Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1506 (23.4.1923)
- Date
- 1923-04-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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'MU'I Nte», Montag ■. —■ .. ■'■ -- ~ ■- Tagesbericht. Sie RekordMzeret. Pariß, 88. April. Me - die Blätter aus New-Dork Milden, find mchoere Rekordtänzer ihre« Straerletzien, darunter ein gewisser Movchoufe, dev Mch . 87stülÄdgem Tanze infolge ßwboflk tot zu- ^«Mmen stürzt«. Bier andere RekovdtLnzer liegen km St erden. Dm jün>Hen Rekord hat Miß Cully in Vleveland mit 90 Stunden und 10 Minuten geschlagen! Wiederbelebangsversache der Stadüaha. Wie ein Mvntagsblatt meildet, soll bei der Stadtbahn die Pbsicht bestehen, <mf der Wie«tal- und Donaukanatlinie de» BerSehr wieder «chmrchmen. Trotz der hohen Koste« der Instandsetzung deS BahuDchrerS will mau diese Simm bÄ spätestens im Herbst wieder in Betrieb setze«. Die Arbeiten sollen bereits im Sommer ausgenommen werden. Bon-Zeit zu Zeit taucht immer wiietder di« Nachricht aus, daß die StadMchn in kurzer Zeit wieder fahren werde. Schon lim Winter vorigen Jahres wurde davon gesprochen, im Frühster den Verkehr wieder a-uAunehmen, ohne daß es dazu gebimmen wäre. Inzwischen ist der Verfall der Trasse weiter fowttzeschrittem, und damit sind mErlich auch die Kosten firr die Wi^echerstellung der Bcchn beträchttich gestiegen. So muß man denn auch diesmal daran KoskfM, daß es mit der BetrSebSauifnahme auf de« gsnamrten Linien wirWch Ernst sei. PrWent Minkus erkrankt. Der in der vergangenen Woche von der Leitung der Unionbank zurückgetretene Präsident Minkus ist vor einigen Tagen dadurch erkrankt, daß er sich mit dem Fingernagel ein« Verletzung in der Nase zusügte. Der geringfügigm Verletzung wurde anfangs nicht die gebührende Beachtung geschenkt, und so führte sie wahrscheinlich durch Verunreinigung zu einer Blutvergiftung, die eine Operation notwendig machte. Gestern wurde Präsident Minkus inS Sanatorium Löw überführt, wo .Dozent Dr. Porges de» chirurgischen Eingriff vornahm. Die Operation nahm einen befriedigenden Verlauf und der Zustand des Patienten, der im 84. Lebensjahre steht, ist derzeit nicht besorgniserregend. Mit Rücksicht auf das hohe Alter ist jedoch eine Prognose für den werteren Verlauf nicht mit Sicherheit zu stellen. Die Erkrankung des greisen Präsidenten, der sich m weiten Kreisen großer Beliebtheit erstellt, hat allgemeine Teilnahme erweckt, umsomehr, als gerade in der letzte« Woche di« Veränderung im Präsidium der Mionbank vor sich ging und. w der Oeffentlichkeit lebhaft erörtert wurde. Wer hat Lord ßarnorvo» getötet? Lord Ccwnachon ist- <— das hat die ganze Welt vernommen —'durch einen Mückenstich getötet worden. Aegyptischer Glaube oder Aberglaube sagt, die Mucke wäre ein Sendlvwg des beleidigten ägyptischen TotengesetzeS gewesen. Das skeptische Europa glaubt nicht daran. Aber nun wird ihm me Kunde zuteÄ, -feve «saufhorchen laßt; denn sie erklärt den Tod Lord - Carnavvons -mvfachsr und — zeitgemäßer. Hoffentlich wird diese Erklärung bald in der für derlei Nachrichten am Misten empfänglichen Hcckenkvenzpreste die Rund« machen, ihr sti sie in Eevehrnng gswidwet. Die ,Mowo >je W r e m j a", das berüchtigte Blatt der russischen schwarzen Hundert, welches jetzt in Belgrad erscheint, hat den Rrchm der Entdeckung Dr sich, daß L-wfe tzavMLon pan den Jude.« getötet wurde. Tie haben dHwu auch nach den Darlegungen des Blattes alle Ursache dazu. ba chve BerWngerchAt, auf die sie so stolz sind, durch Lord Tawardovs Entdeckung de? Tutankhamen-Grabes heillos kompromittiert wurde, Tutankhame« wird ja von Mancher Seite als der Pharao bezeichnet, welcher mit den Juden einen Konflikt hatte. Nun wurden — das weiß' ,Mowoje Wremja"- ganz genaui« feinem Grabgewölbe Infchvfften entdeckt, welch» fahr Ungünstiges über dio Juden der damaligen Zeit ouSsagen. Deshalb -wurde auch tewt der jüdischen Presst sofort ei« großes Geschrei schoben, -wie man es woge« könne, hie Grabesruhe -des Pharao zu stören. Als abs? Lord Esrnarvyn flich in seiner Arbeit nicht stören Ließ, da wwläte er beseitigt. Die Mücke war nur ein Vorwand für die Welt. Aber die. ,Mowaj§ Wvenija" weiß, daß die Juden nicht gern halbe Arbeit verrichten und daß eS ihnen darum zu tun;«m muß, die ältesten Zmgen ihrer Niedertracht verschwinden zu machen? dakÄn schließt sie Hrm Artikel mit den Worten: ,Mr würden- «ns nicht wundern, wen« Ar zum Monat August <tzis dahin wurde die Erösfmmg der Leichenkammer, in der sich die SJlwm der Kvmgs lbeftndm soll, verschoben') das Grab des - Phgvao gan^sich devschwindm torfetfc«." Natürlich «- daS VevfchiMdey des DrtEchMkenMaLeS -ist jetzt die wichtigste Sorge der FuderchM Kn MMardenbankschwindek in Lodz. Aus Lodz berichtet man uns: Ein Konsortium, vorwiegend aus Ausländern bestehend, b-grüEe in Lodz ein Bankinstitut unter dem Namen „Polnisch-belgisch-sranzösische Brink". Die Räumlichkeiten> für die neue Tanck waren schm genietet, Angestellte ausgenommen, das FlrmerschW am Gebäude des Hotel Viktoria tu Lodz, wo der Sitz der Bänk sein sollst, angebracht. Aber di« Eröfstrung verzögerte sich fortwährerch, wie er hieß, nus ^technischen Gründen". Was Oer hinter diesen „teMißchen' Gründen" steckt, das- -wurde erst jetzt N«. Wiener Morgenzettnns* LR' MLL Jüdische Bühno' isäak’deuts^) im Hotel. Stephani«, II., Taborstraaae 12 iMIMMM'n?»,GVL,»L »»PG»V^»GVL»tewwVww Heut«, Katt» 8 Uhr abends Motke Ganew, KomStÜ» in eia« Vorspiel «nd 3 Aktes wo Sehslon A«h Vorre rk auf a n der Ta geik a g sa Di« Mkonäre.hatten chren BertranerSmam «amens Fleischer nach Lodz geschickt und ihm 80.000 Pfnnd Sterling mitgegeben; feiest sollte er in Warschau in Franken «rnwechseln und sie sollten da- GMMapital der Bank (ettva sechs Milliarden polnisch« Mark) öMen. Der Vertrauensmann' ließ sich mit einem Dell fees Geldes aber in Spekulationsgeschäfte ein, die mißglückten und ihm einen Verlust von fast hundert Millionen Polemrvark brachten. Schließlich fand er eS für das BorteAhafteste — Wohl «m sich und die Aktionäre nicht einem neuerlichen Berlustrisiko auSzusetzen —, den Rest deS Geldes gut zusammenzuhalten und damit das Weite zu suchen. Jetzt sucht die Polizei den Schwindler und feie polnisch-belgisch-stanzösische Bank wird wohl ^a«S technischen Gründen" nicht mchr eröffnet werden können. Mise Lokalchrlmtt. Din Sammlungen -für die KtudeEl^teungSwoche ergaben bis jetzt 1 Milliarde 78 Millionen. Man hofft, daß das Gesamterträcm'is einundeinhalb Mllürrfeen erreichen werde, waS genügen wurde, um 20.000 Kinder eine fünfwöchige Erholung zu bieten. An erster Stelle ftcht mit seimn Bierträgeu der zweite Bezirk. Auffallend stark ist die BetMgung her Arbetterbevölkerung, wahrend die SamnMmgen in den Kirchen und den vornehmen Bezirken weit zmückstehen. Unter der VorfptegÄ-uug. für ihn beim Buchmacher eine Wette zu placieren, entlockte feer Buchhalter Ignaz G. einem Cafetter in der Praterstraße vteroinhalb Millionen Kronen. Unter dem Verdachte, die Scheckdiehstahle beli der Firma L. Kochn begangen zu ha'ben, «mrde feer Afähvige Beamte Bernhard Selz er verhaftet. Der Hiffsarberter Leopold Ga mm aus N 4m MtegwhcmS gestürzt und war sofort tot. Aeuerfragekaftea. Fürsorge. Die früher 4prozevtige Abgabe betrug im Februar 4'/, Prozent und seit März 4% Prozent. Den Angestellten darf sie nicht abgezogen werden. —- IfoslSnbtr. 1. DaS Einkommen ans dem Prager Haus mld den tschechischen Hypotheken haben Sie in Prag zu versteuern. 3. Das Einkommenans gesellschaftlichen Beteiligungen in der Tschecho-Ssowakek wird hier steuert, da Sie hier ihren Wohpsitz haben. —' W. D. Wen« Ihnen die Mitteilung der Bemessnttgsgrundlage nicht genügt, können Sie außerdem um Asteneinsicht cmsnchen, nm festzpstelken, ans Grund welcher amtlicher Behelfe die Schatzrmg erfolgt ist. 7— R. Dosyer. Die Rateubewilligung bezieht sich pur apf die Stenern, die zur Zeit der Bewilligung schon fällig Ware«. Die später fällig werdenden «Men pünktlich bezahlt werde», da sonst die Ralenbewillignng auch bezüglich der stüheren Rückstände erlischt. — Aufschlag. Nur bei den Gemeind rabgabeü ist nach fünftägiger Ve^ögernna ohneweiterS ein' 23 prozentiger Zuschlag z« zahlen. Bei der Smkommensteuer für 4922 kann vom Finanzmürifterimn ein HOprozentiger Zuschlag bei verspäteter Zahlung angeordnet werden; ob dies der Fall sein wird, ist noch »«gewiß. Bei der allgemeinen Erwerbsteuer gibt es einen solchen Zuschlag nicht. — Zwangsanleihe. Die Fristen' für Mmäßigüngsanfnchen find im allgemeinen abgelaufe«. Wenn sich bst Gründe für die Ermäßigung erst jetzt ergeben habe», können Sie trotzdvn bei der Steveradnvnistration ein solches Ansuchen einbringen «pd werden Erfolg haben, wenn ihr Fall tvirkstch beMgHttMgs" wert ist. Srieftaste» der RedMon. Sar. Die gewünschte Adresse ist uns nicht bekannt. Sie können aber Leim Europäischen Bureau des „Jewish Morning Journal", Berlin, Breite Straße 6 bis 0. anftagen. — Karl W. Sprechen Sie bei der Sozialen Hilfsgemeinschaft Anftta Müller, 9. Bez., Berggasio 7, vor. — Erez IS. lieber de» Termin des künftigen KongrefseS dürste die nächste Sitzung der ZiontsKschen Aktionskomitees entscheiden. — Anonhme Zns chrjstze-y werden nicht berücksichtigt. Br-i.esohne R Ü ck p o r t 0 b l e tb e a » «e r'l e d t g t. Der Hausarzt. Rsdisrsrt von Dr. E<Mek Be«. Die Pflege der Haare. H«arä«sfall ist me der IMfiGey t, Hst «W von MftMW mch FpcMN m hören beko-nmft. SW Mry vsn im UMsdantze ah, daß ftiWifelgW PeMt des Wrchchlicherr HWckchaMes .sich MsÄhäiUpL cB me Erschchrrmg des Weverr MbuMmS -mstellt, so vmß man sich lyM« Lew, Haß Menschen M der Art der modernen Haar- Mge rwch Haa^fchmuft tragen. Man kaM ja hmtzntege mt Recht nicht W HaaOflM sprechen, sondern han HaarrvWmMmg. Eine wMiche, rLchftge Haarhcha-Mnng läßt sich durch sinsn FÄssu-v gar teicht dMMhrm. Das M De Wde GesDahter, ülShchoMm oder Dr die Dnmen, fest gerade davMf Mz smd, tsAch von emer Fpi-seurm behandelt zu toerde». Diese MHÄgiMt geht oft so wert, daß manche Fvauerr btzi-M MsMibe« der FrHeMn oder auf der Reise vMg Mos sind. Live der 'MHgsten SlWSgmrgeu des Haares besieht ‘ im zu häufigen Waschen dessilben. Es wird durch die Wertvieberüen Wajschuingen das.riircht sehr reichliche Fett des Hamibodens errtfevnt. Außerdem Leidet das .Haxrr durch zu hartes Wasser uud scharfe schlechte Seifen. Me noamMie Kopfhaut soll nur alle 6 Wochen bei Frauen, bvr Marmeru etwas häufiger, da hier die Proze-- dur einfacher ist, mit warmem weichen Wasser und neuträk Seife gewaschen werden. ^Zweckmäßig geht dieser ' eine RömiMMg mit einer NaErm BioairLc ' voraus, woidnrch feiaö Fett WMchsr wird. Bei tvocker Haarboden verwendet man überfettete Seifen, evenfttel. das gute Plxavon, bei fettiger Kopfhaut Schwefelftifen. . Große SavgM muH insbesondere die Fvcm auf d!ft Trocknung dar Hawve legen. Haar und Haarboden follep gut von den Soifenvesten'durch SpAuiwgen gerem!rg-t, hiev nach gvü-ndläch getrocknet und mit weftän Ka-mme durch« gekämmt werden. Das «Haar darf nicht gezerrt, sondern muß locker behandeA werden. DaS Durchkämmen soll von d^r> Haarenden llangpam gegen den Haarboden zu vor sich Da-ngjsiane Drockrmng ist WWig. Da« geht «aibvv Friseur nicht. Die Trocknung Lurch den Fonapparat sine Nedschitzmig des Haares, wodurch das Haar adbrichh Dazu kommt noch daS im allgemsinen üMche Shamponteren, daö die Hdure entfetdst und dustigeiv erscheinen lüßh RascheS Trocknen beim Gasofen oder in der Sonne isi gleichfalls schäWch Gin- bis zweimal wöchentlich fette! man das Haar mit guter BvWantine eindie mau mi weicher Bürste durch die Haare zieht. Ziu einer einwandfreien Haarpflege gehören auch tadellos gchaltem UterMien. In diesem Wankte wird selbst in beffeoen FcmMien viel gekündigt. Wie Zeder Mensch fthte eigem Zahnbirvste besitzen soll, so sollten Bürsten und Kämme eines anderen nicht benützt werden. Ächerlich find Vielte Formen des Haarausfalles «auf verschiedene KrMckhettServegor MÄckzufüchren, die auf unreinen Geräten haften . Kämme md Bürsten sollen öfter mit heißem GÄsinwaffer unter Zusatz von etwas Salmiak gevsinigl werden. Brennen dev Haare WM durch starke Austrocknung rm umschriebenen B^irk schädlich Auch straffes Einfle^chten, untergelegte Wülste und eingeflochtene Zöpfe stören die ErnahAMg des Hap-res, weshaW hier besondere Remlichkeil not tut. Neben der angedMteten MinWMtSpfl ege spielt stÄ die Erhaltung des Haares die Anpaffung der Pflege an die jeweilige größere oder geringere Wsorlderung der Haartalgdrüsen sine große Rolle. Trockenen Ha«aren wich man geringe Fettmengen, Rizinusöl oder Ochsenmark, zusetzen. Ist das Haar sett unid ktebvig, so wich man das Haar durch Seifenwa-sser oder MamdÄklete glänzender machen. Mswesten ist es Mt, den Hoarboden nach Glattkäniwen des Haares mit einprozentigem Menthol- oder Tymolspiritus emzurerben. Haa«mssall. to eine lokale Erkrankung sein, sie wich tzan« ryft späxftuvsin Kösimgen.nach verschiedenen Salben, besonders mit Schtoefel HehapbeLt. Die BehaMung ist llmgwierlg, weshÄ viele baH die Geduld verlieren. Aber auch nach verschiedenen JnfeWonKkvcmkheiten, wie Typhus, Scharlach, Rotlauf, tM oft Haarverlust ein. In letzter Zeit beobachtet man Hn besonders nach Grippeerkranknngen. DaS Mchstnm des ^Haares steht im Zusammenhang mit der Mutfülle der Haut und dem allgemeinen Ernährungstzustand. Schwächliche Menschen zeigen dche-r häufig schwachen Haarwuchs. Aber auch beginnende Tuberkulose oder eäne jhpWtischd Irr-! fektron weist« wte.r Umstäpden Men charakteMischen Haarschwund auf. Die besondere Wege des Haares.verfolgt rächt altem « ästhetischen -Zweck — schönes Haar ist eine igtetite des Menschen — sondern Lgs Haar Hat auch im Organismus eine bestimmte Aufgabe. Es ist am Kopse ein Schutzmittel' gegen raschen Tempwatu-vwechsel. Kahlköpfig» Worstrtzv oft an verschiedenen rhmmatischen Kopfbeschwerden und Man leicht unter den durch übermäßige Sonnenbestrahlung Verursachten Hrrmeizumgen. Das Anlegen einer Perücke ka.nn unter solchen Umstürzen nicht altern em SchiWheitSmAel, sondern auch" ehr Heilmittel darstcltew . Dst. Haarpflege/erspräKt svmst besonderer Verständnis für den jeweiligen Haarschwund und sollte stets nach Beratung durch- Men Azzj nach eigemr Mtethofee durch geführt und -mcht waWos Kw MaMchWng hem Friseur MMWr LiMen. Aerztlichtt Frasekasten. Ms-kD 7. Die Prustwarzen sollen in den letzten Monaten bot der Niederkunft häufig mft kölnischem Wasser oder Branntwein gewaschen, vör feem Trinken des Kindes abtr nur mit Vorwasser gereinigt werden.— Wöchnerin. ES ist eine alberne Anschauung, daß die Nruentbundene sich nicht dem Schlafe hinaeben darf, im Gegenteile, sie bedarf der besonderen Ruhe und Stärkung nach dem anstrengenden GeburtSakte. — Vollblükkg. Ein Laie sollte doch nicht die Diagnose der BoWlütigkeit selbst machen und daraufhin ohne Sachkenntnis mit Schröpfköpfsn und Aderlässen dagegen zu Felde ziehen. ES kann da mehr Schaben als Nutzen gestiftet werden. — H. 6, 10» Die Schwangerschaftsdauer betragt 40 Wochen ober 10 Mondmonate nach dem Beginn der letzten Menstruation. Eine genaue Berechnung ist selbst dem tüchtigsten Arzte nie möglich, immerhin kann -ine häufige Untersuchung annähernd dev Zettpunft richtig sesttzellen lasse». tzerichtssaal. Sie M«ber vom Schottenring. Vor dem Schwurgerichte begann heute der Prozeß gtzgen Johanna Ebolv und Franz Wer ß, die mN 14. Nv- Vembtzv 1638 die Geschäftsfrau Rosa Jrllinek überfallen und au-SgeraM haben. Der Prozeß ist auf zwei Tage anberaumt. Den Vorsitz führt Hofrat Dr. Bärrasch. V^Lscve, Ltrielc-waren Ölllijjfil] PfßiSßll ® WIHHHI I willHWHIII»II ll^EgS lafßfi- Bi'jiflflP fP m S fijfi mm* II., Teborsiraßs 48 m fiflflref MS187fl7l3ff8i1 SSSSSSBBBSBSBS