' Ensemble morgen Samstag den 2. Juni um halb 8 Uhr abends ein einmaliges Gastspiel im Wiener Komödienhdus. Zur Aufführung gelangt die Operette „Das Pariser Madel" von Schloßberg. Frau Gulheil-Schoöer von der Wiener StaatSover gastierte vorgestern an der Pe 1I i n e x Staatsoper in der neueinstudierten Oper „Elektra", erzielte einen außerordentlichen Erfolg. Auch die übrigen Mitwirkenden Künstler trugen in hervorragender Weise zur glänzenden Aufnahme der Oper bei dereuÄufführung unter der musikakischen Leitung deL General-, War von Schillings stand. Wiener Morgenzeitung. In der heutigen Nummer beginnen wir mit der VerösisentlMupg unseres neuen Romnnsr „In Polens Wäldern" von I. Opatoschu. Gerichtssaal. / Mßbraach der Kanzel. ■\ Anr 10. März hatte der Pfarrer van LomrerÄwrf bol Marchegg Herr Augustin Windhenn von der Kanzel herab «tue Predigt gchakten, in deren Verlauf er den Oberlehrer Karl Vogl angviff und ihn beschuldigte, daß er in unflätigen Briefen und Besudelungen des Pfarrhauses gegen ihn kämpfe. Wogen dieser Aeußermrgen, die bei der Bevölkerung großes Avrgernis hervorgerufen hatten, ' Nagte der Oberlehrer durch den Wiener Rechtsanwalt Dr. Bernhard Schaprva den Pfarrer wegen Ehrenlbvleidigmrg. Bei der Berihandliunz vor dom Bezirksgericht in Marchegg stellte der Pfarrer unter Borkage des Konzeptes seiner Predigt die gebrauchten Aiöußovungen entschieden in Abrede. Da jedoch odvo größere Reihe van Zeugen die Aeußerungen bestätigte, verurteilte der Richter' den Pfarrer wegen Ehrenbeileidigung zu einer Geldstrafe von einer Million Kronen und zum Ersätze-der Gerichtskosten, wobei er als erschwerend den Umstand annahm, daß der Pfarrer von der Kanzel herab ohne jeden -Anlaß BckeKngungen vorbrachte und dadurch die Kanzel für eigene Zwecke mißbrauchte. Volkswirt. Gestempelte Krone — Si0S78'/t kentkmes. Auszahlung Men — 0.0078V4 Centimes. In Züriih notierte ' die österreichische Krone . . 0.0078'/, (0.0078'/. am 30, Mai) die österr. gestempelte Krone 0.00787. ( 0.0078‘/. am 30. Mai) die tschechische Krone . . . 16.56V, ( 16.53'/, . m 30. Mai) die Mark ........ 0.0084 ( 0.0093 am 30. Mai) Hollmrd .. 216.90 (216.90 am 30. Mai) New-York. 554S/B (554.50 an: 30. Mai) London.. . 25.62 ( 25.62 am 30. Mai) Paris . . . .. 36.50 ( 36.62 am 30. Mai) Mailand . 26.27 ( 26.30 am 30. Mai) Belgrad. 6.15 1 ( 6.- am 30. Mai) Bukarest ........ —am 30. Mai) Sofia. 5.75 ( 5.60 trat 30. Mai) Budapest . .. 0.10‘/,( 0.10V, am 30. Mai) Warschau. 0.0098 ( 0.0097 am 30. Mai) Mrtschaftsnachrlchten ans PalSstina. Dem „Commercial Bulletin" vom 7. Mai d. I. entnehmen wir folgende Nachrichten aus dem Wirtschaftsleben Palästinas: Touristenverkehr. Im Monate März dieses Jahres passierten 1210 Touristen den Hafen von Haifa. Der Eisenbahnverkehr in Palästina. Durch die Verbesserung des Eisenbahndienstes in Verbindung mit der seit 1. April 1923 in Kraft stehenden Ermäßigung der Personentarife wird der Verkehr günstig, beeinflußt.' Die mit den Feiertagen zusammenhängende Verkehrssteigerung war bemerkenswert, besonders auf der Strecke Jaffa—Jerusalem. Zwecks leichterer Verteilungsmöglichkeit der Gerste aus den Distrikten von Gaza- und Beerschetba wurde für größere Transporte eine Frachtreduktion von 10 Prozent für die laufende Saison eingeführt. Einerseits zwecks Förderung der Kleinindustrie in Palästina, andrerseits in der Erwartung eines gesteigerten Verkehrs, wurden die Frachtraten für aus Aegypten eingeführtes Heizöl bedeutend herabgesetzt. Die zu diesen Oeltransporten notwendigen Tankwagen werden vorläufig gegen bestimmte Gebühren von den ägyptischen Staatsbcchnen bemesteltt. Für die Valästma-Babnen befinden sich vier Tankwagen in England im Bau, deren Indienststellung in Kürze erwartet werden darf. Der Außenhandel Palästinas im Februar 1923. Im Monate Februar 1923 wurden Güter im Werte von 375.857 Pfund nach Palästina eingeführt (um 83.005 Pfund weniger als im Jänner 1923 und um 16.972 Pfund mehr als rm Februar 1922). Während desselben Zeitraumes wurden aus Palästtna Waren im Werte von 127.167 Pfund ausgeführt, um 4743 Pfund mehr als im Februar 1922 und um 16.141 Pfund mehr als im Jänner 1923. Die Zunahme der Ausfuhr im Verhältnis zu den noch immer um ein Vielfaches - größeren Einfuhrziffern könnte man an und für sich wohl als ein Symptom einer Besserung der Wirtschaftslage Palästinas deuten. Doch dürfte diese Steigerung der Exportziffern nur in der Saisonsausfubr von Orangen begründet und deshalb eine nur vorübevachende Erscheinnng lein. Eine aktive oder auch nur balancierte Handelsbilanz'Paläsünas ist bei der gegenwärtigen ökonomischen Struktur des Landes, Lei der zunehmenden Bevölkerungszahl und bei den Kapitälsinvestitionen, die in größerem oder geringerem Maße seit Kriegsende ununterbrochen andauern und' in Form von^Waren erfolgen, noch auf Vieh Jahre hinaus unwcchrfcheinlich. ■sag 1. Juni 1923 _2«. raa Der Wert der Transitgüter nach und ans Syrien be-. 1mg im Februar 1923 17.089. be^MngSweise 3222 j Pfund, der Wert jener Waren, welche zwar ans dem AnS-; land kämest, aber nicht als Transigut nach Syrien gingen; oder von dort kamen, betrug 11.373, beziehungsweise 863 Pfund. Dix Zolleinnahmen im Februar 1923 bloß für nach' Palästina importierten Tabak und Tabakprodukte beliefen sich auf 10.354 Pfund, um 5179 Pfund mehr als im Jänner dieses Jahres. Die Aufforstung PalMnas. Der jüdische Nationalfonds Hat bisher im ganzen etwa 700.000 Bäume in Palästtna anpflanzen lassen. Im Jahre 1922 wurden für Zwecke der Aufforstung 7254 Pfund aufgewendet. Die Lebenskosteu in Palästina. Die Kosten der Lebenshaltung haben sich in Palästtna in letzter Zeit nicht unerheblich vermindert. Wenn mau nach dem System der Indexziffern die Kosten der Lebenshaltung am 1. Jänner 1922 gleich 100 Prozent setzt, so betrugen diese Kosten am 1. Jänner 1923 nur mehr 85,8 Prozent, am 1. Febmar 83,5 Prozent (— 2,3 Prozent), am 1. März 79,7 Prozent (— 3,8 Prozent) und am 1.April 1923 78,22 Prozent (—• 1,5 Prozent). Diese Ziffern beziehen sich aber nur auf zwanzig Arttkel, wie sie von einer-DurchschnittsfamAie gebraucht werden, und können daher ebenso wenig einen genauen Maßstab für die tatsächlichen Lebenskosten abgeoen, wie etwa die monattiche Indexzahl in Oesterteich. Für die Preisbewegung in Palästtna bezeichnender als die obenerwähnten, nur auf einen verhAtnismüßig kleinen Kreis von Bedarsgegenständen bezüglichen Ziffern sind einige Daten über die Höhe der Großhandelspreise in Palasttna im Monate März der Jahre 1920,1921,1922 und 1923. - Den stärksten Abstieg zeigt der Weizenpreis (gegenüber März 1920 im Jahre 1923 um 81 Prozent gefallen). Stark gesunken sind auch die Preise von Gerste (um 70 Prozent), Reis (63 Prozent), Rindfleisch (77 Prozent), Eier (62 Prozent), Kartoffel ((70 Prozent, Kaffee (42 Prozent), Zucker (74 Prozent), Olivenöl (68 Prozent) und von einer Reihe anderer Artikel. Vom produktionstechnischen Ge-' sichispunkl lvichttg ist der Preissturz von Kohle (gegenüber März 1922 im März 1923 um etwa 25 Prozent billiger), Kerosen (gegenüber März 1921 im März 1928 um 55 Prozent Miger) und Benzin (in derselben Zeit um 27 Prozent billiger). Die genannten Zahlen beziehen sich aber nur auf jene Waren, welche während der genannten Jahre am stärksten im Preise gefallen sind. Eine beträchtlich größere Zahl von Arttkeln ist nicht im gleichen Ausmaße im Preise gesunken. Alles in allem ist jedenfalls ein kontinuierliches Sinken der Warenpreise in Palästtna und im Zusammenhangs damit auch eine entsprechende Verminderung der Lebens- und Produkttonskosten im Lande festzustellen. Pttvatbahnkonzeffionen i» Pole«. Wie uns aus War. schau berichtet wird, ibeaVsichtigt das polnische Effenbahnimim'isteriUm in der' nächsten Am an das Pridatkapitak Konzessionen für den Ban von drei Bahnlinien zu erteilen, die für den KohlentranspM von großer BÄdentung wären, und Avar für die Bahnlinie Dnbrvwa^agiMe—Eßenswchmk— Zdnnska Wolja (165 Kilometer), ferner Herby—Wielun— Wierzow (100 Kilometer) und Dabrolwa—ZaAMe—Warschau (200 Kiilomeier). Die PvoMe -befinden sich in Ausarbeitung und die Konzesfionsverhand'lun'gen sittd im.Gange. Mt dem Ban der zwei ersten Linien soll noch im Jahve 1923 begonnen werden; sie sollen 1905 sertiiggestellt sein.. Die dritte Linie soll spätestens 1907 in Betrieb gesetzt werden. Beschlagnahme ausländischen Besitzes in Rumänien. Nach erngetrosftnen Nachrichten beabsichtigt die mmämsche Regierung, einen Gesetzentwurf im PavlameM eiiMbrrügen, der die Beischlagnahme des Besitzes der Angehörigen einzelner Staaten ausspricht, mit denen Rumänien im Krieg gestanden ist. Wie es heißt, sollen die Güter deutscher und ungarischer Staatsbürger liquidiert und nach Feststellung der Staatszuge- HLrigkeit die Kaufverträge von nichtrumänischeu Staatsbürgern nachträglich annulliert werden. Die Beschlagnahme soll sich, wie verlautet, in erster Linie gegen das deutlsche Kapital richten. Möglichkeiten eines Handelsverkehres mit Zenträlasien. Uober dieses Thema hielt Herr Guido Bretter am 26. Mai im Festsaale des HaUdslsmuseumS vor zahlreichen Vertretern des Handels, der Industrie und des Gewerlbes einen Vortrag. Einleitend stellte der Vvrtvagenlde sich als Vertreter des Herrn Jug. Otto Stopper, österreichischen HcmdelsdÄegierten in Baku, vor und würdigte dessen tvertlvolles Wirken für die österreichischen Interessen. Hierauf folgte eine kurze Schilderung'der Entwicklung des Außenhandeils Zentvalrußlcmds und Zentral« , aisiens und deren verschiedene Bedeutung ’ für Oesterreich. , Schließlich wies der Vortragende auf Grund gewisser durch Herrn Ing. Stopper erwirkter Begünstigrmgen urd Sicherungen einen gangbaren Wog zur Anbahnung emes regen Handelsvevkchres Mischen Oesterreich und Zeritralasien and gab Aus" Muß über die derzeit dort gesuchten Waren. Der Vortrag fand reichlichen Beifall, so daß sich, sofort nach Schluß der »darauffolgenden Diskussion ein Komitee aus Vertretern def Haudelsmnseums und Vertretern einzelner Branchen konstttuierte, unr an die- Errichtung eines österreichischen Mllster- und Konsignationslagers in Baku zu schwiten. Jnteresionten erhalten alle Auskünfte im Sekretariat de8 Hand»tssi?;u>>rms, Men, 9. Bez., Bevggasse 16. Berliner Börse. Berlin, 31. Mai. Die während der letzten Tage zu brobachteirde Stockung in der Auswärtsbewegung der Devisenpreise wurde beute wieder von einer scharfen Haussebewegung abgelöst. Bestomurnd tzlttßÄ» w«. außer der unerfrermch« fa»;iigiiiwiiw«wtawi