Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1530 (17.5.1923)
- Date
- 1923-05-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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RtlftO Wien, DonmrStag Wiener Morgenzeitung. 17. Mal 1923 m*n t Misch. PMMenWen Arbitterorgmk. " nen und die Amsterdamer gnternatlonale. Vckmntttch hat die paMneMche Arbött«rovMisat>ion Darf das Preistreibereigesetz aufgehaben verden? Im Justizausschuß wurde Vor kurzem, wie bekannt, die MfheÄng deS PreistretbereigesetzeS in Betracht gezogen und im Ausschuß auch b e s ch l o s s e n. Damit ist dieses Gesetz zwar noch lange nicht abgeschafft, aber die Möglichkeit, daß es geschieht, ist gegeben. Wir haben uns an einen ausgezeichneten Kenner der wirtschaftlichen Verhältnisse ivähvend und nach dem Kriege gewandt, der sich über die Möglichkeit der Aushebung deS PretStreibereigefttzes im wesentlichen wie folgt äußert: DaS Preistreibereigesetz ist eine reine Kriegserscheinung, wie der ganze Kampf gegen die Preistreiberei auf die durch den Krieg geschaffenen Verhältnisse zurückzuführen ist, wo die Preisbildung infolge des Mißverhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage nicht durch die geregelte Konkurrenz bestimmt wurde. Es mußte ein Mittel geschaffen werden, um den wirtschaftlich Schwachen ' ihren Anteil an den lebenswichtigen Bedarfsgegenständen zu sichern. Das Gesetz war während deS Krieges und auch in der Nachriegszeit, insbesondere in der Zeit des rapiden Währungsverfalles, der einzige Schutz, den der Konsument gegenüber dem Proditzenten und dem Händler hatte. Das Gesetz hat sich im großen und ganzen gut bewährt und hat seinen Zweck vollkommenerfüllt. Das Preistreibereigesetz hat in erster Linie den Zweck, übermäßige Preisforderungen zu verhindern. Seine Wirkung ist daher abschreckend, denn jeder Kaufmann, Fabrikant und Gewerbetreibende ist verpflichtet, im Falle einer Anzeige an die Wirtschaftspolizei eine Kalkulation vorzulegen. Durch diese Kontrolle konnte man willkürlichen Preisbestimmungen Vorbeugen. Natürlich kamen trotz der strengen Bestimmungen genug Fälle von Preistreiberei vor, Die Aufhebung des Gesetzes im gegenwärtiges Zeitpunkte müßte Von katastrophaler Wirkung auf unser Wirtschaftsleben sein. Es könnte dadurch sogadaS ganze Sa.nierungSwerk in Frage gefällt werden. Denn eine Aufhebung des Gesetzes hätte ein» große Teuerung zur Folge, die nattirlicherweift in einem übermäßig hohen Index ihren Ausdruck finden würde. Unsere wirtschaftlichen Verhältnisse sind auch heute noch nicht derart konsolidiert, daß die Preisbestimmung durch eine gesunde, fteie Konkurrenz geregelt werden könnte. Auch heute noch ist das Preistreibereigesetz der einzige Schutz deS konsumierenden Publikums. In den Nachbarstaaten, Tschechoslowakei, Deutschland, Polen, Ungarn, bestehen sehr strenge Preistreibereivorschriften und in Jugoslawien wurde vor kurzem erst ein solches strenges Gesetz geschaffen. Die wirtschaftliche Lage in diesen Staaten ist sicher günstiger als in Oesterreich. Man könnte vielleicht an eine Aufhebung verschiedener, heute überflüssiger Bestimmungen, wie jener über Kettenhandel, Aufstapelung von Waren, Vergeudung von Waren gehen. Die Hauptbesttmmung, übermäßige Preisforderungen unter Straffchutz zu stellen, muß unbedingt erhalten bleiben. . Um ein Beispiel anzuführen, wie eS ohne Preise treibereigefetz in Oesterreich auSsicht, braucht man nur die Preise anzusehen, die von den Wohnungsvermrate rn jetzt für Sommerwohnungen verlangt werden. Da- Preistreibereigesetz hat für diese Fälle keine Geltung. Wirk das Gesetz überhaupt aufgehoben, dann verliert der Konsument seinen einzigen wirksamen Schutz. g—d. Madputh Haowdim vor kurzem beschlossen, ihren Beitritt zur Amsterdamer Internationale anzmnÄden. Die Exekutive der palästinensischen Achaitevorgcmisatüm «hielt nunsnehr ein Schreiben vom . Bureau der Amstvrbamer Internationale, in welchem dieser Beschluß begrüßt und mitgeteilt wird, ^atz der Vorschlag in der nächsten Sitzung de» Komitees beraten jmd AwvifevloS' einstimmig angenommen werden wird. Der stvies schließt mtt dem Ausdruck der Hoffnung, daß die neugedckpsten Bezichungen die Entwicklung der jungen Arbeiter. Bewegung in Erez Israel fördern werden. (DaS Wort Srez Isreal ist in dem Schreiben in hebräischen Lettern geschrieben; wird da Herr Austerlitz ke.in«n Protest oinlegen?) Lettland gegen Mauen. Riga, 16. Mai. (Del. der „Wiener Morgenzettnug".) DaS Hizielle Organ des Außenministeriums veröffentlicht «inen jängeren Artikel Über die Frage des Bundes der baltischen Staaten, worin Litauen die Schuld zugeschrieben pttrd, daß dieser Bund bisher nicht zustande gekommen sei, weil Litauen an einem Bunde, dem auch Polen angehört, nicht teilnehmen wollte. Im Arttkel wird daraus htngeiw,!esen, daß Pole n gegenwärtig sicherlich der kleinen Entente beitreten werde. Die Folge dieses Beitrittes wäre mm die Vereinsamung des baltischen Staates, an der jedoch nur Litauen wegen seiner schändlichen Politik Polen gegenüber schuld tragen werde. Aus aller Welt. Budapest, 10. Mai. Die Beamten der Stadt Buda- Fit fordern, die Festsetzung ihrer Bezüge in Weizena v i t ä 1. Budapest. 16. Mai. Der Postwagen des Personenmgas Bndapeist--BeckeSozaba ist in der Nahe der Station Nagykata verbrannt. Bis auf einige Wertpakete, die der Lokomotivführer rettete, ist der ganze Inhalt ein Raub der Flammen gÄvorden. Salzburg, 16, Mai. Eine Innsbrucker Douristeu- E'elffchaft geriet bei einer Glocknerb Steigung in einen Schneerm, wobei der Disponent Rudolf Arnold den Tod ltch Erfrieren fand. Die Leiche wurde am Karlinger Weffchtt gchovgen. . TagesberW. Hermann Steinthal. *) Bebsr» pm 16. Mai 1823. Bon Professor Dr. Rosenfeld. (Schluß.) Wie Steinthals ganzes wissenschaftliches Schaffen der Riederschlag des in ihm wirksamen jüdischen Geistes war, so ist dar Judentum wieder der BrennpmA, in dem die Strahlen seines Wesens und Wirkens zusammentrefftn. Der Steinthal der späteren Jahre, der zu seinem Volke spricht als Mahner, Warner und Tröster, verhält sich zu dem Denker, der dse höchsten Menschhettsprobleme behandelt, wie .Erfüllung zur Verheißung, wie Verwirklichung und Ausführung zu Theorie und Vorbereitung. Als „ein für Gott erglühter Jude" richtet er fein Wort >n seine Volksgenossen. Und wenn es heule auch keine Propheten gibt, meint er, so haben uns doch die Men gesagt, waS Propheten sagen können. Und erfaßt man ihr Wort nur mtt liebender Hingabe, so ergibt sich die Anwendung auf die Gegenwart von selbst. So spricht er zu allen Juden ohne Rücksicht auf die verschiedenen, Auffassungen deS Judentums; er spricht von dem, waS jeder Jude zugestehen mutz, von dem, was die Judenheit einigt. Er spricht zu den Eltern über die jüdische Erziehung ihrer Kinder, zu den Lauten und Unbescheidenen, zu solchen, die sich nicht schämen, ihr Judentum zu verleugnen und ihre Kinder zur Selbstverachtung zu erziehen; er bespricht unsere Fehler und meint, man möge ihm nicht entgegenhalten, der Gegner könnte sich auf seine Darlegungen berufen, „denn eS wäre der schlimmste Erfolg unserer. Neider und Hasser, wenn sie eS unmöglich machten, daß ein Jude ein liebevolles, über ernstes Wort an seine Brüder richte". Er tritt dem feigen und verlogenen Judenhasse entgegen, dem schamlos niedrigen und brutalen unten und dem vornehm und wissenschaftlich tuenden oben. Als die Wogen deS AnttfemittSmuS hochgingen und die deutschen Juden zu engerem Zusammenschluß nöttgten, ttat er der Leitung des Deutsch-Israelitischen GemeindebundeS bei und, in der einen Hand das Schwert, in der anderen die Kelle, bekämpfte er draußen die Schmach der Jahrhunderte, während er im Innern als Leiter der Unterrichtsangelegenheiten und Inspektor der jüdischen Schulen in den Kleingemeinden unablässig am Aufbau tätig war. Wie er den Religionsunterricht in den Mittelpunkt deS jüdischen Bildungsproblems rückte, zeigen seine Worte an die Ellern (1890). „Du täuschest dich über daS Wesen der Religion und über die Wichtigkeit des Unterrichtes in ihr. Dürfte ich voraussetzen, daß du die Philosophie schätzest und eS für ein Bedürfnis halst, daß der Knabe einen die Philosophie vorbereitenden Unterricht erhalte oder gar etwas die Philosophie so gut wie möglich Ersetzendeauf der Schule empfange, so würde ich dir sagen: Wisse, daß es keine bessere Vorbereitung für die Philosophie gibt als den Religionsunterricht und keinen andern Ersatz für Philosophie, Lebensweisheit, als die Religion..." Die Frage, wie es Steinthal mtt der jüdischnattonalen sdee hielt — die jüdischnationale Bewegung spielte erst in seine ltzten Lebensjahre hinein—, ist bei oberflächlicher Betrachtung icht leicht zu beantworten. Mar er doch, wie Gustav Karpv- > »S ihn schildert, der kompliziertest« Charakterden man sich *) Siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 16. Mat. denken kann. „Freidenker, Philosoph und ftommer Jude zugleich; ein kühner Forscher und ein kindliche« Gemüt; von einer rührenden Bescheidenheit und doch auch von einem sicheren Selbstbewußtsein; heute ein arger Zweifler und morgen ein freudiger Optimist." Gewiß wirkt in Steinihal neben dem Judentum dar Deutschtum als mächtiger Faktor. Aber ein Deutschtum im Sinne der Worte Gabriel Ri eher-, der den Antisemiten seiner Zeit zuries: Deutschlands Helden und Deutschlands Weift haben uns nicht gelehrt, daß man durch Opfer an Glauben und Troue, an Wahrheit und Ehre ein Deutscher wird. So meint eS auch Steinthal, wenn er sagt: „Ueberzeugt, daß das Wesen der Humanität nirgends so tief erkannt ist wie von den Derckrrn deutscher Nation, nur leider vom deutschen Volk nicht gleich heworkagend betätigt, danken wir mtt Börne der Vorsehung, daß sie unS als jüdif che Deutsche hat geboren werden lassen." „Nein, es ist kein Widerspruch zwischen Judesein Und Deutschersein und Menschsein, sondern'diese drei schlingen sich so ineinander, daß wir das eine nur sein können, indem wir die beiden andern sind, und eS um so mehr sein werden, je mehr wir dies«; sind... Wir heut« können nur dann gute Juden sein, wenn wir gute Deuffche sind, können aber auch nur dann gute Deutsche sein, wenn wir gute Juden sind..." Man würde Steinthal mißverstehen, wollte man in ihm den Vertreter eines Deutschtums im jüdischen Bolle erblicken, dar als Negierung des modernen nationaljüdischen Gedankens aufgefaßt werden könnte. Als er eine Sammlung seiner in den Jahren 1890—1896 in der „Allgemeinen Zeitung des Judentums", in der „Gegenwart" u. ä. veröffentlichten Artikel vorbereitete (von Gustav KarpeleS pietätvoll äuSgeführt), schrieb er ein Vorwort, in welchem wir Worte lesen, die unS über das Bewußtsein seiner Volkszugehörigkeit jeden Zweifel benehmen: „...Sie sagen unS: werdet Deutsche, werdet wie wir; aber das wünschen sie nicht. Sie wünschen unS alle nur so zu sehen, daß sie unS verachten können.. Gerade, daß sie das nicht können, das schmerzt und erbittert sie. Sie tun, als sprächen sie wohlwollend und patriotisch und verklagen die Schlechtesten unter uns, während sie die Besten von uns herzlich hassen." — Von dieser Erkenntnis bis zur tätigen Teilnahme an den Aufgaben jüdischnationaler Bewußtheit ist nur ein Schritt Steinthals' Ideen waren Gesst vom Geiste unseres Volkes. Gr zählte zu den kraftvollen Persönlichkeiten, die von Zeit zu, Zeit austauchen, in welchem die religiöse Genialität unseres Volkes sich immer wieder verkörpert. Sein modernes Prüphetentum, sein antikes jüdisches Wahrheitssuchen, sein Glaube an das Gute ist ein Teil des Phänomens, das der jüdische Geist in der Geistesgeschichte der Menschheit darstellt. Ser PMfttnabericht Arnold Höllriegel,. Bortrag bei den zionistischen Akademikern. AlS Gast des Zionistischen Verbandes ehemaliger Hochschüler sprach der Wiener Schriftsteller Arnold Höllriegel (Herr Dr. Richard A. BermaNn) im überfüllten Saale des Gewerbevereines über seine jüngste Studienreise durch das jüdische Palästina. Höllriegel, dey überaus lebendig, eindrucksvoll und in künstlerischer Form zu sprechen verstehtbekannte sich in seinen einleitenden Worten offenmütig als Assimilant, der jedoch schon vor seiner neuerlichen Reise nach Palästina wußte, daß die jüdische Kolonisation fördernSwert sei. Während jedoch seine palästinensischen Eindrücke anläßlich einer Palästina-, fahrt vor dem Weltkriege nicht günstig waren, hatte jetzt. Höllriegel beim Wandern durch die jüdischen Siedlungen ein Erlebnis, das er. ungefähr also schilderte: * Seitdem ich gesehen habe, wie sich die in unserer Zeit lebendigen Idee» im jüdischen Palästina auswirken können. glaube ich wieder an diese Gegenwart. Am Strande von Jaffa begegnet' jeder Ankommende bestimmt zw nächst Zionisten, die mit dem Tempo der Entwicklung deS Aufbauwerkes höchst unzufrieden sind. Und doch wird dem Besucher alsobald schwindlig vom Maschinensausen deS kaliforni« fchen Tempos der Entwicklung. Ein Beispiel: Die palästinen-; fischen Eisenbahnen mußten die Personentarift auf die Hälfte' herabsetzen. Die jüdischen Pioniere haben förmlich über Nacht, herrliche Autostraßen gebaut und eS fährt niemand mehr mit der Eisenbahn. Aber nicht Goldhunger und geistloser' technischer Fortschritt sind hier am Werke, wie einst in Kalifornien. Andere Gedanken sind hier herrschend: Junge Juden jeder geistigen und politischen Schattierung mühen sich um dieses Land, und allen -lesen jungen Nachkriegsmenschen gemeinsam ist ein verstärktes Gefühl für Verantwortlichkeit. Bei den allermeisten dieser Pioniere, die den Zusammenbruch Europas im Weltkrieg erlebten, fft eine starke Neigung zur landwirtschaftlichen Idylle zu erkennen^ um von der Problematik der' Zeit gerettet zu sein. Bei vielen mischen sich Tolstoische ErlösungSideen in diese Sehnsucht. Die Zellen des Aufbaues sind kommunistisch, aber nicht im Sinne des russischen Bolschewisnms, sondern der »»christlichen Gemeinschaft. Diese jungen Menschen, die sich vom Materialismus abgewendet haben, wollen vor allem vom Flvch der Lohnarbeit befreit sein. Höllriegel erzählt von den wunderbaren Erlebnissen, die chm die Aussprache mit vielen jüdischen Pionieren vermittelten, von dem vorbildlich menschlichen Zueinanderstehen der Siedlungsgenossen, insbesondere in der ältesten kommunistisch gefärbten Kolonie Daganja, die seit 16 Jahren besteht. Neben dieser wichtigsten Äufbauzelle, der „Kommunia", die immer deutlicher in die „Kooperation" hinüberwächst, sah er noch zwei Type»! von Aufbauzellen: die mehr bürgerlich orientierte Kolonie und die bewußt sozialistische über das ganze Land verbreitete Siedlung. Aber wie die Zellen aiuch immer aussehen mögend Alles ist wundervoll durch die heiße Geistigkeit. Leider findet man auch vereinzelte Ansätze zum Faszis-j muS. Wenn die ersten Münzen geprägt werden, möge bet, Spruch des Propheten Jesajas auf jedes Geldstück kommen:! „Zion muß durch Gerechtigkeit erlöst werden." Es ist noch nichl genügend erkannt, wie sehr das Problem der jübi-, schen Hermstatt tn Palästina verknüpftist mit den Problemen der Gerechtigkeit und dek Weltfriedens. Auch die Bedeutung deS englischen Schutzes und die Größe der englischen Schwierigkeiten sind nach der Meinung des Vortragenden selbst unter der Judenschaft nicht genügend erfaßt. Höllriegel legt dar, wieviel die Araber von derJudenbesiedlungzügetvinnenhaben und wie die Gegnerschaft der Araber, die ein französisches Werk ist, abzubauen wäre. Einen Hemmschuh erblickt er in der Orthodoxie. DaS Heil deS jüdischen Palästina liegt in zielbewußter Europäisierung des Landes, allerdings nicht im mißverständlichen, sondern im besten Sinne dieses Wortes. Höllriegel schließt seine interessanten Ausführungen mit dem Wunsche, daß alle Juden zur Mitwirkung an dem Palästina-Aufbau aufgerufen werden mögen und meint, daß der europäische Zionismus an dem gegenwärtigen Stocken der Aufbauarbeit nicht ganz schuldlos sei, weil er die Verbindung mit der nichtzionistischen Judenschaft nicht im genügenden Maße aufrecht halte. Namens der veranstaltenden Bereinigung dankte Herr Dr. Karl P o l l a k dem Vortragenden und schloß mit einem warmen Appell, sich an dem wichtigsten Finanzinstrument be$ Aufbaues, dem Keren Hajessod, nach Kräften und mit Ovferfreude zu 'beteiligen-