Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1461 (8.3.1923)
- Date
- 1923-03-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien. Donnerstag Gerichtrsaal. BerzweMngstat Mer Mütter. Die bedichtet, wurde die ßcftrtge Schwurgerichsvechandchng gegen die Bedienerin Aranka Par tonn wogen Mordversuches an ihrem Kinde und wegen Diebstahls auf Antrag ^es Dert^iidigers Dr. Hochsinger vertagt. In der heutigen Sitzung d.r Ra4skamrner des Straflandesgerichtes 1 stellte mm Staatsanwalt Hofvat Bueek den Antrag, das Verfahren jvcyen Mordversuches einzustellen. Die RatsSanuncr gaib dom Antrag Fvbge n>nd Arairba Patona wurde danvufhin sofort knihafl-et. Sie wird sich nunmehr bloß wogen D'Mkch'ls vor dem ElnHÄrichter Au verantworten halben. Drei Millionen Kronen Geldstrafe wegen gefälschten HimbeersastrS. Bor dem OöevlMbesgerichtsrat Dr.'Ne-ho da, Bezirksgericht FünHaus, hatten sich in den -letzten -Tagen der ktanMa-nn Alexander N ado und die Gomischtwareichandlerin Grote Vogel ivogen Nckberlretuing gogen das Bc>brnsmst-telgefetz zu verantworten. Tdm evsteven lag gur Last, daß er ein Produkt erFeuyte, welches er als echten HÄnSo.rsaft in den Handel brachte, obwohl es sich als grobe Fälschung ettvies, letzterer, daß sie die von ihm gekauften 30 Kilognumm, ohne zu prüfen, ohne sich von der Qualität des Pvrüuiktes Zu üiberzeugen, als ^Prima-HimLeerfaift" um den entffwechond hohen Preis an chre Kunden abigog üen hat. Die angcSüagt'e Grete Vogel erÄär e, daß sie, ohne eine -Ahnung zu haben, daß die Ware gefälscht sei, diese cm guten Glauben an deren Gäbe an di« Kunden abgogüben hat. Die AllHJmoine llmtersuchungsvustalr für Lebensmittel in 2£*ii m gab -in ihrem Gutachten an, baß das -beansta-nd.-te auüd 'bchövvlicherse-its beschlagnahmte Produkt nichts andres als Maisstäriksivup enthielt und mit Himibo^faft gefärbt war. Der HauptaingrMagt« Rado holte ein Gutachten des Professors Klima nt ein, welches Gutachten dem Gerichte Vory.'lvgt wurde. In diesenn Gutachten sagt Professor Dr. Klimont unter anderem, daß ein Aulsatz von Stärkesirup bi dem in den Handel göbrachien Hvmbcechafr nicht verboten sei. Das Gericht ha>t dieses Gutachten der Allgemeinen Nntersuchungs^instalt zur Asußerunig hierüber vovgelegt. Diese bemerkt in ihrer Gegenäußen'ing: Die Behau-piu-ng Prof. Dr. Kl im out s ist nur zum Dei-le richtig, da der Zusatz, nur tvenn rr ausdrücklich deklariert wird, zulästig ist. Der Richter hat llen Hauptangoklagten Alexander Rad-o im Sinne der Anklage Iu eimrr Geldstrafe von drei M i -l l -r o n e n Kronen, die stvZtangrkla-gte Grete Bog«! gu öQQ.OQO Kronen Goldhase vevurtailt. Tie „verläßlichen- Angar«. Aus Budapest wird uns 'berichtet: Seit zwei Jahren arbeitet nv:n in Ungarn daran, die Tabak- und Schcin>?lizon^n den J>..!drn wrMunchmen und „Vevläßlichen" Personen zu uibcn'clben. So wurde im Vorigen Jahre der Tabalhrulptverlag zu Miskolcz dom dishrvizen jüdischen Pächter einfach weggsnomimen und der Witwe des Generals Kaluossh zutzowiesen. Die neue Eiigentümerm have nicht Eiligeres zu tun, als den größten Teil der Fassung monatelang ükt die tschecho-slowakische Grenze zu verschieben. Das Miskolczer Strafgericht vevurteilt« Frau. Kornelie Kalnossy Astern zu eineinhalb Jahren GefanWisstvafe. Bolkswirt. EeKemvette Krone ---- V.V07S 8e«t?MS. Auszahlung Wien --- V.V67S ßenttmes. In Zürich notierte öle österreichische Krone . . 0.0075 (0.0074% mn 8. Marz) die österr. gestempelte Krone 0.0075 (0.0075 mn 6. März) die tschechische Krone . . . 16.95 ( 16.87'/, am 6. März) die Mark. 0.0265 (0.0236 am 6. März) Belgrad. 5.65 ( 6.90 am 6. März) Bukarest ........ 2.60 ( 2.55 am 6. Marz) Sofia.......... 3.10 ( 3.10 am 6. März) Budapest . ... 0.17Vs ( 0.17h, am 6. März) Warschau. 0.0120 (0.0120 am 6. Mürz) Sie Sevisenpre'fr. In Zürich verdient das Steigen der Devise Berlin von 8,0236 auf 0,0255 besondere Beachtung. Diese Steigerung ist in erster Reche auf die Erklärung des Reichskanzlers Euro zurück,)u>/ühr«n, welcher eine Fortsetzung der Stütz.miM'kl'irm Kr die Mark in Aussicht stellte. Es ist noch nicht klar zu übersehen, ob für diese Erhöhung direkte Einwirkungen der Deutschen Reichsbank cder privates Interesse die Ursache sind. Auch die Devise Wien ließ eine kleine Besserung von 0,0074.75 aus 0,0075 bemerken. Die Devise Prag stieg von 15,87.50 auf 15,95. Hingegn verlor die Devise Belgrad ihre vorgestrige Kursadance und senkte sich wieder von 5,90 auf 6,65. Hervorhebung verdient die Tatsache, daß im Gegensatz zur Steigerung der Devise Berlin sich die Devise Paris von 32,67 auf 32,50 ermäßigte. Die Devise Bukarest ging von 255 auf 250 zurück. Unverändert blieb die Devise Warschau. In Berlin wiesen im Hinblick auf die stärkere Steigerung der Reichsmark auf den neutralen Plätzen sämtliche Devisen merkliche Abschwächungen auf. Der Dollar, fiel von 22.518.56 aus 20.623.31, London ermäßigte sich von 106.233.76 auf 97.755, Mailand von 1079 auf 977.55 und Paris von 1374.55 auf 1246.87. Auch Men erfuhr eine Abschwächung von 31,42 auf 28,27. In- Wien wiesen im gestrigen Clearing sämtliche Kurse nur unwesentliche Aenderungen auf, ' mit Ausnahme der Reichsmark, welche sich von 3,05 auf 3,37,. mid -der Tschechcnkrone, welche sich von 2095 auf 2105 verbesserte. Nachstehend die osstziellen Kursnotierungen: _Wiener Morgenzettuns. Gleariagknm der Österreichischen Matlonal&ank vom 7. März 1923. Devisen (Schecks und Ausz, Zahlungen) fuß Geld Kurs vom 5, M&m Ware Geld War» Amsterdam f. I holl. Guldea » Agram I Jug. Kronen . . . » Belgrad I Dinar ...... Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel I belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest I Le). Christian!« 1 norweg. Kronen , Kopenhagen t dänische Kronor . London l Pfund Sterling . . . Madrid I Pesetas ...... Mailand t Lire New York I Dollar...... Paris I Francs. Prag I tschecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa .. Stockholm I sclnvedischeKronor . Warschau I polnische Mark . . Zürich I schweizerische Francs * Noten Amcrikan. Noten v. 5 Dollar aufw, „ kleinere . . , Belgische Noten tOO Franca . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 0 00 100 . » . „ kleinere. . . Dänische Noten IOO Kroner * , Deutsche Noten zu 1000 Mark. . B O . 100 0 . . . s kleinere.... Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. . . kleinere . . . . Französische Noten 100 Francs . HoUtndlsche Noten 100 dulden . Italienische Noten v. IOO Lire aufw. » . kleinere . . . Jugosf. Noten ungesi. zu 1000 Dinar B B O . WO a * ,. » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.SOOLel » „ kleinere . . . Buss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel B B B » 100 0 «o. kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho>sIow. Not. v.tOOOnufw. , 0 kleinere . Ungar. Noten (neue Ent.) zu lOOOKr. . „ zu 10.000 Kr. » . . . 0 kleinere ..... 4 28170.- 28270.- 281-90.- 28190.- 6 734.- 73’, - 789.- , 79t.- 6 73*1. — 789.- 791.- 8 3.45 3.55 3.13 3.23 4*f, 374 t. 3756.- 3764. - 3776. 6 23.20 23.30 22.05 23.05 6 5 12985,— 13015.- 13010.- »3040.- 3 I3B.W.— 1360.7,— 13635.- 13615.- 3 331950.- 338550» -334797. - 335300.- 5V* 11035.- 1165.- 11035.— 11065.- 8 3403.- 3414.— 3406.- 3411.- 4 71325.- 71475.- 71275.- 71425.- S 4294,— 430 .- 4314.- 4321.- 5 2122.- 2128.— 2112.- 2118.- 7*/, ->12.50 411.50 4‘ 9.5U 410.50 »'!, 1883''. - 18870.- »8780. - 18820.- ft 1.53 1.68 1.4» 1.53 3 13310.- 13340.- 13335.- 13385.- 71150.— 71456.- 71750.— 71357.- 368',.- 3715.- 391.- 395.- 371! — 375:: 13510— 13570. 3.37 3 67 333200*.- 33t2Wl- 333 59.- 331050.- 4235— 42,2.- 28017.- 2822 .- 3272.50 3387.50 3352.30 3367.50 729. - 733.- 72*»!- 721*,: 1234'.- 129X1.- 1.13 1.73 1.33 1.68 3 9.- 34:.— 313.- 321.- 18 20.- i87::: 13227.- 13230.- Kj9H'— 10970. - 2 05.- 2115.- 2100.- 21(0. - 19.49 »9.60 19.35 w!» 7t 100.- 7ttor.- 71010.- 71300.- 37(5.- 3735.- 388.- 398.— •»i:: 37a!- 13480. - 1354 '. - 3.05 3.35 33301«:: 384w:: 3328 0.- 3338«». - 4255.— 4285.- 27940. - 28140.- 3372.50 3«7.50 3352:50 3387.50 784.- 788. - 776.- 780.- 1287(1. - 12980.- 1.33 1.63 1.23 1.56 339.- 311.- 319.- 321.- um" iBßyi! - 132 >5.- 133 -5. — IU9I\- um- 20"'5. - 2105.- 2C9 . - 2100.- 19.40 19.60 19.35 1965 Vs« drn WarrnMrÜen. Kohle. Die Absatzvetchällnisse in Kohle waren in der letzten Zeit nicht bosrioditzond und der Konsuln bewahr!« äußerste Zuvüäha.'ltung. Von v.rschied-enen Seiten wurden Anbote gemacht, die ans den Markt drückend wirkten. Hieraus ist wieder deutlich zu erkennen, daß nur der freie Handel Pre-isermüß-rgunHen zu bringm vermag. In letzter Zeit ist auch En^ond sowohl wie Amerika nrit stärkeren Angeboren in Kohle an die deutschen Vevbmucher hevangetveten. Der befürchtete Slroik, der drülben vm April ausbvcchen sollte, wild -nicht zur Ta tsache werden, so daß die amer'vkanisck)en DerjWevksuuteruchmungen wieder freie Hand dskommen haden. Domevkmswert bleibt aber, daß die Frachten von den atlantischen Häfen aus dausche Häfen nur um ein ganz geringes höher sind, als die Zwischen England und -den norddeutschen Häsen. Die letzteren Frachten hckben lrtzthin schon ans rund 9 Schilling pw Tonne awgeFvgen, gegenüber einem Satze von 5 Schilling pw Tonne, der noch vor wenigen Wochen galt. Äas die Kohlenpr-eis-e s-evbst betrifft, so stellen sich diese für Auslanüsmarken nur auf zirka 6 bis 10 Prozent über die deutschen HLchstpreiste, guryM sind aber die englischen Häfen schr veustcPft, die Verladung der am Kai liegenden Ware erfolgt im allgemeinen erst nach Zchn Taigen, oft aber erst in zwanzig Tagen. Aus diesem Grunde kann englische Kohle nicht in dem Maße «in Deutschland eingofüihvt werden, wiecs die relative Billigkeit des ausländischen Brennstoffes und auch der Industrie rcchbferligen wüvde. Im Monat März dürfte, nach den bishewgen AnsorderunMn zu schließen, di« Einfuhr aus England -mit etwa 1,5 Millionen Tonnen zu Gemessen sein. Seide. Das Geschäft setzte anläßlich der herannaheNden Osterfei-.'r!a,ge etwas lebhafter ein nnd MsckMsse wurden mehrfach getätigt. Auch aus Mailand wird stark >belelbter Vevkehr gsm-Ädet. Der tatsächliche Mangel an Konlons ermutigte die Spekulation am Platz zu großen Schiobungen. Die Folge war, daß die Preise in die Höhe stiegen i'ud die -Limite von 110 Lire für Fvioil (4 mcil 1) erreichten. Bis vor wcu-iyen Tagen logen noch einzelne amer-ilanische Orders für Gr-gen vor. Di« Fabrikation ist s..'l(stver(tändlich dem starken Aufschlag von 50 bis 60 Lire pw Kilogramm nicht nachIeikcmmnen. Dcrr Markt ist dccher wieder -etwas ruhiger, ohne jedoch s.-M«n festen Ton einzn« -büßen. Di' Iurückhaltrung des Kons-'r-ms beweist, daß di« ruhii.^ Prei'.sbosis als -s^5Hvlich <m^uscthen ist. Da oben die Vorräte -gering sind, ist der Platz opt-im-'stisch gestimmt und schon interestier-en sich die Spinner für die u-eue Emte. Man B-ff-ei'ierte für frische Kc-Zons -b.'reit-s 30 Liue Fixum mit üblichen Prcimi-en, doch gc„b es aus dieser Basis noch seine Geschäfte. Die Kokonsproduzenien hvisifen noch auf höhere Erlöse. Man nimmt daher an, daß dieneue Erute aus einer schr hohen Basis emUcdeckt werden muß. Lyon kaufte mir mA Mühe einige vorte-ichafte Lots. Die hohen Nol-icv'.mgen für 'ilvlien'ische Seiden und di« schwache Tndmg des französischen Franken siihvten wieder zu etwas mehr Albschlüssen 4m asiatischen Seiden. I „Wiener Morgenzeitung" 8. Marz 1928 '' Nr. 148t - ■ --- - . ..... - >» -t Leder trab Häute. Fm Ledevgeschäft -ist a»n ersten Tage der Bericht-wochrj weder aus dem hiesigen Platze «och in Ungarn etnt Bes»; anderung zu verHeichnen. In Budapest sind die GeKcknapphMj und die aus das Mindestmaß omgoschränktrn Kredite di« Ur»: isache. daß die Einkäufe mir lanvfam -cwnfftelligt werden.' Der Häiktomavkt ist unbedeutend. Die Produktion der Stich»! tage wird von drn Fabriken und Gwbereien zu dem TageS» I pvers« au-fgenommen und Rindshauw notieren im GHk-'-ewicht! 740 bis TßO K>, KallbSfelle 1000 bi 1050 K. Große Nachfrageherrsch!« in Rotzhänten, weil di« Mittel- und Klebttbetriebej statt der teuren RiudshÄnte bieber Rohhäute emcnÄeiten. Der; Plan eines Konsortiums für den zentralen Einbaus der Häubvi und deren Verteilimg nach einem vochsr vc-vernbarten Ävut-in-' gent ist geschei'ert. Es ist nicht ausgeschlossen, daß hierdurch! die Preise der Haute noch woi-ier -in di« Höhe getrieben werde»». Am deutschen Häutvmarkt leidst das Geschäft uni« de« anßerovdeuMchrn Schwierigkoiten der Geldb/fchaffunig. Am Ledermavlt P es ruhiger geworden. Di« Fabvikante» haben teilweise ihre BevvauifSpreire inf-Äge weiterer De» teuerung der Frachten, Löhne und Kohle erhöht. Infolge, dessen wird -mir der dringendste Bedarf gcdccht. Der Schuhhandv! klagt über schl-eppenden GoschästsganA obwohl er wesmtLiche Preisemiäßigungen vorgonomanen hat. LefterrelchMe Rationalvant: Zunahme des Bankuoteuumlaufes. — Abnahme des Wechseß» Portefeuilles. Nach dem letzten soeben veröffentlichten Stand der. Odsterreichischen Natioualbank vom 28. Fobvuar 1023 beträgt; der Baniknolenumlcmf Lasterreichs 4Al7.991,722.242 Krone«. Er hat. sich also gegenüber dem letzten Ausweis um 191.064,817.577 Kronen vermehrt. Dieser Devmchmng! steht aber anidererseits eine Verminderung der Verbindlich-! keiten aus dom Giroverkehr um 195386,680.900- Kronen cnt*| gegen. Der Besitz der Bank an eÄomlptier en Wechseln und Effokten «beträgt 728368,777.623 Kronen. Er zeigt also eine- Abnahme des Vechsolportesouilles um 20.676,768.130 Kronen. Dies ist auf einen Rückgang des GvMcdavfes von Industrie, mvd Handel zurückzuführen, welche unter der Stagnation der' letzten Zeit schtzver zn leiden haben und sich m den GÄd-> bkLüvfnisson starker emschränken. Diese Wir schastsKveige. hatten allerdings im Monate Jänner einen viel größeren. GsKibedars, weil damals die Steuern fällig waren. Der Gvl!dbcstand der Bank hat sich mn 10.31-3M).SA, aus 1,112.572,004335 Kronen vermehrt. Ursache dieser Der-t mehvung ist in erster Reihe das Einlangen des itccklienischen, Vorschutzkredites in der Höhe von 66 Millionen Ar«. Rach», stehend der detaillierte Auswois: Ver»n^«ni»gDU mI 4-m Stande v e» * IkUrt. SS. 7«braar iSS»- « & l,tts.ft78,ssfjsi + w.e,Z,rre.n^ H 71S,&8«.l«a T38.M8777.SS3 - 80.876.788.11« etl.0fa.6M + 4,08403« t,6&3.ES1.838.000 *18.038.171 3 — 0.083,981.11« 8.108.788, »1.337 Paeslra. Aktienkapital (Qoldkrca. 80,000.000) 38\<ro,r*>.M« Banknotenauleat. 4,307.331,7^0343 191.961,817^7« Vwhiadliclikeilan aee den Oiroverkehr and andere sofort fällige Verpfliehlangen. 178.763.365.040 — t§5 33«.«0.0W Sonstige PaisW«.. . 436.i31.ai3.OM — *76,(96.03« 6.108 7f8.3Sl.t37 Aaaerlroag: Die in Do'dkronen ermittelten Bstrire sind an? flrendlAt;« eines Kamee von einer (ioldkroae <--> 17.898 Papi-».cronen (DuroHrehnill des tm S. Semester 1033 für Zollsahlaagen wüekeat fel» featgoMtstea Wartei« berechnet. Bniikzinnfhae i-H 4 (teptcMber S932 für Eekompte von Weehseln, Warrants and EfTekten 3 Prozent, für Darlehen anf Staatsrenten and Staatuebatzschelae 0'/, Prozent ,nnd fOr Darlehen anf andern Wertpapiere io Present, für begünstigte Darlehen besondere ZinseftUe. Baraehatat K Gold geneünet a. ongemfiasf (Goldkronen «,60t.SSt.?») . 83.816,or’.L'C-;' Nach Art. 88 dar Satxengen ela» reeheabareDe« vleea n. Valn» tea (Goldkr. •01:8.087.30) l^ao.rt 013.437 Aasetftadige EQouhlnngen anf da« Aktienkapital (GoMkroaea 8,788.473.78).. .... Eskomptiette Wechsel, Warraata and Effekten. Darlehen gegen Handpfand .... OeaterreichisebeSlaatsBehatucheine Anders Aktiva .......... Unzufriedenheit der Kaufmannschaft miß dem ungarkscheu Devisenabkommen. In der goslern unter dom Vorsitze deS^ Bizepräsidenten Dr. Lothar Weiß staltgehoibten Sitzung des Vevkehrsm'sschusses des Gromia-lrates der Wiener Ka-nsinvann-' fchaft, an der die Obmänner aller kaufmännischen Branche«! teilgenommen hatten, reserierte Sekre är Dr. Glaser Wer! den Inhalt der zwischen der österreichischen und der ungavi«' schen DÄrisenKentrole. gotrossenen letzten Beröinlbovungon, be-- treffend den Zahlungsverkehr mit Ungarn. Eine' wesentliche Besserung des bisherigen Zustandes sei d.irch -dieses, Abkommen für «den Handel kaum erzielt worden; die ungari»' fche FinanKtzerwalt-urva halbe zwar Nigüsagt» daß sie für legitime; Einfuhren nach Maßgabe ihrer Devisenvorrate Mestdärilsen, österr-eichische Kronen, in letzter Linie ungarische Kronen, in: Raten zuwoisen werde, doch hinsichtlich d«S Äus-t maßeS und des Termines der Zuweisung keine'. Bindungen übernommen. Nach^ den bisherigen Er-j sahnnrgen m-i+ Ungarn auf wirtschaftlichem Gebiete müsse die> Kaufmannschaft einer solchen Zulage, für deren Erfüllung gar - keine Garantien geboten seien, sine Mvisse Skepsis ent-gegcnbrmgen. Dr. Glaser berichtete ferner über die Schwierig-> keilen, welche sich für viele Firmen daraus ergeben, daß ihr«! Devisen an ungarische Kaumnte und Banken von der öfter-' reichischen Devifensentvale (National'bank) und den österreichi-! schrn Gvotzbanken nicht amekausl werden, daß jedoch ein.: sonstiger RealisierungSversiuch als ein Delikt gegen die Devisen-,-