Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1505 (22.4.1923)
- Date
- 1923-04-22
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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MieE MWtzeWelWrrg. SZ.Mrrl 1923 Seite V C BOJ KO : Neu^Originalmodelle, von .Woxth, E^quip. Jenny-Bernard, Renten, anderen eingelangt Ausserdem ab Montag 9bis ll Uhrti. 8 bis5 Ulir OUasions - Vefffcaiaf 133 von 200%iBherigen Modellen. I., Kärntnerstrasse 34 Eingang Maysedergas&e 2. Berrine. BoktrSse mü> BrrfammlMM. Urania. Heute, G-r .o,ß er S a a l: Halb 3 'Iw Der. WieEWalztr. öfUhrr König Dachstein. Halb 8 Uhrst!Goethe. K.l e i n,e r S a aN: Halb b Uhr: Opernftäganeyte, XW/ Tiefland von Euaen d'Wert. Halb 3 M: Farmerleven in NiederkLMsch-Osttndien von Edward Philipp. Halb 9 AWriBorlesmig Direktor Karl Z.Wtz.e r. Kur M''a a#i' 'Halb. 6 Hrr Prof. Dr. Btznno St e-.i-n i-tz r Russische Geischichte,, 11. Halb '8 Mr r Technische Großstadtfragen, XII. Brandldirektor'Wg. .Ernst ' Schifte r r Feuerlöschwesen und Feuer-, ßchutz. K.l-nbOä'a lt 6Mr': Hans Kirchner: Technik der Rezitativs 1/ Halb 8 Uhr: Dr. Wemer Riemer- -s chm i-e d.r BmleSken, Sätiven und HuvwreSken. , V.'e>r e i n i g u n,g z.i o n i ft i s ch e r B.a n k- L.e.-aMUeÄ.'Morgen, 8 Uhr abends, im Heim, 8. Btt., Bennopkätz>1, Mrlesung jüdischer Gedichte von L. Feßler. Gäste Willkomm«:. MttsilMWM der Schachfektio» Hatsch. Problem Nr. 8. S» Äerlnnd. iMMist für Schach 1W9.) Shwarz (4) M l^dsMA 4.^i»k1—ig3 s ü t d e f g h ÄW (Ich MätzsirBMon. AM'dSemB-iTmnierdsrr Heckoal). SMWrDmch.--— S'chw -a r zr LiechtenfLokr. efueu^ t9'r lytzW-W, H^Tiö-st d?wdö Sfg8—16 Hs-H Ä—e8 cSf—c8.i Sie gMtt? Ä6rVh5. , |a8’-ct8 6. 0—0 7. Sf3~e5 8. e2*~e3 S.-8E-ä3 ISi-ÄS AL8-ä7 IrkS-K HdrrPMS Eh'ich^Wt^ dWet tinden da, HÄcrDWraOM^^ i-i5,vgB**g4: -W D'äfr—c7 Da hast ' du LiöchOstttri, sei sM Mo?—LS-^ 13. EsW^eS S«!undi misch, d 18. 16 . e3— SchM bond'er^Lu 18. 19. dSXSi- W Zuerst- 31. 813X84 l^33.W^M Schwarz:-Mt, werde,ich -Äe wstiflpttsch JehWMn. '^»KeöXgS IM. 0Äl^ch8 l^ÄML-ch ' du föllst-nicht 8-k8-g4 8Ä.-^t6 / Li'ochHnsAu, - du, rmd darm kombiMensi "■' ff So. S'e2~gl h4—h3 einMschWer^Meusch. 22. RdS-ßSst Schwarz-: Sind - Ate > z gnteWare-J 38. 23. t-wW,.ichlWve L-ßt-d3^ . . . . , .MOWchuntzeu siüd^. MMgs i SchWEßMu -- dos Führers sLdr-Mwarzen Steine.) Meisterschaft KrDvstten Klaffe. -S ch l e s. d,tt.t e r, EricheM'b-öfr.g, Skch'w'.ä r zMd.^ .Weich zu Ende. Ing. D t st l.e r-! Partien - gingen für die Hakoah verloren. Md,rH'e^z^F eMltelrswisch. Ae LÄeasmvteknMte. -MeNhandtz-l lommten im der GraßanarAhalle Astern - «MMicher-psvse die PrieiseMhMMN verschivd-emer Weisch- MttMdgen, >Vie in 'den letzten DcWN emgetveten waren, > nicht durchUchvircht werden. Die ZnWren waren die Kau-e Woche Mer schwach, gestern sind aber «f Waggons.eingelangt. so daß sich .--ie-'BErLte als für den Gedarf noch zu-groß erwiesen., MriKsisch blieb im Preise 4m VsrOviche pm Samstagmarkt der vorWn Woche im Mfeimeinisn nmviercnMrt, mindere Sorten Haben sich omr 1000 bis 2000 iK. pro' KWgramm verbilligt.' Wach döm Werlaus des dieSwöchigen Hauptmarkies in St. Marx Wie Mcm eitße BerbilliWMg des- RindMi-ches er-" warten . Lömnen, da ijvdoch isowM der. MschmaM am Dpnners^ tag als auch die G-roßmarkt'haÜe schlecht beschickt, waren. Mveb es bei der erwähnten!P-r.sis!b'ewe-Mng. Kalbfleisch Web im und Schweme- Verteuevt, ebenso . pro Kilogramm die Preise LW Vorwoche rmvDrändert hoch, fleisch haben sich um 2000 K> pro KAograi wurden die Preise für Fett um 1000 OnarHgesetzt. Die GrÄmwaivenurärkte sind anhaltend gut beschickt, Preise für heimlische Erzeu-Miffe blieben fedoch trotzdem unverändert hoch Wd sind für breite Schichten, der Bevöllerrmg fast uuerschwinOich. WWbartoMn stellten sich etwas billiWr, doch süch sie noch immer viel m termr. um in. «großen Massen räbge- Wt weaÄen zu Wunen. Da fedoch gWße Sendungen unter- WM sind, erwartet man weitere Pveisermätzigungen. Wie die Rathaus-Korrespondenz mitteilt, .wird das Marktamt durch seine Omane die Preisberechnung für Fleisch g en'a.u e;ft c n S ü o e .r p rüf e n und mit der größten Strenge vörgchen, um eine U e b erv o rl c i lun,g der K o uf:N'm e n.t e n zu verhindern. Die Marktanüsbeamten hrben..den stritten Auftrag, alle Übermäßigen Preisfordenmgen der Fleisch- Hauer « u n a'ch sichtlich a n z u z e i g e n. Mflassung einer Koscherfleischbmck. Jur Vermeidung von Irrefüchvimgen t-eilt d ie Israelitische KultuMAneinds Wien mit, daß die FlÄschbank >des 'Herrn Hermann J o r y s ch, -bezishuugswoise dessen Wachfolgsrs. S. B>rz., TvappieLgasse 0, -nicht mehr unter AuDcht des Rabbinats der -Israel-itMen KnltusgeMemde Wien steht. Die GemüsegrotzmärLte. Der Magistrat MA.- mLt, daß.. auf den GemAegroßmürkten i-m 6., 14.. 19. «und 61. Bezirk der MmktÄevKchr von nun an bis A. Mai 1823 fedm Montag, Mittzvoch und Freitag von ö bis 7 Uhr «äbeachs. ab 1. Juni bis 31. August 1823 an.dsn.Hheichen Tagen von 6 Bis 8 IHr abchids» vom 1. SMdövMr bis 31. Oktober 1W3 am, Montag, MÄwoch und Fvettag jeder Woche von 6 Ähr -nachmittags W 7 Wr abends und vom 1. .Növeurber 1823 Ibis 1L. März IWi am DienStay,euÄ' W»Md«Heder Woche von 6 bis 5 Uhr -nachmittags statksWet..FWt eim WaM-ag auf eimn Feiertag, so" wibd^dew'MaM am Wenden Werktag abgchMsn. 2^,,Mrteu-Vmmergrüu..Deutliche BoUMckder,.E. P. «Dal-- i- VMaI, Wen 1L22. Oskar M. Foutana, als bqgMer Dichter -.v.ovtHW^bÄ<nM,.:hlü.in:WM,hNchlMn,.M.ö»e 800 Seiten starken ÄaNöe Md Mt sdimm Wnn rD'wiMcher Kenntnis ^der MrteM b^r^e .SaWml'u-ng. geboten, die es wagen darf, Ea^-vWöüMchne GcKnsmvg der KasWh gewockmen ^HiWiÄNchMr BMMeder „Des Knalben Wundechorn" an die vdvtrettN, ohne alles yelchrte Beiwerk, lauter -Geifänge. die in ^ewiger FGche für sich sdW Mstehen könn-m. Dem Freunde Ä Bö-AMchtung wird das Buch eine HMt 'wiMmmend . Mbe ^bMinten und auch der Kenner des Gegenstandes erstaunt ^crusS-Mirre Wsr den Reichtum und die BiMeitügßoit der Bolks- ^potzsje, incher^ ^WtereS Gold aus den. Wchen der VoAZseole empovqu-M. Mv-GcmrnÄer'-'hclt aucheÄiche PerLewsMschw VviW- ÄWun^.'m lsein au^sTsrMnmen und es ist. WerrMe-rtd, M Jtjfyk, wie Hut sich diese ms MnFe Mgen, aus wÄchor FH- Fchgerunyen -gszoMn. wstdon )Wn. Buche «in- Wachsvort VsiMMm, vM j cheS in ^ttvcchpen.. Worten eine 'WervwsiveWche CharEariste-. f runZ . -ÄeMAr 'BottAtÄdichtung enWIt. So "ÄvetÄ sich daS k Wine Gabe dar, das fedem tzMmd. W^Wv ßDWWtz M^Ms^WMuiyvwWn muß. ' a.' f. FMfche Jrrgendblötter. Soeben ist die Nummer. 9—10 MmZö^ppelnuMmer) «Menen. Gre enthAt u. a. Bviträtzs . von Dror, Ar-tur HMscher, OswM Wbl, M. Schapiw usw, Die'TwpPÄüummer Met 4ÖÖ0 deutschWerr. Kräne», im MMmement sechs^ Nummern 1MX) ideutschvsterr. Kronen. Z-n --beztchen durch di-e Administriativn -der JÄdischerr IugenMätter, , Per Ädr.: Icckob Malle r, Praha, 7. Bez., J-oronhmvda M, HUTtstzMMgS-MtMüW %? M»«, pWosvn; E« 24. IVi. LiE wll ChinasiU)er;.-Jo4flB fflt' Brilwßh-» u. T'erlchsehmück 'ijn- Fraazj*Äal. MÄ»«r>k»l»oh»Mlün«1Ly<ejm Ltiawgstotn-, Rwltru, KafoW wräfcsaal; spprfell ]&i)enfll Pli»»ep», F«»atilfi9er. Scht-edb- Ue»5 Rr 27.1V. Hualk- Asttztzn. :.Zhl An M a U'd Wben kürzlich Zwei kleine lTurniere statt. Jn'L iw^'r p^'o ol WÄde M i e s e s Erster und Äweiter. JU Margate errang der Wiener Merster,Gr.ün f e l j den 1..Preis MAeßchiebetA l>j.e-ch4 n,,. Bw^r-r-w und R eMlMerM. .f , . TrvßmsWv GeinrA Wolsspielte Mittwoch den 11. b.i mr, Schachverein Südost, Wien, -1. Bez., Hanpisttaßv «9, ans 27 ' ,,Davon gewcnul der Meister 20 Partien und' S*all Jeden Do>im Eranzrlosef-Sanl: 8jofi9tie lofaol, Pehe^Bpelölis, KtmetB^erbe; Di.24.IV. u. jeden Sa im Dechau-tSaal, Jeden Mi u. Priin HodiiSaklt OemÜde, Kunsi«; gewerbe, Tepptdlie, Antlquitltan; Di 24. IV., Mi 2, V. und jeden Pr. ira. Glashof: Möbel, Ratten, Lustor, Bilder, Hausgeräte.' Mi.«., Sa 88. W. .nachhi." schönes'MöbjÜtr.föum^.,. fSpejse-, Hbrrenjämmer-Einrien» .twfijen, ßbtzelmSbel), keney.,. stejeeningssaai »argtretM, V., Strohbacligasse.S. Jeden Do, Fr. Sa BBoh0r.(26. bis. 28. kv.'Mroide SaranilthjV;OdÄitatel&nEinm^enSflal; IU24. IV., ' fn&-"V.-ünd^eden Fr Bria/niartett,^ VI., M«riahOfecstras*ei 73. - . Fr-4. V- X Teohnltolie Aiiktlor: Benzinmotore, Äutomaten,Werltzeuee, kleine :Maachinen, Auto- Wand^te, Moterrädor.Wfll., •perdgasse 6—8. Fr. 4. V. 10’Uhr vorm.. 25 Sorten PaltadlumzÄhne L 500 Stille sortiert, Kolowrat-Saal. lo^Bses*! itofh . Wfe», Mih9 E^arS&hSBfcffskrsss® 88 a C£B&ahof) Telephon^ 35-1-81 244 NWe MÄ taft „Zer KraWns." (Akademie-Theater. — Vorstellung des Vurgtheaters.) Diese Geburtstagsfeier für den 60jährigen Hermanch B a-h r begann festlich" und fröhlich und endete gar katzen-s jämmerlich. Während des ersten Aktes, der vor strahlend beleuchtetem- Saale gespielt wurde, herrschte beste Stimmung. Die Gründ-! lichkeit Paulsens, des Spielleiters, dem kein Akt langcS&j nug ist, wurde durch das reizvolle Milieu und das stilvolle/ satirisch -überhauchte Spiel des Burgtheater-Ensembles wettgemacht. Ganz entzückend, voll Laune Alma Seidl er, kostbar Hedwig Bleib t'reu, Fritz,Stiaßny, Hugo Th imi $ erquicklich ’ der jüngere Thimchg, Maria M-ell, der junge Reimers und Hilde Fran-ke-r. Aber dann geschah ein Unglück. Bei etlichen Bahr-Stückenl sind bekanntlich bie nachfolgenden Me weit weniger kurzweilig -als der erste und bei diesem Lustspiel sind sie es überhaupt' nicht, sondern langweilig. Wenn nun noch Herr Paulsen. Regie führt und für den Krampus kein Pallenberg. da ist, für' das, Faktotum Kilian Lein Cornelius Kirschner, passiert es auch bei' Geburtstagsfeiern, daß das Publikum scharenweise die Flucht ergreift. Der geschätzte Ferdinand Maye^hofer lveiß.dem Krampns nicht beizukommen und der geschätzte'Josef.Mose-.»' wußte mit chem KUianmichts anzusangen. Frau,'Albach-R e t t.d konnte die Situation nicht retten. Cs war schwer zu ertragend O. A. MMrihester. „Der ledige Schwiegersohn^ verhllst der alten Gchchichtei vom frisch-gebackenen Ehemann, der sich, um als Badecwzt^be-t stchen zu können, für ledig ausgibt, M iLMem^ neuen HeÄerkeitÄ «erfolg. Literarische Fein- Mid IKleiiwarbeit darf, man von .den^ 'D^wrMervfchwcmk von Emkl u«nd Arnold Gvllg, der schon'staÄ 'der Poffie mit Gesang ähnelt, nicht, verlangen, er wendet HÄ an die ÄachrmrsWn und vermeidet, was mit' GenuAt'MMtz've.r^ merkt werden darf, die jetzt Michen «und 'so beliebten ^Aoterv Es. diesmal t auch ohne > MckÄanz!*' Die- MW/ von' Edmund Ech sMw geigt die Marke der internationalen Operetten? GwßivVvstvie: Die eiingänglichen Schlager >dm'Zw-eivi-eÄel^ und Dreiviertvl-Mhythmus äh-neln.ernänder/ «sin Photographier- -sied,.ein Automobtteouiplet, «das DerM vün der Schwiegers .MiMer «und «aM«ve dlmMareMuMtam M-ugen sofort/evm GIÄnKend waren die DaHellÄr, Mn-'vmM/Äve-ykäMHWch^ W eMim-tz-avnd'der-fidel-e auch . diesDÄneri Pochl-Me-ifor und Made r° Amzew Mmbe-r, di-ü Herren lK««i>iN'LM,- Z e irsü «und St-r a-Hm e hi'er «gaben-ihtz Best^, Direttod Fronz, der-für.«den stürmischen'Beifall' dankte^ ..konnte mit Recht sagen: „Um - diesen SÄMisge-Lsohn ist»min ' Gr «keunt - ja - die - AnstmtchswWU ^sÄMs^Puf ' Ob. KvLts«8LE-«»tzk ab r Ulxr^. Hegiim d. V ersteifg.eragfflLfg a"b 3 Ufer. Näheres!, d. ,,Müteilmiö;enuii Wkr Sascha Guitrh seinen „Pasteur" schrieb. In -Rcw^ HorkiErv-gegenwärtig allabendlich bet ausvLÄanften Häusern -SüschaMMtrhs ,Mst«eu.r"^göSEsn. .Aus diefe^n. Anlaß "sucht« -der PAMr Korvsspondsntän^ amerNaHschen... Blattes; der^ ' Dichter -ü/ seiner. Pariser.'Wohmmig' aus. Im -Verlaufder ' MtervediMg -eiMlte Sascha Guttry die - irtteressante Ent^ deffen 'Dibölroll-e er für Mnm BMr,.d«^^K«AEüM^'WhaiW schvrckb: „WvKr,e^ . boM«8yW,"' isWvfGiMch,. ^ch-.Hatte mich'noch vor Ausbruch des Krieges mit' meinem D-ater wegen einer gang Leilanglo-se-n Sache zersthRrgen.'im 'lJcchre, 1Ä8der Sieg allen Franzosen -das Herz Mit.Freuds erfüllte, lbesarmen wir uns beide' txtpaus,. daß der' Bater nÄ dein Sohn nicht länger in Fohde^ lehm Krychey. fDch suchte „ meinen«Baker in seiner. Sommer- - ftische ^Buramd^auf -'iuwdbat "Hn, dieMißverMMrisse zu ver^ gesstn und - zu.sarn,menzuardLiten, . um etwas zu schaffen, wo-, van beiid^z eine, Krouhe hckbM Muten. Mr beschlossen^ also^! daß,!tch' Gr imMrn Vater eine Rolle schreib-e. Da wir cheidq ' vom- I0kii$e3dxii^i^kamen wir auch darin über-- ein» das Schicks-cck eines Nationalhelden gu gDÄten. Wir gchrgsn der Reihe nach die Helden der Geschichte und des jüngsten WÄtttüeges durch, aber mein Vater vertrat die Ansicht,' daß -das große PubMmr den Krieg und die Soldaten beMs satt hahe^ die Soldabenfignrsn nicht mag und es daher «besser wäre, emen Fvanzosen als Helden untferes Stücke zu! wählen-/ der Aeichzeitig eine große Gestalt der menschlichen^ Forschung, der.Wissenschaft und der französischen Nation ist.' .D^: Zu-foll spielte mir' gerade damals das Buch „Das Lebens Pasteurs", das der Schwiegersohn -des Gelehrten, Rene Ball-ory-' Radot, geschrieben hatte, in die "Hand. Das «dramatische fal Pasteurs, die gevadezu tragischen Wendungen seiner j 'Kämpfe, nahmen meir-e Phantasie in solchem Maße gefangen,^ -daß ich mich sofort -für ihn entschloß. Ich wurde auch dadurch bestärkt, daß dievon einem Blatt veranstaltete Volksabstimmung Pasteur als den größten Helden^, der Nation erklärte, -rmd auch mein Vater stimmte zu, Ich s^chr eilends nach Paris zurück, damit ich das Stück für die neue Saison fertigstelle, und schon nach einem Tag ging die Depesche nach Dnraind: „Der erste Akt ist fertig." Am fünften Tage Mute ich die! -tags-d