Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1469 (16.3.1923)
- Date
- 1923-03-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Skr. 1469 _Wien, Freilag _ Die Staatseinkünfte von Tabakprodukten betrugen vom Datum der Abschaffung des Monopols (1. April 1921) bis zum Ende jenes Jahres 146.000 Pfund. Die Verbraucher hatten dabei den Vorteil, für Zigaretten nur 70 und für Tabak 84 jPriysnt der früheren Preise zu zahlen. Der Bericht schließt -dieses Kapitel mit dem Bemerken: Me Einkünfte von der Tabakaltbausteuer betrugen ISA zirka 3600 Pfund, aber für 1922 ist mit einer starken Mehreinnahme zu rechnen, da dt- Vorberellungen auf eine bedeutende Ausdehnung des Tabakanbaues schließen lassen. Der stetige Niedergang Wv Preise für Weizen und Gerste und die Schwierigkeit, für Me anderen landwirtschaftlichen Probiftftc einen Ausfuhrmarkt zu finbcn, dürsten zu einer verstärkten Aufnahme des Tabakanbaues führen. Bei Einführung der besten Bearbeitungsmethoden ist nicht einzusehen» weshalb rücht die Verschiedenheit von Böden und Klimaten in Palästina zur Produktton von Tabaken führen sollte, die den besten türkischen Produkten gleichwertig sind." Ueber die Industrie im allgemeinen — für die jüdische EmMnderung und Kolonisation weitaus das größte und günstigste Betätigungsfeld — heißt es in dem Bericht: Obwohl die Jildustrie in Palästina keinen größeren Schutz gel^eßt als den ein's Wertzolles, wie er auf alle Importe erhoben wird, hat doch dieses Jahr (1921) und besonders der letzte Teil desselben den Anfaltg einer industriellen Entwicklung gesehen, die, wenn es so weiter geht, von weitgehenden Folgen für das ganze Land begleitet sein wird. Diese Betvegung ist um so merkwürdiger, als sie zu einer Zeit begann, da jede Art von Kraftbetrieb außerordentlich teuer war. Kohle kostete im Hafen mehr als 5 Pftjzzp pro Tonne, Petroleum ist für jede ausgiebigere Verwendung viel zu teuer und die Wasserkräfte sind noch nicht elltwickelt. Auch Jerusalem, das nach seiner geographischen Lage sich recht wenig zu einem industriellen Zentrum eignet, ist von dieser Entwicklung nicht unberührt geblieben. Es folgen Angaben über die Jerusalemer Industrien, nämlich eine Teppichfabrik, H^earbeitungswerkstätten, eine Perlmutterknopffabrik, Druckereien, Zigarettenfabriken usw., die alle im Jahre 1921 gegründet wurden. (Schluß ftlgt.) Ae WammmsMeuer und die Kaufmannschaft. Dve Rerrchsorganff-atio-n der Kcmfleuie Oesterreichs ver- -mstÄtete gestern oberes eine Versammlung, um zur War e n- RMsatzsteuHL Stellung zu nehmen. Der Reftvvnt führte im wesenMchen aus, daß die Marenttmsatzstsuer am leichtesten und am sichersten an der Produktton-Sstelle zu erfassen sei. Als Finalsteuer sei sie von unlauteren Gementen, Schiebern, Schleichhändlern usw. nicht schwer zu umgehen. Dadurch kommen nicht nur der Fiskus, sondern auch Ne ehrlichen Geschäftsleute zum Schaden. Zwoffellos werde mit dem Inkrafttreten der Warenunüsatzsteuer sine allgemeine Verteuerung aller BedwöfsattM in Erscheinung treten. Der Refere»t beschäftigte sich nun in ewgchsnder Werfe mit den einzelnen Bestimmungen des Gesetzes und der Durchführungsverordnung und 'betonte, daß beit Stabilisierung des Geldwertes die Gefahr bestehe, daß die Umsatzsteuer wohl vom Händler dem Staate in voller Höhe des entsprechenden Umsatzes abgofühvt werden wird, aber nur zum geringen TeÄ aus die Kor> surnenten wird Äberwälzt werden können. Die gänzliche Ueberwälzung wird in Zeiten der Stagnation tm der verminderten Kaufkraft der BöviMrung scheitern. Hierauf kam der Redner «rf die LuMsw-aveuabgabe zu sprechen, die, tvie er hervorhob, M»»rMr»V»»MfWZMWWW>W>»>lW>W>>>W»W»>»W>WWWWW»W>WWWMG»».'--- i (37, Fovtfttztlng.) David Motz. Roman von Disraeli (Lord BoaeonSWd). Aus dem EnMchen übersetzt von G. Ü n u a. Und jetzt schienen, wie durch einen Zauberschlag, betaaffnete Mäamer aus jedem Teile der Stadt zu erstehen. Aus jeder Trurmnermaffe, mls jedem evngesMrztenDompel und verwitterten Hause, aus jeder Katakombe und jedem Keller, hinter jeder Säule und jedem Obelisk hervor, erhob sich ein wilder Krieger mit blutiger Waffe. Das Niedermetzekr der Seldschuken war allgemein. Die Reiter sprengten in wilder Flucht durch die zerstörten Straßen, von Haufen Fußvolk verfolgt. Manchmal sammelten sich die Seldschuken zu einzelnem Massen und fochten wie Verzweifelnde; wie kräftig aber ihr Widerstand auch gegeir den offenen Feind sein mochte, unmöglich war es, den geheimen Gegnern zu widerstehen. Es gab feimicat Ort zur Zuflucht, keine Möglichkeit, auch nur einen Augenblick Zeit zum Atmen zu gewinnen. Zogen sie sich an eine Mauer zurück, so starrte diese augenblicklich von Sperren. Versuchten sie es, sich in einem Hofe wieder zu sammeLn, so sanken sie unter den niederstürzenden Massen, die von allian Punkten her über sie cmsgeschüttot wurden. Wildes Geschrei der Rache, verbunden mit den gellenden Klängen der HÄrwm und dom Getöse der Zimbeln und Trompeten, erscholl in jedem Delle der Stadt. ,Könnten^ wir mrr die Mauern übersteigen, Ibrahim, Md in die Wüste sprengen," rief Haffan Subah einem der wenigen zu, die ihm noch übrig geblieben waren; ,^vs ist Mftve einzige Rottung. Hier muffen wir die Hunde um- , Lomnren! Träft ich nur auf Alroy!" » Drei der Seldschuken sprengten elligst an dem offenen Platze vorüber, von mehreren hebräischen Reitern Verfolgt. „Abner, strecke sie alle nieder! schone keinen, denk' an WnraLlA" rief ihr jugendlicher Fjchver, sein blutiges ^Schwert schwingend. ^' „Nieder sind sie — einer — zwei — da stürzt der dritte. Mein Wurfspieß traf ihn gut." Wiener MMkettzeitung.^ _' 10. März 1923 _' Serie T aus -eine vielfach verbesserte nrd fiir die Kaufleute und ihre Künden ännehutbaren Warenliste aufgebaut sei. Es werde in: Gegensatz zur Luxuslvar-enabgabe an die Stadt Wien nur der Luxus einer Besteuerung unterzogen. Die Warennmsatzstenec werde nur dann erträglich sein, wenn sie gleichmäßig erfaßt wird. Die Agenten und die Kommissionäre und die Warenumsatzsteuer. In einer unter -dein 'Vorsitz des Obmannes Börsevat Bernhard Schapira siattgeftmdenen Tagung der protokollierten Handelsagenten unlb Kommissionäre im Gremium der Wiener KaiHtz iMfchaft wurde von allen Rednern übereinstimmend auf die große Härte verwiesen, die darin liegt, den Kvmmtsstonßha'ndel, der durch die Warenumsatzsteuer doppelt belastet wird, formal auszuschalten. Was die Belastung der Agenten betreffe, .so sei dieselbe deshalb besonders hart, weil der Agent keine Möglichkeit habe, die von seiner Leistung zu entrichtende Umsatzsteuer' irgendwie zu überwälzen. Es wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, gemeinsam mit den ar-deren Agvntenkorporat'iomu eine öffentlich zugängliche Versammlung abzrchalten, in der gegen die Warenumsatzsteuer. soweit sie den Agenten und Kommissionär in der jetzigen 'Form betrifft, Stellung genommen wird. * Um die Mitglieder 'des Gremiums Wer die m 1. April in Kraft tretende Warennmfttzsteuer nfformiersn zu können, wird über Auftrag des Präsidiums Sekretär Dr. Otto Szombathy in der nächsten Woche folgende Borträge über die Warenumsatzstener halten: Dienstag den 20. d. tun 7 Uhr abend? im großen Saale im .Hause -der Kaufmannschaft, vorwiegend für GroMer»; Mittwoch den 21. d. um 7 Uhr abends im Festsaal der Neuen Wiener Hanbelsakadenrie, 8. Bez.. Hamerlingplatz 5—6, vMviegend siir Delailleure; Donnerstag den 22. d. um 7 Uhr abends im Festsaal der Neuen- Wiener Handelsakademie, 8. Bez., Hamerlmgplcch 5—6, vorwiegend für Grossisten; Freitag den 23. d. um 7. Uhr abends im großen Saale im Hause der Kaufmannschaft, 4. Bez., Schwarzenberg- Platz 16, vorwiegend für Detaillenre. vir NMenpreise. reagieren werde. In der Kulisse waren Staatsbahn stärker gefragt. Einerseits nahm die Kontermiue aus Furcht vor größeren Kurssteigerungen in diesen: Papier überhastete Deckungen vor, andererseits wirkte auch die Mitteilung animierend, daß um die Mitte des nächsten Monats die nächste GeneralvevsainmÄ'nng stattfinden werde und daß bei dieser Gelegenheit die drei ausständigen Dividendencoupons beglichen werden müssen. So ließ sich bei diesem Papier im Laufe des heutigen Verkehres eine Steigerung von 24.000 K. aufweifen. Düdbahnwerte profitierten von dem Umstande, daß die Spekulation, welche sich in der Kontermine etwas borgewagt hatte, jetzt mit Rücksicht auf die ans Italien getätigten Käufe rasch ei «Mecken suchte. Allerdings flaute das Interesse für dieses Papier im Verlause des Verkehres ab. Alpine gingen mit einer Besserung von 10.000 K. ans dom Verkehre. Ungarische Werte waren aus Budapest stärker begehrt. . Hiev spielten auch Budap ster markttechnische Ursachen mit. Gegen Schluß des Verkehres griff mit Rüöfficht auf die Nähe der Prolongation eine gewisse Ernrattnng Platz und verursachte, daß einige Kulissewevte, welche im Lause deS Verkehregrößere Kurserholungen erfahren hatten, wieder auf das Mveau deS Vortages zurückkchrten. Im Schranken war keine einheitliche Bewegung fest» zustellen. Von den Petroleumwerten erhöhten sich Karpathen mn 65.000 K. Die Papievwerte Leykam und NeusiMer gaben etwas nach. Von den Zuckerwerten stiegen Schoeller um 70.000 K>, Schönpriesener um' 24.000 K. Me Verkehrswerte wiesen teilweise geringe Erhöhungen aus, wähevnd Navigazione 16.000 K. und Kaschan-Oderbevger 5000 K. eiubüßten. Im ganzen war das Geschäft sehr eingeschräM. Bezugsrechte: Oestorreichische Hypothekenbank 100, Gray» Köflacher 65.000, Beociuer Zement 660.000, Vaterländische Baulgesellschast 1600, Krupp 25.000 bis 29j50Q, Schomber 1100. Auf dem Anlagemarkte machte sich Mr schwaches Interesse geltend. Tschecho-slowakische EisenbahnM'lgaitronen hielten sich, hingegen bröckelten die Renten-etwas ab. Von den Exoten -notierten: Erdöl 16.400 bis 17.000, Eos 1700 bis 1800, Jriag 139.000 bis 142.000, Epple und Buxbaum 15.000, Mraznica 40.000 bis 44.600, Schubert «. Ko. 11.000 bis 11.400, Dp ege 56.300 bis 58.000, Steirische Brami«! kchle 1-8.500 bis 19,600. In Zürich blieb dir Devise Berlin unverändert. Dies wird damit erklärt, daß sich die Devisenspekulation abwartrnd verMt, weil sie die Anbahnung der Vc-rhaMuugen zwischen Deutschland und Frankreich in der R-uhraktian erwartet. Die Devise Paris besserte sich von 32,46 auf 32,85. Auch Mailand wies einen, günstigeren Btanb von 26,76 gegen 25,60 am Vortage auf. Budapest bröckelte mn 0,25 auf 0,17 ab. Me Dkpift Bukarests wurde nicht mehr notiert. Wien besserte sich von 0,0074,50 .auf 0,007460. In Berlin war mit Rücksichtauf die unveränderte Haltung der Mark auf den inter-natiormlen Plätzen nur eine kleine Veränderung feftzustellen. Der Dollar stieg von 20.772,90 auf 20.797,85. Das Pfund von 97.655,60 auf 97.765, die österreichische Kwne von 28,10 auf 38,60. Die Aeuderungen der anderen Devisen waren uMdeutend. In Wien würde gestern kein Clearing abgchatten. Wiener BZrse. Das Pttblikum ist immer nicht rückgeikchrt. Der Verkehr vollzi-cht sich ohne jedes Animo. Nnr die Spekulation betätigt sich m einzelnen Papieren. Trotz alledem war eine entschieden festere Haltung zu konstatleren. Die Veröffentlichung des erhöhten Index löste in mMchen Kreisen die Erwartung aus, daß nunmehr auch die Börse mit höheren Kursen darauf „Dem Roß blutet stark. Wo ist Jabastor?" „An dem Tove. Mein Arm schmerzt von der Metzelt. Der Herr hat sie in unsere Hände gegeben. Könnte ich mrr auf ihren Anführer stoßen!" ,/Wende dich, Bbuchund, hier ist er," rief Haffan Subah,; „Fort, Abner, das ist meine Sache." „Fürst, Ihr habt Tausende besiegt!" „ „Und Mmr Zchntauftnde, nicht ivahr? Nein, diese Arbeit ist für mich. Komm' au, Türke." ,Mst du Alroy?" ,>Jch „Der Akschiroch erfchlng?" erschlug ihn!" Gebell und Mörder!" ,Mrs du willst, jetzt hüte dich!" Mtt diesen Worten schleu-erie der hebräische Fürst einen WurMeß nach dem Äldschuken. Er prallte vom Bvustharnisch ab, aber Haffan Subah -schwankte auf ftmem Roffe. Bald ermannte er sich jedoch wieder und griff Alrvy -Mit doller Kraft an. Ihre Schwerter kreuzten sich und Hassans Klinge zerschellte. ' „Der mir dieft KKnge verkaufte," sagte Haffan, „sagte mir, daß sie geftit sei und bloß von einem Kalifen zerbrochen werden köm«. Er war ein Lügner!" ,Mnn möglich sein", sagte Alroy und hieb den Seldschuken vom Roffe. Abner hatte inzwischen dessen Gefährten zerstreut. Alroy sprang von ftmem ermatteten Roffe und bestieg den schwarzen Hengst seines getöteten Feindes. Dann stürzte er sich wieder mitten ins Gefecht. i i Die ^Schatten der Nacht' stickten sich nieder, dgs Geschrei nahm nach und nach ab» der Kamps erstarb. Einige unglückliche Mustlmärmer, die von den Pferden abgesüegtzn waren und sich unter den Trümmern zu verbergen gchicht hatten, wurden noch dann und wann anfgespnrt, vorgezogen und niedevgehanLN. Lange schon vor Mttternacht hcttte der letzte Seldschuke geendet. Der Mond warf sein volles Licht auf di« Straße der Mäste, die nrtt erschlagenen Feinden und Wen lchMden Frankreichs Interesse an -er Wirtschaft Oesterreichs« Paris, 16. März. Die Blätter vevöffenMchen nach dem „Journal Offioiol" bas Dekret über EvleichteMngen der oster« reichifchen Eirchchr uud knüpfen daran die Bemerbumg, daß - diese Maßnahme den ersten Schritt darstelle, durch den Frank« reich sein Jntereffe an dem wirtschaftlichen MederMifbom Oesterreichs, der die mtcrnationale FinanHilfe unlbedingt er« ganzen müsse, kundzutun wünsche. Das Dekret bilde nur ein« vorläufige Maßnahme, da die VechaniÄungen zum Abschluß eines Handelsvertrages bereits am 9. April beginnm, die, wie man hofst, sehr schnell zu einem günstigen Abschluß sichren dürften. ';;; Kohlenförderung Oesterreichs im Jänner 1923. Die in« ländische Kohlenfövdenmg im Jänner 1923 betrug 11.851 Ton« nerr Steinkohle und-232.067 Tonnen Braunkohle. Hiervon ent« fallen auf N'ieldevösterveich 27.775, Steiermark 137.608. Kärnten 6188, Oberösterreich 29.911. Tirvl 3640, Burgenland 38.496 Tonnen. Gegenüber'der Dezemberförderurg vom Jahre 1922 ist bei der Sbeinkoilfle ein -Rückgang um 699 Tonnen zu verzeichnen, wäihrer-d die Brwunkohfenförderung um 14.479 Tonnen zugenommen hat, so daß sich gegenüber dein Monat Dezember mit einer Fordern^ von 230.138 Tonnen eine Steigerung um 18.780 Tonnen, also rund 6 Prozent, ergibt. MM, Siegern ungefüllt war. Feuer wurden cmgezündek, Fackekn leuchteten, und die Sieger bereiteten ihr Festmahl unter Hymnen des Preises und Dankes. Ein/Zug nahte. Esches die Prophetin, tanzte mit Pauken und Zimbeln vor dem Meffias Israels, der auf sein Siegerschwert gelohnt drstarch, von Jabastor, Abner, Scherirah und seinen ersten Heerführern umgeben. Wer konnte jetzt an der Gültv^ert seiner Sendung ztveifeln? Die weite, schweigende Wüste er-- timte von dem Jubelrust ferner begeisterten Anhänge». ■ 1 Langsam' schlichen die angstvollen Stunden in den Wohnungen der Juden zu Hamadan dahin. Immer von neuem besprachen sich der chrwurdige Bostenai mit den teilnehmenden, aber hoffnungslosen Aeltesten über die Möglichkett des Erfolges. Mirjam verblieb in stetem Gebete. Ihre glänzendsten Hoffnungen verstiegen sich nicht über doS Ättkommen ihres Fürsten. Bterzchn Tage waren vorüber, und noch hatte man keine Nachrichten vom Erfolge der ausgezogenen Kriegerschar erhalten, als gegen Abend plötzlich ein Wachtposten ba8 Erscheinen Bewaffneter m der Enffermmg meldete Augenblicklich drängten sich die besorgten Einwohner auf die Wälle, und Straßen und Märkte waren bald mtt Ren« gieren angefüllt. Freude chronte auf d«c triumphierenden Stirn der Muselmänner, kaltes Beben durcktzuckte das Her» der Hebräer. ,>Es ist mrr ein Gott!" sagte der Hauptnmmr der Wache mn Tore. / . „Und Michammed stm Prophet", antwortete die Schiwwache. „Morgen wollen, wir all diesen Judenhuuden die Ra« ftn abschneiden!" „Das Zepter ist uns entfallen", rief der Verzweiftvche Bostenai. ^Herr, gedercke Davids", betete leist Mirjam, warf sich meder im Hast des Palastes und bestreute ihr Haupt «Ä Asche. ■ (Fortsetzung folgt.) TZ ,'r I ■l 'mät