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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-06 · Heft 1519 (6.5.1923) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1519 (6.5.1923)
Date
1923-05-06
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Wien, Sonntag Wiener; Morgenzeitung .. r,. Fußball. Sesterreich—Ungarn. Heute, halb o Uhr, Hohe Warte. > Die ungarische Auswahlmarmschast ist gestern um 2 Uhr 85 Min. nachmittags mit der Ostbayn in Wien eingetroffen. Die Befürchtung, daß die Ungarn ein Vevlegenheitsteam senden werden, hat sich als unbegründet erwiesen. Die Mannschaft wird in folgender Ausstellung arttreten: Plattko (M. T. K.); Fagl 2, Fogl 3 (U. T. E); Kertesz 2 (M. T. K.), Hajos, Pruha (Törekves); Braun (M. T. K.), Takacs (Ba-sas), Urik, Hirzer, Weiß (Törekves). Ersatz: Toch, Szabo und Anase'l (F. T. C.) Bis aus Braun, der mit dem gestrigen Meildifchnellzug eintvaf, sind alle Spieler bereits gestern nachmittags angekommen und im Hotel Kontinental abgestiegen. Zur Reffeges-ellschast gchören: Vizepräsident Tibor, Berbandskapitän Kiß, Bevbanidskassier Minder, Tr. Fölldessh (Redakteur des,Dporthrrlap"), Culli (Redakteur^ des ,, Pesti Hivlap"), Dr. Marmufich (Redakteur des „Nemzcti Sport"). Die Oesterreicher treten in folgender Aufstellung an: Edi Kamrhäuser (Sportklub); Rognart (Rapid), Blum Vienna); Kurz (Amateure), Brandstädter, Nietsch (Rapid); Gutti, Swatosch (Amateure), 'Karl Kannhöuser (Sportklub), Wieser (Amateure), Wessely (Rapid). In der Verteidigung gebührt den Ungarn der BorMg. Falls Platiko vollkommen hergestellt ist, darf uran ihn weit über Gdi stellen. Mt Rücksicht darauf, daß die Brüder FoHl: einander ausgezeichnet ergänzen, während Regnart taktisch schwach ist und dadurch Blum oft Verlegenheit bereiten dürfte, halten unsere Verteidiger mit denen der Ungarn keinem Vergleich stand. Die ungarische Deckung erscheint nicht befähigt, besondere Leistungen zu vollbringen. Pruha ist ein derber^ Mann, der nicht viel kann. Hajos genügt 'bescheidenen Ansprüchen und Kertesz 2 ist nicht der jüngste. Unserer Deckung gebührt schon aus dem Grunde der Vorzug, weil unsere Flügel ihre Posten zur Zufriedenheit ausfüllen dürften. Im ungarischen Angriff stehen drei Leut«, denen man in eingeweihten Kreisen wenig Vertrauen entgegenbringt. Weiß ist derzeit ganz außer Form. UrÄ entspricht nur bescheidenen Anforderungen und Takacs ist für einen Verbindungsstüvmer körperlich zu schwach und zu wenig energisch. Braun und Hirzer werden ihren Mann stellen. Die Oesterreicher haben, mit Ausnahme von Siwatosch, gute Stürmer. Es erscheint mir fraglich, ob sich diese gänzlich verschiedenen Individualitäten auch zusvmimewfinden werden. Immerhin ist unser Angriff über den der Ungarn zu stellen. Wir sind der Meinung, daß wir mehr vom Spiel haben werden, doch wird es unserem Angriff schwer fallen, die gegnerische Verteidigung niederzuringen. Oestereich ist Favorit. Cm Erfolg der Gegner erscheint aber keineswegs ausgeschlossen. Wer das Schiedsrichteramt innehalben wird, ist derzeit noch unbestimmt. Oesterreich und Ungarn einigten sich auf John Förster (Schweiz), doch sagte dieser Herr ab. Als Schiedsrichter kommt nun Herr Gräz von der deutschen Schiedsrichterdewinigung der Tschecho-Slowakei in Betracht. Sollten die Ungarn mit diesem Unparteiischen nicht einverstanden sein, dann wird ein Wiener Schiedsrichter das Spiel leiten. Heute sind noch folgende Bovvevkaussstellen geöffnet: Hotel Union von 8 bis 12 Uhr; Sekretariat, 1. Bez., A-nnagasse 7, von 8 bis 12 Uhr; Hohe Warte, von 8 bis 12 Uhr; Ring-Cafe von 8 bis halb 1 Uhr; Cafe We, Heiliigenstädtmstraße 78, von 1 bis 4 Uhr; Cafe Hohe Warte, Hohe Warte 7, von 1 bis 7 Uhr. (Ein unentschiedenes Spiel.) (Telegramm der „Wiencr Wtorgenzettrmg".) Wacker trug gestern gegen Union Zizkov ein Wettspiel aus. Das Treffen endete 1:1 unentschieden. Menna-Arümer Sportklub 3:3. Brünn, 5. Mai (Tel. der ,/Wr. Morgenzeitung".) Die Wiener Vienna spielte heute gegen den hiesigen Sportklub 3:3 (2:2). _____ . Sie gestrigen Wettspiele. Sportklub—Nutzdorf 9:0 <4:1). Sportklub-Platz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Dobel. Sportklub: Rogan; Beer, Teufel; Dwovak, Wiedermann. Zankl; Geiger. Bauer. Haus. Powolny. Giebisch. Sportklub fertigte seinen zweitklassigen Gegner nach Belieben ab. Die Nußdorfer, die in ihrer Gruppe recht gut placiert sind, vermochten den Schwarz-Weißen nie ernstlich gefährlich zu werden. Sportklub hatte seine besten Leute wie immer im Verteidigungstrio, in dem der Ersatztormann recht gutes Können verriet. Im Angriff gefiel nchen dem rechten Flügel vor allem der durchschlagskräftige Powolny. Nußdorf zeigte kaum annehmbares Verteidigungsspiel. Sportklub war durchwegs überlegen und erzielte vor der Pause durch Haus. Powolnh. Giebffch und Bauer vier Erfolge. Nach der Pause gibt es bei beiden Parteien Umstellungen. Vorerst hält der Sportklub-Tormann einen Elfmeter, dann erreicht Powolny Pmitt fünf und sechs. Zwischen beiden Treffern schoß Nußdorf einen zweiten „Elser" an die Stange. Teufel erzielt das siebente Tyr, den achten Erfolg verfertigt wieder Powolny, ebenso Nummer nepr-. Ostmark—Blue Star 2:1 (1:1). Ostmark-Platz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Langer. Ostmark: Branntweiner; Pichler. Schimek; Reiter. Biber. Fürst; Hosbauer, Paheli, Slruzel, Hofbcruer, Meisner. Ostmark mußte sich gehörig anstrengen, um die beiden Punkte in Sicherheit zu bringen. Gut war bei Ostmark: Biber, Fürst und Schimek, bei Blue Star: Fleck. Pelzen i. Chalupa und Aubeur. Wesse'lik erzielte nir Blue Star das erste Tor. Nach verschiedenen erfolglosen Schüssen Ostmatts kann Biber aus einem Freistoß Ausgleichen. Nach Halbzeit greift Ostmark ununterbrochen an. Aus einem Elfer sendet Hofbauer in der 16. Minute unhaltbar ein. Reserven 2:2. - Ae heutigen Spicke. Zweite Klasse Süd. Rennweg—S. S. V. (10 Uhr, Rennweger-Platz, 25 Minuten-Nachspiel), Skop. Dritte Klasse West. Kadimab—Weiße Elf (halb 11 Uhr, Meidlinger Sportfreunde-Platz), Brauner. Der jüdische Verein hat in diesem Kampf gute Aussichten. Wieden—M. A. C., Rekord—Neptun, Meidling—Fünfhaus, Normannia—Phönix, St. Veit—Ober-St. Veit. Vierte Klaffe West. I. F. C.—Mauer (halb 11 Uhr, Mauer-Platz). Der Sieg von I. F. C. ist zu erwarten. Hacking (74. Fortsetzung.) David Mod. ich hoffe, bald wieder Besseres erleben. Ich bin in der Schlacht gebliehen! Das ist gut!" „So sagt man allgemein", versetzte Kalidas. Roman von Disraeli (Lord BeyconSfielld). Aus dem Englischen übersetzt von G. Unna. Sie wurden bald an ihr rauhes, aber abenteuerliches Leben gewöhnt. Seine Neuheit gefiel ihnen, und die stete Aufregung dringender Not ließ ihnen keine Zeit, über ihr schreckliches Los nachzudenken. So lange Alroy lebte, schwand auch nie die Zuversicht aus ihren hoffenden Herzen. Der Einfluß seines Genies auf sie war fo groß, daß selbst der NiÄergeschlagenste fühlte, mit ihm besiegt zu sein sei ehrenvoller, als mit einem anderen zu si^en. Sie waren eine treue und ergebene Schar und an heiteren Gesichtern fchlte es nicht, wenn sie sich zur Nacht im Amphitheater zu ihrem gemeinschaftlichen Mahle versammelten. Kaum hatte Alroy alle seine Vorkehrungen getroffen, als er .Kundschafter nach.allen Richtungen aussandte, um sich Nachrichten zu verschaffen und besonders womöglich mit Jt'hamar und Medad, wenn sie noch lebten und noch einige Stveitkräfte besähen, in Verbindung zu treten. Vierze'hn Tage vergingen, ohne daß sich ein Fremder genaht hätte; dann aber kamen vier Personen in ihre Verborgenheit, die dem Oberhaupte nicht sehr willkommen -waren, obgleich er seinen Verdruß bei ihrem Anblicke verbarg. Dies war Kisloch, der Kurde, Kalidas, der Inder, und ihre unzertrennlichen Gefährten dev Gürbev und der Neger.' . 13. „Edler .Hauptmann", sagte Kisloch, „wir Hoffen, daß' Ihr uns vergönnen werdet, in Eure Schar einzutreten. Es ist nicht das erste Mal, daß wir hier unter Euren Befehlen gedient haben.' Alte Mitgenossen in Leid und Freud, haben wir das Beste und Schlimmste zusammen erlebt. Wir vermuteten bald, wo Ihr zu finden wäret, obgleich . ,^Ich hoffe, Eure Majestät befindet sich wohl?" setzte er hiiM, sich vor Schivene tief verbeugend. ,/Ihr seid willkommen, Freunde", errtgegnete Alroy. kenne Eurtzn Wert. Ihr habt, wie Ihr sagt, das Hitze wie das SMiumHe mit mir wteU Mich Wöbet, wje „Und was sonst für Nachrichten von unseres Freunden?" „Nicht zu gute, aber seltsame." ,Meso?" ,Hamadan fft genommen." „Daraus war ich vorbereitet; sagt mir alles:" „Der alte Bostenai und Fürstin Mirjam sind als Gefangene nach Bagdad gebracht worden." ,Defangene!" ,Ich hoffe aber, es soll ihnen kein Leid geschehen. Honain steht bei dom Sieger in großem Anschenund wird sie gewiß in.seinen Schutz -nehmen." ,Honain in Ansehen!" „Allerdings. Er machte Bedingungen wegen Uebergäbe der Stadt, und zwar recht vorteilhafte." ,Ha! Er war stets gewandt. Wohl, wenn er meine Schwester rettet, mag er immer in Ansehen stehen." „Ohne allen Zweifel. Es kann noch alles gutgehen, Herr!" - ,^Laßt uns Handeln, nicht hoffen. Wo ist Abner?" . Tot!" ,Me? In der Schlacht. — Weißt du gewiß?" ,Ich sah ihn fallen und focht neben ihm." „Eines Kriegers Tod ist jetzt unser größtes Glück. Ich freue mich, daß er nicht gefangen wurde. Wo sind Medad und Ithamar?" „Sie flohen nach Aegypten." ,-So haben wir keine Stveittväftemehr?" ,Mir Eure Leibwache hier." „Sie fft stark genug, um eine Karawane zu plündern. Honain steht also in Ansehen?" ' sehr großem. Er 'wird auch gute Bedingungen für uns machen." „Das sind selffame Nachrichten." „Aber wahre." „Wohl! Ihr seid willkommen! 'Teilt mit nnö, was wir haben. Nur das Unentbehrlichste und dies manchmal kaum; oche, wir haben schon zchvmmen gffchmaust Md 6. Mar 1923 Nr. im —Fortuna, Baumgarten—W. S. V., Astoria—Austria, H. C. Nordbahn-B. d. V., Sechshaus-Cechie. Fünfte Klaffe Ost. Ari—Vindobona. Derjüdifche Bereis dürfte gewinnen. Achduth—Stadlau (11 Uhr, Rennweger-Plütz) Horaezek. Beide Vereine haben die gleichen Aussichten. Mercedes—Athen, Aspern—Rosensportfreunde. W. Ä. F. spielt heute um 11 Uhr auf dem Sttaßem bahner-Platz gegen Donaustadt. Schiedsrichtxr Leiser. Prager Neuigkeiten. Prag, 8. Mai 1923. Zll Ende der vorigen und zu Beginn dieser Woche stand; Prag int Zeichen wichtiger sportlicher Ereignisse. Füllten auch! keine auswärtigen Vereine das Programm, so ging es doch um eine inoffizielle Meisterschaft der führenden heimischen DeamS. Die Sparta ging aus diesem Bewerbe, >dessen intevessante Paarungen sich ganz zufällig ergaben, am besten hervor, da sie nach zjwü Siegen mit viel, führ Wiel Glück gegen Glavia ein 1:1 ^Resultat herauszuschlagen vermochten. Eine Tabelle ergibt folgendes Bild: Klub Sparta Slavia Cechie K. D.F.< Sparta ....... n 1:1 6:0 Sri Slavia . » . » 1:1 » 3:2 2:1 Cechie K. 0:6 2:3 » 2:0 D. F. C. . ..... 1:6 1:2 0:2 ■ D. F. C. trat Samstag ohne Leß, daher von Vornhevoin) güschlagen, gegen Spmia an. 6:1 lautet das Torverhältnis,! 16:1 (!) Das der Ecken. D. F. C. verlor im Laufe des Kampfes^ Schillinger, den Ottoway recht gut evsitzte, und/spater Kramp- Holz, der beim Stande 1:3 abtreten mußte. Sparta nützte d!« zahlenmäßige Ueberlegenhett gut' aus und schoß noch drei wettere Goals. Die Roten forcierten ein Dreiinnensprel, daSj aber gegen die gute D. F. C.-Hintennannschaft nicht ange-! bracht war. Stopan, der neue Rechtsaußen, bewährte sich. * Der S. C. Olomouc, der durch seinen Sieg übe« die! Wiener Admira mit einem Schlag populär wurde, mußte sich! Sonntag der mit ungcheuerer Begeisterung spielenden Olmützsr Hakoah beu'gen, die 3:2 verdimi gewann. Wettere Sonntagsrefultate: Makkabi (Mährffch-Ostvau) gegen Hakoah <Orlau) 11:0; S. V. Oderberg gegen Hakoah Mitkowitz) 3:2; Hagibor (Prag) gegen S. C. Smichov (Pilsen) 1:6; Hagibor (Prag/ akademische Sektion) gegen S. C. Bysocanh 4:3. Dienstag schlug Makkabi sBrünn) Rapid Wien) überraschend 2Ä, Die Hochschulmeisterschaft. Die Resultate der gestrige^ Ariele waren: Hakocch gegen Arminen 2Ä sVA). Sludsky >erziebbe beide Tore für die Sieger. Die Arminen spielten derb) was zum Ausschluß «ihres Spielers Schmied nach der Pause führte. — Simmering gegen Vienna 8:1. — Der W. A. C. zum Meisterschaftsspiel gegen Kadimah nicht an. Rapids 1:2-Niederlage in Brün». Ueber das 'Spi^ schreibt die Mähr.-Ostrauer „Morgenzeitung": Schöner, verdienter Sieg des MMäbi. Schwaches Spiel der Rapid-Stnrmer. Rekoridzuschauermenge. Rapid ohne Kuthar.«, Uridil Brarckstätter. Makkabi verstärkt durch zwei Vroßnitzer. jedoch ohne Nikolsburger und mit dem vollständig versagenden Reumann am linken Flügel. Was Rapid bot, war kein MeistersÄck. Büfriedvgen kannte nur der neue Berteidigerstevn Regnart und der linke Flügel Wessely. Die Fühvmlg Kuthans, des alte» Routiniers, fehlte und im Schußfeld der Heimischen angekonÄ men, fchlte ihren der Schütze. In diesem Punkt war MaWM dem Gegner überlegen. Wenige, aber gefährliche Schüsse wmdeü besonders vom „GaaMetter" Schwarz, dem Erfinder des Fußballischießpulvers. abgegeben unld Ovei davon laßen. Beide schöne Volltreffer, ein Haffdolley von Berger und ein direkter wrur können es auch wieder. Nach Aegypten geflohen! Wm^ nicht so?" ,^Fa, Herr." ^Schivene, möchtest du den Nil sehen?" ^Ich habe von Krokodilen gehört." 14. War auch die Gegenwart Kislöchs und seiner Gefährten Alroy nicht eben angenehm, so wurden diese doch bald unter der übrigen Schar schr beliebt. Ihre Lokcklkenntnis und Erfahrung von dem Leben in der WüM machte sie zu schätzbaren Verbündeten, und bei der gegen-! tvärttgen einförmigen Lebensart der Flüchtlinge war ihrj geräuschvoller Scherz und ihre stete ^Heiterkeit nicht m*\ wMommen. Alroy selbst dachte nun daran, nach Aegypten fliehen. Er beschloß, sich bei erster Gelegenheit einige) Kamele zu verschaffen und hoffte dann, daß er nrS\ Schivene, wenn er seine Schar, mit Ausnahme BenajahÄ^ und einiiger anderen Getreuen, eMalsen, als KauifleM^ veickleidet, durch Syrien kommen und über Palästina nach .Aegypten gelangen könnten. Bei diesen Plänen und Aus-! sichten erschien ihm die Zukunft mit jeden: Tage heiterer! und hoffnungssveudiger. Er besaß noch einige wertvoll«!^ Juwelen und rechnete darauf, daß das Gold, das er da-! str in Kairo lösen könne, für alle seine Bedürfnisse hin-! reichen würde. Da er nun breits, obgleich noch ein Jüngling, schon alle Leidenschaften des Lebens durchgÄostet hatte, blickte er freudig auf ein ruhiges Ende feines Daseins in irgend einer poetffchen Einsamkeit an dar SsiU seiner schönen Gefährtin. Eines Abends, als sie aus der Oase zmückkeHMtt,- Und Alroy das Kamel führte, aus welchem. Schivem saß,! während er unausgesetzt in ihr begeistertes Auge blickte^ schien ihr leichter Sinn sich an irgendeinem reizendM' Bilde der Zukunft zu weiden. - ,/Sa werden wir durch die Mstje veitztt, nMtz liebter", sagte sie; „kann man dies Mühe nenmn?" ' Mo Liebe fft, gibt es keine Mühe", entgegnete Alrohij „Und wir waren geschaffen zu lieben, nicht zrt her^ s^n", setzte Schivene hinzu. . (Forffetzuna-folgst.)

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