Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1479 (26.3.1923)
- Date
- 1923-03-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 1479 Wien, Montag Wiener Morgenzeitung. Sb. MLvZ 193L Sette Die Meisterschaft. Die gestrigen Spiele verliefen im allgemeinen papierformlgemäß, nur kamen die Rekordsiege von Rapid und Hakoah überiraschend. Den weitesten Sprung machte die Hakoah nach von:, M.vcm 0. Platz auf den 7. gelangte. Rapid festigte seinen ersten nnd Rudolfshügel seinen letzten Platz. Nachstehend die Ergebnisse: 8:1 (2:1). ' Sieger erzielen sämtliche sieben Tore. -platz, 17.000 Zuschauer, Schiodsrichter Braun. '.•w.Hitw* wQiiyjii, K.rv*}i; xyum BiciKl. Rnn-ge, Klima, Schiert, Stolaut 2. Die HÄ-o-al^ erfock)t gestern einen iHberans wertvollen fcw das Setbstver trauen der Mann.schia.it neuev'lich ge» ^okt -Hab-" --- ■ ■ - - - ijtapft haben düvft-c. Interessant erweife war es Heuer noch Minem Gegner MMAeu,- dem .Meschen Borein eiaven Treffer auDuhglssn Auch gestern brachte die Admir-a dies nicht zntecgc unv sie kanr nur durch die, MiHilfe Grünfe-ilds, der in Edovkornmenister Wehe ins eigene Tor schoß, zum einzigen TreMer. DaK überrafchentz hohe R-chuLtat entsprach dern KräfteverywÜPls, trotzeldsnk. biuifen die Hakocchmr Ähren Sieg nicht Mmchatzen. Sie verdanEien den Erfolg lump denk ververstcmidrAsvollen WsammeriffM .ihres Angriffes, als der HlaEndrn körip-eriichon VerifaMng fast aller Spieler. Die jpxlmffMx tvaren die Ausdauernderen «nid weit Schnelleren, kso daß, hie WoriWro-ofer noch HaDb^eit dom Tempo KUm Opfer slÄen. Dm.li'NLevlogenen Wunen als ErttischnüdmuM anführen, - $c MitteKünfer Koch in der 1Ä. Minute veÄLtzt locarde stm (dann als HaWinvaliider den MaeWmarposteir besetzte. . Nach SeitenweckJal trat Koch überhaupt nicht mehr an und Achnrra mußw den Kamstis mit zehn Manu zu Ende führen. Die Hakoah hatte Ger das gleiche Mißgeschick, da Noumirtil) ungefähr zur' Men Zeit verletzt wunde, was ihn pevanLaßte, den rechten Mlügetlsmrmeriposten zu bezieihen, wo er einige ..Belt herMuhumPelte, mn dann nach der Panse ebenfalls das verlassen. Da vorerst Holpern nnid dann NeuvAijwipm oer zucmmra stch enMiMlicher Mhiibar mochte, da Koch das Rückgrat der Mannschask bitltdet, als die der Harocch, dürfte das Resultat so hoch ausgefallen sein. Wir Mulbeu aber in der Ansicht nicht schl§Wchcn, daß der .stiidlsche Verein auch imter noranÄM Pepyältnissen gesiegt hätte. Kanrpsgeist hat. der Hakoah den Sieg, eingetragen. Diese Tatsache kann aber einige Schwächen der Mannschaft, die leicht bchebbar sind, nicht verwischen. Vor allem betrieb der Angriff, solange das Innentrio die Zusammensetzung Neu- 'wrrth, Grirnwald, Häusler aufwies, ein unfruchtbares Komoittaitronsspiel, den im gegnerischen Strafraum dia Energie Mb Durchschlagskraft fehlte. Als dann Nenfeld den Mittelfrirrmerposten bezogt war der Angriff weit erfolgreicher, doch lrtt Wieder die Genauigkeit des. Zuspiels. Es ist höchst bodan-er- »rch, daß Gansl nicht :n der Reservemannschaft mitwirkte, bannt man ein endgültiges Urteil über die Fähigkeiten dieses Mittelstürmers fällen kann. Auf jeden Fall steht der Trainer vor einer schweren Aufgabe, wenn et die Entscheidung treffen soll, in welcher Aufstellung, der Angriff am erfolgreichsten wirken kann, Sehr erfreulich ist die Formverbesserung von Katz, der endlich ganz ausgezeichnet flanken gelernt hat. Nur me und da befällt ihn die alte Krankheit, und dann jagt er. mn Ball mit derartiger Vehemenz in die Mitte, daß' die Innenstürmer ihn nicht verwerten.können. Grünwald spielte anfangs sehr brav, nach der Panse trieb er sich aber zu viel in der Deckung herum. Nenfeld war glänzend bei Laune, nach Seitenwechsel schienen di>: Gegner für ihn nicht zu existieren. Häusler verdirbt den guten-Eindruck seines Spieles durch allzu große Vorsicht. Nenwirth wurde bald nach Spielbeginn verletzt, und bewies dadurch, daß. er das Feld nicht verließ, sein Klubtreuc. In der Deckung befanLen sich Guttmcmn'und Kerr in Höchstform. Ersterer-war der beste Mann auf dem Felide. Pollak und (Äri'mfeld verstehen sich nicht, worunter die Leistung der beiden Spieler litt. Die Schuld tragen beide in' gleichem Maße. Pollak ist in keiner guten körperlichen Verfassung, wodurch er recht langsam geworden ist. Grünfeld wieder, der Stoßvermögen und Aufopferung bewies, spielte taktisch schlecht. Ganz ausgezeichnet hielt sich'Scheuer, der heute remen Konkurrenten auf dem Verteidigerposten zu fürchten hat. Halperu. belom anläßlich «des einzigen Tores für Admira von Grünfeld einen „saftigen" Tritt, so daß er nicht so sicher spnllto als sonst. Von der Mmira läßt sich wenig Gutes berichten. Die Mcmnichaft war vor allem nicht kampfesfreudig, sie steckte schon Ul Holhzeit auf. Man gewann den Eindruck, daß die Spieler untrainiert und demgemäß recht unbeweglich sind/ Zeitweise kombinierten die Stürmer ganz gut, doch urangelte ihnen die Unterstützung von rückwärts. Der beste Mann war Klima, der aber zu eigensinnig war. Von der Deckung sah man fast gar nichts. Die Verteidiger arbeiteten gnt, doch waren Ne der lleberqnstrengnng auf die Dauer nicht '-gewachsen. Der .Tormann Mieser hatte keine Change, auch nur einen Treffer Lu verhüten. Saforr nach Spielbeginn erzwingt die Hakoah einen Eckstoß, der abgcüvchrt wird.. Gleich/darauf .müssen Halperu und dann Grnnfeld in gefährlichen Situationen Eingreifen. Admira er zwingt, zw ei Eckstöße, die den Flv-ridsdorstrn nichts eiirbrin-gen. Vas Spiel ,ist sehr rasch, fo daß die Hakoah gleich darauf'vor dem gegnerischen Tor erscheint. Eine güte Chance vergibt Neustld. der aristatt zuMspielen aufs Tor schießt. Der Wall wird mr Ecke aibg-.iwlchvt. Nun werden Ko-ch und bald darauf Neutvirt'h, verletzt und beziehen Ruheposten. In der 65. Minute kabriziert Grüiifeld das.Eigentor. Holpern, dem dabei mehrere .Finger umgebogru werden, Miiß das Spielfeld burze Zeit Vvrwlscn und Neuf-eld l>ezieht seinen Postell. Die Hakoah gewinnt trotzdem langsam das Uebergcwicht. Sie erzwingt eine Ecke, die tu:t Mühe abgvwehrt wird. Grünwald verschießt aus kürzester, stiltfernung. Dasselbe Mißgeschick hat Nenfeld nach eirtenl weiteren Eckstoß. Das Tor der Admira ist förmlich verrammelt, so daß Grünwald wieder aus unmittelbarer Nähe -nicht ins Gehmiie trifft. Die Hakaoh -hat alles vom Spiel, sie erzwingt feirt. tm. Hakoah ein Freistoß zugesprochen. .den Pollak aus- ^chtt. Wteser laßt-den Pall fallen' mch Neu-feld bpingt -chn. ins ... Seitenwechsel unternimmt -je Adnoira einigtz -fto» mhrlichck Angriff, die zu zuwi Eckstößen'dmn. Dann ist es aber mit der An-griffskraft der Gäste zu Ende. In der 1b. Minute erzielt Katz t-m Alleingüng ein prächtiges Tor. In der 20. Minute ist Nenfeld erfolgreich. Admira rafft sich auf kurze Zeit auf,, sie gelangt p zwei Eckstößen, die ergebnislos verlaufen. In der 37. Minute bringt Häusler ein Tor. auf fein Konto. Die Admira ist förmlich pm Zusehen verurteilt. Die Hakoah bringt durch einen Eckstoß dos geMwifche Lor in Gefahr und gleich darauf stellt Nenfeld das Endresultat her. Noch ein Eckstoß für Adrnira und dann ist das Spiel zu Ende. Resewen 2:0 für Hakoah. ■ , ß:(l ftrO), Winariik 2, ProhasVa, Körner; Kohue, Pitztl, Neoas, Duspiwa, Winarik 1. Die Rapidmannschaft konnte einen glänzenden Sieg erringen, den sie dem famosen Spiel der Läuferreihe, Kutbans und des linkeil Flügelstürmers Wessely, her allein drei Tore cuf sein Konto brachte, verdankte. Die Rudolfshügler konnten nur in der ersten Halbzeit nennenswerten Widerstand leisten, nach Halbzeit wurden sie von den Rapidlenien förmlich übexrauut und nur das glänzende Spiel Bvazdas belvahrte Rudolfs-, Hügel vor einer größeren Niederlage. Die Napidmannschaft spielte diesmal wie aus einem Guß und man sah technisch glänzend durchgeführte Angriffe und herrliche Schüsse, wie sie schon lange nicht gesehen waren, speziell das zweite Tor war ein Meisterbeispiel, wie kombiniert werde^l soll, um mit wenig Kraft nnd Zeitverschwenbung ein Tor zrr erüelrrr. Bei Rudol-fÄKgel spio'lte Brazida bravourös, auch Wagner Prohaska und Kürner gefiesen gut. Neeas konnte sich nicht durchsetzen, da er an söinen Mitspielern keine Stütze fand! Rapid hat Abstoß und greift sofort an. Der Angriff wäre fast durch einen Erfolg gekrönt worden, Kuthan hatte einen placierten Schuß-auf das Tor abgegeben, aber Bra.zda wehrte glänzend ab. Rudolfshügel löst nun Rapid ab und geht zum Angriff über, wobei Rapid in der 9. und 12. Minute, zwei -Ecken verschn'de'-:, d'e aboem^nrl werden, ebenso, wie bald darauf eine gegen Rudolfshügel. Rapid greift ununterbrochen an, aber alle Schüße wurden eine Beute Brazdas, erst in der 32. Minute konnte V-ene'.y nach - einem i^oaf zur Mitte geschossenen Freistoß den führenden Treffer' für Rapid erringen, wobei Brazda die Aussicht verstellt war. Noch einige erfolglose Angriffe Rapids und ein gefährlicher Vorstoß Rudolfs- Hügels, dann Panse. Nach der Pause hatte Rudolfshügel Abstoß, doch Jt-apid bemächtigte sich sofort des Balles, Wessely gibt zur Mitte, Kuthan legte Richter den.Ball ideal vor und dieser rollt mit einem ganz schwachen Schllsse den Ball in die linke Torecke <l. Atinute). Nun verschuldeten die Rudolfshügler drei Eckstöße, dieselbenwurden aber von Rapid nicht vertoertet. Nun fetzten die 'Grünen -zu. -der' berühmten „Rapid-Viertelstunde" ein. In der 17. Minute zenterte Wondrak nach wunderschönem Laufe, Kuthan erhaschte den Ball und erzielt -mit scharfem Schüsse das dritte Tor. Bier Mirmten später erzielte Bauer durch einen herrlichen Schuß nach wunlderschör.er Kombination, das vierte Tor und in der 25. Minute nützte Wessely die Unentschlossenheit der BerteidiMlM aus und-schoß den Ball mit Vehemenz in die linke untere Me. Rapid war nun in Schwung und machte mit dem Gegicer was er wollte, speziell Kuthan führte einige glänzend durchgeführte Dribbellänfe vor. Auch Brandstätter-beteiligte sich an dem Bombardement des gegiwri- 'fd)€U Tores und ein herrlicher Schuß von ihm sauste ar* die Stange. Iy der 46. Minute konnte Wessely nach einem schönen Lauf mit einem Prachtschuß das 6. Tor erzielen. Kornerst.rnd 7:3 für Rapid. Reserven 1:0 für Rapid. Sieg der ausdauernden Mannschaft. Sportklub-Platz, 15.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschnry. Sportklub: Edrrard Äannhäuser; Beer, Teufel; Planh Wieide-maun. Lovak; Gicbisch, Povolny, Karl Kannlwuser, Thimmler. Bauer. Floridsdorf: dtcuaebauer; A-Aon, Ciha?; Kautuer, Nertbauer. Bernauer; Paradeiser, Wirser. Bostra-k, Isza, Seidl. Der Sportklub eröffn-etc gestern offiziell seine renovierte Anlage. Die -tüchtige Bereinsleitung hat aus -dem Platz herausaeholt, was unter den gegebenen Verhältnissen, möglich war.-Das Spielfeld ist im besten Zustand rnrd 'wurde ebenso wie die Zuschviuerräu-me vergrößert. Leider fielen dieser Erweiterung auch die alte gedeckte Tribüne- und die Tennisplätze zum Opfer, so daß sich ein Sportzweig auf Kosten des anderen ansdehr.-t. Anläßlich der Eröffnung, ga-b es vor Begirrn des Spieles eine kleine Feierlichkeit mit Ansprachen, Photographen, Blumen und feierlichen: Ankick. Das Spiel selbst entsprach denr festl-ichen Rahmen nicht ganz, -da wohl gute Ver-teidi-gerleistnngen geboten wurdc-n, die beiden Angriffsveiher? aber gar nicht in' Schwung kommen wollten. Die Sieger hatten -in der Verteidigung ihren stärksten Mannschastswil. Edi hielt mit größter Ruhe -und Sicherheit die schärfsten Schüsse und -wurde besonders von Teufel sehr wirksam ll'Nterstützt. In der Halvesre-il)e bewährte.sich Wiedenmnn ausgezeichnet, ebenso, was Verteidignngsaugele-genheiwn betrifft, Lovak. Plan! war bedeut erd schwächer und beging einige grobe Fouls. Im Stnxm Lei-gte Karl ausgezeichnet^ BallführNiNg, es fehlt 'ihm aber die .Gabe, hie anderen Stürmer E zufammenzuhalten, so operierte' denn jeder auf eigene Faust, wobei Giebisch und Povol-ny am bester: abschrütten. Auch die Floridsdorfvr hatten -in der Börteidignrrg ihre i „nptstütze. Nengebauer spielte sehr sicher. Cihak war ivie iprmer fli-n-k und energisch, aber auch Amon hatte einen ausgezrichr.-eten Tag. Von den Laufern war Bernaner, der sein Flügelpaar immer wieder ins Treffen brachte,. ausgezeichnet. Gegen Schluß des Spieles war er aber nicht mehr imstanoe, mn Giebisch^ und Povolny Schxitt zu Hallen, was die Niederlage herbeiiführte. Der Angriff konnte sich zu keiner einzigen einheitlichen Aktion aufraffiLn. Solange die' Floridsdorser keinen halbwegs brauchbaren Mitte-lstürnreir ffr.den, werden sie vom unteren Ende per. Tabelle kaum fortkonnnen. Voskra-k -versagtevor und Kantuer nach 'her Pause 'als' Angriffsbeiler vollkommen. Glänzend war Sviph M ebpsognt.Paradeiser. , , Trotzdem die Hernalser gegen hie Sonne spioleu müssen, entwickeln -sie - wüUrnd '-der"'MM"S-Mialste eine fühlbare Uebevlegenheit. ohne'aber die gut disponierte gegnerische Ber^ teidigullg n-iederznringen. Povolny. Karl mtzd Thrmmser ver-, geben einitz Reihe guter Schußgelegmheiten, cmcki Teuhrl, 'dev die Geduld verliert und in. den Sturm vorgeht, hat nicht meh^ Glück. Auf der aud-eren Seite verschießt Iszo nach Mer) Flanke Paradeisers auf wen-me Schritte Entfernung, Räch de?) Pause wird das Spiel offener. Allmählich gewinnen dlg Florids'-'orfer durch das gute Spiel der Deckung, upd dsü Flügelstürrner die Oberhand, die ganze Ausbeute dieser Offeü< sive ist aber ein Stangenschnß W-iesers. Der Sportklub gestaltet) nach dieser- Epi-sode den Kampf wieder offener» es schaiitt bÄ einem torloscr.« Ergebnis zu Geiben. als acht Minuten vor Schluß Bernaner gegen Giebvsch ein Foul begeht. Loyal trsty den Ball hoch im Bogon vor -das Goal, wo ihn Karl volles nnhältbar in die rechte Torecke schießt. Der F. A. E. Versuchs zwar auszugleichen, muß sich aber, als Povolny in dev 42. Minute nach einem Durchbruch von der Feldmitte aut ein zweites Tor erzielt/ geschlagen bekennen. SMer-m A. 8. 3:1 kl:0). M Er-Platz. 15.000 Zuschauer. Schiedsrichter Halbes leitu er - Wacker: FeiK; Huber, Kollndorfer; Pellet» Rasch, Glicka: Stach. Rö'cher, Wana. Kowan-da. Lieöhard. 1 W. A. T.: FriM; WeMy. NeM-pger; Diachhornd^ Pnfchner, Wolfsschn; Wallner. Neumann. Schneider» Hof^ stetter, Enver. . . Die Meidl-i-nger präsentierten sich wieder -mit ReM als Rückgrat der Mannschaft in ausgezeichneter Form unH stellten eine ausgeglichene Kampfeinheit dar, gegen die ffltti die bei weitem nicht schlecht spielende W. A. C.-Mannscha^ nicht anfkommen konnte. Wacker hatt'e auch die Merlte Ze:t übeÄ wett mehr vom Spiel als ihre Gegner, 'deren hauptsächlichste Schwäche das totale Bevsagen der Stürmerreihe war, »' eine heilige Scheu vor dem gegnerischen Tore bekundete; nutz Hofstetter'entschloß sich hie und da zu so etwas wie einechj Torschuß, der aber stets «llenweit das Ziel verfehlte.. Bei dm Siegern brillierten im Sturm vor allent wieder Röscher nn« Liebhard, ferner hielten sich auch Resch' und" die gesamttz - Hintermannschaft / ausgezeichnet. Bei den Praterleltterlj arbeitete das Hirrtertrio. M und auch Puschner gefiel. D» Seitenhalves und die Stürmer versagten. ...? Die Schwarz-Roten legen vom Start weg machtrg los. doch Wacker findet sich rasch' und bald ist das Spiel in dich Hälfte der Prakvleute verlegt. Nach W Minuten gelingt ein« hübsche Kombination von Resch zu WaM der an Stach ab^ gibt, welcher mit Prachtschuß ein wunderschönes Tor erzrelh, Zunächst hat Wacker weiterhin mehr vom Wiel, dann abetz wird der Kamps ziemlich offen nnd spielt sich meist in der Feldmttte ab. Feigl und Friedl haben beide nur je/mmaij Gelegenheit, emzugreisen. Gegen Schluß der Halbzeit wirtz das Spielsehr schrrell und Wacker inszeniert einige sehr gei sährliche Angriffe. Schon in der 2. Minute nach der Panstz Vergrößert Röscher mit einem in die Ecke ^placierten Schnfsß den Vorsprung der Hausherren. Wacker wird stark stberl^tz und wieder ist es Röscher, der einen neuerlichen schöllen Schutz im gegnerischen Tore unterbringen kann. Nun drängt durch einige Minuten hirdurch der W..A: C., ohne aber ^Mgön ditz massive Verteidiglmg der Meidlinger etwas ausrichten - ztz können. Einmal rettet Kolndorfer bei einem Schüsse Erwers^ Dann kommt wieder Wacker stark auf nnd der W. A. E. n'u» ganz zurückgchrängt. Stand der Meisterschaft der 1. Klasse. xw er r in e 85 Rapid . . . . . 15 10 4 1 55 28 24 Amateure . . 14 8 4 2 42 20 20 Wacker , . , .16 6 7 3 32 25 19 Admira' . . . 1" 7 6 40 33 17 Sportklub . , . 15 7 3 5 28 25 17 Hertha. . . . 14 5 5 4 25 22 15 Hakoch - . . . 14 5 3 « 34 25 13 Vienna . . . 13 h 8 5 2o 31 13 W. A. F. . .14 5 2 7 20 , 36 12 Simmering W. A. E. . ' > .14 . 15 3 3 5 r» 6 7 18 25 26 38 11 11 Fondsdorf . . 15 8 8 26 39 10 Rudolfshügel . . . . . 15 3 »>- 10 14 36 s Ostmark-Sturm 14 4:0 (.1:0). Ostmark errang _ einen verdienten Sieg, -den sie vor allem der Dnrchschlo-gskrajt detz Angriffes verdankt. Die Mannschaft hatte -ihre bestM Panitz in dem rechten Back Pichler, dem Mittelhalf Bwer und dem/ Mittelstürmer Stanzl. Sehr gut war auch BranÄveiner M Tor.-Bei der.- Unterlegenen, 'deren Tovrnann V.zowll versagte, gefielen der Atttte-lläuser Tauber sowie Schierl.^ Hoflmuer 1'2) und Hofbauer 2 erzielten npch vor der Panse drei Tore,^ nach Seiter.'wechsel ist Hosbaner 2-zum vierten Male erforA^ reich- Schiedsrichter Ferry.! Gersthof—Douaustadt 3:0 (1:0). Große Ueberraschungh Gersthofs Erfolg entspricht dem Spielperlauf, doch hatte ent knappes Zresnltät das Kräfteverhältnis besser lllnstrlert. D>e Sieger hatte:: in Trückl und Kleinpeter ihre -besten Leute, bei Donaustadt gefielen Stanek und der Torm-amp Schnberth.^ IW der 23. Mimlte erzielt Trinkt die Führung für Gersthof, nt; der 8. Minute nach der Panse erhöht Kleinpeter den Staub, aus 2:0, wobei Schnberth verletzt wird. In der 25. Minute' stellt Kleinpeter das Endresultat her. Schiedsrichter Keopp.! N. A. C.—Baumgarten 2:0 (1:0). Die größere Ausdauer entschied das Spiel. Hur-mer erzielte vor der Pause die Fnh-l rung, Taschler verwandelte nach Seitenwechsel einen Penalty, zum zweiten Tor, während die Xtntcrlcpeueu einen Elfmeters vergaben. Knapp vor Schluß schied Taschler wegen ein er Ber»! letzur-.g aus. Schiedsrichter Mantler. s Donau—Straßenbahn -1:1 (1:0). Tor Kniz und Nagel l,y Schiedspichter Korkes. --! Blue Star—Sturm 07 2:1 (1:1), Tore für Blue Star, Wesielsch (Elfer, Beyer für Stnrnr 07 war Ehalnpka).! Schiedsrichter Nemetz. Stmtd der zweiten Klasse Nord. Vereine 'S- § 1 -s 1 $tmUc w Ä K Cfttiutr! > . * , . 11 8 1 2 31 19 17!ed Star . . ... .11 6 4 1 22 13 16 Tonaustadt. . « .11 6 2 3 22 12 14 Sturm 14 . . * . .11 5 3 3 23 21 13 Donau . . . . » . 12 4 5 3 22 18 18 Nußhorf - . . » , . .11 5 0 6 17 19 10 ' Straßenbahn . . . . 12 8 8 6 '17 28 S Blue Otar , O 1 .11 . 3 3 5 80 27 9 Bamnsarte« ... .12 2 4 - 6 12 19 8 Sturm 07 . . Gersthof".". , ai . u -2 3 4 1 ö 7 - 14 12 M 22 : . 9 . 7