Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1489 (6.4.1923)
- Date
- 1923-04-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Erde 4 Wim, Freitag Wkenerr Morgenzettuns- 6. Zlpril 1923 Nr. 1489 'Belgrad weilte, kehrte rasch nach Bukarest zurück und erklärte, er werde die Demission Bratianus nicht annehmen. Doch erhält sich in Bukarest das Gerücht, M a r g h i l o m a n sei bereits mit der Bildmdg «eines neuen Kabinetts betraut worden. Me RegiemngserklSrung gegen die antisemitische Hetze. Bukarest, 5. April. (Tel. d. „Wr. Morgenzeidnng".) .'Im Zusammenhang mit den Unruhen in Jassy publiziert idic Regierung im „Vittorul" ein Conmmnique, dem wir folgendes entnehmen: „Nach den Unruhelr von 'Bukarest ereigneten sich solche in Jassy. Diese Unruhen, .die von einigen Studenten im Kindesalter arrangiert sind, werden von einigen P o l i t i k e r n undProfessoren, ^welche schon so weit gealtert sind, daß sie wieder kindisch geworden sind, angeregt. Me Ruhestörer, welche 'irgend jemanden persönlich attackiert haben oder irgend jemandes Eigentum verletzt haben, wurden verhaftet. Die Agitationen irr Jassy werden betrieben von einigen Menschen, die wohl sehr eitel, aber gar nicht populär sind. Wir sagen dies, weil wir davon überzeugt sind, daß, wenn der Jassyer Universitätsprosessor und ein GhmnasialProfessor zu Deputierten gewählt worden wären, in der Hauptstadt sich kerne Unruhen ereignet hätten. Die Untersuchmrg, die jetzt eingeleitet wird, muß einmal die Feststellung bringen, wer die Urheber dieser Unruhen sind. Das ist viel w i ch tiger als die Feststellung, wer die Täter sind. Jene, die die Ruhe stören, sind Feinde des Land e s. Wenn die Studenten das nicht wissen, dann müssen es die Inspiratoren wissen. Da die Täter Kinder sind, mutz sich die Verfolgung in erster Linie gegen die moralischen Urheber der Skandale richten." Der aus Berlin nach Jassy gekommene Student Zelea Codreanu, einer der Arrangeure der letzten Un- '"-'iku, wurde gestern verhaftet. Me Asudah «nd die Wahle« in de« gesetzgebenden Rat. Aus Jerusalem schreibt man uns: Die Wahlen der jüdi- /hen Wahluuinner zum gesetzgebenden Nat erfolgten im ganzen Lande ohne Kampf. Es wurde nämlich auf Grund eines gemeinsamen Uebereinkommens aller Teile der jüdischen Bevölb. rung des Landes im Sinne der Weisung des Wand Leumi eine c i u h e i t l i ch e L i st e ausgestellt. Zu einem Kampfe kam cs nur in der Stadt Jerusalem, und zivar nur in neun Wahlkreisen, in welchen die Agudah dem nationalen' Wahlblock eine eigene Liste gsgrnüberstellt-c.. In den übrigen Wahl» kreisen Jerusalems wagte es die Agudcch nicht, mit einer Liste aufzutreten. Die Agudah entfaltete ei-ue große Agitationstätij^eit, ja, sie verkündete für den Lag der Wahlen die Wicht, Thorastudium und Arbe-it zu verlassen, nur un^sich an den Wahlen zu beteiligen. Die Agudxch nahm in ihre Liste sogar teilweise Mis rach ist eu auf, doch trotz all dieser fieberhaften Tätigkeit errang der nationale Block in acht Wahlkri.isen einen absoluten Sieg und nur im Wahlkreise der „ungarischen und sisbenbüvgischen Häuser" wurden zwei Delegierte der Agudah gewählt. Diese Wahlen haben bewiesen, daß die Tlgudah mit Ausnahme dieseengen Wahlkreises über gar keinen -vesentlichen Archang verfügt,, also nicht einmal -in der Stadt Jerusalem. Butkiewirz — hingerichtet. Polen droht mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Paris, 6. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg/J Einer Warschauer Meldung zufolge, beabsichtigt Polen wegen der Hinrichtung des Prälaten Butkiewicz den Abbruch der diplomatischen Beziehüstgen mit Rußland. * Obwohl in früheren Meldungen aus Moskau betont wurde, daß die Hinrichtung der verurteilten Geistlichen nicht' erfolgen werde, scheint das Todesurteil an dem Prälaten Butkiewicz doch vollstreckt worden zu sein. In London hat die Nachricht von der Hinrichtung große Erregung hervorgerufen. Alle Blätter bringen scharfe Ausführungen gegen die Bolschewiken. Besonders Krelenko, dem man die Hauptschuld cm dem Todesurteil zuschreibt, wird angegrisfm. Wiederaufnahme der Srkeuttonferem. London, 5. April. (Tel. d. „Wr. Morgtznzeitumg".) Die „Times" melden aus Konstantinopel,- die Nationalversammlung habe eingewilligt, ebenfalls Vertreter nach Lausanne für die Wiederaufnahme der Orientkonferenz zu entsenden. Schwierigleiten in Angora. Neue Kriegsgefahr. Berlin, 5. April. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Wie das berliner Tageblatt" aus Paris meldet, beunruhigen die letzten Meldungen aus Angora die Pariser politischen Kreise. Es gilt in Paris als sehr zweifelhaft, ob Kemal Mscha es durchsetzen werde, den von Jsmet Pascha abgefaßten Friedensvertrag zur Annahme zu bringen. Die Dresse dränge die Regierung, die neuen Verhandlungen zu!beschleunigen, da rm anderen Falle der Krieg von neuem ixt O.rierrt i&cAiajuji taäfch^ zaglnl Pascha freivelaffen. Gibraltar, 4. April. (Reuter.) Zaglnl Pascha, der von der englischen Regierung sieigelasseu worden ist, begibt sich mit seiner Gemahlin nach Toulon. Bombenanschlag gegen einen Asenbahnzug Ml Ruhrgebiet. Düsseldorf, 6. Llpril. (Havas.) Auf der Strecke Werden- Kettwig explodierte gestern unter der Loikmnotive des Zuges Essen—-Paris eine Bombe, ohne einen Schaden zu verursachen. Wegen des Vorfalles wurden sofort Straf Maßnahmen verhängt, und zlvar wurde den Cifen'bHnern von Weiden eine Geldbuße von 20 Millionen uud jenen von Kettwig eine solche von 90 Millionen Mark auserlagt. Me Hakenkremler. Berlin, 5. April. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Am 13. d. soll hier eine aus Vertretern kommunistischer, syndikalistischer und unionistischer Gruppen zusammengesetzte Konferenz zusammentreten, um die Frage der Bekämpfung der faszististischen und völkischen Bewegung zu beraten. Bisher haben außer Deutschland auch O e st e r r e i ch, die Tschecho- Slowakei, England, Frankreich und Rußland ihre Teilnahme zugesagt. Den Vorsitz wird Klara Zetkin führen. Der „Vorwärts" veröffentlicht Enthüllungen über nationalistische Schlupfwinkel auf dem Lande. In Pommern und in Priegnitz werden junge Leute, Besitzerssöhne und sogenannte Ruhrflüchtlinge, zu militärischen Truppen ausgebildet. Pastoren stellen den Veranstaltern die Kirchen zur Verfügung. Aus aller Welt. London, 6. April. Einer der Führer der irischen Aufständischen har sich den Regiernugstrilppen ergeben, nm das Leben seiner Kameraden zu retten. London, 6. April. In Aberdeen kam es zu neuen Ullrichen. als streikende Fischer die Lastträger, die 'in deutschen Fischerdampfern angekommenc Fische auf den Markt schaffen wollten, daran hindern wollten. Die Polizei griff nrit Gummiknütveln Än. Ein Polizist und mehrere Streckende wurden verletzt. London, 5. April. Wie Athener Blätter melden, hat eine Feuersbrunst ein Petrokumlager m Saloniki zerstört. Der Schade beträgt zwei Millionen Drachmen. Londor-, 5. April. Das Schatzmnt hat ,dch Hasenbchörden von New-Aork angewiesen, nicht zu gestatten, daß an Land gehende Reisende einen Liter Alkohol au medizmischen Zwecken nrit sich führen, da dies, eine Uebertvetung des Moholgesetzes und der Zollverfügungen sei. New-Nork. 8. April. Bei Pinr.-eville (Louisiana) wurden durch euren Orkan viele Häuser zerstört, vierzehn Personen getötet und fünfzig verletzt. Linz. ö. April. In Kemating-Au ist e>m Bauernhof abgebrannt, wobei zwei Menschen ums' Leben kamen. Man vermutet Brandlegung. Salzburg, 6. April. In Berg hat der Blitz in einen Wagen. eingeschlagen. Der Sohn des Bauern Johann Stötzeneder wurde erschlagen. Ser zionrstenlongreß. Bewerbung der Karlsbader StMverwaltung. Wie wir erfahren, hat die Karlsbader Sbadwerwattung an die zionistische Exekutive in London das Ersuchen gerichtet, den für den Hochsommer dieses Jahves embevufen-rir Zionistenkongreß wieder in Karlsbad abzuhalten. Die deutschnatwnale Stadtverwaltung, die sich solcherart aus den Goden der Vernunft stellt, ist damit in einen Gegensatz M den Hakenkrautzlern in anderer« Orten geraten, die, wie zum Beispiel in Danzig, gegen die Abhaltung «des Kongresses Sturm gelaufen sind. Es hätte auch der Stadt Wien nicht geschadet, wenn es möglich gewesen wäre, den Kongreß hier stattfinden zu lassen. Mer die HakenkneuKer kümmern sich wenig um wirtschaftlichen Nutzen und um den guten Ruf der Stadt und des Staates. In Karlsbad sind sie eben >doch gescheiter geworden. Ne KriegrgMer in Italien. Rom, 5. April. Nationalrat Dr. Waiß und Oberst Brosche wurden gestern vom Ministerpräsidenten Mussolini empfange,!, der ihren zusagte, daß er die österreichische Aktion für die Kriegs grab er fördern und einer beschleunigten Erle-digung zuführen werde. Me Rache der Pharao. Lord Carnarvon gestorben. Aus Kairo wird gemeldet: Lovd Earrrar-- von, der Entdecker der Leiche Tutanchamens, ist an den Folgen eines Mückenstiches gestorben. Der Pharao Tutaukhamen wurde vor mchr als drei Jahrtausenden zu „dauerndem Leben" in' die Feffengvuft im Niltal gesenkt und die fürsorgliche Trerie seiner Untertanen gab ihm alles, wessen er für das „zweite Leben" bodurifte, in Hülle und Fülle ins Grab mit. Sein Grab wurde vermauert, auf daß menrand die heilige Ruhe-des Königs störe. Den Tod sprach das Gesetz über den, der es wagen würde, die Siegel des KönigsgrÄbes zu lösen. Da kam ein ftivwitziger, ungläubiger Mann <m8 dem Novdw, lange, lange Zeit, mchdem des Pharaonenwiches Glcniz vechunlen war, und öffnete des 5konigs Grabkammer. Er ließ das Pruukgerät der königlichen Gvufträume, die östlichen Gerichte für des Königs Sseleumahtzoiten hervocholeü und entführte sie, er schaffte die ganze Dieneüschaft des ägyptischen Herrschers ad; und als nun der Pharao, all feiner Habe ^bar, in seinem Prurckgeumch lag, in welchen der ^lGLaKdämmer vom ichcktvis<bar Äir.i'v« ><■:< fackeln verdrängt wurde, als Tausende von stillos, aber nm» form gekleideten Menschen in das drmNe Gewölbe starrten; als die Laute eurer nordifch-'bardarischön Sprache in weibischhysterischen Entzückensschreien sich austobten; als langzähniga Weiber die Muster der KönigSgewänder in groben Stoff ein« welbtm und'ihre ärmlichen Blößen damit bedeckten; als man Feste, in denen Männer und Weiber Tänze auffühvten, die nichts Menschliches, sondem tierartige Gliederverrenkungen a» sich hatten, Tuta-ltthamen-Redouten nannte; da entfloh bei Pharao, von, Grauen geschüttelt, in die oberen Rogion-m» unfeine Grablammer blieb leer. Aber an dem Urlader seir-er Qualen, der die Siegel det derschwieaerunl „Lcbenshanfes" gestört hatte, rächte er sich rnch entsandte eine Mücke — eine von denen, mit denen einst der Ebräer Moses an dem MLoses an dein großen Pharao „Repressalien" verübt lMtte, als Tntanthamen Mit ihin über di« Arbeitszeit der Ebräer verhandelte — und diese Mücke, das kleinste unscheinbarste aller Geschöpfe, stach der« Eindringling aus dem Norden, der sich für die Oessnung von Tutankhamens „zweitem Reich" mit den stärlsten Waffen gerüstet hatte. Und der Frevler an des Königs Ruhe starb. Tutankhamen aber kehrt nicht niehr «in seine Grabkammer zurück; sie ist ur-d b-loib^ leer. So rächt sich der Pharao. —tz Mn englischer Arbeitervrrtreter Wer die jüdische PnIWna-Arbeit. (Philipp Snowdens Rede in einer Kvren Haljessod-Bersanunlnniu London.) . Wie uns aus London berichtet wird, pcranstallcte dort die nttre Stemfoidhill-Synaigoge als erste uniicr den Londoner ofsiziellerr Synagogen, im Great-Eeittral-Hotel eine große Bersanmrlnng für den Keren Haijessod, welcher Sir Alfred Mond in Vertretung des durch Krankheit am Evschoirvev verhinderten Lord Rothschild präsidierte. In der Vevfammlung, bei wölcher außer Sir Mond der Chiefrabbi von London, James de Rothschild, und andere sprachen, gab Sir Robert Baley Cohen, eine prominenite Persönlichkeit des Londoner wirtschaftlichen Lebens» die Ercklürung ab. daß jede r b r i t i s ch e Jude an der großen Aufgaihv des Aust laues von Erez Israel mvchelfen müsse; damit hoffe er mrch England, welches das PalMnaMandat übernommen habe Jeder Jude, wiv immer seine Stellung zum Zionismus smu mag, hat die Pflicht, sich an der Keren HajessodEtion zu «bewiligen, welche den EnthirsiaSmus wrrd die Errergie deganzen jüdischen Volles braucht. In der V'^chammlung sprach iferner das Parlamenlsinvi glied Colonel Wedgwood, der unter anderem sagte: ,/Jr» Kiew und KtschinÄv, in Rumänien und in Ungarn haben di» Juden einen Ausweg; und der ist, den Chaluzim in Palästina zu helfen. Damit ist nicht die Hilfe für die Chaluzim igc-meint, sondern damit wird eine Möglichkeit ftvr die Millionen eine' verfolgten Rasse geschaffen." Besondeve B-ode-ubung getvann das Meeting durch di« Rede des bekannten Führers der Äabaur Party, Pilipl Snowden. Er siihrte unter anderem aus: Das jüdisch^ Volk will jetzt sein eigens Hsml. Das erfordert aber Opfer) Niemand ist der Meinung, daß die Juden der ganzen Welt nach PaWina zurückkehren werden. Aber SeMment ist Line der grandiosesten Evschenmngen des LobenS, und das Sentiments die Heinrat wieder zu besitzen, wird überall «in Qrl-ell des Trostes für die Inden sein. Ich verstehe nicht de« Menschen, d»er nicht stolz ist auf seine Heimat! und ihre T'r-aditionon. Die Juden lieben das Land' ihrer Väter und ich hoffe, daß ihr Nationalismus sie nicht vergessen lassen wird, daß sie mehr sind als Natrop na listen. Sie süld mehr als andere mit dien Völkern verbunden. Dieses Band ist stärker rmd danemder als die Grenzer»' tvelche Alerrschen geschaffen halben, rrm die Völker von «inandet zu scheiden. Ich glaube an d'ue jüdischen Ideale uüd «wünscht ihnen Erfolg." Die Ausführungerr Snowdens fanden begeistert« Ar' stlmmrmg. Die Versammlung brachte eure ^bedeutende Summ» für den -Keren Hajessod aus. Me WM« in Sestemich. Nach den aus London eingelangten Weisungen sind oft. Schekelgclder bis zum 31. Mai an die Exektttive in Gonldotz abzuführen. Wir fordern daher sämtliche BöMssdbionen,' Sonderverbände usw. auf. die SchclelaAtimr in dm nächsten! drei Wochen, unbeschadet -der Arbeiten für dm Keren Halfessod, möglichst intensiv zu gestabten. Die -boveitZ verlkMften Schc-kalim sind ehestens in mvsewnr Bureau zu verrechnen. Wir machet die Organisa-tionen darauf aufmerksam, daß nach den ©eft-im*' mnngm des Wahlreglements ausschließlich die bis zum 31. Mai in bar bei der Londoner Exelrttive eingezahlten Sch.Mgeldvr in Anrechmüng gebracht werden. Später abgeführte Schekelgeldvl werden nicht mehr berücksichtigt. Da es im Jnteresie unsere! Landsplannschast liegt, am-Kon groß möglichst stark vertreten zu sein und die Zahl unserer Delegierten vom Schekelk-ontingen" und der pünktlichen Abfühmng der Schdeigelder abhängig ist, sind die Bezirkssektionen verpflichtet, die Schckkelpropaganda rilöglichst -bald und Mit gutem Erfolg zum Abschluß zu bringen. Schekel sind bei den Bezirkssektlonrn und nachstehenden Verkaufsstellen §u haben: Brüder Ern st, Textilwaren, 1. Dez., Rndolfsplatz S;-> Galomon ^oldschläger. Vereinigt« Gticksveiindustt'ie,! 1. Bez., Kai 29; Goldbsrg ou Erber, SeideiMuder und Modewaren, 1. Bez., Kchlnressevgasse 8; Kantor n. Lockep^ Eisen- und Stahttvarem, 30. Bez., Jägerstraße 18; BrüdsP Schiffmann, Warenhaus, 6. Bez., Taborstraße 48; Qötoj ti. Blü menfeld, Tuch- und Textckwaven, 1. Bez., Kai Leopold Basch, 10. Bez., Äüvgerplatz W; Cifinger «s Schwarz, Juwelier, 10. Dez., Keplerplatz 1; Jo se if Dtz-U Mickdewarelchmrs ly. Me»., Favoritenstraße 12 o. ■ i ' :■$