Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1503 (20.4.1923)
- Date
- 1923-04-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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iNr.,1503 Wien, Freitag '. —---—.... -- ■■■■ ■ —■.... SmeralversammlUW der UnkonbMt Gestern fand um 4 Uhr jiKK^miittoßä im Gebäuds der fllskonbcmk die Generalversammlung statt, in Melcher der Gefchästsbovicht für das Hahr 1622 vorgelegt wurde. Dm: ab- ’trebcitben Präsidenten Minkus, der infolge des lUebevganges der Mtienmastrität in andere Hände demissioniert und ans «eine Wiederwahl verzichtet hat, wurden sowohl von der BamkjMung als auch von einem Aktionär, dem gewesenen 'Handelsminister Dr. Derschatia, und einem Kommittenten der Pank, Herrn Frivdmann, warme Nachrufe gichalten. Als Bor« sitzender fungierte Dr, Psvisser. In den Werwaltunigsrat kvurden gewählt: Herr Siegmrmd Bvsel als Präsident, ferner hie Herren Dr. Dawid, Sattel, SMimSchef Soldis, Jnkdnstrieller Weinmann Salomon, Pranter und Reich. Vom Meingetoimr im Betrage von 0406 Millionen wurden 0500 K. jyro Mtie als Dividende verteM, außerdem wurden dem Relforvofonds 877 Millionen, dem Penlsiorrssonds 100 Millionen Wgewiesen und 105 Millionen auf neue Rechnung Vorgeitragen. Uebernahme kommerzieller Aktiven und Passiven der Mquidationsrnasse der Oesterreichisch-ungarischeu Bank. Eine jKundmachung * des BundeÄrvmisters für Finanzen vom 17. April 1923 betreffend die Lkebevrrahmie kommerzieller Aktipen mü> Passiven dtzr Liquidationsmasst der Oesterveichisch- Mrgarvschen Bank (lostgt: In den Verei-nbaMngen der Nachfstlgöstaatev der QestenreWsch--ungaÄrschen Monarchie betreffend die auf Grund der Staatöverträge von Saint-Germain und von Triauon durchsufühwnde Liquidation der Oesterwichifch-lungarlischeu Bank haben -die Nachfolgestaaten sich verpflichbot, die auf eihemaMge österreichisch-ungarische Kronen-- -Währung -lautenden kommerziellen Aktiven und Passiven der iLst-Mation der Q^berreichisch-ungarischen Bank, welche bei den lauf ihren Gebieten befindlichen Anstalten der genannten Bank M Verrechnung stehen, nach dem Stands vom 30. Juni 1621 zu sübernshmen. Dementffmechend haben nunmehr die Liquidatoren jfoer Oostt-Michffch-ungarischen Bank die .auf Ocsteweich entfal-- Lend^r Lommerziellen Aktiven und Passiven der Liquidatiousmasst der Bnüdesregierung zu übergeben. Die Mwickkm-g dieser von der BundeZregierumg übernoeumenen Vermögens-- schäften wiÄ) gemäß Artikel 56 der Satzungen der Qester-- peichischen Nationalbank voer der Oesterwichischen National-- bank kvmmissionswei.se für Rechnung des Bundes besorgt werden. Die in Betracht kommenden Gläubiger -und Schuldner her OestervÄchffch-mrgarischen Bank Wquidckwnsmasst) wer-- den .demnach oufgefordevt, sich wegen ihrer Forderungen mtib Verbindlichkeiten mit der OestMveichischen NationMank aus-- lerncmderzusetzen. Der Wemzoll in den Handelsdertragsverhandlungen mit Italien «nd Ungarn. Die Handelsvertragsvechandlungen mir Italien sollen, wie aus Rom berichtet -wurde, diese Tage Zum Mschluß gelangen. Eine sehr wichtige Vereinbarung wird darin betreffs der Einfuhr italienischer Weine nach Oesterreich enchalten sein. Die rtalienischen Weimnteresstnien haben die Ermäßigung des österreichischen Weingolles vor: jGO au!f 30 Goldkronen pro Meterzentner brutto für netto für -Weine, mit mehr als 13 Prozent Natur-alkoholgelMt gefordert. Außerdem heißt es, daß Kontingente für Südtiroler und -Jstrianer Werne gum Zollsatz von zwanzig Goldkronen ausgesprochen wurden. Die österreichische Regierung hat -diesen Forderungen ziemlichen Widerstand entgegengesetzt; e8 scheint jedoch, daß bereits ein Konrpromiß geschlossen wurde. :2>t$ UnterhLndlungen mit Italien -haben in Ungarn großes Aufsehen erregt. Seit IM vorigen Jahres stockt infolge der Einführung des hohen Weingoldzolles die Ausfuhr ungarischer Wiener! MorgenzMrttitz.__ SB;ine nach Deutschosterveiich. Dieser Ausfall, im Weinexport führt zu einer Katastrophe der ungarischen Weinproduktion. Ein Liter gangbaren Schankweines kostet heute in Ungarn bloß fünf Schweizer Centimes, also etwa vier Friedensheller. Bei diesem Preis muß der ungarische Weinbau zugrunde gehen. Die Stimmen der ungarischen Weinprodnzenten gegen -die Regierung wegen der Vernachlässigung der weinwirtschaftl-rchen Interessen werden immer schärfer. Nun hat die ungarische Regierung aus Anlaß der österreichischen Vechandlungen mit Italien das WavenaustauschMonrmen mit Deutschösterreich gekündigt und sie erhofft in einem neuen Ab« kommen mit Oesterreich, dem ungarischen Wein Exportmöglichkeiten zu verschaffen. Hervorgehoben mutz werden,- -daß die Bindung der Zollermäßigung bei italienischen Weinen auf 18 Grad Naturalkoholgehalt zur Folge haben würde, daßtrotz Meistbegünstigung ungarische Weine der Zollermäßigung nicht teilhaftig 'werden könnten, weil so hohe Naimalkoholgradationen in Ungarn nicht crrgutreffen sind. Erweiterung des Postanweisnngsverkehres mit Deutschland. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft teilt mit, daß mit 1. Mai amgefangen alle Postämter mit Tel-eigrapihenbetrieb und alle Postämter am Standorte eines selbständigen LÄegvaphenamtes zur Annahme von Postanweisungen nach Deutschland (einschrieWch Saar- und Meurslgebiet und Freie Stadt Danzig) — derzeitiger Höchstbetrag 30.000 Mark — ermächtigt sind, während bisher die AnnaMe solcher Anweisungen aus die größeren Aemter beschränkt war. Visagebühren für Reisen in t>fe Schweiz. Das Gremium der Wiener -Kaufmannschaft teilt mit, daß die Gebühr für die Ausstellung eines VHums für den Zeitraum von drei Monaten 15 Schweizer Frvnken, für den Zeitraum von sechs Monaten 30 Schweizer Franken beträgt. Poknsschs Kohlen für Italien. Aus Warschau, 16. d., wird gameldüt: Mätterm-Munigen zu-folge intwessieren sich in der letzten Zeit MMänder und Genueser Firmen für den Kohlenexlport aus Polen. In Mailand weilt gegenwärtig der Vertreter des framzöfisch-lpMmfchen Kochlenkonzerns in Oberschllesi-eu, der größere ÄbschNlisse auf Kohlenilteifemlugen für die italienischen Gtaatsbahnan getMgt habe. Der Kohlentransport aus Pollen nach Italien soll auf dem Wege über Deutschland erfolgen. Zwanzigfache Erhöhung der türkischen Zölle? Wie Reuters Bureau aus Konstiantinöpell meldet, hat der Rat der Kommissäre beschlossen, die Zollgebühren rni das Zwanzigfache M erhöhenfür aus Ländern stainmiende Waren, welche türkischen Erzeugnissen keine Reziprozität Kugeftchen. Wiener Börse. Im Gegensatz zur Tendenz der Vortage hat die gestrige Börse «eine -durchwegs abges chwächte Haltung an den Tag gelegt. Es scheint, als ob dies die Reaktion auf die allzu lebhafte Bewegung der ft.üheren Tage sein würde. Die Berussspekulation suchte die überreichen Gewinne, die sie im Verlauf der Kursrevolutioren der -letzten Zeit erlangt hatte, zu realisieren. Auch das PrivatpMikMn ist nicht wie sonst; an seinen Papieren lange haften geblieben, sondern versucht, sich ebenfalls zurückzuZichen mrd dabei die Gewinne einzuheimsen. Diese Gewinnreälifationen haben eiv größeres Anbot zutage gefördert, was natürlich ans die einzelnen Kurse drückte. Die lebhafte Devisenbewegung m Berlin, die eingelangter» Nach-- richten über den Mavffturz bewirkten eine gewisie Zurückhaltung, ' da von mancher.» Kreisen der Befürchtung Ausdruck verliehen wurde, daß im Falle eines tatsächlich andarrernden Sturzes.der Mark ähnlich wie im Hssvbst des Vorjahres auch jetzt die Spekulation ihr Schwergewicht auf den Berliner Markt verlegen dürfte und dadurch die Lebhafti'gkert des Wiener Marktes starke Einbuße erleiden würde. Wenn auch die später aus Berlin einlangenden Nachrichten ' ■ fc;;' ' 20. April 1923 Sette 7, von der ernstlichen Msicht der Reichs'bank, die Mark nicht! -weiter sinken zu lassen, berichteten, so konnten sie doch nichts da's allgemeine Urteiil Wer die Devifenvorgänge aarf den» Berlir.er Markt wesentlich beeinflussen mnd mahnten zur Zurückhaltung. Diese Umstände bewirkten eine entschiedene Verflaunng, wozu auch noch die Anzeichen einer be-' ginnenden Geldknappheit sich bemerkbar machten. Es; wird von manchen Kreisen befürchtet, daß die Geldfbüssigkeit nunmehr ihr Ende erreichen und anläßlich des großen Geschästsumfarges eine gewisse Versteifung des Geldmarktes zur, Folge HMen könnte. Dies übte ebenfalls einen Druck auf die! Strnrmung. Trotz alledem kann noch lauge nicht von einem deutlichen Dendenz-mnfchwung gesprochen werden. Die ganze Situation könnte eher als eine merkliche, Abschwächung der Kurse angesehen werden. Im Gegen-! satz zur allgemeinen Haltung waren drei Papiere besonders! gefragt, weil für diese neuerlich große Kaufaufträge aus! Paris oingelangt waren, welche es verhinderter», daß auch hier! ein abschwächender Kurs eintritt. Außerdenr wurden auch die! HoHerr-Mtien besser bewertet. Hier wirkte das Gerücht mit,! daß die Majoritätsabsichten des bisherigen Konsortiums j durch die Verweigerung der Zuftimmung zur Vermehrung! des Mtienkapitals von seiten der österreichischen Regierung! zunichte gemacht würden. Cs scheint, daß dieses Gerücht keine! Berecht-igur.'g besitzt, mit Rücksicht daraus, daß es feststeht, daß! . in den nächsten Tagen die Ausschreibung der Mvienvermeh-j rung tatsächlich durchg-eführt wird. Und wenn auch von in-! teressierter Seite solche Wien stärker Ms' dem Markte ge-! nommen werden, so läßt dies Mr Ms eine günstigere Beur-! teilung der Situation dieses Unterr.ahmens schließen. Esprofitierten Hosherr 42.000 K. gegenüber dem Vortag, um nach-! börsl-ich wieder 20.000 K. einzubüßen. LändevbankMien stm-j gen um 24.000 K., Waagner-Aktien stiegen um 23.000 K. Bei! bei-den Papieren zeigten sich stärkere französische Muse. Die! leitenden Spekulationspapiere hingegen büßten durchwegs! 10.000 bis 20.000 K., von ihrem vorgesiri-gen Kursüvert ein. So! verloren Oesterreichische Kreditanstalt 16.000 K., Ungarische! Kreditanstalt 46.000 K., Depositenbank^ 3000 K., Niederöster-! reichifche Eskompte 6000 K. Die ungarischen Kulissewerte waren niedriger mit Rücksicht daraus, daß die Budapester: Kontermine ihre Deckungen schon vollzogen -und!daß sich keine neuen KMMrchten mchr auf dem Markte zeigten. So verloren RimamurMyer 5000 K., Salgo 40.000, Staatsbah» 1000 K. > Im SchrMken war der Verkehr unregelmäßig. Die Ver» füguug der Sensale, daß sie infolge der unliebsten Vorkommnisse der letzten Zeit nur -bis haW 12 Uhr Aufträge zur Durchf-A)rung übernehmen, hatte den Verkchr ungünstig beeinflußt. Bc>n Schrankenwertm verloren errzelwe Transportwerte wie Navigazione 66.080 . K., Adria-Wien 110.000 K., Nordbahn 400.000 K. Von den Bevgwevksäktien verloren Brüxer Kohlen M.000 K. Auch Ms dem EisemnaE trat eine rückläufige- Bewegung zutage. Krainische Eisen büßten 84.000 K., Prager Eisen 100.000 K. ein. Von MäschinenwertMl verloren Hutter und Schrantz 10.000 K., Brunner Maschinen 24.000 K. Von den Petrol-euwwerten stiegen Apollo um 20.000 K., Galtzia um 40.000 K., Naphtha um 200.000 K., wie sich überhaupt in Petroleunvwerten eine steigende Tendenz bernerkbar machte. Bezugsvechte: Bank MalopolAi 4600, Hermes 18.000, Kompaß 6500, Caro und Jellinek 4000. Auf dem Anlagemarkt war der Geschästsmnfang sehr gering. Die ischecho-siowakischen EiseWahnMigationen gäben (int Kurse nach. , (63. Fortsetzung.) Mtl M,h Roman von Disraeli (Lord Beaeonsfi-eld). AuS dsnt Englischen übersetzt von G, Unna. „dc-ein, nein! Besetzt dort das Tor. Wer sagte doch, baß sie Feuer .davor mrzündeten'? Es ist wahr. Wir müssen einen Ausfall machen, wenn's zum Schlimnsten kommt und wenigstens wie tapfere Krieger sterben." ,A Asriel, Asriel!" „Herr, die Truppen strömen von allen L>a* Stadt herbei." „Es ist Asriel!" „Nein, Herr, es ist nicht die Leibwache. Mir scheint, es smd Scherirahs Krieger!" „Hm! Ich weiß nicht, tvas alles dies -beideufett soll, aber Verrat ist es, schändlicher Verrat, das ist gewiß. Wo ist Houaiu?" ' ,Dei der Königin, Herr." „Wohl! Was ist das für ein Nus-.-. „Es ist der Bote, den Ihr zu Asr!.- ' aß für ihn!" ' „Nun, wie ist's, Bursche?" „Herr, ich konnte die L-eiAvache nicht ev.eich.;:." „Sie nicht erreichen! Gott meiner ''n\>5 hinderte dich daran?" „Herr, ich -wurde gefangen!" „Gefangen? Bei dem Donner des Sinai, uuir denn Krieg? Wer nahm dich gefangen?" „Herr, sie .haben deinen Tod awsgevufen!" „Wer?" . „Der Rat der Aeltesten. So hörtd ich weni ch tbidan, Zalinimma. . ch „Rebellen mrd Hunde! Wer sonst noch?" „Der Hohepriester!" „Ha, stcht es so? Phavez, hole mir etwas zu trinken. Hstzs wahr, daß Scherirah sich mit iX^ifeu verbunden, hat?" „Seine Allannfchaft u-mzingelt das Serail. Keine Hilfe 'kann uns nahen, wemt sie sich nicht durchschlägt." „O, wäre ich nur mit meiner braven Leibwache dort! I feigen 'Buben! Haltet aus, haltet aus, ihr Treuen! Es ist * ha'otes Stück Arbeit, aber einige von uns werden sich später darüber fveuien. Wer heute treu und tapfer Alroh beisteht, - sollmorgen alles haben, was fern Herz begehrt. Fürchtet euch nicht. Ich ward dazu nicht geboren, in einem Bürgerausstande zu fallen. Mein Leben ist gefeit! Also drauf los!" 6. ,/Neh' zu dein Kalifen, morn guter Honaiu, ich bitte dich, geh'! -Ich kann es schon au-shalten, aber er bedarf deines Rates. Bitte -ihn, daß er sem kojstbares Leben nicht der Gefahr ausfetze. Die Bösswichter! Asriel muß bald hier sein. Was meinst du dazu?" „Es hat kerne Gefahr. Ihre Pläne sind schlecht^ ange-- legt. Ich (habe diese stürmische Nacht längst evlvcrrtet und bin daher mehr aufgeregt als beu-muhigt." „Ich bin es, auf die sie es abgesehen haben. Ich, die sie hassen! Der Hohepriester auch. Ja, ja, ich habe imnrer geahnt, daß dem stolzer Bruder, guter Honaiu, nicht! ruhen weide, bis er mich von diesem Throir gestoßen oder' meinen verhaßten Namen aus unseren -JahrWchern mit meinem 'Herzblut gewaschen habe. Böser, böser Iabastor! Gleich von Anfang an zürnte er wir. Ist er denn 'tvirklich dein Bvulder, Komin?"' ' ,^ch Lenke nicht gem darmt. Er strebt aber noch mach etwas anderem als nach deinem Leben. Die Zeit wird Uns mehr lehren als alle nirfere Gedanken." 7. - Die Beststigungen des Sevails widerstanden allen Anstvenguilgcu der 3iebellen, Scherirah blieb in stimm Standquartier mit seinen Truppen unter den Waffen und -rief die K-eike Schar wieder zurück, die er anfangs abgestndet hatte, ieHensowcchl um den Gang der Sache zu beobachten, als mn Midan Kl unterstützen. Asriel und Jthamar überfielen mit ihren Tvitppen dessen Nachhut und bei Ta>gesanbvuch. war eine Abteilmcg der Leibwache über den Fluß gekorn-men, dessen Beivachung Scherirah anvertraut war und hatte sich in den Palast geüvorfen. Alroy machte.null an der Spitze dieser frischen Truppen einen Ausfall. Seine -A hast gewesen war. Midans HeeresabteLung focht mit der! Verzweiflung, die ihr zukünftiges Schicksal mit sich brachte.- Das Blutbad war furchtbar; ihre Niederlage vollständig.! Sie kämpften nicht länger in Välssen oder nach einem fest-! gesetzten Plan. Nur daran -dachten sie, sich zu retten oder! wenigstens ihr Leben so teuer wie möglich zu verkaufen.- Einige entflohen, andere zerstreuten sich. Noch aridere setzten! sich m Häusern fest und einige besssttgten sogar den Basar.! Me Schrecken des Krieges wurden nun in den Straßen ent-! fesselt. Die Häuser standen in Flammen, Bkrt floß irr': Strömen auf den Plätzen. An der Spitze e-we Schar von! Getreuen kämpfte Abidan mit solchen: Mut, daß er eines! besseren! Erfolges wert gewesen Mve. Endlich stand er allein, : nur van. feinen Feurden umringt. Da lehnte er sich! mit dein Rückän an ein lGebäude in einer engen Straße, wo! die Menge seiner Gegner ihnen selbst nur hinderlich werden, konnte, und die drei vordersten sielen von stimm unwider-- stehlichen Schwerte. Plötzlich gab die verrammelte Tür dom! Andrang der Menge nach. Abidan floh die engen Treppen; hinauf und bei einem Absatz wandte er sich schnell um und; spaltete dem, der ihn zunächst bedrängte, den Schädel. Nun! wälzte er den Nachfolgern (den gewaltigen Leichncun ent--; gegen und verzögerte' da-durch ihre Verfolgung; er selbst: aber [türmte vorwärts und gelangte auf die Terrasse fce§: Hauses. Drei Krieger der Leibwache folgten chm, als er von Terrasse zu Terrasse sprang.. Der eine, mit einem Wurfspieße -bewaffnet, schleuderst diesendem Heerführer! nach. Die Spitze verwundete Abidan leicht. Schnell riß er sich den Spieß aus dem Arm mcd schleuderte ihu zurück in das Herz seines Eigentümers. Die zwei anderen, nur mit Schwertern bewaffneten Soldaten . drängten inrmer näher. Endlich kam er auf die letzte Terrasse in einer Masse von Gebäuden. Da stand er an dem Rande eines Abgvundes. Er schöpfte -wieder Atenr. Jene nahten ihn:. Erverwirrte sie durch schnelles Wechseln seiner Stellung. Plötz--^ lich aber schwang er mit bvwundernAvüvdiger Geschicklichkeit sein Schwert kreuzweise über die Schenkel seines hinteren Feindes, so daß er laut arffschreiend zu Boden sank. Dann stürzte er sich ans den vorderen, packte ihn und-schleuderte! ihu auf die Straße hinunter, wo er zerschellte. Eine Falltür! bot sich jetzt de'.!: verzweistlnden Auge des 3UIv!Tcu dar *