Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1432 (7.2.1923)
- Date
- 1923-02-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 73% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980513--13710-3000379- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
■«■miRRsnsagp: \h',k l.1111ijinir^w^ffipin^pTpwBp»ypwp^Pipi v* » : * ^" , * TS ÄI Wie«. MMvvch Wiener Moirsenrettrms. 7. Februar 1SL3 «KUSS Bitte kriegerische HplOma. 1 Me PoHMehöicke brachte in Erfahrung, daß Mi Mmwr, OLw und BerHm-an«' hvißen- Allein, der Firma Max Brunlechneru. Komp., 1. Bez.,. Gvillparzerstrvße 5» oApa hundert Maschinentztewehre vertäust Men. ES wurde evnvAiM, daß eine totisächllche Lieferung drZhor nicht «rfyLgt sei, und baß. eS sich wcchvfchemKch um ein „LnsiMchLft" handelt. Es' wurde der Bechacht wge, daß ein Betrug voMgen konnte, der durch rechtzeitiigeS Eingveisi» vrchiMvt werden 2wwte. Zunächst galt es, die Povsonen der bsLvn Derkä-ufer Motetten.. Durch dre EchÄkunMN. irft es gchunyon, .s« m vinDn E-üfe im i BeyirSe achuhallen. Sie find der Ksusmanir JuVa-n LSw mrd der HcmLrLSaSeRit Jskse^ Dertzmann. TÄr wurden mS SichechaiitGuveou geÄvoch'. Lei dm ersten DsrPvm waren t$e beiden Überaus MÄckhrl'tend» gasteruiten hoch spät«, daß sie der Firma Max DvmÄechmr hundert- -w«i Maschrnengew-ehre x.M.PvöLsr von sechs MÄ» Nvrwn pw Stück bei&mft heben.. Wf den KaüspwiS von NT MMsnrn hLUon sie schon «tote AnyWmrg von lOOMlkl»! iouen Kronon ochcLien. D>: Firma Bramtechner halte die M^chinw^wchve bi-Sher «>rcht gesehen. Dir FLvma Vrumiechnrr besaht sich mfr Holztcrfb KoHtew^schäfben. (Wozu braucht di: Finna die McischiurwArvchrr?) Low gpfo als Sicherstellung M Echcckt der Angabe von 160 Millionen 960 Shares auf je zchn Dollar lautend auf dis Bahn American ©[tote ottd Plarv »mz Company DebLvare, N. St. A. Dcktchm Wert diese ShaveS h^ibon, sicht fwMch mich dchin. Es Kumteb-Ähor Mte fcst^-s'iM werden, ob die Bahn übechrupt existiert. LÄv gestand schi-Iteßsich, daß er 37^ Millionen Kwnen Evkormnsn und daSGckÄ in cknem Magayrn in seinem Wohnhsulfe unter dem Fußboden versteckt hebe. Dis Firma Dvunlechner «. Komp. beesyfevt ihrvn SchÄsn. mit UV MiNione» sirorvm. Ww und Brngmmm wurden heute dem LaMSMvichte Mteilimgenaus dem PubMum. 8 > W»W M * e>ttvttno <>, JasomlrtjottsUa* *«»?, ^eezanlrt; Im "Kllibtokal der B " ilonlatioe’en Bezlrkaaetctlon l tfinlleh Trefföurkt Ver Monisten B , AAA<^AAAArVS<N^,^VWVV^^^^A<^«V^>dv^%^AAd A! Heule Mittwoch. 8 Uhr abends, daselbst » S »ilRt?l*«l»R Tischgesellschaft Inner« stellt11 J ■ VORTRAG des Herrn Ing. M. FREUNDLICH, g { Im ilclifio teler W«(twlrts(hah ond 2 2 ««in« fiadivlung für DsUfralch ■ 2 ^Aaa^^^a/^^^^Aaaaaaaaaaaaaa^aa/vvs/' ■ ■ Nauh dem Vortrage gcmfitliehe Unterhaltung ■ isiRivim OSstR willkommenI rsiirsirri A«s der Throuik der kMenitischett Me». - In der unter drr Leituwz des Budapester Seminar- ^Krrktors Dr. Ludwig Blau erscheinenden hebräischen ^xssenschaftlichen Zeitschrift „H a z o fe" behandelt David Aolqmmn ''S a s s o o n eine Chronik über das Schicksal der jemenitischen Inden. Es handelt sich um die Geschirr eines reichen Juden namens Abraham, der eine Goldwäscherci auf ehre? großen Anlage besaß. Di« Frauen des Fürsten neideten den tveiblichen Angehörigen des Juden Mraham ihre Toilsiten und vernaderten.AbrahÄn und lktne Familie heim Fürsten. Der Fürst bsgaun nun, um sich imusm Harem gefällig zu zeigen, den reichen Juden zu verwlgerr, an ihm die unglcmbkchsten Erpressungen zu begehen,' k> daß Abraham, dessen GoldwLschereioyiage unter liefen' Serfolgungenzugrunde gerichtet wurdr, an den Bettelstab kam rmd.sich schließlich vergiftete. Im Gefolge dieser Angelegenheit entstand eine JudeMyersotzung in Südavabien, die von den sudrvabischm JrideN' als eine Strafe Gottes ^irr ihren mangelnden jüdischen PatvistismuS angesehen wurde. Nach der Uelerlieferung sirchsdres« Juden gleich nach dem Zusammenbruch des ersten Tempels von PalL- Üina nach Arabien gekommen, wo sie sich nicherüeßen. Als dann 70 Jahve spater ESra das gesamte Judentum zvm' Wisdsrauskau Palästinas aufrief, waren diese nach Südkrrabren verschlagenen Juden nicht geneigt, ihren scheinbaren Wohlstand für eine Ungewißheit fct Palästina aufs Spi-sl;n sitzen und antworteten mit den Worten des Hshe« lichss: „Ich habe meinen Mantel abgelegt,'wie soll ich ihn wieder anziehen? Ich habe meine Füße gewaschen, wie soll ich sie wieder dem Staub aussetzenHatten aber die Juden damals, betont der Chronist, dem Ausruf SsvaS Folge gektftä, wären wir :.icht znm zweiten Male des Tempels verlustig aewordert und der jüdische Staat wäre nicht züfamnrengebrvchen. Wesen dieser Sünde büßen wir fudsrsbischen. Judrn di« Leiden der Gälüth. Diese Tradition har sich in Südavablen bis auf den heutigen Tag erhalten. Sie AÄttttft des ruMchm gndeMW. Mn Ju'erview mit dem Moskauer Rabbiner Mafo.j ■ Ein Mitüdbeiter des „Cana<daer M«r" hatte Gölegenheit, in MosKrn den dortiiM Rabbiner Mo so, einen der poprrlarsten Mauer der Moskauer' J'.rÄeuschaft, zu sprechen. Die im kanslen Styckwerk gelegen: WrchÜung des Rabömer's Msso ist das Ziel fit alle Juden, aus Mostou sowohl wie «uS weiter Ferne, welche ihre Not dem religiösen Führer deS russischen/Jvdenlums vorzuürh^en haben. Pogrom/waisen, FlÜchiilinge, ©mrgrauts», OLdachlase, Hungernde, daS ist die Mehrzahl der Bchrchsr; ihrren steht der WMrige. lelchafte, Reine Mann, vsm weder die Leiden Unter der -ariftischen Herrschaft, noch die unter dem heutigen Regime seine Rührig- Seit' und H)lfKöer-eto.schast vcmoen konnten, unevmüdlH nO Rat rmd Tat zur Seite. Daß Gespräch des Interviewers mit Rabbiner Maso loc-r-dbe sich bavd dm DevfolgMgen der Zioni-slen' und Orthodoxcrr durch die-Sowletbchorden zu. RäMiner Maso gab der Ansicht AuLldmck, daß die großen Mischen Hilfsorganisationen Amerikas, welche Sowjelruhland in der Bekämpfung der Hungers halsen, der ruMchen Regierung, ichne sich in' di« imrerrn LngelexenheiiVn Rußlands einzumLschm» M verstehen grÄen könnte«, -daß -die Bexationen voit Juden »lK Juden diese» Organisationen.' «S unmöglich Machen könnten» dir ipilCpi#- HMätigtzltK ^Wßtoch. ..Ä Höingen. JnL W o» dieses lWrach fragteHr vlschcr: . Mich nicht die Schließung der ChchaAvt vnd 'das. Bsrbot WtM, Ä-chxr>' Berfo^glllOH der ziontstifchM ÄrH«.r< und I i p %A ft i j 0 % n jS o i i a tot tritt. ' die ' 'A HH a «d e r» n g der jüdischen Intelligenz und das Mffterben des normalen' folterten und kulturellen Mischen Lebens irt fünf ' eder zchn. Jshren zu Miger Asiimdlation oder zum Untergang des russischen Jndenlüims fuhren, dessen junge Generation, mangels naiionater mid'religiöser Erziehung, in einer antinaticnÄen und antireligiösen Almrstchär« austvächst, und so d«n I. Ken um unlbedngt veriboren gehen muß?" ^Rabbiner Ptaso ist in dieser Begichüng nicht Hessin m ist i s'ch. Er sagte: „Die J drn sind das Volk der Wunder. Sie werden auch diese Krise übsrstchen. Was in zwehanseuü -Jahren ocsschafj«» wurde, kann nicht in zehn' Jahren vernichtet herten. Tie Lage ist nicht so gesährlich wie man me'.n^, oöwc^i! sie sehr' schs.ver ist mid viele gosHvliche Mög- ' lrchöeiten in sich birgt.- In der Zeit der K e r e n s k i - N egi^rnng bestcn>d eme stark« Tauföewegung m Rutzlarch, gerade. jetzt ober hat eine starke Eegen-bewegm^ eingesetzt. Jetzt lernen viel mehr JEen hebräisch als vor der Revol-utio». Der nationale Geist unter der Mischen' Jugend wächst. DaS Verbot der Druckes hebräischer Bücher ist ein trauriges Kapttel, entstanden äuS der ähnovmalen Lage, aü.er bloße technische und mechanische Schwierigkeiten haben noch nie den Idealismus abgvschreckt. Der Chvder hat Ab rünni§e hsworgSbracht; hie Verfolgung des Cheders hat die entgegengesetzte Mrkung." > DaS' Gespräch kam dann ausdie wirifchastttche Lage der Inden , / . in Rußland. Die Frage des Interviewers» ob die prolx« lar.ifche Revolution in Rußland größere jüdische Massen hazu gebracht habe,-sich mit produktiver Ävboit zu befassen, verneinte Rabbiner 'Maso: „Es gab Einzelfälle» die durchgeänderte L^MchLnMüM ' hervorgevnftn wurden, äber ho» einer .DeWegung mit allgemeinem- Charakter. kastn man biShye nicht sprechen." , . ' „Was die SsinhyÜM der' Mden gegenüber, der Söw)et- ' macht anlangt,"' Möß RÄdiner Maso daS Gespräch, ,-so H 'siegut zu üe»nrtk,'ÄU dre^ Regierung bögeht einen Fchrer, ' wenn sie ste alS Feinde be'rächtet. DaS jüdische Kammissarjat ist. ohne Zweifel die unglückseligste Jnstitstt.ion, weil «S mit den Mischen 'Massen 'nicht in Derührnng kommt'. Die Juden schon eS .mit scheelen Äugen, an. ‘ Im allges.neincn. aber stöl)en sie. dem Heutigen Regime sympathisch gegwüber, .weAsie wissen, daß ihr Geschick und ihre Sicherheit vom Leistend der heutigen Ordnung, abhäng'. Dies hat sich LauLich grir Zeit der großen Kogromweste gezeigt. Gäbe t§ Anzeichen rafür, de-ß die Sowjetmacht wankt, so Würde unter der russischen Indenheit sofort eine mächtig.« AuSwandexungSwelle entstehen, eine wilde Flucht vor den schrecklichen 'Folgen emeS ZusamunenhrucheS des heutigen Regimes. Und doch ist-die geistige und movafische 'Lage 'der Juden' in Mßland eine schr schivere." * Todesfall. Äm 5st. Jämwr ist in Czevnow'ch Herr David Frankel, der Vater' unseres G-csittnnngZoenossvn Dr. Bernhard FrSnkel,'Rech'sanwalt in Wien,' gestorben. D^s Loicktenbraä-nmis hat am 31. Jänner unter großer Be« Migung der Ezernowitz-er Mischen Bevölkerung' stattgefundcu. * Die TaktlostMt einiS Renegaten. Aus. Budapest wird uns berichtet: Vorige Wache wüvde hier Frau Dr. Annie 9«umann. die Witwe r«:ch dem verstorbenen Abgeordneten Hofrat Dr. Armin Neuma nn. unter übero.'.'S großer Teilnahme zu Ewabe gelv^aeÄ. Die Verstorbene war eine der Begründerinmn der ungarischen FrcurnbStvrmma und stand an der Spitze tin-er Anzahl vor« sozialen Moh'fahriseinrichtün^en für FvMen, besonders U'ischer Frauen. Peinliches Aufsehen erregte es nun. daß nach dem Nachvuif? dr8 ObervabbiurrS Dr. Simon Hsvefi Baron Josef Szterrnyii der sich offenbar als der Rolner der tzetomsten Juden dünkt, d:S Wort zu einer Mürdimlng der Berblichen'n svgriff. Sämtliche Bud:vester jüdischen ÄMter iegen goger« diese'TaMosiäkert Verwahrung eiü und fordern'von der Chewra Kadi sch ah. welcher das Beeudignn.iswesen un'evstch', dm ^getai'ften Jnven die?lb- Haltung von Gvcbveden auf dem jüdischen Friedhof zu rm'erjäten, da dse Renegaten mit-ihrer Re^^irn auch den Takt und die Selbstachtung abgelegt zu harben scheinen. * Zwang znr Eh'. . Es wirdnun baD ein Land geben, inwelchem man bestvaft wird, wrur« man Junggeselle bierbt. Das ist die Türkei.. In anderen Landern bat man es mit ysiMchem Zureden versucht, diwch Sl-ouerertelchtevungen' und -ÄMche. dem StaeNS'iürger willkommene FreundliEiten der ^Htzferndschast der Männer beizukommen. Die türk^che/Wtior«^vevsammiung in Angora geht' aber viel radlkaler vor: dort wurde eine.Gesetzesvorlage eingebracht, die die Heirat in der Türkei vom 25. Jahv: an für die Männer-obli^otorisch.m«ht. ansonst ein Tier'tel des 'Per m' S g« n %> des Wipersvenstigen konfis.ziett rttä> dieser,selbst. von den stä a t l i ch i n St c nt t e t«' ünd bestimmten Privat stellen sMae schloss er«wird. Bvn einerbestLnnrten Vermögens« stufe an besteht die -Berp-f'krchtung. zwei Frauen zu WMMMlDMchWWHdM WEMBer. ^vOerpfMttMl?-HoB FMren zu heiraten, MM msck zu einem LestmOreU 'VdrmSM stekommon |Ä g MÄche« türklfchen MMMM-ene«" hkdMen Msse^ stch, MtM der-TüM ist es Mich, zwei Mr mchr M W Wsv. WMDiÄW kosteü st« auch nW so vm wie die chtoppäffche»! * Wenn Sie E'wschenden auf Athleten stotzep. Au» Bukarest wird n s b rillet: Zwiir! en rem Franzst dtw AtlilM« tzluh (T.S? und den (£ w-che» den Ungarn.^hel«dt ichpn iell ew'm La"r ein ietir ^spa' Nles.Verd8>'''>s. Der einem Saine dottln d r ^rwacheuöen Unwrv fr u V rsuch gemalt, eme Der» komm u 'g d-ests. fremlüra:!icl-en Sporttziubs zu 'stören, ' wurden ie"vch r.n b?»prüftet npfr in d e Sind): oe-tHten. Dun versuchte letzten Sa.nslag adrynats eine Bmde von E'wWenden den diesjüyr gm Ball, des F. T fl. jpt iprm en. &n* aus riio« 'wanzig mit GuiuM tzN itkeln Dewastmleg beste ende wrr'ppe von Erwachenden ok.ng in den Ballsual ein und suckle dort eine Pamtz tzervorzmusi,'.' A»gi d'esmat m>s;tan' der D-xsuw. denn die Athlelen «"iPastneien die Erwachend.'» und prll te'Ien sie darn m>! i uen eige en.niMeln. o i.»'; sie l)p«,teirö. "US dem Saale gedrüng'^has Wri'e iuckten. Auauf frer'Straße üurden die erwa^-'n** «" * Die Tä izkeit des Joint Distributlo» Rößunittee ta Karpathvrußland. Aus Pvog nwidst I. C. B.: Mit Hrlte doS Joint wurde m Muukacz eine WsrKiä>Äowsch'.vte errichtet» m lrÄücher 24. Witsche juwte Leevte zu Sck-lossern und Gl>Evo* tecku!rkern.heoMtetMr wMeu. In Tnvrva'. w'.'vde vom Jomt eine M:stcP-veir!M.te - für Kovb'Mbustrie errichtet. Dte Zahl der vom Jo'.ut m der Dschecho-Ätewakei - veM'-ag^ Mri'sM auf 600 eckweitevt. Der 'Kvcdi-''terdosiMch-f währte kn.Jw-ut teilt» Anl'>ck'.ihs vcu 7,5.000 Dollar M15 Jfchv» m 3 PMMt A'iniseu. De Gonysjen>Mft vers den W«bevarrltbou der im §dr»^ zerstörten, jud.scheu Häuser. ' * Ein jüdisches GLUdcNlenheim in Prag. Die jüdisch« Wtosovgovn/vr'te in -Prm be^>rin!t im Mauz mit dom Vsr erittj 0 .vfcctni'wt'xO.reS, Poxil'i'rjtfiiß für 70 Dlu>den'«w. Die Kosten b^'o.'f>7-n ztofa 200.060 tschech'.!>che Kronen.' .In Anibc<v:cht drssvn/df ß eS in Pv.'ig üL-sr 400 m'i^sisse m» bische S'-iudeulM aus Tom Ans'tevd gibt, Ke Not telfecm, wird dvcheZ Wack allMna'.n bogvüßt. (I. C. B.) * Ein GeLcchtniSIemvel für die Opfer des christlichnaLionslcn Kurses. AvS Bud-Pest wird ,mS bevichtet: Als Er.tebnis c'uer ''rn Präsild'a7?immer der B'.'dapsster ^udUsmen: Gema'uche sta^gest'n^f'n JtesvreHung^wuxde beschlossen,^uaev den ge: groß..___ ____ _ö . ver Opfer a's auch der Brr roter der DivekLi'-on des Eliisab-eihstäd'er KHnoK erklärten, zu den Kosten dieses Mor«-'men'-al- 'bsnrS beizu-tr-Mn. Ter brdeutcndstö BiMruer -Vngayts, Josef Rona. wurOe mit der Ansarbaid'ng der Entwürfe betraut. Nach seinen Plänen w!vd jedrs Grob dieser Lvfer^ ein ei,.tew:s Denkmal <rhglten. während über sämtlichen Gräbern ein gemeirisames Mousckeum errichtet we.ckten soll. * Rüben Ginsburg gestorben. Ars London wird bwichtot, daß Rüben Ginsburg, einer der ältesten ii>dtesten JourmllLsten EnglM'ds. im Nter von 86.JaLren gc!storr>sn^ist. Ginsourg. der aus Rußland stammte, kam 1870 nach Sotten und begründete hier die erst: ZMmg. in jüdi'scher Sprache, „Jüdischer Exp ratz", die .noch vis zum heutigen Tags unter der Re^e'l'ian seines Sohnes heransgogeben wird. . * Die jüdischen Erden des amerikanisch:» Bischofs Horowitz. Die Erbschaft nach dom in Amerika'verstorbenen Bischof Horowih. einem getemften Juden, ist seimn Verwandten in Kaschau zuigefallen. * Einreise nach Großbritannien. In Hinkunft.werde» die Paß Port Control Office-r üoer die Eimeisean nchen ßvmtdÄe' Sk«atsWtlgeh§vig.7rm der Regel im eigenen MrkmmSkreiS selbst?x entische'don haben.. Geschäftsreise» suchern'di? -Einreist-ohne Schwierigkeiten gestattet werden. Es wird jedoch daraus aukmerlsam gemacht, haß die Erteilung deS erMchon Visums noch nicht unter allen Umständen die Bewilligung der Landung .in sich schließt. Personen. die in England cito bestimmte Anstellung ^zugesichert hab:n. werden d>'.e Emo-'ifobewllligunq dann erhalt.en. wenn sie dem Paßport Con'rol Lfficter bei Beüvevbn.ng um den Sichtvermerk eine .Bewilligung (Permi") des englischen 'Arbeitswilnistenums vortescn, diesen Posten ar«'reten zn dürfen. Um diese Bewilli'te'.ni ha>t der englische Arbe'r.teeber beim Anbei'S« mmisterinnr anzusuche«. Personen.' die im Be-vsinigten Könryreiich Arbeit suchen wollen, wird die EinreiteerLrubniS mit Rücksicht auf die eigen: Arbestslysiotort grundsätzlich verweigert.. * Der Orient im Lichte der Weltwirtschaft und seine Bedeutung für Oesterreich. Ein Bortvaa .des Herrn Ing. M. Freundlich findet h:nte um 8 Uhr abends im Klublokal der JÄ. Tischgesellschaft Innere Stedt. 1. Bez., Jv.somirwt'tstraß« 2 (Melanin) über dteseS'Thema statt. Gäste willkommen. * Ein internatkenaler kaufmännischer nutz gewerblicher Kongreß in Wien. Auf AnrMMg der groß'en arwLvb'-'ichen und kenfmännlsch'n Orgamsationrn Oesterreichs findet im Herbst dieses Jahres. voraussicWch Ende Sep'embcr oder anfmras Oktober, in Men drr eyte.. mternaiiionale to."fmänn'rsche gvweröliche Kongreß statt. Die Borarbeiten für die Durchführung wurden bereits. in. Angriff geyommm. ".. . * Bereintlite Äebräii^e Schulen, Am I. d. wmde in frer Echute. 80. Bez., Ottzwargasse 4o. ein n uee tzedräi'cher Unlenicht^tzurs sür-^rwacki ne eröffnet. R-uan-- mckdungen können doriselbst t'wlick zwischen 4 bi«r 3 U',r noch-' Mittags und Scnnkaqvon V bis 19 Uhr no>M'tkags erwigm. Für die übrgen Erwachse«"«- urd Kind'rtzur e der echustn. S«>. V-z.» Ltbmargosfs 46 und 8. Bez.. Grote Mohrmgaffe 16. KSnoen mir solch: Sbü'er autoenommen w:rd' n. i>!e b^rp'ts klemisse K»lln!n!sse auswr setz. Aniä-werbukse bönnn eist l ei An» meld.mg emer! rößeren Anzahl von Te:tne..mcrn eröstne! werdrn. * Ame?ik nifche Touvifken »ach Europa. ^er C-raadiau Pazific Dampf-r'.Emp-pß of Franc?" ver ieß Ns ".Portz am 2}. L'^ne'. um teilte Wellrundrcist an.u'tr-jcn nnb der Canadian Po'.ific Dampter ^Empreß of Ccotü-'d" mhr am 8. d. von Ns'-"»Aork nick dem Mitle'tändiic'e' Meer und E»unpa...Beide Dainpter find oedrätgt v^ll mit Tourist« n, weiche ver^ch ede'te Aufm und (p'aMe tn Europa beuchen wollen. D e L a n a d > an P a z i i' c N.ä i.l w a y C o. wird i' diestm Jahre eme sehr große Anzahl ammkalicher' und kmaLticher Toulilieii n.ch Europa bringen. Für dir NelittuASge'eN'chast. Des unter Let'U 'g frer 'Ste'rim?" des 2. Bezirkes. g*-aii Mawme - rirdmatz n. sie ende Komitee hät der Wiener Fleiwilligeu Ne'iungs» oesellschat von iemm Be onital unzen dister mehr als S7 Miltionten Kronen in Barem zjud autz rde», Sgch'pendm jm .Werte von elwa .ib Million n Arv en über- ' mit'eit Uedrrdws übern ies dietes.Komitee von ieiiter tefcte* Tier* ö> sta»ung atz 10 Milstonrn Kronen Ce i atmen DI inte» auf der Lohm War e.! * Limittcher W tlerbertcht. Das W?!t-' bat in M'lt^. europa veründtruLe'^ . ade» z'elni.d» heii^en Charakter. D>q r-emperotur rst Üb§rM,ma'. Ued. t Sslantz , liegt te^« lt^!i Zy tone .Ttoröii'V**':'- V f r 3 n bte \ t! d. ♦ Sfreudet Bücher sür He jüdische« Pfleglinge i« Lainzl M alleWMten tz.vr.Awek. .dir jützische» Pfleglinge des. j soMnMeM-LS in Lainz, wenden sich an Mische Wöhltäter ''Mt de« teilte'-1 l esntz B ib 11 ö i j#M OWE-M I geeiiMÄ wäre, das LssebedürfniS -der Mischen Pfleglinge zu