Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1536 (24.5.1923)
- Date
- 1923-05-24
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 1886 Wiett, Donnerstag riotsü «nerlkan. Noten v.S Dollar aul«, , , kleinere . » » Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . ,100 , . , , kleinere, . . Dänische Noten 100 Kroner , , Deutsche Noten zu 1000 Mark, , •' * ’» 100 , « « , „ kleinere. . . * Engl, Noten von 5 Livrest. aufur, » , kleinere . . . . . Franzvslsche Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 dulden . Italienische Noten v. 100 Lire aulw, , kleinere . . . Ingos], Noten ungest. zu 1000 Dinar , , , , 100 . , ” ' * kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Npten v. 500 Mark aulw, l(l(«2fl61*€ e e RumSnlsche flöten zulOOOu.SOOLol , - . , kleinere . . , Hubs, Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . ... 100 \ , . , kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.1000 aulw, . „' kleinere Ungar, Noten (neue Em,) zu lOOOKr. , , zu 10.000 Kr. . , . , . kleinere . . . » . 70650,- 70950.- 70650.- 70950— 70550.— 70850.- 70550,— 70850— 3985.- 4015.- 3960.- 3090— 563.- 867.- 558.- ' 862,— 543.— 547.- 538— 542— 12940.- 13000.—. MÖ70— 13030— 1.23 1,35 1,13 1^3 326M.- 327600. — 325600,— 327400— 326400.- 327400,- 326400.— 327400— 4060— 27650.- 3382.50 3362.50 727— 718*— 11150— 1.14 1.09 399— 379— 1862U.- 12720— 10560— 2104— 2099.- . 10.70 ' Ä 4650— 27850.- '27650— 3379,50. 3397*50 3377.50 3377.50 731.- 727— 4680.- 27850— 3412.50 3392.50 331.- 722— 718— 722— liaio.-s— 11360— 11410— 1.26 1.20 1.50 1.91 1.15 1.45 401;- 379— 381— 381*— 359— 361— —— 18700— 18585— 18665— 12780— 12780— 12780— 10020— 10560— 10620— 2114— 2104— 2114— 2100.— 2099— 2109— 10.00 10.90 11.10 16*85 Üo',85 lilös Wirtschaftsnachrichten ans Palästina. Jahresversammlung der jüdischen Handelskammer in Haifa. Auf der ordentlichen Jahresversammlung der jüdischen Handelskammer in Haifa wurde nach Approbierung' des Jahresberichts ein neues Präsidium mit S. PewSner an der Spitze gewählt. Der neuen Leitung wurden u. a. folgende Leitlinien für die Zukunft unterbreitet: Die Regierung über die Handelsschwierigkeiten zwischen Palästina und Syrien aufzuklären, eine weitere Frachtermäßigung auf der Haifa-Damaskus-Linie zu erwirken, die Benützung einheimischen Produkte zu fördern und die Einführung ausländischer Waren, die den einheimischen Erzeugnissen, wie Seifen, Oel, Weine usw. Konkurrenz machen, im Einvernehmen auch mit den Nichtjuden zu bekämpfen. . Palästinensischer landwirtschaftlicher Bericht für den ' März 1928. Bon überall wird über den blühenden Zustand des Winsergetreides berichtet, bis auf Berseba und Teile von Jericho und Hebron. Die Plage der Feldmäuse verursacht allerdings noch immer Beunruhigung; das Mäusegift wirkt nicht, solange die Saat noch grün ist, während die bestellten Gasmaschinen zur Ausrottung der Feldmäuse noch nicht eingetroffen sind. Das Pflügen für den Sommeranbau ist überall im Gange. In den Nördlichen Bezirken hat man beretts mit der Sommersaat begönnen. Melonen sind diesmal auf größeren Flächen angebaut worden. Durch die in letzter Zeit in zahlreichen Fällen gelungene Verhinderung der Einschmuggelung von bedeutenden Tabakmengen und Absaugung der Kbntrebande, hat der Tabakanbau im Lande einen neuen Impuls erhalten. Die Orangeüsaison hat einen-im allgemeinen befriedigenden Abschluß gefunden; die Pflanzer gehen jetzt den verbesserten Anbaumethoden über. Gemüse' sind reichlich vorhanden. Die Preise für Milch und Vieh sind gesunken. Die Weiden stehen im allgemeinen sehr gut, ' und der Viehstand ist sehr befriedigend. 44 holländische Kühe sind von Privatunternehmern eingeführt worden. 7100 Stück Vieh durften die Quarantäne passieren, davon wurden 3244 nach Syrien und Transjordanien zurück ausgeführt. Die Baumpflanzungsarbeiten haben anfangs März ihr Ende gefunden. Zolltarisänderung. Für folgende Artikel wurden von der palästinensischen Regierung -die Importzölle neu festgesetzt: Tee, pro Kilogramm 3 Piaster, Zucker pro Kilogramm 1 Piaster, Petroleum, Benzin und andere Flüssigkeiten, die für mechanisch betriebene Beförderungsmittel gebraucht werden, pro Gallone 4 Piaster, Spirituosen und Liköre 60 Prozent des Wertes, Champagner und Schaumweine 20 Prozent, andere Weine und Biere 20 Prozent, Parfümerien und. Parfümerie-Essenzen 26 Prozent, Schokoladen und Zuckerwaren 20 Prozent des Wertes. bank in Wien. Wie das Zior.istische Landeskomitee für Oesterreich be- <>eits witgeteilt hat, wind in Oesterreich, insbesondere in Wien, eine Mion zur Placierung von Mien der jüdischen Kolonialbank (The Jewifh Colonial Trust Ltd. London E. C., Brook Honst, Walbvook) eingeleitet, mit deren Durchführung die Bank Herrn M. H. Ten'enblatt betraut hat, welcher die Kampagne im Einven.ehmxn mit der Finanzkommission des Zionistischen Landeskvmitees durchführen wird. Es ist stlbswerstäMiche Aufgabe 'der österreichischen Zionisten, diese Mion durch Erwerbung von Mtien des I. E. T. sowie durch Propaganda in ihren Kreisen zu unterstützen. Der Preis für eine Mie des I. C. T. stellt sich m Europa auf 21, Schilling, das ist ein Pfund nnd ein Schilling, in den Bereinigten Staaten von Amerikka auf fünf Dollar. Der Erwerber vm/ Aktien erhält. nach voller Einzahlung des Betrages einen mit der Stampiglie. des Finanz- und Wivtschaftsrates der Zionistischen Organisation in London und mit der Unterschrift des Wiener VertrauensmaniMs versehenen" Jntcrimsschein, nach Verruf von höchstens zwei / Wochen , werden ihm die'Mienstücke-vom I. C. T. in London direkt zugestellt. Die Jüdische KolvriMank (I. C. T.) hat für das Jahr 1921 eine Dividende von 6 Prozent (1 Schilling pro Mtie) ausgezahlt. Für 1932 wich eine höhere Dividende erf&ßieitet Morgiprizttttttts. wartet. Böschilntzfasfung hierüber wich. auf der Im August, in Karlsbad stMsindenden ocheiHichen. Generalvevsamurlung der Bank gefaßt werden. Me früheren Besitzer von Mtien des J. C. T. können ihre fälligen ynd bisher nicht eingelösten DivibendeneouponS in neue Aktien Umtauschen. Ans Verlangen werden diese Coupons gegen b a r eingeM. Ge- . nanere Mitteilungen folgen in den nächsten Tagen. Reue Schlußelnheite« an der Wien« Börse. Das Verordnungsblatt der Wiener Börsekammer veröffentlicht eine Kunbmachuna, wonach folgende Aendernngen in der Höhe der Schlußetnhemn festgesetzt werden. ES werden nunmehr gehandelt zu 128 Stückt S t v w e a g lit. A Prioritätsaktien, Steweag l!t. L St amm aktien; zu 100 Stück: Bank MalopolSki A.-G., Schles. Eskomptebank (vorm. Bielitz-Bialaer ESk. L Wechsler-Bank), Oesterr.'Jnbustr. & Handelsbank, Wiener Kommerzialbank, Rhombus VerlagS-A.-G., Rikola Vttlag8-A.-G., Waldheim-Ebeils A.-G., Wiener Meffe-A.- G., „Ost".Export und Jmport-A.-G., „Sascha" Filmindustrie- A.-G., Tiller, Bekleid, und Uniformier.-A.-G., „VUa", Filminbustrie-A.-G.; zu 80 Stück; M. & L. Biedermann & Co. A.-G., Internationale Handelsbank, Aktten-Hypothekenbank, Lemberg, -Oesttzrr. Hypothekenbank, Kompaß, allg. Kredit- und Garantie- Lank, Wiener Lombard- und Eskomptebank, Ungar.-Jtalienische Bank-A.-G,, Kahlenberg-Eisenbahn-Gesellschast, Alpine.chemische A.-G. (vorm. Suchy-Werke), - Chemosan A.-G., Verein. Drogen- Großhandl. Fritz-Pezolet & Süß A.-G., A.-G, für Eisenbahnbedarf, Oesterr. Dynamowerke A.-G., Elektrobau-A.-G., vorm. Kalmar & Grieß-Scheiber & Kwaysser, „Geg" Bureau-Industrie- A.-G., A.-G. für Holzbearbeitung, Vereinigte Holz- und Jndustrie°A.°G., Budapests Oesterreichische A.-G. für Holzverwertung, Vereinigte Holzverwertung A.-G. („Vehowag"), „Home" Holzmmufaktnr A.-G., Körner-Werke, vereinigte Hotzindustrie, Neuschlosz-Lichttg, Flugzeugwerke und Holzindustrie-A.-G., „Humanic" Leder- und Schuh-A.-G., Marswerke A.-G., Osers & Bauer, Motoren- und Motorpflugsabrik A.-G.,' Elbemühl, PapiersabrikS- Verlags-Gesellschaft, Gesellschaft für graphische Industrie, Caro L Jellinek, Speditians- und Lagerhaus-A.-G., Th. Etti L W. Berge! A.-G.; zu fünf StÜckr Erste Allgemeine Unfall- und Schadenbersicherungs-A.-G., Dynamit Nobel A.-G., Jungbunzlauer Spirttus-A.-G., Veitscher Magnesitwerke, Galiz. Naphtha „Galicia", Ungarische Zuckerindustrie-A.-G. > Entfall des heutigen Devisenelearings. Amtlich wird mitge-teilt: Die Oesterwichische Rattonalbamk (DevrseMnttäle) teift mit: Mt Rücksicht ans den vo-n der. Organilsation der Bankboamten gefaßten Beschluß, bis aus weiiHves die achtstündige. Aobeiiszest' genau einzuhalten, konnten die BorÄvbsiten für den DMisenckeaumg vom Donnerstag den 04.-b. nicht rechi^itig fertvggestellt wevden. Die Whaltuug des Devisenclearrngs müß - daher.lDonuerstag den 24. d. entfallen. Der nächste^Devisen- , elear'mg findet Freitag den L6. d. statt. l Zunahme des Banknotenumlaufes und des Barschatzes der NationalbMk. Nach dem letzten Ausweis der Oesterreichischen NatiomMmk vom 16. Mai 1923 hat sich der Banknotenumlaus.'neueMugs um 62 Milliarden vermehrt und beträgt nunmehr 4668 Milliarden. Gleichzeitig hat sich auch der Barschatz, der nach dem letzten Ausweis' eine Abnahme um 19 Milliarden erfchren hat, jetzt wiederum um 20 Milliarden vermehrt^ so daß die frühere Abnahme nunmehr überwunden ist. Er beträgt derzeit 1613 Milliarden. Die Banknoten sind weiterhin zu einem Drittel durch Gold gedeckt, was den Friedensvechältnissen entspracht. Es zeigt, haß die Notenbank bestrebt ist, das normale Bechättnis der Dritteldeckung unbedingt zu wchren. -> Aenderung der Umrechnungskurse.ausländischer Zch-- lungsmittel fiir die Warenmnsahsteuer. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft macht daraus aufmerksam, daß mit Verordnung B.-G.-Vl. Nr. 366 vom 18. Mai der Umvechnungskurs der Mark für die Berechnung der Warenumsatz, steuer folgendermaßen albgeäudert wurde: ' 1 Mark ist gleich 1.60 österrl ^broNe. Diese .Abänderung hat ab>22. d. GMtiMt. Die österreWsch-franzäsischen Hanidelsvertragsverhand-- - lungen. Aus Paris wird gemeldet: „Eclair berichtet anläßlich der eingeleiteten HaMlSveötwgsverhandluugen mit Ocsterveich, daß die srantzösische Regierung sich an'die beim ftanMisch-tschecho-SowaLischen Handelsvertrag ^angewandten Grundsätze M halten beabsichtige. Auch »im fvanMisch-öster-. reichischett Handslsvertrag wird die MeisOLgünftiMlngMaufLl ausgeschlossen -bleiben. Dagegen ist ein Lkstentar-is vorgesehen mit zwei Listen, die di« Min-nnal- und Maximalzölle behaindeln, während in einer dritten Tabelle die zwischen diesen -beiden Tarifen liegenden ermzißigten Zollfätze festgesetzt sein werden. Die Erzeugung deutscher Farben in der Tschecho-Slowakoi. Aus Prag wird gemeldet: Wie di« „Prager Presse" erfährt. verhandeln vsichsdeuische AnilinuntMuehmungen, -deren, Fabriken iin RuhrgKiet liegen, über die EMugung -von . Amlinfarben mach deutschem Rezept Nrit Aussiger chemischen Werken. ' - Die. günstigen amerikanischen Zinsvechältnrsse. Aus London wird gemeldet: Das Rsutevsche Bureau meldet -aus Washington: Das Bu-ndesreseriveamt gibt bekannt, daß die Rediskontieruugssätze gegenwärtig Mich mäßig auf der Höhe von 4,6 Prozent gehalten werden -sollen mit' Rücksicht auf die be- ^friedigeM Lage des Landes. Union-Bank. In der heute stvttgefundenen Berwaltungsratssitzung' 'der Union-Bank wurden der Präsiident der Heneraldirektior» der Südbahn, Herr Dr. Gustav Fall,,und der Geuera-ldirMor der Beiffcher MüWesttwerke Mien-Gesellschaft, Herr Dr. Ludwig Pawlaezky, in die Verwältüng koopt'iert. / , Eine fremdenfe-indlich« Jttdusiriepolittk Jugoslawiens? . Wie der Aavaniier .Morgen" meldet. Men-alle iuaoftawischeu 24. Mai 1928' Sette 7 Aktiengesellschaften Fragebogen zngestellt. echalten; wann nutz wo ihre DiröktionsmitgKed'er, Dir-Ätoren, Prokuristen usw. geboren sind, welcher Religion sie angehöten, welche StaatSMrgerschaft sie besitzen und aus wctlchem Gruudq frencke Staatsbürger angestellt sind. Das Blatt glosfievt: di«. AnordMng mit - folgenden Worten: ,Me Wege der Dovs-chung sind bekanntlich merforschlich und kein Mensch wird Verstehens ,wozu sich das Ministerium für Soziale Fürsorge mit religiöse» Fragen beschäftigt. Ob der Eisengießer avangelisch oder römisch katholisch ist, ist ebenso gleichgültig, alls ob der Präsident de» Transportgesellschäft ein Pravoslave, der Pvolkurist Jude oder, Mohammedaner ist. Will man denn auch bei uns im Umweg«' über die Soziale Fürsorge, nach früheren preußischen und Heu» tigen ungarischen Vorbildern staatserhaltende Konfessionen ein«, führen? Serbien war stets ein Land, größter GbaubenStoleranz» und es ist merkwürdig, daß man bei uns stets über Balkan'o, srerung fpvicht, und daß gerade das, was am Balkan gut war, abgeschafft nnd geßen Systeme vertauscht wird, die in den Staaten herrschen; wo 'der sogenannte ,/gute UnteMn" den Glauben des, Herrschers teilen mußte." Warenangebot und Nachfrage in Sowjetrußland. Dß Verwaltung des iMndischen KommumchaudelS unterbreitet» der Sowjetvegierung den Vorschlag betreffend Emberusuwg einer Konferenz der Vertreter von .Sowjethandflsorganen, welcher die Frage vovgelegt werden soll, inwieferne die Nachfrage der Landbevölkermg seitens der Sowjechandelsorgan» befriedigt werde und wodurch es sich erklären laste, daß sich fort, Privathandel auf Kosten des Sowjechandels auch in solchen Hcrrdeilsgjweigen breitm-ache,. wo das Zlnge'bot der^ SowjetorWne bedeutend niedriger ist. So sehr man auf die Ergebnisse der Berakungen über diese äusterst intevestante Frage gespannt sein darf, kann man indessen die Wahrnehmung machen,-daß, ob-' wohl'die Nachfrage mch aller Art« Jndustrieerzeugnissen in Rußland eine ungeheure ist, das bescheidene Angebot der von hohen Zöllen geschützten sowjetruMchen Jnduftrie nichtsdestowenidger einer äußerst geringen Kauflust der Bevölkerung begegnet'und die Msfische Industrie an einer Saum. heiOaren LlbsatzkrPs leidet. Zum großen Teil läßt sich diese Erscheinung einerseits durch, die Verarmung der Bevoilkeru-ng erklären^ welche infolge der tief unter der WeMarität' stehenden landwirtschaftlichen Produkte stets fortschrvitet, andererseits durch die übermäßig hohen Herstellungskosten der heimischen Jndustrientzsugnisse, welche vielfach den Weltmarktpreisen überlegen i sind. Die Bemühungen der sowijetrussischen Judustrieorgane,' die Preise der Jndnstrieerzeurisse der Kaufkraft der verarmten Bevölkerung anZugleichen, scheinen zum »Mißerfolg veMvteilt zu sein, ungeachtet dessen, daß die Sowjetfabrikken dis Waren mit em-em minimalen Aufschlag (bei den Textilwaren z. B. mit 1.6 bis' 2.6 Prozent), auf den ME Wersen, lieber die Produktionskosten der mssöschen Industrie belehrt uns der Bericht des offiziellen Monomitscheskaje Obozrenije". Danach stellt sich die. Produktion von 1-Pud Zucker auf 6.60 Rubel (gegen 1.60 bis 2.40 Rubel im Jahre 1913), 1 Püd Baumwollgarn 38.34 Rub. («gegen 19.88 Pub.), 1 Pud Sohlenleder 42.98 Rub. (gegen 23.87 Mb.), 1 Arschin Perkall 24.60 Kopeken (gegen 14 Kop.). usw. Allerdings bemerkt das Blatt dazu, daß sich die Her»! stelluingskosten der gleichen Artikel m den Privatunternchmun-! gen um ein Bedeutendes billiger stellten. Wem.« nun seitens der Soiwj-vtovganie über die Erfolge der Privatinitiative im ^a-nde^^ Md die Leistungen des Staates Klage geführt wird, so toirfr' die Erklärung davon sei es in der billigeren Herstellung, sei eS in der yuaM-ativen Ueberlegenhett der Produkte zu suchen fein. Erdölgriuben in der BuSoWina. Aus Cyernowitz -wird uns t-slegvaphisch berichtet: Freitag fand in Sarge Ni (WuEo» wina) die erste EMlbohrung. in dem der Wiener Firma Brüder Nowak schärenden Betriebe und die feierliche Eröffnung der Grube in Anwesenheit der Behörden statt. Die Aussichten des neuen Unternehmens, das sich bereits große Terrains ae» sichert hat, werden als -sehr güpstig'beJeichnet. Wiener Börse. Die ungünstigen Nachrichten über den Stand der Wer» Handlungen zwischen Banken und iAn-gestellten und die Gefahr eines ^bevorstehenden Bankenstveiks -bewirkten eine allgsmeine ZurückhaltMg und das Bestreben, sich der Engagements zu entledigen. Die Bssürchtungen w-ogen der Bevsterfung des Geldsatzes im Zusammenhang mit der bevorstehenden Anleihe der-- stärkten die allgemeine Geschäftsunlust, die sich in einem allgemeinen Abbröckeln der Kurse äußerte. Die Kontermine fand die Gelegenheit zur Vornahme von. Vorstößen günstig und wagte sich besonders in Sta-atsbahuaktien vor, welche 96.000 iK. einbüßten. Nur in einem einzigen Papier war zum Schluß eine scharfe. Steigerung zu konstatieren. Es-waren dies die Koburg« -aktten, welche sich um 29.000 K. auf Grund von Gerüchten, daß >die Sa-nieMugsverhandlungen dieser Werke -günstig stchen, erhöhten. Bankenwerte waren durchwegs rückgängig. Mpme büßten 7000 K., Krupp 9000 K., Rima 8000 K., Waagner ' 22.000 K. ein. Es wäre noch die Sdeigeirung der Felten um 4000 K. als AMnähmsstellung zu erlwähnett. Im Schranken waren ebenfalls um 1,0.000 bi» 85.000 K. niedrigere Kurse in Geltung. Petroleumwerte gaber nach. Gegen Schluß trat eine gewisse Beruhigung ein, doch hielt sich das Geschäft in engen Grenzen.. Bezugsr-echite: Ung. Eskompte 14.000, Vaterländische Bau 3600, Steirische Magnesit 16.600, Humanic 2760, Kroat. Zucker 760.000, Tiller 1200. Aus denn Rentenmarkt -var die Stimmung etwas lebhafter, doch war das Geschäft nicht umfcm-greich. Die Ungarin sche Krone büßte 7M Punkte ein. Von den E.xoten notierten: Apollp-Film 17.600 W 18.600, Erdöl 39.000 bis 48.000, Jriag 226.000 bis 236.00b Mragnica 98.000 bis 134.000, Schubert -u. Ko. 16.600 bit 17.800, Oest. Anzeigen-G., erste Ein. 47.000 b:S 60.000, Universale 27.000 bis W.0M Steirische Bra".n-?!''ble 07.00') b's . 09.000 ~ : ,