Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1507 (24.4.1923)
- Date
- 1923-04-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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"jßjrvvv'-vr TLkie ü WW, MÄMatz Wiener; Mvegenzeitnn^ 24. AM 1923 Nr. 150«. onntag, 29. April 3 Uhr nachmittags im Carl-Theater KONZERT MAUHC0N JAKOB KALIGH SOLOSZENEN // LIEDER // TÄNZE Karten; Buchhandlung Löwit, Kartenbureau Aida« II., Taborstrasse B, „Wiener Morgenzeitung“ und an den Kassen des Carl-Theaters. 444 konstatieren. So stieg der Dollar von 26.184.60 auf 27.936 Vas Pfund von 121.096.60 auf 128478.75, der französisch Frauken von 1755.60 auf 190620/ Die österreüchilschtz Kro« ist ebenfalls von 36.55 auf 39.65 gestiegen. [ Qtot gestrigen Wiener Clearing notierte die Mark 3,Äl gegenüber 2.7V am Vortage. Bei den übrigm Devisen sind xm geringe Veränderungen zu verzeichnen. Nachstchenld die offiziellen NotiMAngeu: KiSLrliigKm'ss der Osterrelchlscbsn NationaUanli vom 28. April 1928. Volkswirt. SeftempÄte Krone Auszahlnug Wim In Zürich notierte die österreichische Krone . . die österr. gestempelte Krone die tschechische Krone . . . die Mark ........ Holland •»«..**»• Retv-Jork . .. Banbon ...... 1 » . Paris Mailand ........ Belgrad Bukarest Budapest . » . Warschau ...... 0.0077V2 ßentimrs. -- 0.0U77V* Smtimeo. 0.0077»/, ( 0.00771/, 0.0077*/, ( 0.0077»/, 16.42 ( 16.42 0.0210 ( 0.0215 218.—' (215.60 551.— (551.- 25.66 ( 25.66 36.77 ( 36.60 27.30 ( 27.27 5.62 V, ( 8.60 4.05 ( 4.20 0.11 ( 0.11 0.0115 ( 0.0130 am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. am 21. April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) Sie PolMua-Nuleihe. Der Unterstaatssekretär im Colonicul Office, Ormsby Gore, erklärte ans eine Anfrage im Unterhaus, daß die Entscheidung noch aussteche, ob die Anleihe für Palästwa durch ein Finanzinstitut oder durch den KrouagenLeu darchgeführt werden würde. Ein Prospekt wird zur-Veröfsentlichung gelangen, in dem alle nötigen Einzelheiten und Informationen erteilt werden. Ormsby Gore erklärte zum Schluß, er hoffe, daß die Palästina-Anleihe in den nächsten sechs Wochen zur Durchführung gelangen werde. Algen Minkus gestorben. Der fMere Präsident der Uwionbarrk, der erst vor einer Woche von seiner Stelle zurückgetreten ist, ist gestern mittags im Alter vor.» 83 Jahren gestorben. Er hat an einer Nasenfurunkel gelitten, zu der sich FieLer hinzugesellte, wobei sein durch das Alter geschwächte Herz die weitere Tätigkeit versagte. Minkus war bis vor kurzem eine der markantesten Erscheinungen des österreichischen Wirtschaftslebens, insofern es durch.die Bankwelt beeinflußt wird. Er war 63 Jahre hindurch in der Unionbank tätig, welcher er seit ihrer Gründung angehörte. Infolge der großen Kapitalien, welche bald Nach ihrer Entstchüng diesem Institut zur Verfügung gestellt werden konnten, gelang es chm, an den Finanzgeschäften der früheren Monarchie regen Anteil zu nehmen. Er hat sich auch bei der Begebung der ungarischen Vorkriegsar.'leihen betätigt. In den Jahren der^industriellen Entwicklung hat er der Unionbank finanzielle Beteiligungen an den wichtigsten Industrien des früheren Oesterreich durch Finanzierung derselben gesichert. Zu den bekanntesten Industrien, an welchen die Unionbank unter seiner Leitung entscheidenden Einfluß genommen hatte, gehören die Veitscher Magnesitwerke, die Internationale Elektrizität swerksgesellschast, die TelephonfcKrik n. a. m. Minkus war eine weit über 'den Durchschnitt der meisten Wirtschaftsgrößen der einstigen Monarchie stehende Erscheinung. Das Gelingen seiner Werke berühre mehr auf rastloser zielbewußter Arbeit als auf rascher und waghalsiger Konzeption. Er hat in seinem Rahmen Großes geleistet und war als eine markante Erscheinung seiner Wirtschcrftsperiode voll zu werten. Ne verzweifelte MarWtzungrvttio» Deutschlands. Eichung des offiziellen Diskontsatzes um 80 Prozent. — Ei« Rekordzmsfuß. Die Reichsbank hat gestern den Diskontsatz für Wechsel von 12 auf 18 und den Lombardzinsfuß von 13 aus 16 Pwhoht. Damit hat sie eine neuerliche «Attwn amt-ernommen, um durch energische Maßnahmen >den weiteren Sturz der Mark Mvbedingt zu verhindern. Zur Verschärfung deS Einfuhrverbotes aus Luxuswaren, der Anforderung von Devisen aus dem Privathandel, dem Verbot der Bslohrmmg von Devisen gesellt sich ttunmchr diese fast' abnorm zu ^nennende Erhöhung der offiziellen Zinsrate. .Es kann ruhig ^behauptet werden, daß dieser Zinsfuß der höchste ist, der in den letzten Dezennien von einem Noten«institut der Welt überhaupt gefordert wurde. Sie schlägt damit dm Rekord aller bis setzt bestehenden avrib feit einem De-emmmr dekodierten Zinssätze. Selbstverständlich ist wm solche Maßnahme auch von einschneidenden Wirkungen auf das ganze, Wirtschaftsleben ^begleitet. Wenn die Reichsbank sich doch dazu entschlossen hat, so zeigt «dies den unbeugsamen Willen Deutschlands, ans keinen Fall ein Valuta chaos bei feiner Währung eintveten zu lassen. Schon in der Vorwoche, hat die Reichsbank an strengeren Be- Lehmvngssätzen für das Weselpordeseuille gearbeitet. ES wurde den einzelnen Banken neuerlich das Verbot eingeschärft, auf keinen Fall Valuten zu «belehnen. Es ist foefcmnt, daß die Industrie und der Handel Dsutsch'lands noch immer über größere Valuteninrengen verfügen, dies<ben auS Angst vor eventuellem weiteren Sturz der Mark behalten und sich dafür Mark leihen. Durch 'das Belehnungsverbot von Devisen will die Regierung die einzelnen Privaturrternchmen zwingen,' «ihre Valuten auf den Markt zn werfen und dMrrch das KurLnivean derselben zu drücken. Durch die starke Erhöhung des Zinsfußes beabsichtigt ober auch die Reichsbank, die schon durch die Inflation als solche herworgerusene Geldknappheit noch , zu verschärfen, um dadurch eiirerserts die «Inflation nicht auf die Warenpreise voll ans. wirken zu lassen und damit eine weitere Steigerung der Warenpreise zu verhindern, andererseits aber auch durch die Verschärfung des Kapitalmangels die versteckten Valuten aus ihren verborgenen Winkeln herauszuKichen. Dabei verfolgt sie die Absicht, sich wieder dem privaten Bankzinsfuß cmzugleichen, der in der letzten Zeit zirka Prozent pro. Woche bettagen hat und sich von der «Reichsbank unabhängig machte. Durch die rasche Erhöhung des Zinsfußes gleicht sich der Zinsfuß der Reichsbank in gewisser Hinsicht «dem deS offenen Geldmarktes au. Die Folge davon ist, daß die Reichsbank es wieder in der Hand hat, den Geldmarkt stärker zu beeinflussen. Dies kann von großer Bedeutung fÄr die weiteren «Veldoperatiionen der Regierung sein. Ob diese Maßnahme, so drakonisch sie auch ist, den Erfolg tatsächlich erzielen wird, hängt aber noch auch von anderen Umständen ab. Der letzte Ausweis der Deutschen Reichsbank vom 15. d. zeigt eine Zunahme des BanknotenWnlaufes um 313 Milliarden. Der gesamte Banknotemlmlauf beträgt säst sechs Billionen. Der Staat selbst hat bei der Bank rvm 642 Milliarden Schatzscheiw mehr eingeveicht als in der früheren Periode. Es zeigt dies, daß der Staat die Bank allzusehr in Anspruch nimmt. Er benötigt für die Auszahlung der Löhne im Ruhrrevier gewaltige Mittel. Mi diesen muß -die Reichsbank herhalten. Dadurch ist der Banknotermmlauf zu dieser gewaltigen Hohe gekommen. Würde die Ruhrftage aushöveu, so wäre die 'deutsche Regierung wahrscheinlich nicht zu dem Mittel der starken Jnanspwchnahme der Reichsbank durch Schahscheiue gezwungen und die Folge 'davon wäre eine starke Einschränkung des Noienumlaufts. So lange diese Schröpfungen 'der Reichsbank nicht aushören, ist es unwahr schein«!ich, daß «der Notenumlauf eine wesentliche Verminderung erleiden wird, wenn auch der Diskmiosatz noch so unverhAttrismäßig erhöht wird. Allerdings wird das WechsÄporteftuille der Deutschen Barck erheblich zurückgchen. Industrie und Handel werden jetzt viel krasser als bisher die Folgen 5h§ Ruhrkonfliktes zu wagen haben. Auf alle Fälle zeigt es sich, daß es jetzt das gefährlichste Spiel wäre, bei solch entscheidenden Anstrengungen sich irgendwie in emo Balutenspeku.lation auf Mark emzulassen. Die Berliner Börse ist infolge dieser Maßnahmen «von ihrer HaussestimMung abgeiwichen und dürfte wahrscheinlich «in Kürze «deutlich nach abwärts reagieren. Auch in dieser Hinsicht ist große Vorsicht ratsam. Das ganze Vorgehen bei dieser Diskontsatzerhöhung zeigt, daß die deutsche Wirtschaft zu jedem Opfer bereit ist, um das Ansehen ihrer Währung inr Auslände, aber 'auch im Jnlande $u. sichern. Wettere ebenso drastische Maßnahmen dürften in der nächsten Zeit zu erwarten sein. Weiteres Steigen der Valuten. Berlin, 23. Apoll. (Del.-Kornp.) Die starke Diskout>c.rhöhung der Reichsbank von 12 auf 18 Prozent hat in Börsekveisen den Eindruck hevvorgerufeu, daß die Reichsbank von neuem versuchen wolle, durch KrvdttverwMrung und «vielleicht auch durch Kroditeinschränkungen die Devisenbestände von den Finanzleuten herauszuhokn. Drotz dieses Vorgehens der Reichsbank und trotz der Ankündigung neuer weitgchendet Maßncchmen zur Stützung der Mark zogen die Devisenkurse an der heutigen Börse wieder beträchtlich an und es stieg der Dollar vorübergehend auf 30.000. Me Devisenpreise. Auf der Züricher Börse hat die Deutsche Reichsmark angesichts 'der ungünstigen Nachrichten, welche Ms Bevlm einlangten, eine neuerliche KurZseukung von 0.0215 aus 0.0210 erfahren. Allerdings hat Zürich noch nicht «die DiskontMaßncchmm der Deutschen Reichsbank in der Bewertung eskom-ptievt. Es dürfte heute eine neuEche Variation des Kurses vor sich gehen. Die «anderen Devisen haben nur unwesentliche Veränderungen aufzuweisen gehabt. Paris ist um eine Kleimglett von 36.60 auf 36.77 gediegen, ebenso wies Mailand eine Keine Avanoe von 2727 auf 27.80 aus. Die Devisen Prag, Budapest und Wien blieben unverändert, nur Warschau senkte sich neuerlich von 0.0120 auf 0.0115. In Berlin ist mit Rücksicht auf die «Senkung der Reichsmark auf den auswärtigen Plätzen «ine Steigerung zu Jüdische Bühne LA-rLmLM im Hote 1 Stephanie, 11, Taborbtragge 12 Heule, halb 8 Uhr abends Ziseit in Zispreit K omödie in 4 Akten von Sohalom Aleehom Vorverkauf an der Ta ge skassa Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 1 holl, dulden , Agram 1 jug. Kronen » . . , Belgrad 1 Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark , Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei. . Christlanla 1 norvveg. Kronen , Kopenhagen 1 dänische Ktonor , London 1 Pfund Sterling » , , Madrid 1 Pesetas Mailand 1 Lire New York 1 Dollar Paris 1 Francs ....... Prag 1 tschecho-slow. Kronen , Sofia 1 Lewa ....... Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau 1 polnische Mark . , Zürich 1 schweizerische Francs » Noten merikan, Noten v. 5 Dollar aufw, . kleinere . » , Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . r an 100 ■ » w , kleinere, Dänische Noten 100 Kroner Deutsche Noten zu 1000 Mark . - .100 . , . kleinere. Engl. Noten von -5 Llvrest. aufw, » , kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten, 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » , kleinere . . . Jugosl» Noten ungest. zu 1000 Dinar v » » n 100 m . , » » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner' . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. kleinere •, » Rumänische Noten zulOOOu.SOOLei » , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rudel » n a * )00 . * » „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw, „ „ kleinere . Ungar, Noten (neueEm.) zu lOOOKr, .zu 10.000 Kr, , » , . . kleinere ..... Zins* n.ij fuß 0#M 4 27810,— 6 719.- 6 719.- 8 2.53 4*fv «»69.- 6 13.95 6 5 12635.- 5 13310.— 3 330500.- 5'/» 10845,- 6 3521.- 4 71050.- 5 4749.— 5 2119.- 7V, 529.50 4*|, 18880.- 6 1.48 3 12885,- Kurs vom 2o, Ware Geld W 27910.- 27800.— 27900.-1 721.- 714.— 716,-i 721.- 714.— 716.-1 2.63 2.85 2.Ä 4081.- 4044.- 4056.J 14.05 14.70 14.84 12665'- 12685.- 12715!-’ 13340.- 13485,— 13515.- 331100,-330700.- 33130C.H 16875.- 10845.— 10875.-1 3529.- 3506.- 3514.- 71200.- 71050.- 71200.- 4761.- 4734.— 4746.- 2125.— 2119.— 2125.- 530,50 537.5U 538,5 18920.- 18860.— 18900.- 1.58 1.48 1. 12915,- 12900.- 12930, -j 71025.-^ 70925.H 4015.-4 520.J 5co!-3 13390.-4 i:3 330000,-* 329800.-! 4705.-’ 27850.-4 3487LS 3467.54 708.-4 70l!-| 12600.-4 1.Ä 1.93 331.—* 311.- 18660.— 18740.—, 18650.- 18730.- 12795.- 12855.— 12810.- 12870.- 10720.— 10780.- 10720,- 10780.-! 2102.— 2112.— 2102.- 2112.-, 2097.- 2107— 2097.- 2104.- 12.40 12.60 13.50 13.^ 70725.- 71025.- 70725.- 70625.— 70925.- 70625— 4010.- 4040,— 3985— 568.— 512.- 516— 4881— 49*!- 496— 13160.— 13220.- 13330— 2.33 2,63 2.7C 328800.'- 3298ÖÖ!“ 329000— 328600.- 329600,- 328800— 4690.- 4720.— 4675— 27660.— 27860.- 27650— 3487.50 3502.50 3472.50 3467.50 3482,50 3452.50 710.— 714,- 704— 70o'— i 1 't 697— 124*0.— 12550.- 12540— 1.28 1.58 1.23 1.23 1.53 1.23 329.— 331.- 329— 309.— 311.— 309— 1235 12^5 13.45 13.62 " Der Hasenverkehr von Haifa. Der Palästinaimport via Haifa betrug im Jänner 137.730 ägyptische Pfund gegen 192.463 im Jahre 1922, also um.64-738 weniger; im Februar bettug der Import durch Haifa 107-274. Der gesamte Import im Jahre 1922 betrug 2,308.605, also um 1,219.680 weniger als der 3,528.204 betragende Import für 1921. Der Export aus Palästina via Haifa betrug im Jänner 77-589, darunter für 24.631 Goldmünzen nach den Vereinigten Staaten, und nn Februar 34.793, darunter wiederum Goldmünzen im Werte von 22.500. Der Gesamtexport von Haifa während des Jahres 1922 betrug 624.156 gegen 670.728 im Jahre 1821, hat also um 53.428 ägyptische Pfund gegen das Jahr 1921 zugenommen. Export nach Aegypten. Dem Handelsmuseum in Wien wird von seiner. .Expositur in Mexandrien geschrieben: Es kommen oft Verkaufs- und Vertretungsanttäge von Europa, welche aber zu keinem günstigen Abschluß führen, weil zumeist Zahlungsbedingungen gefordert werden, welche nicht zu erreichen sind. Von Oesterreich aus werden noch immer die zur Kriegszeit üblichen Vorauszahlungen verlangt, während andere Länder beim Export nicht nur keine Vorauszahlung verlangen, sondern sogar Kredit von drei und mehr Monaten einränmen. Es muß jedem Verkäufer einleuchten, daß unter sülchen erschwerenden Bedingungen nur Monopolartikel abgesetzt werden können, aber niemals solche Waren, welche auch in anderen Ländern ebensogut erzeugt werden. Hiermit soll die Aufmerksamkeit der österreichischen Fabriken auf diesen Umstand gelenkt werden, um nicht langwierige Korrespondenzen und Verhandlungen einzuleiten, wenn nicht gleichzeitig die Geneigtheit besteht, die Waren gegen Dokumente ab Bord Alexandrien oder gegen Kredit zu verkaufen, je nachdem sich die Konkurrenz , aus den anderen Ländern gestaltet. Aegypten ist den Waren aus allen Ländern gleichmäßig zugänglich, hie Zollspesen sind für alle Waren gleich (Wertzoll 8 Prozent plus Spesen und Gebühren); will daher eine Fabrik ihre Produkte einfuhren, so muß sie mindestens solche Ware und zu solchen Preisen wie die Konkurrenz liefern. Besondere Bedingungen sind nur bei solchen Waren erreichbar, welche man von anderen Ländern nicht in gleicher Güte oder Ausführung bekommen kann- Wiener Börse. Im gestrigen Verkehr war zu Begmn nmerLich eine schr starke B-ewegung zu konstatteven, «da sich in den «letzten bövselos'sn Dagen größer« Aufträge sowchl Ms dem Ausland« alS auch vom JMnde, angesommelt hatten. Namentlich Bankwerte profitierten davon erheblich. Sta.ats'brHn-attien. r.'aretz