Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1460 (7.3.1923)
- Date
- 1923-03-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 1460 Wien, MikkivoH ' Wiener Morgenzettrrng. 7. Marz 1S23 pamvt) bsoihsichtigt Vor Mosön die groß!« ElErlzitätstvaftMla$e Europas zu errichten. Mit dom Bau wurde bereits begon- VSN. Das nötiige Kapital wurde von schwalF. rischen Finanqvvännern zur VevsAgMg gestellt. Dve Nnternchmungm Max lhorwath, Fabrik für Pensert'chipiche und die Ungarische Baoumn Llnmevfaibrst vereinigten sich zu einer Mtiengesellschast mit einem voll eingMhlien Siammvaipital von 40 4Mfetten Kronen unter der Firma Max Horwatih Tepp'rch- Wmstrie Ä.-G. Unter dom Namen Budapester LagechLUs A.--G. wurde hier mit vm.m Grn.nL>kapi't.ail von -60 Millionen Kronen eine neue Mt!enlg-efellsrh»>i.ft gegvimdet. In Szuhakallo (Komitat Borsoh) sind mit eliwm Kapital von zwei Millionen, in Matvamindszent mit drei Millionen und in. Jpo'lhlarna mit vier Diilltone« Kronen je eine KchlenftergwerkS-A.-G. entstanden. 3lfm Kauf und V'.ulail'f von Spezeroi und Kvlon'ial- Würen sowie Chomilalien hat sich die Anis-Handels-A.-G., zum Export ferliMr Jndn.'stricprcdukte und Import von Zucker die Ceves-Zucker-Jmdrsirie- und Verwertungs-A.-i^., bchufs Uaderinahme dcr Bela Dai.'daschen Faftrik mit fünf Millionen Grwndkapital, die Kronen-Brot- und Mchllfpeife-A.-G. konstituiert. Kommunaliiachrichten. Die GasfabrÄ be'kdmmt ttt der letzten Zeit keine Kcihle aus dem Saargeöiot. Es ist bevÄs sür Ersatz gcho-rgt, ind-ern Tschechien und Ungarn ein Abkommen getroffen hoben, laut welchem Ungarn aus dom (Pva-u^Kariwiin-r Revier ein bestimmtes Konl'msi>?nt echiolt; Ms idiase Morse erscheint «der Weitlew Betrieb gesichert. Ter londoner Auifen'HM des He-rrn v. Wolfs ha»t keinen Erfolg gohaibt. Die Gläubiger werden Mgen Mitte März aus allen Ländern; demon Budapest schuldig ist, hier zusammenlkommen umtd erst 'dann wich vielleicht ein Arrangement gustande gebracht weiden. JuiJvi'schen hat dieser Ausflug 16 Millionen verschlungen. Bekanntlich hat die Kommune im Vorfahre ans Karten billige Fette verabfolgt. Di.se Aktion soll Heuer wiederholt werden. Da ssdoch zu wenig Geld zur Verfügung steht, wich bloß der dritte Teil der Bevölkerung von dem billigen Fett bskommen können. Die Etokt rische Bahn, nunmehr Eigentum der Stadt, boaibsichtiigt, wieder die Fahrpreise zu erhöhen; tstts energischen Pvodcsl eines Stadtrepräsentanten wurde die Ausführung des Planes einstweilen ,Mrschodeu". Vermischte Nachrichten. Die französische Re-- Aierung hat ein gewilligt, daß die zum Budapcster Donauhaisenbau nötigen Kapitalien aus Frankreich hinausgelassen werden und zu diesem Behirse <ine Aktieui^chellischast gobildot^werdcn, deren Papiere in Fwnikreich zur Emission gelangen. Zufolge dieses Deschk'tsses wird das Hans Schneider-Creuzot die bereits im Juli vorigen Jahn s begonnenen Bauavborten beschleunigt fortsetzen. Die Allgom-ome Konsumgen'Henschaft, die im Jahre 1906 von der sizialdomokm tischen Avbevierschasi gegr^ündet töuvde' und sich vom kleinen Anfänge zu einem mächtigen Ünt.crM>hmen «mporgeschwungen hat, gibt, mu die zum Betriebe nötigen Kapittalben im Inlands beschaffen zu könne«» stiS zur Höhe von 1OO Millionen Obligationen heraus. Weniger gut schämt es der „Hangza"-G Nossen schast zu Achen. ES heißt, sie habe wegen Geldnot 'beim Staate um einen Kredit von 1,5 Millionen Kronen angesucht. Aus die bitzSbegügliche Nachricht eines MorgeMattes folgte wohl ein Dementi, indes klingt die Nachricht gar nicht so unglaublich. ES ist noch lebhaft in Erinnerung, daß die „Hangza" vor zwei Gestern fanden längere Verhandlungen zwischen her Bösel-Gruppe und den bisherigen Besitzern der Majörilät drr Unionbank statt» welche den Abschluß des von der Bofel-Gruppe zwecks Erlangung der Majorität in der Unionbank geführtem Kampfes bilden und mit 'tfcm Siege der Bosol-Gmppe endeten. Bekanntlich hat schon vor einiger Zeit Bösel und sein Konzern die Majorität in der Unionbank zu erlangen versucht. Die Verhandlungen führten zu keinem Resultate, weil sich Bose! nicht 1*2* Mithilfe der bisherigen Aktienmajoritätbesitzer versichern konnte. Das Aktienkapital der Unionbank wird durch 2 Millionen Aktien repräsentiert, von welchen sich 900.000 Stück im Besitze eines Konsortiums, welches aus der Firma Castiglione und der Dresdner Bank besteht, befanden. Die Firma Bösel besaß nur 750.000 Aktien der Unionbank. Wenn dies auch eine ansehnliche Minorität darstellte, so konnte sie doch nicht dem Bankhause Basel eine entscheidende Rolle in der Verwaltung einrämnen. Durch eine in den letzten Tagen getroffene Äoeinbarung mit den oberwähnten Konsortium erlangte Bosel die Verfügung über 1,650.000 Aktien, welche ihm ein starkes Uebergewicht in der Unionbank sicherte. Durch den Abschluß dieser Verbandlungen ist d'e Stellung Bösels und seines Konzerns gesichert und es verlautet, daß ihm die Präsidentenstelle der Unionbank zufallen wird. Die Unionbank gehört zu den Mittelbanken Mens und hat schon im Laufe der letzten Jahre mehrere Wandlungen. durchgemacht. Die Verkalkung ihres Geschäftes machte eine gewisse Umorganisierung notwendig, um ihrem Tätigkeitsgebiete einen neuen Impuls zu verleihest Schon.vor zwei Jahren hat die Bodenkwditanstalt durch Uebernahme eines Aktienpaketes sich in größerem Maßstabs zu beteiligen versucht. Es war an eine Fusionierung gedacht, deren Durchführung aber später auf Schwierigkeiten stieß. Die Bodenkreditanstalt entledigte sich nun des Aktienpaketes, welches von der oberwähnten Castigliüni- Gruppe ausgenommen wurde. Damals hieß es, daß Ca» stiglioni mit der Unionbank gewisse Ziele verfolge. Auch diese Absicht wurde nicht' dUrchgesührt, bis im letzten Jahre der Bosts-Konzern sein Interesse an der Union- Hank bekundete. Welches Schicksal diese Bank nunmehr nehmen wird, ist derzeit noch Nicht zu übersehen. * Bon der Unionbank wurde gestern folgende W5» teilung versendet: In der heutigen Sitzung des Vorstand s der Union», bank wurde die Veränderung in der Aktiemnajoritat der Bank zur Kenntnis gebracht. Dem'-n^^e haben Präsident Minkus und die dem Vorstände angehörenden Mitglied p des Verwaltungsratts erklärt, ihre Mandate als Derwaltungsrätr in der nächsten ordentlichen Generalversammlung zurückzuscgsn. Direktor Hofrat Bar ta hat seinen Rücktritt angemeldet. Bis zu dieser Generalversammlung werden Ue Geschäfte der Bank von dex Verwaltung in ihrer bisherigen Zusammensetzung weitergeführt. ... . .t- - .wjsz22EEmsJE®£3®®*ßffi9K!K!as^»^^ Jahren zur Zeit der „BMgkeitswelle" in Zcrhkmassiockung geriet. Auch seiüher ist es ihr trefflich gelmigeN, bin blüherdes Uniernejhmen, wie d« KloidLrifckboik der Nationalen yrpein'igten Tex^Äwerike, zngvunde zu richten, so daß dort setzt allen j ArrMellten goNndigt wurde. Vorher hat sich , natürlich der eine Pi.ryk'M aus Koisten der Göselllschast a-n der französischen RivvevakoMch aumsiert. Das Nationale Kreditinstitut ist bestrebt, anläßlich d:r geplanten Stamnlikapitalserhöhunä ein belgisches, Ueriikales Konsortium zur Zeichnung einer größeren Amzahl ÄktMn zu «bewegen. Diese Dank hat übrigens schon Zwei FMÄen ausMilöst mid wird äüch die- Tätigk-üt weiterer NiedeMffiM?>en, die sich als unrentÄbel erwiesen, rinstellen. Baron Goong Ullmann, bis jetzt Direktor der „Her- »ne^'-Wechis-oPutben-A.-O., überläßt füne Stelle dsm geäugenen Leiter der Fiumianer KvedWÄWÄe^ und wird gvschäftssi'chrender Divsktor der Kreditbank, - . Der Devisenmarkt. In Z ü r i ch setzte der Dinar weiter die Äuswärlsbewegung fort und stwg von 5,85 auf 5,90. Ter Lei besserte sich von 2,50 auf 2,55. Auch die tschechische Krone wies eine kleine Besserung von 15,85 aus 15,87.5 auf. Während die Devise Berlin unverändert blieb» bröckelte die Zahlung Wien von 0,0074.87 auf 0,0074.75 ab. Auch die Devise Warschau blieb unverändert. In Berlin senkte sich der Dollar von 22.710,58 auf 22.518,56, das von 106.732,50 auf 106.233,75. Die Devise Paris ermäßigte sich von 1381,53 auf 1374,55. Die anderen Devisen wiesen nur mäßige Absclwächungen auf. In Men fand gestern kein Clearing statt. . Der Notenumlauf Jugoslawiens. Mch dsm letzten AuSwelse der Belgrader NaticuaLbanl hat Jugoslawien einen Notenumliaius von 6355,6 Millionen Dinar. Gvgrnüüer demletzte« Ausweis hat sich die UmiÄufmenge um 31,6 Millionen! Dinar vermindert. Die MetalDeckrmg betrLgt 345,9 Millionen * Dinar. Trotz des helhen Zinsfußes im Privatvevkchr beträgt' der.offizielle Bankzinsfuß 6 Prozent. Hervorhebung vevdient die Tatsache, daß die jugois-lawische Re-zierimg in der letzten Zeit den Kredit absichtlich gedrossott hat und zirda 20 Prozent der eing-erichten Wechsel nicht eskom-p icrt Hai, weil sie dadurch indirekt den Wert des Dinars höben, will. Diese Maßnahme scheint von Evstibg begleitet zu sein, denn wie die letzten > •<n'rrrtßrmrv ^»mnwMfiimi tutß p. itifumititKttmxcntm (30. Fortsetzung.) mit einem Kapital von Lotos und Palmen und Friesen von David Alrov. Roman vom Disraelt (Lord BeaeonSfieM. Aus dem Eugliischen übersetzt von. G. N w n r. 7. In demsclom Augenblick erhob der Aftite, denn eS war eins von diesen gefürchteten Wesen, das Ruder, und das Boot geriet in Bewegung. Der Wasierfall teilte sich plötzlich in der Richtung des langen Streifens, den das Sternenlicht bildete, mrd die Barke glittdurch die hohen, geschiedenen , Massen. So ging es einige Minuten lang fort, bis sie zu einem schönen, vom Mon.de beschienen See kamen. In der Entfernung lagen Gebirge. Alroy betrachtete seinen Gefährten mit einem Gefühl von Neugier, das nicht ohne Schauder war. Bemerkenswert war es, daß Alroh es auf keine Weise dahin bringen konnte, dessen Aufmerksamkeit aus sich zu ziehen. Ter Afrite schien von dem Dasein seines Genosien aus dern Boot nicht das mindeste zu wissen. Endlich erreichten sie das gegenüberliegende Ufer des Sees, und der Exitsfürst stieg aus. Hier sah er sich am Eingang einer breiten Straße. Rechts und links stand eine Reihe kolossaler Löwen von rotem Granit, welche sich so weit ausdehnten, als das Auge sehen konnte und an der Seite des Berges Hinaustiefen, zu dessen Gipfel eine herrliche Treppe führte. Der leichte Aufstieg war daher bald, vollendet, und Alroy erreichte, durch dir Löwenreihe hingehend, die Höhe des Berges. Hier erblickte er zu seinem größten Erstaunen Jerusalem. Tic merkwürdige Lage dieser Stadt war nicht zu verkennen. Zn seinen FüßÄl befanden sich Josaphat, Kidron und Silvah. Er stand auf, dein Oelberg; vor ihrn lag Zion. Aber wie perschieden war in jeder anderen Hinsicht diese Landschaft von der. die er vor wenigen Tagen zum erstenmal erblickt hatte. Die Hügels umher grünten alle von Weingärten ltn'd schimmerten von Sommerpalästen, köstlichen Pavillons und prachtvollen Anlagen. Die Stadt, die sich über den ganzen Berg Zion erstreckte, war von einer Mauer mtö weißem Marmor mit goldenen'Zinnen umgeben; er sah eine Menge prachtvoller Tore und Pfeiler, blühende Terrassen, hohe Säulen von den seltensten Materialien, von Zedern und Elfenbein und köstlichen Steinen und Säulen bou reichster Arbelt und phantastischer Züwrdmmg Weinlaub und Oelzweigen. In der Mitte erhob sich ein gewaltiger Tempel, .%nti schon in seinem Aeuheven den Eindruck eines göttlichen Kunstwerkes machte, ein Tempel so groß, so prachtvoll, daß kein Priester erst zu sagen brauchte, seine nnvergleichliche Herrlichkeit sei nicht von Menschenhänden erbaut! „Gott meiner Väter!" rief Alroy aus: „Ich bin ein armes, schwaches Geschöpf, mein Leben war ein Leben voller Träume und Erscheinungen, und ich habe manchmal geglaubt, meinem Gehirn fehle der rechte Lehrer —' wo bin ich jetzt? Schlafe ich oder lebe ich? Bin ich ein Träumender oder ein Geist? Diese Prüfung ist zu schwer!" Er sarck auf den Boden und verbarg sein Angesicht in , den Härrden.- ,Seiäe übervoizten Nerven schienen zu versagen, er weintb.' Vi>ele Minuten verstrichen, ehe Mroy sich wieder.fassen konnte. Hie wilden Ausbrüche seines Weinens gingen in Schluchzen über und das Schluchzen starb hin in Seufzern. Endlich aber, als er vor Erschöpfung ruhig geworden war, blickte 'er wieder aus und siehe! Die herrliche Stadt -war nicht mehr zu schauen. Vor ihm lag eine vom Mond beschienene Ebene, über welche Reihen der granitenen Löwen sich ebenfalls hinzoxen, und die nur mit den entfernten Bevgen zu enden schienen. Diesen Punkt erreichte endlich der Exilsfürst und stand nun vor einem ungeheuren, in die Felsen gehauenen Portal, vierhundert Fußhoch, von Gruppen riesenhafter Karyatiden. gehalten. Ueber dem Portal waren hebräische Schvifkzüge^ eingcgraben, die, genauer untersucht, sich als dieselben zeigten, wie , die aus Jabästors Talisman. Alroy zog nun dieses köstliche und langgehegte Pfand aus seinem Busen 'Und' drückte, gehorsam der erhaltenen Weisung, das Siegel auf das Niesentor. Dieses öffnete sich mit einem Donnerschall, lauter als ein Erdbeben. Bleich, angstvoll und schwanikend trat der Exilsfürst in eine grenzenlose Halle, die von fveihängenden, ungeheuren 5ku-geln glühenden Metalls erleuchtet war; An jeder Seite der Halle saß eine Reihe von Königen auf goldenen Thronen, und als der Pilger eintrat, erhoben sie sich von ihren Sitzest, nahmen ihre Kronen ab, schwangen sie dreimal um ihr Haupt und riefest dreimal in feierlichem Chor: „Heil dir, Alroy, heil dir, Bruder König! Deine Krone wartet doin!" ..V Der Exilsfürst stand zitternd da, die Augen zu 'Beden gesenkt und lehnte atemlos an einer Säule. Als er sich irmMriiiinr in.mm iifiiwmiman ... inmn iiniii n iiin» i .. •.« lich ein wenig erholt hatte und es wägte, - wieder aufzu-> schauen, sah er, daß sich die Fürsten wieder gesetzt hatten und ihren ruhigen, leidenschastslosen Gesichtern nach augenscheinlich seinem Gsgemvari gar-nicht bemerkten. Da raffte er sich auf und mit dem Mute vor Verzweiflung, abwechselnd nach rechts und lncks blickend, ging er festen Schrittes vorwärts. n Cr gelangte zu zwei Thronen, die von den anderen abgesondert in der Mitte der Halle standen. Auf dem einen saß eine edle Gestalt von ungewöhnlicher Größe, mit öfter* 'einander geschlagenen Armen und gesenkten Blicken. Ihr Fuß ruhte aus einem zerbrochenen Schwerte und einem zer- - splitterten Zepter, und man fühlte, daß dies ein König war, trotz des Fehlens der Krone aus seinem Haupte. , - Auf dem gegenübersteherdeir Throne saß eine ehrwürdige Gestalt mit weit herabfließendem Barte, in Weiße Gewänder gekleidet. Ihr Gesicht war schön, trotz des Alters. Das Alter war hier unmevklich gekommen, und die Zeit hatte es bloß mit sanfter Würde nnd feierlicher Anmut bevl-eldiet. Das Gesicht des Königs war mit einem verklärter» Blick nach oben gerichtet und indem seine Augen voll Liebe und Anbetung in die Höhe schauten, schienen seine Finget? die bebenden Saiten einer goldenen Harfe zu berühren. Aber teerte* hin, hoch öfter allen, auf einem Throne, der sich über die ganze Breite der Halle erstreckte, leuchtete plötzlich eine erhabene Erscheinung auf, deren Glanz ihn fast überwältigte. Fünfz'g Stufen von Elfenbern,- jede Stufe von goldenen Löwen bewacht, führten zu ein-om Throne aus Jaspis. Ein funkelndes Licht ergoß sich schimmernd von dem strahlenden Diadem nnd de-m leuchtenden Angesicht dessen, der auf dem Throne saß — schön wie ein Weib, aber majestätisch wie ein Gott. In der einen Hand hielt er ein Siegel und in der anderen ein Zepter. Als Alroy den Fuß des Thrones erreicht hatte, blieb er stehen und sein Mui . sank. Er betete einige Minuten lang in schweigender Andacht, und ohne es zu wagen, >den Blick zu erheben, schritt er die erste Stufe zum Throne hinauf, dann d'e züoci-e und dritte und so weiter mit leisem, unsicherem Fuß, bis er die neunundvierzigste erreichte. Alroy erhob die Augen. Er stand vor dem Monarchen, Gesicht gegen Gesicht. Vergebens versuchte er, dessen Aufmerksamkeit Mts sich zu ziehen oder seinen. Blick zu fesseln. Die großen, schtvarze« Augen voll übernatürlichen Glanzes schienen fähig, all» Dinge zu durchdringen utch alle Tinge zu erleuchten, abe» sie obreeinen Strahl auf Alroy zu^ Fortsetzung iouiM