Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1475 (22.3.1923)
- Date
- 1923-03-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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...■ ...n 'StdR/tyP* ‘— Lßr Wfc * Me», Dmwerstttz — — ——■■" ' ..— i—-■' t 'iwWIWM1?"" Ungarn. Bevorstehender Bruch der Regkeruugr aeN Biüxch-P, 21. März. (ZÄ. «ns Ä S>r°rgeiq>S.") Die gestrige Abstrmmung irr der Nationalversammlung, ivelche eine überwiegende Mehrheit für die gemäßigte Auffassung der Negierung gegenüber den extremen Elementen ergeben hat, scheint der Ausgangspunkt einer Klärrmg geworden zu sein. Die Mehrheit der Regierungspartei nahm gegen die extremen Elemente der eigenen Partei Stellung. Jene Mitglieder -der Partei, darunter der geivefone Pressechef Tibor Eckhardt und der Chefredakteur des ,Mozat" Zsilin sky, die gestern gegen die Kenntnisnahme der Regierungserklärung gestimnrt haben, lvurden heute von den eigenen Parteigenossen in ivenig verblümter Form zum Austritte aufgefordert. Die extremen Elemente scheinen auch ihrerseits etwas im Schilde zu führen, .wenn sie auch die Zeit für einen offenen Bruch noch nicht für gekommen ansehen. Die Gruppe Gömbös - Eckhardt der Rechtsradikalen ist gesten; bereits nicht mehr im Klub der Regierungspartei erschienen Die Mitglieder der Nationalversanmllung, welche dem sogenannten Rafsenschntzb-un.de unter der Führung Karl Wolffs angehören, hielten heute abends eine Konferenz ab, cm welcher auch die Atitglreder der Regierungspartei Eckhardt, Zsrlinszky und andere tellna-hmen;;nd das „Miorrsprogramm'^ für die nächste Zukunft sestgestellt wurde. In der demokratischen Reformparter erklärte rnan unserem Korrespondenten, daß die Erklärungen Bethlens und Rakovszkys gegen den Terror der Erwachenden, nicht Zu überschätzen seien. Bethlen, sagt inan in dieser Partei, schwenkte nur um, als er sah, daß die öffentliche Stimmung gegen die Erwachenden ist, Minister Rakovs^y, habe aber noch in der letzter; Woche die terroristischen Studenten zu neuer; Gewalttätigkeiten geradezu anfge muntert.' Der Hochschulterror. Budapest, 21. März. (Tel. der ,Mr. Morgenztg.") An Len Hochschulen hat heute der Lehrbetrieb wieder begormen. ZwischerrfAle sind nirgends vorgekonrmen; die jüdischen Hörer sind bei der; Vorlesungen überhaupt nicht erschienen. »ftitm. Abschied Skr Whndhm« Deeds von Palästina. Jerusalem, 15. März. (I. C. B.) Der Hauptsekretär 4ee palästineüsffchen Regierung Sir Wyndham Deeds, der Ende März seinen Posten verläßt, bereist gegenwärtig das Land, um sich von der Bevölkerung zu verabschieden. Weser Tage besuchte er die Kolonie Rischon Lezion. In der Anüoort auf die Begrüßungsrede versicherte Deeds, daß er überall zugunsten des Zionismus tätig sein wird. „Ihr beklagt euch,", sagte Deeds, „daß ihr noch nicht das nationale Heim bekommen habt. Das nationale Heim ist bereits eine Frage der Vergangenheit. Wenn die Gegner fragen, lvas das für ein Nationalheim sei, welches nur 80.000 Juden umfaßt, so antworte ich, daß die 15 Millionen Juden dev ganzen Welt ebenfalls ein volles Recht haben, zu sagen, daß sie ein nationales .Heim in Palästina besitzen. Die 80.000 Juden in Palästina sind inzwischen die B e r t r e t e r d e s Gesamtjudentums." Rundschau. Sie deutschnationalen Retter von Danzig. ÄLls Danzig schreibt man uns: Das Danziger Par-- foment, Volkstag genannt, hatte isn der letzten Sitzung seine erste Judendebatte zu überstehen. In der Budgetdebatte griff der Führer der Deutschrationalen Pros. Mat hä; den Sozialisten Dr. B'ing an und sagte mit Beziehung auf Bings Zugehörigkeit zum Judentum, die Juden arbeiteten gegen die Interessen des Danziger Fvenstmrtes. Er erhielt darauf von dem jüdische;; Senator Jewelkowski und von den Vertretern der Abbeiterfraktzionen eine gehörige Abfuhr. Unter anderem wies Jewelkowski darauf hin, daß während der Revolutionszeit die Ordnung in Danzig nur durch die Bildung des Bür ge trat es aufrechtechaltm würde, dem es zu verdanken sei, daß «es zu keinem Blutvergießen kam. Der Bürgermt leistete seine Arbeit unter den schwierigsten Umständen und ssire Mitglieder setzten ihr Leben aufs Spiel. Damals war kein einziger von der Partei MachäiZ zu schon. Die Herren Deutschnatwnalen überließen die Auftechterhättung der OvdMng und die Verteidigung der Interessen Danzigs vovsichtigerwoife — dun Juden. Es ist daher um so sonderbarer, daß Ne Partei des Herrn Mathäi sich plötzlich als die privilegierte Mährerin der Interessen des Danziger Freistaates auffP'iÄt. 'Machäi stammslte in seiner Antwort, ohne auf die für ihn und seine Parke; so beschämende Reminiszenz aus der UmstnrzM sinzugchen, einige Worte ans der dcutschnationälen poliÄschM Fibel, daß das deutsche Volk es nicht dallden könne, daß seine Angelegerheiten von F re nidstämullingm geführt toerden. Danzig hat also dieselben völki- 'chen Holden, wie sie anderwärts gedeihen. Dar Wische WchMnsrelmd. Nach - Mitteilungetl, die die Gesellschaft „Oze" aus Lettland erhalten hat, sind im Laufe des Monats November 663, im Dezember''92L M Jänner 1340. und wiHftr yw>m|Enymnig» im Februar 1722 neue Emigranten aus Ru ßlanduvd der Ukraine in Lettland e'mgetrofftn. Da die amevikanifche JnrmigrationZquote erschöpft ist, werden keine Bisen nach Amerika -ausgegeben und Hunderte Familien iveilen in Riga, Libau und anderen Gvenzstädten ohm ExistenznMel und unter schlveren sanitären Bedingungen Diejenigen, die mit einem Transitvisum nach Lettland gekommen sind, dürfen im Lande nscht länger als drei Monate bleiben; die Verlängerung -dieses Dermins mn erneu weiteren Monat wird von der Bezahlung von 26.000 lettischen Rubeln (100 Dollar) abhängig gemacht. Noch schwerer ist die Lage derjenigen, die ohne ein Transitvisum ins Land gekommen sind; letztere werden zu einer Geldstrafe -von 50 Dollar verurteilt und müssen außerdem in einer Quarantäne wohnen und für die Unterhaltungskosten 205 lettische Rubel täglich bezahlen. Die sanitär-medizinische Gesellschaft /AOäc" sowie die anderen Hilfsorganisationen haben gemeinsam den Plan eurer Hilfsaktion fertiggestellt. Die Eröffnung von Flüchtlingsheiwen, Kindergärten, Organisierung von nredizmisch-- sanitären Stationen und die Gründung eines Emigra>- tionsklübs werden vorbereitet. (I. C. B.) Am Mer Wett. Graz, 21. Marz. Die Arbeiter der Alpinen Mo»- tangesellschaft in Rosental sind in freit Streik getreten. Dresde n, 21. März. (Wolfs.) Im sächsische;.- Landtag tMrde der bisherige sozialdemokratische Justizminister Zeig;;er mit 49 von 95 abgegebenen Stimmen zum Ministerpräsidenten gewählt. Mannheim, 21. Aiärz. (Wolfs.) Der Pfälzische soz-ialdeuwkratische Landtagsabgeordnete Körner ist in Ludwigs- Ixffen von der; Frcnrzosen verhaftet worden. Berlin, 21. März. Der frühere Ungeladindant des Exkaisers Wilhelm Gras Kuno M o l t k e, der seir-erzeit durch den Prozeß tÄllenburg-Harden schwer konchromittiert war. ist gestorben K ö I n, 21. März. (Wolff.) Die Kölner Polizei hat den Urheber des Anschlages gegen Smeets sestgestellt. Ltäheres kann noch nicht nritgeteilt werden. Nach den in der WohnmLg des Täters Vorgefundenen Papiere;; handelt es s;ch um einen sugendlüchen Phantasten. Tagesbericht. Die passive Resiste«;. Bei der Post. Dü; Regierung will in der Fvage der Regiekavtett nicht nachgeben; daher macht sich unter den Post- und Te-> legraphenangestellten eine .Beiwegung für den Streik geltend. Die christlichsozialen und de-uischnationalen Gewerkschaftsführer wollen den Streik vermeiden, sind aber bereit, im Falle daß die Regierung weiter auf ihrem unnachgiebigen Standpunkt behnrrt, urit den sozialdemokratischen Organisationen in der Verschärfung der Resiste;^ zusammenzugeb-en. Schon in der bisherigen Form n;acht sich die passive Rcisistenz stark fühlbar. Der Rückstand der Postpakete und Briefsendungen hat sich beträchtlich vermehrt. Auf den Bahnhöfen ist -nur ein Drittel der dorthin gelangten Postsendungen zur Zugsexpedition gelangt. Auch rin Lokoverkehr treten durch die verlangsamte Bvrefmaniputation, Abstenchelung und Prüfung Verzögerungen ein, die auch die mit Expveßgebühven versehenen Briefe tveffem Die Besprechungen zwischen -dem Bundeskanzler und dem Buindesnnnister für Verkchrswesen einerseits und denr Aktionsk>mitee mckererfeits wurden gestern nachmittags im Bundeskanzleramt wieder ausgenommen. Die Aussprache -wird heute fortgesetzt werden, um auf Grund der im VerLause der bisherigen Besprechungen gemachten Borschläge eine geeignete Grundlage für die Aufnahme offizieller Verhandlungen mit den Zentralausfchüssen der Post-, Telegraphen- und Telephoncmgchellten zu finden. In den Spitalern. dauert die passive Resistenz des Pflegepersonals an, wich aber in einer gemäßigten Form ausgeübt, die sich im allgemeinen Dienste und in den Ambulatorien fast gar nicht, für die Patienten aber nur durch eine etwas verspätete Berabreichuing der Mahlzeiten äußert. Eine Verschärfung 'Hai bisher nicht eingesetzt. Ditz im Gang« befindlichen Verhandkmgen mit dem Personal der SpMer dürften bald zu einer Einiguing Mven. Der Streik bei der Kulttlsgemeinde. Im Laufe des gestrigen Tages ist keine Verändern n g der Streiklage eingetreten. Das Personal des G emeindefpitals unv des israeilitrschen Versotgungshaufes hat dem Vorstand Forderungen auf einmalige Zuweichungen vvrgelegi, die jedoch nicht die Form eines Ultimatums tragest und nicht befristet sind. Me wir erfahren, ist der Vorstand der Kültusgemeinde nicht gesonnen, von seinen gefaßten Beschlüssen abzugehen. Er ist bestrebt, den Betrieb der GemeiBernstitutiomn mit Hilfe von Vorstandsmitgliedern aufvechtzmühalten. In den nächsten Tagen wird sich der Vorstand an die jüdische Bevölkerung mit einem Appell ivenden, die Steuereinzahlungen rechtzeitig zu leisten, damit der Betrieb der Gememdemstttutionen keine BeeinträchtigMg erfahre. General Vovver und die Wiener Dechnik. Niederlegung des Ehrendottorats. Der Jngemeugeneral der gewesenen österreichisch--ttnga-rischen Kriegsmarine, Herr Popper, dem seinerzeit Een Wer BMieuste W» die Flotte VKN der MeMv N. März tm_M. ms Technischen Hochschule das Ehrendoktorat verliehen werdet war, lMt diese Würde niedergelegt. Es ist noch erinnerlich daß Gerwral Popper nach der erfolgreichen Korrstruktiot des ersten österreichischen Dreadnoughts von zwei Seü mächteir, von England und Amerika, in ehrender Weiß eingeladen wurde, in den Dierfft dieser Staaten zu treten Popper lehnte dese Werbung unter Berufung auf sein ei dem Kaiser von Oesterreich geleisteten Eid ab. Popper if eine unbestrittene Autorität auf dem Gebiete der Schiffs baukuust und sein wissenschaftlicher internationaler Rst gründet sich auf die chrlichei; Leistungen eines ganze; langen Lebens. Er hat sich jetzt in hohem Alter mit seinen von den Völkischen und ihren Dienern beschimpften Bolj solidarisch erklärt, und zeigt sich auch hier als Ehremunnn dem wir fi'rr seinen Entschluß danken. ötavelianf einer in Palästina gebaute« Dampfer«. Wie die ,^J ü d i s ch a R u n d s ch a n" berichtet lvurde der erste kleine, ganz in Palästina erbaute 20 Tonnen Dampfer von; Stapel gelassen. Dieser Doppclschraubcn« dampfer mit 80 P. S.-Maschinei; faßt 100 Peftonen un) legt 16 Veilen in der Stilnde Zurück. Er dient den; Per soncntransport von der Küste zun; Auwgeplatz der großer Dampfer. 8ine neue Misrachi-Sieblung bei Femfaie« lieber die voir der Organisation ,>Misrach; Hazair^ gegründete Siedlung „Das jüdische Dorf' (Hakphar Hai, bri) erfährt I. C. B., daß 'die Gesellschaft 'bereits 10ÜC Duilan; Siedlungsland an der Landstraße Jerrtsailen;— - Ram-ollah—diablus, sechs .Kilometer vor;- Jerusalem ent. fernt, augekanft hat, auf üvelchem Landwirtschaft, Wen;, und Feigvnbau betrieben werden wird. Der Platz befindet sich auf einer Anhöhe in gesunder Lage. Auch andere stidi« sche Einzelpersonen und Gesellschaften haben in der Näh< Diedlungsland in der GesmnHöhe von über 6000 Duuaw angekaust, so daß man damit rechnet, daß sich dort enA stattliche jüdische Kolonie evh>sben wird. * Ausgrabungen in der Urheimat Abrahams. Der Ävit« der britischen Expedrtwn Woolleh, der mit der Erfovschnng ds» m der Genesis gvmmniten chMürfcheu Stadt U r ibeschäftW ist. hat, wie englische Mütter melden, soeben die GrunduvaneM ei-ms Tempels entdeckt, der Äs der Harem der Mondgotchsü festgüstellt wurde. Die im- Äten, Testament euwähnde Stadt ^11« wurde von Sir Henry Rawlin-son in der Ruinenstatt« M;Whetr aus der rechten Guphmtseite entdeckt. Der Mondgott: war -die Gottheit der Stadt. Nr war der Ort, aus den; Mvccham anszog, nur über Havcm weiter nach Kanaan zu wanderm Einer der ausgejgvabenM Steine des Tempelftmldamleirts „zeigt auch den hera>u^Nu«ißÄtVn Kopf des Gottes und der Göttin, Woolleh ist es auch gelungen, den Ternpel des Königs von -Uv. zu finden, der um das Jahr 1900 v. Ehr. gelM hat. Seinv Reste stehen -cnvf MMern, die schon vor 2050 v. Ghr. gebaut! wurden, und unter dieser; wurdM andove Mmrern gestmde;^ deren Bau sogar bis auf das Jahr 3600 ö. Ehr. gMÄckveichh Man fand hier das Brnchstück einer DenweDase, die mit einen^ yvoiesken Kopf geziert iMr, der etwa nm das Jahr 27-60 v. Ehr. hergestellt worden ist. In einem der Jnnenräunre des Dempcksfanden die -engUchen Archäologen etimge Schmuchdücke aus dev Persischen Zeit, die mvs GM, Achat, LayMazuil!; und Arne-- thysion ^bestchen. * Ein Konflikt zwischen der „Ava" mb der SÄvjetregi^ runa. Me der Sondevberichterstiatter des I. C. B. irr RnßDanh erfährt, find zwischen der American Relief Administratiron und russischen Regierung Disferen-. zen dadurch entstanden, daß die ulvaimsche Regierung sich weigert, die Frachten für den Transport der LebensnMtel zu bezahlen, die von der Ara. nach den Gouvernements Kiew, Dschernigoff, Podol-ien und Wolhynien süt Kinderernährung' getsemdt werden. In den Kreisen der Ara wird darauf hingewiesen, daß Wse Weignung den Abmachungen widerspricht. Vorläufig werden in. dm Kinderheimen dre noch vorhandenen. Vorräte cmisgezchri. Sobald aber dve Vorräte erschöpft stin wer- >den, wird die Lage der Klnderhe'mre unhaltbar sein. Der Ara- Vertreter Eolonel HasEell äußerte sich gggeutiber dem Sonderberichterstatter des I. C. B., daß die Ära mOcrude sei, LebvnsnnttÄ in den Häsen des Schwarzen Meeres für Kiew bereitMstellen, die Msenbahnen werden äber dieselbe;; wicht befördern wollen, , bis nicht bli-c Regierung ihrerseits eoklärt hat, für die Frachten äuijzukommen. Die Mormonen von Berlin. Die ettva 2000 Mitglieder zählende Berliner Mormonengemeinde^ veranstaltete^ dieser Tage zu Ehren der Anwesenheit des Präsidenten bcr, europäischen Mission der Mormonen, Air. David O. Me. K a y, eines der zwölf Mormonenapostel, eine Feier. Bei dieser Gelegenheit wurden die Glaubensartikel der Mormonen verlesen, von welchen der Artikel 10 folgendermaßen lautete: „Wir glauben an die buchstäbliche Vereinigung Israels und an die Wiederherstellung der zehn Stämme. Wir glauben, daß Z;on ans dem amerikanischen Kontinent aufgebaut werden wird, daß Christus persönlich auf der Erde regieren und d;e paradiesische Herrlichkeit erneuern wird." Zum Schluß hielt Mc. Kay eine längere Rede, in der er auf Grund von Zitaten aus der Bibel, aus dem Buche Mormon sowie gestützt auf ferne eigenen Erlebnisse im Zusammenhang mit der Grinchung des neuen zionistischen Gemeinwesens in Jerusalem die baldige * Ein Tizian gestohlen. Der GendarlneMpostot; m S't. Lorenzen in Stvievnmrt verlantbart, Vas; dev 49jährige Kunstinaler Hubert Ha her in St. Loreuzer» dem Konrad Gäll'hofer.ein Gemälde von Tiz-ran, „Ruth, 120 mal 80 Zenchimetier groß, etwa 100 MWonen Kronen wert, dem Franz Ninnerhofer vmeu orientalischen. Teppich, anderthcillb Millionen wert.-und verschiedmei; Par-- Heien Geldbeträge m der Höhe vor; 1,140.000 K. wtlvckt hat und geflüchtet ist. Postverkehr nach Anatolien. Brieffendungen uack, Ana-- toliven unterliegen nach einer Mithellung des, WeltpostvereinL-- mntes in Bern -der türkischen Zensur. Gewöhnliche und em-- geschriebene Sendungen müssen offen ausgegeben werde;; und. dürfen nur int englischer, ftanzösischer, stallenischer oder türkischer Sprache abgösaßt fest«. Der Absender mutz fehle Adresse auf dem BviefuinMaa augebeu. Der JrchaTt muß verstäMich und so kurz als möglich gefaßt sein. Für beschlagnahinte Sendungen ersetzt die, türkische Postberwcrltnug weder die Gelb üb reu. noch leistet sie irgendeinen Scbadenersa b