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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-18 · Heft 1471 (18.3.1923) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1471 (18.3.1923)
Date
1923-03-18
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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V1».1 u V»l'!».»»tz> ■' ,■('«■ »■ KMWUWKWWKUBWA^M'.BNS!irM«iM>s^d«^E«E««L«,««tL!»rÄ^.^ SÜvL i*. WUti, Sonnig Lviener wEge^zeitm.g. tbv, 4 1925 «rr. 1471 Sitzungen im Rathause. Irr der kommenden Woche finden im Ratbanse solaende Siüunoen statt: Dienstag den Al. tz. und Mittwoch den 21. d. jedeSnkcrl um 10 Uhr Staidt- »na^ Mittwoch den Ai. d. um halb 4 Uhr Gemeinde«!!, anschließend tandnig. Allgemeine unentgeltliche Esperanto-Kurse. Unc den weitesten Kreisen Gelegenheit zur praktischen <inaiuuici oer Esperanto-Sprache zu bieten, finden jeden Donnerstag sowie jeden Samstag von halb 7 bis halb 9 Uhr abends im Bornagssaale der Technischen Union, Wien, 1. Bez., Postgasse 7, eientg^ltliche Unterrichtskurse statt. Anmeldungen täglich im rtigeu Sekretariate. 0 Amtlicher Wetterbericht. Nachdem cs sich vorgestern in Oesterreich größtenteils aUsgeheitert hatte, hat sich über Nacht jltellenweise Bewölkung gebildet. Bei östlichen Winden ist es «älter geworden. Auf den Bergstationen ist es heiter. Voraussage: Aushciterung, ziemlich kalt, Morgens vielleicht Frost, »mdUche oder östliche Winde. Keren Kajemeth l'Zsrael (Jüdischer Nationalfonds), Wien, 2. Bez., Taborstraße 69, Telephon 3kr. 40-3-16. — Ausweis Nr. 10 vom 1. März bis I. März 1923 -- 12,508.525 K., insgesamt 55 707 SOG K. - Zentrale r N. N. a. N. Jabotinssky 20, Smlg. Scharfftew- Halpern 84, Robert Guttmann 20, Smlg. Ehrenkranz: Sommer 10, Tw. 40, Adelheid Turrscm 10. — 1. Bezirk: Josef Hirsch 100, Aul. Goldfinger 25, Ncugröschl & Lindner, Dr. Theodor Euttnicmn, „Jtmag" je 20, Grünberg & Co., Pollak, L. Stocktnann & L. Gelernter. Jos. Trach, Tr. Ruo. Rosner je 10, Eäcilie Horvath 15, Tiv. 12, Buchsen d. A. Z. Tartakowcr: Los. Schattner 51, Armin Biel 44, Jenny Nosner 24, Weiß, Khuner & Co. je 20, Lasar Krestin 16, M. Schösser 14, Blankstem 18, Arnold Knoll, Rosenblatt & Hillmann je 10, Div. 42, Heinrich Bard 50, Direktor Rooert Adler 400, Dr. Louis Poiorski 160, Richard Schwarz 20, Dr. Theodor Schäfer, Viktor Schwadron je 10, P. Arnold 20, Tr. R. Karplus, I. Benedikt Je 10, Tiv. 13. — 2. Bezirk 1,377: Cmlg. d. Frau Amalie ^ath, G. B. a. N. Moses u. Crna Singer anl. d. Cilb. Hochzeit: M. Singer 200, M. Ralh, Dr. Rappoport, Altmann, Lehr, Heinrich, Jakob je 50, Reicher, Tr. Hecht, Ellenberg, Fried, Weiß, N. N. je 20, N. N. 80, N. Singer, A. Singer je 15, C. Pomeranz, Schmidt, Worlmcn.n, Gottfried, Knoll, I. Teichseld, Büschl, Roscnzweifl, Chajes, Jnnländer, Wagenberg, Senenfieb, Lropper, Vogel, Rinoelblum, Czeladnik, Knoll, Friedmann, Scrnrnerstein, Nagel je 10, Tiv. 120, Tr. Bern. Langer 10, Ignaz Stern 10, Siegm. Scherzer. Varuch Aberbach, N. Winkler je 50, N. Frenkel 30, Therese Drill, 20, O. Schächter, Hersch Haber, Julius Katz, Jeanette Koch, Tr. Hugo Knöpsmacher Friedrich Prinz, Ada Goldmenn, Cnnl Kleines, E. Rosenheck je 10, Div. 03. — 3. Bezirk 236: d. Wechsberg auSget agene Wette 5-0, Bückse Koppelmann 12, Tr. Hahn 17, Dr. Hugo Benedikt 25, Bruno Rabinotz, Jakob Ehrlich je 20, Maurice 'Portes, Alfred Paneib, Richard Hochwala, Heinrich Steinschneider, Ch. D. Aberbcch, Bruno Rabirrwitz, Tr. V. Hahn, Alfred Grcßmcmn je 10, Tiv. 10. — 4./5. Bezirk 227: Direktor Hans Sabl, Ferdinand Karpeles je 50, Aiichord Knoller 25, Jgn. Wolf LO, I. Malcwann, Lcnis Medine je 20, Markus Neumann Norbert Hcckstim je 10, Tiv. 12. - 6.-8. Bezirk 295: Nelli Adler. Tr. Croßver, Nittermonn, Solo Landau, Beru. Horowitz, Lco Marder, Wilhelm Roth, M. Schmidt je 20, Tr. D. Rosenlba! u. E. Spitzer 25, Gisela Kofier 12, Beruh. Epstein, Regine Adler, Leopold Siebert, Berta Dbitsch, Josef Kohn je 10, kiv. 48. - 9. Bezirk 784; Tr. Roblnsohn 800, Malkabi 9 d. List Waig: Tr. Karl Preis anläßlich seiner Promotion 50, kertcld Goldbera 6V, Markus Pilpel 25, W. Lustgarten, Rudolf keck, - Josef Roseutha-l, Tr. K. M. Menzel, Tr. I. Sadger, Alfred Seidner a. N. Schirme C'ottlicb fte 20, Dr. S. Vogelöaum. Lazer Griu je 16, Tr. Josef Lowentzerz, Prof. Braun, tr. Mar £sterrrcnn, Sol. Kohn, Eduard Cottlicb, Georg Karielr^, Somuel Thorn, Tir. Berciu Dermer je 10, Tiv. 79. — 10. Bezirk 50: Wilhelm Seiler anl. d. Purimsestes 42, Div. 8. - 12.-15. Bezirk 373: Mich. Gaßler, Leov. Stein je 50, kr. R. Geier, Zahnarzt, Pmin'spend i. Ad. Bölm-Hain 50, Abr. stchler als Entlohnung an H. Tr. Tortvlower sür ihm erwiesene kesälligkeit beim Aufschub des Aufenthaltes in Wien 100, Ernst kruber, Leon Fichnwnn je 20, Ing. Ad. Fuhrmann 30, Brüd. kassier, Minna und Dr. Otto Neumann, Markus Bilber, Gustav 8akob je 10, Tiv. 13. die in öerr nachfvlgen-en Rubriken mit ° bezeichneien koltzen und Artikel sink ent gellliche AnkkinSi- _guwfle» (8 26 des Pretzgefehes)._ A. Gerngroß A. 8. Lesen Sie unsere große Oster-Serien-Annonee ms der Theaterseite. n KKttromopho». Die heutigen schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse Nachen dem Kunstfreunde den Besuch eines Theaters, Konzert wer einer anderen künstlerischen Jnstilntion unv Bildungstätte infolge der hohen Eirttrtttspreise fast unmöglich. Um jedoch dem kunstsinnigen und wirtschairlnh schwächeren Publikum die Möglichkeit zu bieten, sich im eigenen Heim einen 'ast vollwertigen Kunstgenuß zu schaffen, hat die deutsche Technik rin Instrument erfunden, welches selbst dem vcrw hntesten tzeschmack Rechnung tragen kann. Dies ist das Elektromophon. Das Elektromophon ist keinesfalls ein Sprcchapparat im andläufigen Sinne. Es ist ein mit allen techaifchen Errungenchaften der Neuzeit ausgestattetes Musikinstrument, welches die ünstlerische Wiedergabe der verschiedenartigen Musikstücke, als £ou>, Instrumentals bezw. Orchestervorträge ebenso wie des gebrochenen oder gesungenen Wortes in vollendetster Form übermttelt. Die Aufnahmen der großen Musik-, Ges-.nrg- und Sprech- Lnstler, wie zum Beispiel Caruso, Slezak, Selma Kurz, Alfred drünfcld, Alexander Moissi usw. können ohne jede störende Ne- »engerausche, rein, volltönend und originalgetreu tn jeder geoüuschten und speziell einzustellenden Tonstärke wredergegeben verde-i. Alles Nähere beliebe man aus dem Inserat auf der letzten {Seite der heutigen Nummer zu entnehmen. o Vor einet neuen Leumnwrvelle? Es ist leider unausbleiblich, daß als Folgeerscheinung des wsitiven Index, sowie insbesondere infolge der komnienden Varenumsatzsteuer die Lebenshaltung im allgemeinen und spetiell die Warenpreise schon in der nächsten Zeit eine empfindliche Verteuerung erfahren werden. Dazu kommt noch der anläßlich ser Wiener Messe gesteigerte Warenbedarf im großen und die zu «cühjahrsanfana (vor Ostern) erhöhte Nachfrage bei den Detai- »sten. Diese bewen Momente tragen viel zur Festigung der c... " Sorgen der mit Glücksgütern weni- ""eoarf an Gar- Warenumsatzanzujchassen. Eine sroye OftervoJ^cur für jedermann bettet daoer i»aA von der wegen ihrer^Renommierten Firma Brüder Schifstnann, Wien, 2. Bez., Taborstraße 48, in unserer heutigen Nummer auf Seite 3 augekündigte Sonderangebot für Ostern. In der: Verkaufsräumen des zentral gelegenen Warenhauses dieser Firma gelangen ab mute Neuheiten in Leinenwaren, Wasrywaren, Damennno Herrenwäsche, Bettwäsche, Strick- und Wirkwaren, Regennräntel, Raglans sowie rnsbesondere original englischen Frühjahrsstoffen sür Damen und Herren in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zum Verkaufe. Vorteilhafter Ankauf großer Warenbestände haben e§ dieser mit kleinen Regien und geringem Nutzen arbeitenden Firma ermöglicht, Preise festzusetzen, wie sie sonst im Detailyandcl nirgends geboten werden können. Am eigenen Interesse versäume daher niemand, diese einzigartige Kaufgele^euheit. a * Kein Messebesncher vers' nme eö, in der Rotunde, 1. Ring, die Koje 6193 zu besichtigen und sich davon zu überzeugen, daß man die besten Tapezrrrermöbel am billigsten beim Selbsterzeuger M. Wer tz, 2. Bez., Darwingasse 89 kaust. □ * Karmol-Schuhe sind die besten, Mariahilferstraßc 31. a * Tie Innenausstattung der Wohnränme hat, mit dem allgemeinen verfeinerten Geschmack Schritt haltend eine künstlerische Ausgestaltung erfahren. Dieser Rechnung tragend stellen wir heute an die Ausstattung unseres Heimes und jener Räume, an welche loir den größten Teil des Tages beruflich gebunden sind, höhere, im gewissen Sinne kulturelle Ansprüche. Die Industrie und oas Gewerbe sind auch schon auf diese Geschmacksrichtung eingestellt. Ein diesem verwandtes Unternehnicn besitzen wir in der Ledermöbelerzeugurrg Alfons Schlotterbea, Wien, 6. Bez., Gumpendorferstraße 111, welches sich mit der Einrichtung von Ledergarnituren aller Art befaßt. Der Chef der Firma, ein erfahrener Fachmann, welcher viele Jahre rn leitendere Stellung im In- und Auslande tätig war, bringt eine Spezialität in Verkehr. ES sind dies Klubgornituren aus echtem Rindsleder mit garantiert reinem Roßhaar gefüllt, in mvoerner, geschmackvoller Ausführung und zu mäßigen Preisen. Die Firma erfreut sich bei ihrem großen Kundenkreis, der sich aus Privaten, Industrie-, Geschäfts-, Bank- und Baukrersen rekrutiert, wegen ihrer ausgesprochenen Leistungsfähigkeit und Solidität hohen Ansehens. g * Hochfeine moderne Fühjahrsstofsreste sür Damen und Herren, sowie alle Seidenwaren besonders billig bei Kann u. F r i e d, 6. Bez., Linke Wienzeile 40, im Hofe. a * Für Messebesucher großer Exportschlager. Die streng reelle Großsirma Sinron Stiles, Wien, 1. Bez., Rauhensteingasse 8, offeriert große Posten prompt greifbarer Seifen, Parfümerien, kosmetische Toiletteartikel, fernste Markenwaren, tief unter dem Fabrikspreise. D * Nähmaschinen Statznh, 2. Bez., Nordwestbahnstraße 21. Die altrenomnrierte obgenannte Firma, die auf eine ungefähr 20jährige Geschäftspraxis zurückblickt, ist in modernen Nähmaschinen mit KugeNager solvie allen anderen Systemen am Wiener Platze die leisMngsfähigste. a * Günstiges Angebot für Messebesncher! Die renommierte- Damen-Wäschefabrik H. M a r ie n b e r g u. Co., Wien, 7. Bez., Schottenfeldgahe, offeriert große Posten pronrpt greifbarer Damenwäsche (Chiffon- und Batist), sowie Madchenwäsche, Kombinationen und Unterröcke aller Art zu beispiellos billigen Preisen. i . UD * Friihiahrs-Airsarrg mahnt uns an die Anschaffung neuer Garderobe. Stoffe sowie konfektionierte Kleidung für Damen und Herren besorgt man am besten und billigsten bei Josef N e u w i r t h, 3. Bez., Hauptstraße 41. q * Die Wiener Bekleidungs-Gesellschaft, 9. Bez., Porzellangaffe 40, ist infolge großer Abschlnffe in original englischen Herren- und Tamenstoffen in der Lage, feine Frühjährsstosfe zum beispiellos billigen Preise von 85.000 K. pro Meter abzugeben. 0 * Lelksadern, Ginatta, Wien, 2. Bez., Schmelzgasse 5. n * Q«aMittsmS-el aller Holz- und Stilarten kaufen Sie äußerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, 2. Bez., Praterstraße 38 (Weintraubengafse 2). , , - a * Ecka Schuhbänder find an Qualität und im Preise unerreichbar. Eigene Fabrikation aus echtem Eisengarn, Macco und Seide. K. u. I. Eckhaus, Wien, 2. Bez., Hammer-Purgstallgasje 1, über der Stephaniebrücke. Telephon 44-4-61. a Beachten Sie die (HnffiltuttgsMe in der neu eröffneten Verkaufsstelle des ,Juchhaus zum Hirschen", 1. Bez., Adlergasse v. Frühjahrsneuheiten in original englischen Stoffen für Damen und Herren (Hirschentuche) zu beispiellos billigen Preisen. D Drrelne. Vorträge und Versammlungen. Verein Erez Israel, 2. Dez., Zlrkusgafle 83. Heute, 7 llhr abends, Mitgliederzusammenkunft und Heimabend. - Zionistische Arbeitspartei Hitachduth, 2. Bez., Glockengasse 30. Heute, halb 8 Uhr abends, Vortrag llngarfeld r „Das Verhältnis der Hitachduth zur Zionistischen Organisation und zu den anderen sozialistischen Strömungen im Zionismus". Anschließend Diskussion. —. Vereinigung zionistischer ~ Bankbeamter. . . Morgen, 8 Uhr abends, spricht Gemeiuderat Dr. Leopold Plaschkes über r „Unser Kampf gegen die Reaktion". Ort: Heim, 8. Bez., Vennoplatz 1. Gäste willkommen. — Bund aller Schaffenden, im eigenen Heim. 6. Bez., Webgasse 6. Straßenbahnlinie 57. Jeden Montag, halb 8 Uhr abends, volkswirtschaftlicher Vortrag mit Wechselrede. Frei zuzanglich. Nächstes Thema: „Tie Finanzpolitik im Widerspnich mit den Interessen von Handel, Industrie nnd Gewerbe". Schriftsteller Färber. — Vereinigung der Antiqnitatenhändler Wiens. Morgen, 7 Uhr abends, im Fcstsaale des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft, 4. Bez., Schwarzenbergplatz 16, 1. Stock, Lichtbilder zur Studienreise nach Italien. Vermtftaltlingrlalendrr. Sonntag den 18. d>: Zionistische Sektion 12-18. HM 11 Uhr vormittags, Her'NlosMsse 21, Aaisschußfitz-ung. Montag den 19. Zionrstrfch'es Lanveskomitee. 7 Uhr abends Sitzung. Dienstag den 20. d.: 8 Uhr cckenlds Alt-Blau-Weiß, 1. Bez., Hoteil de France, Mchzinioner: „StelbunWaihme zu dem Pvunschen Gesetz." — Zionisti!sche Vezirks- . Sektion 8. Bo-ivag Dr. N. M. Gelber: „MpÄoon und die Juden." — Frauengrnppe Leopoldstadt. 6 Uhr, 2. Bez., Daborstraße '20 a, Vortrag. Mittwoch den 21. d.: Franenqruppe der Zionistischen Vezirkssek!ion9. 9. Vez., Liechtelcheinstvaße 11, 7 Uhr abends, Vortrag. — Indische Tischg e s e >l l s ch ack i Br < itensee, 13. Bez., Rernligasse, Cafe iFren^l. AuSschnßfitznng, 8 Uhr abends. — Verband zionistischer Studenten au8 Rußland i-n Wien, 9. Bez., SpitÄgasse 38. MUg'lie!devzu>sammenbunift, 7 Uhr wbends. — Ti-schgefellschaft- Innere Stadt, 1. Vez., Ho'eil de France. Großer Saal Vovtrag Julms Köwy, haliü 9 Uhr abends Donnerstag den 28. d.: Zionistischer Verband eh maliger H o ch s ch ü I c r. Hotel de Franc«, 1. Br 8 UtfiE tt^enlds. SAocfiviiö Sfep' dem Jahre 1640. Zionistische Äezi rksse^tion 6-8. 8 Uhr abewdt ^(MnlWtznng. — Wiener Zionistisches LoEal omitee. 7 Uhr abends Sitzung. Cchach'khronik. Mitteilungen der Schachsettio« Haloah. Alexander Dakars mm -MM 'V&. k g Die vorstehende schwierige Aufgabe entnehmen wir des soeben erschienenen „Neuen Wiener Schachzeitung". Sie ist eini Kostprobe aus dcni überaus reichhaltigen Inhalte der erster Nummer, ans dem tvir Beiträge von Dr. Tartakower, Euwo Prof. Krejcik, Zinkl, Dnras, Max Feigl, Dr. Mandler usw. ev wähiren. (Redaktiorl: „Nene Wiener Schachzeitngn", Wie« 2. Bezirk, Floßgasse 3, 2. Stock, Tür 16.) Zst der Welletterausschnß das geeignete Forum für die Erledigung von Proteste«, Im Sinne der Bestinlmnngen des Schachverbandes sini Proteste von Vereinen gegerr Unzukömmlichkeiten bei Meistev schaftswettkämpsen an den^Spielleiteransschuß zu richten. Del Spielleiterausschuß ist eine Institution, die sich aus Vertrererd aller Verbandsvereine zusammensetzt und ein wichtiges Exekw tivorgan des Verbandes oarstellt. Daß der Spielleitecausschuf aber mit Rücksicht darauf, daß jedes seiner. Mitglieder m erftei Linie das Interesse des eigenen Vereines im Auge hat, gaw ungeeignet tst, irgend eine Arbeit zu leisten, die Objektivität ev fordert, bewies der Verlauf der letzten Sitzung nnd die Eplv dignng der hierbei eingebrachten Proteste. Da laa ein Brütest der Rolizei^raane gegen die Bortit Handschuh (Polizei)—S ch u b e r t (H. 3) oor. Die Partie loa ac.ge^rc.u)^,l mu> a.v ^äugeparüe stir einen jputereil Termtt angesetzt worden. Der Spieler der Polizei war aber verhindert zur Austragung der Hängepartie zu erscheinem und wurde kontumaziert, trotzoem er sich vorher enffchuldigt hatte, da die Statuten eine Entschuldigung nicht zulassen und unbcvingte Einhaltung des festgesetzten Lernlins vorschreiben. Es hatte sir^ übrigens haargenau das gleiche beim Wettkampf Arbeiter 1 - Hakoah 1, zuungmlsten der Hakoah, ereignet. Wer wird si^ wohl darüber wundern, daß der Vertreter der Arbeiter sür Ablehnung des Protestes plädierte und meinte, nicht der Geist sondern einzig undi allein der Buchstabe des Gesetzes sei rnaßgebend. Der Protest wurde abgelehnt. Ein zweiter Protest befaßte sich mit dem Wettkampf Hakoah 2—Arbeiter 2. Bei Hakoah hatte der Spieler B. Schwari gespielt, der für die zweite Klasse gemeldet war. Dieser Spiele, war den Arbeitern zu stark für die zweite Klasse und sie protestierten. Dann meinten sie, dein Buchstaben des Gesetzes lwS war B. Schwarz wohl spielberechtigt, aber aus dem Gerste des Gesetzes ergebe sich klar rrnd deutlich, daß ein Spieler mn erst» klassiger Spielstärke nicht für die zweite Klasse genannt werden dürfe. Und die Spieler der Arbeiter waren durch die Teilnayntt eines so starken Spielers geradezu koilsterniert, so daß auf Wiederholung des ganzen Wettspieles zu erkennen sei. Der Spielleiteraus'schuß erkannte auf Wiederholung der einen Parctie» denn nicht der Buchstabe, sondern der Geist ... Weiters lag ein Protest der Hakoah vor über den noch nichi erttschieden wurde. Um dem Urteil nicht vorzugreifen, wollen wir uns damit begnügen, den Sachverhalt darzulegeu. Die Hakoah hatte den Spieler Borbas. mehr als vier Wochen vor dem Wettkamps Arbeiter 1—Hakoah 1 beim Spielleilerausschuß durch eine Karte für die erste Marrilschait angemeldet. Eine Erftnidigung beim Landstraßer Schachbund ergab, daß sie eingegangen uich Herrn Jungwirth, Mitglied des Fünferausschusses, eigenhändig übergebeir worden sei. Aus Grrmd oieser Lluskunst iourde die Mannschaft der Hakoah mit Herrn Borbas ausgestellt. Vor Beginn des Wettkampfes jedoch erklärte Abstand zu nehmen und einen Ersatzmann einzustellen. Wer beschreibt das Erstaunen des Delegierten der Hakoah im Spielleiterausschuß, als er dort aus dein Munde des Vor» sitzenden Prof. Hell vernehmen muhte, die ominöse Karte sei diesem von Herrn Jrurgwirth persönlich rechtzeitig übergeben worden. Herr' Jungwirth erklärte jetzt, es sei ihm eben ein Gedüchtnissehler unterlaufen. Der Delegierte der Hakoah legte gegen die Gültigkeit des Meisterschaftswettkampses Arbeiter 1—Hakoah 1 Prerest ein» den er folgendermaßen begründete: „Durch einen zugegebenen Fehler des Herrn Jungwirth, also eures Mitgliedes des Fünferausschusses und Ausschußmitglredes des A. S. C., war die Hakoah verhindert, zu dem Wettkampfe ihre stärkste Mannschaft zu stellen. Es ist dabei vollkommen gleichgültig, ob dieser Fehler absiü)tlich geschehen ist oder nicht. Klar ist, daß einerseits eine Monnschast (Hakoah) durch den Fehler eines Verbanosfünktionärs nicht zu Schaden kommen darf, aber der A. S. C. für den Fehler seines Mitgliedes (sogar Ansschußmitgliedes) verantwortlich ist. Wenn auch die Spieler der Hakoah durch diese schivcttv'.egenden tim» w"“w‘ ri-“— - v*° “f '-■* " " durch h das Mannzu ungunsten der' Hakonh' eingetreten. Es iit Herrn Wir sind grspannt, ob wr Sp'ett-'ire-i test der Hakoah im gleichen Geiste erledigett wird wie. die Pro^ teste gegen die Hakoah. T Lusckrijteu an Ernst Wahle, 2. Vez., Floßgasse ^.

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