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Wiener Morgenzeitung · 1923-02-01 · Heft 1426 (1.2.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1426 (1.2.1923)
Date
1923-02-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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' *'l'‘ * ' '.! MWWWWMWW^W Seite 6 ' Dren. Donnerstag Ite üriig soll in Berlin eine größere Sammsturg ihrer Oledichw > erscheinen. Wie verlautet, soll Frau ZirLowa bereits zum i Judentum übergetreten sein. Auf jeden Fall ist sie die erste i./vische" Dichterin in der hobräischew Literatur. St»« hebräisch« «»nflzettschrift in PalSMua. W'e «uns aus Jerusalem berichtet wird, ist daselbst die ersie Nummer 'der hebräischen Zeitschrift für Kunst und Architektur „fi a s'n « h*!<Der Dornbusch) erschienen. Das Blatt stellt sich die Aufgabe, bei dem Slu-bou Palästinas künstlerische Anregungen zu geben und gegen die bei Städte und Kleinstäütrbauten sowie bei <Sr° nchiung von öffentlichen und Monumentalbauten gegen die in manchen europäischen Stadien aeübie Geschmacklosigkeit anzlikämpfen. Ueverdtes veröffentlicht das Blatt Artikel über die beschichte und Entwicklung der Kunst mtt besonderer Berücksichtigung der Bauten. „Rtmon." In beii nächsten Tagen erschein! das dritte Heft der ocbräischen Kuustzeitschrift „Rimon". Das H-cft ent» chätt unter. anderem eine nrteresjante Arbeit über die Malereien in den jüdischen Synagogen von Südrußland mn 17. und 18. Iahrdmtdert. Die Älrbeit ist von den bekannten k-«difchen KunDennern A. Töplitz und A. Lefitcht, die -m Süd» rnßlanb ein ungeheures Material zur jüdischen Kunstgeschichte gech-rune:. haben, goschrioben. Baer-L-elwi untersucht in -einer ftiepeüen AbibaMung an der Hand von modernen Wer» Ten die Ziele der neuen Kunst. Ein großer Aussatz ist der Geschichte der hebräischen Bühne Habimah in Moskau ge- »vidrnet. De. Ga sie r 'beschäftigt sich in e.:n«m geistreich gefjchrisbemm. Essay mit der Frage des jüdischnanonalen Symbols, den: M a g e n - D « v i d. Nahet W^ i s z n i tz e r schildert in üuem Aufsatz die Knmbphilosophie des Hippolyt Tarne. £y:n literarischen Teil sind Bialik mit einer Abhandlung Mer Israel Wachs er, einem fttugen, hoffnuttgsvollon. Dichter, der wahrend der Pogrome in der Ukraine gefallorr ist, vrrtre-.rn. Der belletristische Teil «rthW eiive Erzählung s?on S. I. A gn v n. Außerdem finden wir Artikel von Czerrüchowski, Moses Ncrmuamr, Drtbnmvs Erinnerungen über S. I. Horowitz und cnrm lehrreichen historischen Artikel des ^Kannten hebräischen Pvpnlaris-.Äors Dr. S. Bcrnfeld über ik.'n Hmnauister'. Iobrrr'. Neuchliir und seine EteÜunanahene pur. Ird.'ninnk. Me KMdrett wird. BrdanniNch war dem Kriegsminisierium das Aiffengedäude vm'Aspsruptstz,- in dem jetzt sämtliche Bt ndesmütifierisn uniergrdracht werden i-Uru. nie! zu «lein und es wurde vor, während und sogar nach dem «liege eine ganze Beide von Kötels crts Departements des Kriegsmmistrriums eingerichtet. Eines dieser, das Kskel .Mhcnrs-' tr. der Prc-.lltsiiosie, indem die Miiitärrransportad.'eikmz für den Adriavsrkehr und das Kasino der Marinegruppe des Kriegsminrsieriums untergebracht war. be° schäftigke in den letzten ltiagru den Verwrüiungsgenchtshvs. Lu diesem umfangreichen Gebäude wurds. noch vor kurzer Zeit vom Äriegsmm jlcrium iüchiig „ffquidreri-. bis eutss Tages der Magistrat Nachschau hielt und iie Enideckung machte, daß ein großer Seil der Daun? von P r i d c i p a? i < i e n für Burrau zwecke vermiete? war und LI dis 24 Aäume l e « r n et n b i n. Andere Bäume ivaren vom ehemaligen Llrr'eg-numsisri^m zur Aufbsroahrung von Gegenständen verwendet. Das Gebäude selbst war an die L n i e r n rr t i o n a l e £ p eb i t i « it s g t i e l U I ch a s t verm.etet. Der Magichai forderte eine größere Zahl von Baumen für Wohnzwecks an, darurüer auch die Kanzirien btt BöchtLcrnwäite Dr. Friedrich Gehorsam und Dr. Siegfried M i l ck „ch e g s rr unzulässiger D e v u» e n b u n g » o n 1 o!) n r it ii iü « n s ü r B u r e u u z w e ck e“. Dagegen brachten nun bie derdsrr Bcchtsanvr'iiLe. welche Untermisstr i)er Ilnioa-Baugrftllschafl waren, g e g e r, Je a Bürger» Kt eiüLr als L a r: d e 5-h cr u p i m « n n die Deschwerdr ati urn Brrceallungskrst ichj-hof ein. Der Verwaliungsgerichtshof (Borfihender Präsident Dr. S ch u ii z r) gab der Beschwerde olge und hob die Enhcheiduas 'Mgen mangelhaften Aerlüdr-ns cu'i._ Die bestrafte M«nWewegu»g. Frsu Anna S., bic Gattin eines ElektvoiÄchibiErrs, ist schwer he'tzlL'.dei'.d und weist venr Richter enr ärztliches ZeuMis chierub-c-r vor. Die war mtge^agt. der Marie F-, mit der sie in Feiirdschast lebt, am Bahnhof in (Gegenwart zahlreicher Personen eincn Schlag von rück-narts versetzt und ihr einige Kratzrounden beigLbracht zu hnben. Sie halte sich vor dem Bezirksgerichte Fadovilte» '.Lciüd.drichlsrnt Dr. Glaser) deshalb gu teranvworten. Sie war bereit, ihre Gegnerin von Entischu'lÄi- HUtvg 4M bitten, was diese jedoch aiblchnte. Die AnyÄlagte w.ve-s Quf. ihren trankhaften Instand hm, und daß sie insolgede,ssen sehr leicht in Erregung gerate n-üd die Kraft einer HwrAmmg nicht onfbringr. Da die Klägerin aus der Bestrafturg Hestemd. verurdsilte der Richter die Angötlagde .zu .".irrer öedmgden GÄd-- strafe vor: -D.lM K. Die Beruvteiile stürzte mit einem teien Schrei, vom Herzkva-mPkf befallen, ynsamurerr und mußte ans dem Saale Mchafft werden. Ter Richter waMe sich yievauis an die Klägerin mit folgerten Worten: .MlchreuÄ der UrteiisverkünÄigrm-g hckbe ich ^seihen, daß Sie mit dem Munde eine verächtliche Bewegung gemacht staben. Dias war dachin zu deuten, daß Ihnen das Urteil nicht zuisagte. Ich erMcke in dieser will- LüMchen Mnindböwsgung eine ungehörige Kritik eines richter-- Glichen UrtÄlcs, die eine Hevabwürdigurtg des Gerichtes und des Richters frcfoeiuitei, Sie erhalten hierfür e'ms 24stündige Disgiplinarstrast, die Sie sofort cckzäbüßen haben." Die -.Klägerin: „Ävcr das ist ja nicht wahr, Herr Richter." Richter: „Noch ein* mal dieses Wort, UND ich verdopple die Stürse." Die Berno.'silte bittet arm EntschrrDigung rmd bemerkt, daß sie eine Krurrke jetzt gerade pflege; die Abdüßung der Strafe würde die Kranke schwer treffen. Da die Wahrheit dieser Aussage bewiesen wurde, hat der Richter die 34stimdrge Arresistra.se in eme «unbädmgte G^dsttaje vo« 30.000 K. 'MNtzewandek, Wiener Mvegenzeitung» Gestempelte Krone -°- V.0I78 Centime». Nnrzahlnng Men ---- V.VV74 Centime». 8n Zürich notiert« öie österreichische Krone ... 0.0074 ( 0.0074 am 30. Jänner) die osterr. gestempelte Krone. 0.0075 ( 0.0074 am 30. Jänner) die tschechische Krone .... 15.25 ( 16.40 am 30. Jänner) die Mark ......... 0.01«/, ( 0.01V4 am 30. Jänner- Belgrad ......... 4.60 ( 4.60 am 30. Jänner) Bukarest.2.— < 2.10 am SO. Mmier) Sosia .. . . . . 3.15 ( 3^0 am 30. Jänner) Budapest ..0.20'/* ( 0.80V« am 30. Lärmer) Warscha« ......... 0.01'/, t 0.01'/, am 30. Jänner) Re europäische Währungskrise. Die Markkatastrophe. Die Auftvjung der deutschen Währung hat bereits.«inen derartigen Umfang angekwinuven, >daß die Reichsmark nach der vsterreichisäten Krone dir schlechteste Valuta geworden ist. War es «n Herbst vorigen Jahres eilte Sensation gewesen, als die nngarischc Krone die Reichsmark übevflügetlte, so rangiert diese nunmehr nach der polnischen Mtark, die bereits vorgestern §uim ersten Äiale in Zürich höher notierte. Gcsterrt erweiterte sich )piekt der Vorsprung der polnifchc-n MM in Zürich urtd es schloß Berlin 0.0112, Warschau O.OlöO. Betzeichnend für die in Demtschland 'im <^efolge der Markkatastrophe eingetretene finattzielle Zerrüttung ist die Tatsache, daß die. Reichsbank der enormem Geldentwertung :echnisch nicht mehr nachzukomm-en vernrag und sich genötigt sab, die an sie von den Finan;- iustint'tn gestellten Ansprüche zu droffvin, urtd zwar auch in Fällen, in denen sie berechtigte Forderungen zu ersiillett hatte. Die Erscheimlngeu, die sich auf dem Berliner Tevis-en» 1. -taMe und an der Effektenbörse abspielen, sirtd volltontmert analog denjertigen. tvie wir sie anläßlich des Krouenversalls erlebten, mit beatt Unterschiede, daß das Tempo der Kntastrophenhausse, entsprechend dem viel rapideren Verfalle der Mark, rascher ist als seitterHei: in Wien. Und so tvte man in Wien damals der SpÄtüaiion an allertr die Schtild gab und daher eine Schließrtng der Börse in Aussicht nahm, so wird emch jetzt eine S-chließuug der Berliner Börse erwogen, zumindest tvarert gestern solche Gerüchte in Berlin veribrertet. Das Sinken des Frankenkupses. T>:r Kurssturz der ReichMnauk beeinflußt ungünstig die nteistcn europäischen Bäluten, vor alle« den franW-sischett Frcmleit. Der fratt^ösische Fratck-en verlor gifftern ür Zürich 40 Punkte und wurde mit bloß. 32.10 Schwerer ^iappetr bewertet. Wie mts aus Paris WntMx't wird, bsmühle sich dis Bcmt von Frankreich verblich, durch Juterventivriett auf den Devisen Plätzen. das Sintert des Franieit mr-Mhalten. Im gleichen Matze w:e der Frankenkurs zurückgeht, nimm: die Ämter« Kanffrast des Frauike.lt ab urtd di« LebensmittelPrnse gchsn rapid in bk Höhe. Die 'Schuld au dieser EutwiÄuttg har rtach den Pariser Zeitungen dic „imernaiianale Finanz". Der Sturz des runüinischen Len. Leu, Dinar und L-owa sind in der letzten Zeit gleichfallL Kurückgegangen. Dinar« konntsri sich gestern bei 4.T50 hehauptH«. Lewa fielen von 8.30 aus 8.13, Lei von 2.10. «ff 2. —. Wie uns aits B rt k a r e st telegraphiert wird, hat dvr Sturz des Lev. bereits -ztt-r Einvrt,nyung einer JnteDpellalion in der Kammer Attlaß gegebvrt. Im Rahmen dieser Inter-- yellatimt wird der Finmtzminister heute Enthüllungen über bie mit dent Lettsturz zusasmnenhüngvuden Machens-chistett der ausländischen Finanzg-rrtM. Bonssarc machen. - Die österreichische Krone. Wahrend die tschechische Kronh gestsrn von 16.40 auf 15.W in Zürich zurüäigirrg, hat sich Z-ähbmtg Wim aus d-em Stande dort 6.0074 behauptet, die gestempelte Krone ist sogar dort 6.0074 aus 0.0075 gestiegen. Die Stabilität der österreichischen Kwne hängt sichte Zweifel mit den in Aussicht stehenden Krediten des BöLerÄundrs öu Oesterreich ^ffytmnen. Uöbcr dert Stand der Kreditverhandlnngen rir-gr folgende Depesche der Agence Havas vor: Paris, 31. Jänner. Das österreichische Zdmnitee . des kLMevbundraieö nahm heute den Bericht des Generäükommissars Dr. Z i m m c r nt a n n über die Lage Oesterreichs zu Ettde IW sowie eine riitgchonde Darilegmrg bszüglich der Lösung der dtthgetären Fragen «nt-gegen. Buudeskcmz'lsr Dr. S«ip« lergäu-ste die Darlog»mgen des Gertn'Momm-ist färs. Das Konkitsr beschloß die AusarLei.ie.mJ eiues ErMmrfeS betreffend eine k n r z s r i st i % e. nn-d «im l ait'gsristige An<leihe. Der Env»vnrf wird nach lÄMtrhm-igMrg durch daB Komitee dem Bntlerbttitdra!« UNteobr-rrivt wetzden. Das.Komi-- t-ec hat ferner beschlösset, drm VMevknmdrÄs die dlnuÄhm« einer Emtschließmrg vorzttschlagen, -vorin fron der Durchsührung des Genifer Protokolls seitens der österreichischen Regie-vung sowie von der energischetr Durchftrhr>ln>t des Mo» gvamms der vorges-cheyen Refornt-e^t All genEmen wird. Nach einer M-Ädung derlheutigen ,/Börse"' wird nachden vorliegenden Plänett Bmtöes'kanzler Seipel Freitag .nach Wien zurückreisen, frxchi-ttgegen sich BimdesstnantzmiMtee 1. Febvuyr 19M $tt i43S ' Dr. Kienböck in Begleitung bc§ Präsidenten drr Nvtew-j ibane Dr. R ei s ch nach London begeben wird, wo sie bereits von Dr., Wilhelm R osen Hertz erwartet worden. Parallel, mit den Bsratnngen des M^ribltndes fanden die Derhand-. lmtyen Dr. Wilhelm Rvisenbevgs mit einer englischen, mster Führung der Bank von England stehenden Finanz« gruppe statt. Die kurzfristige AnEeche^ bedeutet, daß vorläufig nureine Tranche der großen Äölkevbnndcmleihe cmfgelegt und^ in England placiert werden soll. Die östevroichischcrt Vorschläge sind bereits von der engbffchen Banöiersgrtff'pc, an deren Spitze die Dank von England steht, angenommen llmrdcn. Der Ab->i fchluß dieser Transaktion, das ist die Verwertung einer Anleihetranche, wird fron vielen maßgcbottkdsn Stellen als ttnbs-- dingt sicher bezeichne:. Die über das Ausntaß der Anleihe ffrr-« sievenoen Schätzungen bewegen sich in der HÄ)« von ungefähr vier. Millionen Pfund, Ä-H sind b-ettäuffg htmdort MMioneu, Goldkronen. Die konkreten Anleiherverhan-dlnttgen lverdetr heute beginnen nnd vermutlich Mitte nächster Woche junt M-! schlusse gelangen. Aufhebung brr «ngarMeu Levifenzentrale? Budapest, 31. Jänner. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) W'.c „Az Ujsag" meldet, beschloß eine im Fii:Mt,zministerium abgeholtene vettraulich--. Rcejierungskonferenz die Auchebn.nr, der ungarischen Devisenzoniralc. Ter Verkehr der ausländischetr Zahlungsmittel soll denmch Nicht freigegeben rve.rden, sondzt-n die Geldinftita'.r muffen rr» einer streng vorge-- schri ebenen Form bk Valuten und T-evisengeschäfte adwickelrt. Ans Kreisen der Devrjtnzcnirale dementiert man das obige Gerücht, aber das zl^rrte Blatt hält semc Information aufrecht und behauptet, die-Gobacung der DevisenzeniDaie komm : einem cfferten Morutormm gleich, welches geeMrt soi. dir' Ehre des gesamten uugtrsichcn Wtnjchaftsleberts in.den Au-geu der ausländischen Gläubig^/. t,craHzvjctzcn. Weiterer MSgang de» Martturse». Der .Kurssturz der -ReichSntark ist auch gestern nicht auf«; gehalten worden. Die Züricher Schlußnokiz der Devise Berliu lautete gestern 0,0112 gegen 0,.)125 lagsvorher. In Derlitr girrgen die fermden Zcchlurtgsmit-t«! wieder sprunghaft in bie Höhe. Dollar' nährten sich dem Stande von 60.000, Pfunde verteitertcu sich mi r.uM> 44.3^7 Marl auf 226.931/?5, die tschechische Krone um rund 200 Mark auf 1346,62, die österreichische i Krone wurde mii 66^3 Pfennig bewertet. Die ostcereikhischen Eikcnöahnschulde»« an die tschechischen, Bahnen. Aus Prag wi-pd gsmeldet: Im April wird itadj. Prag eine nrterimti:',tale Konferenz zum Eiissttibahnministermm eÄtbeviffen, üm über chic Bezahlung der Trmtslportgebichren im Vorkehr mit den Länderat nriuserwertiger Valuta VehaMnn-. gen zu pflegen. Die öfst-rveichifchen Bmtdesbechrten schuldeu bisher laut ,-Tribun«" den tschechischen Eisenbahtten AS Mi'llionen Krotfen und die Süblxchn rund 50 MiNione», Kronen teils für Kohls, teils für TranspMgäüiHrLN. Die Zollsiundung. Eine heute in Kraft tretende Bewohn :rrr.g des BundssrmiMe»mmZ für FüranMN mckert einige Bestimmungen d>tr Zoklsiundungsvrdnung ab und setzt bis mff weist res die Hohe. $e§ ZtnLsüßeS bet Zollstundungen binheiMch mir? Prozent fest. Frrnet. wird, der Mindestbewag der Pfaitd' sicherstesiung mit 25 Pcazout der Stundmtgssuuune festgesetzt., Die Zollsturdung nürd mchl, bei der Verzollung der in bat. frühcrrn Verordnttngen dcS Bundesm-inisteriums für Fütartzeu von der Zollstundung ansgoschlossenen Warengati-trnyen als -zu-?äss-g erkiärtz Exportprämie sür tschecho-slowaüfche Kohle im Febrnae 1923 Da die Kohleitausstthr aus der Tschecho-Glowakei nach! Offstrreich das obgcHenfrete Kohlmckotttmgen.t in den letzten! sechs Monaten nicht überschritten hat, Mvd die tschecho-slviyaki.- sche Rxgiemwg im Monat Februar 1928 für' nach Oe st S'r-, retch ausgchijhvle• Kohle Seine Ausfuhrabgabe cm»', heben. ■: Finanzielle Schwierigkeiten der Bufchtiehrader Eifen-j bahn. Die Bufchtishrgder Eisenbahn kämpft fest langem mir. einem Paffivmn von mehr Äs 20 Millionen tschechischer .Kromu, atttd befindet sich in öftrer derart unWustijgen finanziellen Lage, daß die Berwalttmg sich genötigt sah, zu erklären, daß sie Löhne und Gchätter nur bis Mt 16.^Februar mch auch da§ mtr -zur' Hälfte MrtzMchlen in der Lage sÄn werde. Dadurch ist die Frage der VerstoMchuutz der Gisertibahn in ein Muelles Sta---- iditlLm getreten. Begreifticherltveife sticht die ffchechofflowaMche ÄlsgievU'üg beidieser GÄMtchyi! günstig Bchtirgungen zu er«' lctirgett/ wie 'aus einer Aoußwuug des EifertHahmn.mistür8' Sitriberny hewortzcht.'der eMörte, daß dvv 'Mionäre Opfer werden lbrirrgey müffen. Die BcftrcSu'Njgen der R^iernrrg lausen offeiOar darML hinaus, daß die'CiMiöfuntzsrent« der Brrschtie- .hvader Brthn mff die sin' der'KönzesiionsurSnnde ftstV<ffetzte MinftnÄrewte von fisiff Pwzeit-t hevabgödrücht werde. Die BnschtichEr Bahn hat üöviUns eine. Rckihe von finanziellen FordLMÜgen - an den tschechofflowa>kiischen Staat, über deren ' EvsüNtt-ttg. bisher kc-ine Einigurtg zustande Ummtn konnte, lw?§: fei« fmait^teUcn .Schwiechgfeston-der GefelkschaftidedmtMd yrv-- schärft hat. . . / . . Zunahme der Insolvenzen itt der Tschecho-ÄlowÄsi. Prag wird genwldet: Ich ersten Monat des neuen'Jahres, fft die Zahl her Insolvenzen in der Tschecho-Slowgkei gegeitüber den Vormonaten eiheMch gestiegen. ES wnrdeu 248 Aus-" tzte-ichsverfährew a-nge-Wldet. gegen 206 ^im.' Dypnber vorige», Wahres. .'Die. Zahl'-der betrug 52, datz ist genau' so, viel wie-im vvroitgsgjtsigtzMN Mönai. -/ Angarisch-tscheiHische Finanzderhandluu^e«. AnS P r a wird'berichtet: Gestöm trssttl '.ist Prag als Persreter der uugart-!. scheu.Regierung WrchteriEor Ä'a n h a y ur^WetviKer ALq in ein, um die finanziellen Besprechungen wiffver'- aufM-' nehmen. In der Hlmpffachr handelt eS sich tM dir R^rlung

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