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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-15 · Heft 1498 (15.4.1923) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1498 (15.4.1923)
Date
1923-04-15
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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wfwy.w'-wy. Men, Sonntag 1 Auf, Ätz beiden Seitenläufer etwas schwächer. Im Ausittff befviÄrigte Las Jnnentvio, wähnend vie FWMtürmer chre Aufgabe nicht lösen konnten. Nach einem Mißverständnis der Hakoich-BerteWgung kann Rindleraus nächster Nähe einsendür. Bald darmü erzie-lt Poltzk mit scharfem Schuß, den Ausgleichstreffer. . Nach guter Vorarbeit des linken Fmgel- Mrmers erringt Wolsensohn die Führung. In der Merten 'Hälfte schießt Pollcck zweimal an die Stange, ein gefährlicher Vorstoß Kindlers geht knapp neben das Tor. §mapp vor ^Schluß Mt ein Schuß Wolsensohns an die Querlatte. Das ffaire Siel hatte in Herrn Zwicker ' einen ausgezeichneten 'Leiter. Wiener Vereine In der Fremde. Wacker tritt heute ohne Röscher gegen Makkabi -m Brünn an. Mit Rücksicht darauf, daß die Wiener erst heute früh die Reise angetve'ten haben, «ist es leicht möglich, ^daß der «jüdische Brunner Verein über die ermüdeten Wiener die Oberhand bchält. Simmering trägt zwei Spiele gegen Sturm irr Graz ES, Die Wiener weichen Mühe haben, ehrenvoll abzuschnHiden. Der Wiener SpovMub weilt ebenfalls in Graz, wo er den G. A. K. besiegen dürfte. Die Wdmira tritt in Olmütz gegen den tschechischen S. K. Olomouc «an. Die Wiener Unarten, falls Isie ihm Gegner unterschätzen, eine unangenehme U«üervcrschu«ng «Leben. Die Vienna absolviert ohne Blum zwei Spiele in Agram. Ihre Gegner sind Hasik und Conoordia. LDie Döblinger werden Mühe haben, den Wiener Sport würdig W vertreten. , Die Alnateiwe dürften auch ohne ihre Teamleute mit dem >1. S. K. Bratislava in Preßbnrg fertig werden. Sie Meisterschaft. Die Vereine der unteren Klassen bringen heute vormittag zahlreiche Meistvrscha'stSjpiefö zur Austragung. Zweite Klasse Süd. Germmia—S. S. V. <10 Mr, Simmeriinzer-Platz), Mich. . Zweite Klasse Nord. Red Star—Mue War <10 Uhr, Sturm 19d4-Platz), Nvubauer. Dritte Klaffe West. Eine schwere - 'Krise hat die Kadimah momentan durchzumachen. Durch Spie-lerabgän«ge, Di§«csü«aliftkati.Meu, Ver-!letzuu«gen eMbön sich schlechte Refulltate, «die die Mannschaft 'ganz aufftecken ließen. Auch in der Vereinsleitunn ist nicht alles zum besten bestellt, so daß die Mßerifotze überall eintraten. Diese KHe hat es auch bewirkt, daß die Ma-nnlschast von der vieoten Stelle bis auf die drittletzte mrücksanN und so cvnWch in Gefahr kommt, die TwittWasMeit zu verlieren. 'Heute hat der jüdische Verein um hallb 11 Uhr auf «dem Jed- «lersidorfer-PNatz d-ve St. Veiler Sportfreunde put Gegner. iDer AusWng dieses Spieles hängt .ganz «davon alb, in welcher nroralischen Verfassung die Blau-Weißen spielen. An Spieili stürbe steht die Kadimah sicher nichts gegen ihren Gegner zurück' Wenn die jüdischen Spieler mit voller Auifopferurm kämpfen, «dann müssen sie siegen. Der Sieg dürfte dann auch für sie das Ende der Krise und damit einen nEMcherr Aufschwung bedeuten. Schiedsrichter Salomon. Weitere Spiele: Phönix—Neptun (halb 11 Uhr, Ä nvannsdorfer-Platz), Natter; Ober°St. - Beut—Meidling «(halb 11 Uhr, LalMTer-PI«atz), Schilvsiinger; M. A. K.—Weiße Elf <Mj 11 Uhr, NichvIliM^Mtz), Bruckner; Wieden—Rekord (haW 11 Uhr, MeMlimMr-Pbatz), FviM; M«nM«us-Nvr« mania« (10 Uhr, B. A. S. 16-Platz), Brauner. Werte Masse West. ErhMche Fortschritte hat in der letzten Zeit «der JMsche FußbaMlub gemacht«' die Mannschaft ist nicht nur härter, sondern auch spieiltechmfch besser geworden, was auch in den zuletzt erzielten Resultaten zum Ausdruck kommt. Heute hat der jüdische Verein gegen Anstria zu spielen, gog«en den er doviges Jahr 0L verlor. Der Sieg des I; F. C. ist diesmal wcchrschvi'Mcher. Das Spiel findet um ,HM 1 Uhr <tntff dem Freiheit 18-Platz statt. Schiedsrichter Folger. Weitere Spiele: Furturm—Baumgarten (halb 9 Uhr, Sturm 14-Platz). Färber; Mauer—Wr. S. B. <10 Uhr, Mauer-Matz), Wagerer. Fünfte Klaffe West. Mit RevancheaLsichten tritt Men-orah gegen Qstibcchn an. Das Spiel der HerWsaison verlor der Mische Verein am Diifch 3:0. Es ist aber sehr stMglich, ob die Blau- Weiißen heute st«egr«e>ich bleiben. Das Spiel! findet um 10 Uhr a«uf dem OfGahn^Platz statt. Schiedsrichter Penz. Weitere Spiele: MatzleinsKorf—Westlbiahn OaW 11 Uhr, Lycm-Plliatz), Kohn; Zentralverein—D'mos (halb 11 Uhr, Viktoria 31«iPiatz), Mayerhofer. Meiftrrfchllft des Mische« Sportümlmndes. Um 8 Uhr treten auf dem Haikoah-Pllatz Jli«genldibund .Urch CherwIH m. Während Ghemih fein erstes Meisterfchaftssspiel f'i«egVvich bestreuten konnte, unterlag elfterer Verein gegen die Bamn^rtner Hakoah. Der Sieg Mevntlhs «ist wahrjschÄulicher. Sch«rchsrichter Posauner. HafchÄton und I. S. C. treffen um 9 Uhr «aufeinander; in diesem Spielte ist der Ausgang völlig ungewiß. _ Kadimah. Der Sport- und G«efelltzkeitsverei«n Kadimah hielt Donnerstag eure Spielorversamntlung ab, der der Präsident des Jüdischen Sportverbandes Direktor SpiMer, und Fritz Baar beiwohnten. Nach dem einleitenden Referat des Vorsitzenden entwickelte sich eine leibhafte Debatte, in der «die verschiedenM Mißstände beleuchtet wrnden. Fritz B«a>ar hielt* eine längere Rede, in der er folgendes ausifityrte: * „Es ist kein Grund vorhanden, von einer ,-Stunde der Not" zu sprechen. Die starke Beteiligung an der heutigen Sitzung ockvem, «daß der Verein geisund ist. Von einer ^.Stunde dev Not" bonute mau mr dann sprechen, tve«nn Ihre Mtglieidev sich zur heutigen Sitzung nicht vingeifundm hätten. iWas ist der Kadmiah eigentllich' widevfahreir? Sie hat^ in letzter Zeit mehrere Wettspiele verlöre y. Ich bedaure gleich Jhirm die spovtlich«en Mißevfolige, doch quelle ich ihnen nicht imÄhr Bedeutung bei, als ihnen zuikommt. Es ist nicht Gndizweck der jMschen Spo>rtvereitre, Höchstleistungen zu erzielen. Wenn «Kadimah selbst in eine niedrigere «Klasse absteigk, Dörmen «Sie höchstens von einvnr sportlichen RüMchlag sprechen. Der jBÄtand des Bweines, und das ist das WeiseniAche, erscheint >mw auch danu ' nicht gefährdet. Wir find aber heute noch Mcht so weit, daß Ihr Barem sich bereits mit dem Verlust «der Dvii'üblasMeit befreunden nmß'te. Die Kadimah hat noch «mehr als ein «halbes Dutzend Meisterschaftsfpiel«e ausAitraaen. >Sis kmm demnach n«och genügend Punikte erilangen, u'm oer Ewp DegradierMg zu entgehen. Mr haben den rlchti«gen mt wahrgenomm-en, nur ulte Uebelstände zu behebett, wodurch künftige Erfolge gewähvleiistet find.' Sie ntüffcu sich Darüber klar werden, -daß der Ausschuß «die Btatches it-icht ge- Wieneri Mvetzerrztzttungtvinnen kann. Diese Au'sgabe Mi«egt den SpielMt. Die. Tatsache, daß dieselben .aktiven .Sportleute, im .vergangnen HeM vtzu Sl«egzu Sieg Mschritteu sind; die heuer'nur Mißerfol«ge aufznweisen hoben,' erscheint mir merkwÄrdig. Ich kann nicht annehmen, daß 'das Können der Spieller" sich im Zeitraum tven«iger Monate derart verringert hat. Ich bim« der Ansicht, daß fotzende UebeMnde die Niederlaigen herbeigeführt halben: 1. «In «der Kampfmauuschaft herrscht Uneittigkeit; 2. den Spielern, mangelt es an KMUpfgeist; 3. die Spieler obliegest keinem ernsten Training. Diese Mißstände können Sie bei gütem Willen aller beteiligten Faktvwn aus eigener 5tvaft btheben. Der Jüdische Sportverband wird Sie sicherlich auf das tatkräftigste unterstützen, doch kann auch er nicht für die Kampftnaunschaft «die SpE gewinnen. Die Ihnen zugedachte HAfeloistnug wird dahin gchen, daß wir Ihnen einen tüchtigen Tminingsleiter beschaffen werden. Weitexs versprechen wir Ihnen, ^ortleute ausfindig zu machen, die. die verwaisten AusschuWelleu «ausfüllen werden. Wenn die - Kampfmannschaft dcnm Disziplin hält, dann werden sich die so herß ersehnten sportlichen Erfolge einstellen." Anschließend 'daran führte DireEtor Spiegler sMenides aus: „Der große Fehler aller jüdischen Mannschaften besteht darin, daß sich die Spieler svorMch selbst Überschätzen. Dre Gegner werden oft nicht ernst genornmen, 'wodurch sich Hanz unerwartete Mßerfolge einstellen. Die erste Mederlage wirkt ungünstig cmtf die Moral der Mannschaft, was zur Fotze hat> daß sich Krisen «einstellen. Die «gesamte fülbische S«pori«bewegung hat derzeit rwch keinen Grund, sich auf ihre Erfolge etwas ernztMden. Die Juden machen rmgafähr 15 Prozent «der Wiener Gels-ckmtbevMevu-ng Ms. Vergleichen Sie die ZW der jüdischen Sportveveine «mit der der anderen Klubs, so werden Sie erkennen, wie viel die jüdische Sportbewegung noch uackWhol-en hat. Die Tatsachen, daß der jüdische Sport .jünger «ist. als der der andsverr Völker und daß viele Juden in gemischten B«eroinon. tätig sind, können wohl als mildernd ins Treffen geführt «werden. Sre ändern aber nichts «an der Tatsache, daß vie Mdische Sportbewegung weder quaritiiativ noch qualitativ die Sportbewegungen der anderen Völler noch nicht «erreichtbat." DiveAor Spiogler machte dann konkrete Vorschläge, wie die Mißstärcde zu behÄbeu sind. Die Reden-der beiden Prominenten «Führer der Mdischen SpoVÜbewöWttg wurden mit gwßem Beifall aufgenommen.! Der Vorsitzende verdolmetschte noch die Anfuche-n, die die Kadimah an den Jüdischen Sportverband stellt. Schließlich wurde beschlossen, daß am kommenden Donnerstag die Beratungen, an venen Direktor Spiegler (iJüdischer Sportverband), Dv. Körner, Aviur Baar (Hakoah) emd Fritz Baar teilnehmen werden, «ihre Fovtsetzun«g finden. Kreisleitung. Morgen Montag, abends, stndet pünktlich um 7 Uhr im Hakoah-Klubheim eine atrßerordentlich wichtige Besprechung sorgender Mitglieder der Kreisleitung statt: Direktor Spiegler, Dr. Schrffmann, Lauser, Horowitz, Juhn,. Tysser, Stengel, Metzger und Basch. Jüdischer Sportverband. Morgen Montag fmdet um 8 Uhr abends im Hakoah-Klubheim eine Vollversammlung der Verenrsvertreter des I. S. V. statt. Jeder Verein hat einen Delegierten zu entsenden. Oesterreich—Italien. Zugänge zu den Sitzkategovien: «Kurve No«kd: Eingang Tor 6; 'KuMe Süd: Eingang Tor 1; A«ven«asitze «und Menalogen: Ein«cM«g Dor 4 (Zugan«g nur durch dre GertNichgasfe, Straßenbahtstinie «37, Haltestelle vor der Endstation); TrM-mnsitze und Rampensttzö: Eingang Tor 2 und ö; Stehplätze: Lei allen Toren. Die Schwedischen Kampfspiele 1923. Während der Schwedischen Kampsspiele in Gothenburg vom 1. bis 16. Juli wird alles gemacht werden, was die Arbeit der Prelle erleichtern kann. Das Organisationskomilee hat bei der Königlichen Telegraphendirektion die Errichtung besonderer Telegraphenstationen auf dem „Slottsskogsvallen" (Göteborgs Neues Stadion) und bei der Schwimmbahtc bei Langedrag (Schwimmstadion) beantragt. Zu diesen beiden Punkten wird auch eine Reihe Extratelephonleitungen gezogen werden. Mehrere Zeitungen werden ihre eigenen Linien besitzen. Diekönigliche Eisenbahndirektion bewilligt in gewissen Fällen ausländischen Joumtalisten, welche die Spiele besuchen, freie' Fahrt auf den schwedischen Staatsbahnen. Hiedurch wird es namentlich den Zeitungen des Kontinents möglich, ihre eigenen Vertreter nach Gothenburg zu senden. Es verlautet, daß das. Organisationskomitee Vorbereitungen trifft, mehrere hundert ausländische Sportjournalisten zu empfangen. Ein großer Teil der führenden Sportzeitungen Europas hat bereits ^cessekarten für die Schwedischen Kmnpfspiele bestellt. Die Nordische Presse wird natürlich ganz besouoers zahlreich vertreten sein. Während der Spiele werden die anwesenden Sportjournalisten vom Klub der Schwedischen Sportjournalisten zur Beratung von gemeinsame Interessen betreffenden Fragen zusammengerufen werden. Eine derartige Versammlung, wie sie bisher offiziell noch nicht abgchalten wurde, wird natürlich große Bedeutung haben. Zu Pressekommissarieu sind Herr Dr. Gösta Rahm 'und Herr Redakteur Karl Linde ausersehen worden. Der I. A. C. bringt heute u«nr 9 Uhr vo«rmitiagZ auf dein N«euba!uer-Pl«atz «e>in Freurldschaftsfpiel gegen Verra zur Au§- tvagung. Hertha trägt heute ein Propa«ganÄaspie!l in Kortueuburg ans. . Budapest—Berlin. Die Bruttoieiiurmhmeu dieses Städtekampfes, den, w«ie rroch in Erinnerung fein dürfte, die Berliner 2:1 gewannen, betrug 85 Millionen österreichische Kronen. Als Meiitzew'inn hatte der Wrgarichse Veübcvnd 13 Millionen österreichische Kronen (!) zu verzeichnen. Der F. I. F. A.-Kongreß findet zu Pfingsten in Genf statt. Wie wir erfahven, weitzen Fvankreich und Belgien ihre Vertreter ebenfalls ent,stunden. Aus Anlaß des Kongresses veramsta«ltet Servette (Genf) «ein interMtMMles Futziballfpiell, für das Tövekves (Brrdapest) als Gegner vcrpij!licht«et trmrde. . Die jüdischen Bereine «werden ersucht, ihre WettspieW-richt-e mo-vgen Montag bis längstens HM 9 Mr -vormi«tt>ags «in die Dmckevei Sdsrnnrann. 9. «Bez., lUnivevsitatsstraße 8, zu schicken. Oesterreichlscher Fassball-Bunö S^ortplsitgc Hohe Warb Linie 37 bis Perntergasse, Linie 36 bis BarawifczLagasse, dann Josef Friedigasse, Stadtbahnstation Heiligenstadt, n « ix« ■■ dann Schulweg «it». «,■■-■,tnT. ,, Heute den 15. April 1923, y25 Uhr nachm. * * i " K » 1 ' ' ' . -- - .-.v - '' .,v' ij - _ 15. April 1923._ getfe ’il» , . Hocketz. Sie Hoiiehspiele der Sxforder Studenten io Wien. . Die Wett«spiele, die die Mitglieder des «UM>erHith Oeeastonals Hockey Elub heute und «morgen in Wien -rustvageu, werden «nicht bloß ein überragendes «sportliches, sondern auch ein außergewöhnliches ge>s«ell«schafMches Ereignis darsbellen. Seit der Vorkr iegs zeit kommt di«e erste enAische Sportmannschaft nach Wien und damit muß der. so lange untevbvochene Sport- Vevkchr Mischen England und Oesterreich als wieder «cvufge-! nommen bcitrachtet werden. Daß dem Besuche der Engländer auch seitens uns«erer Regi-evirng die «gebührende WinLigung ztr-j teil wird, «erhellt «aus d em Umstande, daß der Bundespväsident: Herr Professor Dr. Harnisch idem heute um 11 Mr ivormftta-gss auf dem Athletiksp-ortplatz im Prater stattf-indenden Match der: Oxforder Sbudeniten gegen den W. A. C. beiwohnen wird. Auch \ der Gesandte Englands, Wers Douglas, samt Gemahlin rrnd i «Konsul Cassels samt Gemahlin sowie «nvehmve Herren der Ge--, sandtschcrft und zahlreiche- MMteder der englischen Kolonie werden bei dem Wettspiele anw-esend sein. Montag abends «gibt der W. A. C. den Oxfordcr Strkdeniten im Hotel Meisl und «Sck>a«dn ein Bankett «und Dienstag rMchnnttags sind die Hockeyspieler beim englischen Gesandten zu einem Tee geladen. Die Oxforder Studenten werden in Wien zwei Wettspiele austragen. Das erste heute, 11 Mr vormittags, gegen den! Wiener Mhl«sbcksportÄnb, das zwei-te Montag, halb 6 Uhr nach-! mittags, gegen V. f. B. Beide Wettspiels finden «auf dem lAthle-! tiksporlplätz «im Praider statt. Vor dem sonntägigen Match gegen« die Engländer trägt die Hcckocch «ein Spiel gegen den gegeuwärtigj . stärksten Verein der Tsch-eckw-Slowaker, den Brüu«wer Sport-! klnb, aus. Begimr 10 Mr.! Der W. A. C. hat eine willkommene Verstärkung dadurch! erhalten, daß feine Leiden Mitglieder Vlchts«chein und Neudövfer,! die gegenwärtig in Frankfurt am Main wohnhaft und stäMgj für den dortigen Sportklub Frankfurt 1880 tätig sirch. nach« Wim eilten, um ihren Verein in dem schweren «Kampso «gegen« die Engländer zu unterstützen. Der W. A. C. wird den Eng«, ländern in folgender Aufstellung entgegerrtvoben: Tor: Licht- «ichein. W«ert«eidigung: F-. '-Rcvi, P. Groß. Deckung: Bertoud, H.: Brück, W. Brück. Angriff: Gerhardus.' K.^Nevi, Thiesch„ Neu-« dörfer und Heinze. Diese Mamns-chaft ist für kon«tineutale Verhältnisse außer-ordeMich stark imd man kann von ihr, wenn «sie auch g'sgen die englischen Studenten «s-elbstveirständl-ich keine Siegeschäneen ha«t. doch erwarten,-daß sie imstande sein.«wird, die Gäste zur Entfaltung ihres ganzen Könnens zu zwingen. Es stcht somit ein spannender «und inievessawter Kampf bevor, bet’ dem die Wiener sicherlich alles , daran setzen werden, um sich« chrenvoll zu -bchaupten. ' 1 : Die Hakoah, welche vor dem Spiel Oxford—W.- A. C. um! viertel 10 «Uhr gegen den Meister der Dschecho-Slowaker, den« Brunner S. C.. autritt, trifft glei«chfalls große Vorlbieireitungeu;« um für die «in Brünn erlitteade' 2:1°Nväderlage' Revanche zu! uehinen. Die Hako-ah wird mit ihrer derzeit stärksten Mannschaft! das Spiel «bestreiten: Max; Landesmann, Weil;. Weinwurm,! Wald, Neumann; Lehrfeld, Nossig 2, Dr. Kurzmann, Rosen-! «feld, Nossig 1. Wir rechnen damit, daß die Hakoah eineu knappen! Sieg erringen wird. __ Leichtathlet». Die internen Klubkampfe der Heckoah lbaginnen heute um 10 Uhr vornrittags auf dem Krieauer Sportplatz.' Ein Ansäuger-Meeting dringt heute der Oe. 8. B. um halb 10 -Uhr vormittags ans dem W. «A. F.-Watz gur Austragung.- ' ' Dos Meraner LeichtathlettkproZramm. 22. April: 30Ü Meter iirter-irational. interne Konkurrenten. des Be«zi-r!kes Venedig, drei Wettbewerbe 109 Meter, 800 Meter, '6000 Meter (Ländrrtampf). Die Italiener -nominierten für den Lä-nderka«mpf die vorjährigen Meister Zucca (100 Met«e«r), Cominotto (800 Meter)^ Am«bro,s«ini (5000 «Meter). Jrnbach, der Schweizer Kurzstreckerweister, startet zu Pfingsten beim Meeting des «M. «A. E. (Budapest). Am ersten «, Ta«g bestreitet Jmöach den 209 Meter-Lauf und am zweiten Dag «gcht der Schweizer «im 100 und 400 Meter-Lauf <m den Start. Am «dr iften Tag läavft Jmibach überdies die 360 Meter- Strecke. _ M«ge«. Einige Ringer und Boxer der Hakoah nehmen heute ■ i« SteinanMn-ger an Konku«wenz-en teil. Lumen. ivchmlLnrnen des Mcckkabi 9. Der Meste Wiener jüdis^r Turnverein veranstalwt heute um halb 8 Mr «albercds nn Sophiensaal ein Schauldurn-eu. Die Schauturnen des Makkabi 9 zählen M den besten turnerischen und aasellischaMchen Veranstaltungen. Es ist zu erwarten, daß sich nicht nur die Turn-, sondern auch die Sporiinteresse-nten beim hvuttzen Schauturnen einfiuden werden. Die Tmnmeisterschast von Ungarn findet heute «in- Budapest statt. Der B..A. C. tritt mit seiner gesamten Durnriege an. __ TomM Md Mvterfdott. Aormg Jewish Sporting Club (To-uristensektion). Heut« SonNtaq GanztagsauSflug auf den Anuinger. Treffpun-lrt 9 U«hr Südbähnhof. Führer Rosenchal. Aus den Bereiueu. - H e ch a w e n. Leichtathletiffektion. Heute Sonntag auf «deln Hakoah-Platz Training. Aufnahmen täglich im Wiener Ring-Cafe, ch. Bez., Stubenring 18. — Ping-Pong-^ektion. Unsere Berelnsmeisterfchaft wird Montag im Vere-insheim (Wiener Ring-Cafe) fortgesetzt. Nachmeldüngen möglich.'Zuseher sind gerne gesehen. — Heute im Cafe Stadftheater, 6. Bez., Albevtgasse 39, Bunter Abend mit erstklassigen Bor. trägen und anschließendem Tanz. Gäste willkommen/— Touristensektion. Ausschußsitzung Dienstag um viertel 9 Uhr im Wiener Ring-Cafe. Wichtige Tagesordnung. Die Ersatzwahlen er«ga!ben die Herren Fuchs und Kollmann wls Revisoren«. ~ I. A. C. Heute um 9 «Uhr Frenndscha«ftsspiell ge.grn Veritas auf dem Ncubäuer-Platz. Abends gesell!«ge Zusam«uroniku-nft im Wubherm, Eafe Baldiahof. Dienstag um 8 «Uhr Ausschutzfitzung. Es iveriden alle AusschußuMKieder gebeten, M erscheinen. Noung Jewish Sp orting Club. Schwiinmsektion. Unsere Trainingsabende sind auf Dienstag verlegt worden. Neuanmeldungen sind zu richten an das Sekretariat,- 8. Bez., Alserstraße 15. Cafe Schlösselhof. Evort-Meffaks«. Jugend. Adir. Z-u-k^k» verspätet enrgelangt.

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