Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1440 (15.2.1923)
- Date
- 1923-02-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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N«. IE Wien, DormerSivg . Goldener Schekel. , Die Bezirkssektwnen werden aufgefolldert, für ihre iGMipPen „Vollem Sch-ekalim" oinzuWsCn. Bon der Londoner iExehrtive werden mit dem Vevk-aus dar „Gokdonen Schekalim" ifolgettde BevtvaueyÄnLmlier betvaut.: . 1. WxGoitein, \i. Bez., Prinz Eugenstraßc 36, 2.' Dr. Max Sprecher,^ j4. Bez., Pring Cugrnstraße 10, 6. Dir.,S, Epler, 2. Bez., Böwlmstraße 66, 1 Kiouvmvrzialrat Dr. KinÄ'ler, 1, Dez., lLuegerplatz 4, 6. Dr. N M. Gelber, 6 B^.» Liech'erstern-> v( straße 75, 6. Dr. Joses Löwen Herz, 9. Dez., Nußdorferistraße 12, Oskar R os ncr, 9. Be.;., Lackierev^sst 6, 8. Oberrechnnngsrat Weiner, 9. Bez., SeLvi>tengasse 13, 9. Adolf Böhm, 16. Bez., Wrlheminmisttaße 28 Nur'die obgenannten Herren sind berechtigt, den „Goldenen Schekel" zn Vorkursen. Gesinnungsgsnonett, die den „Goldenen Schokel" kaufen wollen, mögen sich an die Obgenamlien, oder an das Zionffti-!jch-L LandMomitoe wenden. Die pwvisorffcheu Omittnn.gen .der Londoner Exonuive für den geleisteten Betrag des .Mol- .'darren Schekels" werden^ von den genannten Vertrauens-- männern ausgestellt. Die Originalquittung wird den einzelnen Schekelzahlern von drr CxeLutive 'London direkt Krrgeschickt. Der „Goldene Schekel" beträgt ein Pfund Sterling oder .ist aus Grund dos Anfangskurscs im Aahl'.Mg§monat zu erdrichten. Der Fndex posM. Die Teuerung um zwei Prozent gestiegen. Amtlich wird mitgeteÄ:: Die auf Grund des Abbau- Netzes erngcsetz'e paritätische Kounnission hat m ihrer Sitzung dom Ich Februar' 1923 den Index gemäß der hierfür ffftgebogieu Methode nach Einvernahme der SachverstäMgen Kevechnet und die Aeußevrrng abssegeden, daß die Kosten der Lche-nÄlMung von: 16. Jänner >bis- Ich Fe-bruar 192L um Fivei Prozent gestiegen sind. Als Basis für die Berechnung des .Index dierrten die Preise für die lebenswichtigsten Artikel. In der Ernähnrngsgruppe sind die Preise für Mehl, Brot, Äartofseln, Fet, Jucker ,u» durchschniU-lich «in Prozent gestk-gew wälpend iltindsleisch sich aus seinem bisherigen Preisniveau erhielt. Billiger geworden sind Hülsenfrüchte und Margarine. Auch in der BrckleidmtzgSgruppe zeigten sich in der letzten Be- LLchnungsPeriode unöcdeutendL Prelsevhöhungen. Infolge der Steigerung der Mie' zinse hat sich auch der Gefanttaufwand für die Lebenshaltung erhöht. Für Belenchturg und Beheizung cs-gibr sich gleichfalls eine Steigerung, denn die letzte' geringsügiHL 'Verbilligung der Kohle im Großhandel fällt für den Konsumenten nicht ins Gewicht. Dar fetzige positive Iudex ist seit Zwei Monaten der ^zweile. Wenn auch die Steigerung nur eine geringe st, so zeigt sie doch, daß wir von einem Abbau der Preise noch ziemlich weit entfernt sind. * Die Barmherzige« Brüder km Jahre 1922. Dom JahveS» Bericht der Barmherzigen Brüder für daS Jahr 1922 entnehmen wir die folgenden Angaben: Im verflpffenen Jahre wurden 2028 Kranke an nicht weniger als 40.848 BerpslegS» tagen bchandelt. I« den Ambulatorium wurden zusammen 17.746 ambulante Kranke'behandelt, und zwar im chirurgischen 4647, im internen 1770, im Haut- 415, im Augen« 2000, im Ohren-, Nasen- und Kchlkopf-Ambülatovmm 4117; dann Geschlechtskranke (abends) 533, int Rönigenlaboratorimn 863, bei denen Aufirahmen und Durchleuchtungen vorgenommen wurden. Im Rekonvaleszentenhaus in Hütteldorf wurden 98 Kranke an 6809 Verpflegstagen und im RekonvaleszentrnhauS in Äritzrndorf 46 Rekonvaleszente an 1194 Berpflogstagen verpflegt. Dany wurden 2334 Operationen vovgenomenen. * Englischer Hnm-r. In einer Schule auf dem Lande sagte der Lehrer: „Jungens, ich gebe dem von euch errun Penuh. der mir eine Frage vorlest, auf die ich nicht antworten , kann". Einige versuchten es umsonst. Aber schließlich meldet sich ein Junge: „ Bitte Herr Lehrer, lvenn Sie bis zum Hals im Mimmstnr Deck stehen würden urd ich würfe Jhn'n einen Stern an den Kopf, wücken Sie sich dann ducken?" — Die Frage Wb unbeantwortet. * Südbahn. Die BetriebMrektion der Südbahn teilt mit,' daß^auf dar stÄtrifchen Straßenbahn Mödling-Hinttu brühl vom 16.. Feibvuar 1988 an bis auf Widerruf an Wochentagen. ferner a« Feiertagen bis 13 Uhr auch in den TeilstvcckLu NeustMevstrohe-BmidevbrW oder Bortd, vbrühl-Hint>erbrühl der ermäßigte Fahrpreis von 800 K. Lingehoben wird. -- Dir Kanalrönmungsgebühren im Monat Februar. JmGeme'nderatlausschuß für technische Aiigelegmh-i'eu wurden die Kanalrämnungsgebüchren für den Monat Februar Mv daS 20fache des FriedensmonatsZinses (vom 1. August 1914) herabgesetzt. Diese Gebühr gilt einheitlich für alle Arten von Kanälen und Senkgruben in allen wohnbausteuerpflichtigen Häusern und ist als TetlderBetriebskosten am 1. März van den Mietern zu bezahlen. — Stratzenbahnunfall. Gestern mittags wurde der 37jährige Motorführer eines Straßenbahnzuges der Linie ,4i 2" in der Friedrichstraße, als er den Motor des Triebwagens bediente, von der zurückschnellrndeü Handbremse derart heftig in der Rückenseite getroffen, daß er, von der RettungsgeMschaft auf die zweite Unfallstation gebracht werden mutzte. — Amtlicher Wetterbericht. Der Wettercharakfer hat sich in Oesterreich wenig geändert: morgens fielen stellenweise unledeu 'ende S'bneemengen «auch in Wien). Ta^iV'er!ra ro ü eri^hend A sk äruui ein. D': T mp: a urve häl nis e haben sich nur wenig verändert. Am Ostranoe der Alpen hielt schwacher Frost auch tagsüber an. Voraussage: Keine wesentliche Aenderung des herrschenden Wettorcharakters. Lerelue. DorttSge und Dersmnmluugeu. Zionist i k ch e D e zi rk s s e b N o n IX. Son kap. halb w Ahr vorm'lla^. Vich L'ld.rvvrnag über Palästina poler Millvnkung des Lerrn O erdanlorL S. Po' elow und des Kloowr- Wiener MovgenzeUuttg> DIenstag: den 20 Februar 1923, '/,8 Uhr abends, im Theatersaal des Hotel Stephanie, II.. Taborstrasse Nr. 12 , Ausft’ef'“!'’4 """> «Voaa BSc»fJS3££&sajns& Aas dem Programms «RGB ARE*. Fttna van Un&jcfrif QwwHi MOS „DREI MATÜNES“ von Woirrtlud K a r t e n vorrtrkauf in der Redaktion der .Wiener Morgens:eitunfi^ und im Sekretariat dea Vereines »Freie JQdisdie VollcsbOKne* (69 ,.t„ -.U-, , -- v'rlno en <S. Nirrstcky. Redner Dr. Schalst, Dr. Tagli^i im Keimatkino. 9. B'z.. Pptzellangaste 10 Jüdisch- 1 i f e r a r i s ch e N e r e i « i g u n n Wiede n-M o r g areim Keule. *'48 Uhr 'M Sihunas'aste des Tempel« y-r^ins. 5. Bez.. S'eberdruimsnoakse 1», Vorlrag Dr. B dun: A'lä'nnlen und die Juden. Ebendort, bald 9 Udr ödend», '"usichußsitznnq der?ionislischen Sektion >V/V. — A L a d e m i s ch e S e I ff v n K i t a ck d u f 1); 2 Bez. Glrckenoasie 80. Keule, halb 7 ITt abends, ^usomrner Kunst. Vs'erenf Dr. Tartakower: Polai i obestck t. Kcllegen willkowmsr'. — I t a n i i! i i ch » BL''rkssekst0n Keute. 8 Ahr abends, im Ve,ei''slokale. 6. Bez, Amer'ingstraße IS. Doitraa ÄewewderaL Dr. Jakob Ehrlich: Plakalkrier und anders Kakenk'reuzchge. II r o n i 0, Keule: Ervrer Säst: 5 Ähr: K"Ud Rasmuisens Polarfo' ri. Kalb 8 Udr: Kvmiscke Vpeinr «Der Aroibeker-, „Gu?e Nacht, Kerr Pani tion." Kleiner Säst: Kalb 6 Ahr: Astral Dr. Qnlon Becker: Die Ilmp-bung von Wien, IV. Kolk. 8 Uhr: ^r. Ewald Scki 1 d: Aus der Well d-s K teini'en. Kurssaal b Uhr: Dr. <v.'rirud K e r z o a»S a u s e r: Kebbels Leben und Wer're. I. Kald 7 Uhr: Prof. Dr. Lng. f rans Strnnes- Die ^leklrizilöl im KansHa'te. Eeweide und Land» wilfchosi. IV. 8 Uhr: Arch.-Trof. Olhmar L e i x n e r: Wohnröume und Möbel vom. M'stelatlsr b's zur Bied rmtztertest, I. Klub'oal: Kolb 6 Ukr : Wilma W e b e n <t u: ' st k einst und jefc'. >. Kalb 8 Uhr: Dich er der Neuzeit, X!. Schauspiller Leo Erhard!: Lokob Wassermann. kmöhrung. Ire LebensmWetmSrtte. Die Beschickung der Grünwaren märt-le war gestern wieder besser. Dos Angebot reichte auf allen Gebielen zur Deckung des Bedarfes. Korloffeln haben sich im Großhandel eiwar erhöbt. Ls stellte sich ein Kilogramm auf <00 bis 750 K. pro Kilogram nr. Sm Kleinhandel soll aus den Warklen zu diesem Grrß- Handelspreis nur sin Zuschlag von 5 Prozent gemacht werden- In den Bezirken dürfen KartofsUn höchstens 900 dis SSV K' kosten. 3n der Großmarkthoüe war die Nachfrage nach Flli'ch, Geflügel und Wildbret äußerst gering. Die Preise haben Keine Aendetung erfahren. Dutt« und <£i?r sink auf allen Wirkten reichlich angedoten. Der. Preis 'ür frische Landbutter betrug 48.000 bis 52.000 §i. pro Kilogramm, für Kochhuster 86.000 K. Eier kosteten N00 dis 1800 K. pro Stück. Bühne und Kunst. »Sie Flucht »ach Beuedig". <Drmrra von Geory Kaiser. — UnnrffühLMtz in Pvag, Dchü» sches Theater, Küsine 'Buhne.) Unter den modernen denifchen DrMnattkern zeichrvöt sich Georg Kaffer durch feine desorLere Slpvachform aus. Und unter den Dvamatibern mit besondewr Spvachfovm dadurch» daß ihm die besondere Sprachfovm nicht genügt, daß sie ihm keine Aitsvede für schwache Erfindung ist. Seine Stücke sind nie MstHo.se Moval- und Etlösungspredigt, sondern dramatisch Musterhaft ^führt, die Stzaneniführnng sparmend, immer auch stofflich interessant, die Haltung reich an packenden Konflikten. Auch wem: sÄm Sprache nicht so «iVsivarlig wape, also im ganz gewöhnlichem Bichnendeutsch, würden Kaffers Dva-men hinreißend wirsen, die allgemeine Mfmer^amikell des PMikmnS wie dar Kenner flsfeln. ÄohEch wie „Meistersinger 'von Mrnbetg" auch ohne Musik em Meisterdmma wären und von der SpvecWSM. ^evab ergreifenmüßten. - Die Worstmlsik Koffers tmm fft nicht Kirade das, rvas ich an ihm liebe; obwohl sie sein Aidsifallvndstes fft und seinen Ruhm mitlbogründet hat. Sein: Sätze weichen dfftinMieri der GvcunmatÄ aus. Die gewöhnliche Worlstellumg fft ihnen gleichsam nicht nobÄ genug. Kaffer spart--an Wovten, ohne daß man aber' das GvWl hätte, daß mit dieser Ers!parnis viel! Mvonnen ist. Die bestimmten ArtAÄ ,-d >r, die, das^ fchle« ziM..Beitznel stfft immer. (Weshalib jenrand den Witz gemacht hat, daß man Kaiser, und Slerniheim nicht ins Dschechffche übersetzen könne. Ihre hervorragerDe Eigenschaft föhne nicht §ur Gelllm^ ha, das DschechWe übechcmlpt kckine ArtM hat.) Die.Evsparungsmanke affo ftzche ich wicht eben beMtfchetzd. Dbivohl ich zugebe, daß st eilen we rfe eine ganz neivarsige Prägnanh ergielt wird. Auch flechten sich Sentenzen Mitteilungen aus dem Publilnm. AmseUM Dr.EliasBlFEi Onj Sigftetol'Marniatici ‘ , Verl obte 18, FMm lM mt * , le-lchtar in diafe erhöhte Sprache als in die gswöhnLiche,Prosa, Kaisers Whm SpvachlrEMng bodeutat. cinx Bevsichomntz, Doch sollte, er sich ihrer Mr vorsichtig,-. Mp. EpzieLmy gaffz-bestimmter Efsakiio büdiemur. Aus-ganze Dialoge und Szenen, ^ausgedehnt wivkt die Manisr crnrüdeüd und ohne Sinn. - Ha-ulptvorzuig Kaisers fft die vöiche und echt dramatffcha Erfindung. Gew schöpft er seine Stoffe ans «fvantzbsffchsm Mi.- lv:u, dessen Rrnnantik und kühle Berechnung chn gleichermaßen anzi-chen. So im im Operrchau-se", den lük so oft in Prag sahen. Und ich'kann verratet,'daß Georg Kaiser Ären ein Jsamre d'Arc-Dvalma vollendet Hai, in dem er dir keusche Jungfrau gegen das UvbWd Blaulbavts, den der-ücht-i-gteu. Gilles de Ray, stellt. Uvausf-ühvimg -demnächst iu Leipzig. „Die Flucht nach Venedig" fft ein Kapitel aus der stauzösischen Literaturgeschichte. Ein leiiderffchaftlich reiches Venodig-No-kkrrno, obgsdänmpst durch die Melancholien deS sterdnr-- den Alfred de Müsset. Müsset ist vor George Sand gefloy:.»^ weil sie gemmnsante Liebesschmerzen zu cirm Drama verarbeitet hat. Das Grauen vor der Literatur, die da<s Leben aussangt, fft kein neues ThnNa. Neu aber d'vr geniale Wendung, die Kaffer ganz, züxm-glos, glaichsam ams der Historie hervor, erfindet, — daß die lidbsnde Frcvu als Liremtin, Äst» mit ihr,rar Minus an unmÄdelbavcr Glomerstarkraft, de« Niän-irern atzoirso gefährlich wird, Anbeter erzieht und vernichtet wie W'sLekfftdS „LuLu", deren Zuviel an Elementastkrast die Schranken der Gesellschaft sprengt. So wird sie noch viele Dcämrer töten. Ihre Kalte, ihre Leidenschaft mit dem doppelten Boden toer SUmmir 'Und Beobachtung verzchrt und bezauhert. Emen Arzt, den tu? zum kranken Aäusset gerufen hat, sehen wir int Li-rb»:stauimel mit ihr zugrunde gehen. Ander« Episoden wevden erwähnt.: Auch eine weibliche Verehrerin ta-u^i im tödlichen Reigen mit., Von Flaubert fft zun: Schluß die Rde. Chopin, den dir historische mn Mündlichsten zevs-chL har, fehl: msvLvürdMvwrift. Den schönen Vampyr gab L l a u ch e De r g a » vtii federnder Kraft, Hölzlin war ein graziös und iwnffch unterliegender Müsset. Die melancholische und gedaukLnrpiche Poesie dtLfl-s Dranms wird von Prag aus, das die Ehre der Urmlfführung hatt^- über alle Bühnen von Rang g.hen. Max Brod SSerrtten-ZnbkWum. Man föm« weder den Librettisten «och dsm Musik!« ötzarbeitor schcwen^ wenn man anläßlich der 100. Unsführtyrs der „Siegerin" mit Betvübm-s fcsfftellt, daß solches Je-ug dem Geschmack des PMikums en-tgegenZommä. Diese Wiener OperettLnindusirie wirkt wie ein Stvude^ der allmählich alles onzicht und in die Tiche prißi. Fvanj Eriför Wagner hat manches emgeümfci, da sie sich, wohl Tanremen zuliebe,-in diese Atmosphäre locken ließ- We dw - Leute Wer konzöntrierlvsten Sluntpssinrr lachen und 'bei den schmalzilgften Brusttönen stumm vor Rührung werden, wie sw sich von der C^qnemaschine anvogen und gängMr wssen und wie Me Musikpartikelchen, Fetzen aus dem LedenZwLvk eines großen Tondichters, mit dem OpeiMenMin^AMg liobüch verme-ngr werden — das wieder einmal mitzimmchen, ist ein zwei'felhaf es Vergnügen. Es wird den ErFeugeum de.' „Siegerin" nicht schaden dies ehrlich MzusteÜen. Sie hatrarr nicht Zeit, sich für den «assr.den.Beifall zu bedanken, denn sie benützten den AufenthailL «rff -der festlich geschmückten. Bühne,/! um Geschenke zu verteilen. Es war eine simrige Geste, diese. . Ueberveichung von Kasse-tten, Spazierstöcken und schlverw Agenden Paketen. Sie brachte zum Ausdruck: Die Sache muß gut: sei«, denn sie trägt. Und tatsächlich war das PMÄnnr erst so rocht begeistert, als es sich,' -was die „Si-sgerin" rrägi. Jona Reißmaun tritt wieder in Wien auf. Die Freund der feinen, humorvollen DavstellungÄunst Jvna Reiß--. mannS werden mit Vergnügen erfahren, daß der LLünMr, welcher von der mit dem Eiffemble der Freie« Mischen. DMs-- bühn« veranstalteten mmünffchrn Tournee zurückMchrt -ist, m. den nächsten Tagen wieder als DaDsteller vor dä§ 'Wrorrer Pü--,. bl'ckrm tritt. Jvnoa Weißmann brnigt - Dienstag ÜM 2st haW 8 Uhr abends, im Theaierfaase des Hotel Stephanie (ffri*-. time Bühne), 2. Bez., DaÄorstSaße 12, Än' Rahrnen cines^ jüdisch-literarischen Abends einige SvlosTEn M, dvcvmcrtffch^r Dcvfftellung, darunter Szenen aus Unojchis ,Mrb de", Wolifsthals ,/Dre-i Matunes" u. a. Dcm jüdischen TheÄ>er- Publikum Wiens sicht daher ein interessanter Thaawr-abend br». Vor. Karten zu dieser BeraÄstccktung sirch im Dekw.tariat das. Beveins Frvio Mische BESWHne und in der?Emliirfftratip», der „Wiener MovgenFeitung" zu haben. Ein »euer Meisiergriger. Aus Berlin wird ups Z-» schrieben: Der junge Geiger Max Rostal, der vor mk$m Jahren als Wundevkind bekannt war, hatte Herr bei seinem, ersten Wiedsrauftreten untzewöhnliche Erfolge- Man eÄebte das schöne SchauspiÄ eines vollständigen Siegte über das L3W Vepliner Publikum, dos gang lm Banne dieses bisher unsty«. kannten jungen Künstlers ftastd. Die Blätter diagrlsstizMe< „Weltrnhm" und „künftige inwrnationale Größe". Der Sieg des Ä'benlds war entschieiden mit der Uraufführung einer StÄs-, sonate von B o h n k e, einem Werk. modernster Faktur, das Rostal mit voller Meisterschaft erstmalig interpveti rtc. . „ Dr. K. AL . Aus den Lheatern. B u r g t h e gier: Morgen .bald 8 Uhr .Elektra.^ Doldsoper: Leus »Der Barbier »o^ S e v i 11 o." Jtgaro. Artur Fleisch« a. G-: Darlolo — Rudolf Bordier a. G. V e u i f ch e » D o 1 k »1 die a f 11\ \ Morgen Ksv, mann Bahre r Querulant mit 3BiDf rdsller, Sam-tag *® ro ß {i a b 11 u 11“ von Dlumenthal-Äadelburq mt Dr. Rudvlst Lyro t. Räumungs-Notverkauf in Ch'lfonen, Weben, Bettgradl, Bettüchern sowie allen Weiss- ^nd t einenwarpn in der 8GT ßnrinn llnflranfr f.amlbrh9ft vi., windmUhi- 8c«UWWs i!rMW! «. Sasse firs Ä