Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1517 (4.5.1923)
- Date
- 1923-05-04
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980598--14645-3001399- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
» « Nr. IM Wien, Freitag' stärke Aufnahmsfähigkett zeigte. Auch flaue Wiener ^umtßerichte wirkten ungünstig auf die Börse ein. Die Kursrückgänge betrugen durchschnitmch 6bis 10 Prozent. Dem^allf aeinen Sinken konnten nur die besonders favorisierten Werte derstand leisten/ von denen namentlich Druckereipapiere nnt rsgewinnen Lervorzuheben find. Die Schlußtendenz war un- . freundlich und flau, das Geschäft träge. - S ch tuß kurs er Ung. Kredit 40.600, Oesterr. Kredit . 16.760.-, Brittsch-Una. Bank 6400.-,Salgo Kohlen 146.600.-.,, Rimanluranyer 27.200.—, Südbahn 18.000.—, Staatsbahn 104.800.—r, Gran-SzaSzvarer 66.000.-,' Oberungarische Kohlen 106.000.-, Drasche-Ziegel 46.000.—, Ungarische Allg. Kohlen 626.600.—, Urikany Kohlen 216.000,^ Adria 87.000- Clotilde chem. Fabrik 16.000, Ung. Eisenbahnverkehr 27.000- Anglöban! —.—, Verein. Holz 1626.—, Koburg 16.600.—, Spodinm 37.000.—. Sie Jevisenlurse. Berlin, 6. Mai. (Devisenkurse.) Amsterdam 16.861.50 (12.844.06), Belgien 2244.36 (1850.36), Christiania 6683.26 (6386.60), Kopenhagen 7306.68 (6960.06), Stockholm 10.374.- (8428.87), Italienische 1915.20 (1661.08), London 181.646.- (146.38^.12), New-Dort 39.161.87 (31.620.75), Paris 2613.45. (2159.58), Schweiz 7132.12. (5760.56), Spanien 6084.87 (4887.75), Wien 64.86 (46.78) Prag 1182.03 (972.66) Budapest 7.43 (6.88), Sofia 308.24 (242.89), Belgrad 408.97 Berlin. 3. Mai. (Notenkurfe.) - Noten Dollar 40.049.60 (32.418.76), Pfund 183.041.26 (147.131.25), Italienische 1945.10 (1566.05), Polnische 80.50 (66.62), Tschechoslowakische 1162.90 (967.55), Oesterr. gestempelte 53.45 (45.80). Budapest» 8. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 2040 Bis 2100, Bukarest -.- bis Kopenhagen V78 bis 1008. Christiania 893 bis 923, London 24.130 bis 24.730. Berlin 0.16 bis 0.17, Italien 264.- bis 264.-, Paris 344 - bis 354.—, Prag 156.— bis 161.—. Stockholm 1387 bis 1437, Zürich 945 bis 976, Wien 0.0725 bis 0.0756, Sofia 39.60 bis 41.60, Belgrad 64.60 bis 66.50, New-Pork 5210 bis 5860, Warschau 0.1080 bis 0.12, Brüssel 298 bis 308. Prag» 3. Mai. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Berlin*) 8.60 (10.60), Zürich 606.75- (608.75), Parts 826.25 (229.-), London 157.87»/, (157.87»/,), New-York 84.10 (34.10), Belgrad 36.76 (36.60), Bukarest (-.-), Wien* 4.49 (4.51), Warschau*) 6.75 (6.70), Agram -.- (-.-), Budapest*) 61.- (61.-), Jugoslawische 38.— (37.75), Oesterreichische gestempelte Krone 4.49 (4.61), Polnische 6.60 (6.60), Ungarische 53.- (63.-^). *) Für 10.000. Agram, 3. Mai. (Devisen.) Wien 0.18277 bis Berlin 0.260 bis Budapest 1.73»/« bis Bukarest 45.50 bis — Italien459.50bis-.-, London 486.- biS -, New-Uork 9367.60 bis Paris 622.50 bis Prag 278.60 bis —, Sofia —.— bis —, Schweiz 1696.— bis —. Brüssel 647.— bis —, Warschau 0.205 bis —, Amsterdam 3700.— bis —.—, Stockholm —. Belgrad» 3. Mai. (Devisenkurse.) London 486.60 bis Paris 628.- bis New-Pork 93.- bis Genf 1690.- bis Saloniki bis , Mailand 458.-bis-.-, Prag 274.— bis —, Berlin 0.260 bis Wien 0.1334 bis Bukarest 44.60 bis Sofia 71.—, bis —, Budapest 1.70 bis Brüssel bi- -.-. Amsterdam 3660.- bis Warschau bis -.-. Amsterdam» 8. Mai. - (Devisenkurse.) London 11.83 bis (11.83-/.), Berlin 0.0067»/, (0.0066»/,), Paris 16.72»/, <16.82'/,), Schweiz 46.16 (Brief), Wien 0.0035»/, (0.0036»/,), Kopenhagen 48.— (48.20), Stockholm 67.90 (68.10), Christiania 43.60 (Geld), New-York 255- (255.37), Brüssel 14.57 (Brief), Madrid 39.10 (Brief), Italien 12.45 (12.55), Budapest 0.06 (Brief), HelsingforS 7.—, (7.15), Prag 7.58 New-BorK» 2. Mai. (Devisen.) London 469»/«,, PanS 681.76, Berlin 0.28'/„ Mailand 489.-, Zürich 1806.50, Kopenhagen 1882, Stockholm 2666, Christiania 1720, Amsterdam 3916 Prag 297.50, Wien 0.14, Budapest V%, Bukarest 48.-. Waffchau 0.21, Madrid 1528.-, HelsingforS 278.- Brüssel, 679.—, Kanada 1"/,, mrter pari, Brasilien 9426, Argentinien 3646, Belgrad 103. Roman von Disraeli (Lorid BeaeonSsield). Aus dem EnMchen üibetsetzt von G. Unna. (72. Fortsetzung.) „Ich wollte sagen, ich hoffe, Ihr werdet uns morgen selbst ansühren. Einige behaupten nein." ,/Die haben unrecht." „Das dachte ich min gleich. Für meinen NernenHcncht- Mann will ich wohl immer stehen — aber die Königin!" ,/Ne ist ein echtes Soldatenweib und lebt mit km Zager." „Das ist brav. Nun ich sagt's euch ja, Kameraden. Mr wolltet mir's nicht glauben, aber ich kenne. unseren klernen'^auptmann lange schon vor euch. Ich wohnte am Dore von Hamadan mit Euer Hoheit Erlaubnis und bin der Sohn des alten Schellomi!" „Gib mir dorne Hand — ein wahrer Freund! Was egt Ihr hier, Bursche? Laßt mich einmal kosten? Ich wollte, nrem Koch könnte mir -auch einen solchen KrllaU zuibereiten. Er schmeckt vortrefflich." Die Soldaten stellten sich um ihren Heerführer; ihre Augen strahlten vor Bewunderung. Es ioar ein schönes Bild — der Held in der Mitte, die verschiedenen Gruppen um ihn herum. Einige sprachen mit ihm, anderekochten, noch andere bereiteten Kaffee, alle zeigten ihm durch Wort und Dat irgend einen Beweis chrev Ergebenheit und innigen Hingebung und benahmen sich zugleich mit dem vollLxmrriensten Freimut. - „Wir schlagen sie, Kinder!" ' „Das hat keim Not mit Euch;' ihr schlagt sie stets!" ,Ach tue das weinige wie auch -ihr. Ein guter General ist nichts wert ohm gute Truppen." ,>Ia, ja, .das ist wahr. Gute Truppen gehören dazu. Was. haltet Ihr van Alp Arslan?" , ,§Ich glaube, er wird uns so viel zu tun geben als -alle unsere Feinde zusammen, und das heißt nicht viel." „Gut, gilt; Gott erhalte Alroy!" ' Wiener Movgenzeitttng. 4. Mai 1823 Seue-S msm FMM. Eine Brüskierung der Presse. — Grün-Violette Antiquitäten. Noch selten stimmten die Wiener Zeitungen in ihrer Ansicht so überein wie diesmal. Was sich dev Bundeskapitän und das Bundessekretariat vor derU LänderkamPf leisten, ist einfach unechört.. Herr Meisl kam.' sich Vicht dazu entschließen, seine endgültige Wahl zu treffen, und gibt stündlich neue Bulletins zum besten. Die Meinung, daß diese Bulletins der Presse übermittelt werden,^ist vollkommen irrig. Uns fällt es selbstverständlich nicht ein, dem Herrn DunDeskapitän ftär.« dig aus den Fersen zu sein, um feiner Geistesprodukte hajbhast zu werden. Äir versuchten es öfter, uns telephonisch mit dem Bundessekretariat in Verbindung zu setzen, doch finden es die Herren Sekretäre anscheinend nicht der Mühe wert, überhaupt zum Telephon zu kommen. Wir werden uns deshalb nicht der Mühe unterziehen, dem Oesterreichischen Fußballburd dabei behilflich zu sein, wenn er seinen Säckel füllen will. Wir sind wohl informiert, daß der Präsident des Wiener Fußballverbandes, Herr Deutsch, Abhilfe schaffen will, doch wird ihm das nur dann gelingen, wenn er. in der Annagasse keine Vorverkaufsstelle für die LändeMmPfe errichtet. Die Herren Sekretäre sind durch den Vorverkauf anscheinend ganz aus dem Häuschen, da sie von jeder einzelnen Karte Tantiemen beziehen. Die von uns veröffentlichte österreichische Auswahlmannschaft wurde insoferne geändert, daß an Melle des - verletzten Wacker-MittelläulserS Refch der Hütteldorfer Brandstätter nmerlich herangezogen wurde. Die R^iernngsprefie bemüht sich, der Oeffenlichkeit weis M.machen, daß das diesmalige Team der BolksmeimMg gerecht wird. Diese Ausführungen entsprechen aber keineswegs den Tatsachen. Bor allem nimmt es Wunder, daß der Hertha-Tormann Ostriczek übergangen wurde. Es ist wohl richtig, daß der Favoritner im letzten Meisterfchaftsspi'el seines Vereines gegen Simmering eine schwache Leistung.'geboten hat, doch können wir nicht annchmen, daß der Bnndeskapktän so naiv wäre,, sich durch das.einmalige Versagen beeinflussen zu lassen. Wir erinnern nur darM> daß unser DanidärkverieWyer -Mum' a»H s.chgn des öfteren in Dereinsspielen ausgesteckt , hat, ohne daß darems KÄnsec^ . gezogen worden wären. Herr Meist ist.eben dem Einfluß der. Regierungspresse unterlegen. In allen. Tonarten' wurden die Fähigkeiten des Dornbachers Edi.Kannhäuser gepriesen, wobei Ostriczek in gleicher Weise mit NadeMDn bsdacht ÄUride. Der DorNbacher ist sicherlich ein guter Durchschnitts-ToMMN, doch reicht sein Können nicht an./daS des Favoritners, der gerade im letzten Länderkampf gegen Italien eine hervorragende . Leistung geboten hat. Die beiden Verteidiger Blum und Regnart verdienen ihre Berufung. Immerhin nimmt es uns Wunder, daß .bei Herrn MeiA die IrÄoNsequenz zur Konsequenz wird. Bei Swatosch und Branldstätter chrt er. das Mer, denn es stehen bedeutend jüngere und tüchtigere Kräfte zur Verfügung. Regnart der taktisch noch viel zu lernen hat, wird den erfahreneren und besieren Spielern Schmer und Solil vorgezogen, offenbar weil er die Jugend verkörpert. Regnart wird wahrscheinlich . seinen: Mann stellen. Scheuer und Solil härte« aber .voraussichtlich Spitzenleistungen geboten. Die Deckung Kurz, Brandstätter und Nietsch. wird im gimstigsten Falle Durchschnittsanfordevungen genügen, mehr vbec nicht. Mit der Norninierung der Stürmer Weffely und Karl Kannhäuser. sind wir einverstanden. Die Aufstellung von Wieser kann man schon aus dem Grur.de als Experiment bezeichnen, ivril wir diesen Spieler seit seinem Abgang von Rapid in Wien noch nicht an der Arbeit gesehen haben. Bei Berücksichtigung der Spielweise der /Stürmer. Wieser und Wessely ist ihre Koppelung als Miß-, griff zu bezeichnen. Cutti und Swatosch verdanken ihre Bevorzugung gegenüber Seidl, JsM, Kowanda und Häusler wahrscheinlich nur dem Umstand, daß die beiden Zuerstgcnannten den vom BundMapitän favorisierten Amateuren angchoren. Unsere Auswahlmannschaft erscheint nicht befähigt, eine besondere Leistung bieten zu können, trotzdem ist ihr Erfolg nicht ausgeschlossen, da die Ungar» wahrscheinlich noch weniger können als ton:.. WLMnef aus mim. Parma. 80. Aprtt. Rach im Länderkamps Italien—Oesterreich aind mst Rücksicht auf dessen ständige M-ivderholung, dürften die sportlichen Cr-eign-ifie au-f der Apenninenhalbinsel auch in der großen jüdischen Sportgemeinde Interesse erwecken. In der Folge werde ich mich 'lMnühen, alle ^bedeutungsvollen Vorkommnisse in flüfiiger Form zu vegistvieren. ' In Italien ist die erste Klage in drei einander gleich» werde Gruppen geteilt. Nun die nackten Resultate einzelner Spiele: Gruppe A: F. C. Dormo—Petrarca (Padoha) 8:^ U. S. Torineie—Virtus (Bologna) 4:0, Pisa—Sampierdave-na 6:0. Speranza (Savona)—Easale 0:0, A. C. Mantova—Internationale'(Milano) 3:2. Pw Berceü'i—Hellas- (Verona) 2:1. Gruppe B: Cvemonese—Juventus (Torino) 1:0. Bologna-Spezia 5:0. Mlauo—Esparia (Evrno) 1:1, Genova— Leguam 1:1, Derchona—Modena 1:0, RivarÄo—Udine 1:0. Gruppe C: Padova—Lucca 6:1, Novara—U. S. Milanäse 1:0,. Lworno—Doria 2:0, Savona—Novi Lignre.2:1, Brescia—Mefiandrta 1:1. . Am kommenden Sonntag, den 6. Mai. findet die letzte. Runde statt. An diesem Tag sind alle Spiele mit Ausnahme^ von einigen wenigen verschobenen oder neu auszütrage>nden ab« soldiiert. In den Gruppen A und B ist die Meistvvschast bereits endschicden, da Pro Beroelli (Gruppe A) und Genova (Gruppe B) von 'der Spitzenposition nicht mehr verdrängt werden können. In der Gruppe E dürste Alefiandvia den ersten Platz ein« nehmen, doch muß dieser Verein noch am kommenden Sonntag den an zweiter Stelle liegenden F. C. Padova in Pa>dova schlagen. Zur Leitung dieses bedeutungsvollen Treffens wurde ich 'berufen. Bemerkenswert ist in der Gruppe A die 2 ^-Niederlage von Internationale -Mailand) auf ei'gemm Boden durch Mantova. Durch diesen Mißerfolg -droht den Mailändern der Abstieg in die zweite Mlafie. Internationale war im Jahre 1920 italienischer Meister. Diesem Verein gehört der berühmte Links« Benomi kam jetzt imfo meldete, daß der Vizekönig wttrte. - . ,^Jch muß euch verlassen, Kinder", sagte Alroy. „Wir wollen wieder zusammen essen, wenn wir gesiegt 'haben." . „Gott erhalte Euch, .Herr/ Wir wollen Eure Feinde schon verttlgen." „Gute Nacht, meine Kinder, noch ehe der Tag anbvrcht, wird's heiß hevgchen." „Wir sind bereit, wir sind bereit! Gott erhalte Mroy!" — ,Me sind' gutgesinnt und'doch war's ein anderer Gefft, der, in früheren Zeiten uns beseelte. Das fühle ich tief. Dies find Mttschen, die einem Führer treu sind, der sie nie verließ, und einer Sache anharWn, die — Fwn Plündern .führt. Es sind nur brave Mietlinge, weiter nichts. Wo sind jetzt die streitbaren Männer Judas? Wo sind die Männer, die, wennsie ihre Schwerter zogen, einen Siegespsalm heiligen Triumphes begannen? Das letztem«! glich bog Feld am Abend vor der Schlacht einer uwvmeßlichen Synagoge, Priester und Altäre, flammende Opfer und rauchende Weihgefäße, Gruppen von kühnen Zeloten, die. mit Verzückung an prophetischen! Lippen hingen und mit Blut und 'heiligen Gelübden den.feierlichen Bund besiegelten, Kanaan zu erobern. Alles ist verändert, ich 'auch. Nun, -Abner? Du hast dich tüchttg eingehüllt." ,^t's Ivahr, .daß Scherirah^ nähe ist?" \ zweifle' nicht daran, daß alles' richtig ist.. Ich - WoM der Tag bräche an." , „Der Feind rückt vor. Einige ihrer Heereshaufen erblickt man schon. Meine Feldwachen halben sie erspäht. Zwffsellös wollen sie sich aus der Ebene aufitellen." '' „Sie lafien sich schon schen! Ha, dann wollen wir. sie , sofort angveisen, ehe sie noch in voller Ordnung stehen. Vor- )tveffiMNün.Wagey, wZr sie. Mut, Mut, mein Bruder! Scherirah wird früh-'beizeiten hier sein, zur rechten Zeit — gewiß zu recht früher Zeit." soll "mich freuen." „Unsere Truppen' sind voll guter» Mittes. Gr-cise , de; Tagesaybmch Wt 30.M Reitern ihre ReMn an, che i sie sich bilden. Ich will den rechten Flügel nehmen, AsriÄ den linken. Es soll eine Familiensache werden, Bruder Abmr. Wie geht es Mirjam?" „Wie ich diesen Morgen hörte, ganz gut. Sie sendet dir ihre Liebe und ihre Gebete. Die Königin ist hier?" „Sie kam diesen Abend. Sie befindet sich wohl!" „Sie muß heute auf alle Höflichkeit verzichten." „Sei ganz ruhig, sie ist ein Soldatenweib. Sie liebt dich schr, guter Abner." „Das weiß ich und hoffe, mein Schwert soll den Thron ihrer Kinder -beschützen." „Gut, gib nur deine Befehle. Ans der Stelle die Schlacht! Nicht wahr?" ,^Fch denke auch." ,^Ich will einen Boten absLuden, nur Scherimhs An» kunst zu beschleunigen. Es läßt sich alles gut an. Stelle die Leibwache als Reserve aus." „So fei es. Lobt wohl! Wenn wir uns Wiedersehen, so -sind. Eure Feinde, so hoffe ich, schon Eure Sklaven. 11.. Beim ersten Schimmer der Morgendämmerung griff die hebräische Reiterei, mit Ausnahme der Leibwache, die vorrückenden Kolonnen der Chovaresmier an, warf sie nnt unwiderstehlicher . Ge4valt und hieb sie zusammen. Alp Arslan suchte seine Truppen zu sammeln und stellte eMich das Mitteltreffen in guter Ordnung wieder >her. Nun führten Mroy und Asriel ihre Heeresabteilungen vor, und die Schlacht wurde allgemein. Mehrere Stunden lang wütete der Kamps und beide Heere hielten sich tapfer. Der Verlust der Chovaresmier war groß, aber tf)ie Energie und ihre Ueberzahl hielten für. diesmal allem Ungestüm der Hebräer und aller Kraft ihrer Führer das Gleichgewicht. An dieser« Tage stellte Alroy all seine früheren Heldentaten in den Schatten. Zwölsmal griff er än der. Spitze seiner heiligen Leibwache die Feinde an -mrd drang mehr als einmal selbst bis zu Alp Arslans Zelt vor. (Foni'etzrlng folg:.)