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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-30 · Heft 1483 (30.3.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1483 (30.3.1923)
Date
1923-03-30
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Ife WW Wien, Freitag Mknev Mvrgenzettung. 30. Marz 1923 te» Za-ckersyndiLat, betrieben. Die THMenibauerm ermäßigt«» damals de»»- von der Regierung Ar März 1931 fastgesetzten Preis von 26 tschech. K. pro 10V Kilogroimn Rübe auf SO tschech. K. Der freie $anlbci setzte die Zuckerpreise im Inland mn 18 Prozmi herab, was ein Anwachsen des Konsums um 30 Prozent zur FÄge hatte. Der'Staat verließ dieise ^früher! gewiß sehr einträgliche Bewirtschaftung, »veil, wie erwähnt, die gjläntzende NachlkriegKkmvjuuktur vorüber und mittlerweile auf dem Markte eine sehr mächtige Konlkurreng, d. i. der'Roh rzuck er, hochgÄormnen war. Diesen Kampf/»ü dem die schwerfällige stciatlich-ArreauLratische Organisation nicht geeignet »vor, uvich jetzt die Industrie durch ihre Initiative, Herabsetzung der BotriebslostM» und weitere VervolWommnung der Qualität ausfechten. Die Inkunstsan ssichten unserer Zucker industrie auf dou» Welturarikte werden aber nur dann günstige sein, wenn der Export lvie vor dem Kriege durch die geschäftliche Tüchtigkeit des einzelnen Unternehmers er- Avungen wird. Leider wird vorläufig der industriellen Tätigkeit des UniernchurertMuA^seitens der Staatsve^v-oltuug nicht freier Spielraum gelassen. Bor allein wäre hier die bereits im Jahre 1920 gesetzlich gonelhmigte Enteignung des Großgrundbesitzes angtchülhren. Es kann kein Zweiistl darüber Herrschen, daß aus der Fläche des früheren Großgruudlbefitzes nach seiner Seguestration weniger Riübe angeitzaut wird als bisher. Ferner ist nachgewiesen, daß durch die rationelle Bearbeitung Wllüger» mit Danrpf, Gas usw., Verwendung von Kunstdünger, Säe- und Erntemaschinen) 6emt GroßgrrlUdlöösitz und besonders auf den mit Zuckerfabriken verbundenen Herrschaften der Boden nrirrdestens um ein Drittelt höhere Erträg- Uisso bringt als beim Kleinbauern. In die letzte Kampagne, die am 16. Oktober v. I. begann, trat die inlaudischc Zuckerindustrie unter ungünstigen Auspizien ein. Der Nübenpreis von 17 tschech. K. pro IM Kilogramm war zu einer Zeit festgelegt worden, als die Krone ihren Tiefstand erreicht hatte. (März 1922.) Mit Rücksicht auf die ab Juli v. I. steigende Valuta ging der Rohguckerpreis, der anfänglich «rat 310 tschech. K. vereinbart wovden war, int Bernaus der Betviebsperiode bis auf 145 tschech. K. herab, erreichte jedoch . infolge der gesteigerten Aäcichfrage den Höchststand in der Kampagne von 230 tschech. K. Dieser Tage wllrde Rohzucker mit zirka 370 tschech. K. gehandelt, was nach Hi»»zurechnung der Umsatz- und Zuckerftouer von 79 tschech. K. und dem Stations- Kuschlag dorr 17 tschech. K. pro 100 Kilogramm einem Raffinadepreis von rund 600 tschech. K. entspricht. Dia Forderung der heimischen Raffinerien, den Inlandspreis den geänderten WeldmaMspröisen anzupassen, wurde von der Regierung abgelehnt. Sie begründen ihr Ansuchen damit, daß sie zrrr Zeit, als der Exportpreis tief unter den Erzeugungs- Fasten stand, im Jnlanide leinen höheren Preis als eben diesen (3 tschech. K. pro KilograMn) verlangt haben. Daher loste die letzte.Verfügung 'des VoKsverpstegsmillistcriums — Einsetzung des im Herbst vorigen Jahres nonrinierten RMinadePreises von 408 tschech. K. für Böhmen, Mähren und Schlesien, 410 tschech. K. für die Slowakei und Karpathorußlaud als -Richtpreise — bei der Industrie mn so größeres Beifremdvn au§, als die Gefahr bestcht, das; der int Inland versteuerte Zucker mit einer Gewinnquote vmr ungefähr 200 tschech, K. pw IM Kilogramm zum Großteil ins Auslaud ivanderir wird. Deinroch zeigen die Raffinerien den besten Willen, die leidige Airgelegenheit aus der WM zu schaffen, und die Bevölkerung bis zur neuen Kampagne in genügendem Maße mit Zucker zu versorgen. In diesen» Zusammenhang fei erwälhrrt, daß bis Ende Dezember vorigen Jahres donr Ko»»!st»m 31Pratz ent des Jahresbedarfes Übergaben wurden, was darauf schließen läßt, daß diese gewaltigen Mengen nicht tatsächlich verbraucht, sondern kein geringer Teil dein Konsum vonr ZLoischenhandel entzogen n;rd zur Bildrmg unsichtbarer Vorräte verwe»»det wurde. Dieser Doge imttfcen die Dechandlrnvgeu des RÜbenbaueruverbandes und der Zucker'nvdustrie über den Rübenan-Faus für 1923 abgeschlosser». Auf Grund der Vereinbarung wurde der Mbenpreis mit 18 tschech. K. für 100 Kilogramm festgesetzt. Die Zuckerhausse wird von vielen Seite»» nur als vorübergehend angesehen und die Motive, die ihr nach amerikanischen Mitteilungen zugru-nde liegen (allzu geringe Vorräte) einfach als Hanssernanöver bezeichnet, so daß für die späteren Monate eine Abschwächung der Preise zu erlvarten steht. In diesem Falle wäre es Kar, daß der allenfalls höhere Inlandspreis bei eintretendcn» Rückgang des Weltmarktpreises gleichfalls nachgeben würde. - Das Ergebnis der deutschen Dollaranlechk. Die Stützungsaktion der Mark wird fortgesetzt. Berlin, 29. März. (Wolfs.) Die auf -die Dollavschatzanweisuugcn des Deutschen Reiches eürgegangenen Zeichnungen liegen zwar »»och nicht zur Gänze vor, doch ist festzuskllen, daß der von bctt Wanken garantierte Betrag zur Hälfte gezeichnet worden ist. Gemäß dem mit den'Banken abgeschlossenen Garantievertrag 'hat eine Ausfüllung des Zeich nnngsbetrag>.'s bis auf 100 Millionen Goldmark zu erfolgen. Das Ergebnis entspricht dom, was unter -den gegewvävtigen Umständen erwartet ivcrde»» darf, und kann als durchaus befriedigend bezeichnet werden. Ein stchr erheblicher Betrag (r-r Papiernrark ausgedrückt, einschließlich der Bankgarantie, 500 Milliarde'.'.) , geht aus der Privatwirtschaft ans die Reichsbank über und konrnlt dxül.Stützungsfonds stir die Mark zugute. In Verbindung mit den übrigen Maßnahmen der Reichsbank, ins- 'besolrdevs mit der i,»zwischen erfolgten erheblichen liebertragung unbelasteter Goldbestände »»ach de»»» Auslände, wird die Stützungsaktion für die Mark auf eine bedeutend breitere Grundlage als bisher gestellt und Rcichsregierung und Reichsbank werde»! in die Lage versetzt, die Stützung kraftvoll sortzusetzen. * Wie.ans der vorstehcriden Meldung zu ersehen ist, betont die deutsche Regierung neuerlich ihren Willen, die Stüpungsaktion fortznsetzen. Dies hängt mit -den Ereignissen auf dein Balutenmavkt in den ersten Stunden - des gestrigen Bevkchi.es auf der Berliner Börse girsanmien. Es waren nämstch die Valuten stark gestiegen, lvo'il die Reichsbank erklärt haben soll, daß sie vorläufig >den Alfforderungen der Industrie keine Vulnten zur Verfügung stelle»» kön»»e. Der '»»ngnnstige Ausga»»g der Zeichmrng auf die Dollarschatzanweisinrgen, deren Ansschreibung' von der R-Sparatiouskm»»»»»ch'sion bekanntlich v»r ei»»igen Tagen nicht gestattet wurde, soll dies verursacht habe»». Der Eingang aus dieser Dollarschatzanleihe war -zur Anlage eures >Fo»»ds für die -Fortsetz»»ng der Stützungsaktion der Mar! vor-, gesehe»». Durch das »»»befriedigende Zoichmnagsergebnis isti diese Absicht »»-icht vollko»n»»»en dnrchzuführc»». Präfiderrt! Havenst'orn der Deutschen Reichsbank, der seit jeher dch gegen tvar, daß die Deutsche Reichsbank ihre Mittel für diese»»! Zweck -z»rr Verfügung stelle, scheint sich nunnl-chr ne»»erlich Msj einen ablehnenden Standpunkt gestellt zu haben. DieS hat! einerseits ein Steigen der Volute»» >m Berlin und arrdererseits! eine beträcht-liche Seltkung der deuitsche»» Mark an den a»»s«^ ländischen D>Mse»»Mtzen verursacht. Die Regierung Enno' scheint hier omgegriffen zu höben. Der Erfolg war, daß dies Röichsbank gegen E»»de des Verkehres durch Abgaben da?! Kursrriveau der Balute»» wieder senkte und daß die ober^i wähirte Meldung versendet wird, welche nichts arideres als' öin Denrenbi der mn Morgen des gestrigen Tages verbreitern Mdeldung ist. Die Warenmnsahsteuer. In der gestriaen „Wiener Zei», tu-ng" ist «c-iire Ergänzürrg der Warenmnsatzsteuerverordnung erschi-enen, toelche u»ü«er andere»»» erklärt, daß die Stenerpflicht! lD» Lieferung von Wa«» in dem Zeitpunkte ointvcte, in welchem die Zahlung für die Lieftrilng der Ware stattfin-dck. Jmi 8 wird festgesetzt, daß der Stvuerpflichtige berocht'igt ill, die Sterr-er gesondert in Rechmurg zu stellen. We»rn die Steuer nicht rechtzeitig gezahlt wird, so sind davon 6 Prozent Ber-s zugsstnse»» zu entrichten. Außerdem wird auch der Zcitp»i-»»*t,' von welchen» an die Verzugsverpflicht-Mg beginnt, festge-! setzt. Die M-arenumsatzst>ei»er ist, da sie erst an» 1. April ins WirFsanMt tritt, von allen Li es e r»»n g e n und! Leist»»»»gen z u entrichten, die nach d»m 31. März var-l genommen werden. Wem» Zahlungen nach dem 1. Mar; 1923;- stir Liefevllugen, die vor dem 1. April Vvrgc»»onmen wurden,! einfließen, ist der Abuehnrer verpflichtet, den» Lieferer einen; Zuschlag in 'der Höhe 'der Steuer auf dessen Bevlarrgen zu mi« richten. Der Wiener Geldmarkt. Auf dein Geldnrarkt .ist die tnation ziemlich nrweräirdevt. Geld ist zwar. knapp, der Satz! für Wochengeld zeigte -jedoch keine Verteuerung, sondern K-! wogte sich Qlldauernd zwischen 1,25 und IM Prozent. Verlängerung der Ladensperre am Samstag den 31. d. Der Magistrat hat auf Arrtrag des Gremiums der Wieirerj .Iaufn»ar»»»schaft u»»d mit Rücksicht auf den zwischen demj Gremium der Wiener Kaufmanrrschaft »rud dem Gehilfenaus-! sch»»sse abgeschlosse»»e»» Kollektivvertrag die Verlängerung der! Arbeitszeit im Detailhandel mit Ausnahme des Lebens-; »nitteldetailhandels am letzten Tage vor Ostern, das ist am! Samstag den 31. d., bis 7 Uhr abe»»ds verfügt. Gleichzeitig! erfolgte auch die gleiche Verlängerung der Ladensperre stir den! letzten Werktag vor de»»» Pfingstsonntag, für die letzten sechs! Werktage der Herbstmesse und für die fünf letzten Werktage; vor dem 25, Dezember. Erhöhung der polnischen Eisenbahntarlfe. Aus Warschau; wird uns geineldet: Das Eisenbahnnninsterrum beschloß, ab, 15. April die Frachttarife um 100 Proze»rt zuj erhöhe»». Di-e Erhöhung der Frachtgebichren - für di-e N a p h th-a«; Produkte, die für den Export bestmkmt sirß). Wird intri 50 Proze»»t betragen. Fanto-Aktiengesellschaft. Der VerwaltmrgsraL der Fcmjko-! 'Attieugesellschaft plant dine »reue Uinanzoperatio«, bei der fotej (48. Fortsetz»»ng.) David Motz. Roman van DiSraeli (Äorid Beaconsfi-ekd). Aus dmr EnMchen übersetzt von G. Unna. Hier ö-ffnebe er «in goldenes Gitter, schritt durch ei»»« kang« Galerie und trat in einen schönen Saal von weißem m»d grünem Marmor, der zu den Gärte»» führte. IÄenlamd war rm Gemach. Der Fremde ivarf sich auf err» silbevires Ruhebett, das an den» Rande eines Springbrunnens stawd, dessen Strahl «sich a»»s der Mtte des Zimnters echob und in ein Povphyrbecken fiel. Ein sa»»ftes Geflüster wÄte den Fvemden aus fernen Tvänmen. Der Fvenrde blickte auf. Eine in einen bis auf den Boden heMgchendm Schleier gehüllte Gestalt-schritt von dem Garten her. ,HvmaM," sagte die sich nähernde Gestallt und ivarf den Schleier zurück, ,-^ouain, ah, da ist ja der schone ©feuimwte Wieder!" Em WeW, liMicher als dev rosige Morgen, eMickte den unerwarteten Gast. Beide.stattiN'teu einander schweigend an. Da trat ein Manu mit einer Kerze in der Harü> w den eMferartesten Dell des Saales. Sorgfältig verschloß er die Dur, langsam fchM er «mit ikeifen Schritten vor wnd nahte W der Verschleierten und dvnr Fremden. ,Mvoy", rief der erstcttmte Honain, itnÄ die Kerze entsank feiner Hand. ,Mroh", rief die Dame erschrocken aus, wurde blaß und kchnite sich an eine Säule. ,Mochte« des Kalifen," sagte der BcherrWer Israel, indem er vortrat, ans ein Knie M und ihre herabgestlmkene Hand ergriff; „ja, ich An jener Alroy, dem das Schicksal das Reich deines Vaters aHevmgetzeben hat, aber die Füvsiin Schivsnr Hat nichts von einem Mmr-we zu fürchten, der diesen Beweis Wes WotzjwMens höher schätzt M alle fern« Wege." , Dabei zog er einen RdsenikraNF vmr Perlten Smaragden aus seinem Busen und legte ihn in die ^Hand der zitternden Fürstin. Die Prinzessün warMe sich ab und bedeckte, an die Säule gelehnt, ihr Gesicht urrt ihrem Arnre. teurer Honam," sagte Mlroy, ,^Jhr glcv»»!bt, ich -habe Ae Vergangenheit vergessen, Ihr hieltet mich für einen Unda-»»K>aven. Meine Gegenwart hiev beweist Ätch, daß dem -nicht so ist. Ich bin hierher geeilt, mn Eure Wünsche zu erfahren, um sie, weM es in meiner Macht steht., alle zu erfülle»»-" „Herr," erwiderte Hm»ain, der sich vor»- der Aufregung in die er feitcu geriet, und von den» Staurren, ldas ihn nicht oft überrascht«, wieder erholt hatte. „Herr, meine Wimsche fiitib gering. Ihr seht die Tochter »u-ein-es früheren-Gebieters vor E»»ch. Ein« Begegn-»mg, stir die ich schwerlich ,di« Verzerhnng dieser Dame erhalte»» dürste, hat Euck) mit ihrer Lag« und ihren Gesinnm»gen bekannt geinacht. Die Fürstin Schirene A»»»»tzte die gü»»stige Gelegenheit der jetzigen Unruhen, um einer Lebenslveise zu entfliehen, die schon seit langer Zeit ihren Gefühle»» toidersprach und ctitem Schicksal zu entgehe»», vor dem sie zitterte. Ich war ihr einziger Ratgeber und sie darf überz-erigt sein, ein treuer Rntgeber, -obgleich kein sehr verschwiegener. Die nn-- widevstehlichen Bitter» der Eirvwvhnirr, ihr Abgesandter bei den» Sieger zu sein, verhinderten bis jetzt die beabsichtigte Flucht.,Wegen der Bewegungen der Heere hielt ich es für gratet», noch hier zu bleibe»», wer»n ich auch >das Gerücht meiner Abreise a»»sspvewgau ließ. I»» dem Kiosk meiires Garterrs ist Fürstin Schvwne jetzt eine freiwillige Gefangene. In >der Abellddämmerung schleicht sie sich 'heriber, nn» sich ear weinig in »»rerner Gesellschaft zu erholen und um die Nachrichte»»! zu lhöror», die ich tagsüber in meiner Verkleidung eiMüziehen irnsta»»de bin. Die Geschichte, Herr, ist kurz mrd einfach. Wir sind in Eurer >Gswalt; aber statt mir Errer Eiwwirknr zu verbitte»», flche ich vielinehr wieder zusaininenkommer». Gute Nacht!" „Guter Honain, desienr bedürft Ihr nicht. Die Mi-vstin Schirene braucht nur einen W»»nsch arlszusprechen, nn» ihn auch sogleich erfüllt zu sehen. Ich wollte mit Euch über. wichtige Gegenstände sprechen, Honain, alber ich ziehe nüch jetzt zurück, um nicht zu stören. Morgen werde ich, WM es Euch recht ist, in dersMen Verkleidung und zu derschben Stunde wieder Hier sein. ZUnterdeflen teilt Euch die Prinzessin vielleicht ihre Wünsche mit, n»rd Ihr -legt sie mir vor. Wenn ein» sicheres Geleit ir» irgendein Land, 4M»»n -irgendein PalNst oder irgendeine Provmzzu ihre»»» MuseMM. »trtd Befehl; — doch ich wA der nichts mMeterr, die allein gebieten sollte. Lebt wohl, Prinzeflü»! Verzeiht 'das WergmrgE! Morgen also, bsrrer Honain! Laß »»ns ja H»<w wieder zu» sammeMnyuen. G»»te Nacht!" »Die Miglkche ©tim war umwölkt," sagte Z»lhämar zu Asriel, als sie beinr Fortgehen aus den» hoher» 9iate in -ihr prächtiges Boot stiegen. ,Do»» seine»» Gedanken; es liegt, ihm so viel Ätt SinUr, doch' es zu bewundern ist,' wie cr's 'w»>r; tragen kau» " „Ich ha'be ihn an» Abend vor der Schlacht heiter ge-, sehen; und lobhaft, wElgleich ruhig, bei wW^ereUj Dinger», als die jetzt auf ihm Lasten. tÄ'rrre Stirn war nm-.j wölkt; nicht von Gedanken, wie »rriv^ scheint, sondern ans! Verdruß. Bemerktet Jhr's, wie er Jabnstor schalt?" „Stark! Der ftnstere Hohepriester erbebte davor und zerstieß, als er den Befehl Unterzeichnete, feinen Rohrstrst. Me sah ich je»»»and bleicher werden." „Oder stiller. Er sah aus wie ein v-Ackövperter Gtmnr^. Ich will Euch etwas sagen, Asriel, dieser finstere Priester! liebt ur»s o»icht."; ' '; „Habt Ihr dieses Geheimnis erst - setzt entdeckt,; Jthamar? Wir sind nicht voir seiner Schutte. Aber, im! BertmuH»»>, auch' unser Herr ist es nicht. Ich bin rechtl froh, daß der König so gegen Mbidcm »st. Wäre er Im Rate,! so hielte er es mit 'Jabastor." ,A gÄviß; er wäre sein gefügiges Wecheug. Wait -haltet Ihr von Scherrrcch?" „Ich traue ihn» »»icht. So lange es ums Fechte»! geht,, urischte er sich in weiter nichts, aber, merkt Euch, was ich; Euch sage, Jthamar, in ruhigen Zeiten -wird er auch auf; Jäbastors Seite treten." ,Medvd soll Mt in den Rat kommet, der .hälfs »nit uns." ,Mit Herz müd Secke. Ich wünschte, Euer Bruder ürrär«; hier, Asriel; er allein konrvte es mit Jabastor aufnehmen.; Alroy liebt Euren Bruder 'wie sich seW. Ms 4»rcchr, daß! er Mivjmn heiratet?" > „Der König wünscht es. Eine schöne BeMndurvg für Abrrer!" ,>D»e Welt liegt offen vor u»»s! Ich mochte uuvwisse»», tver Mzekönig von Syrien^ wird?" ,Me»»-ir wir's erst emgerroaMreu haben werden. Scherirah gewiß nicht. Aderke aus Müve Worte, Jthamar. Der kornnik nie ans Ruder. Ihr oder ich villercht. Was i»nch betvifst, so bliebe ich lieber^ was ich jetzt; bim" ,/Jhr habt einen g»»ten Posten;- Äeu; besten." „Nächst dem Komn»a>»»do der Stadt. Dies sollte »Nit der Leibwache verbunden sein." „Bechelft mir, 'daß ich Shri-e»» bekomme, »v»»d ZHe könnt dan»» nrem Ko»»rmand>o haben?'! „Einverstanden Jabastor verlangt, daß in ei»»ev hebräischen Monarchie der Hohepriester, auch zugleich 'der Gwßwesir^sei." ' / ''! ' l ' „Alvoy wird fern eigentzr Minister sein'." .

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