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Wiener Morgenzeitung · 1923-04-01 · Heft 1485 (1.4.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1485 (1.4.1923)
Date
1923-04-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1485 Men, Sonntag Wirner Morgenzeitung.! * ORIGINALMODELLE VON WORTH, PAQUIN PATOU, PREMET u. a. EIN GEL AN Gl C. BOJKO ■iiiiiiiiiii» I., KÄRNTNER5TRA55E 34 (EINGANG MAYSEDERGASSE 2) geänderte ^jelephonnummet 74114 A- "" A schienst; gedeüke m* Zeit, in welcher ich vierzig Tage und vierzig Nächte aus dem Berge Sinai stand, erhöre meine Bitte und gib mich nicht in die Hand des Todesengels I" Da ertönte eine Himmelsstimirm: „Fürchte dich nicht, ich selbst Werve mich mit dir und deiner Bestattung beschäftigen." Nun evhob sich Möses, heiligte sich gleich den Seraphim: uitö Gott sMft, begleitet von den drei Dienstengeln Michael, Gabriel und Sagstgel, stieg von den ' obersten ßimnrelshöhen herab, um Moses' Seele aufzunehmen. Gabriel breitete ein Kleid von Byssus aus zu seinen Haupten und Sagfagel zu seinen Füßen. Michael stand auf der einen Seite, Gabriel auf der anderen. Und Gott sprach zu Moses: „Senke deine Augen, das eine und das andere." Und Moses schloß beide Augen. Gott sprach ferner zu ihm: „Lege die Hände auf deine Brust." Und er legte die Hände auf die Brust. „Lege deine Füße, einen auf den anderen." Und er tat also. Und nun berief Gott die Seele des Moses aus dessen Körper mit den Worten: „Meine Tochter, 120 Jahre hatte ich 5ftr bestimmt, in dem Körper Moses' zu verweilen. Die Zeit ist da, seinen Körper zu verlassen. Zögere mcht!" ,<Hevr der Welt" — sprach die Seele —, „ich weiß, baß du der Gott aller Geister und Seelen bist, daß die Deelen der Lebenden und der Toten in deine Hand gegeben sind. Du Haft mich geschaffen, dir hast mich gebildet. Gibt es aber rroch einen so reinen Körper wie den des Moses, an dem nichts Unreines je gefunden ward? Darum liebe ich ihn auch und will ihn nicht verlassen!" Da sprach Gott: „Seele ziehe aus, zögere nicht! Ich hebe dich empor zu den obersten Himmelshöhen und setze dich unter den Thron Einer Herrlichkeit neben die Cherubim und Seraphim." Doch die Seele antwortete: „Herr der Welt, von deiner Schechina in der Höhe stiegen einst/ zwei Engel, Usan und Asasel, herab, sie fanden aber Wohlgefallen au den Töchtern der Erde und sie verderbten ihren Weg, bis du sie schweben ließest zwischen Himmel und Erden. Aber der Sohn Amvams hat von dem Tage an, an dem du ihm jim Dornbusch erschienst, sein Weib nicht mehr berührt. Ich bitte dich, lasse nrich im Körper des Moses!" Da küßte Gott dm Moses und nahm ihm mit dem Kusse des MWdes seine Seele. Und Gott weinte: „Wer wird sich gleich ihm für mich gegen die Bösen erheben? Wer steht für mich gegen die Uebeltäter?" (Pf. 44, 16). , Der heilige Geist sprach: „Es steht kein Prophet mehr auf in Israel gleich Mose." (Deut. 34, 10). Die Himmel weinten und sprachen: „Geschwunden ist der Fromme von der Erde." (Micha 7, 2). Me Erde weinte und sprach: „Der Gerechteste unter Veit Menschen ist dahingegangen." (Micha 7, 2). Als Josua seinen Lehrer suchte und nicht fand, tveinte er: ,^Hilf, Himmel, denn der Fromme hat vollendet und die Zahl der Redlichen schwindet." Die Dienstengel sprachen: „Gerechtigkeit dvs Ewige»: 'hat er geübt!" Das Volk Israel aber ries: „Und seine Rechte mit Umel!" Alle zusammen riefen: „Er komme irr Frieden und ruhe auf seinem Lager, er, der den rechten Weg ging. Das Andenken des Gerechten bleibt zum Segen und seine Seele für 'Vas Leben der künftigen Welt." Cyaziergimge. Mein Töchterchen tritt zu mir an den Schreibtisch und littet: „Papa, draußen ist es so schön; geh' nrit mir ein wenig spazieren!" Willig folge ich der Aufforderung der Meinen,.die mich au? den Gedankengängen anderer Menschen herauslockt, um mich meinen eigenen Gedanken uachgchen zu lasten. Grau ist ja albe Theorie und lebendig allein ist nur — das Alltägliche. Ich gehe also mit dem Kinde durch nrchrere Gasten und freue mich seines munteren Geplauders. Bor den Fenstern der Spielwarengeschäfte bliciben wir stchen -und 'ich ergötze mich an ftent Vergnügen des Kindes, das sich mit idem Anblick so vieler tSjnöHLchen begnügen muß. Um so schneller trachte ich, an den Geschäftslokalen vorüberzukommen, in denen reizende kleine Särge einladend ausgestellt sind, denn ich kann nicht umhin, diesen Anblick jedesmal mit einem gewissen Abscheu zu vermeiden, und denke immer mit Stolz daran, daß es in unserem .Wolke doch wenigstens keine Unternehmer gibt, die so gefi'chLvoll .aus dem Leid ihrer Mitmenschen ein Handelsobjekt machen. Bei :an*8 sorgt ein Verein, die Cheüvva Kadischa, schon seit dein iBÄermitt in jeder Gemeinde für den ärmsten Verstorbenen' Md 'da stillt mir ein, was schon im Jahre 1891 im vst««ichijche» Reichsrat der damalige Abgeordnete Dri Bloch den Antisemiten zurief, die — wie bekannt mutet uns doch die Weise an! — forderten, daß der Anatomie jüdische Leichen im Verhältnis zur Anzahl der jüdischen Hörer zügeführt werden: .Machen Sie es. den Juden nach! Statt das Geld zu antisemitischen Agvtattons- , ztvecken anszugeben, machen Sie es wie die Juden; tun Sie ein christliches Werk der Barmherzigkeit, gründen Sie einen solchen Verein (Chewrä Kadischa). Greisen Sie nicht die Juden an, weil sie für ihre Angehörigen Pietät pflegen; tun Sie dasselbe für dir Christen, das wäre löblich!" Damals hatten wir noch einen Vertreter, der gelegentlich Christen an ihr Christentum erinnern und zeigen konnte, wie viel unsere Mitmenschen von uns lernen könnten, um menschlich« zu werden. Der Führer der gesetzestreuen Juden Israel Hildesheimer beglückwünschte Dr. Bloch zu seiner Rede und bezeichnet« sie als Kidusch Haschem, eine Heiligung Gottes, die die höchste religiöse Pflicht jedes Juden ist. Ein ähnlicher Kidusch Haschem war es auch, als in der konstituierendm Generalversammlung Deutschösterreichs -Oberbaurat Stricker vor den Antisemiten aller Farben darlegte, daß Spiel und SSette dem wahren Juden ein Greuel streu. Und auch jetzt täte uns ein solcher Vertreter mehr als je not in allen Körperschaften, in denen über uns gesprochen und gegen uns beschlossen wird... Wir gehen weiter und gelangen an die Vorgärten des Cottagt'viertels. Da steht vor dem Gitter einer herrlichen Villa jahraus, jahrein eine alte Bettlerin. Bon weitem schon 'erkennt das Kind die arme Frau und verlangt von mir Geld, um ihr es zu geben. Ich schaue dem Kinde zu, nnd denke an den Satz, der im vielgeschmähtcn Talmud zweimal (Jebamoth 79 und Sotah) in verschiedenen Worten aufgestellt ist: .Jeder Mensch, der barmherzig, schamhaft und mildtätig ist, stammt gewiß von unserem Stammvater Abraham." Das ist eine Rassenthcorre, die mir zusagt, «ine Theorie, die für ihre Edelraffe ganz andere Kriterien aufstellt, als solche der Haarfarbe oder der Nasenform und darum auch wohl bestehen wird, trenn eine -vernünftigere Menschheit einmal gelernt hat, Gedrucktes und Gedachtes strenger zu untersche>i-den. Der Jude gibt nicht nur lieber als der Nichtsude, was gÄvifsermaßen in nuce schon mein kleines Mädchen zeigt, sondern er weiß auch neue Formen der Fürsorge zu finden, und ich glaube kaum, daß in dieser Hinsicht ettvas Großzügigeres auf dem ganzen Erdenrund zu finden sein dürste als das neue Spital Beth Israel in New-Uork, über das kürzlich die Zeitungen berichteten. Es bildet eine ganze Stadt der sozialen Hilfe, in der' nichts fehlt, was »den Kranken — 'der nach der verstehenden jüdischen Anschauung der Aermste der Armen ist — und seine Angehörigen angeht. Und so ist es auch keimWundor, daß der einzige Wiener Wohltätigkeitsv'ero'in, der sich wahrhaft intensiv mit seinen Schützlingen (Christen und Juden, ja fast nur Christen) beschäftigt, die „Bereitschaft", fast nur von Juden gegründet wurde nnd erhalten wird und 'daß seine aufopsevnsten Pfleger nnd Pflegerinnen Inden sind. Freilich sind es nur zu oft Juden bloß der Abstammung nach, die fo der Stimme ihres Blutes gehorchen, im übrigen aber dem Judentum gänzlich entfremdet oder gar feindlich sind. . Manchmal findet sich bei Juden wahre Großzügigkeit im Wohltun im Verein mit der traurigsten Enge des politischen und geschichtlichen'Horitzortts.i Während die Väter im Vorstand einer Synagoge sitzen und Mitglieder einer B'nai G'rith-iLoge sind, bvginigeii sich die Söhne mit dcr Betätigung in der ./Bereitschaft", wissen kaum, wie eine Synagoge von innen anssieht und Ziehen den Logen — die Chambres' separes vor. Das Judentum -bewegt sich hier in absteigender Linie nnd es ist nicht abznschen, wo der Wendepunkt dieser Kurve liegen, ob sie ins Unendliche der Taufe nnd Mischehe verlausen oder zurück ansttigeri wird, um zur Höhe des Ursprunges zurückzukehren. Denn nichts anderes als ein solches müheu»td sehnsuchtsvolles Ansteigen zum Ursprung ist es, tvenn zum. Beispiel junge Zionisten in der Tfchechv-Glowakei, wie ich höre, einen schweren Kampf mit ihren dentschliberal gebliebenen Vätern Hu bestehen haben, um als Chaluzim nach Palästina gehen zu können. Ich kenne auch Fälle, in denen Knaben unter dem Einfluss« eines ideal gcsimtten Lehrers oder Altersgenossen zu Hanse einen Kampf .für die konsequente Durchführung jüdischer Lebensformen ausfochien. Während, im Osten fast nur der Typus des gegen die streng religiösen Ueberlieferultgen sich austehnen-den Jünglings bekannt ist, gibt es im Westen auch einen inneren Kampf in entgegengesetzter Richtung, ein leidenschaftliches Suchen nach jüdischen Lebensinhalten, mid nur in Zion wird die mittlere Linie gefunden werden, die Achse, der alle Kurven des -jüdischen Lebens sich zuneigen werden. Der Zionismus ist der Eljahu, der die Herzen der Väter den Söhnen zrüvendet nnd die Herzen der Söhne den Vätern. Die Inden der früheren Zeit hatten aus ihren diversen Judengaffen in die Großstädte außer einem tveitgehenden Pcrrtrlnlarismns fast nichts mitgebracht. Ihre tragische Mission war die Zerstreuung und düse suchen auch ihre Söhne noch heute auf allen Gebieten. Was aber jung nnd lebensfähig ist im Judentum, sucht nicht mehr Zerstreuung, sondern Sammlung. Wenn in früheren Jahrhunderten bei der Maff'enein- Wanderung der spanischen Juden in die Türkei beispielsweise m Konstanti-nopel. oder Jerusalem die Einwandernden sich nach Landsmannschaften zusamnienschlossen und so eine Unzahl von Genreinden in einer Stadt bildeten, wird schon die nächste Zukunft nicht mehr zwischen Ost- und Westjjuden unterscheiden, nicht rnchr deutsche oder polnische Juden und «ich nicht Orthodoxe oder Liberal« kennen, sondern es wird — gleichwie in der Menschheit das Streben nach dem menschlichen Menschen gerichtet ist — nur nvchr jüdische Juden geben. Ich bin wieder einmal recht weit abgeschweist auf meinem ^aziergange und muß das müde gewordene Kind nach Hause tragen. Auch in der Welt der Ideen geht es so: oft mutz man Gedanken, die nicht siegreich mrftreten werden, so lange sie noch in den Kinderschuhen stecken, sorgsam wieder zurück nach Haust tragen; Äust kommt Zeit, da sie flügge Wörden. , L. MvfeS. rt'>w’:,T''p; ■■; ■ 1. April 1923 Serbe 7 Samstag bis 6 Uhr geöffnet 'TT*;»*. 9ZßafaL Stepp£eß&zus 9tloße£fioMV UC&enJ., SSxadjerlvnoHü litt Kronzeuge für die Muttüge. Stanislaus Tillingers Karriere. Wenn die Pessachtage heramrahen, taucht immer wie« der die uralte Blutlüge auf. Der Ritualmordprozeß von Polna, einem klei-nen tschechischen Ort, ist noch in frischer Erinnerung, zumal Hilsner, dessen Rehabilitieru ug bis heute nicht durchgesührt ist, ein Märtyrer dieser sinnlosen Blutlüge ist. Die Erinnemwg an diesen Prozeß wird wieder wach durch ein merkwürdiges Ereignis,, in dessen Mittelpu-nkt ein Mann steht, der einst viel dazrs beigetragen hat; daß die gewissenlosen Verfechter des Blut» Märchens rhr schändliches Treiben mit dem Schein von Be-: weisen umgeben konnten. Zur Zeit, als die Wogen der Erregung in bet Hrlsnerafsäve hoch gingen, als der jetzige Präsident der tschechischen Republik, Professor Masaryk, in Wort und Tat Hilsners Unschuld verfocht, erschienen in einem von den Jesuiten herausgegebenen Tagblatt in L^inberg, Artikel, als deren Verfasser Stanislaus Tillingev zeichnete. In diesen Auffätzen wurde auf Grund einer Talmudstelle, die sich auf Erbs^chaftsstveitvgkeiten zwischen Geschwistern bezieht, der Nachweis zu bringen gesucht, daß Juden am Pessachseste Christenblut benützen. Diese Talmudstelle als Belog für die Beschuldigung anzufühven, tvar das erste Mal versucht worden, seitdem die vielen Boweffe für Blutlügen aus dem Talmud hevangeholt werden.. Die Artikel erregten ungeheures Auffehen. Ihr Verfasser war — eitt getaufter Jude, eine jener Pfefferko-rnnaiuren, die wir aus der Geschichte genugsam kennen. Wer war nun der Mann, der diese Ungeheuerlichkeit in die Welt gefetzt hat? Den Benrühungen Dr. Bl o ch s, des Herausgebers der „Oefterreichischen Wochenschrift^, und Jakob Krauß', welcher bamrifc das jüdische VÄksblatt" herausgab, gelang bald die Agnosziermw; Tillingers. TMnger flammte aus Zablotow und -besucht mit materieller Hilfe des Czernowitzer orthodoxen Erzbischofs. Reptr das Gymnasium zu Czernowitz. Er hatte zum Dank fürdie geleistete Hilfe seinem Gönner verspwchen, sich taufen zu lassen, bezog jedoch, noch bevor er diesen Schritt ausführte, das jüdisch-theologische Seminar zu Wien und taufte sich um 1900, angeblich noch, während er feine Studien im jüdisch-theologischen Seminar betrieb und dort Stipendien bezog. TMuger derschwarü» gänzlich von, der Bildfläche und man horte lange Jahre nichts von Hm. Im Jahve 1920 kam ein Rabbnrer aus- Oesterreich nach den Bereinigten Staaten. Er wurde von der ungarischen Gemeinde in I o n g st o n (Ohio) als Seelsorger angestellt, -wrrrde dann Rabbiner einer Synagoge in B r o o klyn und schließlich Rabbiner und Leiter der Talmud- Thora-Schule in Bronx (New-Aork). Er nannte sich ursprünglich Jehuda Tillinger, später jedoch Jehuda Elfenbein, unter welchem Namen er auch in Bronx amtierte. In der letzten Zeit fiel es nun auf, daß in Henry Fords berüchtigtem antisemitischen Hetzblatt „Dearborn Independent in verschiedenen Artikeln, welche sich, wie bei einem antisemitischen Hetzblatt natürlich, mit der Blutlüge befassen, Zitate zu finden sind, die seinerzeit in bmx Lemberger Jeftriterkblatt nnd auch in anderen österreichischen Antifenntenzeitungen, wie dem „Deutschen BoKsblatt", produziert waren, als der Hrlsnev-Prozeß zur Erörteru-ng der Ritualmo-rdlüge Anlaß gab. Verschiedene aus Oesterreich stammende Journalisten und Schriftsteller, denen ja die Pvessehetze aus der Zeit der Hilsner-Affäre gut bekannt ist, vermuteten, daß die Artikel in Henry Fords Organ von derselben Hand stammen dürsten. Bei der weiteren Verfolgung dieser Spur kam man darauf, daß der Bronxer Rabbiner Elfenbein Wohl mit jenem in der Hllsner-Zeit zu so trauriger Berühmtheit gelangten Stanislaus TMnger identisch sein müsse. Vor kurzem wurde nun der Bronxer Rabbiner vor ein Rabbinergericht geladen. Er suchte seine JdeMtät 'mit devr Verfasser 'der Blutlügearttkel inr ,Hrzedswill^ zu leugnen, aber er konnte sich von der Beschuldigung, die gegen ihn erhoben wurde, uicht remwafchen und gab schriftlich folgendes zur Kenntnis: ,^Jch bezeuge an Eidesstatt, daß ich nicht das Recht h»be, 'das Amt eitles Rabbiners zu bekleiden. Zeit meines Lebens kvar ich nie lvürdig und werde me. würdig sein, als Rabbiner und Lehrer zu. fungieren, uttd ich werde daher auch me mehr eine Stelle dieser Art <nrnehmen, vor allem wogen der Taten aus meiner Jugend, -welche weit und breit bekannt sind." So versinkt gerade jetzt nach zwanzig Jahven ein Mann ins Nichts, an dessen Namen sich einer der traurigsten Evinnerungen des österreichischen Jtvdetrtums knüpft,

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