Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1463 (10.3.1923)
- Date
- 1923-03-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. MS Wien, Samstag - Noten {Mriiaiwlfotea v. 5 Dollar aufw, 7il50j~ 71450,- 71150— 71450—! . „ kleinere . » . 71050.— 71350,- 71050— 71350— elgtoche Noten 100 Francs . , 3610.- 3640.- 3685— 3715— Hgarische Noten zu 1000 Leva . 393.— 397.- 391— 395— * ' » . 100 B -, . 1 „ , kleinere» , , m.~ 377Ü— 371— 375— pnlsche Noten 100 Kroner » » 13510. - 13570.- 13510— 13570— rutsche Noten zu 1000 Mark»., 3.45 * 3,75 *3.37 3.67 L.« , .kleinere. ... ftgU Noten von 5 Livrest» aufw» 33325o!— 334250.- 333200*— 334250— » , kleinere. 333050.- 334050.- 333050— 334050— tanzdslsche Noten 100 Francs . 4235.- 4265.- 4235— 4265— bliändlsche Noten 100 Gulden . 28020.- 28220.- 28020— 28220— ■lienischc Noten v. 10Q Lire aufw. 3372.50 3387.50 3372.50 3387.50 , m kleinere ' . , . 3352.50 3367.50 3352.50 3367.50 leoBl, Noten ungest. zu 1000 Dinar 729.- 733.- 729— 733—!» .» » 100 , (« » » kleinere . . 720.- 724.— 720— 724— brweglsche Noten 100 Kroner . 12740.— 12800.- 12840— 12900— plnlschc Noten v. 500 Mark aufw. 1.45 1.75 1.43 1.73! » n kleinere.... 1.40 1.70 1.38 1.68 Iintönische Noten zu 1000 u. 500Lef 334.- 336.- 339— 341— { , n kleinere . . . 314.- 316.- 319— 321 — fass. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —.— —— tm » * JOO „ » i» » kleinere » » thwedische Noten 100 Kronor . 18620.- 18700— 18520— 18700— fchweizerlsche Noten 100 Francs. 13220.- 13280.— 13220— 13280— panische Noten 100 Pesetas . » . 10910.— 10970.— 10910— 10970— schecho-slow. Not. v.1000 aüfw» 2105.- 2115.— 2105— 2115— i , n kleinere . 2100.- 2110.— 2100— 2110— tagar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr, -. » zu 10.000 Kr» » » .» 19.40 19.60 19.40 19.60 «. kleinere . . . » . 19*35 19*55 19)35 19.55 . 1 aus Das vom Handels-' und Jndustriedepartement -der Parstinensischen Regierung herausgegebene „Cmmnercial Mlletin" vom 21.- Februar 1923 enthält unter anderem nch eine Reihe nicht unwichtiger- Daten Wer das Wirtjhästsleben des Landes, von denen 'wir im folgenden einige joicherge-ben: y . , , ' In der anrtlichen Zeitung vom 15. Jänner 1923 weren Statuten für den Verkehr auf den Palästina-Bahnen eröffentlicht. Diese Bestimnrungen entsprechen nach Anige, Umfang und Inhalt durchaus den europäischen üsenbahWetvieLsregelements. Sott 1. Dezember 1922 ist auf der Hedjasbahn zwischen faifa wtsb Damaskus ein beträchtlich erniäßigter Güter-? jarif in Kraft. Der Zweck dieser -Maßregel — Belebung jes Transitverkehrs zwischen Haifa und Damaskus — imrde aber bis jetzt noch nicht erreicht, da ein Aniwachsen jes Gütervertehrs vorläufig nicht festzustellen ist. Im Dezember 1922 betrüg der Wert der nach Palä-- jrfrta eingeführten Güter 486.705 Pfund (um 48.491 Pfund irchr als im Dezember 1921, also eine Zunahme um rund jo Prozent). Dev Wert der Ausfuhr im gleichen Zeiträume par 110.824 Pfund (gegenüber Dezember 1921 eine Zuuchnie um 52.820, also um nicht diel Iveniger als 50 Prozent). Dagegen 'bedeuten diese Ziffern gegenüber November KW eine nicht unbeträchtliche'AbUrchme. Es würden nämlich im November 1922 amt 48.320 Pfund urehf Waren Angeführt als im Dezember, während der Wert der Ausuhr im November jene des folgenden Wlonats um 53.431 pstrnd überstieg. - Der Wert der Transitgüter aus Und nach Syrien bejvug im Dezember 1922 19.516 Pfund, Ein- und Ausfuhr ^isländischer, nicht transitierendev Waren aus Syrien nach stMstina und umgekehrt nur 1698 Pfund. (Im Ve'vMtms zu den -Ziffern des Gesamtaußen- Handels Palästinas erscheinen diese Daten über den Versehr mit Syrien Werraschend Nein.) Wienett Morrgenzettuny. - ' 1^. ' .1.— . ... . .- -. -----:—_!--- 'Die Zolleinnahmen aus entführten Tabaffabrikaten betrugen im Dezembe^ 1922 8029 Pfund, uw 430 Pfund weniger als im November. Saatenstandsbericht vom Jänner 1923: Aus den nördlichen Gebieten wird eine ungewöhnlich 5 frühzeitige Entwicklung der Wintersaat gemeldet. Dem Getreide haben die zahlreichen leichten RegeMisse sehr genützt, es befindet sich infolgedessen in ausgezerchneter Kondition. In den südlichen Getrordedistrikten ist der Saatenstand vielversprechend, vorausgesetzt, daß sich noch ausreichender Spätregen einstellt. Ungünstig sind die Aussichten im Gebiete um Beerst'ba infolge Regenmangels, -während bei Jericho das gewöhnlich vom Wadi Kelt beivässerte Gebiet infolge Wassermangels dieses Flusses sich vermindert hat. Die Landleute sind intensiv mit der Vorbereitung von NährLeeten für Tabaksetzlinge beschäftigt. Infolge lebhafter Nachfrage haben sich int Hauran und in Tmnsjovdanien die Preist für OliveM erhöht. Der Wer des Schecks. Von Dr. Heinrich Schreiber. „Und sie bewegt sich doch," möchte man mit dem in die' Unsterblichkeit eingegangenen Sterngucker scherzhaft ausrustn. Es gibt j.a doch ein Gesetz der Serie, trotz allen Zweiflern und Ketztzetzrn, -wenn mar.« sich jüngst die Duplizität oder eigentlich „Multiplizität" der .Erscheinungen vor Augen hielt, die sich rasch hinterdrein auf den geiböhn-lich wenig betretenen und wahrscheinlich darum nur wenig abgegrasten Gefilden desScheckwestns abgespielt haben, In der letzten Woche gab es keinen Tag ohne. Scheck; er stand w« den buntscheckigsten Formen und Spezttn ürmitten des Tagesgespräches: Bald galt es der plumpen Fälschung von Schecks, mit denen einem Geldinstitut erhebliche Summen von einem eigenen AngestclltM entlockt wurden; bald rumorte es ium die Zsich enschecks, die ein anderes Institut als letzten Schrei der Geld- und Zinsentechnik ausgestvßen .und in auffälliger Propaganda affichiert hatte/ hast wieder erschallte der Lärm des Marktes im Gc!hege der Effektenurd Agnosziemirgsschecks, die einer Bank- und Kommissionsfirma m ihrer harten Geldklemme zu mystischen Dastjgeschäften Vorschub und Vorspann gelastet hatten, .bis sie schweißtricstnd nicht mehr weiter -konnte und am Wege liegen Meb. Was Wunder, wenn die kritischen Augen die moderne Hornbrille aufsttzten und zurechtrückten, um rasch herauszufinden, daß dies nicht in Ordnung, jenes gefehlt und -ein- Mißbrauch sei, daß-es im Gebälke kr/istert, an allen Ecken und En-» den kriselt, Geld- und Finanzwesen auf Schutt aufgesahren feien. Freilich, wo man hobelt, fliegen immer Späne, die miß- - mutige Md mißgünstige Blicke gerne zu Balken vergrößern, um sie al§ Mauerbrecher gegen das Fmantzkap'ital zu gebMuchvn. - Die Moralpmcker wirbeln Gebühr, und gewiß, wird auch die Bankenkommisslion diese Gelegenheit sich nicht entgehen lassen, um ihre Daseinsberechtigung zu beiweisen und zu bekräftigen.- Scheckbetvug, Zinsenscheck, Ägnoszi-erm.gsschieck sind wie ein Schlagwetter niedevgsgctngen und flackernd sucht das Licht, der Verantwortlichen Stellen in das Getriebe des Scheck- Wesens einzudringen, stme verschlungenen Gänge auszudecken, die Schlacken btoßzuilsgen und das Gestein von ihnen zu 'befreien. Dies kann leichthin gelingen, trenn man den Scheck auf seine ursprüngliche Bedeutung und funktionelle Stellung zurückleitet, ein bequemes und Bargeld sparendes Umlaufmittel äbzugeben. Ist er aber «in diesem schmalen Rahmen stecken ge- , 10/März 1923 Sette 7 blieben? Hat er sich nicht auch zu einem solennen „Bon" ge» wandest itu'o geweitet, der nicht bloß Geld.überweisen, sondern — dem Wechsel ähnlich — mich Geld beschaffen»soll? Nicht allein dem Zahlungsverkehr, sondern auch dem Kredit verkehr dienen soll? In unserer Zeit und ihrer Geldwirtschaft, die alle Kanäle mit Geldzeichen überflutet und stopft, hätte der Scheck in seiner regelrechten Fasson nicht viel zu sagen. Man' wäre versucht, ihn: gleichgültig zu begegnen, als eme-m Gebilde, dem die grundstürzeniden, Wandlungen des Geldwesens die Flügel 'gestutzt haben; man wäre verleitet , von einem „Echec des Schecks" zu sprechen, dessen Nutzen von den Schädigungen, die er herausboschwört, arg beschattet und verdeckt Wird. Will man aber ihm entgehen, will man den Scheck als sinnreiches und 'lebenswertes Papier dem Geldverkehr erhalten, bann freilich muß man sich hüten, chm zu enge Fesseln anzulegen, darf man seine Beweglichkeit und feine Reichweite nicht allzu ängstlich bchiudern, muß man sich mit einem Wort in acht nehmen, das Kind, selbst wenn es störrisch sich benommen hat, gleich mit dem Bade auszuschütten. 'Auch dieses -Kind kann wachsen mkd sich stramm entwickeln. Die Vorgänge bei der Wiener Kommerzialbank. Nach den bisher vorliegenden Meldungen sind die UntevsuchmMir bei der Wiener KommerziaWank noch zu keinem Ablschlusst gelangt, so daß man sich einen UsbeMick über die Verfehlungen der einzelnen Faktoren jetzt unmögsl'ich bilden kann. Die Bücher werdeneiner gründlichen Durchsicht unterzogen und erst nach Beendigur.g dieser Revision wird gesagt werden können, wem $u/£>i?fcr Hinsicht ein Verschulden trifft. Vorläufig wchrrn sich die meisten der in leitender Stellung gewesenen Funktionäre der -Ko-rämerzialbank gegen den Vorwurf, unreell gchanLdkt zu haben. Parallel mit dem Gerichte führt auch die Wrtschastspolizeii die Untersuchung, über deren Verlauf vorläufig aber noch nichts verlautet Die''Angaben sind ziemlich verworren. In Budapest wurden von den früheren Leitern der Filiale Arrangementsanbote gemacht, ebenso wird auch in Wien von solchen Verhadlungen gesprochen. Es scheint, daß die Leiter der Kommerzialbank in erster Reihe bestrebt sind,' die tatsächlichen. Schäden, welche ihr Institut erlitten hat, auf irgend welche Weise wieder gutmachen zu lassen, ohne unbedingt auf eine straftechlliche, Verfolgung das Schwergewicht zu leigen. Andrerseits wird auch von mancher Seite bezweifelt, ob es sich in jedem Falle auch um strafgerichilich M.ahndende HaMungen handle und ob nicht vielmehr von vom MorjaWndpunkt anstchtlbaren Aktionen «die Rede sein könnte. Das Gespenst der GÄ-dknapphsit, welches an den Vor», tagen eine Verflauung der Börse verursachte, erwies sich als unZütrefstnd. Der Geldmarkt zeigte eine größere Flüssigkeit als allgemein befürchtetwurde. Geld -war von einigen Großbanken dem Markte zur Verfügung gestellt worden. So machte sich eine Erleichterung geltend und. der wöchentliche Zinssatz, der gestern 1,87 Prozent -betrüg, wurde heute auf 1 Prozent pro Woche ermäßigt. Dieser Umstand einerseits wie auch die Belfürchtiuingen der Spekulation anderersMs, weilche sich.ihren Konterwineaiktionen zu stark hervorgewagt hatte, daß be«i eventiuell>er Prolongation sich ein StückÄna-nigel geltend machen' , könnte, führten dazu, daß dm Kontermine zu forcierten Deckungen schritt und dadurch die Kurst der Wichtigsten SPÄÜuIlat'ionZ-, Papiere westntilich nach oben beeinflußte. Besonders Profiliierten von diesem Stimmungsumischwuug die Alpinen und - Südbahnwerte, welche am Vortags größere Einbußen erlitten (38. Fortsetzung.) Roman von Distaett (Lord Beacoüsfükd). Ans. dem Englilschen übersetzt von G. Unna. 4. - Die verlassene Stadt der Wüste. bot jetzt einen ganz Mdeven Anblick dar als damals, wo Alwy voll Staunen mevst ihw hohen. Türme evWckte -und.in den schweigsamen Mraßen dmuh ihre Paläste wanderte. . Anßevhail'b dev Tore -war ein ausgedchntes Lagsv jener sirsdrigen schwarzen Zelte aufgeschlagtzn, die u-ntev Kurden stwd Turkomanen so Wbränchlich sind. Die Hauptstraße War voll geschäftiger GrüMn, die alles MN -Arge vovbeverteten, Md -wimmelte von allen den geräuschvollen Beschäftigüngen eines unvegslmäßigen und adenteuevlichen Lebens. Rosst standen in verfallenen G-emächeün und hoye Kamele hoben ihre ruhigen Gesichter Wer die zerbvoche-nen Fäulen oder brieten still zwischen umgestürzten Statuen juind zertrümmerten Obelisken., ^. Kaum zwei Monate iva-ren vergangen, fett Tklroy und Mbastov Schevivah -in stiue-rn Schlupfwinkel aüfgesu'cht und Hur ihre heilige/Änduirg angekündigt hatten^ Das »harte Herz dieses Mannes/ dessen Mutter eine jFüdiltt -war, hatte Hren begeisterten BeMndigUngen nachgegeben. Mt clllem Mstr des Bekehrten schloß er sich ihrer Sache gn, «uind seine ibunt zufammiengewürfel-te Schar trug nicht lange Bedenken, jeiuen Glauben Mzunchtn^n, dev, -wenn auch sichMch Gei'sahr und Weniemr mit sich bringend, auch zugleich die -Aussicht auf Reichtum und sogar aus Herrschaft gewährte. iWon dieser SiM der Wüste aus sandte nun dev neue iMessras seine Boten in die benachbarten StMe, um. dett -Brüdern im Exil feine Ankidnst zu verkünden. Die Hebräer, /ein stolzes und halsstarriges Volk, immer zur Rebellion gezeigt, nahmen die Botschaft ihres geliebten Fürsten mtt iEtrtzücken auf. Der Abkömmling Davids und der Mörder Mschirochs hatte doppelte Ansprüche auf ihr Vertrauen lmid ihre Gefolgschaft, und so strömte $>ie Blüte der hebrai-!fchen Jugend aus den benachbarten Städten des Kalifats )haustnweist herbei, dem wiedererlangten Zepter Salomos ichre Hnldigmlg darznbrttlgen. Die Regierung sah anfa^ngs Seldschuken begnügte sich damit, einen Preis auf den Kopf > des Mörders seines Bmders zu setzen; als aber mehrere ^Städte gebraudschatzt worden waren, und mehr als eine | muselmännische Karaivane im Namen des Gottes Abraham, Isaaks und JakM geplündert, gelangten Befehle aus Bagdad an den neuen Gouverneur von Hamadan, Hassan Su-bah, den Räubern oder Rebellen das Handwerk zu legen, und David Alroy vtot oder -lebendig in die Hauptstadt zu -liestrn. ' . Die hebräischen Empörer wurden von ihren weniger kühnen, aber doch teilnehmenden Brüdern von allem unterrichtet, Was in dem -Hauptquartier des Feindes vorging. Spione .kamen an demselben Tage in der. Stadt der Wüste an und verkündeten Alvoy, daß stin Oheim zn Hamadcm ins Gefängnis geworfen feir ÜW eine Schar ausgewählter Truppen' im. Begriffe einen königlichen Harem von Bagdad nach Persien zn -begleiten. " - - Alroy griff stibst -diese Begleitung an, schlug sie gänzlich und nahm den Harenr gefängen. W zeigte sich, -daß es deivsttttge.bk .Gaubsvneurs von Hamadcm str, und wenn auch die lebhafte Hoffnung des Siegers darüber 'etwas eMtänfcht war, so ward doch,, wie wir gesehen habenum diesen Preis Freiheit und SicherheK für feine teuren, obfchon entfernten Verwandten erlangt. Diese Tat beschleunigte den -Kviegszu-, den man in Hamadan zu ferner Bev» nrchtung aus rüstete. Wütend sprang Hassan Subäh von seirmm Diwan' auf, ergriff fein Schwert und, ohrte LNf die Hiffsvolker zu warten, die er von den benachbarten Heer- Wrertt gefordert, bestieg er sein Rotz und an der Spitze von zweitausend treMchen stldschnkffchen Rettern machte er sich auf dm Weg, um sttne Liehe zn schützen und feiinen Rachedurst zu silllep. " - > dem AmMMtter, Äs Ge» fangenor betrat, saß 'dieser nun und hielt Rat. Zu seiner Rechtens Jabastor, Scherrvah zu stimr Linken. Ein Jüngling, werch; älter als er, aber hoch gewachsm gleich einer PaWe uW^^ stark wie -ein junger Löwe, war -der vierte Heer- Mver. In -der Entformmg standen und lagen ungefähr fünfzig vollstäMg Bewaffnete umher. „Ist das Volk gezählt, -Abner?" fragte Alwh den Jüngling. E ' - „Soeben; dreihundert gerüstete Reiter und zweitausend „Der -Herr wird sie uns zur rechten Zeiit senden," sagte Jabastor, „unterdessen laßt sie Wurfspieße vovbereiten." ,Perlaßt Euch'auf den Herrn!" murmelte Scherirah mit gesenktem Haupt und zu Boden gerichteten Augen. Ein lautes Geschrei ward in der Stadt gehört. Alwy. sprang von seinem Teppich auf. Der Bote war zurück-- gekehrt. Bletich und entstellt, mit Schweiß und Staub bedeckt, -ward der , treue Bote fast auf -den Schulten: des Voltes getragen. Vergebens versuchte es die Wache, der- Menge den Zugang zu wehren. Sie klim m ten an dm Ber- '. bmdungen der Bogen hnvanf, Mten die leeren mrd zerfallenen Sitze des Zirkus an-, trugen einer den anderen ans! den Schultern und erstiegen die Kapitäler -der alten Säulen'.- Die ganze Menge -war versammelt, um die Nachricht zu hören. Der AWlick erinnerte an den chenraligen- Zweckdieses GMudes, und Alroy und seine Kriegsgenosien schienen die Gladiatvren eines ehemaligen Kampfspieles ,-Sprich," sagte Alroy, „sprich selbst -das Schlimmste. Kerne Nachricht kann di^enigen schrecken, die der Herr rächen-will." . ./Dchevrschev ^Uraels» affü sprach Hassan Subah", antwottete der Bote. „Mein Harenr soll seine Freiheit nur mememr Schwerte verdanke«. Ich mtechhandle nicht mit! Reibellen, doch führe ich auch nicht mtt Greisen und Frauen! Krieg. Zwischen.Bostenai und stinem Haust auf der einenuNd den Gefangenen deines Hauses auf der anderen Seite sei daher Friede. Geh'," stgte Hasian, „ich.will ihn mtt seinem Herzblute besiegeln." Doch höre. Dein Oheim und deine Schwester sind wieder in ihrem Pälaste." Alroy legte seine Hand. Men AugeEck vor die Augen, doch sich fchrÄ wieder fassend, fragte er tyeiter nach den -Bewegungen des Feindes. ' „Ich bin dn-kch die Wüste auf einem schnellen Dromedar gekommen, das mir Schelomi vor dem Tore lieh, dessen Herz unserer Sache ergeben ist. Ich. habe nicht gezögert noch göschlastn. Morgen vor Sonnenuntergang werden die Philister hier stjn, von Hassan Subah selbst angeführt. D-ep Herr der Heerscharen sei mit uns!" . . ,-Seit wir Kanaan ewberten, hat Israel wieder mit solcher Macht gekämpft!"