Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-05-16 · Heft 1529 (16.5.1923) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1529 (16.5.1923)
Date
1923-05-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980610--14773-3001539
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

10 entity mentions

7 }l\f^U(fT^y '1 >' Nr. 1529 Wien, Mittwoch Wlage der Pslansungeil, über Aussaat und Bewässerung. Weitere Anweisungen über das Umpflanzen', über Trocknung der Matter, Wer schädliche JnsMen u.' a. m, sollen in Bälde veröffentlicht werden. Die EinwanderungsbewogMg. Im Monat Februar $23 sind 881 Einwanderer nach «Palästina gekommen. Hiervon waren 810 Juden, 12 Moslems und 9 Christen. Dagegen mußten im selben Zeitraum 24 (git> Wanderer zuvückgewiesen werden, da sie den Bestimmungen djs Reglements über die Einwanderung nach Palästina nicht ent- ,sprachen. Die Bautätigkeit. Während des Jahres 1922 war die Bautütigkeu in Pa--' kästina schr lebhaft. Es entstand eine Reihe neuer Siedlungen in allen Teilen des Landes. Durch diese intensive Bau- Eigkeit wurden sehr große Kapitalsnmngen gebunden, was einerseits zwar den Vorteil hat, daß diese Summen als ein Teil des unbeweglichen Vermögens im Lande.chleiben müssen. Andererseits aber bildeten diese Kapitalsinvestiüonen eine Hauptursache der Geldknappheit, die sih seit einiger Zeit im Wirtschaftsleben des Landes so unangenehm fühlbar macht. Ziffern über dm Wert der in dieser Zeit errichteten Gebäude sind noch nicht echältlich. Die Baukosten für ein mobernes Zimmer werden aus 250 Pfund geschätzt. ' An Baubewilligungen wurden im Jahre 1922 erteilt: In Jerusalem 350 (966 Zimmer umfassend), in Jaffa 910, in Del-Awiw 420, in Haifa 726 (einschließlich Reparaturen, Zu- und Umbauten), in Liberias 95, in Saffed 83, in Gaza M (hauptsächlich Reparaturen, Zu- und Umbauten), .in Beerichewa 125. Im ganzen wurden im Jahre 1923 für alle Teile des Landes 2937 Baubewilligungen seitens der Gemeinden erteilt. Aus Warschau wird gemeldet: In dem vom statistischen Hauptamt veröffentlichten Saatenstandsbericht von Ende April dieses Jahres wird der Saatenstand in ganz Polen als mittel angegeben, ms jeden Fall besser als zur selben Zeit des Vorjahres. Erhoümg der Reichsmark. In Zürich Hai gestern die ReichZnrarr eine kräftige AufwärtIoewogung von 0.0119 auf 0.0127 erfahren. Der französische Franken erhöhte sich von 86.80 aus 36.85. Hingegen ermäßigte sich die tschechische Krone Von 16.5250 Ms 16.48 und die ungarische Krone von 0.1050 auf 0.10. Die österre ichische Krone blieb unverändert auf dem Stande von 0.007825. In Berlin löste die Besserung der Reichsmark auf den internal tonalen Plätzen eine entschiedene Mschwächung der fremden Zahlungsmittel ans. So fiel, der Dollar von 44.638.10 aus 42.244.10, das Pfund von 808.726.85 auf 104.801.75, der französische Franken von 2917.66 auf 3812.95, die Lira, von 2204.45 auf 2059.80, der Schweizer Franken von 7955.05 auf 7765.55 Und die österreichische Krone von 61.05 auf 59.85. In Wien fand geistern kein Clearing statt. Oesterwichische Kreditanstalt für Handel und Gewerbe. Aer Verwaltungsrat dieser Gesellschaft hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, der an: 30. Mai d. I. stattsiudeuden. ordentlichen Generalversammlung Voranschlägen, eine Dividende von 3200 K. pro Aktie, d. i. 100 Prozent, für das Jahr 1922 zur Verteilung zu bringen, 2.880,000.000 K. in den allgemeinen Reservefonds, 4.996,044.000 K. in den aujzerordeutlichen Reservefonds, 1.870,000.000 K. int die Jmmobiilienrestme,, 500,000.000 K. in den Fürsorgelonds für Angestellte der Kreditanstalt z>u legen und den Betrag von 571,516.285 K. auf das Gewinn- und Verlustkonto des lausenden Jahres zu übertragen. Der Fonds für Versorgungszjwecke von Anigsstellten der Kreditanstalt wurde mit 2.500,000.000 K. zu Lasten der Gewinn- und Vevlnstrechnung dotiert. Die Resuliale der Konsortialgeschäste sind, soweit letztere am 31. Dezember 1922 vollständig abgewrckelt waren,^ lu diesem Jahresabschlüsse verrechnck. Ferner wird dev Vevwaltuugsrat der Goneralverfammilung den Antrag stellen, ihn zur Erhöhung des Aktienkapitals von 15 Milliarden öiuif 20 Milliarden Kronen zu ermächtigen. Der RMgcwinn beträgt 21.708 Millionein Die eigenen Mittel belaufen sich auf 64.4 Milliarden. Um nun das Mi«enLapital dom Uenfatz auzupassen, lvird die vorerwähnte Aktienlapiitalsechötzung bcischlossen werden. Betont sei, daß Während im Jahre 1914 die Bilanzsumme nur das Fünffache der ausgewieseuen Eigenmittel betrug, heute die Bilanzsumme das Mache der Eigellmittel beträgt. Das WechsÄporiescluitte beträgt 72 Milliarden, wovon die Hälfte auf Wiener Wechsel und freunde Devisen kantet, während die andere Hälfte durch die Schatzscheine gebildet wird. Bon den Gfsektenbeständen sind 4 Milliarden Anlagewerltc, 5 Milliarden Bankaktien und der Reist JndustriMt'ien. In den Bankaktien kommen die Mtlenbelteiltgungen an den ausiländischen Banken, wie der Warschauer Bank, der «schlesischen EAkonchtebank, dev galizischen Hypothekenbank, der Laibacher Kreditanstalt -und der kroatischen Kvediitlbank pnt Ausdruck, da bekanntlich sämMche im Nvu'Mslande befindlichen Filialen der Kreldilanstalt nach seinerzeit itu eigene Banken unvgewandelt wurden und der KvManstM nur ein Aktienbesitz toeÄd&en ist. Bon tuen. KausortialibetGiligungen sind 7,6 Milliarden Jndustrieaktten nud 4 Milliarden Bankaktien. Unter diesen befinden sich die der 'Beteiligung an der Amstelbank, böhmischen EIkomptebank, Sofioter BauMaubaiilk, Mgeimeinen Kreditbank, EMllbänk, Mont'aNbänk uifw. Die Realitäten, unter denen sich sowohl der lvertvolle Hänserlbesitz in Wien M Mch in Bozen, Feldkirch, Leoben md das Grundstück in Graz befindet, sind nur mit 382 Millionen zu Buch gestellt, Bon den Erträgnissen beläuft sich dev Gewinn an Effekten und KonfoMalgyschäften aus 11 Milliarden. Dieser Gewinn ist ans zirka 800 Posten zusammengesetzt. Das ZiNseuerträgnis beläuft sich auf 28 Milliarden. 46 Prozent davon rühren aus den: Kontokorrent her, während der Rest aus dem Report- und den Coupmein'Mtften stamnct. _Wiener MoLgeyzeiturrL.__ Zufolge Beschlusses der am heutigen Tage abgehaltenen dreiundfünfzigsten ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre des Wiener Bank-Verein, wird die Dividende für das Jahr 1922 der für dieses Jahr dividendenberechtigten Aktien Nr. J bis 2,500.000 mit dreitausend österr. .Kronen vom 16. Mai I. J. ab gegen Rückstellung des die Erträgnisse des Jahres 1922 betreffenden Kupons der Aktien ä K. 3000.- in Wien bei der Liquidatur de? Wiener Bank-Verein., I., Schottengasse 6. sowie bei dessen Depositenkassen und Wechselstuben, ,, in Agram, Belgrad, BielitZ'Biala. Bozen, Braunau am Inn, Bregenz, Bruck a. d. M.« Budapest. Czernowltz, Dornbirn, Drohobycz, Graz, Innsbruck, Klageniurt. Krakau, Krems a. D.. Lemberg, Leoben, Lienz' (Tirol), Linz a. D„ Meran. Przemysl, Radkersburg, Ried im Innkreis, Salzburg. St. Pölten. St. Veit a. d. Glan, Stanislau, Steyr, Tarnow, Teschen. Villach. Völkermarkt. Wels. Wolfsberg (Kärnten) und Wiener-Neustadt bei den Zweigniederlassungen des Wieder Bank-Verein: in Oedenburg bei dem Westungarischen Bank-Verein A.-G., in Prag bei dem Allgemeinen Böhmischen Bank-Verein, in Aussig a. E.. Bodenbach. Brünn. Brüx. Budweis. Frledek- Mlstek, Iglau, Jägerndorf. Karlsbad. Mähr.-Ostrau. Marlenbad. Pardubitz, Pilsen, Pressburg, Prössnitz, Reichenberg, Teplitz, Tetschen a. E., Warnsdorf % und Zwittau bei den Zweigniederlassungen des Allgemeinen Böhmischen Bank-Verein: in Berlin bei der Deutschen Bank, der Dresdner Bank und der C. Schlesinger- Trier und Cc. Kommanditgesellschaft auf Aktien; in Dresden bei der Dresdner Bank und der Deutschen Bank Filiale Dresden; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Vereinsbank, der Deutschen Bank Filiale .Frankfurt und der Dresdner Bank in Frankfurt a. M.; in München bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel- Bank, der Deutschen Bank Filiale München und der Dresdner Bank Filiale München; in Stuttgart be< der Württembergischeh Vereinsbank; in Basel bei der Basler'Handelsbank, der Schweizerischen Kreditanstalt und beim Schweizerischen Bankverein; in Gen! bei der Basler Handelsbank, der Schweizerischen Kreditanstalt und beim Schweizerischen Bankverein; in Zürich bei der Basler Handelsbank, der Schweizerischen Kreditanstalt und beim Schweizerischen Bankverein, während der üblichen Geschärtsstunden ausbczahlt.*) piö Kupons, auf deren Rückseite der Name des Einreichers ersichtlich zu machen ist, sind mit Begleitscheinen einzureichen, wozu Blankette bei den bezeichneten Zahlstellen verabfolgt werden. Wien, am 15. Mai 1923. WJemer Banfe-Verein. *) Die Auszahlung erfolgt bei den Zahlstellen ausserhalb der Republik Oesterreich nach Massgabe der dort Geltung habenden gesetzlichen Bestimmungen.' und zwar zum jeweiligen Tageskurse für Auszahlung Wien in der Die Provisionen betragen -35 Milliarden, der Dovisengewiun 6 MMävdrn. So beläuft sich das Gesamtsoträgnis. aus 82 Milliarden, Wahrend die Ausgaben au Gehalten und Spesen allein-43 Milliarden betragen. Der Kassebestcmd beträgt 40 Milliarden. St'innes verkajust seinen Anteil an der Alpinen Montan? An der gestriizrn Börse waren Gerächte verbreitet, daß Sti'M-es mit einem belgischen Konsortium wegen Berkanfes seines Aktienpaketes der Alpinen Montan verhandle. - Diese Nachrichten sind schon einmal ausge taucht und werden jetzt hartnäckig ausrechterhÄten. Es kann vorläufig nicht beurteilt werden, was an dieser Meldung zutreffend ist. Sollte sie der W>ahrhclitentsprechen, dann würde sie besagen, das; Herr Stinnes di-e Alpinen abstoß-en will, weil er nicht die Ziele, die er bei ihrer Erwerbung vocha-tte, erreicheil kann. Auf alle Fälle stellt b:ese TrausaklroN Herrn Stiirues in einmerkwürdiges Licht. Sie dürste auch in gewisser Hinsicht mit den Kapitialsanfordernngen der Alpinen zusammenhängen. Die Amerika',drise des Koedi^usta'ltSdirÄtars Rcgcndanz. In der gestrigen PressekoNsereniz teille der Direktor Neurath der Kreditanstalt mit, daß die Reise des Dire-ktors Re.gendan-z in erster Linie rein persönlichen Zwecken diüses Direktors diente. Dabei hat er auch mit der National-Tity-Banlk wegen der Borkriogsschulden der Bank verhandelt. Direktor Nonralh. erillärte, daß die Nachricht, es wäre in- Amerika ein Syndikat zur Uclberuahnre von 560.000 Aktien grbiidet worden, volllkommen aus der Lust gegriffen sei. Kein Wort sei daran wahr. Es sei überhatlpt n'icht wegen Kreditakt-ien vcrhandÄt worden. Damit erledigen sich auch alle da-ran gekuäivsten Kombinationeir. Tieferschüttert Feben wir hiermit Nachricht vom Hinscheiden unseres unvergesslichen Gatten, , Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters, Herrn Kaufmann nach kurzem schweren Leiden im 62. Lebensjahre dahingerafft wurde. Das Leichenbegängnis findet heute Mittwoch den 16, Mai 1923 uni Vs3 Ohr nachmittags vom. Trauerhaus, II., Wolmutstrasse 8, und die Bestattung um 4 Uhr nachm, auf dem Zontralfriedfriedhof (III. Tor) statt. Freide Schlomiuk als Gattin Salomon und Hans Schlomiuk als Söhne Regina Alper, Lduise Scharfstein, Frieda Schwarz, Toni Llebmann als Töchter Meschulim Schärfstem» Sale» Schwarz, Heinrich Liebmann als Schwiegersöhne Sämtliche Enkel und Enkelinen 16. Mai 1923 _ Seite 7 Abfuhr der Waremnnsatzsteuer (Lnxussteuer). lieber der schie-dene Anfragen teilt >das Gremium der Wiener Kaufmann schaft mit, daß gemäß der letzten Durchführungsverordnung zst Warenumsatzstouer zwar die Abstattung der allgemeine; Warenumfatzsteuer erst bis längstens 20. Jum t I. für dH Periode Apvil—Mai zu erfolgm hat, daß dagegen die ic« höhte Warenumsatz st euer (Luxusabgabe) für de» Monat April bereits bis längstens 20. d.» und zwar ii Wien bei der BerrechnungsMerlung für Vermögensabgabe 1. Bez., Singerstraße 17, abgeführt werden mutz. Unternchmnu gen. die die Steuer nach Maßgabe der Kas-seneingängi abführen (was im Detailhandel die Regel sein dürfte)» habe» die Luxussteuer für sene Lieferungen, die im April durchge. führt wurden und auf welche schon die Zahlung eingetrof^se» ist. abzuführen. Jene Üniernch'NMNgen, welche di« Steuer nich nach KassMingängen, sondern mit Belwilligung der Steuer bchövde nach Fakturen -a u s g ä n g e n abführen. haben di, Luxussteuer für alle Lieferungen, die im April durchgesuhrt nn! saktnriert wurden, auch dann M eirtvichten, wenn die Zaihlunj hier«f bisher noch nicht eingmg. Die Zahlung der ßupSt steuer kann entweder mittels der bei der Verrech>mmgsabteö lung für Vermögensabgabe erhältlichen Erlagscheine diesq Stelle im Wege der Postsparkasse durchgeführt .werden, wobei auf dem Erlagscheim anzuführen ist, daß die Zahlung für dii erhöhte 'Umsatzsteuer, 1. Rate, erfolgt; diese Rate lann fedo^ auch direkt an der Kasse der Wervechnungsalbteilung eingezahU werden. Besondere Erlagsdokumende, wie sie ursprünglich in de; Durchführungsverordnung zur WarenuMfatzsteueer vorgöseher waren, sind laut Auskunft der Finanzverwältung nicht » forderlich. Wiener Bankverein. Die gestem unter Vorsitz des Vizv Präsidenten des Ädministrationsrates Karl Stögermaye, abachaltene 66. ordentliche Generalversammlung des Mene, Bankvereins genehmigte die Anträge des Administvationsmteg auf Verteilung des Reingewinnes und die ErMung de! Aktienkapitals von 11.749,800.000 auf 15.000,000.000 K. Mio. när Berl findet lobende Worte der Anerkennung für di, ausgezeichnete Gestion des Bankvereins, der Industrie tutf Handel stets fördernd zur Seite gestanden sei und es insbe. sondere verstanden habe, bei seinen ausgedehnten und inniger internationalen Beziehungen den Charakter, eines öfterreichi. scheu Instituts zu wahren. Das Verdienst gsbühre den leiten, den Marnern, insbesondere dem Vorsitzenden der DireTtio» Bernhard P o P p e r - A r t b e r g. der kürzlich sein 70. Lebens» fahr vollendet habe. Unter lebihastem Beifall der Aktionäre gÄ Aktionär Berl dem Wunsche Ausdruck, es möge Direktor Popper vergönnt sein, noch viele Jahre im Interesse des Bankvereins zn wirken und zu schaffen. Direktor Popper-Artberg dankt in längerer Rede für die freundlichen Worte der Auer- . kcnnung unter besonderem Hinweis aus die ausgezeichnet? Mitarbeit seiner Kollegen und der gesamten Beamtenschast Die Vornchme der Wahlen erfolgte im Sinne der gestellter Anträge. (Entgeltlich.) Beschränkter Bankenverkehr am PfinMamstag. Di, Wiener Banken haben beschlossen, am.Samstag fcen -19.tz ihre Bureaus in ihren Hauptanstalten sowie in sämtlichen Del posiienkassen und Wechselstuben in Wien geschlossen zu halten Für WechselMhlungen, wird in der Ha-uPtanstÄt seder sBanV ein Schaltcr in der Zeit von 9 bis 14 Uhr vormittags aeöfsne! sei! nt Mmer Börse. An der gestrigen Börse war eine bemerkenswerte Ruh? sestzustellen. Die an, Vortage' eingetretene Ver-kanfslust war diesmal ansgeblieben. Andrerseits aber war keine Kauflust zu konstatieren, so daß das Geschäft einen , sehr beschränkten Cha, rakter annahm. Allerdings war bei alledem ein festerer Grundton nicht zn verkennen. Ans einzelnen Gebieten waren Rückkäufe zu -kon-statieren. Die gÄvisse Zurückhaltung war ans -den Umstand znrückzuführen,' daß mit Rücksicht ans die nähende Prolongation der Gieldmarkt etwas steifer war und Geld nur zn 1,5 Prozent pro Woche erhältlich war. Staatsbahn und Alpine hatten sich gastern von ihren Rückgängen des Vortages erholt. So sind zum S-c^lnsse Staatsbahn um 29.000 <K. und Alpine um 18.000 K. höher als am Vortage gewesen. Auch einzelne Bankenwerte notierten höher, wie Bankverein n-m 7000 K., Ung. Kredit «-nt 12.000 K., Anglobank um 23.000 K., Ländrrbank um 16.000 K. Hingegen war die Unionbank um 10.000 K. schtoächer. Krupp-Merke hatten eine Erholung »um 18.000 K. auszuweisen. Hingegen verloren Skoda im Gegensätze zu ihrer vorgestrigen Steigerung -20.000 <K. Im Schranken war ebenfalls das Geschäft viel ruhiger. Ans einzelnen Gebieten waren Kursbessernngen zu konstatieren. Es erhöhten sich Galizia um 1 Million, Fanto um 400.000 K., Karpathen n>n 80.000 K., Naphtha um 30.000 K. -und Schodnica um 50.000 K. Bon den Verkchrswevten waren Nordbahn um 200.000 K. niedriger. Dagegen erhöhter: -sich Dampfschiff um 140.000 K. Von de:: Papierwevten büßten Brigl 17.000 K. ein. Hingegen besserten sich Lenzin-ger nni 5000 K. und Steyrermühl um 40.000 K. Von den Textilwertcn ^stiegen Kosmanos nm 20.000 K., Ebreichsdorser um 6W0 K.. Hairf um 56.000 K., Spitzen um 8000 K., Darbouche um 160.000 K. Es büßten Neunkirchner 4000 K., Roth-iKostcle: 30.000 K. ein. Von den Eisenwerten stiegen Austria Email um 24.000 K., Bechert um 16.000 K.» Berg und Hütten nm lOO.OOl Kronen, Enzesfelder nm 16.000 IK., FraM um 20.000 K., Greinitz um 16.000 K>, 'Kvamische nm 66.000 K.» Krupp unr 20.006 Kronen. ' ' Bezugs rechte: Kroatische Landeshhpothekenbank 2000 K., Salgo 520.000 K. bis 646.000 K.» Grazer Waggon 6100 K. Ans h”.u Anlagemarkt war es M. Die Bwändcrnnget der tschecho-slvwakiischen Werte waren gering. ^Eiocnbcricht der „Wiener Morgenzeitung".) >• au der gestrigen Warenbörse bot ein w:u< tt'ild. man konnte allerdiuaS etwas willigeres /

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.