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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-18 · Heft 1531 (18.5.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1531 (18.5.1923)
Date
1923-05-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. Ml - Wien, Freitag Ernährung. Ae LebensmittelmSrtte. Die erstm Kirschen. Mlt Rücksicht auf die Feiertage, fiir die ein erhöhter Be- , arf zu decken ist, sind gestern wieder die Preise für einzelne fleischsortssn t ndieHöhe gesetzt worden, obwohl Ankünfte lünstig sind. So sind in der Großmarkthalle 14 Waggonladungen, tie vornehmlich Kälber und Schweine aus Ungarn, dem Burgenpnd und aus Steiermark enthielten, angekommen, trotzdem wurden Üe-Preise für Kälber um 1000 K., für Kitze um 2000 K. pro kilogranrm in die Höhe gesetzt. Verbilligt haben sich bloß kchweine, die um 1000 K. pro Kilogramm im Großhandel billiger ichandelt wurden. Für Rindfleisch blieben die Preise unverändert, ebenso vorläufig noch die Kleinhandelspreise für ie übrigen Fleischgattungen. Die Grünwarenmärkte sind weit über Bedarf beschickt. Trotzkm haben sich die Preise für Spinat erhöht, ebenso fiir Spargel, begründet wird diese Erhöhung mit dem eingetretenen kühleren Vetter, das dem Wachstum nicht förderlich ist. Ermäßigt haben ich bloß grüne Erbsen, nicht heimischer, sondern italienischer Herkunft. Gestern ist die erste Sendung von Frühkirschen aus Italien »lngetroffew Sie stellen sich im Preise höher, als man ursprüngslch berechnet hatte. Jrn Großhandel mußte für ein Kilogramm Kirschen der Preis von 12.000 K. bezahlt werden, wobei Bruttogewicht für Netto berechnet wurde. Man sah die Kirschen tereits am Morgen bei den fliegenden Obstständen, natürlich mit tat entsprechenden Zuschlägen. -mm Mir Ae katholisch-protestantische Fudenehe. Das Ehepaar Eduard und Emma Deimel gehört zu pner Sorte von Juden, die den Glauben so rasch wechseln, wie Andere Leute die Wäsche. Eduard, ein „geborener" Oesterreicher, joie Emma, die im Lande Horthys das Licht, der Welt erblickt hat, gehörten zur Zeit der Eheschließung dem mosaischen Glauben an. Bald aber fühlten sie, daß sie lange genug Juden gevesen seien, wurden katholisch und ließen ihre Ehe bei den hochwürdigen Schotten in Wien einsegnen. Aber auch diese iatholische Herrlichkeit hatte keinen langen Bestand und bald »achher beglückte das abwechslungslüsterne Pärchen den protestantischen Glauben mit seiner Zugehörigkeit. Trotz dieser gemeinschaftlich unternommenenen Ausflüge aber wollte sich sie erwünschte Eheharmonie nicht einstellen, die Abwechslung genügte nicht und die evangelisch-katholische Jüdin Emma brachte beim Gericht den Antrag auf Trennung ihrer Ehe ein. Die Ursache ihrer unüberwindlichen Abneigung gegen Eduard jst darin zu suchen, daß Emma, die es mit der Religion so merkwürdig hält, ihren — magyarischen Patriotismus in unverbrüchsicher Treue wahrt, und es nicht länger ertragen konnte, daß kduard immer gegen die Ungarn loszog. Außerdem habe Eduard während des Krieges als Offizier nicht nur zahlreiche Damenbekanntschaften' unterhalten, sondern sich auch in seinen «n die Frau gerichteten Briefen dieser Erfolge gerühmt. Vergebens verwies Eduard darauf, daß sein Verhalten der „allgemeinen Moral während des Krieges" entsprochen habe, und nuch sein Hinweis, daß die Gattin einen „Eheersatz" zu finden gewußt habe, hatte vor dem unerbittlichen Zivillandesgericht keinen Erfolg, das die Trennung der Ehe wegen beiderseitigen Verschuldens aussprach. Der Ehebandsverteidiger legte zwar Berufung ein, in der er uüter anderem betonte, daß hier eine katholische untrennbare Ehe vorliege, aber der Klagevertreter ließ dies nicht gelten, da der kirchlichen Ehe Eduards mit Emma die. Budapester Eheschließung vor dem staatlichst Matrikelführer vorangegangen fei, mtb außerdem können eben .nationale Verschiedenheiten" bis zur unüberwindlichen Abneigung gedeihen. Das Oberlandesgericht bestätigte in der Tat das erstrichterliche Urteil. Eduard und Emma kömten also ihr Glück von neuem sichert. Schade übrigens um die originelle Ehe. Vielleicht wären die beiden im Islam, der ja nicht unbedingt auf eilt Verhältnis zu zweien besteht, glücklicher geworden? Aber freilich, die nationale Entpfindung! Valerie Matten« und dar Burgtheater. Jit dem bekamtten Rechtsstreit zwischen der Schauspielerin Palerie Martens Und Burgthcaterverwaltung wegen der seinerzeit erfolgten Entlassung der Künstlerin, welche einer Vorstellung ferngeblieben war, ist nun im schriftlichett Wege das Urteil des Oberlandesgerichtes als Bevufungsgericht erfolgt. Bon dem Begehren Frättlein Martens auf Zahlung vou Gage für die Zeit dort Jttni bis Dezernber 1922 wurde der Anspruch der Klägerin bezüglich des Monates Juni als verjährt abgetoiesen, dagegen der Bnndesschatz verurteilt, die Gagen vom Iuli bis Dezember 1922 zn bezahlen. In der Begründung wurde ausgeführt, es sei nicht richtig, daß nur zn untersuchen ist, ob ein wichtiger Gruitd zur sofortigen Elttlajsttng int Gtltne des Allgemeinst bürgerlichen Gesetzbuches vorhlandm war, sondern daß als Entlafsungsgrund nur ein Fall, der int Vertrage mit beti Staatstheaatern vorgesehen ist, vorliegt. Diese Grürwe der sofortigen Entlassung sind taxativ in -awfeit Verträgen angeführt und nicht beispielsweise; ein einmaliges Versäumnis der Vorstellung findet sich nicht unter den Bestimmungen. Da« Geschäftsgebaren des christlichen Kurses. Aus Budapest wird xm berichtete Die jüdische Zeitschrift „Mult I öv ö" wurde jahrelang tu der Druckerei Hornyaniszkh hergestellt. Nach dem Einsetzen des christlichm Kurses ,verweigerte die Druckerei dte weitere Herstellung des Blattes limb auch die Ansfolgung des dem Verlage gehörenden Papier« ^Vorrates. Die. Klage ans Schadenersatz wurde von zwei InstonAM abgewiesen. Die dritte .Jlkstanz jetzt der Berrtfung der Zeitschrift Folge und verpflichtete die Drmckerei zu einent hohe« Schadenersatz sonne DeaWW tuet bWrchggsn PWUHSk " Wiener Morgenzeitnng. Boßsttirt. 'K — fl flfl^fiV Gestempelte Krone 0.007874 Centimes. Auszahlung Wien 0.00787» Centimes. In Zürich notierte 16. Mai) die österreichische Krone . . v.0076l/^ o o -4 00 am die österr. gestempelte Krone 0.0078‘/4 ( 0.0078V* am 16. Mat) die tschechische Krone . . . 16.54 ( 16.55 am 16. Mai) die Mark. 0.0122 ( 0.0126 am 16. Mai) Holland . 217.25 (217.20 am 16. Mai) New-Dor! . .. 655.- (555.- am 16. Mai) Süitbou •••»••••* 25.67 ( 25.68 am 16. Mai) Paris 36.95 ( 37.05 am 16. Mai) STlnilcittb ••#••••• 27.02 ( 26.95 am 16. Mai) Belgrad......... 5.77V, ( 5.75 am 16. Mai) Bukarest.. —.— ( —.— am 16. Atai) Sofia.. 4.45 ( 4.45 am 16. Mai) Budapest. 0.10>/9 ( 0.10V, am 16. Mai) Warschau .. 0.0116 ( 0.0114 am 16. Mai) Ae Devisenpreise. In Z ü r i ch ist gestern die R e i ch s m a r k von 0,0126 auf 0,0122 zurückgegangen. Auch die Devise Paris ermäßigte sich 0,0122 zurückgegangen. Auch die Devise Paris ermäßigte sich von 3706 aus 3696. Dagegen erhöhte sich Warschau von 0,0114 auf 0,0116. Die österreichische Krone blieb nn- Zufolge des Rückganges der Reichsmark aus den interuationalen Märktett waren die fremden Zahlungsmittel in Berlin wieder höher gehalten. So stieg der Dollar von 45.286.50 Es 46.383.75, das Pfund von 209.326.36 auf 215.210.60, der französische Franken von 3027.40 auf 3124.15, der Schweizer Franken von 8199.45 auf 8445.80 und die gestempelte österreichische Krone von 63.70 auf 65.70. In Wien fand gestern kein Clearing statt. Ae Wirtschaftslage Bulgariens. Wie uns aus Sofia berichtet wird, beginnt sich die wirtschaftliche Lage Bulgarier.-s ^nunmehr zu stabilisieren. Damit hängt auch die auf den auswärtigen Märkten eingetretene Besserung der Leva zusammen. Allerdings ist eine solche Konsolidierung der Verhältnisse nur möglich geworden, weil es gelungen ist, ein Arrangement mit den Reparationsgläubigern zu treffen. Danach hat Bulgarien 550 Goldmillioner.' zu entrichten, was wohl beträchtlich ist, abK: doch' eine ansehnliche Reduktion bedeutet: Die Zahlung ist auf dolle' 60 Jahre verteilt und sind für di« ersten Jahre nur sehr niedrige Raten zu entrichten. Für 1923 bloß 2,6 Millionen, für 1924 5, bis 1987 jährlich um je eine Million ansteiger.d, weiterhin durch fünf Jahre 10 Millionen, und von 1934 bis 1983 darm allerdings Wer 43 Millionen. Ueberdies wurde Bulgarien zugesagt, daß 1933 die Frage der Verzinsung weiter geprüft werde, und außerdem ist es ja unmöglich, die ganze Entwicklung, wie sie in. zehn Jahren sich herauskristallisiert haben wird, heute schon vorauszuschen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, daß Bulgarien noch eine, auswärtige Schuld von etwa 1200 Gvldfrankenmillionen zu verzinsen hat. Jeder einzelne Bulgare ist daher etwa 3 60 Gold franken -schuldig. Das wäre an sich eine erträgliche Last, wesentlich geringer als in den meisten Ländern Europas. Doch im kapitalsarmer' Bulgarien, dessen Industrie sich erst in den bescheidensten Anfängen befindet, in einem Land ohne Kohlen, Petroleum, Mineralien, Handelsflotte, Kolonien, Auslandsguthalben und aufgespeichertem Kapital ist auch jene relativ geringe Belastung absolut r.-och sehr drückend. Bisher hat Bulgarien als reines Agrarland es zu einer aktiven. Handelsbilanz gebracht, die sich andauernd günstiger stellt, wobei der Tabak der Hauptexportartikel bleibt. Nur Wer ein Jahresabonnement auf die „Wiener Morgeuzeittmg" im voraus bezahlt erhält das jüdische Slaiidardwerk in drei eleganten Geschenkbänden (1934 Seiten stark, derzeitiger Ladenpreis zirka 200.000 Kronen) <r rr Kein jüdisches Haus ohne die „Geschichte der Jude«" von Professor Dr. Heinrich Graetz. Für die Erwerbung der Prämie sind folgende Jahresabonnementpreise einzuzahlen: Für Wien und Oesterreich 330.000 K. (inWien kann derBezug der „WienerMorgenzeitung" durch j e d e T r a f i k erfolgen), für die Tschechoslowakei 204 tschechische Kronen, für Jugoslawien 80V Dinar» für Polen 290,000 polnische Mark, fiir Rumänien 1200 Lei» für Bulgarien 780 Lewa» für Denlschfand 200.000 Reichsmark» für Italien 120 Lire» für Belgien und Frankreich 100 Francs» für die anderen Länder das zwöistache des am Kopse des Blattes erfichllicher Monalsbezngspreises. 1 Die Derwallung dev „Wiener Morgenzeitung* Wien, 2. Dez., Taborstratze 1—3 Tlfltfw ilnfHBI ■ Iflfnlff 1B. Ällm 1923 3Wfe % -.... .—- -r—--- - * im Woge einer weiteren und durchgreifende« Besserung Knute Bulgavien seinen Verpflichtungen Nachkomme» und zmn Wohlstand aufsteigen. Der Weg dazu liegt in bedeutenden Ka» pitalszufuhren. Vorläufig sind aber die große« Kapitals-. zuMsie ausgeblieben. Doch bietet die Stabilisierung der Lev» immechin eine günstige Voraussetzung für solche ZuMsie. DaS Budget.ist mit 20 Prozent passiv. Den vier Milliavi den Einnahmen stehen fünf Milliarden» Ausgaben gegenüber. Da eine Drosselung der Ausgaben nicht möglich ist, kann nur eine Besserung des Bttdgets auf dem Wege der Erhöhung der Einnahmen erzielt werden. Dies soll durch Erhöhung der Darife geschehen. Die Ernteergebnisse sind günstig. Doch sind die bisheriger.- Bebanuitgsmethoden noch rückständig. Wenn landwirtschaftliche Maschinen eingeführt und Edelrassen bei der Viehzucht importiert werden, der noch ganz unbedeutende Kohlenbergbau, der nur etwa eine Million Tonnen Steinkohlen im Jahre bringt, erweitert wird uttd auch sonst industrielle Gründungen 'folgen-, wäre es möglich, die Volkswirt«! schaft innerhalb der nächsten zehn Jahre, bis die eigentliche Reparationsschuld fällig wird, auf eine gesunde Basis z« stellen. Bierteliahrsbilanz des rusfifchen Handels. Moskau, 15. Mai. (Wolfs.). Der Gesamtumsatz deS Außenhandels betrug im Jänner 12 Millionen Goldrubel. Im Februar war der Umsatz etwas größer und im März betrug er 17 Millionen, wobei die Ausfuhr im März die Einfuhr etwas überstieg. Das Gesmntdefizit der Handelsbilanz der letzten drei Monate beträgt 1,5 Millionen gegen 30 Millionen deS gleichen Zeitraumes im vorigen Jahr. Generalv^Zammlung der Südbahngesellfchast. Gestern fand die Generawersammlung der Südbahngesellschaft unter >dem Vorsitz des Präsidenten des Verwaltungsvates Doktor Werber statt. Zu dieser waren 96 Aktionäre erschienen, welche 406.563 Aktien mit 9897 Stimmen repräsentierten. Der Versammlung wurde der bereits publizierte Bericht über die Tätigkeit des Werwaltungsrates und über den Akkord, welcher über das Schicksal der Südbahngefellschaft für die Zukunft entscheiden soll, vorgelegt. Es entwickelte sich nur eine kurze Debatte, in welcher der lKohleuinduftrielle Gerl den Müßstcmd hervochob, daß Oesterreich für tfchechische Kohlen eine 40prozentige und für polnifch-oberschlefische eine 85prozentige Kohlenstieuer zu entrichten habe. Er verlangte, daß die Südbahn in dieser Hinsicht gewisse.Schritte unternehme. Sowohl der Bericht als auch der Mord wurden «itnstiimrrig zttr Kenntnis genommen. Nusim-ehr nach der Zustimmung >der Generalvevs-mnmkung müssen die Parlamente der einzelnen Staaten ebenfalls -das römische Abkommen ratifizieren. Fm Oesterreich ist auch noch die Ztftimmung -des GenevalkomünissärS Zimmerman notwendig. Es verlMtet, daß die Ratifikation der einzelnen Parlamente, trotzdem für' dieselbe eine Frist bis 1. September -festgesetztest, -dennoch in Kürze erfolge» werde. ~ Fusionierung der christlichen Bankvereinigungen in, Ungarn. Wie Ms Budapest berichtet wird, beabsichtigen die christlichen Bankur.-ternchmungen Hangha, ine Ungarisch« Dodenkreditanstalt und die aus verschiedenen anrüchigen Tvans- Eonen bekannte Fntura einen Konzern zu bilden. Diese drei Unternchmungen werden eine Milliarde ungarische Kronen Aktienkapital besitzen. Diese Unternchmungen sind zur Fusionierung infolge des schlechten Geschäftsganges, den sie bisher aufzuweisen hatten, gezwungen. Die Fusionierung soll ihnen zur Verschleierung der bisherigen Verluste ver> helfer.'. Ob das ihnen gelingen wind, ist fraglich. Die ungarische Regierung besitzt keine Mittel, um diese Banken zu unterstützen. Damit hat Mch die in Ungarn versuchte chrrstlichnattonale Wirtschaftspolitik schmählichen SchWrnch erlitten. Rückgang der heimischen Zuckerfabrikaüon. Im SitzuugSfaale -des niederüsterreichifchen Landtages besprach Referent P o r f ch den Rückgang der heimischen ZuckevfabrÄation und die daraus evwachsende Belastung der Handelsbilanz. Daraus ergibt sich die unbedingte Notwendigkeit, den Zuckerrübenbau zu heben. Der Rückgang der Anbauflächen gegenüber dem Jahve 1918 beträgt im Jahre 1963 ungefähr 19.000 Joch, ein Ausfall an Zuckerrübe, dcr durch einen Rückgang ün Jbcherirag von 130 Meterzentner aus 70 Meterzentner noch empfindicher wird. Der Grund dieser Erscheinung liegt m der staatlichen Einflußnahme auf die Zuckerpreise während der Kriegsundj Nachkrieszeit und in dem damit verbundewn Preisrückgang so-- wie in der schüveven Belastung, die den Rübenbau durch die Er-l Höhung -des Eisenbahntarifes uiü> die Berbeuevtmg aller Pro-! duktionsmittel trifft. Außerdem stellte sich ein erhöhtes Be«! dürfnis nach anderen landw irtschaftlichetr Produkten ein. diej eine Ilmorientievnng der Landwirtschaft hüifichüich ihrer! Produktion zur Folge hatte. Die Heranziehung größerer Flächen! zum Rübenbau .ist -für die La-ndwirtschaft von gnößtour Vorteil»! da die -ipit dem Rivbenibau verbunden« tiefgreifende Bearbmtuugj -des Bodens eine Steigerung der Produktion der andeven Plan-! zen, die nach der Rübe auf den Feldern gebaut werde«, bewirkt,- was «ine Vermchrung der zur Vevfilgtutg stchetchen Futter-- mittel und damit naturgemäß die Möglichkeit einer Echöhumh des Viehftandes zur Folge habctt kann. Es ist daher Pflicht all«.'! maßgebenden Faktorett, aber' artch der Zuckvrindttsdvie. dieses! für die gesanrte Volkswirtschaft so wichtigen Zweig der LatchwirtsckM tunlichst zu fördern. Schutzverband der Bankkornmittenten und KlemaMomirl.-. Jtn Hinblick auf die bekannten Mißstände im BankenMverbc.! die übermäßige Höhe >dec BanVonditionett. die votkontmendett Benackit-eiligungeit von Aktionären bei Kapi-talsechöhmvi>en> durch Syndikatsgründu-ttgen usw. haben sich «ine Anzahl von Vertretern kaufmännischer, gewcvbltcher fotö industriell^ Berufe zur Gründung eines Schutz Verbandes zusammengeschlossen, der die vorkomntenden Mißbräuche bekämpfen und! die Rechte seiner Mitglieder enevgisch wahrett soll Nähere Aus-! künfte tverden durch die provisorische Geschäftsstelle de§ Schntz-. Verbandes. Wien. 9. Bez.. Hörlgasse 4, ertsc&t. wohin arch Belivittserklärimgen zit richten sind. Das Postsparkafsenmnl mtt PfingstsanrÄ'^rg. Aiü W, d. (PfinMamstag) werdett die .idaisettschalter des Postsparkafleuamtes wie sonst an Wochentagert, jedoch nm dis 12 IM n«Jw tags, offen gehalien werden. A. Gerngroß A. G. Der Kr *xut 9. Jnni oium'f'.che»*» ., Generalversau^ung wird die Verteilu-ng cttker-7r-Lv ido»-H

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