Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1431 (6.2.1923)
- Date
- 1923-02-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ir*" i «H Wim, StenStes * * ' ‘ *• ' ‘ *’• 'v ‘ ,| V '‘r ‘ f ..'/. -v'> - - Mene» Mörstnrettting. 6; Wmar MO lylkiend- Gebühren eingehoden werden. Eine Baumkarte 'ttr 1 bis 4 Bäume S00 A., Dip'ome für 5 bis SS Bäume s 00 &, für Gärten-, Loind'plomen sowie Goldbuch.Etnt»agun. «n und Dunam'penden 10,0(0 — Ausweise: Wir werden wie bisher Spenden von 10.C0D K. aufwärts n amen t l I ch ausw«i.en. Km^gen, werden wir bei allen d'e'en Beträgen, um Raum zu sparen,- alle auf die Lausender folg^de Ziffern jntcht ansühreN (z. V. bei einesn Beirat von 1?.480 blotz .die Ziffern >2). Die ausgewftünen Zahlen werden somit die 6 p e ii d e n o bfl e r u n d e i i n T aus ende n dedeuten. Vor jedem Dezi,Ke werden wir die abgerundet Gesamtsumme des Ausroenes bringen, unter Äeftaffung de (—;„ß a o l a tz" ist b'.-rch den Ii. ii. L. zu!ab.nnieren, Preis fflr vier Nummerü inklusive Porto 18.000 A * Das Neueste ist . . . DaS Neueste ist uavüich, daß-eine, (Teuerungswelle kommt. Zum Unterschied von den drei Dutzend!vergangemr Wellen, die unS überflutet haben, wird sie dieses Mal vernehmlich und von allen Seiten angekündigt. Dadurch. Mt das Moment der U-c-berra-sch Mg. und das Ereignis verliert viel von seinem gewöhnlichen Reiz. Freilich bemühen'gch!di» Wellenprophe!enum den Entgang wettzumachen, durch ftftektvolle SchiLerurgen des zu erwartenden Schrecknisses die (Phandasii: ihrer Zuhörer in Schwingungenzu versetzen. EL .gibt zahlrsiche und durchaus uMv'Lerlegliche. Beweise für' das Eintreffen der Teuerungswelle. Da ist einmal der Marksturz, Lurch den wir log-ischerweise alle Produkte in'Deutschland viel (teurer <o.-, Laufen müssen/ Denn der Umrechnungskurs, die 'nußerlich iur»:rliche Kaufkraft, die Nuhrkohle — kurz, Sie verstchen. Dann kommen die politischen Ereignisse im Orient m (Betracht, die die orientalischen Teppiche vom Jedleseer §knüpf- (teppich bis zum Kokoslaüfer erheblich im- Presse steigen ließen - (sowie die PetrolvumfeDer von Mossul, deren Verlust an die - (Engländer, Türken, Griechen, Armenier' oder SiouxHndioner (selbstverständlich nicht ohne -Einfluß aus den Preis der Wiener 'Wollhandschuhe blei'ben kann. Vor allemmuß aber bei 'der Boransage der Welle des Abbaues gedacht (wevden. Die Kunde,- idaß drei abgeüaute Staatsbeamte sich eine vollständige Wäscheiausstattung anscl)afften, indem sie pro Mann und Nase je ein Hemd, om Beinkleid (keusche Lippen meiden oft zu -nerueu, 'was keusche Staatsbeamte nicht entbehren können) und zwei (Taschentücher erstanden, diese Kunde kann gar nicht bezweifelt (werden. Daß solche Massenkäuft geeignet - sind, die Preisbildung ganz erheblich zu beeirftussen, liegt auf der-Hand und (kann von, niemandem bestritten werden, der weiß, wie gern die Diener Kaufmannschaft uyter dem, Einkaufspreis verkauft,- ^enn sie dabei tüchtig verdienen kann. Da uns also zweifellos ^in gewaltiger Kauftummel bevorsteht, tut mar. sehr , gut dairan. seinen Eintritt zu beschleunigen. Denn es, ist. bekanntlich immer vorteilhafter. inS Wasser zu springen, als langsam ihmeinzukriechen, sogar wenn das Wasser eine Teuerungswelle O,. Erspart blewt uns, nach aller. BoMreMugen dft kalte Mouche ja in keinem Falle. Kann doch von den Absagen der Teuerungswelle Wohl auch die alte Bauernregel gelten: «L»tcheiS brichts. Eis ~r findt er keins — nmcht er eins. ' /V Kater Murr. ■- - .* DkcnstjvvllSmn. Herrn Leopold Ferste r, Leiter des Unterricht samt es der israelitischen KultuSgemeirvde Wien, der jkn Perband der Angestellten der israelitischen Kultusgemeinde paS Amt eines Obmann-Stellvertreters bekleidet, wurden auS jAnlaß der Vollendung seiner SSjährigen Diensttätigkeit sowohl seitens des Vorstandes als auch seitens der Angestelltenschaft zahlreiche Ehrungen zuteil. , . iTräofdas Geld .•v>. - /. durch Kauf und .. k Verbreitung ^insensdiecfcs ’. der. WTTWPR , KÄUFMÄNNSBMK i Vien, I.Schwercscnbepgjaate Ks 1 I?uospeWe Kostenlos un^l porfofref I Telephone: St-1-90,51-1-91. 51-1-92, ¥4.-06.*Kassen täp-Jich von 9 bis 1 Uhr und von l/a4 hls 7 Uhr abds. xevftoek Groübardel. der Hl) bon 7CÖÖ bis &0D Ä. ö# 5500 d's 6000 Ä, ermaßt hat. D'vfer PreiskSißgang steht im Zusammenhang mft dem.mttb'rtn-Mtlek» bsh destetz weiterem-Avballen mesiere^^ mötzipunaen zu emaiten < N edttösterreicki'che Äipsler slegiens t ch auf S600 K . Kartoffeln aus üö - b s 75) K. pro'varamml Bo» Slidfrlichttn, waren besond-rs Mandarinen zuyl Presse vv« Lv ü dis 90)0 A. pro Kilvqtamtt tedßaher begehrt, waarsna "Zitronen und Orangen - weniaer -flott abginaen. Ztal'ennA« Kastanien st Ilten sich auf 70 0 bis 75-0 K. pro Kilo/>ramM./Dir Presse' ffli Builer und Eier wiesen keine nennenswerte Verschiebung «iuft -- . * 25 Jahre Verband der Wiener ZeitungslorrespondeN-« gen. Kürzlich l-at der Verband der Diener Zeü-lmMorrespom, penzen das Fest seircs SSjähvigen BestanLes gefeiert. Im HournaNstenzim-.'ler^des Parlaments wurde unter Borsitz des Präsidenten Alfred Pappen hei m E Festsitzung abgehalten. Präsident P a p penhe i m gab^ ein Bild der Leistungen deS Verbandes »ud hob hervor, daß die Organisation für Kyanke, Pensionister., Witwen und Waisen eine tatkräftige Hilfe bedeutet habe. Hierauf fanden die- Borstandswchlen statt und Präsident Alftvd Pappenhebm wurde zum Ehrenmitglied des Derbandes ernannt. > \ rtrl Mocher Slvrtms Familie. Das jud'scbe ^elt'chaflliche Krm.iee tn Oüelsa besälosfn. - das Mobil ar 0k§ i,Gro5v teis der jiibi^fti V ernlm M e nd ' | e M vch er Efori m. anmb u > . Da sich Mendeles 'Lmleibtiebene in l-stler Zeit in fchv. er. Not b fmdm dab n (und perade-u mler S5 u n q e r z u I e i e g yihr. wbd d r jklrtos für tie Mcbitun taiu dientzn. tfu, Ltbenrbed'nsu^sen zu ,veibissern. Drs Zdgo?lvm in Odkssa Hot krtzer bescbtkskn. -ft (D ' a ll k -D > b > i o i h e k in dirsrr Stadt sinonzrll zu «zuleistitßen. iZ. C. B ) . * Für bas Wiener Polizcispital veranstaltendie Beamten der Polizerdireklion unter dem Pw'ek orat des Polizeiprasidrnten Schober dieses Momt in den Sophiensälen dm Wiener: Lanzftst.; , * Klub -er iübtschnattonale» Mandalare ö-ir LeopoMlntz^ Morpe,,. 7. d.. halb 8 llhr abends findet 9. B z., Taboislralie 20 a', eme Kiubsibu''g stall. Dft Kerreu Mandataie werden erlucht. pünktlich zu erscheinen, - ^b.-gü bischer Deretü Ao^bost. Zu dem am SO. SSnner verkffentl chten Bericht Über! ft Genera'vcrs. mmtung wird uns von 'eiten der Leitung tes Dere-ns milgeteilt, daß de, Bericht tnsoierne r'cht'pzu ellen wäre.' a's die von eketzkMllg'ied frhoben n Do würfe wegen andebU er Viriiachtössistr g des lüdft fchrn Charakters durch .tie Lotung r stlos widerlegt werden konnten. Ep-wurde d-mnUch ein, ßlvteag angeirmmeu, der reue Aus chuß möge den Verein »ti a chwis vor im jüd schen Getj'.e" leiten. / ' *Zioniflis6rer Veband ehemaliger € chsch'iee. D'e. erste Zus. mm.Munst sindct Drni err!ag,den 8. i. .... .» übe heim. 1l -Be-, Lascm rgrtli,ratze S iCin^ana dstrch dem Lausch' stur) fiat». A n w e I e b t) e t f a i l e t 'd t len S e r r e n der z i v u i i> t i ch e n V e r d \ n d u it g e nun d K -o r, p v r a 1' o .n e N d rin g e n d e r w ü n i ch t. Deainn » Uhr. i . * Die jüdischen Erven deS. amerttanischen Bischoss Hero- Zoihi Wie der Prager Korresponderit'des I. C..B. ans verläßlich» Quelle cr fährt, beruht die Nachricht über das. Evbe de^ amerikan r sch en B ischyfs Horöwitz, eines getauften Irch. n, das jr weh jüdischen Verwandten in h a u zufiel, auf Währhett. Das tschecho-slowa-dische Konsular würde -bereits reck Äußenm-r siterium, nachdem die Erben aus Gvitnd des Testaments ais legitimiert fes^estellt wurden, beauftragt, die große 'Verlasseujchaft, Pie sich inzwischen,,durch Zinset» verviel«' sacht -hat, für d.cse Erben sinzutreiben. * Der Mische Friähof in Linz. Am 25. Jänner 1863 — also vor sechzig Jahren — wurde zum erstenmal in Linz eine jüdische Leiche auf dem damals errichteten Wischen Frichhofr bestattet. Bei der Errichtung dieses jüdvschen Friedhofes war bereits eine. nicht unansehnliche, aus fünfzig israelitischen Familien bestehende Gemeind: in. Linz ansässig. Aber versHiedrne Umstände hatten mitge-?! wirkt, daß bis dahin die'Hestattnnß jüdischer Verstorbener nicht in Linz erfolgen'konnte. Sie mußten nach Rose nb e r g in Südböhmen überführt werkten, um dort auf d:m Judenftiedhose, der bereits 500^ Iahe , besteht, .ihre letzte Ruhestätte^zu 'finden. Es ist ungemein' charakteristisch.fiir die seltsamen Vorstellungen, die oft christliche Bevölkerung der Landeshauptstadt Linz noch vor 60 Jahren von den Sitten und Gebräuchen Kei den. Juden hatten, wenn man — wir folgen hier den Mitteilungen der „Linzer Tagespost" über diese Begräbnisfeier — erfährt, daß dem ersten, jWschen. Begräbnisse Tausenden. ■ zählende Menge, äiftl MrWy "hestDcnd, beiwohnte, dieherbeigestromt war, well bf« ungeheuerlichsten, unsinnigsten Gerüchte über die Totenbestattung bei' Juden im Umlauf .waren. Die Persönlichkeit der Verstorbenen, die als erste auf dem judis^en Friedhofe bestattet wurde, war keineswegs, geeignet, ein so großes Jnieresse zu erwecken. Es war eine junge Frau, die, am Donnerstag gestorben war und Samstag abends, nach Schluß der Sabbatfeiev' zur letzten Muhestätte geleitet wurden Das Gedränge vor, dcm Grabe war so groß, daß es Mühe kostete zum Grabe zu gelangen, wo die Beisetzung, zum Staunen der christlichen Anwesenden, nach dem schlichten, jüdischen Arauerzeremoniel stattfand,-das sicherlich auch-auf d'.e Neugierigen eine ergreifende Wirkung ausübte. Das erste Grab istnoch auf dem mittlerweile wesentlich erweiterten - Friedhose erhalten. Ein einfacher Gmbstein aus Marmor erhebt sich auf demselben, dev. nebst dem Namen und dem Mer der Toten, die Verse enthält: „D'rum gleich den Erstl'mgsofergaben — - ward sie als erste hier begraben." L)em erwähnten Artikel der „Linzer Tagehpost" seien nom einige statistische Details entnonlrndn, die auf Interesse Anspwch machen können^ Die ^rste Erweiterung des jüdischen FriedhoseS fand im Jahre 1888 statt und eine Keiie im Jahre 1914. Die Notwendigkeit einer weiteren Vergrößerung, ist voraüszufthen,- weil die jüdische Gemeinde nur Emzelgräber gsstättet und eiyx .Wiederbelegung ausschließt.' Bis, heute wurden auf dem jüdischen Friedhöfe in Linz 1V47. Leichen beschttet. Ein einfaches, -aber un^ämein würdiges Kriegerdenkmal erhebt sich aß der südlichen Wand und der^Jnschrist. auf dernMen. ist zu ehtnehmem daß der Weltkrieg hier 29 Kriegsopfer gefordert hat. Darunter'13, die aus Linzer jüdischen Familien stammen' die anderen sind aus jüdischen Familien,'aus .oberösterreichischen Ortscba^ten. die ke'ne mdischen Friedhöft habin. Dir rsvaelitische Kultusgemeinde in Linz zahlt heute etwa 230 Kmil'.ew . , . SrkeflaOn der Redaktion. Kraffan. Wir. t.aben die ,Nachricht va»s zmr'Ler Q»!le/ »Alle Bei 'u*e, nölftres zu eifdmcrt. chi'.'MLhiWr vergedlick. We>'dsn S;e fick, an d n ^Dom örts- (N w-DWK) oder an da' europäische Bure«» de- ,IeÄsh Mmn'hg jrourra*^ tn Berlin Bmte Straße-8—9. .-^ M.K.,Be»Iin. Der Deluff n>e 'edlhicht mehr m W'eo.. F.a en Sie vielleicht bei der Zomlischen organisativn w Warschau rach. / . Die WensmitteWrkte. Snher Hr'oßwmMM'war g^ffttn seht fchwyi^er BÄietzr zu wm nen, M Absatz W»M b lony'ös.. He Z.,sichren an Fl,sch »elirfen sich auf acht Waggons. Die Prei.e blleven gs^e .Samj:ag unverändeit. 'chuf dem Mschmarkk waten die Muhren püt eu« Men^ nomen!i'ch "Kartoffeln und Kraut irmen - m großen Mengen t>noetmffen. Erfreulich >,'» -er Rückgana Rer Preise sü u^otnat im Vereine. Dortrikse ««d Mrsmnmlunzen. S ü d i, che < Tischgese i t s ifc« ft I »n er# S taöt. i. BeZ.^Etephäftsplatz' 8-(Eink'änc, gasomir-oisirraße)^ Mezzanin. Mvr ens S'llhr abends. Vorlrag >.Vsr Oi»enl in* L chte der We!» "'rtscha t und feste. Bedeutung für Oe!lerr«H)“i Znh M. freundlich. — Z e i r e M t s r a ch i. 2. Bez^ Prolerslwße 43/ Tür 1t. Serie. .8 Uhr abends, dringende-Au 4 lchutzsthnng. Zu den reuen Sebräiich'Ansänyer» und Forti aeschrittenen'-uren Montag.' Mittwoh und Ponnerekaa vo«' 7 bis S Uh, obeids Anmeldungen. — S e b rä i s ch e« K t u b, 2. Bez., Labrrlt'aße 1. Seut. halb 8 Uhr abends bedröffche Bühnen- und Lhcrmilgliedettusammerkunft. — S u<j b H dj t T i s ch g e s e t n d> a f 1 ß d ft ö ft ratz e 91^11# Zusammenkunft morgen im Eatä Ltion. S. Dez. Lvwen'affe LSI VoNrag strl. Dr. s. »Äelleertebniffe «n Palästina.^ Be imm 8 Uhr dends. MI e wMvmmen. — Z i o p i ft i s M e E e k^ tion sürden 0, 7. und tz. B, e z i r k. Seute, * Uys abends, im VercMshelm. 8. Bei.» Bei'nop'otz t. Vortrag Bato «Gtsch'chte der Wiener liudsn". Ser'" Fflk L'mzer: Kdnftri^ iänaer. Trio: Frau Gertruds Strauß. Klavier, strl. Nella Popper, Dio'in'». . §,rr Tr. S. Teutsch, Cello.. -- Bereis Likwath Z.ekuda, 8. Bez.. Bernrptatz 1 /modert Doiirag <! r. Eiepstied Schmitz »Die Entwicklung des jüdff t!?» Theo'ers.' Veämn 8 Ul.r c,b«nds . F r ä u e n a r u p p « der Z t o n i ft i i ch e n B e z i rkstektivn!X. S. i L'echtent eins raß« Leuke^ 7 Uhr abend-, Vertrag,des,Serrn! Dr. O to Abete.' über ^Die Wische Frau von einst". Gästs berzl'ch u illkvwmen. 8ed'n Mittwoch, 5 Ws 7 Uhr ad kdsl Züsammenküuft ber^^ -rauengruppe tX nn S' Uionslokale. . Urania. Senke. 5 U'ir lGrotz'k Saat): EinNewsch# Aetalivilöt iheok'e. Salb 8 U r Großer Saat): LomUci e Overn ä Dr. P l e ß: Der AvolheKer. — Gute Nacht. Kerr Panta'on^ 5-Uhr kKuissaat : D>-. Karl- W e ee r 3 i k: Wanderung^ durch Danles Ee. Vt. Salb 6 Uhr («lewer Saal): Dr. R,rc»v!f E g <» e r: Bi der aus der Kultur- und Sit.enaeschichte BomÄ 'zur Kaiserzett. ». Salb 6 (Siudiaa'): Dr. 5olef Z u , h: L'edj und Gitarre. L fa'b / lKur-sna» : Dr. O iv St 0 r ch- M kiammungsle''re. Vl- Salb. 8 Uhr (Klenftr Saai): Kaikwer-i Konzert der Urmia-B'att'efttchuhe. Salb 8 Uhr (Klubftn!)^ Dr. Loses Zwttz: EinMnni in das G'tarren p el. X. 8 Uhr! (Kurslaat): Äng. Sosef Ü öw y: Ernnülaasn der Wechftklrrm^ Sie troiechnik. >X. — U , a n r a »B ü ch e r st u b e ton * bis 1 uns vyn-L b s K Uhr -geöffaet. M« md Kunst. Karl Udel. Heute Dieris'ag völlellndet Prof. Karl Übel sw. 79. hensW. PopWr, wie käüin je eist humovistlscheS Luattett, hat,' i das unvergeßlihe Udel-Quartett 'wirklicherk verftmeuten und ür-- 'lprünglichen Hmnyr in Text und MÄoldft verbreitet und schon das Er-schsmm Udels löste Lach- und Beifallsstürme aus. Nun" 'ist Udeh^'n --der>SchttzkÜ<e-.'fthnes achtMten.Lebensjahres, HaÄ vergessen. ' -, ' ' M Mnaer. Die Wilnaer Truvpe spielt heute NN L u ft s p lrekq- (h e a t e r. Zur Aufführung gelangt „De t D h b u f\j * Morgen geht „Die Tage unseres Lebens" inj Szen-r. Samstag findet voraussichtlich die - Premiere - vo»s A. Meilers „Der Stumme"^ mit einem einleitenden; Vortrag von M. Mazo statt. Mt letzte Mf Sen Ml Kram als IrmM Mene Wiener Bühne.) „Die letzte Nacht", der'.-Epilog A dem Buche „Dftf letzten Tage >der Menschheit" von Karl Kraus geht als Drama über die Bretter. Die Presse warff« die Ge-' neMProbe höflich gelaW — und Karl Kraus firm sich M die zehn , Male verneigen vor dem versammeften Kriegs^ ünh Fribdenspre^quartie^ Der Herr Staatsanwalt-hieltst in bebendem -Zorn^ in üefsiersittlicher Entrüstung seinj Plardcyer, das- Parterre d>:r Angeklagten zolltd- Beifalls uud der Ankläger.senkte sein Haupt in. Dankschuld für die Anerkennung. ' Epilog zum Epilog „Die letzte Nacht" . von Karls Kraus. -' . /-. : * - Di.'ft packende Propagandafchtift. gegen .den.KrieK, sein? Erzeuger umd seine Nutznießer wirkt bei der Lektüre weit stärker als auf der Bühne. Vom Text ging viel verloren. Daran trägt wohl Karl Kmu.s, der Einpauker, schuld. Wie dies schon sozu fern Pflegt, ist dieser kämpftr, dep Feldw bei selbst, eine Feldfveft lnatur. Am Programm stand:' Regie: Kfirl Forest, Richlch Wiener, unter ständiger Mitwirkung des Autors.. Die Folge dar „ständigen Mitwirkung deS Aktors" war, daft die Schauspieler, schrecklich gedrillt und rufgepelischt, wichtige Stellen nftdssxschvien. ' Jnshest/ldere Herr S ch m ö l e, wohl der geborne Sprecher für den „Totenkopfhusaren", übernahm, sich gar sehr und t-^chft seinen Part durch Uehrrspitzen um. Die besten Leistungen boten, die Herren K u t s ch e r a und I e n s e n ftivü Frau. E i s. Das Bühnenbstd fst - eindrucksvoll, der farbtzir Film, im! Hintergrund/ an».sich sehp geglückt, absorbiert ftft Auftyerk-! samkeit.: Demwich ist t^r Gesamtrindruck <m'gerovdLntlich.^; - Nebenbei:. Wenn, Leutevon der Art dieser eitlen Wp». geizlings und verbissenen-/Rechthabers Herren der WÄ r wären — wer weiß, ob nuht ebenso vieft Mutter Ursache zu trauern hätten,.wie im Weltkrftgr O. * ■ it*