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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-18 · Heft 1471 (18.3.1923) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1471 (18.3.1923)
Date
1923-03-18
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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Sette 14 Men, Sonntag Wiener Jyorgenzeitung. 18. März 1923 Nr. 1471 überwiesen. Das Geseh betreffend die Emission öprozemiger woMchötzscheme im Betrage von 50 Millionen polnischen Soldmark ist in allen drei Lesungen angenommen worden. j Znr Frage des Ansgleiches der ungarischen Vorkriegsschulde«. B«dop«.st. 16. März. (Priv.) In der Frage des MnSgleiches der ungarischen Vorckriegsschulden haben die fran- Mchen Glärlbiger gegenüber den ungarischen Kausleuten und Industriellen eine überaus zuvorkommende Haltung bekundet und wurde in der Regel ein Süprozentiger Ausgleich getroffen. £*4 Äeldvechältisie. Hu Wvchenschluh hat sich eine Ml- Lare Erleichterung der Geldverhaltisse bemerkbar gemacht. G^K> war heute zu 0,75 bis 0,875 Prozent pro Woche leicht er- HKtiich. Die heute abgeschlossenen FinanztvanSaktiomn in den vevschiedenartiÄten Zahlugsmitteln wurden zu folgenden Zinssätzen getätigt: Für die Westvaluten (Dollar, Pfund, Lire, Schweizer Franken Tschcchockronen) zu 7 bis 9 Prozent pro Jahr. 'Französische Frentcken zu 12 bis 14 Prozent pro Jahr. Reichsmark 5 bis 5,8 Prozent pro Monat. Polenmark 10 bis 12 Prozent pro Monat. Dinar 8 bis 10 Prozent pro Monat. Österreichische Kronen 0,75 bis 0,875 Prozent pro Woche. Die polnische Emissionsbank. Wie die Warschauer Blätter mitteilen. sollen nächste Woche im FinarMninistettum Beratungen mit Vertretern der Industrie- und der Bankkrerse betreffend du: Gründung omer Emissionsbank beginnen. Fmanzmmckt und Versorgung. In der gestrigen Versorgung war Geld reichlich „u fünf Achtel- bis drei Viertel- Prozent angeboren, wodurch sich die Proloirgation laicht abwickelte. Nach der Versorgung befestigte sich die Stimmung für verschiedene leitende KnlissepaPiere, die hierauf wesentlich höher geschätzt wurden. Einzelne Werte, wie Bankspczien, waren gesucht. Wrse Kr landwirtschaftliche Produtte. (Eigenbericht der „Wiener Morgensettmrg".) Die haussierenden Berichte von amerikanischen MäÄien bleiben hier ohne selbe Beachtung. Die Stimmung des Wiener Marktes rst lustlos, trotzdem unverkennbar eine leichtere GeK)- fLffsigkeit zu beobachten ist, allein es scheint, dag noch immer Barmittel fehlen, um Trausaktionen größeren Sillcs durchtzu- Mren. In Weizen lagen heute Offerte in Manitoba vor, die keinerlei Abnahme, begegneten. Die Preise stellen sich aus 4550 Wien, ferner liegen in Amerika- und Australweizen Offerte vor auf Basis von Holland-Gulden 12,90 bis 13>10 waggonfrci Hamburg. Das inländische Erzeugnis.findet nur vereinzelt Aavfnechme zu ziemlich unveränderten Preisen. In Roggen liegen die Verhältnisse ähnlich. In den Berkchr gelangt nebst dem inländischen Erze-u^nis auch bulgarisches Korn. Es zeigt sich in der letzten Zell . überhaupt rnchr Inreresise für Ware bulgarischer Herkunft. Der Gruriid liegt in und zieht man deshalb gegenwärtig vor, seinen Bedarf in aleichpreifigen bulgarischen EizeugnMen zu decken. Für Futterstoffe herrscht recht guter Begehr, Mmais ist bereits knapp und erzielte. 3100 K. Neumais ist günstig offeriert, doch kann sich der Handel im Hinblicke auf deru-Feuchtigleitsgehcrlt der Ware nicht zu größeren Ankäufen entschließen. In Hafer wurden in den letzten Tagen «bessere. Umsätze zu doll behaupteten Preisen getätigt. Auch für die Provinz wurden einige Anschaffungen besorgt, wobei Saatware bis 3SOO K. Wien bezahlt wurde. Die Preise für Geürauchshafer variieren von ^735 bis 2900 für Mittel- und Primasorte. . Die PreisforLernngen für Gerste waren heute gegenüber der Vorwoche unverändert. Der Konsum besorgte einige AEuse in der Preislage von 3300 bis 3100. In Kleeiaaten wicküte sich ein lebyastes Importgeschäft ab, wobei die Preise für Rotklee , fest behaupteten Stand zeigen. Für WeißLee not. wurden wesentlich höhere Preise b^aHt, auch Esparsette erzielte kleine Mchrpreije. dagegen verzeichnte Luzerne eme Preiseinbuße-von 2000 K. pro Kilogramm. Hülferiifrüchte tendierte ruhiger, das Ausgebot ist 'befriedigend, doch mangelt es an Kauflust und wurden die amtlichen Notierungen ermäßigt. Eine ruhige Gestaltung fand der Berkchr in Rauhfutter zufolge reicher Offerte in ungarischer Ware. Die Preise neigen zugunsten der Käufer. Mchle liegen weiter lustlos und zeigen zufolge reicher Offerte in fremden Mehlen einen sehr unbefriedigenden Geschäftsgang. Ankäufe erfolgten nur zur Deckung des arlernotwendigsten Bedachts. die Verkäufer fittd schr entgegenkommend und gewäl)ren nicht nur Preisnachlässe, sondern auch ZahlmdgseMchterANgem Trotz diefer Situation muß angenommen werden, daß eine Besserung der Absatzverhältniffe eintveten inuß, denn Neuanschafftmgen aus. Grund der fetzt im Auslande geltenden Preise sind beinahe unmöglich. Erwähnt sei noch, daß erstrangige Ungarische Marken im .MarLe relativ wenig vertreten sind und daß Warettbesitzer solche mit aller Reserve offerieren, um »icht die Ware einem unmöglichen Preisdvucke au^ufrtzen. Die Miepreffe neigen zugunsten der Käufer. ratteren pro Kilogmwm cLWim: WM inMdischtt bulggrMr **W «... '»vijii' uiuwwtjuje ÖVW öl» Ö^uu K., slotvattbiö 3480 K., Fvttt«erfte 2M bis 2860 &, MM her 3000 bis 3150 K., NewnaiS 2760 bis 2850 K., Äörr- > W 3000 L., Hafer 2760 bis 2900 K., Rejö ttalitzyi- bis 7800 S., Bvrum 5600 -iS 6600 K., Me 3000 -sä?*-SÄ o400 bis 5800 K., Mohnsaat ungarische A 1V.VW Ä,, Kümmel 54.000 dir 56.000 K., MokmiO bis 2000 K., Werßboöpen mrgarische MB bis ÄtwÄtstche 3800 LiS 3500 Lk«Av!Mn W biS ' « Mmänrschs S000 M M) st., holMWe EchalerÄeu 8500 jm U.000Ä„ SfeteA «Mämfchr GA^lmsru ItzM öis 17.800 % r 45V biS SM m bis 5k) t &a maäi» aiKfw 8„ NW, >» » 7?» #■, iMi>n«WMe S SiS EMm, 18 iiS 20 Lri, beSnifthr oder. serbWe Pfiamnm . »Sr». (Deviseuürrse von 12 Uhr , UamvL S5Ä (25.18), Pari» Ss.7 üttch» 17. MSr». »«Mt -.0 (0.0118),- Wien Geld 0.0074'/, (0.0074',/), Oesten. gest. Kronen Geld 0.0075 (0.0075). Zürich- 17. März. (Devisenkurse von 11 Uhr 46 Min. — Mitgeteilt vom Schweizerischen Bankverein.) — Holland Geld 312.- (Ware 212.20), Belgrad 6.40 (5.60), Berlin 0.0257 (0.0259), Brüssel 28.80 (29.-), Budapest 0.15 (0.16), Bukarest 2.50 (2.55), Christiania 97.50 (98.-), Kopenhagen 103.50 (109.80), London 25.23 (25.24), Madrid 83.-, (83.20), Mailand 25.82'/, (25.85), New-York 537.75 (538.25), Paris 83.62y, (88.67* Prag 15.94 (16.96), Sofia 3.20 (3.80), Stockholm 142.76 (148.-), Warschau 0.0122 (0.0127). Wien 0.0074»/, (0.0074'/.), . Oesterr. gest. Krone« 0.0074 (0.0075). Berlin, 17. März. (Devisenkurse.) — Amsterdam 8319.40 (8219.40), Belgien 1122.18 (1122.18), Christiania 3778.54 (8780.52), Kopenhagen 4017.03 (4002.96), Stockholm 5548.59 (5543.60), Italienische 1002.48 (1007.47), London 97.755.- (97.655.25), New-Hork 20.857.72 (20.847.75), Paris 1804,23 (1924.18), Schweiz 8876.28 (3880.27), Spanien, 3211.95 (3214.44), Wien 28.80 (28.76), Prag 618.45 (618.25), Budapest 6.78 (6.93), Sofia 124.68 (128.48), Belgrad 210.47 (212.46). Sei’iin* 17. März. (Notent'mse.i — Noten Dollar 20.822.80 (20.867.70), Pfttnd 97.804.85 (97.705.10), Italienische 999.45 (1002.45), Polnische 49.50 (49.25), Tschechoslowakische 617.20 (616.95), Oesterr. gestempelte 28.17'/, (28.17*/,). Budapest» 17. März. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdmn 1315 bis 1355, Bukarest 15.50 bis 16.50/ Kopenhagens 643 bis 669, Christimtia 604 bis 624, London 15.625 bi® 16.025, Berlin 0.16 bis 0.16, Italien 160 bis 166, Paris! 208.- bis 218.-, Prag 98.75 bis 102.75, Stockholm 885 bis 915,' Zürich 620 bis 645, Wien 0.0460 bis 0.0480, Sofia 20.50! bis 21.50, Belgrad 38.75 bis 35.75, Nelv-York 3335 bis 3410'; Warschau 0.07'/. bis 0.08'/., BMel 172 bis 180. Skmskevdam» 17. März. (Devisenkurse.) Lonbyn 11.89*/, (11.89'/,), Berlin 0.0122 (0.0121»,.), Paris 15M (16.10), Schweiz 47.50 (47.25), Wien 0.0035'/, (0.0035*/,),: Kopenhagen 48.90 (48.80), Stockholm 67.55 (67.60), Chriftianich 46.10 (46.15), Nelv-Bork 252.75 (253.75\ Brüssel 13.42*/, (13.82'/,), Madrid 39Ü5 (39.10), Italien 12.20 (12.22'/,), Bu-. dapest (—.—), Helsingfors (7.—),1 Prag — (7.45), Warschau» 17. März. (Devisen.) Berlin 1.95, Lo«dov 191.050.-, New-York 40.795.-, Prag 1220.-, Wien 0.62. Fußball. M-Msterrei» - SMeutWM. Die siebente Begegnung. Heute treffen die beiden Auswahiümann^chasten von SWidenffchlantd und Niederösterreich zum ftobenten Mole aufeinander. In den bisherigen Tröffen vermochlen sich unsere Vertreter nicht sonderlich auszuzeichnen. Diese Tatsache und die zahlreichen Mißerfolge, die unsere führenden Dererne in Nürnberg uüd Fürth hatten, brachten es mit sich, 'daß wir m Süddeutschen FußbaMunst zu scheu, Mvchl die Süddeuchhen ihre nordischen Brüder schon lärmst überholt hatten. Mit Recht waren deshalb insbesondere die Bayern über die durch uns erfahrene Zvrrücksetzung empört. Die Süddeutschen brannterr förmlich darauf, sich mit uns zu mellen. MS es am 31. August 1919 in HüttÄdorf endlich Zum ersten Kampf kam, da zeigte es sich, wie uMNMbvacht unser Hochmut war. Trotz der Warnungen unserer Presse waren fammche Zuschauer und auch unsere Repräsentat-iven vom sicheren Sieg der Wiener überzeugt. Es kam aber anders. Mt 4:0 Toren wurden wir nach allen Regeln der Kunst verhamen und dabei spielten unsere Vertreter eine derart minderwertige Rolle, daß sie srcch sein Lmwten, mit diesem Ergebnis davonaekommen ja ftnt. Nicht wenig trug der Umstand zu der empfindlichen Niedevlage bet, daß wir mx eine minderwertige Mannschaft ins Föld stellten. Für das Rekmrspiol, das am 16. Fchvuar 1W0 in München stattßand, waren unsere AussichtM nicht die vosWen,'da' mehrere bewährte Kräfte nicht aMmmlich tottren, >w Süddeutschen hingegen mit sämtstchen Größen antvaten. Damals führte Gansl Dakoah) den niedeMerreichilschen Angriff gang ausgezeichnet. Dös uuentschiedeue 1:1-ResMat wurde von memandem erwartet und gereichte unseren Vettretern zur Ehre. Der folgende Länderkampf wurde am 20. August I960 aus dem Simmermger-Pbatz ausgetragen. Wir stellten eine Mannschaft, in der Rapid nicht vertreten war, twtzdem erfochten wir einen wunderschönen 5:2-Sieg. Das unWnstige Wetter, dos das Cpiölseld tief und rutschig machte, kam unseren Vertretern sehr zu statten, da sie die technisch Bes^rm waren. Anläßlich einer Ländevspieltournee, auf der unsere Vertreter innerhalb einer Woche gegen die Schweiz und gegen Deuffchlaud unentschieden spielten, traten die Wiener «wn Wschluß der Reise am 8. Mai 1924 in Fürth gegen Suddvutischlland an. Obwohl wir eine schr starke Mannschaft zur Stelle hatten, mußten wir uns doch eine 2:3-MiÄxrlage gchallen lassen. ' Am 4. September 1931 siegten wir wieder .2:0 und mit bem gleichen Resullat mußten wir uns 'dann im letzten Treffen am 26. Februar 1922 in Nürnberg geschlagen begonnen. Bon den sechs bisher auS«trayenen Spielen yM-en die SLLdeuffchen drei gewonuen, ein Spiel blieb unentschieden und zwei Kämpfe be-endeien die Wiener siegreich. DaS TorverhältM lautet 1L:10 für ÄMeu-hschland. Aus im auSgetrvgenen Länderkämpfen kann sebbst der fawtischeste. Mwiberger^ Fü-rlher oder Münchner .eine Hegemonie oes süddeutschen über den Wiener Sport errechr^n. Den Reichsdeutschen gemW es aber im allgemeinen schon, nicht zu unterbirgen. um ihre Ueberilegercheit ftstzustellen. Noch wett mehr Nahrung ersähtt der EigendünkÄ der SWdeutschen durch die Mubspiele, in denen Nürnberg-Fürth unsere Vertreter fftoöifc, Amateure und Hettha meist mm gewaltig verhaute. Die SüDdeutschen vergessen aber, daß die für sie siegreichen Spiele ausschlieWch aus ihrem Boden auSgetragen wurden. In Wien vermochten sich weder die Spiewereittiamrg Furch noch der 1. F. C. Mvnberg auS-u-vichnen. Wett besser als diese beiden Vereine gefielen m Wien die Münchner KwbS Wacker, Bayern und Turnverein 1800. Die SüLdeMjschen sind davon überzeugt, nnll AbeMügett «r haben, und so schicken sie uns diesmal nicht ihre beste Mannschast. Nach de» letzten Nachrichten worden uttsere Gäste in folgender Aufstellung anireten: StuWaut (1. F. T. Miricherg); Schmid (Bayern, München), Schmidt (1. ff. C. Nürnberg); <8ßo<f«, Mwchm), RiÄer <V. f. B., Stuttgart), Reyle Macker, München); Wunderlich (Stuttgarter KickerS), Wieder (1. F. C. Nürnberg), Pichler ZWO. München), Maneval (Stuldgarler Kickers), Hoffmarm (Bayern, München). NvMnriWcoh__ JSS«1* «JWivÖ 7000 bis 71V0'K., MÄSmieß Deizenmebl Ott inlLndischeS 6400 bis 6M0ft^ f ^?O0 L., Brrtmehl inländische» prima -k/llche^-flstvarisches 4«r 1.85 btt 1.90 tschech.K., Futter ,2M0 bis 2500 Roggemnebl inländisches prima ^tschech^Msch^ 70pro,evttg m bis 2.05 tschech. L. SM». Berlin ' 688.- (2^85), DrijttÄ 28.90 (29.05), Kopenhatz«! (103.50;,, StoÄolm 142.- (146.—), Chriftiania 97750* M), Madrid 83.— . ('82.80), Buenos Mres 199.— (199.—), 15.05 <rw\ Vudaveft 0.15»/* (0.16'/,), Bukarest . V5 . .'5 (5.50). Sofia 3.20 (3.30). Mc.vöcm DFTTS SBALL -VERBAND Sportplatz Hoho Warto Linie 37 bis Perntergsuue, Linie 36 bis Barawitzkagasse, dann Josef Frisdlgaase, Stadtbahnatation Heiligenstadt, mmmmmmmmrnmmmmmmm dun SeblllwCg - BBUTX, */,4 Uhr Süd deu t s eh land Mieder Ssfe rroi eh Vorverknufi?stellen in allen Bezirken SMdeutschland hat ein kolossales Reservoir guter Spieler, überragende Kräfte kommen a:ber auch bei ihnen nur vereinzelt vor. Wir erwar en deshalb von den Süddeutschen eure gute Durchschnittsleistung, nicht weniger, aber auch nicht mehr.. Von der Zusammensetzung unserer Auswahlmannschaft sind wir nicht entzückt. Wir haben unsere.n Bedenken schon Msdruck veÄichen, so daß wir uns eine nEvliche Kritik ersparen können. Es wände uns nicht wundern, wenn unsere Vertreter seVbst bescheidenen Erwartungen nicht entsprechen können. Ein Sieg der Riederösterreicher erscheint r,ns wöhl^ nicht als arrsge- - schlossen, überragende Leisttrugen wivd man aber von unseren, Vertretern kaum zu sehen bekommen. Die niederösterreichische Eff weist folgende Zusammensetzung aus: Ostricok (Hertha); - GoAd (W. A. F.). Mum (Vienna); Kurz (Amateure), Brand« stätter (Rapid), Gelier (Annateure); Soidl, Jsz/da (F. A. C.)» Hannol, Ghattrpa (Slovan), Wessely (9iapid). Ersatz: Dutti, Swa'tosch «.Amateure), Nietsch (Rapid). Der heutige Länderkampf tvird vom tschechischen Schiedsrich'er Zenise-k geleitet. Der Wiener Fußlballvebband eröffnet heute zur Bequemlichkeit des Publikums in der Zeit von halib 9 bis 11 Uhr vormittags folgende Vorverkaussstellen: Sekretariat, ' 1. Beg., Annagasse 7; Cafe AttaZhos, 1. Bez.. Aspernplatz; Konditorei: Karl Göttl, 17. Bez., Ottakringersttaße 58; Hotel Un>ion. 9. Bez., Nutzdorserstraße 23; Sportplatz Hohe Warte; Cafe! „Gbldener Engel", 21. Bez., Moridsdors, Am Spitz 2-—3. Die! Karten werden in diesen Vovverkaussistellen ohne Vorverkanfsgtzbühr zu TageSpreisen aiusgegeiben.; Prager Wrle. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Geistern fanden in Prag zwei Spiele statt. Dt F. C. schlmy deu Agmmer Meister Hask 2:0 (1:0). Beide Tore erzielte Leß. Spar a schlug Meteor 8 4:1 (1:0). Die Torschützen waren Dvoracek (2), Kolenaty -und Hofer für Sparta, Paulin firr Meteor 8. Ae gestrige» spiele. Hakoah konnte sich die TeilnahmÄ>erechti>gnng Kr die nächste Cirprmlde sichern. Unerwartet kam die Niödeolage des, Sportklubs Wacker dgtrch den 1. C. S. K. Bratislava. Auch die! übrigen Spiele zeitigten nicht ganz erwartete Resultate. Nachstehend die Berichte: Hakoch—Zstmar! 6:0 (2:0). Das Cupspiel zeitigt das Gesarntresultat 4:0. — Das Freundschaftsspiel endet 4:0. Ostmark-Platz. 5000 Zuschauer. SchiÄsrichter Schelbtzk. Ha ko ah: Holpern; Scheuer, Grünseld; Kerr, GuÄ>- mann, Pollack; Katz. Neuwirt, Gttinwa>'ld, Häusler, Neusttd. Ostmark: Brandweiner; Pichler, Reiter; Fürst. Biber, Rhbnicek; Lackeubcmer, Hoftauer 2, Patzelt, Hosbauer 1, Meißner. Mit Mch'tcht daraus, daß die Hackocch von Haus aus mit 2:0 Toren im Vorsprarng war, hatte Ostmark wenig Aussicht, das Resultat im Nachtzpm in der Dauer von 46 Minuten wesentlich günstiger M gestalten. Anfangs schien eS, als vb die ZweitFlassitzen a-ncholen wollten. Ms aber Gutlmann einen Freistoß ans zirka 20 Meter Enffermrng mit Bombenschuß verwandelte, stand der Sieg des füldischen Vereines, fest. Die Hackoahner strengten sich in ver Follge nicht sonderlich an. GvünwaD überspielte die gesamte gegnerische Himermannschaft, inklusive oem Tormann, nud der Ball zappelte im Netz. HauÄer >war im Uvbereiser in Abseitstellu>ng geraten, so daß dem Treffer die Anerkennung versagt blieb. Bald darauf, verwandelte Neu selb ebenfalls einen Freistoß, womit das ©itfbresultat des- C-upspieles gogeiben war. Zum Freundschaf sspiel trat die Hakoah in folgender geänderter Ausstellung an: Halpern; Scheuer, Tm'mmer; Neuwirt, Herlinger, Pollak; Nervselv, Häusler, Gansl, Grünwald, Sludsky. Ostma'tt hatte an Stelle von Reiter den Verteidiger Srmeck eingestellt. Ter jüdische Verein nahm wieder das Treffen nicht sonderlich ernst. In hervorragender Form befand sich wieder Scheuer. Trümmer spielte 30 Minuten ausgezeichnet, dann machte sich bei ihm der Tvamingsmangel fühvoar. Neuwitt gefiel als Läufer schr gut, hingegen versagte Herlinger. Im Angriff war Häusler der Beste. GvnSl hatte sich am Donnerstag beim Training eine Verletzung Ul.gezo.geu, trotzdem trat er, da er angekündigt war, an. Er zeigte immechin, daß er in guter körperlicher Verfassung ist. SlUdSly wurde bald nach Beginn verletzt. Ostmark spielte rm Felde nicht schlecht, vor dem gegnerischen Tor vchsagten Uber die Stürmer. Die Torschützen waren Häusler (2), Gansl und Neufeld (Elser). Brattrlava—Walker 8:1 (1:1). Unnötige Niederlage der Wiener. Wacker-Platz. Schiedsrichter Preßler. 8000 Zuscher. Bratislava: Leichmann; Pech, ReichaM; Doclas, Strejceck 1, Ptacek; Dobias, Strvjook'2, Benes, Dron, Blazvk. Wacker: Feig!' Huber, Kchlndorfer; Neumauu, Pellet, Klieka: Iellinek, Roscher, Wo na, Kowauda, Liebhard. Der S. E. Wacker verlor gesternt gegen einen zwar schwächeren, aber keineAvegs gering einzuschätzenden Gegner »ffolge allgn großer SiegesgowiMit. Die Wiener nahinen tenn Storch von 1:0 zu ihren Gunsten das Spiel nicht mehr ernst und das Ergebnis war eine euipfindliche Niederlage. Wacker war gezwungen, ohne Ncsch anzu^reten, wodurch der Zusamuieuhatt der ganzen Aöannschast gelockert wurde. Di- 8

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