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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-27 · Heft 1539 (27.5.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1539 (27.5.1923)
Date
1923-05-27
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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M^LZ Nr. 1639 Men, Sonntag LA Handelsbilanz Oesterreichs. In der letzten Msgabe her '„StatWchen- Nachrichten" weche-n die Dflanzeügebnisse hes ÄsterMchischen Ausffuhchandels. artgeisührt. Darnach beträgt das Pass-ivum der Handelslbilaniz für das erste Vierteljahr 146 MMölren' Goldkronen. Es ist ungefähr dieselbe Summe wie im Vorjahre. Der.« größten Pässivposten bildet die Einfuhr pon NcchMNlgsmitM und Zahlen. Die Einfuhr dieser beiden JSECrtiEßctC erreichte den Gesamtwert von, 160 Millionen Goldkronen. Es kann ruhig behauptet tverden, daß die Einfuhr der Kohmateviallien, der Lebensmittel und Koihlle die österreichische ßsZasstvibilanz verursachen. Hingegen ist die Handelsbilanz für JndustrieartM stark aktiv. Der Wert der Ausfuhr dieser AribAell. Mersteigt den Wert der Einfuhr. So weisen die Metall« jiudüstvie einen Aussuhrüberschuß von 34,4 Millionen Golld- "ftvneü, die PapieriMrstrie von 13 Millionen GrDkronen, die HoHmdustrie - von 4 Millionen und die Ledevindufftvie' von £,4 Millionen GoWkronen aus. We,m bedacht wird, daß diese Mnstdgen AusffuhreMbnisse zu einer Zeit erhielt tvnrden, wo hie Stagnation in Oesterreich sehr drückend war und die Industriepreise , in mancher Hinsicht die WeLtmavktpreiffe Wer« tralfen, so.künr» dieses Resultat als sehr befriedigend angesehen werden. Es zeigt, daß Oesterreich eine günstige Entwicklung in bgzuig aus die Industrieproduktion zu nehmen beginnt. Die Vestrchnngen, durch Verbesserung der Landwirtschaft das Passivum der Lebensmitteltaittstchr zu vermindern, halben bisher sehiigeschlqgen. Qesterveich wird vorilä-wsitz weiterhin aus den B-eyng des größten DoAes der NMrunigSnnttel aus dem AnstandeMgawie^.» M.' Rückgang der Peteoleumpreise in Amerika. Die Standard Oil Company in Kalifornien hat den Gasolinpreis neuerlich «m l Cent für die Gallone herabgesetzt. Pennshwanisches Rohöl wurde um 26 Cents, Corning um 16, Somerset und Cabell nm 36 Cents pro Barrel herabgesetzt. Einige pennsylvanische Raffinerien.haben den Gasvlinprers um einen halben Cent vermindert. Diese PreiSreduktionen sind eine Folge des zunehmenden Angebotes auf dem nordamerikanischen Petroleummarkt, zum großen Teil von Rohöl aus Mexiko. Der Wiener Finanzmarkt. Im Verkehr von Bureau zu BureaU war die Stimmung sehr fest. Nach Schrankenwerten urck Knliffewerteu zeigte sich lebhafte Nachfrage. — Die Besorgung vollzog sich gqtern leicht. Der Geldbedarf war sehr germg, der Satz stellte sich auf ein halbes Prozent. } Die Entwicklung -er Textilindustrie in Ungarn. Aus ,B ud-apest wird berichtet: Aus dem Jahresberichte des Vereins.der ungarilschen TeMindustriellen gcht.hervor, daß in den Hetzten zwei Jahren w Ungarn 48 neue Dextilunternehmen in Betrieb Metzt wurden. Unter diesen Betrieben befindet sich eine. BcNMwovIfPiM mit 16.660 Spiudeln, 6 Baunvwollwebersien mit zusammen 806 Webfftlühlen, 2 Schaffvollispinneveien mit 6600 Spöndeln und 6 Duchfobr-Äen Mit 460 Wcbstülhken. Ferner wurden 4 SMchvitÄvarei^Äbriken mit 746 Maschinen, 2 Leinwändwebereien mit MOWÄstühlen, 1 JutesikbM mit 166 Webstiühlen, 2 Spitzeüsabriken, 1 HutfabrA, 4 ÄwffMMLlfabvAen und 3 ZwirnsicchrKen erckchibet. Zehr» grM DyMiMMr sM^ im Bau. ' Der Heimfüll der Käbl^nberahahnkvttzessioü an dett Staate Wie'dps Am^blalt des Bundesmirnsterinnis für Handel und Verkehr miUeilt, hat die Regierung die der Kahlenbergbahn vor füntzm Jahren verliehene «nd im Jahre 19112 zur Ernführung beS.ewktrifchen Betriebes neuerlich erteilte Konzession für die Strecke Nußdorf—Kahlenberg wegen andauernden Nichtbetrrches für verfallen erklärt und demgemäß auf Heimfall der Konzession an den Staat erkannt. Die Hotelanlage auf dem KMenbera und die weitgedehnten Baugründe längs der Baynanlage bleiben von diesem Heimfall unberührt. Die Bahn ist eine. Schöpfung der überhasteten Gründerewoche von 1873, WÄche bekanntlich später zum Börsenkrache führte. Die "Bahn dürfte nicht mchr wiederhergestellt werden. Mitteilungen des KreditoreuvereineS. Das gmrchtliche Ausgleichsverfahren! wurde emgeLeitet: Oesterreich: Gtaler Karl, Kaufmann,, Wien. 13. Bsz.. LinMrfftraße 68; Tarier Siemnund, Kaufmann, Wien, 1k. Bez., Ottakringerstraße 7.; Schlesinger Artur, Kaufmann. Baden. Jsach Hans, Jüwelier, Horn. Wxbernig Peter. Spezerei En gvos, Graz, Mariahrlfetstroße 6; Putz u. Schlegel, KaustMe, Puntigam bei Graz; Heinzeilmeier Wilhelm. Mlsmann. Scheibbs. — C^-che che-Slowakei: Svoboda Johann stm., DextilwäveneMUMM, PragEmichov; (Mfim. Jarostaus, Mcischineusabrik. Aubitz bei Uugarrsch^Hradt'ch: -Peter Josef, Ko- - taHaKvarenhändler. Merstädt; Fischer Franz, Kaufmann, Bodenbach; Stastnh u. Co.. Kaufflente. Brünn: Hansel Julius..' Hütmacher, Brünn; Kris Josef, Kairfmann. Bndweis; Ajlakh Jan. Müller. DÄna Gtveda n. B.-choni; B.'terlich- Josef. Tischlermeister, Filippsdcmf; - Fischbach Friedrich, Karlsmann, Fischern; ÄÄavtz Cyrill, Kaufmann, Gdding; Hainis Marie, .GasanterwwarenharMrug, HohenmalEh; Simon Emanuel, Kaufmann. ^Humpoletz; Filip -Jvhaun, -Bäcker und'Gem-ischtwavenhäUdler. Jamuei; Dhm Dalvid. Kaufmann, Kaschau; Brsitner Mor, Kaufmann, Kaschau; Wolff Michl, Holzwcrrenuger, KuttenMuer SchmeWhall; HhneÜ Alois', Mbelöik, Landskvon; Licka u. Co.. Ges. m. b. Mechaniker, Hrffch-Ostmu; Frank Moisia. Modrftm, MckhvischEstrau; HcEpiert Sulem. Sp^reiwarenhandlunig, Mmkacz; Gratri Pokorny nast., Inh. Franz AutenMuIber. Kaufmalm. Neuhaus; Malat Josef. iKqufmann. Nrn-PM; iSchreiter Ernst, Kauf-' mann. Nmrohlau; Piatke WillhÄm, Tapezierer, Neutit'schein; KoWr Ferd U. Schn, Kauflsute, Ober-Georigenthal; Dieye Eduard, Gticksr. Oberhennersdorf; Dvdzdh 'Wadar. Maschinen-, ifabrik unh Eisengießerei, Parkanh; Becher. Adoff, Piestauh; „lHospodarlrosi", KonsiM-, Produktions-, Spar- WohmmgkgenVsftnschW m. lb. 'H. der Angestellten elektrischer Unternchrit::mnm. H«vg;^ Hofmrnn Siogmurch. Kaufmann. Praar Kngp Wenzel, Ko-irrmifsionär, Prag; HaHasz Michael, Hotzbcckrbcitullgsnnitornchnren. PreMurq;-. BondvuSka Göttlich, Kaulfmamr. RMai a. S.; Fleck Marie. Schnittwarenhändlevin, Rchpni'tal; Gilda Franziska, Handelsf.tau,. Schlau; Kutscher« Joses,, Bäcker, Schwaden; Stemsbaiilvr Marie, Handeilsf-vaü, Schweini'tz: ' Kain Joses. Wirk- und KurOvaren, Uchorod; Gzilaghi'Martin, Musmanu, Z'ilina.. — Ingoslawien: MDko Jcisch. Wemgroßhandlung, Ritdnik Bei Laibach; I. Sanciri, Gelder- und Schuhgeschäst, Gaibarh; Palpr C. Wnijkavic, Kaufmann. Gulbot'ica. Der lKcmki.rrs wurde verlhängt; Oesterre i ch: - SchwüMUger - Jcharm. HoilMMer, Lagenwcmg mtd Kviaglach. - Tschecho-Slowakvi: A-nger' Johann» KclnWaun/ HWchan; Deldörök'''Megst'ied. ''Äa-uMiann, Ru-M bürg; Ditz" Anton >und! Elsa Prokop, Reichenlberg; Zcchradky Fgz.. FahvradhäinMer, Preloue; Ullrich Emil, Inh. d. Firma Pvsselt u. Ullrich, GMoW a. N.; Charwaöh AnMie, Inh. d. Eafe^ ,iiEgeria",, Karlsbad; Kotyk Otto, Schnitt- »vnd Gelackervewarenhaudler, Deultsch-Melchencviu , Zedlitz ' Gertrud, HandelSfräu, ■ GaMonz a. N.; MMg Stephan, Kausmann, Geovgswallde; Zchechodsky . Johann-. ^jKaustnanu, Preßburg; RM U..C.P.,, ^GlW..WicheMevg;.jUMrich. Fvam, Inh. Ber-, fum Müller. KausmaM, SchlluckMÄ s KMacka MtM, Kaüs-^ Wiener; Mopgenzeitung. BönefüriandwirAmMhe Produkte. (Eigenbericht der „Wiener MorgeMitung".) Der Samstagmavkt zeigte^ sehr günstigen .Besuch, wie ailch die Geschästsentwickluüg. giniaevmaßen besser befriedigte. Bon großen. Umsätzen kann natürilich'keine Rede sein, immerhin kann die Tendenz nicht, mehr wie biHer als yoiffniunWos flau bezeichnet' werden, da aus den emzeluen Gebieten k l e inere Transaktio.nen -um Tllbschluß gelangen konnten. Erwähnungverdient .der Umstand,-daß seitens der M-echo- Slowakei Bestrebungen zu beobachten sind, in Weizen und Roggen neuer Ernte Käufe zu 'tätigen. Tschechilscher Neuweizen war -zu 1.46 bis 1.60 tschech. K. and Neuvoggen zu 1.06 bis 110 tschech. K. erhäMich. Bon sonstigen- Mschlüsien seien erwähnt: Manitoba 2 erzielte 43l50 K. alb Pasfau exklusive der Miarenumifatzsteuer, Bacskaer Dbeißweizen 78-79 Kilogranrm 4W0 K. Wien, jugostaw>scher Mais 3650. bis 2(500 K. inklusive Steuer, Priura Bulgarroggen 3800 K. iMusive Steuer, Rumänhaser 2476 bis 3676 K., Moakische Braugerste 1.26 bis 1.08 tschech. K. alb Marchegg. Ferner Kleie inländische 1460 bis 1600 K., ausländische 1420 bis 1460 K. Im Mchl- 'geschäst wird eine leichte Besserung des. Absatzes konstatiert, doch können erhöhte Forderungen kaum durch gesetzt werden. Die zweite Hand ^scheint. noch. immer über genügende Vorräte zu vechügen und unterbietet die Mühlenforderungen. Bon Abschlüssen seren erwähnt: grilffiges ungarisches Mehl-6960 K., doppelgristges 6100 bis 6160 K. Ferner Roggenmehl Säprozentig zu 3900 K. Ueber. den GaateUstand liegen ziemlich aünstrge Berichte vor, ein ausgiebiger Landregen konnte in dem gegenwärtigen Zeitpunkte Wunder wirken. Es notieren pro Kilogramm ab - Men (exklusive der Pauschalwarenumsatzsteuer)! Weizen inländischer 3850 bis 3960 K., bulgarischer 4200 K., Manitoba 4450 bis 4550 K., Roggen inländischer 3350 bi» 8650 . K., --bultzartscher 3200 biS 3300 K., Gerste Inländische 2700 bis 2850 K., tschecho-slowakisch'e 2860 bis 2960 K., 1.20 bis 1.30 tschech. K. Marchegg, FUttertzerste 2200. bis . 2300 K., Mais jugoslawischer 2660 als 2660 A., rumänischer. 2600 biS 2700 K., CinqnüNtin 3300 M 8400 K., Hafer inländischer 2600' biS 2600 K., ungarischer 2600 bis 2560 K., rumänischer ' 2475 biS 2675 K., Reis italienischer 2.12 bis 2.18 Lire ab Tarvis, Burma 6300 bis 6400 K., Siam 7600 K., Bruchreis 4300 bis 4400 K., Buchweizen 3060 bis 3100 K., Hirse 2700 bis 2850 K., Hirsebrein 4800 bis 5300 K., Weißbohnen ungarische 3800 biS 4100 K., Kocherbsen inländische 5000 biS 6500 K., Linsen groß rumänische 14.500 ' ' 1-5.000 K., russische 14.500 bis 15.600 K., Kartoffeln iiul che 420 bis 550 K., tschecho-slowakische 370 biS 420 K., Zwiedem ägyptische 2900 LiS 3000 K., Pflaumen bosnische und serbische 80/35 6800 K., 95/100 4700 K., 110/120 4200 K., ä 26 Kilogramm ewuviert in Kisten, 80/85 6000 K., 95/100 6300 K., Pflaumenmus 4800 biS 5200 K., Stärke r Weizen 9000 bis 9600 K., Reis 8000 biS 8400 K. und Kartoffel 5200 bis 5400 K., Preßtzeu österreichische» 2000 biS 3050 K. ab Station, ungarisches 1100 bis 1200 K. ab. Grenze, Schänbstroh inländisches 1250 bis 1400 K. ab Statton, Roggenrittstroh ungarisches 900 bis 1000 K. ab Grenze,- Malz rumänisches 4200 bis 4300 ,K., Malzkeime 2000 bis 2100 K., Maisschlempe 2200 bis 2800 K., Wicke 2800 bis 3100 K., entlauste Zuserrübenschnitten 1800 bis 1900, K., Leinsaat 4200 bis 4500 K., Hmssaat 6300 bis 5600 K., Weizengrieß inländffcher 6800 bis 6900 K., Malsgrieß 4100 bi» 4200 K.,' Weizenmehl 27. Mar 1923 . ch_. s Seite 11 / Nuller inländisches 6300 bis 6400 K., ungarisches griffig 6800 K doppelgriffig 5900 bis 6000 K., Kochmehl lla inländische- 650i bis 5600 K.,- Brotnrehl la, inländisches 4960 LiS 6050 K., Fnttev mehl la 2300 bis 2400 K., Roggenmehl, inländisches la 485(1 - bis 4950- K., slowakisches 1.90 bis 1.95 tschech. K./.Weizenklest inländische 1450 bis 1500".$., ausländische 1400 bis 1450 K. Roggenkleie 1600 bis 1650 K. ' Baumwollmartt. Aew-Aorü»' 25.^ Mai. Baumwollzusuhren in bett atlant und Golfhäfen 11.000, im Innern 1000, Ansfuhr nach- Groß- - britannien —, nach dem Kontinent 7000. >' Lokalmarkt middling! 28.55 (gestern 28.65). Tendenz Stetig.. Termine: Mai —.—, Juni 27.26, Juli 27.—, August 26.10, September 25.16, Oktober 24.58, November 24.28, Dezember 24.06, Jänner 23.80, Februar 23.76, März 23.70 April-.-. ' Die Deviserlkurse. Berlin, 26. Mai. (Devisenkurse.) — Amsterdam 21.670.68 (21.196.86), Belgien 8152.10 (3082.27); Christians. 8877;75 (8628.37), Kopenhagen 10.224.37 (10.074.75), Stockholm' 14.713.12 (14.663.75), Italienische 2658.38 (2603.47), London 256.606.87 (250.621.85), New-York 55.411.12 (54.164.25), Paris 3670.80 (3571.05), Schweiz 9975.- (9760.53), Spanien 8428.87 (8244.33), Wien 79.20 (76.45), Prag 1660.83 (1616.95). Budapest 10.72 (10.27), Sofia 505.73 (463.83), Belgrad 691.51 (568.57). , Berlin» 26. Mai. (Notenkurse.) — Noten Dollar 65.411.i0 (53.914.85), Pfund 266.606.86 (260.671.75), Jtalienische 2656.30 (2593.50), Polnische 101.— (99.12), Tschechow slowakische 1667.80 (1610.95), Oesterr. gestempelte 76.55 (75.30). Budapest, 26. Mai. (Kurse der Devisenzentrüle.) —' Amsterdam 2041 bis 2101, Bukarest 28.50 bis 30.50, Kopenhagen 968 bis 998, Christianta 838 bis 868, London 24.130 bis 24.730, Berlin 0.0940 bis 0.1060, Italien 251.- bis 261.-, Paris 346.- bis 855.-, Präg 166.- bkS 162.-, Stockholm 1389 bis 1439, Zürich 940 bis 970, Wien 0.0740 .bis 0.0770, Sofia 45.- biS 47.—, Belgrad 55.— bis 57.-, New-York 5220 biS 5370,. Warschau 0.10 biS 0.1120, BMel 297 bis 307. . Amsterdam»^ 26. Mai. (Devisenkurse.) London. 11.81'/, LiS 11.82'/,, Berlin 0.0045 bis 0.0046, Paris 16.87V» bis 16.92Vs, Schweiz 46.- bis 46.10 Wien 0.0036 bis 0.0037. Kopenhagen 47.30 bis 47.40, Stockholm '67.95 bis 68.15, Christiania 40.85 bis 41.15, New-York 255.25 bis 255.76, Brüssel 14.47V, bis 14.52V», Madrid 38.80 bis 39.-. Italien ' 12.25 bis 12.30, . Budapest 0.05 bis 0.06, HelsingforS 7.- bis 7.10, Prag 7.61 bis 7.63. , Warschau» 26. Mai. (Devisen.) Berlin 0.93, London 242.900.-, New-York 52.460.-, Prag 1577.-, Wien 0.74»/,. Nerv-BorL» 25. Mai. (Devisen.) London 462.876, Paris 661.60, Berlin 0.18375, Mailand 480.25, Zürich 1802.60, Küpen. Hagen 1855.—/Stockholm 2663, Chrifüania 1610, Amsterdam 3914.—, Prag 298.60, Wien 0.14126, Budapest 1.875, Bukarest 66.50 - Warschau 0.19, Madrid 1522.50, HelsingforS 277.-, Brüste! 666.60, Kanada 2V» unter pari, Brasilien 9835, Argentinien 3573, BelMd 106.60. .; ' BEBBBM FutzbM Was der Tag bringt! Nichts fite ungut! Die GpovtvedMton des „Tag" hat owrn oGenen Bvi«!f an mich gevichtet. Gott mit ühr'. Gie hat mte eim BMHrUM zuteil werven lassen und ich bin gezwungen, daremis zu mnitworten. Gvtt mit mir! Meiner unlbedeutimden Persm.i wird vor- oder, besser gchcrgt, nachgewonfm. daß ich durch eine Parteibville sehe und an BevfalligNMswaihn leide. Erstere DÄsache soll die Schuld an letzterer tragen. Bor allem weiß ich nicht, mit wem ich es zu towi halbe, mit. meinem väterlichen Freund Herrn Rolfen oder mit meinem süngeren Kollegen Herrn Ullmann. Trotz Parteibrille und BerfollgungKwahn stehe ich imnver für eine von mir vechaßte aggressive / Poleenik mit meiner Unterschrift ein. Warum sinddie Herren der SpovtredaNtion des, ,Zag" von dieser aMschöire-nd richtigen ' Gepflogenheit albgeikommou? Nichts für -ungut, wenn ich „revolutionäre Ansichten" verfechte. Die Berntwortunlg einer zweiten Frage würde mich elbenifalls -mteressieven. Der' von mir vetzfaßte ÄrtkkeL ,/Dcrs GaUpiel der EmMnder". der -in der Mittwoch-MuMMer der ,MMrvsr M-orgertzeNrng" veröffentlicht war. trug am Erde den sichtbaren Bevmerk ,Fortsetznnig follgt". Warum hat sich die SportreVakt-ivn des ,Hag" mit dem offenen Bvief derart beeAt. ohne Mulwarten. was PMeiibrille - 'und Bepfolgirrngswahn in der Fortzsetzüng noch -für Gefftespvodukte enzeugen? Nichts Kr mWvt! Anis dem zweliten Artikel hätten Sie aber.die Gründe für'meiiüe Ansf-älle^erisehen könne«! Leisen Sie neuerlich die Mosten „Nahmen die Engländer das Spiel gegendie Hcckoäh ernst", ,/Die Nachwirkung des EnglÄndergaUpiÄs" und „Bluff". Hand Miss Herz! Gelängen Sie nicht selbst zur Anlsicht. daß die Poesie den Erlfolg der Hcckoah in den Kot gezerrt hat? Ihr Berichteristatter ist in der Sonntag-Numimer des ,^Lag" roch weiter gegangen. Er Hot unbewußt tüchtig d<rzu Ve-rgetragen, d<rß das Gerücht kolportiert-Wurde.,die Hakogh hätte die Engländer' gekäuifit. Sie bWtlpton, ich sehe durch ' eine PartelibMe. Möglich! Ich kann dicZboMl'ich mitz Ihnen nicht rechten. Soll ich ^Jhnen aber. Ihre Part-eizngehörigkelit und die sämtlicher.anderer Journalistenverraten? Nichts'für nnWt! Ich glaulbe aber, daß dies Nicht notwendig ist, da Sie cuuif diesem Gchiet zumindest, ebenso gut beschlagen sind wie ich. ' - - , Die Bezeichnung .DerifolGmgsWahn" wäre nur dann berechtigt. „wenn.meinen Ausfällen die Grundlagen fMen würden. Jeder Vovurt>eiils>sre!ie. Leser toitfb mir ober die Unart zubilligen,'daß ich meine Meinung nicht nur ungeschminkt md offen saige. sondern daß ich sie auch'begründe. Ihr Hieb War Mo' in die Lust, Mih'st. ohm meinen Kopf zu. treffen. HoffenEch sind Sie'mir. Nicht böse,!daß Ms einem' Beilehrten. ein Belchrer wurde. Nichts Ur üniglvt!. " Verband und Presse. Der FuOaMovt ist im gclsellschchtvichen imld wirtlschafftlichenl Lebenein Machtsaktör geworden. Dieser Datlsache Rechnung tragend, erstanden zahlreiche- Fach- - blälter' und auch die Tageszeitungen schltifstr Mwfair.greiche SportErliLen.. SeMstveMänldl'ich ^leistet die Presse dem Füßballspovt^ in propagairdWscher Hinsicht. wnschätzbave. Dienste. Man möchte nun glMben. daß der Fußbgllverband zum eigenen-Nutzen -die. Presse' m ihrer schweren Arbeit taÄräWg unter, stützt. Die dieser Ansicht sind, -befinden' sich gewaWg im Jrr- .tWn. BWev Muj^ wte. dcch^di^.«M aufböswillige Absicht, sondern auf Unverständnis zurückzuKhveu ist. Da aber inletzter Zeit ein MEdagblatt den Fußballverband aus seine Unterlassung aivfmerffam gemacht hat, ohne daß eine Besserung eingetreten Ware, so müssen wir zur Ansicht gelM-gen, daß der Vorstand des Fußballverbaudes kein Einvernehmen zumindest mit einem DM der Presse pflegen will. Im fülgenden sollen einige drastische Mißstände sesigelegt werden, wobei wir gleichMtig Berlbesserunlgsvorschläge machen. Wir sind neugierig, ob der Fußballverband es vor der Oeffentlichkäli verantworten kann, sich neuerlich Wer unsere Beschwerden hinwegKssetzeu. Die Besetzung der Spiele mit SchiedsriDeen erfolgt am Mtiwoch spät abends. Die Leitungen emchten es als Wicht, die Bereme und . SpoMntevessenten bereits in der Donnerstag-Nummer davon in Kenntnis zu setzen, welche Schi-edsriichter die einzelnen Spiele leiten. Die, Presse ist nun bemüssigt, ihre Mitavbeiit-er Mittwoch abends ins, VerbcmIdAheimr zu schicke«, wo sie verschiedenen Schikanen äusgssetzt sind. Äs sie das Gewünschte in Erfahrung bringen. Wie wäre es. wmn der Fußballver« band folgenden Berbesserinngsvorschlag akzeptieren .würde. Jede Zeitung hat im ,/Korr.°Guireau" in der Bqlbenbvrgerstraße, das nur wenige Minuten Gchzeit von der Annagasse. entfernt' ist. e!in eigenes Postfach, dessen Inhalt stüMich von den Radfahrern der ZeäduNgen behoben wirs^ Die SchiedsrichterbesetzunigLN könnten ohne Schwierigkenen für alle Wiener Blätter auf der- Schrvibmaschtetz Zpnchgeschlagen und ins ,^Korr.-BureM" geschafft.werden. Dadurch, würden insbesondevo - die T-ageszoitungen elme Unterstützung ers-ahren.. da letztere oift wur wenige und in der Redaktion unentbehrliche Mitarbeiter besitzen. Auch die Beschlüsse des Straf- und ‘ Möldeanslschusses und Nachrichten, die die OE-enMchkelit mteressieren. könnten aus diesem Wege zur Kea.ntnis der Press« gelangen. - Der DerLchr zwischen Pressevertretem und Berbandssebretärrn ist derzeit für erstere sehr unerq-uicklich. 'Bor dem einzigen kleinen Schalter drängen sich in dm Wendstunden zahllose Be-veiinsmitglidder. und es erscheint ganz ausge^- schlossen, dgß sich der Journalist elre DiertefftuiWe lang änstellt. bis er das evfäihrt. was er zu wissen wünscht. Die Herren der Presse kürzen ivohl rnoist das Berffahven dadurch ab, daß sie ins Mecheiligste. in das Sekretariat. Wbst ein« treten, doch taufen sie dabeli Gefahr, von Herrn Kick, falls er , bei schlechter Laune ist, recht rmsanst behandelt zu , werden. Der F^rßhallverband soll in "Kürze sin neues Heini beziehen. Wir unteribveiten ihm bereits jetzt den Vorschlag, daß er anischließend ar.« das SÄwtariiat einen, wenn Mch kleinen 9taum Kr die Presse reOwievt, wodrrrch den Journalisten ein wibunigGoff-ever Berkkehr mit dem Sekretariat ermöglicht wich. Die Mangel im BeÄelhr zwischen Verband und Press» kommdn vor großen Länderspielen kraß' zum AusdMck. Vor . dem LÄcherlkampff Oesterreich—^Ungarn' wiesen wir aus einige Uebelstände hin. die «ur den einen Grsolig zeitigten, daß der . Vorstand des Qe. F. B.- an uns das Ersuchen yichtete, ihm BÄveiss, dchür zu liefern, daß dir BeobandÄ-Ävetäre außer der BorverVauifsgeWhr von 2 Prozent Kr die Karten Tantiemen beziehen^ Mir schrieben nänMch damals, daß es Kr die Presse ganz ausgeschlossen ist, -sich mit dem Berba«d8IselkretaHait, . Icklephonijisch ins Einhernehmen zu Hetzen, da es' kein einziger SÄretäir der Mühe wert findÄ. überhaupt zum Telephon zu kommen. Unsere sechwrfteitige Polemik enWM'dcmu solgerdsä Satz: ,Me Herren Seiteetäre sind durch den Dorverkanf an- . scheinend ganz Ms dem Häuschen, da ■ sie von i'rSScv einanen Kairte^ Dcmttieimen bemchrn." Mir tetiri:- •'! 'mter

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