Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1531 (18.5.1923)
- Date
- 1923-05-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980612--14792-3001560- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite I_Men, Freitag Der Zeuge Wenzel Bednars «erklärt ckuf verschiedene Hragen -des Vorsitzenden, er habe noch Schluß der Versamn:- Wng den zweiten Beiwagen bestiege«. Plötzlich wurde der Tramwaywagen zum Stehen gebracht und er hörte Schüsse. — Mors.: Haben Sie bemerkt, oaß em Angriff von auf der Straße stehenden Leuten auf die Plattform des ersten Beiwagens erfolgt ist? — Zeuae: Ja, zwei junge Burschen prangten hinauf. — Bors.: Haben Sie den Eindruck gehabt, daß sie gewiffermaßen Sturm ans den Wagen machten, oder daß sie Schutz suchten? — 13cuge: Ich glaubte, daß sie Schutz suchten. Der Zeuge bezeichnet sodann mit großer Bestimmtheit eine auf dem Gerichtstisch liegende Langlaufpistole als diejenige, Mt der ein Mann auf der hinteren Plattform des ersten Beiwagens geschossen habe. Ein zweiter Mann habe mehrmals mit einer kurzen Frommerpistole auf ihn gezielt und auch abgedrückt.. Der Zeuge erklärt schließlich, er sei am linken Arm von einem Projektil getroffen worden, als er flüchtend den Wagen verließ. Der hierauf vernommene Zeuge Anstreichergehilfe Franz Karrusch, der durch ein Projektil während der Schießerer schwer verletzt wurde, stand auf der Straße, als der Tramwaywagen mit den feindlichen Parteien kam. Er beobachtete, wie gus drei Waffen von der Plattform des ersten Wagens geschossen wurde, butte aber durchaus den Eindruck, daß es sich um Schreckschüsse handle, denn es wurde wahllos nach allen Seiten geschossen. Von wem er getroffen wurde, weiß er nicht. Nach Einvernahme einiger weiterer Zeugen wird die Verhandlung in den Abendstunden abgebrochen. _ Tagesbericht. Die Sowjetregierung gegen wettere Synagogen- Konfiskationen. Der Sonderberichterstatter des I. C. B. in Rußland kelsgraphiert: Wie mir aus glaubwürdiger Quelle mitgeteilt wird, widersetzen sich die kommunistischen Kreise in Moskau und insbesondere in der Ukraine entschieden der weiteren Beschlagnahme von Kirchen und Synagogen. Die Leitung der- Kommunistischen Partei in der Ukraine erlteilte ihren Mitgliedern in allen Provinzstädten den Auftrag, sich der Konfiskation der Kirchen und Synagogen zu Enthalten. In dieser Weisung heißt es ferner, die jüdischen Sektionen -er Kommunistischen Partei wollten für sich das Recht in Anspruch nennen, die antireligiöse Tätigkeit unter den Juden in den bisherigen Formen fortzusetzen; -dieses Recht wird ihnen aber ab gesprochen. Eine A u s n a h m e ist für die Großstädte Kiew, Charkow und Odessa gemacht worden, wo der Kampf gegen den „jüdischen Klerikalismus" in den alten scharfen Formen fortgesetzt werden soll.__ Drohender Streik der PrwatbahnangestMeo. In der gestrigen Sitzung de- Außerordentlichen Kabinettsrates wurde nach dem Referate des Berichterstatters Partik die Verordnung über die Erhöhung des Salzpreises angenommen. Sodann kam der Entwurf einer Verordnung über dm Angestelltenabbau bei den Privatbahnen zur Verhandlung. Die sozialdemokratischen Abgeordneten Tomschik und Dr. Bauer legten dar, daß seinerzeit die Südbahnangestellten eine gleiche Behandlung mit den übrigen Bundesangestelltm durchgesetzt haben und drohten damit, daß die Südbahner, wenn ihren Wünschen nicht Rechnung getragen werde, versuchen würden, sie mit gewerkschaftlichen Mitteln durchzusttzen, das heißt, also in den Streik treten würden. Um nun den Weg für weitere Verhandlungen in dieser Frage offen zu haltm, wurde die Sitzung des Kabinettsrates abgebrochen. Die Parteiverhandlungm sind im Zuge. Netterer Rückgang der Arbeitslosen. Der Stand der Arbeitslosen ist in der abgelaufenm Berichtsperiode wieder zurückgegangen. Von dem Höchststände Mitte März mit über 170.000 wurden anfangs Mai in Wien (Gemeindegebiet) nur mehr 76.230 in Unterstützung stehende Arbeitslose (gegen 79.246 Ende April) gezählt. znnahme der Masernepidemie in Men. Das städtische Gesundheitsamt berichtet über das Anschwellen der Masernfälle in Wien und führt diese Erscheinung auf die statistisch erwiesene Beobachtung zurück, daß diese Zunahme sich alle drei Jahre zeigt. Da die Sanitätsbehörde schon im Dezember ihre Vorbereitungen getroffen habe, sei zu Besorgnissen kein Anlaß. Die chemischen Institute der MeaerHochschnlen. Die Wiener Handelskammer hat im März eine Aktion ,ui; Unterstützung der' ehemaligen Institute der Wiener Universität und der Technik eingeleitet, die bisher einen Betrag von 90 Millionen Kronen ergeben hat. Die Kammer hat beschlossen, diese Summe auf hundert Millionen zu bringen und bei den Kammermrigliedern, die bisher nichts gespendet hatten, eine Beteiligung zu urgieren. Es handelt sich hierbei darum» dem Staat eine Kulturpflicht abzune-hmen. Wenn man schon der Ansicht wäre, daß die OeffeMichkeit dies tun soll, dann meinen wir, wäre der Dispositionsfonds des Hauptivevbandes der Industrie hier in allererster Linie anznwenden. ES müßte nicht schwer sein, dies den Herren verständlich zu machen. Sie haben ja sonst für das Hcckenkreuzlertum eine offene Hand, und da die bedrohten Institute sich an Numerus clansus-Anstalten befinden, so läge hier ein gewichtiger Anlaß vor, die Solidarität mit der germanisch gefärbten Wissenschaftlichkeit zu zeigen. Den jüdischen Mitgliedern der Handelskammer empfehlen wir, eventuelle Beträge dem jüdischen mikrobiologischen Institut in Jerusalem znzuwenden. Wiener Morgenzeitung. 18. Dkai 1923 Sesterreichische Sommerfrische«.*) Meder- «nd Sberösterreich. II. Mit unserem ersten Avtikel haben wir die nähere Umgebung Wiens als SoimnerfrifchengeLie: in den Kreis unserer Botrachtnrvgen gezogen« Außer den erwähnten Gebieten gibt es in Niederösterreich noch eine große Zahl von SommeraufeulhMen. Da «ist zunächst das Semmeringgeibieb: Reichenau, Payerbach, Gloggnitz, Maria Schutz und der Semmeridvg selbst. Diese Geigenden waren schon vor dom Kriege sin Aufenthalt von. Leuten, die mit irdischen Gütern aMgitzbig gesegnet waren, und sind es bis he>:vte ^Mieibon. Neider die WohnnngSverhültnisse schtveigt sich das Bürgermeisteramt von Reichenau gründlich aus und erivähnt nur die Tatsache, daß sich die LcherOmMÄ um' 20 Prozent höher stellen als i* *it Wien. Jüdisch« Sommergäste sind dort seit Jahren die Mehrheit, und da sie die gafordevtsm Preise zahlen, so hat man gegen ihre Anwesenheit oben nichts emzuwen-den. Aehnlich wie in Rechenau verhält es sich in «den anderen Ortendieses Gebietes. Die Verhältnisse in den Hotels am Semmering siltd zur Genüge bekannt. Tlkrs dom Tr iestingtal ist «uns nur cwne einzige Zuschrift zugökommen, ans Weißend-ach, die besagt, daß dort wogen der Wohnungsnot keine Sommerwohmmgen zu Hainen sind. Die Gemeindevorstehung hat auch dort, wie ülberall, gegen jüdische Sommerfrischler nichts eistzuwenden. Wie sch die Be- Vöikkevung verhält, sagt die Zuschrift nicht. Wir wissen aber, daß sch im schönen Tviestmgtale, z. B. in Potttenistein, in den letztem Monaden das Haseukreuztum mit allen seinen Be-gleit-erscheinm-ngon ziemlich breit gemacht hat. Ein anderes, sonst von Sommergästen sehr gern besuchtes Gebiet ist -das Schneeberggöbi-et. Der Ha-uptovt ist Puch«berg. Auch dovt herrscht so schreckliche Wohnungsnot, daß überhaupt keine Sommerwohnungen p haben sind. Wenn sie aber doch abgegeben werden sollten-, dannist, nach der Zuschrift -der Gemeindevorstehung Puchberg, der Preis dafür noch nicht bekannt. Wir warnen Neugierige, sch üiberhMpt dafür zu interessieren. Auf die Frage nach der Stellungnahme zu jüdischen Sommerfrischlern geht das Schreiben vovsichti-gerweise nicht em. Aus Marrazell pbrd ums miitgetM, daß im Gemeindegöbiet keine Wohnungen mit «Küche -vermietbar sind. Zimmer ohne Küche werden in 82 Hotels und Fremdenherbergen vermietet. Mvt Lebensmitteln, wie Milch, BM-er, Eier, Welsch usw. ist der Ort Mt versorgt. Die Gemeinde * Verpfl. Wiener- Morgenzeitung" vom 16. d. * Das Mittelmeer Überflöge«. Ein Handels-Wasserflugzeug hat mit v i e r P a s s a g i e r e n an Bord die Ueber-- fahtt Marseille-Algier via Barcelona-Palma in sieben Stunden 45 Minuten bewerkstelligt. * Tödlicher Anfall eines -er Alkenlitter anf Dr. Vrnener. Einer der an dem Ueberfall auf den Landeshauptmannstellvertter Dr. G r u en e r Beteiligten, der Magazinsaufseher Hermann D o d l, ist vorgestern, wie die „Innsbrucker Nachrichten" melden, Ms der Alpe seines Vaters im Wattentale beim Baumfällen von einem herabstürzenden Baum erschlagen worden. Kürzlich sind hat bekanntlich die Berufungs- Verhandlung stattgefunden, in welcher die Sttafen der Attentäter bedeutend herabgesetzt worden sind. * Wegen Raummangels mußte die heuttge Fortsetzung unseres Romans entfallen. * Stratzeubahnfahrpreis am Pfingstmontag. Am Montag den 21. d. gilt auf den Straßenbahnen der Sonntags» fcchrprtts und hüben an diesem Tage die Frühfahrscheine,» Hm- und Nückfahrscheine und Wochenkarten sowie Fürsorgefahrscheine keine Gültigkeit. * Die Stelle -es ürztttchen Leiters -er LeralimaSstalion für Geschlechtskranke. Beim Gesundheitsamt -der Stadt Wien gelangt die Stelle des ärztlichen Leiters der Beratungsstelle für GeschlechtskrMke sogleich zur Besetzung. Gesuche spezialistisch ausgebildeter Aerzte sind bis 2. Juni d. I. beim städtischen Gesundheitsamte, Wien, 1. Bez., Rathausstraße 9, einzureichen. * Perronsperre beim Detriebsamle Wien-Wefkbahnhof. Mit Rücksicht Mf den zu ermattenden großen Andrang von Reisenden während der Pfingstfeiettage wird für die Station Wten- Westbahnhof für die Zeit vom 18. d. bis einschließlich 23. d. die absolute Perronsperre i-eriigt, so daß das Betteten der Bahnsteige nur Reisenden mit gültigen Fahrkatten gestattet ist und die Ausgabe von Perronkatten eingestellt wird. * Einreisebewilligung nach Bayern. Die Geschäftsstelle der Deutschen Wirtschaftskammer für Oesterreich hat unter Mitwirkung eines Vertreters des Bundes der Reichsdeutschen in Oesterreich mit der dortigen Polizeidirektion ein Ueberein« kommen getroffen, demzufolge für solche Reisende aus Deutsch, österreich. deren Gesuche durch die Deutsche Wirtschaftskammer in Wien. 1. Bez., Clifalbelihstraße 9, befürwortet werden. eine Dauereinreifeibewilligung für München und das ülbrige Bayern erteilt werden kann. Die Bewilligung gilt auch für Ehefrau und Kinder. Mit jedem Ansuchen sind an Gebühr für Zeitaufwand. Papier, Porto und SchreMosten für jede Person 10.000 Kromn zu erlegen. Außerdem ist der Polizeidirektion ir.< München bei der persönlichen Vorstellung eine einmalige Gebühr für die Dauer eines Jahres zu entrichten, die vorbehaltlich etwaiger, aus valutarischen GEnden notwendigen Aenderungen 3000 Mark beträgt. * Sterbesatt. In der Nacht auf gestern ist hier der Rechtsanwalt T-r. Bernhard Silbermann aus Neu-Sandez im 62. Lebensjahre gestorben. In ihm verliert die Zionistische Organisation einen treuen und selbstlosen Mitarbeiter an der jüdischen Sache. Dr Silbermann, der seinerzeit Mitglied des westgalizischen zionistischen Distriktskonntees wars gehörte der Wiener Verüinoung Kadimah als-Alter Herr an. Das Vertrauen seiner Mitbürger berief ihn auch in letzter Zeit in den Gehst sich mit der Feststellungdep Koinfess4vfit Besuch er nie befaßt. Da tvtt aus n vederüsterreichischen Siftnmer-rischM VA jetzt keim tveiteven Zuschriften erhalten habest, werden Wir mS gleich dem Lande Oesterreich o>b der Enns zu. Wie eSimSalz« kammer«gnt in bezug aiuf die Preise ausfieht, ist ein Kapitel für sich —' kein besonders erfreuliches, nvtaibenv. Wervdgstensisür die Mieter von Sommerwoihmrnigen nicht. Da ist zunächst Ischl. Die MrdttMion^,)beehvt sich m»- zuteilen, daß -bereits der GroHte.il der Sommerwoihnun-ge« ft« die k-vurmende Saison vernrietet ist; als Miete wurde von dom Verein der Hausbesitzev für Zinrmer und komplette Wohnim gen der 5000!fache Fri-edenszins festgesetzt. Die FvvedenSFiinsi bowe-gton sich für eiwzckne. Zimmer zwischen 100 bis 300 K. fiir Wohnungen zwischen 300 bis 3000 Krone« je nach Lage und Aus>statt-u-ng für die ganze Sa'ison. Für MAch werden zurzeit 4000 bis 5000 K. für den Liter, Buittter 65.000 Kronen, Fleisch von 26.000 bis 34.000 K. für das 'MoMMNim, für Eier 1300 bis 1400 K. pro Stück bezahlt; zur Zett des durch den Fremdenzuzug erhöhten Konftvms dürste jedoch, wie alljährlich, ein Anzichen dieser Preisansätze zu erwarte« sein. Schließlich wird bemerkt, daß Bad Ischl «wicht war zur Kaise«- zeit, sondem auch seit dom Uimisturzo ein ,-von den Jsvaeli'ten5 mit Vorliebe -besuchtev Platz ist, aus deren' Besuch die ganze Völle run-g somit schon seit einer langen Reihe von JahnzchWi tot vollkommen eingestellt ist und sie selb redend weder seitens der BevMerung -noch den lokalen Aemtem und BchöS»; den auch nur denr Schein -von Anfeindungen Msyesetzt sind.* Danach ergeben sich für die WohnNng allein Preise von 600.000 K. bis 16 MMionen, wobei die Bevmietnng von Wohml-ngem &ii 500.000 K. nur auf dem Papier steht, in der Praxils werden sie wohl me P» haben sein. In H allst a-tt liegen die VerWipHe rHenbav mch^ viel besser und das, was «man aus den anderen- Oriten des SaUammergntes, wie GbeNsoe, Trmmsee, Trannkirchen, Mondsee, St. Gilgen, St. Wolifgan-g uftv., hört, ist gewiß kein« Ermunterung. Die biedere BevöWernng hat sich vollkommen darauf eingestellt, die Sommergäste «tüchtig zu würzen, down Preise bis zn 20 Mi'lli«onen für ziemlich bescheidene Wohnungen sind, wie wir hören, im SaWammergut durchaus keine SStenihei-t. , (Fortsetzung folgt.) memderat von Neu-Sandez. — Das.Leichenbegängnis findet heute um viertel 12 Uhr vormittags auf dem Zenttalfriedhoß drittes Tor, statt. * Amtlicher Wetterbericht. Die Trübung hat sich bereits vorgestern abends über ganz Oesterreich ausgebreitet. Es sind meistnur genüge Niederschläge gefallen. Inzwischen ist die Be« wülkung aufgebrochen. Die Mittagstemperaturen sind gestenr wesentlich tiefer als gestern geblieben. Wien hatte gestern nur 13,Grad, Graz 11, Innsbruck 16 Grad. Boraussage: Mäßige Bewölttmg, etwa» wärmer. * Personalnachricht. Dr. Adolf Edelmann hat seine ärztliche Tätigkeit in Karlsbad wieder ausgenommen. (Entgeltlich.) Diese Teppich-reife offettert nur das Teppichhaus Weitzner, 6. Bez., Mariahilfer» sttaße 105. Teppich für Villa- und Landwohnung 190 K., Spetsezstnmetteppich Perferart 690 K., Bettvorleger 16 K., Clothsteppdecken 175 K., Laufteppiche 18 K., Flanellbecken 46 K., Wandteppiche 29 K., Bettgarnittwen hübsch gestickt 190 K., Leinentischdecken 65 K. Gute Qualitäten. Preise in Tausendern. (Entgeltlich.) Bechtm Ae bei Urem Fleischeinkauf z» Mtn i>ie gegenüber brr todjc Merünberte» Preise ber Wiener Fleischbiinke-AseUnst m. b. tz. An simtlichcn Ulinlen hmmgenbrS billiges Leich- (Entgeltlich) Vereine, Vortrüge «nd Versammlnngen. Urania. Heute, halb 3 Uhr (Großer Saal): Jugend''^ Wanderbühne (Hamburg). Märchenvorstellüng für die Jugend: Das tapfere Schneiderlein. 6 Uhr (Großer Saal) r Vom Baum zur Zeistnrg. 5 Uhr (Knrssaal): Dr. Reinhold Lorenz: Die berühmten Frauen der Welt- und Literaturgeschichte. V. Halb 6 Uhr (Kleiner Saal): Dr. Karl P o k o r n y: Bilder aus dem'Gesellschaftsleben Wiens im Vormärz. VI. 6 Uhr (Klubsaal): Univ.-Lektor F. M a t r a s : Sprechkurs. VUI. Halb 7 Uhr (Kurssaal): Obstlt.Edm. G l a i s e-H o r st e a u: Politische und militärische Geschichte des Weltkrieges. I. 7 Uhr (Mikroskopensaal):. Univ.-Assistent Dr. Hans P l e n k: Der mikroskopische Aufbau des Menschen. lX. Halb 8 Uhr (Großer Saal): Jugendwander-- bühne. (Harnburg) Märchen- und Mystetten-Abend: Gevatter Tod.^ — Theophilus. Halb 6 Uhr (Kleiner Saal): Dr. Friedrich Kronseder: Der Logos und das Werden des ChristentumS. II. Halb 8 (Kurssaal): Hochschulprofessor Dr. Hans: Frisch: Politische Porträts. IV. 8 Uhr (Kurssaal): Univ.-Prof.i Dr. Viktor C o n r a d: Die moderne Erdbebenforschung und! ihre Ergebnisse. I. T e ch n i s ch' e S Museum. Samstag, 3 Uhr nachmittags^ Führervortrag von M. B o r o e v i c: Dampfkesselanlagen. Sonntag, 10 Uhr vormittags, im großen Hörsaal: Lichtbildervorttag von Dr. Ing. P ü r i a e r r Müllverwertung. Montag bleibt das Museum geschlossen. Mittwoch, 10 Uhr vornüttags. für die Wiener Schulen Filmvorttag r Landwirtschaftlicher Groß-i betrieb mit nwdernen Maschine::. - Wie eine Zeitung entsteht^ Möbelerzeugung. Donnerstag, halb 6 Uhr nachmittags,Lichtbilde« Vortrag fiir die Wiener Lehrerschaft: Die Bauindustrie, vo« Vorstand Ja. E. Stelrer- ' '