Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1524 (11.5.1923)
- Date
- 1923-05-11
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980605--14720-3001481- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 1624 Men, Freitag Wiener MorgkKzertu«gj. 11. Mai 1828 Seite \ i mwt. •kA.vr+w» i ~~ —i iTnirrmirtf nm mim Fußball. Jas Rendezvous der Meister. Auif der Hohen Warte bekam man drei Meistermann« /Haften zu sehen, da Sparta, M. T. K. und der Wiener Lportklub zum Kampfe antraten. Die Tatsache, daß der Wiener Meister kaum eine Durchschnittsleistung bot, wäre sehr bedanerltich, wenn wir nicht ein zweites Eisen im Feuer gehabt hätten, das den Anforderungen weit besser entsprach. Von den vier Vereinen, die gestern aus der Hohen Warte antraten, schmückte nur die Amateure kein Meistertitel, „und gerade sie fjchrten vor der Pause ein Spiel vor,' wie man es. in dieser Vollendung von einer heimischen Elf noch selten gesehen hat. Den Ober-St. Vettern gelang es auch, als .erste Wiener Mannschaft in der Nachkriegszeit den gefürchteten tschechischen Meister, die Sparta aus Prag, mit 5:8 Toren zu besiegen. Wenn'wir roch feststellen, daß neben den Amateuren auch Lparta und M. T. K. Glanzleistungen boten, so wird man 18 erklärlich Anden, daß die fünfundvierzigtausendWpfige Zuschauermenge in helle Begeisterung geriet. Nur der Wiener LPorMub, der vom M. T. K. mit 2:8 Toren geschlagen wurde, konnte sich im Wettbewerb mit den drei übrigen illustren Mannschaften nicht behaupten. Die Tordifferenz, mit der er geschlagen wurde, war wohl gering, doch drückt sie keineswegs die Klassendiffevenz aus, die ihn vom ungarischen Mister trennte. M. L. K —Wiener Sportklub 3:2 (2:2). Die Unterlegenen erzielen zwei Tore innerhalb einer Minute. rt Warte. 46.000 Zuschauer. Schiedsrichter Seemann. T. K.: Fabian: MaM, Szenketz; Kertesz 2. Nadler, Lago; Braun. Mfölnar. Orth, Siklossy. Opata. Wiener Sportklub: Gdi Kanrhäuser; Beer, LechÄ; Plant, Medermann. Lowcck; Bauer, Hans Kann« hüuiser» Karl Kamchcmser. Powolny. Giebisch. Dem Spiel fehlte das ,Aeuer". Der M. T. K.» der mcheere Leichtverletzte in seinen Reihen hatte, führte ’ ein ssiangfMes. aber aus Zentimeter genaues Kombinationsspiel vor, Ws der Wiener Sportklub beging den Fchler, sich von seiner ß' »ahnten Spielweise abbringen zu lassen, um die ungarische istermannschaft in deren eigenen Stil zu bekämpfen. Mit Ausnahme von Karl' Kannhäuser konnte aber kein einziger Stürmer ur.id Läufer in dieser Gangart mithalten, was zur Folge hätte, daß die Dornbiacher eine minderwertige . Rolle Dielten. Während weniger Minuten vor der Pause machte sich Pow'Mh selbständig, und in dieser Zeit.'gelang es ihm auch, zwei Tore zu erzielen. Nach Seitenwechsel spielten die Wiener ihre gewohnte Methode, die sich hauptsächlich in Energieausbrüchen auslebt. und dann ging es auch bedeuter.d besser.. Die Wiener hatten aber das Pech, daß Karl Kann« Häuser und Teufel verletzt wurden, so daß für sie ZaM und Geiger einspringen mußten. Hätten sich diese Unfälle nicht ereignet. so wäre es leicht mWich gewesen, daß der Wiener Sportklub das Resultat noch gür.stiger hätte gestalten können. Die nackten Ziffer^ würden ober auch in diesem Falle nicht darüber hinwegtäuschen können, daß fischen der Spielweise des. ungarischen und des österreichrschen Meisters KlassendGerenz bestand'. Orth. Molnar, Braun. Kertesz 2 und MaM führten ein Spiel vor. bas die Zuschauer mit Recht begeisterte. Ohre sich im geringsten anzustrengen. jagten sie die Gegner auf dem Spielfeld umher und erzielten dabei förmlich im Spazierengehen ihre Tore. Der linke Flügel der Ungarn war etwas schwächer, ohne aber aus dem Rahmen zu fallen. Weniger, gut waren der Mittelläufer«, der linke Läufer« und der linke Verteidigerposten besetzt, Der Ersatztormann Fabian zog sich mit Anstand aus' der Affäre. Trotz der .technisch hervorragenden Spielweise des 'M. T. K. finden wir es doch begreiflich, »daß der ungarische Meister r.icht mehr so wie.• früher sich durchsetzen kann. Den Spielern fehlt jeglicher Kampfgeist, jeder einzelne Mann leistet gerade soviel Arbeit, als unbedingt notwendig ist, und keiner scheint gewillt zu sein, sich im gr in asten anznstrengen. Dabei ist es dem M. T. K. anscheinend ganz gleichgültig, ob er mit mehreren Toren im Vorsprung oder im Rückstand ist. Ter Wiener Sportklub hatte gestern einen ausgesprochen schwachen Tag. Am besten gefiel noch die Slcrteilöifumq, obwohl Gdi einige Schnitzer beging. Die Deckung leistete hier und da Zerstörungsarbeit, für den Aufbau hatte sie aber nichts übrig. Fm Angriff bewies Powolny Durchschlagskraft. Die übrigen Stürmer spielten sehr schwach. ■ , Der M. T. K. ist von Anfang ar.« leicht überlegen, doch dauert es ziemlich lange, bis er zu seinem ersten Tor kommt. Braun, der ich« Gegner an der Nase herumführl. spielt Molnar frei, der in der 28. Minute das erste Tor erzielt. Der M. T.' K. beifindet, sich auch weiterhin im Angriff. Mötzlich trat ein Umschwung ein, In der 27. Minute setzte sich Powolnh in den Besitz des Balles, ging auf und davon und erreichte den Ausgleich. Der einzige gelungene Angriff der Wiener führte dann in der 28. Minute durch Powolny zum zweiten Treffer. Der M. T. K. spielt ruhig weiter und erreicht in der 38. Minute nach einem gelungenen Zusammenspiel zwischen Braur.« und Molnar den Ausgleich. In der 40. Minute wird Nadler verletzt und muß austreten. Nach Seitenwechsel hat der M. T. K. einen Ersatzmann eingestellt. In der neunten Minute sichert Orth seinem Verein den Sieg. Siklossy bringt wohl den Ball noch einmal im gegnerischen Gehäuse unter, doch hatte Opata das Leder aus eirer Goaloutposition zur Mitte gegeben, weshalb dam Treffer die Anerkennung versagt blieb. Sportklub kommt langsam in Schwung, doch wird Karl Kanrchäuser in der 22. Minute verletzt und muß das Spielfeld verlassen. Bald darauf folgt ihm Teufel. Für die beiden Verletzten springen Zankl und Geiger ein. doch fönten -sie die Abwesenden nicht ersetzen. Beiderseits werden mehrere Eckstöße erzwungen, das Resultat erfährt aber feine. Aenderung. ' Amateure—Sparta 5:3 (5:2). Ideale Stürmerlsifhmgen. Hohe Warte. 45.000 Zuschauer. Schiedsrichter Reischury. Amateur«: JoÄ;. ’ HettenwAder?. HW; Kum, Imö Konrad, Hetzer; Cutti, Kalman Kvnrad, ' Schaffer, Swatosch» Wieser. . Sparta: Peyr; Hofer, Pospilschil; Kolenath, Kada, CervMh; Stepan, Janda, Kozeluh, Dworacek, Simonök. Das gestrige Spiel dürfte »den Wienern lange in Erinnerung Meiben. Der Angriff der Amateure befand sich vor der Pause in einer derartigen Verfassung, daß die glänzende tschechische MeistermanMchaft fast nie zur Geltung kam. Der Stoibz der Prager Fußballer, d:e- Deckung der <A>arta, hatte keine Gelegenheit, den eigenen Angriff zu unterstintzen. Das raffinierte Kombinationsspiel der Gegner brachte sie gänzlich aus der Fassung, so daß die Verteidigung überlastet wurde. Letztere konnte demgemäß auch ihrer Aufgabe nicht gerecht werden und die Folge davon war, daß die Sparta fünf'Tor« in den Käuf nehmen mußte. »Was di« 'AimäteuvsKvmer kx dieser , Spielzeit. zum besten gaben, war Fußballkunst in höchster Vollendung. Das Hauptverdienst gebührt Schaffer, der einen idealen Mittelstürmer abgab. Die Art und Weise, wie er seine Partner freispielte und die unerwartetsten Wendungen hewei- . führte, waren sehenswert. Überdies befand sich der Ungar gestern, ausgezeichnet bei Schuß lmd die drei von ihm erzielten. Treffer können als Prachtexemplare bezeichnet werden. Kalman Konrad stand ihm nicht viel nach. Das Zusammenspiel zwischen diesen beiden Stürmern brachte die gegnerische Hintermannschaft immer wieder in Verwirrung. Cutti gab einen wunderbaren Flügelstürmer ab, er überspielte mühelos die Gegner und schuf den Innenstürmern immer wieder Schußsituationen. Wie hoch die Tschechen das Können des kleinen Ober-St. Veiters einschätzen, geht daraus hervor, daß sie ihren linken Verteidiger Pospifchil nach der Pause nicht mehr an-' treten ließen und Janda ins Hintertreffen zurückzogen. Swatosch war weit besser als im letzten Länderkampf. Er erwies sich wieder als unentwegter Kämpfer. Der schwächste Mann im Stürmerquintett war Wieser. der trotz seiner technischen Vorzüge nicht recht zur Geltung kam. Der Grund dafür ist in der .mangelnden Ambition.zu suchen. In der Deckung leistete Jenö Konrad die Hauptarbeit. Ueberraschenderweise stand er das Tempo so ziemlich durch. Die Flügelläufer boten Durchschnittsleistungen. Die Verteidiger begingen taktische Schnitzer, doch kämpften sie sehr aufopferungsvoll, Jockl hatte gestern seinen nervösen Tag, am ersten Tor, das dre Tschechen erzielten, war er der allein Schuldtragende. Von der Sparta bekam man vor der Pause nur teilweise gute Leistungen zu sehen. Die Verteidigung und Deckung war ganz aus dem Häuschen, nur Kada konnte seine hohe Klasse , beweisen. Der Angriff, dem jegliche Unterstützung von rückwärts ablging, spielte, wenn er sich im Besitz des Balles befand. sehr gut. Kozeluh und Dworacek zeichneten sick» besonders aus. Die UeWvlegenheit der Amateure vor der Pause wird dadurch charakterisiert, daß die Tordifferenz 5:2 das Ueber« aewicht nicht einmal genügend ausdrückt. Nach Seitenwechsel änderte sich das Bild vollkommen. In der ersten Spielzeit kan: den Wienern die leichte Brise zugute. Nach der Pause wuchs der Wind zu einem währen Orkan, der nun die Gäste allf das tatkräftigste unterstützte. Berücksichtigt man noch, daß ein heftiger Ncgsir die Wiener ins Gesicht peitschte,^ so kann man ermessen, daß letztere in. die Verteidigung gedrängt wurden. Die Deckung und Verteidigung der Wiener fielen stark ab und der Angriff konnte nicht mehr die Leistung, ausbringen, die er vor der Pause bot. Ueberrascheuderweise sPrÄten die Ober-St. Veiler zur Zeit ihrer Bedrängnis inisoferne taktisch falsch, als sie Cutti gänzlich vernachlässigten und. den wert schwächeren Wieser forcierten. Nach der Pause dominierten die Tschechen, in deren Angriff Haijny den rechten Verbindungs- Posten einnahm, während Janda als linker Verteidiger spielte. Die Hintermannschaft der Sparta konnte sich erst fetzt so recht ausleben, doch war der Angriff nicht in der Lage, den Treffer- Vorsprung der Gegner zur Gänze auifzuholen.^ Die Sparta dokumentierte gestern wieder. ihre hohe Klasse, doch traf sie diesmal auf einen noch besseren Gegner. Mit Rücksicht au!f die hervorragende Leistung vor der Pause, 'die von den Tschechen nach Seitenwechsel rücht erreicht wurde, 'darf der Sieg der Wener als vollkommen gerecht bezeichnet < wevden. * Von Spielbeginn an sind die Amateure überlegen, und man gewinnt bereits jetzt den Eindruck, daß die Sparta diesmal eine Niederlage erleiden wird. Ungeheurer Jubel bricht aus, als Schaffer in der 14. Minute vv wundervolles Volleytoc erz'M. Die Freude währt aber nicht lange., da Jpckl schon in der folgenden Minute.den Ball fallen läßt, "wodurch Dwo^ racek den Ausgleich Herstellen kann. Die Amateure lassen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und sie sehen ihre Bemühungen auch in der 17. Minute durch eilen Treffer von Swatosch belobnt. Die Amateure sind in der 26. Minute durch Wieser neuerlich erfolgreich. Bei einem gelegentlichen Vorstoß verringert Janda in der 34. Minute den Vorsprung der Gegner. Die Amateurs sind vollkoimmen Herren der Situation ur.d'Schaffer bringt in der 42. und 44. Minute den Stand auf 5:2. \ Nach Seitenwechsel sind die Tschechen die Angreifer.: Vorerst geht ein Schuß von Dworacek an die Tvrstange. dann aber gelingt es Kozeluh. in der dritten Minute einzusenden. Die Amateure können sich ietzt r.ur selten durchsetzen, da sie vom heftigen Regen stavk behindert wevden. Ein weiter Schuß von Dworacek trifft neuerlich die Torftange. Die Amateure, eggvingen nun in rascher Folge mehrere Eckstöße, die aber ergebnislos verlaufen. In den letzten zehn Minuten, in denen 'die Sparta stark bedrängte, wird das Spiel schr derb. An dem Resultat wird aber rächts mehr geändert. <37®. Fortsetzung.) David May. RvMM von DiSraeli (Lord BsaconSfield). * Aus dom EnMchen übersetzt von G. Unna. „Wann kann ich fort? .Sage «ür, wann ich fort kLwn?. Wann kann ich diesen finsteren,' schauerlichen Kerker verlassen? Er ist schrecklicher, als alle ihre Qualen, Honain!. Luft und Licht und mein Geist, wahrlich, wird sich nie gebrochen fühlen, teurer Freund. Aber es ist ernst." „Wolltest dn dtzM, daß ich heiter aussehe?" .' „Ja, wenn wir frei sind!" „Alrch, du ibist ein hoher.Geist, der größte, ta ich je gekannt, oder von dem ich je gelesen. Ich kannte deinesgleichen nie und werde es nirgends mehr kennen lernen." Still, o M, mein Teurer, ich Lin ein gebrochenes Rohr, aber jetzt Lrn ich ja frei! Jetzt ist keine-!Zeit zu höflichen RedensarteNi Laß uns gehen, laß uns auf der Stelle gehen!" ,?Noch einen Augenblick, geliebter Mroy. Ich >bm kein Schmeichler. Was ich sagte, kam aus meinem Herzen und geht uns viel an, und zwar gercwe jetzt. Ich sagte, du besäßest einen ungewöhnlichen Geist, Alroy, .und du hast m der Tat einen Gefft, der nichts -mit anderen genrein hat. Höre nun, mein Fürst. Du hast die Menschheit kennen gelernt, gründlich und ernst. Wenige haben nrchr gesehen als du und keiner hat einen so seltenen JnstnÄt von' lener intuitiven Erkenntnis deiner Rasse; einen Jnsttnkt, der das Juwel ist, bei dem die Erfahrung nur die Stelle des Juweliers vertritt und ohne den keine Ta-t uns von Mutzen fein kann." „Schön, schön!" „Nur einen Augenblick Geduld. Du bist im Triumph in Bagdad eingezogen und hast dieselbe Stadt mit jeder Schmach betreten, welche der niedrige Sinn unseres Ge-/ schlechtes nur auf sein Schlachtopfer häufen kann. Es war. «ine .große Lchre." fühl« ich wohl." '' h»- „®ie zeigt uns, wie elend Nnd GeMpS die MöinWg' mfimt Mitmenschen ist" „O, nur zu wahr!" „Es freut mich, dich in dieser ruhigen Stimmung zu sehen. Sie ist voller Weisheit." - „Der Unglückliche ist oft weise", „Glaube aber ist nichts, wenn wir nicht auch danach handeln. Nachdenken muß nur die Aussühmng noch mehr schärfen. Die Zeit ist da, wo du beweisen mußt, daß du diesen Grundsätzen vollkommen ergeben W. Ich sagte dir, daß wir Bedingungen vorschveiben können. Nun denn, ich habe es getan. Morgen sollte Alroh sterben und welchen Todes! Eines Todes der unendlichsten Qualen! Hast du schon einen Menschen pfählen.gesehen?" „Ha!" v. „Es nur mitanzusehen ist Verdammung!" „Gott des Himmels!" „Es ist so schrecklich,'daß w stets bemerkt hat, wieviek inehr Todesfälle, als der sonsttge Durchschnitt beträgt, dort Vorkommen, wo solch eine schauMche HinWtung stattfindet. Das kommt von dem Stocken des Blutes in den Zuschauern Her, die doch aus' unb'ezwinglrchem Wahnsinn es nicht unterlassen können, immer wieder zu solch einem Schauspiel in Hausen zuzuströmen. Mein Berus gibt mir das Recht, so zu sprechen . . . denn ich spreche als Arzt." „Sprich nicht niehr davon, ich kann es nicht ertragen," „Morgen erwartes dich diese Todesstrafe. Was Schirene betrisst..." „Sie nicht, nein, sie gewiß nicht!" „Nein, gegen Schirme waren.fi« .mitleidiger. Sie fft die Tochter eines Kalifen?. Das', wurde nicht vergessen.' Ihr Lebey sollte das BeÄ enden. Ihr Wrier Nacken würde dev Kunst des Henkers wenig Mühe machen. Deine Schwester aber, Mirjcim ... sie ist eine HeM, eine jüdische Kexe! Lebendig sollte sitz verbrannt werden!" „Ich will es nicht glauben;.mm> nein, uW glaubtzns Gräßliches blutdürstige Dämonen!- AkS D die" Macht be«< faß, schonte ich sie alle.., alle, Mßvp., p^ stHe Mir! Mrrmn Mtzw ZK gchMt , " „M vevM M stW. W spEWn Mt, M fchehen sollte, nicht von dem, lvas geschehen wird. Ich bin erngeschritten und habe mit dem Sieger gesprochen. Ich ' habe ihm Bedingungen gemacht." . ,^Welche sind es? . . . Welche könmn es sein?" „Sie sind leicht. Für - einen Philosophen wie Alroh eine bloße Zeremonie." ,Hafse dich kurz; kurz!" ""\ „Du siehst, daß deine Laufbahn für die Muselmänner ein großer Abschen 'ist. Ich bemerkte diese Schwäche und ■ wirkte demgemäß. Deine bloße Niederlage, -dein bloßer Tod würde den Flecken an ihrem 'Panier, ihrem Glauben nicht abwaschen. Seit Alroh ausstaud, ist Äe öffentliche Meinung von wirren Phantasien durchdrungen. Der Menschen An«; sichten schwanken hin und her und 'wechseln in beängstigen der Weise — das ist keine feste Grundlage, auf der sich Staaten errichten lassen. Niemand weiß, 'woran sich halten oder wem vertrauen. Der Glaube wird bezweifelt, die Obergewalt bestritten. Sie möchten deine glücklichen Erfolge gern anderen als bloß menschlichen Mitteln zuschreiben, andererseits aber leuMen sie deine Mission. Dazu gehört noch der gute Ruf einer schönen und mächtigen Fürstin, eine Tochter ihres Kalifen, den sie gern reinigen cköchten. . Ich bemerke alles dieses, beobachte und handle danach. Könnten wir daher Mittel finden, wodurch deine heimlichen Anhänger für immer zum Schweigen gebracht, dieser große Skandal aus eine gute Art vertilgt und die öffenüiche Stimmung zu^ ruhigerem und vernünftigerem Gleichge. wicht umgewaudelt -würde, so -wurden sie uns viel, sehr viel zugestehen." . . „Deine Ansicht ist einleuchtend, aber nicht deine Mittel!" / ' , fßk stehen in deiner Gewalt." ,^J,n meiner? Das ist ein schweres Rätsel. Löse es mir!" ,Morgen mittags wirst du vor diesen Arslan gefordert Werden. Dort wird man dich in Gegenwart des Vevsami - Metten! PylkeS^ das jetzt ebensosehr ihm anhängt. als vorher dir, der Zauberei und. des Verkehrs mit den unterirdischev s Mchten anWm, Brenne -VW MMg." „Gut, waS Wetter?" ■. (Fortsetzung folgt-) iss 789599