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Wiener Morgenzeitung · 1923-03-09 · Heft 1462 (9.3.1923) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1462 (9.3.1923)
Date
1923-03-09
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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I wes ffiien, IMag «\* >!.,» r',‘ '? M "A ’ Wi«rrr M^seWeMttr-. Igfinge auf. Go steil her Dollar von 8V.149L0 auf 1V461LS, das >PfM> vmr 9(5.767.60 <m!f 90.77260, der fvcmzösifchv Franken wta 104666 auf 1148. Die tschechische Krone senkte sich von >608.48 auf 57468 mild d're gestornpelte vsterreiWche Krone van 37.50 auf 2BJ16. In Wien fand gefftm keim CLoaving statt. Wirtschastsnachrichten aus PalWua. Die Glasindustrie. . DaS Hgindels* und Jndusttie-^prrtement beider Palästtnenfischen Zionfftischen Exekutive rüstete eine Anne ^Expedition aus, die im Laufe von drei Wochen das ganze!palLstinensische MoeveSuftr abgewandert rund 184 Sandlpwben. gesammelt hat, die jetzt einer chemischen Analyse Mterzogea werden, um ftstznstellen, welche Sorten sich am besten für die Verwendung zur Glassabvikation eignen. Weinausftrhr aus Palästina nach »den Bereinigten Staaten. Nachdem die „Carmol Oriental" Wime Coh A Ri- MM-lie-ZiM sich mehrmals mit Angeboten an das State Dep^toment in Washington gewandt hatte, erhielt sie! schließlich die Bewilligung für die Bövschiffuing von 15.000 Gallonen Wein nach' den Vereinigten Staaten für Migiöft Zwecke. Bewerbungen um weitere Einfuhrbewilligungen sind jetzt durch Verbreiter dev Firma in Amerika zu stellen. . Jerusalemer Handelsbericht. Im Dezember Hatte sich der Umsatz dm Kleinhandel beträchtlich gchoibett, umd zwar hauptsächlich infolge des W^huachlsverkaufes. Es ist für die güte Entwicklung der wkalen Geschäfte >benterkenswevt, daß Än letzten Jahr weniger Bestellungen von Einwohnern ins Ausland, ge-- ßangjen sind als im Vonjahr. Der Grnndstückverkehr war -recht rege; es kamen Transaktionen bis zu einem Werte pchv 46.219 Pfund zustande. — Die Belebung des Klein-?hande5s in Jemfaliem hat du-vchatus keine besondere Ec«' Whung der Preise zur Folge gchabt. ' Die Weberei von Reichert n. Cie. Laut ^Haaretz" vom 14. Februar gehen die BorbevettunZen für die Aufnahme der Arbeiten in der Weberei Reichert WM Ende entgegen. Es werden jetzt verschiedene Muster hoygostM und die ersten , für diesen «in Palästina Neuen HandÄszwoig nötigen Proben vorgenommen. Bautätigkeit in Jerusalem rmd Gaza im Dezember 1922. . Infolge des Regenwetters hat Mturgemäß während Ws DeMcher die Bautätigkeit in Jenchalem nachgelassen. Die StvdtMmemde von Jerusalem hat während des De- -encher.164vewMigungen Gr 'Neubauten gewahrt. In Gvtza -ist ebne ansehnliche Brurtätigkeit zu verze-ichrän, uach iinfolgedessen besteht M'ch Nachfrage nach ,Baumaterial. Während des Dezember wurden dort Lü TWwe N ZeMnt Md 16 Tünnen Ziegel eingefiM. Re Waremmsahstmer. Die Negierung beabsichtig am 1. April die Waren- «lWsaMuer in Wnckfamkett treten zu lassend Ursprünglich war ein viel späterer Zeitraum für die Einführung dieser > Steuer vorgefthen. Doch im letzten Moment >hat sich die Negierung zu diesem frühen Termin entschlossen. Die Grundzüge der Wareniumsochstener 'find schon im Wiederauflbmvgefttzftstgelegt. Es soll «bei jedem Warenkauf, beziehungsweise Verkauf ein Prozent als Umsatzsteuer entrichtet werden. Beim Verkauf von Luxuswaren sollen hingegen 10 Prozent als Abgabe geleistete werden. Bei den Finanzbehörden finden nun seit. jüngerer Zeit ununterbrochen Verhandlungen statt, was . alles in den Rahmen der Luxussteuer fallen soll. Ef wurde allgemein der Ansicht Ausdmck verliehen, daß die seinerzeit vom Wiener Magistrat für die Anwendung der Luxusabgabe ausgestellte Liste, nicht den tatsächlichen Vechälttnssen entspreche. Sie ist in mancher Hinsicht zu Mit in mancher wieder zu eng. Es wurde von fast sämtlichen Interessentenkreisen das Prinzip.der sogenannten Phasensteuer stark augefochten. .Das System dieser Steuer -besteht darin, daß von einer Ware von Anfang 'der Produktion an bis zum Uebevgang in den Konsum jedesmal, wenn, sie den Eigentümer wechselt, auch die Steuer entrichtet lyerdien muß, so daß für dieselbe Ware oft, bis sie zum Konsumenten kommt, acht Phasen 'durchritten, also achtmal Steuern gezahlt werden. Trotz der Ernwände vieler Fachkreise hat dennoch die Regierung an dieser Art der Phasensteuer festgehalten. Sie hat die Beratungen in den Finanzbchprden schleunigst beenden lassen und hat die ganze Frage vor dorr Außerordentlichen Kabinettsvat gebracht, damit dieser die Uinsatzstsuer in kurzer Zeit, berate, um tatsächlich dieselbe am 1. April in Kraft treten zu lassen. . Der Zettsmukt welchen die Regierung für die Wirksamkeit der Umsatzsteuer gewählt 'hat, ist äußerst ungünstig. Es ist ein sehr gewagtes Experiment zu einer Zeit, wo Handel und Industrie eine schwere Krise durchwachen, gerade'diese Wirtfchaftskreife mit einer neuen Steuer zu belegen--dadurch die Produkte zu verteuern und den ohnehin schwachen Absatz, noch mehr'zu erschweren. An Zeilen der Konjunktur lasten sich solche Lasten diel leichter ertragen als jetzt,- wo Kaufmann und Produzent eine Krise nach der anderen durchniachen. Ursache dieser Krisen, ist -bekanntlich in erster Reihe die Stabilisierung der Krone, welche, die notwendige Folge der Sanieruugsbestrebungen ' ist. Wenn also durch die ikwieMugsbestrebungen die dadurch diesen -beiden WmWastszweigen ■ aufgebürdeten Lasten so stark sind-, daß sie schon jetzt unmöglich ertragen werden kärmen, so. ist es ein ungeschickter Gedanke, diese Lasten durch weitere Sauientngslasten, lvie die Marenmnsatzsteuer, welche vielleicht noch drückender wirkt als alle bisher auserlegten Pflichten, zu einem fast unerträglichen Drucke ■ auszugestalten. ■ ■ Doch abgesehen von der ungünstigen Wahl des . Zeitpunktes des Jnslebentretens der.Warenumfatzsteuer, also abgesehen von dem rein formalen Momente, sprechen auch Motive wirtschaftlich materieller Natur dagegen. Sie Liegen in der eigenartigen Gestaltung der österreichischen Industrie Und des ' österreichischen Handels. Oesterreichs Industrie ist in erster Reihe auf den Export angewiesen. Wenn auch die Exportwaren von der Umsatzsteuer befreit werden, sollen, ft wird sich doch nicht mit Rücksicht auf ihren Charakter als Phasensteuer, die Leistung derselben. in irgerch einem Produkttonsstadium vermeiden lassen. Die Folge davon ist e-ine Verteuerung des Exportpeoduktes, welches auf den Weltmärkten gegen die Konkurrenz schwer wird artfiommen können. Es ist doch selbstverständlich, daß sich die auswärtige Nachfrage den billigeren Produkten der ,; (88, FortMmg) David Älroy. Rvrnttn von Disraeli (Äord Boaconsfield). Aus dem Gngliischen übersetzt von G. Unna. „Der Havom des Gouverneurs!' Von feinen besten TMHeu bewacht! Das ist eine große Tat. Er gedachte Miser. Trmtev Schn, den Harem des ^Gouverneurs! Seins!besteN Truppen! Das ist eine , sehr gvoßs Tat. Gewiß, der Mvr ist mit ihm. Er -hat den Mut seines großen Vaters. Wemr ich ihn mir fo vorstelle . . . ein Kind! Ich wiegte 'ihn? Unser David, ein Kind, sanft wie ein Mädchen! Aber er schlug Akschiroch! Mirjam! Wo ist sie?. Würdiger Kalch, sieh' nach deiner Herrin!" . - „Sie liegt am Boden! Ganz bewuMos! Hole Wasier. Es ist nicht sehr rein . . . aber wir weiden bald in unsevom Palast sein. Den Harem des Gouvierneurs! Ich kann es noch nicht glauben. So spveirge doch Wasser, nrchr, mchr! David hat alle gefangengenommen! Ei, wenn sie vorübevtmnmeic, müssen wir die Gesichter wegwenden -und dürft« sie nicht ansehen. Mehr Wässer! -Ich wM ihr die Hände reiben. Sie werden wisdov warm, sie schlägt die Augen auf! Mrjanc, köstliche Muigkeiten, mein Herzblatt! Den Harem des Goüvermurs! .. - Ich kann's noch nicht gkcmbtzn." 2. - - „Da sind wir ja wieder daheim, Kaleb! DÄs Leben i*l etwas Wunderbares! Ich sichle mich wieder julrrg. — .. aheim bin ich, aber dbch ein Gefangener, Du.sagtest, ein Heer sanmOr sich um ihn! es tat chm nicht gelingen! Glaubst du, Kaleb, daß es ihm gelingen, kann? Ich hoffe, er wich lieber sterben; gefangen möchte ich ihn nicht fcherr. Ich fürchte, sie martern ihn. Wir wollen auch sterben; wir wollen alle sterben. Jetzt, da ich wieder aus' dom Kerker bin, glaube ich^ ich könnte sogar mvtftchtien. Jst's denn wahr, daß'er sich nm . Räubern verbunden hat^ ,/Jch sprach mit dem Botey und hörte, daß er znovst zu einigen Räubern irr den Ruinen der Wüste gefküchtot seit. -Er habe ihre Bekanntschaft auf seiner Pilgerfahrt gemacht. 'Ihr Anführer soll einer aus unserem Volke sein."' „Das freut urich; da kann er mit ihm essen. Ich wöM NM daß er Unreines mit den Jsmaeliten esse." „$to, Herr, unser Volk strömt ihm von allen Seiten zu. Man sagt, Jabastor, der große 'KabbaW. sei mit Mntmsind Mann von den Bergen gekommen und hübe sich Mt ihm verbunden." „Der große Jabastor! Daun ist HoMrmg. Ich kemte Jabastor sehr 'wohl. Cr ist zu 'weift, um sich einem hoffnungslosen Uutevnehmen antzufchließen. Weißt du das gewiß von Jabastor? Es ist ein großer Name, eingewaltiger Geist. Ach habe Dinge vm diesem Jabastor gehört,' daß du davor staunen Erdest, wie Saul vor dem Geiste! Denke nur,^ Kaleb, daß unser David solchen Aufruhr hervorvuft! Ich bin vvll Hoffnung; U) siMe mich gar nicht wie ein Gefaugener. Er schlug die Wache des Harems, und nun er den großen Jabastor für sich hat, schlägt er sie alle!" „Der Bote sagte, er habe den Harem nur genommen, um Ohetin und Schwester zu befreien!" „Er hat mich stets geliebt; ich 'habe aber auch mein« Schuldigkeit an ihm getan. Ja, das habe ich. .Jabastor! Der Name ist ein wahrer Zauber! Es gibt Leute in Bagdad, die mitten in der Nacht aufstehen 'würden, um zu Jabastor zu gchtzn. Ich will hoffen, daß David Ln allem feinem Rate folgt. Ich wollte, ich hätte feinen Diener ge'- fchen, dam hätte ich ihm auch eine Botschaft ' senden können." , : ,Hevr! Fürst Alroy bedarf kaum seines Rates, des kam tth Euch verisichevm Man sagt, er sichre das Zepter des großen »Salomo, das er selbst aus den mbertatten Gräbern von Palästina geholt ha-Le." „Das Zepter GalomoS! wer es nur glauben köldNtr'! Das ist vine Zeit der 'Wunder! Wo sind wir nur? Ruft Mir Mirjam,' ich wM ihr alles erzählen. Aber bedenke nur, David, ein bloßes Kind, unser David' mit dem 'Zepter Salomos, und Jabastor mit ihm! Ich habe große. Zu-, verficht. Der Kvrv veivwirve feine Wnde!" ' ■tJtätök RaM, wiem ich vir Mo «W zu viel Mühe lMche; süße Bevmm, ich dünke dir für deinen Eifer. Es ist mit tviejder besser. Die Erschütterung war zu groß.'Das sind seltsame. Nachrichten, ihr Mädchen." ,ßcc, teure Mrjam, Wer hatte gedacht, daß Euer .der ein Heerführer werden würde?" ,Jch habe ihn immer für den friedlichsten Manschen der WÄlt gcha'kten", sagte. Bermwc „ob er gloich den AMiroch erschlug." _' 9. Mach M ' Sek» % gleich«: Qualität zuwenden wird. '-Wem Oesterreichs Proe^ dukte aber mit solchen Abgaben belastet sind, können sie' - unmöglich billiger sein. Schon jetzt hat Oesterreichs Export' infolge der Angleichung der österreichischen Produktiönskosten an den Welimarktstandart schwer unter der. ausländischen Konkurrenz zu leiden. Nach Einführung der Warertumsatzsteuer wird die in noch stärkeren Maße der^ Fall sein. Wie Oesterreichs Wirtschaft, dessen Zahlungsbilanz auf den Export angewiesen ist, unter diesen Um-, ständen tatsächlich wird resissieven könMn, ist eine große Frage. Audeverftits ist auch die vsterreichssche Produktion! zmr großen Teile Mf die E^eugung von Luxuswaren eingestellt. Diese Artikel werden auch im Inlands mit großen ■ Absatzschwierigkeiten zu kämpfen haben, wenn sie mit depj zehnpryzentigen Luxussteuer werden belastet feilt. Dabei daif auch nicht übersehen werden, 'da nicht nur Kohle, sondern auch Mehl und alle anderen zur" Lebenshaltung, unbedingt notwendigen Artikel ebenfalls von der Umsätze fiwer erfaßt werden, diese dadurch jede Produktion unbe-. dingt verteuern müssen. Wie Oesterreichs' Produzenten, die schon an und für sich unter ungünstigen Bedingungen, wie mangelhaft ausgeMdeter Arbeitseinteilung, unmodern^ eingerichteter Betriebe, ällzugroßer sozialer Besteuerung usw., produtzieven, diese neue Last Men ertragen können^ ohne zufamn^n zu brechen, ist sehr schwer zu 'beantworten.. Auch für den österreichischen Handel ist die LaldigÄ Einführung der.Umsatzsteuer alles andere als günstig.! Schon feit dvei Monaten zeigen sich selten Käufer. Der, österreichische Konsument schränkt sich auf das äußerste, ein, weil ftine Kaufkraft geschwächt ist. Daß er die um die Umsatzsteuer' verteuerten Maren jetzt doch kauftn wird, ist fthr unwahrscheinlich. Der'Kaufmann hat schon bisher, nur mit den äußersten Anstrengungen die Krise über-- standen in der Hoffnung, 'daß ihm 'das Frühjahrs- . und. Sommergeschäft heraushelfen 'werden. Wenn nun auch 'dies nicht ftin wird, ist es sehr wahrscheinlich, daß dev Handel infolge der verteuerten Produkte große, Ern«, büßen erleiden >wird. Dazu kommt noch 'der Umstand, daß! die Einführung der Warenumfatzsteuer n-nd' ihre Kontrolle.! die Verwaltungstatigkeit, des Kaufmanns stärker bean-! fpvnchen werden. Es werden sich dabei Unzukömmlich» ketten ergeben. .; - Es wird versaht, für einzelne Geschiffte die Steuer KU pauschalieren. Diese Frage ist noch nicht geregelt. Wie dem! auch immer sei, die Umsatzsteuer stellt in diesem Zerchunkte eine der größten Lasten dar, welche das'österreichische Wirtschaftsleben in der letzten Zdit getroffen- ' ■ Der Außerordentliche Kabinettsrat verhandelte gefie»W ' die Verordnung Wer die Warenumsatzsteuer. Abg, Seitz legt den Standpunkt der Sozialdemokraten' dar, die es als einen Unfug bezeichnen, daß der Außerorontscheiden müsse, zu der sich die Regievung viele Monate Zeit gelassen habe. Es ist ftaglich, ob die ^ziäldenrokräten ihre Stimme für Gefttze mit Zweidrittelmehrheit zur Verfügung stellen werden, wenn Verembarüngen nicht ehrlich' durchgeführt werden. Die vorgelegte Verordnung wider-! spreche den Bestimmungen der Berftsftmg. Es ist nicht . ausgeschlossen, daß eine Anftchtung nicht nur vor dem Verwallungsgerichtshof, sondern aiHvor dem Berfassungs-! gevichtshof erfolgen werde. „Man konnte nie ein Mort Ms ihm 'herauSbringen^, beanerkte Rcchel. ,Ir ging imme-r träumend für sich allein", ftgie Beruna. ,>Und wenn inan mit ihm sprach', so wandte er sich immer ab", setzte Lea hinzu. „Oder ward wt"^, sagte Jmra. - . ,/Was mich betrifft", .flüsterte die sMte BaHftba, ,,s< hielt ich immer den Prirtzen David für einen großen Geist. Er hatte so nbemus schöne, unergründliche Augen." ,>Jch hofft, baß er Hasfan bchegen wird", sagte Rahel. ,Jch Mch", erwiderte Beruna. ... ' ,Ach nKchte Mw wissen, was er mit dem Harem angefangen hat", meinte Lea. ,Jch glaube, er wagt's gar nicht, mit 'den Frauen zu sprechet, scherzte Jmra. ' ,/Da irrt Wr Mch sehr", 'VomeM BaWbcr „StM", gebot Mirjam. „Es ist Hassan!" vevfttzte BaWba; -Möchte er nie wiederkchren." Die' mächtige TrvuünÄ dev SeTfchMeN ertöirte, Lann, das Geschmetter ihrer fchallönden Trompeten unh bach hörte! man Rossestampftn. Hinter den BoMngen chves Gemachs! sahen Mrjam Md -ihre Mädchen den pmchtvolleü Zug der! Reiter im Turban vorbeiztchen, die jetzt in glänzenden Waffen «und östlichen Schals schimmernd auf ihren senVigen! Rossen stolz erhoben dahinfprengten, die einzige Hoffnung! Israels zu bezogen mfo zu verimchten. Aus virmn arabischen! Hengste, fGvärzer als die Nacht, ritt der stolze Hassan, und; als er an dev Wohnung seiner ehemaligen 'Gefangenen vor-' überkaw, schweMe der hochmMge, aber schone-Seldschuke, entweder in ftckelndev Vorahnung künftigen Triumphes! oder iw dev MwMSfttznng, daß schöne Augen . nW rvizönde! Gesichter hinter diesem Gitterwerke auf ihn scharrten, sein! Schwort hoch Über dem Haupte, Md ließ ftin Roß Stellungen annchmen, wvW die GeMcklWeit seines Ri'tters. an den Tag legten./ " ' . „Er ist schöirer als Alschirdch", saKe RahÄ. „Welch ein Schal", rief BeWna. . „Sein Schwort war.wie ein. Blitz", bomerktze Lea. „Und . ftin Roß wie ein Donner^^ fügte -Jlnra hinzütz „Das böse Auge trefft ihn", sagte Batheba, ,Herr, ^gedenke Davids", beteft Mirjam, ,>nnd all« ..seiner BedvÄamL." lFoxtsetzuani sota

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