Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1535 (23.5.1923)
- Date
- 1923-05-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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. ‘ Men- MttwH Mgesägt. Anmerkung d. Nüdccktion.) Die Wache habe erst her- LeigchoK werden rnüssen. Da sich Lechner m seiner Darstellung auf Zeugen berief, wurde zu deren Bovladung die Verhandlung gegen ihn vertagt. Die Mnigen MgMagien wurden zu je ■ 100.000 K. Geldstrafe verurteilt, 'die Waffen als verfallen Märt. In der Begründung hob der Richter hervor,, es sei offenbar, daß ein Schlagring eine verbotene Waffe ftf, auch der Gumm iknüittel müsse wegen der Wirkungen, die er hervorbringe, als solche angesehen werden. Kie Verurteilten meldeten die.Berufung an. Unbefugter Eintritt in das BSvsengebiiu-e. Auf Grund einer von der Wiener BövsenGammer erstatteten Strafanzeige hatte sich heute der Pvivatdeaimte Franz Klei« beim Strafbezipksgerichte 1 wegen einer sondevbaren Prellereizu verantworten. .Der Beschuldigte war am 11. März 1928 wahrend der Nörfenzeit im Lüsesaal der Börse'beanständet worden, weil er sich ohne BörfenLarte in den Tefefaal ei pge schlichen hatte. Der Beschulidigte, der angab, "daß er sich imLesesM nur einen Devisenkurs habe anschauen wollen,- wurde aus dem' Börsengebäude gewiesen und dem Str-alsgerichte wegen Prellerei anigezeilgt. Ist ihrer Anzeige vertrat die Börs-enkarnmer den StastdpuM, daß der Beschuldigte die Börsenbamm-er um den Betrag von einer Tageskarte von 26.000 K. zu schädigen be- Gsichtigt halbe. In der vor dem BozirSsvichter Dr. Löw dnrchgefHrten VechaMnng erklärte der Angeklagte, daß er nicht die Wsicht hatte, in den Börsenfaal seibbst zu gchen. Der als Zeuge vernommene AÜfsichtskommissär Franz Kleinfasser gab an, daß auch das Betreten des Lesssaales ohne Bövsenkarte oder ohne -Tageskarte streng verboten sei. Der Richter verurteilte den AngMgten wegen Prellerei zu einer Geldstrafe von dreißigtauseud Kronen eventuell zu 24 Stunden Arrest. Der staatsanwaltfchaM'iche Funktio- - när meldete wegen zu geringer Strafe die Berufung an, während sich der Verurteilte zm Ergreifung eines Rechtsmittels Bedenkzeit erbat. Volkswirt. Geftemvelte Krone=6MWU Smiimes. Auszahlung Wien ----- 0.00787« Oentimer. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0078V. (0.0078V4 am 19. Mai) diK österr. gestempelte Krone 0.00781/. ( 0.0078*/* am 19. Mai) die tschechische Krone . tj . 16.55 ( l6.54'/§ am 19. Mai) bk Mark.. 0.0104 (. 0.0115 M 19. Mai) Holland.. . 217.20 (217.25 am 19. Mai) Netv-Aork ........ 554.— (555.— am 19. Mai) London.25.64 ( 25.66 am 19. Mai) Haris ........... 36.80 ( 36.96 , am 19. Mai) Mailand ......... 26.75 ( 26.95 am 19. Mai) Belgrad ......... .5.85 ( 6.77'/- am 19. Mai) Bukarest b ..... .Y —am 19. Mai) Sofia.. . . 4.45 ( 4.47 am 19. Mai) Budapest. 0.1Ö7* ( 0.10'/, am 19. Mai) Warschau ........ 0.0115 ( 0.0117 am 19. Mai) RekordtiefftanÄ her ReichsmM. 4)« Friedensparität zwischen Krone und Mark nach unten überschritten. Die R e >i ch s m a r k hat auf den internationalen Märkten ^inen bisher noch nicht dagewesenen Tiefstand von 0,0104 (gegen 0,0115 am 19. d.) erreicht. Die Ursachen des rapiden Kurssturzes liegen einerseits in der ungünstigen Beurteilung des deutschen Standpunktes in der 'Reparationsfrage und in den dadurch verursachten stärkeren Markabgäben auf -den internationalen. Plätzen, andererseits im verstärkten Jnibandsbodars nach ausländischen Devisen, der namer.-tllich von der Industrie geäußert wurde. Die Mark hat im Verhältnis zur Krone das Vorkriegsvechältnis 1 Mark gleich 1 K. 20 H. unterboten. Hervorhebung verdient auch die Senkung dev Devise Warf ch äu in Zürich von 0,0117 auf 0,0416. Im Zusammenhänge mit dem Kurssturz der Reichsmark sind auch in Berlin die Devisenkurse ungeheuer gestiegen. Sie haben den Höchststand vom Jänner dieses Jahres schon stark überschritten. So notierte der Dollar 56.608,10 gegenüber 48.777,-76 am 18. d., wobei^ betont werden muß, daß der Höchststand des Dollars in den stärksten Krisenzeiten nicht mehr. als 52.000 Mark notiert hatte. Ebenso stieg da8 P f n n d von 225.186,60 auf 225.853,75. Selbst die österreichische Krone ist von 68,05 auf 77,30 gestiegen. Es kann ruhig von einer Valutenpamk in Berlin gesprochen werden, und wenn die Regierung nicht bald eingrerft, steht das DebM bevor. Im gestrigen Wiener Clearing senkte sich die Reichsmark im Einklang mit dein allgegmeincn Rückgang der-Reichsmark von IM auf 1,13. Die Veränderungen der anMen Devisen und Valuten waren unwesentlich. Nachstehend die offiziellen Notierungen: 61eg$ingknm der Osterrelchiscbefl Nationalbank vom 22. Mai 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. l holl. Gulden Agram l jug. Krörten , , , , Belgrad 1 Dinar Berlin 1 deutsche Reichsmark , Brussel l belgische Francs , . Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei . . , . . . , .Chrlstlanla 1 norweg. Kronen , , Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid t Pesetas Mailand 1 Lire . , * ... , New York 1 Dollar , Paris 1 Francs ....... Prag l tschecho-alow. Kfoflen ' , Sofia 1 Lewa . . . . . . , Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau 1 polnische Mark . , Zürich i schweizerische Francs , Zinsfuß 4 6 8 8 i'1’ Geld Kurs vom Ware Geld 2780Ö,- 27900.- 27800,. 737.- 739.- 739.- 739.- 739. 1.31 4031.- 13,15 370. 1.4t 4034.— 13.20 351,— 737.- 1,21 4019.-5 13,ö3 8 374.- .... . 5 11485,- 11515.- 11585, 5 13135.- 43165,- 13285,- 3 328300,- 328900.-327909,- 8'/» 10685- 10715.- 10685,- 6 3431.- 3439.- 3436_ 4 70985.- 71135,— 70985.- 5 47Ö9,- 4721.- 4739.— 8 2121.- 2127.— 2119,-?'/, 579.50 580,50 574.60 4‘/j 18780,'- 18820.- 18780:- 6 1.40 1.50 1.43 3 12815,- 12845.- 12795.- 18. Mal Ware 27900,— 741,- 741.— 1.51 4046.- 13.30 Ä- 13315.- 328501V- 10715*-—• 3444.- 71135,- 4751.— 2123.- 578.50 10820,— 1.53 12825,- tgferöft*' MorgenzeÜUng. Noten amerlkan. Noten v. 5 Dollar aulw, , , kleinere . . . Belgische Noten 100 Franca . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , ’ » . » * 190 „ , * » kleinere, » . Dänische Noten 100 Kroner . , Deutsche Noten zu 1000 Mark* * ■ 1® -i •„< p tf kleinere % Engl, Noten von 5 Livrest. aufw, n n kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden , Italienische Noten v. 100 Lire aulw, „ „ kleinere . . . Jngosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar » * » » ,100 B „ , , kleinere . » Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aulw, „ „ kleinere.... Rumänische Noten zulOOO u. 500Lei , „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » » ,* JOO B , „ , kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas ... Tschecho-slow. Not. v.lOOOautw, „ , kleinere' . Ungar. Noten (neue Em.) zulOOOKr. .. . zu 10.000 Kr. » * . , , kleinere.?eo50.- 70950.- 70660.- 70950.- 70550.— 70850.- 70560^- 70860.- 3960.— 3190.- 3975.- 4005.- ’ 558.- 562.- 553.- 557,— 53Ü- 542!- 533!- 53?!- 11970.- 13030:- 13140,- 13200.- 1.13 1,43 1.31 IAI 326600.- 327400.- 326200.- 327200.- 326400.- 327400.- 326000.- 327000.- 4650.- 4680.- 4680.- 4710.— 27650.— 27850.- 27650.- 27850.- 3397.50 3412.50 3402.50 3417.50 3377.50 3392.50 3382.50 3397.50 727.- 731.- 730,- 734,- 718'.- 722.— 720!- m.- 11350.- 11410.- 11450.- 11510.- 1.20 1.50 1.23 1.53 1.15 1.45 1.18 1.48 379.- 381.- 355.- 357.- 350.— 361.- 335.- 337.- -l— 18585.- 18665.- 18585.- 18668.- 12720.- 12780,- 12700,- 12760.- 10560.- 10620,- 10560.- 10620.- 2104.- 2114.- 2102.- 2112.— 2099.- 2109.- 2097.- 2107.- 10.90 11,10 11.05 11.25 lo!85 11*05 11*.- , IUO Aufhebung des WeLnstjmerzuWages. Gemäß den Ve«- oridnungen der Bundesregierung wird für den Kandel mit im Inland erzeugten Wein und W>ernmolst seit 1. Jänner 1923 ein nach den Verkaufspreisen gestaffelter Zuschlag zur Weinsteuer eingchoben. Mit Rücksicht auf dte M Handelsvertrag mit Italien vereinbarte und in Kurze in Kraft tretende Herabsetzung des Weinzolles wird mittels einer demnächst erscheinenden Verordnung verMgt, daß dieser Zuschlag bis auf weiteres nicht mehr eirOlheben ist. Mne RückverMung bereits entrichteter Zuschlagsbeträge wird anlWich dieser VerfiägUng nicht stattfinden. Der Bosel^Weinmann-Konzern und die Oberschlesische MontMindustrie. Bekanntlich sind i)ie Versuche des Bosel- Weinm-ann-Konzerns, welcher in der Laurchütte festen Fuß gefaßt hat, von hier aus aus die schlesische Montanindustrie Einfluß zu gewinnen und die BiSmarck-Hütte und Kattowitzer A^-G. sich einzuverleiben, mißlungen, weil der Unetchändler von der Charlotten-Hütte die Majorität an den Stinnes-Konzern verkauft hatte. Nun scheint der Bofel-Weiumann-Konzern seine Versuche, in der oberschlüsischen Montanindustrie festen Fuß zu. fassen, neuerlich ausgenommen zu haben. Wie in Berliner finanziellen Kreisen verlautet, versucht der UntechäMer des Konzerns Einfluß auf die oberschlefifche D o n n e r s m a r ck- Hütte. und Hohenlohe-Gesellschaft zu gewinnen. Die Verhandlungen sollen, im Züge sein. LegttimMonen für Geschäftsreisende. Da es häufig vorkmnmt, daß Geischäftsreiseude 7» den BulNdesländern beanständet werden, macht das Gremium der Wiener Kaufmannschaft darauf aufmerksam, daß Handlungsreisende mit ein.er übtr' Aufüchen des Gewerbeinhabrrs von der Gewerbeb^chörde 1. Instanz, in deren Bezirk sich der Betrieb befindet, ausgestellten Legitimationen ausgOattet fern müssen. Zum Zwecke der Ausfolaung der Legitimation ist die persönliche B o rs p r a ch e ' des Reifenden bei dei: Gewerbehörde und die Angabe des Vor- und Zunamens, des Geburtsjahres und -Ortes, Zuständigkeit sowie der Firma, für welche er tätig ist, erforderlich. SÄMstag-Nvchckittagslfrb^sti im DetvWMMdel in dm Monachen Juni bis GvptrmLer. Im'Detailhandel, mit Ausnahme des LebensmitteldetaAhandols, ist den Angestellten Und Acheitern an^SamAtag-Nachmittagen ab. 2 Uhr und insoüveit Neini» gungsarbeiten in Betracht komm>un, ab i Uhr nachmittags a'bwechselnd sreizu,gröen. Den an Samstagen nach 2 Uhr, bezw. 4 Uhr nachm'itags diensttuenden Personen ist in der kommenden Woche eine Ers'atzruhe von zwei Mbeitsistundm zu gewähren. Diese Verpflichtung gilt nicht für den LebensmitteMeinhandel sondern für diesen gm auch an Samstagen die gleiche Arb>eitszeit wie an den übrigen Werktagen. Handelsm'öglichlMen mit Zentralasien, lieber dieses Thema hält Herr Guido Bretter morgen um 6 Uhr abends im großen Vortragssaale des -Handelsmuseums, Wien', 9. Dez., Berggasse 16, auf Grund dev jüngsten Berichte des österre-ichischen H a ndelsdel egiert e n in Baku einen Vortrag. Derselbe verdient um sich mchr Interesse als der Vortragende sowohl einen praktischen, sofort gangbaren Weg zur Eröffnung dieises Absatzgeibietes Wund der kaukasischen RepuMken, Perften, DuMtan, AManistan für die österreichische Produktion weisen als auch die derzeit dort gewünschten- Erzeugnisse vollständig bekanntgelben wird, Wiener N'ökse. Die Begebung der VMersbundanleihe steht bevor. Die wichtigsten Vorarbeiten sind schon fsvtiggesteW. Der auf Grinid der Sublskriptionsausschveibung in ein-igen Tagen zu erwartende Beginn der allgemeinen ZÄchmung wird auch den einzÄnen Zeichnern die Pflicht auferlegen, die für diefen Zweck benötigten beträchtlichen Mittel in Reserve zu halten. Die Follge davon'ist eine mit Sicherheit zu, erwartende Versteifung des GÄdmavktes. Die Erwägung dieses Umstandes hat die gedrückte Stimmung der gestrigen Börse verursacht. Es wurde befürchtet, daß sich die Bankendem Reportgeschäft zurückhaltender zeigen dürften und deshalb r&aä Eingehen von neuen Engagements unterlassen. Die durch den Rücktritt Bonar Laws eingetretene Ungewißheit über die künftige Haltung Englands zur Reparationssrage haben die Flauheit verstärkt. Auch der weitere Mckgang der Reichsmark in Zürich wirkte ungünstig auf die Stimmung. All ' diese Umstände halben ein gewisses Abbröckeln der 'Kurse verursacht, ohne daß aber dabei von , einer ausgesprochenen Tendrnzanderung die Rede ssin konnte. Einzelne' Werte haben auch gewisse Steigerungen anfzuweßsen. Es waren dies Gebiete, in welchen sich namentlich die Kauftl-ufträge des Auslanldes äußersten. So sind in der Kulisse die ÄnAo-Bauk-Äktien um 16.000 Kronen gestiegen. Die meisten änderen^ Kulisschapiieve wiesen Rückgänge aus. Es seEen sich Bankverein' um 3600 K., Oesterreich ische Kredit um 2000 K., Unionbank um 9000 K., Zivnostenska um 20.M. In Staatsbahr!aktien fand zu Beginn des Verkehrs mit Rücksicht auf die vorgenonrmenen Deckungen der Kontermine, sine lvbhaftere Bewegung statt, die sich aber später verfAichtete, so daß diüses Papier mit einem gegenüber dem Vortag um 16.000 K. niedrigeren Kurs aus dem Verkehr Kng. Alpine büßten 22.000 K, ein. Ebenso wiesen auch alle änderen ' §8. Mai 1923 > Seite 7 ' Jndustrieyäpiere der Kulisse. stärkere. Abbröcklungen auf. Hie^ wirkte der Entschluß der Regierung, keine weiteren Kapitalss Vermehrung für die Dauer der Subskriptiov zuzulassen, hems mend. Allerdings soll beii der Kapitalsvevm-chruNg der Alp inest eine AusnahmL gemacht werden. Dieser U-rNstand konnte aber trotzdem nicht eine Besserung dieses Papieves bewirken. Kr-uipp^ büßten 9000. K., Wyagner 17.000 K., österreichische Hvfherr 6000' Kronen ein. Beachtung verdient der Mmstand, daß Siemens um 8000 K. höher aus dem Verkehr ging. Rima verlor 10.000 Kronen, Salgo 84.000 K. Im Schranken war Mr einzelne Gattungen größere^ Nachfrage vechanden. Es ließ sich hier Nein einheitliches Bild feststellen. Gefragt waren B-vauereiaLtien, von welchen Schell- Hofer um 20.000 K., Bvaubastk um 6000 K., Brünner um 22.00L Kronen, Gösser Brau mn 26.000 K., Grazer Brau um 30.000 Kronen, Liesinger Brau um 16.0M K., Pilsener um 130.000, Kronen stiegen. Von den Tran-sportwerten büßten Nordbahn , 680.000 K., die Lemberger 6000 K., NcwigaME 20.000 K.,, Prag-Duxer 16.000 K., Donau--Dampffchiss 180.000 K. ein, Hingegen besserten sich die Leoben-Bordernberger um 16.000 K. Von den Petroleumwerten erhöhte sich Karpächen um 480.000, Kronen, während GaWa mn 700.000 K. niedriger notierte. Di« Papierwerte waren durchwsgs schwächer. Auf dem Anlagemarkte herrschte mit Rücksicht aus die bevorstehende Subskription vollkorymem Riche. Die Um-' stütze waren unbedeutend. Bezugsrechte: Vaterländische Bau 4000 K., steirische Magnesit 24.000 K., Humanic 2700 St., Kroatische Zucker 880.000 K., Tiller 1200 K. Von den Exoten notierten: Apollo-Film 16.600 bsi 18.000 K., Epiag Geld, Ecköl 40.600 bis 44.000 K., Jriag 226.000 bis 242.000 K.I Mraznica 97.000 bis 106.000 K., Schubert u. Co. 16.600 bis 19.000 K., Oesterreichstche Anzeigen- 6>esellschaft, 1. Emission' 50 Prozent Zuteiliuug 43.000 bis 46.000 Kronen, Tepege 143.000 bis 165.000 'K., Steirische Braunkchl» 68.000 bis 71.000. K. Steuer Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeiturrg".) Das Geschäft an der gestrigen Warenbörse nahm einen lust» losen Verlauf, man konnte allerdings williges Ausgebot in C h e m i k a,li e n bemerken, sted'och noch zu wenig weichenden^ Preisen, so baß die Verbraucher ihre Einkäufe auf das allernot-- wendigste Maß beschränkten. Ausgeboten wurdent; Aetzkali 88/92 zu 0.82 schweiz. Franken transit Passau, Blejglätte! Bleiberger gemahlen zu 10.500 K., Chromkali zu 19.000 transit' Wien, Glaubersalz kristallisiert zu 980 K., französisches Harz D. G.^ zu 6100 K., Lithopon Grünsiegel 30»/, zu 6300 K., Minium Blei^ berger zu 10.800 K., Naphthalin Schuppen weiß zu 2.25 tschech. K.,' Paraffin 50/52 in Tafeln transp. zu 6700 K., Paraffin 52/54 Opak zu 6500 K., Pottasche 80/86 hhdr. pro 1.00 Kilogramm zu 66.50 schweiz. Franken transit Paffau, Schellak T. N. orange zu 120.000 K., Reisstärke zu 8100 K., Bienenwachs gelb zu 38.600 K., Weinsteinsäure zu-47.000 K., Salmiak katz. zu 9000 K., Salalkali pulv. zu 8000 K., Ceresin gelb zu 10.000 K., Wasser-' glas 36/38 zu 1600 K., Bromkali zu 23.000 'K., Notblutlaugensalz zu 120.000 K., Magnesium pulv. zu 100.000 K., Milchsäure technisch zu Genußzwecken zü 32.000 K., Zitronensäure zu 83.500 K, Eisenvitriol zu 1700 K., Perlnatron zu 4200 K, O e l e « n d Fette. Die Tendenz weist fast durchgehendunveränderten Preisstand aus, nur Schweinefett (xurv lard) Faßpackung fiel um 65 Punkte auf 30.95 Dollar und Kistenpackung ist um 100 K. schwächer und notiert 22.900 Nähr-, Leb enSmitt e l und Konottials waren hatten bescheidenes Geschäft bei zumeist preishaltender Tendenz. ES notterten: Kakao-Produkte inländische Ware 29.000 K.. J. holländische in Paketen 33.000 K., amerikanische in Fässern zu 100 Kilogramm 25.000 K. G e w ü t »c. Cassta lignea 42.000 K., holländischer Kümmel 66.500. K., Pfeffer Singapore, schwarz 29.750 K., Piment 25.550 K. Reis. Saigon 4900 K., Bruchreis 4600 K. rollend Wien. Zucker. Kristall 5.50 tschech. K., Würfel 6.75 tschech. K. pro Mai, 6.60, respektihe 6.85 tschech. K. pro Juni und 3.75, respektive 4.05 tschech. K. pro Oktober- Dezember ab Grenze, bosnische Pflaumen .95/100 Sackwar- 4600 K., 116/120 in Kisten 4800 K., 96/100 5100 K., portugisischs Sardinen 200 Gramm-Dosen 6300 K. MehmMe i» 8t. Narr. (ElMbericht. der „Wiener MoLgenzeitung".) R i n d e r m a r k t. Der Austrieb belief sich auf 1030 Stück inländisches, 886 Stück ungarisches, 278 Stück tschecho - slowakisches foVie 735 Stück jugoslawisches und 13 Stück rumänisches, zusammen 2942 Stück Schlachtvieh, worunter sich 2359 Stück Mast- und. 683 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren: 1721 Ochsen, 502 Stiere, 714 Kühe und 5 Büffel. Außer Markt wurden 119 Stück bezogen. Bei einer Mehrzufuhr von 320 Stück, und da diesmal nur ein sechstägiger Bedarf zu decken ist, war die Tendenz auf dem gestrigen Markte eine flaue. Primasorten haben im Vergleiche zur Vorwoche 1000 K., mittlere Qualitäten bis zu 1600 und mindere, Kategorien in vielen Fällen bis zu 2000 K. pro Kilogramnr .eingebüßt. Es' notierten: Ochsen prima 16.500 bis 18.000 K., extrem 20.000 K., sekunda 14.500 biS 16.300 K., tertia 12.200 bis 14.200 K., Stiere 12.600 bis 16.000 K., Kühe 12.000 bis 16.600 K. und Beinlvieh 6500 bis bis 11.500 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Gestern wurden in Rotterdam die ersten amerikanischen Rinder (80 Stück) nach Wien verladen. Diese gelangen Montag den 28. d. auf dem Kontumarmarkt zum Verkauf. P f e r d e m a r k t. Zum gestrigen Markte wurden 119 Schlächter- und 660 Gebrauchspferde gebracht. Bei lebhaftein Verkehre zahlte man Zugpferde leichte 4.000.000 bis 7,000.000 K.. schwere 8,000.000 bis 14,000.000 K., Kutschpferde 6,500.000 bis 9,000.000 K.; Pferde für Schlachtzwecke 6000 bis 18.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Prager Börse. Prag. 22, -Mai. Die Börse nahm den Verkehr nach veli Feiertagen in fester Haltuny ans. NamentAch aus vem JnvlU striealtienmarkte ergaben sich bemerkenÄveirte KnrZistÄ.aerun.qen, bchonVers Kr Eisen-, Kohlen- und chemische Werte. Als nach MwickluM ver ersten Umjsätze die Kauflust nachlies^ und ans Wien schwächere' TenidenMrichte eintrafen, stellten sich Realisationen vin. wodurch ein Teil der Gewim.e wieder enrgelbüßt wurde; dies gilt namentlich für ArbitVaaepapiere. Faster. teil-' dierten nur Textil- und chemische Werte. Transpovtwerte gahen ir.' der Atehvzalil nach. Heimische Banken blielben ohne BeränüeruWen. wahrend Wiener Bank-Aktien die eusteilien Gewinne zum größten Teil wieder abgeben mußten- Ans dem Anlage-' markte zogen^ Staatspapiere bei teiAveiser - Zuteilung weiter im Kurise an. Auf dem Exotenmavkte befestigten sich Schönprichener, Bulgaren und Oesterreichische Solo, während die ü>bvigen»WM( zur. Schwäche nemen. Der SLluß gina ir.« schwacher Haltung wir sitL- »