Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1443 (18.2.1923)
- Date
- 1923-02-18
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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M 2 Weit, Sonntag / -Alles übrige folgt rvatürlich aus dieser Einstellung. Mr Gordon existierten nur organische Einheiten -7- Völker, die Scheidung in Klassen verwarf er mit aller Leidenschaftlichkeit seiner herrlichen Seele. Er sah m unserem Volk« zwei Gruppen: solche die die Arbeit Kreits gelernt haben und solche, die erst zu ihr Vordringen müssen. Sr lieble sein Volk mit allen Fasern seines Herzens, dieses Volk mit allen seinen Golusschlern. Die Masse, die treu bei ihrem Volkstum ausharrt, er fühlte sich als einen natürlichen Teil vyn Hr. ' Der Pilpul, die theyretrschm-Haarspaltereien, wie sie Hei uns rechts und links noch gang und gäbe sind, waren chm fremd und verhaßt. Für diejenigen unter uns, die den natürliche« Zusammenhang aller TW unseres Volkes kÄMtzten, hatte er nichts Wrig. Er glaubte immer, sie würde» früher oder spater zu uns stoßen. . M' sein Sinnen und' Trachten galt dein Kampf gegen das unproduktive jüdische Leben; er. der Prophet der „Religion der Arbeit, liebte die Masse unseres Voskes, obwohl ein Großteil von ihr selbst noch nicht zur wahren Produktivität gelangt ist. Als er schon schwerkvank in Men weilte, bereitete chm nichts so schwere Sorge als diese Art von Leben. Sein sehnlichster Wunsch war es, wieder nach 'dein Osten M komme», um dort mit der jüdischen Masse in Berührung zu treten rmd unter chr für di« Pwdlcktiviemmg zu rvircken. Einzig war sein Verhältnis zur Arbeiterschaft des Laitdes. Wer zusich, wie diese mit Gordon umging, konnte äußerlich nichÄ von der Bevchrung merken, mit der man ihm theoretisch begegnete. Man scherzte mit chm, man lachte ihn aus, man behandelte ihn wie seinesgleichen. Er befand sich niemals auf der Höhe des Olymps, das PathoS der Distanz existierte nicht. Nichts vom „verehrten" Führer war da zu sehen. Und doch war es mit den Händen zu greisen, wie schr er geliebt, wie ein Vater, er» gütiger Vater geliebt wurde. Jedes Wort von ihm fiel ins Gewicht, es dvang in die Seele und tat das Seim. Man rviderspvach ihm unentwegt, es Schürfte Zeines -Mutes, eS war so natürlich, wie vieles in diesem Kreise. Aber Gordon war Gordon. Dies wußte Gordon. Er fiihlte sich ftdoch M Bassav» Wadam, als ein Sterblicher, er wollte nicht, daß ruitiihm Kult getrieben werde. Er verbot daher letztwillig jed^n Nekrolog für die Dauer eines Jahves; menschlich tiefstcrschütternd fft die Stelle seiner letzten Aufzeichnungen, in denen er das Schweigegebot aussprach. . Auch.in. feinem physischen Leiden war er eigenarttg: der Speiseröhrenkvebs hinderte ihn, Nahrung z-u sich zu «chwen. Man We. ihm: es bedarf einer radikaÄr Operation oder der Einführung einer Rohre, um Speise mW Trank direkt in den Magen einzusuhven. Stets war seine kategorische Antwort: Entweder leben Me ein Mensch oder sterben wie ein Mensch. Sr wollte nur mne radikale Operation,, sonst zog er den Tod vor. And er k«ß auch « da ein radikaler Eingriff aussichtslos war — feit Dritten nicht zu. ' "/ '• -' Er starb in Dagania, seiner LieblingssiMiug, für Arsor Volk beginnt erst sein Leben. Dr. CH. Tartatowe.r. Segen die Hakenkrevzschande! In Mm, das m der Welt als KuLuvstafet gelten will» roerdsrr Vorträge von Männern der Wissonschsft, von ernsten Forschern uM> Gelehrten, durch Uebersälle organisierter Bande«, die, wie erwiesen ist,- höherem Kommando gehorchen, und mit GummÄnutteln, Toischlägevn und Stinkbomben ausgerüstet M. gestört oder gänzlich verhindert, wenn die WeÄ- Anschauung oder die Nase der Vortragenden den Banden- Bhrern und Hren Banditen nicht Paßt. Besucher dieser Veranstaltungen werden blutig geschlagen. Auf, den Straßen werden — nach Bndaprfter, Münchener und Berliner Muster — >8affant«r fco« diesen Banden oder eingÄnen ihnen zAgchörigM Aewbe« heimtückisch überfallen. Man sollte meine», daß die Hüter der öffentlichen Ordnung alles davanfetzen würden, «in Ären nicht in den Verruf erner Stadt der Anarchie «nd des schrankenlosen BaMtismus zu öviugm. WaS aber ist gefächen? , Bei de» Ersessen, welche sich wahrend der Borträge H i r s ch s e l d s und Nicolais ereigneten, wuchen lnsgsfamt ^twa 60 Verhaftungen vorgsnommen. Jetzt teilt die Polizei mit, daß die verhafteten Banditen Poftzefftvafe» erhalten werde«^ Eine rnerkwürdig zarte Rücksicht! Wen» in Men bei einer sogenannten Kaffeehausstreifüng b-ri einem der ,^erlustrierten" Gäste fünf tschechische Kronen oder hundert polnische Mark gefunden werden, so kann man sicher sein, am nächsten Tag seinen Nomen -- besonders wenn eS ei« Wischer ist — im Polizeibericht zu finden; wenn ein beschäftigungsloser Kutscher ange- ^urckett aufgegriffen oder bei Mer» Ranfhandel »Mreten^ wird,-oder ein Arbeitsloser sine Sernimel stiehlt, so wird Name, . Swnd,. Wiek mtd. Bchrvung des. U-Mtat>erS durch dis PölMi der writchgehvnden BeÄveitung überliefert. Die Namen der üngstzich Mdemisch gchrkdrten KnüttManMn abetj welche Frauen und alte Leute hinterrücks Antig Magen» imchüllt dir Mitzsi sorgsam mit dem Schleier feß Geheimnisses. Wer noch mehr - g^e» bin Pfrurcknsr, welcher dabei „Mrsten" wich, pch & *4». Gstebt, wich M fM föe SwatSsÄvotschaft a-ngeruftn, feM dW dir Be» rchehe. Aber Lmtr «MnMchig der MMrverletzMg, der Hausfriedensbruches und her Er- 4»rtß»»tz begehen^ »nd'aus ftMex '.Kst . Wietzen MMgeNitzeituM 18.. Febrmvr-1828 -♦ j * Wie tzenrh gorb ßrttefltwnrte. v., .Nicht öhMTUchchraschÜng wurde vpr.JaM^yh Hag in Eurch» M K^che HMonysten, daß Hench Fh x d,Her änierjkanWe MultiWlliMär chch. MUomoKHbelkänt/ÄnIxr die Antisemiten gegangen, sei.^.Jn einer amerstanffche» Zeitschrift schildert nun der vöttttakige Gesandte det BereinWn Staaten im Haag,Hr. NormanHapgobd, die ßlrt und Weise, wie der sonst so schlaue Geschäftsmann Ford einer zumeist aus russischen- Flüchtlingen bestehenden hereingefallen ist. Danach hat Henrh Ford Hunderttausende' von Dollar für die Organisation eines ganzen Heeres von .De.tektivs ausgegebe», die vo» ihm den Auftrag erhielte», Beweise, dafür zu erbringe», daß die Jude», nanrenttich die Zionisten, die W.eitherpschaft anstrebe». Er^ ließ nicht bloß hie jüdischen Mitglieder der amerikanischen. Hoch-, fiuanz beobachten, sondern auch hervorragende Politiker, die er wegen ihrer liberal»: Gesinnung vls im jüdischen Solde, stehend verdächtigte. . ' - Der Ertrag der mit großem Geldaufwand dürchgeführien Forschungen war. daß eines TageS pem Milliardär die als grobe Fälschungen längst enthüllten berüchtigten „P r o t okolle der Weisen von Zion^ eingehändigt, wurden, Die Protokolle wurden ihm in englischer Uebersetzung überreicht, .doch machte» sich feine Agenten erbötig, auch de» ursprünglichen V> - . . '; . hebrRM» Text aufzutreiben, der irgendtvo im %wnere« R.u tz vand verborgen sei, dessen Beschäsfung aber im Hinblick auf die bolschewikische Gefahr weitere beträchtliche Geldopser fordern würde. Ford gab daraufhin den Agenten abermals ' sehr nanchaste Summen, doch'als auch Liefe zur Neige giuge'n, wurde ihm das Märchen oufgetischt, die ursprünglichen hebräischen Protokolle feien von Rußland nach Japan durchgeschmuggelt worden und würden dort'in dev' Umgebung von:- Tokio an sicherem Orte verwahrt. Henry Ford stellte weitere sehr beträchtliche Geldbeträge zur Verfügung,.doch find.dje.Original- Protokolle selbstverständlich noch immer nicht abgeliefert — ans dem sehr einfachen Grunde, weil sie überhaupt Nicht existiere« und nie existiert habe«. . . > Es ist nämlich schon längst sesttzestellt und Norman Hapgood konnte dies durch neue Beweise erhartM daß die den Meisen-von Zion" ^«geschriebenen Protokolle und Briefe aus einem im Jahre 1866 in Brüsiel erschienenen „romantische« Werk" abgeschriebew'sind; das Wer hem Titel „Zwiegespräch in. der Hölle" in Verkchr-kam uud einen selbstverständlich er-' dichteten Dialog zwischen Maechiadelli ' «nd Montesqui^ zum. Gegenstand hat. In ven- Enthüllungen- HapgoodS sind nebst den Photographien der rufsifchew Schwindler, denen Ford zum Opfer gefallen ist) Mch . ^- . - : > die photographischen Kopien ihrer än ihn gerichteten BriLfe wiedergegeben. » - Henry Ford hat dann die ihm für teures Geld übergebene« Falsifikate zu einem Buch und zu ZeituttgSartikel« im .Independent Deäborn" verarbeitet und. die Grundlagen für die Internationale dev antisemitischen Kanaille geschaffen. Insbesondere ist es das d e u t s ch e Hake n k r e u z t u m, daS in Verehrung zu dem amerikanischen <8eld- »nd Jdeewbringer aufblickt. ' r« Hera«sarter drr „Weisen von Wn" als Derleumder vor Gericht. , Berlin , wird nnS - gemeldet:' Bor der. SttafkamW des'Landgerichtes .L hatten sich der. Herausgeber der berücht tigten antisemitisch-hakenkreuzlerischen Zeitschrift „Auf V0r. pvsten" Hauptnrann a. D. Müller von Haufen, bt4 könnt als Herausgeber der „Weisen von Zion", uni de» ren verantwortlicher Redakteur Pastor Vierow wegen einer Reihe von Schmähungen und Verleumdungen zu ver. antworten» dürch welche die Ehre des als Nebenklägers fmk> gierenden gewesenen Ministers Gvthein arg herabgcsch't wurde. Die Mitteilungen des Vereines zur Abwehr dös Aitft. semitismus, dessen Vorsitzender Gothein ist, hatten vor etlicher Zeit die Frage aufgeworfen, aus welchen Geldmitteln die Dmcklegung der ».Weisen von Zion" .erfolgtsei. Darauf er-- schien in den „Vorposten" ein Schmähartikel gegen Gothein, in welchem er bezichtigt wird, den Zusammenbruch vorbereiM und im Auslande gegen Deutschland gewühlt zu Haben. Als soldetvs Organ, hes Vereins zur Abwehr des AntiseruiiismuK habe erjede Unabhängigkeit den Juden gegenüber verlöre». Wegen seiner finanziellen Beziehungen zu. Amerika hätte.er dem ^Unterstützungsausschuß, des. Reichstages nicht präsidieM dürfen, wenn erzenen Ehrbegriff besessen hätte, den ma» sogst bei einen: deutschen Minister voraussetzen müsse. M ü l t-er, von Hausen bekannte sich als Verfasser des von der öffentlichen Anklage inkriminierten Artikels, lehnte jedoch die Führung eines Wahrheitsbeweises ah. Minister a. D. Got-hei» legte nun dar, daß'sämtliche Angaben jenes Aufsatzes falsch seien und daß sie geeignet waren, ihn in seiner Ehre empfindlich zu verletzen. Der Staatsanwalt Erklärte, daß der Ärtjkel von Beleidigungen^förmlich strotze, und beantragte für bsidß Angeklagte eine Geldstrafe, worauf der Vertreter deS Mq beriklägers darauf hintoies, daß eine Geldstrafe geradezu eirrer Prämie auf die'Verletzung der persönlichen Ehre gleichwmM In seinem Schlußwort bemerkte Gothej», daß er nach dem Erscheinen des Artikels eine Me»lge von antisemitischen Zuschriften erhalten habe, in denen ihm versichert wird, daß .djei Kugelfürihn sch angegossen sei. Das Gericht sprach! Vierow ftei und verurteilte den Herausgeber der „Wüst» von Zwn". zu eistet Geld straf e v 0 n 600 M a r k sowH zu dm Kosten unter Berücksichtigung des Umstandes, daß drs Straftat noch zur Zeit der früheren^ Bestimmungen üfcettfci**; Geldstrafen begangen worden sei. — Wo cs gegen Haken« kreuzler und rechtsradikale Hetzer geht, sind bekanntlich dLuisD Richtet sehr milde! Natioualsozialiltischc GeheimüSnde in Preuße«. -- -r! Berlin, 17, Febtnä^ (I..(?. B.) illachdem die national sozialistischen Bereinigungen durch Verfügung vom M.Ävemi ber 1922 für Preußen verboten worden waren, setzten sich dis-f selben unter dem. Namen Lesegesellschaft des „Vö kischen Beobachters" fort. Bekanntlich ist der in chen erscheinende „Völkische Beobachter^ das Hauptörgan dep bayrischen Nationalsozialisten. Der Preußische Minister dA Inner» verfügte, daß gegen die Mitglieder dieser Vereinigun gen das Strafverfahren eingeleitet mrd ihre Zusämmen^ künftö mit PoWilichen Mitteln verhindert werden. ' kein Staatsanwalt etwas davs» urÄ sie kommen mit Polizeistrafen davon, die Wen fosusageu mvier dein Siegel dvr Berschwietzttchert zudiktiert werden! So -«Ifa tvchren die Vertreter der. öffeMichen Ochnung rn- Oefterrokch Gsfetz «nd Recht und — den guten Ruf dieser Stadt, die -sich in den unzähliyon SchnorÄriefen uud ^norrartikeln, toelchr ins Ausland gehen, als KulArzentomn bdichnet. Es wurden hier Vorträge vevimMtet, die, wie etwa der des Prof. Nicolai, Äs Kinltmwevt «Mchchen sind. WaS haben , mm die HaksnkreuHstrWepfälle erreicht?. DaS, was ihr Ziel war: Der zweite .Vortrag' Nieolais wuvd-L abgesetzt auch sin Portrog, de» Pro-f. Delbrück m Wien hÄirn sollte, wurde abgesagt.. Hein wilvschafter G-elchtzpr vom SsangL Dekbrücks otwa wirld sich mch feine. Zsphörer mn wüsten, ftj-lturlos-en Treiben einer Banditttchorbe anssttzen. , welche der wüstesten «nh feigste» rLuberischon Bübevoi djent. Für .einen KültürmLnsche». ist Wie» durch solche Povfälle erledigt und di« ÄüiltnrsM Wien wird bald auf ihr« „bodenstandlgen" Kust-urtpäger, 'die fidschmMave» SchöHeitsvdvaMten M illen« kovich, und Otmar Span», die Schtzeü der de-y Hcckenkrxmzlvrrr genchm-en Mlitur, angewiestn fein. Däyrit aber hat sie a u fg -e h s r t, %n sp ru ch auf 6 c« N ä me « e i n e r Kult« rst a d t.zu erhchorr. Die VöMlle, die sich in der letzten Zeit ereignet haben, untergraben dsn Ruf Wiens als Kuliurstadt in stärkste»! Maße» und daß die ,Mhörden" nichts. dazu Am, um die Uebergriffe ^,HÄkenft»»Mb«che« eneogisch abMochren, oder daß sie sich mit dean Schein einer Abwchr» begnü-ge», muß das Mßtvanen gegen die K-ulturstadt Wien nur erhöhen. Hier gibt eS nur ei» Mittel, mn die schändlichen Anschlag« auf die Kurde Wiens. <chMvyhr»n: die Selb fth i l s e der, Gott, sei Dank/' in der. Mehrheit hefutd- . lichen anständiM Schichten der Wiener Bsvölkerustg gegen eine- Minderheit von rohen, kulitnrlofen Bänden, welche.daZ .gefftlge LsÄn'Ä^nS einer Diktatur des Gummil>nütters ünterchersen wolle» ES muß ein öf-fentlrcher..H r 0 t e st' aller Elemente,'welche ei« 'AnttveMÄM.-Habens den Ruf Wiens' M.KuftMW-'su.erhjchW^MoMr.-.Äop-Mn Mv,,haben - die - I uden »f fe n tlich We >*mmk zu erhebe»;,. denn tMe» ftyijßHvktf sich das IheWM,chAtzckrWer Äst JM:: find gemeint, wvnn die Banden vom Kampf gegen „zersetz«^ Kultuverzeugnisse" sprechen. Die Hude» sollenwomöglich dckrt^ wo die Karl Hermann Wolf Und R itzh-l zum Kampf-e'geM! de» GM des Judentums änfgesovdert mvd -das. LosungÄvört! für die HÄenkveu^ ansgageben hcchsn, in der VolkÄ halle des -Rathanfes öff-e»tlich'und in ihrer! Gesamtheit kundlun, Laß si-e ihre eigene Ehre mb felfei Würde deS Staates zu wahren bereit sind. Der jüLffch^ Name Lauf nicht täglich von halbwüchsigen Buben in-Hen tftötj gezerrt wevden, Juden dür-f-eir nicht Mmdert werden, sich rrnfj der Straße zu zeigen oder Borträge z»r bes-uchen, wann und wä es chnvn gefällt; über der Staat muß auch aiuftnevksmn gc-macht! werden, daß das schonende Verhalten seiner Organe gegen feie HakenkreuZschanfee «ine . Schmach ist, welche de» Staat in, Gefahr bringt, sein Ansehen in der Welt gu bevv liere» Md Wien, die Knlwrstvdt, in -der» Augen >drr Meltt hevablvürdigt. Dies muß die geftl'Mt'e jüdische BchÄkevu-ng 'WML vW. erklären; daß chr Wort nicht «»gehört bbeüben kann, ist schön! deshalb zu hoffeik, weil in Wie», defssn BevöKwmg stets Sumi für Kllltur hatte, Ä-e wirklich krr-ltnrli-eibenfeeiü Elenieute bir* stchen müssen, was für Wien auf dem Spiele stcht. Die Sanierung D e si e r r e i ch s steht jetzt auf -der TageSoiÄmyg;', Oesterreich wird urife lann nuv dann wiM'rch sanier!: 'tnLrdöü.j tvemr .es feer HakenjkrMzschande ^Herr .wird<- Dazu - -soll'Hö! jüdische ^Bevölkeung alle feie anfrufe n, die ernsten! WllenS smid,' OrsterveichS und Wiens geistige nrr-d siMichv' Wurde zu wahren! - MrMS i« Lochon. chsndou, 16. Februar. Der Verhaudluttgen mit der Bank; «von England über die österreichische Anleihe, wurden heujei fortgesetzt. Das bisherig«. Ergebnis her Placierung der öfter-! reichlichen Anleihe^auf dem Kontinent hat in London schr pe°! : friedigt. Hie Vechandlungen über die letzten FormulierungöUj Mchen. bie weitere- Anwesenheit des BunbesfinanznrinisterS! Dt. Kl e n b ö ck in London notwendig: .