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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-14 · Heft 1497 (14.4.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1497 (14.4.1923)
Date
1923-04-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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'™~~^n-^™,--T'rH'~"T^n'TiniTp'TrrrT^ €Wh 6 Men, Samstag Reinhardts Wiener Tätigkeit. Eine Zuschrift Professor Reinhardts. Max Reiirhandt ersucht uns um BeröffenOichung salbender Erklärung: „Dtehrsach a-ufgetaucht-e und von cingelnen ZekduiNgen verzeichnete Gerüchte veranlassen nrich zu der Erklärung, daß ich meine LkKsicht, in Wien künstlerisch tätig zu sein, Leines.we.gs ausgegeben habe, vielmehr nach wie Var daran ftstha-lte, im Sinne meines mit dem Eigentümer des Josefstädter Theaters geschlossenen Pachtvertrages am 1. September d. I. die Spielleitung dieses Theaters zu übernehmen. Max Reinhardt." Herzls „Das neue Ghetto" im Carl-Theater. Zugunsten dor Chorimt-Meder des Earl-Theaters findet heute nur halb '3 U!hr eine Festvorstellnng statt, bei welcher das drei artige Schauspiel von Theodor Herz! ,^Das neue Ghetto" zur Aufführung gelangt. Neben den Mitgliedern des Carl-Theaiers wirken mit: Fvl. Dlank-a Glossy und Frau Lewinsky (Bnrgrheatcr), ferner die Herren Fekdhammer, Forest, Jerrserr, Direktor SCbolf Weifst, sowie Karl und Philipp Zeska. Mirjam Schnabel-Hoeflich spricht heute um 8 Uhr abends im Klubhe'un, 8. Bez., Bennoplatz 1 (Straßene'uvgang), über alte und neue Dichtung des Orients, u. zw. aus dem indischen Kreis von den Veden bis ans Rabindranath Tagore, irnd aus dem jüdischen Kreis von den Kabbalisten bis auf Bialik (,^Jn der Stadt des Mordens") und Tschernichowski. Restliche Karton zu 16.000 K. an der Abendkasse. Nach 8 Uhr kein ,Einlaß. Das Moskauer Kammertheater, welches in Berlin großes Aussehen erregte, dann in Paris einen wahren Sturm der Begeisterung hervorries, wird nach einem kurzen Gastspiel in London, wie die amerikanischen Blätter berichten, ein Gastspiel in New-Hork absolvieren. Dieses Gastspiel wird wieder von dem bekannten jüdisch-amerikanischen Impresario Gast inszeniert, welcher das Moskauer Künstlertheatcr und Baljews „Fledermaus" nach New-3)ork gebracht hat. Die Gastspiele der Leiden letztgenannten Theater in Now-Ijork gehen jetzt zu Ende. Konzert Mali Picon. Das Konzert, welches Mali Pieon gemeinsam mit Jakob K a l i ch heute im W i e n e r Pürgertheater gibt, beginnt präzise 3 Uhr nachmittags. Das Programm umfaßt hauptsächlich jüdische Volkslieder, darunter eine Anzahl von Liebem und Duetten, die bisher nicht zum Vorttage gelangten. Restliche Karten an der Kasse des Bürgertheaters, in den Theaterkarteubmeaus nnd an der Kasse der „Wiener Morgenzeitung"._ . □ Aus den Theatern. Staatsoper: Morgen, halb 7 Uhr abends, „D i e K ö niginvonSaba". JmRedoutensaal; Halb 8 Uhr abends, „Der Barbier von Sevilla". — Montag, 6 Uhr abends, „Der R o s e n k a v a l i e r." — Dienstag, 7 Uhr abends, „Cavalleriarustieana" — ,D e r B a j a z z o". Deutsches Volkstheater: Alexander Moissi beginnt Montag den 16. d. als Fedja in Tolstois Drama „D e r lebendeLeichnam" sein Gastspiel. Raimund-Theater: Morgen halb 3 Uhr nachmittags, Wiener Kammeroper: „Der Zigeunerbaron", 7 Uhr abends, „Dardamelle, der Betrogene". Johann Strauß-Theater: Uebermorgen die 100. Aufführung der Operette „Katja, die Tänzerin". erichtssaal. Wiener Morgenzeitung. 14. AprU 1923 Nr. 1497! Zer Lchumckdiebftahl auf der Hohen Warte. Prozeß Mittringer-Weinstein-Better. Lürr 26. September 1922 war bei Direktor LiPPmann <ntf der Hohen Warte vom der.Kammerzofe Marie Mittring e r Schmuck im Werte von etwa einer Milliarde Kronen gestohlen worden. Die Mittringer hatte die Beute ihren: Freunde Wolfga-ng Weinstein übergeben, der den Schmuck zum Teile in einem Banksafe hinterlegte, zum Teil verkaufte. Schon nach wenigen Tagen war die Mittringer mit ihrem Freund Weinstein in Wölkersdorf verhaftet worden und im Laufe der Untersuchung gab Weinstein an, daß der Käufer des gestohlenen Milliardenschnmckes der bekannte Wiener Juwelier Jakob Vetter in der Rotenturmstraße sei. Auf Grund dieser Angaben wurde Vetter, der übrigens wegen ähnlicher Affären schon wiederholt mit der Behörde in Konflikt gekommen war, am 8. Oktober verhaftet, später jedoch wieder freigelassen. Auch sein Sohn Waldemar wurde verhaftet. Nun hat sich Vetter vor dem Schösfensenat des Landesgerichtes 2 zu verantworten. In der Untersuchung hatte Weinstein folgende Angaben gemacht: In: Vorraum des Hotels .Habsburg ließ sich Vetter die Juwelen zeigen. Weinstein entnahm seinem Taschentuch verschiedene sehr wertvolle Schmuckstücke, die aus dem Diebstahl bei Direktor LiPPmann herrührten. Vetter betrachtete .den Schmuck oberflächlich mtt einer Lupe und fragte dann nach den: Preis. Weinstein verlangte fünfhundert Millionen, was Vetter zu teuer fand. Er bot ihm 600 dann 800 und schließlich 1000 Dollar. Weinstein.war das zu wenig und er wollte die Sachen zurück haben. Da faßte ihn Vetter beim Rockaufschlag und sagte: „Ist es Ihnen lieber, wenn man Sie erwischt?" „Was meinen Sie damit?" war die Frage Weinsteins. Vetter machte eine Handbewegung und sagte:' „Ich weiß schon. Lassen wir nur das. Wissen Sie >was, das Höchste, was ich gebe, ist tausend Dollar." Weinstein begnügte sich mit einer vorläufigen Anzahlung von 850 Dollar. Vetter bestritt entschieden, daß irgend etwas von der gegen ihn erhobenen Beschuldigung währ sei. Eine Hansdurchsuchung, die in Vetters Wohnung, irr fernen zwei Geschäften und in seinen vier Safes vorgenommen wurde, blieb erfolglos. Die Existenz eines fünften Safes verschwieg er, aber auch dort wurde nichts gesunden. Weinstein blieb demgegenüber bei seiner Behauptung. Mlerdings widerrief er sie nach der Verhaftung des jungen Vetter, kehrte aber noch am gleichen Tag? zu seiner ersten Aussage zurück. Er erklärt dies damit, daß ihm der jung/ Vetter nnd auch die Frau Vetters, deren bevorstehende Verhaftung man ihn: mitteilte, leid getan habe. Auch die Mittringer habe für ihn gebeten, dazu sei noch gekommen, daß er sich von Vetter getäuscht sah, da er auf dessen geheime Mitteilungen, daß er die 650 Dollar, die er ihn: schuldig geblieben war, nach Beendigung der zu erivartenden Strafe, zur Verfügung stellen werde, vergeblich tourtet hatte. Auch habe Direktor LiPPmann ihm für den Fall, daß durch seine Angaben, die bisher noch nicht zustande gekommenen Juwelen, aufgestmden würden, eine Prämie von 20,006.000 ausgesetzt und sich schriftlich verpflichtet, die Verpflegung für ihn und die Mittringer während der Strafhaft zu bezahlen. Vetter versuchte einen A l i b i b e w e i s zu erbringe::, der aber nach Ansicht der Staatsanwaltschaft als gescheitert anzusehen ist. Marie Mittringer sagte konform mit ihrem Kumpan über Vetter ans. Vetter wird von Regierungsrat Dr. Sieger, Marie Mittringer von Tr. Hugo Morgenstern und Wolfgang Weinstein von Dr. Hans Sttegtand verteidigt. Die Mittringer, die schwer lungenkrank ist, niurmt an der Verhandlung in einem K r a n k e n st u h l teil. Die ' Anklage vertritt Hofrat G r ö t s ch e l, den Vorsitz führte Oberlandesgerichtsrat IT h l m a n n. Das Verhör. Bei Besprechung der Personalien stellt der Vorsitzende zunächst fest, daß die im Jahre 1898 geborene Angeklagte nach gutem Schulbesuch in Wien als Hausgehilfin uud Kindermädchen beschäftigt war, bis ste im Kriege als Manipulantin ins Neseikvespital nach Großwardein kam, wo sie dann im Jahre 1919 den Weinstein kennen lernte. Dann ging sie nach Bukarest und von dieser Zeit an begannen die Diebstähle. Bei den verschiedenen Dienstgebern, bei denen sie nun angestellt, war, bediente sie . sich stets falscher Zeugnisse. Auf die Frage des Vorsitzenden, warum sie die Diebstähle verübte, antwortete die Angeklagte: Ich war damals schon lungenkrank. Vors.: Ja, das hätten Sie dcch vielleicht ausheilen können. Warum mußten Sie denn da stehlen? A n g e k l.: Ich, kann nicht sagen, in welchem Zustande ich war, wie ich die Sachen genommen habe. Der „Vampir". Aus eindringliches Befragen des Vorsitzenden erzählt die Angeklagte, in welchen Städten sie sich dann aufgehalten hat. — Vors.: Warum haben Sie denn überall gestohlen, trotzdem es Ihnen aus den Dienstplätzen gut gegangen ist? Angekl.: Ich brauchte Geld und wollte wir überhaupt eine selbständige Existenz schaffen. Vors.: Sie haben auch dem Weinstein ausgcholsen uud ihm Geld gegeben. Angekl. (zögernd): Ja. Verteidiger Dr. Morgenstern: Er im der Mitreisende Vampir. _ Vors.: Wohin sind Sie dann gereist? Angekl.: Von Szatmar bin ich nach Wien. Weinstein. Der Angeklagte Weinstein bekannte sich gleichfalls schuldig und erzählt, daß im Cafe Habsburg eine förmliche Juwelenbörse bestand. Dort wollte er die gestohlenen Sachen verkaufen. Er bot die Juwelen dem Better zum Kausan. Vetter habe Weinstein eingeladen, ins Cafe Habsburg zu kommen, um ungestörter zu sein. Vetter habe ihm Angst gemacht und, eingeschüchtert, habe er 350 Dollar als Anzahlung genommen. Der Vorsitzende fragt die Mittringer, welchen Einfluß Weinstein auf sie gehabt habe. Auf die Frage, ob sie den Diebstahl begangen hätte, wenn Weinstein nicht gewesen wäre, schweigt, die Angeklagte. % Aus Wunsch der Mittringer nach einer Pause, tritt um 12 Uhr eine Unterbrechung der Verhandlung ein. Nach Einvernehmung der drei Angeklagten und der zahlreichen Zeugen wurde die Verhandlung abgebrochen. Das Urteil wird heute abends gefällt werden. Merkwürdige Justiz. Ms Berlin meldet I. I. B.: Das Organ der Sozialdemokratischen Partei in Mecklenburg, die ^Mecklenburgische Volkszeitung" in R o st o k, veröffentlichte nach der Ermordung -des Reichscmßenministers Rathenau im JE v. I. ei« Schreiben des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes sür Mecklenburg, das den Bermcok rüg, „Nach dem Lesen vernichten! Streng vertraulich!" und unter anderem folgenden Inhalt hatte: ,Mohl keiner, der in der Politik uud Wirtschaft einigermaßen bewandert ist, wird in der ttekbenden Kraft aller schädigenden Elemente -etwas anderes als das Judentum erblicken." Ferner wurden Anweisungen in der Handhabung von Massen gegeben. Unterschricben war das Schriftstück von Landes beamten sowie vom Delegraphendivektor Straedem, der als solcher Reichsbeamter ist. Wegen diesor Veröffentlichung soll nunmehr aus Antrag der Mecklenburgischen Staatsanwaltschaft vor dem Schöffengericht in Mostok gegen den Hauptredakteur der Mecklenburgischen ^Wolkszeitung" das Huuptverfahren eröffnet werden. Die Mecklenburgische Swttsauwallt'schaift unterstellt der ,Molkszeitung", daß sie durch den Abdruck des Artikels die Unterzeichner jenes Schreibens verdächtigt und beleidigt habe. Der Prozeß soll in der nächsten Zeit jtattffnder^ Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Men Jtt Zürich notierte die österreichische Krone . . die Lsterr. gestempelte Krolle die tschechische Krone . . . die Mark Holland . New-Nork London . Paris . Mailand Belgrad. Bukarest Sofia. . Budapest Warschau °= 0.0077 Va Centimes. ----- 0.0077 Vü Centime«. 0.0077»/» C 0.0077 . 0.00777g ( 0.0077!/a 16.427s ( 16.40 0.0261 ( 0.0260 215.25 (214.50 (547.50 ( 25.55 ( 36.55 548.60 25.58 36.92 27.35 5.65 ( ( 4.30 ( 0.127s ( 0.0145 ( 27.25 6.577, 4.27 0.12 0.0140 am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. am 12. April) April)! April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) April) April Sie Devisenpreise. Da sich die Züricher Devise aus den ausländischen Märkten abgeschwächt hat, mußte auch demgemäß der Züricher Devisenmarkt mit einer Aufwertung der fremden Devisen reagieren. So haben namentlich die westlichen Devisen eine Befestigung erfahren. Auch die Devise Berlin ist ll-m einen Punkt von 0.0260 auf 0.0261 gestiegen. Paris besserte sich, von 36.55 aus 36.82. Mailand von 27.25 ans 27.35. Interessant ist die neuerliche Bessernnig von Budapest von 12 ans 12.50. Auch Sofia stieg mit Rücksicht ans die günstigen Nachrichten über den Abschluß der ReParationsverhaMungen, bei welchen den Bulgaren ein großer Teil der Reparations« schuld nachgelassen wurde und ihnen auch bei der Ilbstattuug wesentliche Erleichterungen gewährt wurden, aus 4.30. Sie ist in den letzten Tagen von 4 ans diese Höhe gestiegen. Die österreichische gestempelte Krone unverändert. Hingegen besserte sich die Devise Wien'neuerlich von 0.0077 aus 0.007750. . In Berlin find mit Rücksicht ans das Verharren der Reichsmark aus den westlichen Plätzen aus demselben Niveau, die fremden Valuten ebenfalls fast unverändert gMieben. Der Dollar stieg von 21.147 auf 21.153.96, der französische Franken von 1W0.45 auf 1407.46. Die österreichische gestempelte Krone blieb unverändert. In Wien waren im gestrigen Clearing nur unwesentliche B^eräuderungen zu verzeichnen. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Glearingkurse der Österreichischen Mionaiiiank vom 13. April 1923. Devisen (Schecks und Aus- 2,N8zahlungen) fuß Amsterdam!. I holl. Gulden Agram 1 jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar ..... Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei. Christiania 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London l Pfund Sterling . . Madrid 1 Pesetas ..... Mailand 1 Lire ..»»., New York 1 Dollar..... Paris 1 Francs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia I Lewa . Stockholm 1 schwedlscheKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs Noten atnerikan, Noten v. 5 Dollar aufw, „ „ kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs » » Bulgarische Noten zu 1000 Leva » n » » 100 , » . , kleinere. . » Dänische Noten 100 Kroner » . Deutsche Noten zu 1000 Mark, , n » * 100 b » » * „ kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. * * kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden Italienische Noten v. 100 Lire aufw. „ „ kleinere . . . Jugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » » » » ioo „ , „ » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, „ „ kleinere.... Rumänische Noten zul00Ou.50OLe! » „ kleinere . . . Rurs. Noten (Roman.) zu 500 Rubel, » i» » •> 100 » „ n n kleinere. , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . » Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, klcincTG Ungar» Noten (neue Eni.) zu 1000MH a „ zu 10.000 Kr, , , . kleinere ..... Geld Kurs vom II, April Ware Geld Ware, 4 27800,— 27900.- 27850.- 27950.— 6 731.— 733.- 719.— 721.- 6 731.— 733.- 719.- 719.-; 8 3.35 3.45 S.35 3.45] 4',, 4074. - 4086. - 4054.- 4066.-! 6 6 5 15,45 15.55 15.45 15.55! 12735!— 12765*,- 12765!- 12795!—; 5 13535.— 13565.- 13565,— 13595.-: z 330500.- 331100.—330700.— 33130t.-! 8'/, 10835,— 11865.— 10835.- 10865.-; 8 3536.— 3544.— 3531.- 3539,—j 4 71050.- 71200.- 71055.- 71205.-; 5 4754.— 4766.- 4704.— 4716.-, 5 2125.- 2131.- 2125.- 2131 .-i 7'/, 564.50 565.50 544.50 545.501 4‘1. 18840.— 18880.- 18830.- 18870.-' 1.75! 6 1.63 1.75 1.65 3 12935.- 12965.- 12980.- 1301©.—! 70725.- 71025.- 70730.- 71030.- 70625.- 70925.- 70630.- 70930.—; 4015.- 4045.- 3995.- 4025.-: 543.- 547.- 523.- 527.-1 5Ü= 627!- 503!- 507!-’ 13370.— 13430. - 13400. - 13460.—] 3.19 3.49 3.20 3.50j —•»— 328800.'- 329600!- 329000!- 330000!-! 328600.- 329600.- 328800.- 329800.-! 4695.- 4725.- 4645.— 4675.-1 27650.— 27850.- 27700.- 27900.-1 3502.50 3517.50 3497.50 3512,501 3482.50 3497.50 3477.50 3492.50' 725.- 730.- 714.- 718.-! 717.- 12595.- 721.— 12655.- 706.- 12625.- 710. 12685. 1.45 1.75 1.45 1.40 1.70 1.40 325.- 327.- 325.- 305.- 307.- 305.- -!-!8630!— 18710.- 18620.- 12310.- 12900.- 12890,- 10710.- 10770.- 10710.— 2108.- 2118.- 2108.- 2103.- 2113— 21C3. - 13.90 14.10 13.99 13!85 14!05 13.85 327.-, 307.—; 14.10 Ileberelrikommeil der Gemeinde Wien mit den ftanzöfischm Sbligattonären des 1882er- AnlÄens. Eme Angelegenheit, die den FinanzanSschnß der Gemrmde Wien seit zwei Jahren beschäftig-t, wurde nun zum völligen Abschluß gebracht. Es hanidell sich um die im Jahre 1902 von der Gemeinde emittierte Juvestitwnsanleihe im Nominalbettage von 285 Millionen Kronen. Im Gegensätze zu sämtlichen anderen Anleihen der Stadt Wien wurden diese Stücke seinerzeit, um ihnen einen möglichst starken Absatz im Auslände zu sichern, nicht nur auf Kronen ausgestellt, sondern auch der Goldparität entsprechend aus Mark, Franken, Pfund Sterling, holländische Gulden und Dollar. Der Text der Schuldverschreibung besagt, daß die Zahlung der Zinseoupons sowie der verlosten!

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