Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1451 (26.2.1923)
- Date
- 1923-02-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I Mi im WSMlf MVURD ffiChNfWcs) 3Hot^ttt|cütittg* ■&o» ^fsovimsa Mf grundlssem Bode«. Stürmer, nMWässig ins Treffen Mchickt, am Ende Kräfte aiMlangt ist. Nachdenr Thimler, wenige Schrie vo« dem Tor. eilte sichere ßkkßcrJ/cit vergeben hotte, scheint d« Sstg der Hernalser durch einen Elfer sschergestellt zu sein, do» schient Karl den Ball Wer das Tor. Die noch ülbrigen weniyens Minuten fittto von heftigen SCt^riffert des SporMubS, akSfl»- GÜt, doch wird am Netsuftat nichts mchr geäimert. AaM—Admira 3:1 (1:1), Sicherer Sieg. . Dir gestrigen SMe wittdett auf sehr ungünstigem Terrain ausgetragen. In Len Morgenstunden tvar der Podest noch fest gefroren, Miitag aber schmolz Vre dünne EisschichLe, so daß die meisten Spielfelder von einer dreißgen Schlämmschrchte bedeckt waren. Dieses gmndlose nn stellt« an dir Ausdauer und Energie der einzelnen nrnschaften bedeutende Anforderungen. Mit welchem cnst die Vereine, die bereits jetzt die Gefahr des Ab» tieg^s erkannt haben, kämpfen, beweist der Umstand, daß ist sämtliche Klubs den Anforderungen gewachsen tvaren. ^bwohL recht erbittert um die Punkte gekämpft wurde, psrliefen die einzelnen Treffen rm Mgrmeinen fair, was Nicht zuletzt ein Verdienst der amtierenden Schiedsrichter ^r. Rapid erfocht den erwarteten Sieg übrr Admiva, Amateure hingegen konnten gegen den wieder komplett pngetretenen Wiener Sportklub nur ein unentschiedenes Resultat erweichen. In der Spitzengruppe erfolgte keine Nendevung in der Placrrmng der einzelnen Vereine, Ktaprd hat aber jetzt ebensowenig Berlustpurckte wie die Amateuve. Gänzlich unerwartet kam der Sieg des W. A. C. Wer W. A. F. und das unentsfchiedene Ergebnis des F. A. im Spiel gegen Wacker. Die Punktegewinne der FloridT« borfer und des Praterklu-Ls durften von der Hakoah, die dsst?rn eine absolut gute Leistung Vvt, p.cht unangenehm - Empfunden werden, da sich der jüdische Verein dadurch hon der Gefahrenzone nicht entfernen konnte. DaS Treffen Rudolfshügel—Vienna konnte wegen der ungünstigen Bodenverhältnisse nicht ausgehragLN werden. Nachstehend die Berichts - - Hakoich—Hertha S:S. W» sehr lntereflanter Kampf. GumneMger-Platz. 15.000 Zuschauer» Schieösnchter ^^Hokoah: Hslpern; Grünfeld, Scheuer;^ Kerr, Gutt- W«n. Mol-nar; Katz, Neuwirth, GrünwÄld. Hä-uSler, Neufvw. j Hertha: Ssmenka; SolK, Schneider; Liftopäd. Uuge^ DfokÄ; Neuhoild, Sylvester, Sindelar, Käboba, Holly. , s Die Gadenverhältnisie waren Astern aus dem 0t8umc» Knger-Platz sehr schlecht. Eine klebrige Lehmmasse bedeckte daS ßpielstch. an einigen Stellen waren feSföqt Pfützen bemerkbar. Pe Später rutschten aus dem Tervair« wie Eisläufer hevum, wobei sie nur dort «äueu festen Hockt fanden, wo sie bis zu den Knöcheln im Kot versänken. Auf diesem Boden stellenweise nicht kleben zu bleiben und dann wieder das Gleichgewicht zu er> halten, waren Kunststücke. Auf dein Sinnneringer-Platz wurden beide Parteien und der Schiedsrichter aus Herz urd Lunge aeprust, urch zur Ehre der Akteure kann sestgestellt werden, daß ge diese Prüfung gut btttandm. Im allgemern-en wurde von beiden Saiten ausgezeichneter Fußball gcspiÄt. Bor der Pause war die Hakoah die bedeutend bessere Mannschaft und nach Neitvttwechsel hatte Hertha zeitweise mehr vom Spick. Bei tzrrücksichdigung der Schußw-fähigkett deS Hako-ckh-AngrfffeS ^nn daS Nefultat als gerecht bezeichnet kvevden. Trotz der f'ßen Evbittenmg, mit der gekämpft wurde, und trotz des rbchoitsn begünstigenden TervainS war das Spiel im allge» inen fair, was einzig und allein das Bevdi-anst des mtsgeschnei amtievcpden Schlsdsrichters Waneuva war. i D« Hakoah wartete vor der Pause mit einer wahren DvachAMui'g auf. Die Mannschaft spickte mit einem Ela« und mit einer Begeistaiung. die an die besten Tage erimrerten. souveräne Beherrscher aller Situationen war Gpttmami, in dieser Zeit sein bssteS Spiel auf Wiener Boden lieferte, chm «stärkte die ganze übrige Mannschaft. Der Angriff ickte technisch und, mit Äusrabrrre von Häusler, auch taktisch lSgezeichnet. Die Mgelläufer unterstützten Guttmann wlr-- Krngsvoll, so daß die BarteWMW rmr selten emgwifon mußte. K» der ganzen ersten Spielzeit kam der Hertha-Angrfff nicht pit Wort. Seine Vorstöße waren nur sporadisch und ohre System und überdies fchlte ihnen der feste Rückhalt durch Deckung und Verteidigung. Dir beiden Mletzt genannten Mannffchastskils hatten in der Abwehr eine nugehvure Arbeit zn Listen. Der junge Tbrmanu SonrenDa, die beiden Verteidiger Soli! und Schr«eide>r und der Lauser Wsolek vollbrachten wahre WÄÄentUten» Tvotz der Aufopferung hätten sie aber chr Hsrttg-!tvm nicht roinhalten können, tvenn der Hatoach-Angriff sich uur eiMgermaßen aröf das Schießen verstehen würde. DenlHakoahnern fehlte es aber nicht nur 'an Schußfrast, sondew fguch an der Mthigke.it, Schnßchancen wcchrzunchmen. In den Mutigsten Sitn-ativnon wsttd der Ball an einen schlechter postierten Partner wertergegeben, arstatt' selbst herzhaft anss fGoack M pseMmt. Wir glanb-m mit nnferer Ansicht nicht J<#[* Pigehen. daß sicher mckeve erstklassige Angriff in den gleichen jökutttioitcn vor der Panse.drei vis vier Treffer erzielt hatte.!Da der Kampfge'ist der Hakoahner in der ersten Spielzeit sm g^'rchneter wair und nichts ^rrnrnten ließ, daß er Nachlassen de. reclyrÄ« rnar? allgemerin damit, daß Hertha nach Sotten-.' tfÄ niederbrechen wird. > Di« ztvette Hälfte brachte aber mi dollwmnmr geänderte? BAd. Guttmann war zunl Teil darr übermenschlichen AnfoTdewungen zum Opfer gesalle-u. wodurch ba Angriff seines soK- Wien Stützpunktes voraubt war. Im Stüumeryumtott wieder pachte sich bei einzelnen Spielern' Lustlosigkeit empfindlich bew-rkbar. ko daß der feste Zu.famn:erHalL vollkonnneü vemorrn ing. Diese für die ganze Mannschaft so gesÄhrl-rch« StÄnrtmntz mg von NeussÄ» aus. Der sonst so, «uSgezeichnede Wrgeft lvnier hatte gestern vmsn schwarz« Dag, da chm einfach rttchts Lmgsn wollt«. > Dieses Mißgeschick schien ihn hgndccksnchiW geurocht zu habrn arnü sein« Aggressivität brachte HäuÄer zur Strecke, tzer. ttn^ofähr 25 Mimrten vor Schluß Pollkomme-n wuffteckte. Auch GrnuwaB» tvar in dieser Zeit nicht mehr der M« ibeherzte jKünspfer. Die SektionSlettung veranlaßte nun das Unrichtigste, was m■Meföm Fülle §u iiiw rvar. Nenfold wurde in die Mrtte, Neuwirch in die rechte mrd Gvünwald in die bücke Beübindung beordert. Häusler ib«Mg bLnn den Muheposten am «echten Wügek. Wiest; Uucktelmng bracht« den An«grW wn den rechten Zusennulenhatt, wobei sich insbesmider« die Mbsondv' icuikg Nervwirchs von Katz ÄS glatter Mißgriff erwieS. Jü die- Ser Zeit, ta der die Hertha die I-nsttattve an sich gerissen hatte, ffrnnchen sich die Hakoah^lerteWer «MS nicht m neh-mendes ..W EMM MMU MnrW Hervorgehobm zu 'werden verdient, geLrihrr Dies Grünseld, der gestern vielleicht sein b^teS Spiel fett seiner Zll-gchorigkett zur Hakoah lieferte. Die angefüürten Mißstände in der Hcckoah-Sls ließen öri der Hertha den bereits gesunkenen Mut wieder erwachen und nun konnte der Angriff seine ganz bedentendeu Fähigkeiten beweisen. Die Favoritner schosse« wohl bedeutend besser wie die Hakoah, doch waren sie ebenfalls keine Meisterschützen. Kaibadv traf sogar einmal nicht ins un'üshütet« Tor. Die Folge bavon war, daß der überaus.spannende Ka-nrpf torlos enidete. Der Kamps beginnt mit blitzschnellen AnAriffen der Hakocch, die zu zwei Eckstößen führen. Katz und HauAer gelangen in gute Schußstellungen, doch werden die Chancen vergeben. Auch weitechin kommt die Hertha nicht zu Atein. wobei sie noch zwei Eckstöße über sich ergehen Lassen muß. Da die Stürmer nicht i»S Sckiwarz« treffen, versucht Guttmann einen Fernschutz, der Ball geht aber knapp am Pfosten vorbei. Gleich daraus klären die Favoritner mit Glück eine gefährliche Situation Vox ibrem Tor. Ein weiterer Eckstoß für die Hakoah und ein Wombenschuß von Guttmann führen keine Aenderu-ng des Resultats hertbei. Hertha kann sich mir selten M Emzelvorstößer.' auftaffen, immer wieder gerat ihr eigenes Tor in Gefahr. Nun beweist Kah sein unruhiges Mut, da er, knapp vor dem Tvr stehend, den Ball ins Out jagt. Trotz der langandanernden Belage^"- kommt erst jetzt der Hevlho-Dovmnnn er-nsÄich ins Gefecht. Bei scharfen Schüssen von Grüuwa'D und Molnar be- Lvefft er viel Geistesgegenwart. Er verstcht eS auch, «inen Kovfball von Häusler unschädlich z»r machen. Nach «lnem schnellen Borstotz von 'N-ouhold mutz Holpern bas erste Mal eingreifen. Er entledigt sich oa>bei seiner Ausgabe ganz ausgezeichnet. Der plötzlich erwachte Offensivgeöst vevftieK sofort uüd dis Hakoahner setzen sich Meder vor ihrem Tor« fest. Hänsller und Grunwald vergeben günstige Chancen' und auch der sechste Eckstoß kann nicht auSgenütz-t werden. Nach einem Freistoß kommt die Hertha zu ihrem ersten Eckstoß und bald darauf rollt der Ball ins Hakoah-Tor. Niemand machte eine Abwehrbeweguno, da der Schiedsrichter schon ftüher, wegen Verletzung der Ab« s-ritSregel, abgepfiffen hatte. Knapp vor der Pause bringt Nenseld die einzige gelungene Mion zuwege. Der Ball versehlt Äber knapp sein Ziett ' Nach Seitenwechsel hat HärMer wieder eine günstige Torchance, die aber neuerlich vergeben wird. Nun gewinnen dre Favoritner die Oberhand, sre verstHen es ttber ebenfalls nicht, me Situation, auszunützen. Hakoah erzwingt eine Ecke, die ergebnislos verläuft. Die Deckung des jüdischen Vereines laßt merklich nach, so daß die beiden Berteidrger gangc-'Arlbeit lsisten müssen. 'Nun produziert sich Grünwald im Danebenschießen. Das Spiel bewegt sich im Mittelfelde, wobei das Tempo merklich nachläßt. Nun mm'mt der Ängrfff der Krieauer die eingangs erwähnte Umstellung vor. Münwald Legt de« V-all grrt Zu Neufeld, der die beiden geMerischen VerteMger abschüttM. Im letzten Moment wirst sich aber Semenka ewtgegen, wodurch er das Aergste verhütet. Gleich daraus gelangt Kckbada in den Besitz des Balles, der von Halpern verfehlt wurde. Zwischen dem <Herrha-Mann und dem entblößten Tor ist weit -und breit Sein Feind,zu sehen, doch bleibt ersterer im Kot förmlich kleben. Als sich der Stürmer endlich zu einem Schuß ausraffen kann, ist Grürrfeld bereits inS' Tor geeilt. Diese Zlbwehrmaßregcl ist nicht mehr notig, da der Ball sein Ziel verfehlt. In den folgenden '10 Minuten ist die Hertha wieder uiehr «n Angriff, sie erzwingt auch zwei Eckstöße, die ergebniLlotz verlaufen. Knapp vor Schluß wird der Hakoah noch ei« Freistoß zugesprochen, der das Endergebnis ebenfalls nicht ärgert. Ecke-nvechmtnis 7:8 für Hakoah. ArMerrre—GpgMÄ 1:1 H:p. Der SpokMuL vttfchietzt einen „Elfer". ÄnmtMr-Plah, 13.060 Zuschauer. Schiedsrichter Komar. SpoMub: Gdr Kannhäufer; Beer, Lenfrl; Plan?, So* Wak, ZanÄ; Bauer, Thintter. K. KaMlMser, Powolnp, Giebisch. Anrat-Atte: Hünffek: Hilil, HeMnwälder; Fuchs, Krlrz, Geher; Cutti. Kaiman Konrad, Stoa losch. Ha n§l, Beeew. Der SpoEub Lorwte den Mnatcuvcn nach einoni erbiKetten, fparmeuden Kampfe einen wertvollerr Punkt <tl> 4ichmen und vollbrachte damit eine hoch ei-nzrrsch'Ltzende Lsistnng. Die Hernalser traten mit ihrer derzeit stärksten Mannschaff an, so das; die Streitigleiten zwischen den Spieler» und der Sekttonsleittrnh, wenigstens vorläufig beigelegt z» pein h'chüiuen, wähveu-d die Violetten .Kvoi Evfatzlonte M ihren Reihen hatten. Die gsboterrcn LeifttlNMn sta>nden auf einer bimchtenswerten Höhe, uran konnte in Wien schon lange keine solchen technischen Feinheiten bewundern, wie sie gestersr Karl, Kalman und Dutti zum besten gaben, k Der Sportklub hatte wie gewöhnlich in der VerteMgring girre HauptstäNe. Edi Acigte eine PvachtLeistmrg und wurde von eex sehr WirHam.unterstützt. Teufel verfiel, ebenso wie Plan?, ■ 'tsiWeffe m eine sehr unreine Gangart. In der Deckung gefiel ZaM cnu basten, ->Lowa? verrichtete ein kolossaLes ArHsrtsit'ensum, vernachlässigte aber das Zuspiel an stint.nr Angriff. Katt War in bester Vevfassnnig uwd das gauge Um und Aüf des Ängvisfes, Gickbisch unterstützte ihn gut. B-ariier u-nd Tbmcker vens-agtem Fm Angriff der Amat-suve bsstattd zwischen dcm litten mi> rechten Uügvl chi Klassemru! e Lschied» Cuttr, von ökailmMN gNnMnd unwvskützt. tvar vielleicht, der beste Mann mi Feld, tväihrend Beoera und Hansl kaum einen verwendbaren Ball Vovbvächten. Knrg kortnte Iienö nicht erfttzen, da er sich fast ganz auf die Verteidigung befchräMe, Fuchs und besonders Geher zeigten Glarrzl-Mnngeu. Die Bette'Erigrmg toar sehr sicher, allerdings hätte Hlousek das eiure Tor verhindern können. Die beiden Mmntzchaften ftmLen sich am dem in grttsm Zustande befindlichen Boden bald .zurecht. Nach msch wechselnden Angriffen bringt Giebi-sch in der 20. lisete den Ball vor, «Karl schScßt scharf aufs Tor, der Ball springt von Hlousek zurÄck und Bauer sendet mvMindert ein. In dem bei dieser GeleKenheit enfftcher.den GMn-ge wurde der Torrn anu verletzt und mußte für zchn Minuten Mreten. Während dieser Zeit versah Fuchs seinen Posten. Die AmrattAve lasse» sich durch bissen doppelten Unglückssall nicht enttnutwgen, doch vergaben die InneMÜvmer einige günstig Schußgelegerrheiten. Einmal scheint der Ausglvich unverrneMch, als Cntti in glänzerLLter NLauier alle Gegner über spickt hüt. doch gcht sein Schuß neben den Pfosten. Auch nach der Pause drängen die Violetten, allein sie kommen erst dann^ m einem Erfolg, als Beer in der zehnten Mimtte einen „Glfev" verursacht. Mi Wt. zwar den von Snxrtosch clbMebsnen Bonrtzcnfchuß, läßt flifer den schon gefangenen Pall ms Goal fallen. Die uMrlegeicheit -der Am«-» tÄtSt hält an und Edi muß einige scharfe Schüsse von HanÄ rvnb S-tvaiosch mffchädlich machest. ÄllrNMich acht jedoch der w 1$ mmc - E ' «E-dE . Mache?: Mono rar, m inner, »vu»^«, Admira: Wiöser; Bozi. Cihak; Führltnger. Koch,!. Weigl: SW. R^'.nge. Klima, Schier!. Mo'lani. . Der Rapid-Platz befand, sich gestern in recht, schl-cchtert Berfassung; der Boden war recht rutschig und die Spielers nlußtcn im ärgsten Kot „meistcrichaften^. Durch den haltlosen^ gliffchigen Boden verloren die Spieler joden festen Stutzpunkts und nur der fairen Spielweffe beider Parteien war «8 zu dcrnff feit, daß alles glatt Mief. Der Sieg der Hütteldorfer war m jeder Hinsicht verdient. Obwohl die Grünen taktisch und teQM nisch ihren gestrigen Gegner bedeutend übertrafen, so ließet sie doch nicht den notwendigen Arbeitseifer vermissen. Jeder, Mann war voll auf seinem Posten trnd rackerte sich ehrlich ab'»! ^ingemäß konnte auch der Euderfola nicht ansbleiden. DaK Mssultat wäre bei etwas Glück noch m&ciiicnb verbessert worden, denn eine Unzahl schöner Schüsse, ging knapp danobem oder an die Stange, dre sich gestern sdes öfteren der bedrängtem Floridsdorser annahm. Au Msgezeichneter Verfafsttng befand! sich Kuthan, der eine glänzende Leistung bot. Seine technische»! Vorzüge kamen a-nf dem tiefen Boden so recht zur Geltung.!, Wertvolle Unterstützung fand er in,Wessely, cher>, gestern gut dis-, paniert, durch seine Schn.ßkraft der Admira. öfterZ envange.neyM wurde, doch war er bei seinen Schüssen von Pech verfolg! schlossene Einheit, und brachte schon die meisten Angriffe der- Admira zum Stehen. Die Verteidigung wurde nicht allzu oft! beschäftigt-, bis auf einen Fchler, der auch das Verlnstior ei»j brachte, erwreZ sic sich ihrer LbufM>be gewachsen. ,! Die Hauptstütze WmiraS bildete die Vertei^rgung, m Lev insbesondere Wieser im Tore Vusge-zeichneteZ leistete. ,Diej Läufer der Admira klebten p sehr an der V-erteidigung «ttd« kamen nur in den seltensten Fällen ihren Offenslvpflrchten nach^ Die fünf Stürmer bildeten ebensoviel Einheiten uiw fanden ftchj selten zu KombinationZMen Msammen. Schreck und Klima- Waren die gefährlichsten Leute des Quintetts. Jedenfalls W die Admita gegen ihre Form zu Beginn der Hcrbsffaisost starp KNÄckgcgangen. . Dos Spiel beginnt mit An-grffftn Admira 8, ine jekvch «»st strikten zielbÄvußt durchgesi'chrt werden. Ganz anders schaue« die Angriffe RaPidS aus. Nach schöner Kombination übernimmst Wessely volley und sendet mit herrlichem Schrägschuß ein*- Bald darauf begeht die Rapid-Verteidigimg einen grobe« Fehler, der-auch durch Skolant pn AnsFftich^ reffer ausge* stützt wird. Napid erzwingt mehrere Ecken, auch Admira unier-> mmmt heftige ^Angriffe, die jedoch beiderseits keinen Erfvlz zeitigen. Nach Halbzeit ist Rapid überlegen. Die Hutteldorrer legen energisch los, besonders Kuchen und Wessely sind in große? Form. Mehrere gute Schüsse Wesselys enden knapp neben dsm auf, ohne irgendwie gefährlich f,u werden. Angriff auf Atrgriff, rollt gegen daS Floridsdorfer Heiligtum, wird schließlich sehen sich die Grünen durch ein Kopftör Schlossers belohnt. Die letzte Arit ergibt ein fortwährendes Boinbardement des Admira- ToreS, doch bewähren sich die Goalstanaen als auAgezrich-nete Vettckdiger. Kornärverhaltnis 12:2 für Rapid. W.*.8.-W.«.F. 8:8 N. Erzielt sämtliche Tore der Sieger, Reinalter voll» bringt den Hattrick für die LuLerlegrrre«. Wacker-Platz, 6000 Znscharier, SchiMrichtrr Seems^r. W. A. L.: Fried!: Wessely, Nei-dlinger; Machhörndh Pnschner, Wolfsohn; Enwer, Math, Schneider, Neuma»«^ Wallner. W. B. %: Saft; Mattan-scher, Gold; Nm. Achatzy, Wrnd^ Stvrßer, Klein, Reiwfftor. Fffchera, Pirafchütz. . . Der W. §L C. errang einen verdienten Sieg über feme« „Ep'.femd". bat aber keineswegs besonder« Leistungen, und dev G-solg ^dsr Schwarz-Noten entsprang tvob! mehr dem Umstand. >daß die ersatzgeschwächte W. A. F.-Mannschaft dem Tempo zum Opfer fiel. Die Poaterlente lMten ihren beste« Mannfchaftsterl i-n der Deckung, in der Pnschner eine Glanz-« leistrrng bot. ober auch Wolssohn Wir sehr gut. Der Argviff „lebte" von dem famosen Können Neurnanns, der alle fünf Treffer errette und nur in Wallner einen brauchbaren Part* itev hatte. Euwer twwde gut gedeckt. Das DcckeidigungAri» arbeitete «NKch nnsichM. Neidsinger auch derb. Der M. Äl. F. stellte eine ziemlich z,tfammvngLwnrfolw Mannschaft irtS Feld, die vor alleirr unter der NuMsänglich«! keit bsitzer Mrgelstürmer litt. Da auch .Klein versaate, verlov der Angriff sMn Zn'smnmenhang und Fischeras und RenmlterS gute Lgfftungen Verpufften wirkungslos. In der Deckittg ge-- fiel Achatzy, in der Verteidigung Gold, der eine überragend« Leistung bot. Der Tormmnin Saft zeichnete sich mehrfach aus! Vom Abstoß weg ftt der W. A. F. in Iwnt, in der zweiten Minute erzielt Reinalttzr den ersten Treffer und gleich daraus e-rhoht derss'.be Spieler den Stand auf 2:0. Die Sö^varKe Roten kämpfer.« imverMst weiter, und >s gelingt Hnerr schließlich, durch einen Trachtschnß dtenmarms e'rrren Treffer anfznholen. Nach e-mer guten ParaLr Safts -ann Reumann d-rn Ausgleich hrvöörfühvsn »md trotz -rechstluden. Spieles bleibt <Ä bis zur Paust bei inefern Stand. Nach Seitenwechsel erziv^ Neinalter, der einen rvrMr Hands gegeLcren Elfmeter vevi wandelt, neuerlich die Führung für d-:n W. A. F. Die HüttÄ' „langLn Hans" ergibt den Schlußst-and. 'KornEechÄW 8: für M. A. fx. Schiedsrichter See man« hickt durch seime Energie . mdürMtiHe PubMu-m seLÄhrestd m Schach. F. 1.8.—-WMr 1: d«S U ZsOa vergibt in der döckesttkn Minute die reellste Goakchanc» A' A- 6000 Zuschauer. Schiedsrichter Wagneq _ '6- Zft C.: Neng.eba.uer- C-ihak, Amon: .^ntner, Druckes ^LostrÄ; Seidl, Jszda, Bnich. Neubauer, Paradeiser. - Ä-slllnck, Kvhlndvrftr: Lttiiä. Peiler- Lwb-Hardt, Wana. Kowanb«, Röscher, strich.; KeitrM Meffterschaftsspiel brachte -den tvöditst»««- nmentschreÄMM Kampf der a-ber diesmal unter tter^este! Wettep.^ ,md B^ErMnisien vor sich gin^. Nach ciuLi S2;ilucn lchvu jeder Spieler mit dem Boden BekstÄ fchchft gemacht. Und sich auch ^dvttttntsprechend ans. Kytbtd-Ä jchwaiZ M Lochst YMsL«» diL StzÄM . SL^nr. LM