Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1423 (29.1.1923)
- Date
- 1923-01-29
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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M.1D tBlente WiotGtHtiiHan«. 29. gSmwt 1923 SM» Mrsuchtrmord im der achtzeh«Mrkgen «Mu. Der Mcher trM sich M $«t m W-g-n Gattenmords» Mt Mtt der WSHrlge Metall* »cksttrr Rudorf . Gt atzet vor den Geschwoynen. Er hat sein« ISMvüge. chm erst kl»rz vorher Mgätvaut« Frau au» Eifemtcht durch Messerstiche Mietet. An der Arcklagefchrift wird erzählt: Gtatzer lemt« die NjöhvÄe-HiMaMtertn Katharina Koesis Än Pari« Jofefa-Par« kennen. ES -am M oiMm Verhält wis. Folgen stellten sich ein, und so gaben di«-Eltern der KocsiS» dre wogen der Jugend ihrer Tochter gegen eine Heirat waren, endlich ungern ihre Zusttmmur« zur Hochzeit. Gtatzer fand kettle Wohmmg für den neuen Haushalt und so bMb Katharina weiter bei ihre» Eltern, während ihr Gatte von der älteren chMchtvester Karsltim Hack in Kost,und WohmM beholton wurde. «ine unglückliche Ehe. Die Ehe gOawate sich unglücklich. Er kam zwischen den Gatten zu und^Stvest, auch zu MKandlunaen deriunaan Zvau durch den Man«, unter Wen PerMnisfe» scheinen m Gefühl« der Frau gegen den Gatten erlaltot zu s«v und RuLM Mäher MEw bald AÄaß zur Eifersucht zu haben. Gr spurt« ihr nach und will entdeckt haben, daß ste sich für enren ardevon interessiere. Das Pechaftnis wuchs auch noch dchurch aetvM, daß Sttkdolf Statzer samer Fvau \m unae- Mend MAÄ.zmn Schm W. Sie reicht«, insbesondere nicht dazu hin, da« indessen zur Welt gekommene Kind zu versorgen. Die junge Frau will sich scheide« tasten. , Fvau Katharina Stutzer faßte den Entschluß, sich von Pm schevdw zu lasten. Rudolf Stützer nahm diesen Entschluß mit großer Erregung aus, er machte wiederholt drohende Bemerkungen, erklärte, er habe ein Messer gekauft, mit dem er die Wtwr-der Ktzhgrma. sw. und schließlich sich selbst töten werde. Di« Gatte» scheu sich nun viele Tsgenßchtund hie chtzsiHhun* gen imrdtzu immer mehr verdüstert, und dazu fötti noch, pah StuMf Statzsr arbeitslos war und svine Berstörthett darüber wuchs. Am Wstchrn Dag begab sich der Adlagte in die Wchr^ng seines Paters. des MKrtäraherofMals Eduard. Pitsch, fmdt« zu swner Ivau und ließ sinm destan Wohnung kam nie». GUen 6 Uhr abends erschien Katharina Staber mit ihrem sieben Monate alten Kttck. Staber war stchr aufgeregt, unter« dielt sich hauptsäMch mtt seinem Vater, m sich dann mit fsimr Frau m ett». Kabinett zurück und sucht« sie zu bestimmen, vo n der Gchsihuna odzulschen. Gl« hielt aber an chver Absicht fest. Staber wank dann m>it feinem Pater am FamLliervtisch BP Mwaschte später sein« Frau % der Küche mr Gespräch mit der Mutter, dar sie vmen Dvausche-x. zeigte,, mit dem S3e* vMkeK. st« brauche das Dokument für die Ehescheidung. An» fcheimnd AeWWg trank tztatzer weiter. Sch!««« «hunnge» der Schwester deepfrr». M« ÄW>MZHnv^Pchm^'Vöfä^WpfL« we.rds/'Si«"war von schltwnzm Ahlmng.'n gequält. Rudolf Statzer erklärte, er wolle -die Kathavma selbst nach Hause begleiten. Er sagte ihr, daß er noch sine Aussprache , mir ihr halten werde, aber die simu machte sich zum Fovtgchen fertig, siegte das Kind zurecht und lehnte mt Un schaltung mit chre-m Manne ab, indem sie wgtLt «Ich will nicht, wskl du besoffer.« bist." Auf seine Frage, wann sie mit chm sprechen wolle, erklärte sie: „Morgen? Das furchtbare Ende. CMmtd dieses Dialogs hielt Stutzer seine Hände ln vekden Taschen seweS Uaberrockes. „Morgen?" sagte Stutzer, zog seine recht« Hand und führte im Bogen von rückwärts «irren devart heftigen Schlag gegen den Rücken seiner Frau, daß oie Mutter denPumpere? hörte. Katharina Stahor dllte Wagend fq die Küche, -der Mann hinter ihr her, der immerzu Schläge nch ihr Mrt«. Am Kabinett sank sie mit den Movlen: letztes Ende!" zu Boden. Niemand wußte, daß der Mann M.«rche Stiche gegen feh« Frau gefWrl hatte. Alle glaubten, er habe sie bloß geschlagen. Die Frau lag schon« sterbwd am Boden und man tvußt-e noch nichts. Me Eheleute Witsch fordjrrten D.atzer auf. die Wohnung zu verlassen. Er wendete sich z» r LuSgangStür und rief zurück: «Hab, die Ehret Ich stelle mich der Polizei!" .Die BbW ging in» Kabinett zurück, well das Kind schrie, Mid jetzt rrkaMte nran erst dm Umfang der Katastrophe. Kacharma Staber log 'im Mut. Die Rettungsgrsellschaft wurde br« mser-und komtte nur den Tod feststellen. Nachts griff man RudE Statzer M. Er sagt« dem Wachmann sofort, daß er wtns Gatttn mtt oinAn Mffer gestochen habe. In selben Berxüren mahlte er, er habe sie aus Eifersucht getütet, wM er von GwaMSn »licht ertvWen konnte, daß Katharina einem,an* deven Manne gehören sollte. „ Durch den genoste««t Mohok da» schrjMche Bmehlnrn seiner Fvau sei schvs AufuMng M zum Jähzorn gesteigert worden. Er zog daS Messer. Was er woitar tat, an das will er sich nicht mehr erinnern können. Dw Anklage ai>er eMckt Sn der Handlung des An^eklagton «rne tooWgrbsseitetv icheckegte Tat. Die Borbereitungev zur Bluttat. Si« ist der Außfastung, 'daß er zu diesem. Zlveck mchrecr Wochen Dßffe eb Messer gekauft Habe. Cr lM es seit dem Kauf, wie em Zeuge erklärte, in Papier getvickelt. wce wenn er es aussWeßjch für den Mach pömhcüten wollte. Er hat-es Mh selbst gsschlffftn nnd die Spitze Mchäxft. Bevor er den Mord beging, hat er seine Fvau zum Wttrmken aufgefordert und gesagt, sie möge heute noch zum lebten Mle. trinken. Aus dtefen und auch noch aus andsvetr UmsmrHsn lertat die Staatsanwaltschaft ab.- daß Rudolf Swtzer m vollem AuLimtz eines 'Mtzlüttg porber»>im«r MovdeS schuldig gswolldensell Dm Vovsiiz.i» der BschaMuG Mrt BWMdM Dr. Aichinaer. Unfeve G-fchwomen haben Sn der letzten Zeit eft« derart große Menge übe^kesener Mörder fveigesprochen,. daß wir ünS ,vrcht ^wundem werd'u. wenn auch w dem vMiegendur Fall kein Schuldspvuch auf Mord «rfoilgt. mütncM Die AmateMe an der Whe. Sie taMsch »effeten Marmschasten erringe» tietDfettte Liege. Brieffastender RedMon. S. S. Dur rukauh. Mntz n G!« ltw «n die Wohls sahrf-abkesiung c»tz Wiener Wagtstrat». tz'e müssen auch det«itnt» geben, ov Stzu - ah «»n tmimnoe sinn, -w Apsivn'Sdrhw Äküistf ltü. M't.. Pvrztl angaste.ch.für G r« tz o bs,Mii<dM nuk luDerhulpiff Binder. EmpfetzW-wett ist Gap Kall. M «ineöffMichen «iuton mich es Wlvest Mw tMJb m4*»ww' ■* Dis gestrigen Mifterschaftsspk-ele hrachten nicht ganz ' erwartete Ergebnisse. .Bor allem rechnete man mit dem , enevgischeven Widerstand von HaLoah und Hertha. Auch i der Sieg des W. A. F. ist bemerkenswert. Dis gestrigen! Ergebnisse hatten eine Umgruppierung in der Meister- I schastKtabelle zur Folge. Den , Amateuren gelang es wicher, j die Führung zurückzuerobern. Hertha und Hakoah fielen m j der Tabelle zurück, wahrend Sportklub und W. A. F. eine ' kleine Verbestkrnng ihrer Position erreichten. Nachstehend die Berichte: StzorMnb—Hakoah 4:2 (3:3). Die Unterlegenen sind gänzlich außer Form. Hakoah-Platz. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter Grünhaum. Sportklub: E, KanMuser; Teufel, Beer; Zank!. Vowak. Plant; Giebisch, Povolnh, K. Kannhäuser, H. mm* Häuser. Bauer. Hakoah: Hawem; Scheuer/ Pollack; Molnar. Guttmann, Kerr; Grünfeld. Häusler. Neufeld. Grünwald. Äatz. Auf dem Hakoah-Platz wurden ^gestern im allgemeinen sehr schwache Leistungen geboten. Ob die mangelnde Möglichken eines geregelten Trainings oder der starke Wind für das minderwertige Spieil ausschlaggebend waren, wollen wir dahinaestellt sein lasten. Die vergangene Herbstsaison bewies, daß sowohl die Dornbacher als auch die Krieauer lang nicht mehr die Alten sind. Insbesondere die Hakoahner boten gestern eine derart schwache Leistung, daß man nicht annehmen kann, sie in ihrer ständigen Form g'eschm zu haben. Wir würden es als ganz verfehlt erachten, die einzelnen Spieler einer stren* gen Kritik zu unterziehen, da wir hoffen, daß ihre schlechte Verfassung bock nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Die Spieler des jüdischen Vereins muffen sich endlich darüber klar werden, daß eS jetzt umS Ganze geht. Sie stehen wohl noch an sieoentex Stelle in der Tabelle, doch verdanken sie diese Position einzig und allein dem Umstande, daß sie mehr Spicke guSgetragen haben, wie die meisten der übriaen Konkurrenten. Nach Verlustpunkten gerechnet, befindende sich hart an der Grenze der Abstiegzone, Für die Mißerfolge ist unserer Meinung nach der Umstand ausschlaggebend, daß die Mannschaft unter einer verfehlten Ausstellung leidet. Reufeld ist trotz seiner Wucht und seines Schußvermögens kein Mitrel* stürme?. Es ist wohl möglich, daß seine - Fähigkeiten neben einem hervorvagenden Dirigenten auch im Innensturm zur Geltung kommen. Bei der Hakoah müßte er aber der Führer sein, baseine Partner zum Lenker des Angriffes nicht daS geringste Talent mitbringen. Neufeld fehlt aber Ruhr und ueberficht. Und diesem Umstand ist es auch zuzuschreiben, daß der Hakoah-Srurm gestern eine derart schlechte Leistung bot. Durch' die Ausstellung dieses schnellMigen Hakoayners auf dem MtttölstÜrmerposton verliert.die Mannschaft einen enden Flügelstürmer, ohne dabei im Zentrum an Wir« Ähigkett zu gewinnen. Dem starken Wind Rechnung traeend^ versuchte der Angriff, flach zil kombinieren. Das ungenaue Zuspiel und die 'Tatsache, daß die Kombination^ soweit man von einer solchen sprechen kann, nicht raumgreifend durchgeführt wurde, brachten es mit sich, daß allen Aktionen Merkmale' der Unbeholfn'hei.t. Langsamkeit- und Unfruchtbarkeit anhasteten. Es war direkt bettüblich, wie kurze Zeit sich die Stürmer im Besitze deS Balles halten konnten. Selbstverständlich war dadurch die Hintermannschaft von allen Anfang ansich überlasten. Solange Guttmann mitkonnte, traten die Mängel nicht so de'tt'lick hervor. Nach ungefähr zwanzig Minuten war aber dieser Hervorvagende Spieler mit seinen Kräften zu Ende, worauf der Zusammmbruch erfolgte. Die Kopflosigkeit hatte bald die ganze Mannschaft ergriffen, und nur Halpern, Pollack und Kerr bewahrten einisiermaßen die Rrche. Die zaM-asen beHangeMN Fehler rein t>cck>Äscher Natur sollen nicht erschöpfend auifiMzähllt werden. Wir vsrwe?i>sLn |tarc darauf, daß die Verteidiger, genau so wie die Läuifer, sich in ganz unnütze Spielereien einkießen und brtibet oft dm küMven zogen. D'ie Stürmer wieder trM-^en, ivenn es nicht am Matze^war und vermieden es in unerMrslcher Weif«, lserstedenid« RÄmw mit dem Ball m durchlaufen. Vor tfem Tor verstand eS Mn «inzfger Angrsiser, den Partner svöiMMebrm Die Hafoah- Mannls^aft bietet das außLvgielwöhwlich« BW von eiff vorlMg* ilichen GftrMpie'lern, die gsmeibnis'aim nichts zuwogs bringen. Die Dornbacher verdanken ihren, Evfofy Wm Hmrpttell Mvsm Mttiefftiüvmer Karl Kannhä,'s> r, der es vevstzaind. auS seinen mittelmäßigen Pavmem das MenfchemnöMche henaus- Moilen» Wenn ihm Wch Jfett-tft so manches miWng, so verdankt« chm seine. Manufcha-ft, dennoch das WderMvicht rm Felde und di« evfofigveichen Torchancen. Karl Kannhäuser er- Idititte bald, daß er m>n seinen stürmischen Partnern Sein flackies KomlbinattonSsPiel ins Wevk setzen kann. Er forcierte yeshalb das-lange PaWi«l nnd hattedie Ge-nu^Mug, in wenigen Zügen mehr zu erreichen als die Hvikoahrver mtt ihvsn ganzen Künsten Msteten. Deckung mw VerteiWung aribsiteteen uneküenstützi'g, womit man sie «genüMch grilübt hat. Ohne demvLvdielrten Swg dor Dovnibacher' ivgüiMckre schmMe'vn zu wollen, muß dach WaoMlt wenden, daß ihnen der Ebenfalls außer Form geratene Schlchsvichter Mnlick viel gehoffen hat. Wir sind weit davon enüfernt, Herrn Grünibamn voMomMMtz MeDvitÜt üMveck>en zu ivvllen» diesmal abssr hatbcer entschiwen seinen schwachen Dag. Beim Stände' 8-0 für die Haköay macht« Teufel ein krastes .HandS im Strafraum, was ccher vom ftypartaiischen' nicht Mtzuvet lvurde. Das dritte Tox der Dyrckbacher errtzjpvaM «.-ürer-. dopp^ten.AVseiMeMim. Karl KannhiMer hattze.-fa HMrt'iig>ek/Posittion^ den Bäu Mrmwmen. lwersMte dann Pollak und gab dann das Leder an den noch Matanwr abseits Menden Powolnh ab. Und letzterer erzielt« dann den Führung! prinaenden Treffer. Die Hakoah MÄt« als» nicht nur schlecht, sondern, sie tjatte wieder gowa-l- MS P.ch. Hakoah hat anfangs den Wind Mm BundeKgeuoffen. Gl« erzwingt zwei Eckstößs, die evgeb-niSloS AiicheN. In der 'üDten Minute, erringt dann Nmfeltz in schmmMoller Kam* ünatton ds< erste Tor. DieLMvaKne.» sintz auch möltschitt k»n M einzelneDorstoßs der Dvrnibacher scht g.x MUG'M»W^ Äit Äs. Mmrt« verschuidÄ Zanu ein HanvS wiederholt« EffmewNstoß' wich' von ° Ncufeld glücklich durchgsfichrt, wodurch d!e Hchoch M 2:9 Toren in die Fuhvung «Langt. Bald darauf übersieht der GchieidSrichter ein neuerliches HandS von Teufel in Strafraum. Die Hakoahner lasten nach, so daß Povolny und HanS Kannhäuser den Vorsprung anHolen können. Kerr wird verletzt und muß auf kurze Leit ausscheiden. Nach Seitenwechsvl flackert vorerst ber den Hakoahner» ein kurzer Offensivgoist auf, doch bald übernchnren die Dornbacher daS Kommando. Aus kvaster Msektstelluna erzielt Povolnh in der 16. Minute daS drtt^e Tor, Schmer geht verletzt in drn Aum letzung auf einige' Zeit das SvielfeÄ»'verlosten. Die Hakoahner Lassen nun selbst den primitivsten Zusammetchalt vermiffen, so daß' eS schließlich Povolny in der 11. Minute gelingt, das Endresultat zu erzielen. Resewen 8:1. Amateure—HeMa Sri (Z: 8). Die richtige Taktik führt znnr Sieg. Rudoffshügel-Platz, 16.009 Zuschauer, SchiKsrichter. Braun. Amattttre: Iokl; HölSenwäkder. HM: Geher, Konyad 1, Fuchs; Eutti, Kalman, Mva osch, VecevL, Köck.' ' Hertha: Lstriezok; SvW, ScM; Listapaid,' Nefiever, Malvnsik; NenholÄ, Silvester, Sindelar, Kabada, 'Hbly. Die Violetten konnten ihr gestriges SpN gegen die Favoritner zu «irrem sicheren Swg« aeftalten. Si« boten wieder eine vorzüglich« Leistung. Bor allem ist ihr Anpassungsvermögen an di« abnormalen WittevurrgS- und Bodsnvechältniste bemerkenswert. DaS Spiel hatte unter den 'scharfen Wrnd, der di« schönsten Berechnungen der Spieler Wer den Hausen ivars, sehr zu leiden. Während sich Hertha damtt nicht aöfmden konnte, uwd fortwährend das hohe Wigslspiel forcierte, hiel-ten die Bwletten den Ball am Boden, wodurch sie'sich länger in feinem Besitz« zu halten wußten. DaS Dreiinnenspiel der Violetten erwies sich als bedeutarrd nützlicher als das Kickand Rnshshste'.n terchas. Auch der große Kanrpfeifer der Amateure war für ren Enderfola, der ni« in Frage stand^ ausschlaggebend, während ihre Gegner gerade fcief« wichti^te Eigenschaft vermissen ließen. Der Haüptfchler der FavoritM war ihr taMsch Mches Spiel, das sie ohne größeren Nutzeffekt bedeutend mehr als töte Gegner hernahm.. Die Berteilsigun'g Herthas halte m DstricZ:ü und Sckllil ihre HcmpMtzen. die eine g'tt« LaistuM boten.'Besonders Lstkrczek zeiM manche prächtige Parade uns verhinderte auch „totsicherr. Tore; allerdings fällt das dritte Tor auf sein Konto. In der HalveSrech« bot Lisbopad die best« Leistung. Reiterer und Maloustk bsschäftiEn fast nur dt« Flügelstürmer, von denen Neuhold der beste nnd jährlichst« war. Die anderen Stürmer zeigten sich gerade nicht von ihrer besten Sei«, waS tnZbesonder für Sindelar gilt. Die Ober-St. Bsiier traten mit Ersatz für Kurq avnk> HanSl an, von denen nur Fuchs entsprach, wahvend Beceva» wie gewöhnlich, umffr'l und dnd'wch auch Köck in Mtt-, leidenschast zog. Di« beiden Flügelstürmer zeigten einige präch-- Lüge Läufe, Gwatosch tvar sehr schuftfoandig und -Kamran Lies; wiadevum einige setiner raffinierten Tricks von Stapol^ die mich den heißesten Herthaanhänger entzückten. In der Läuferreihe überragten Geber und Konvad ihre Gegenspieler ganz bedeutend. Das Team'bckby Heikenwälder lvar gut disponiert und Hiltl befriedigt«. Ioff leistet« sich wieder manche Sachen, doch sttlwl) chm das Muck bei fa'irat ,^>Miaden" zur Seit«. Das Spiel, das auf hoher Stufe stand, hatte in Herrn Braun einen guten, einwamrfreien Unparteiischen. Di« Violetten spielen di« erste HMM mit dem Mtw <uiK setzen sich vor dem Hertha-Tor sist. LstpicMk halt Schüsse vom Swatosch- und Beceva in volleEter Manier. In der P3. Mitrmte erhielt Kalman den Ball, umgeht KM Gegirer. Äu« elogamv Körperwepduttg und das erst« Tor ist ferttg. Bald darauf Übemimmt Swatofch, mit bsnr Mcken gsgen das Tor stchend. «inen Ball volley und schießt in die recht« ckbevc- Ecke, doch OstricKek pSviert im Hochsprung. Die UÄbeÄvg.nhÄit der Amateuve fft Mtweise ervvückend. Innerhalb vier Mimten «wß Hertha sechs Korner Über sich ergehen lasten, deren ckner, voll Beoera getreten, von Köck via Difzik verwandM wird. Heitweise kommt auch Heriha vor, kam ober mr einmal IM Pun Eingreifen zwingen. Schließlich erzielt Beoera nach einem Korner das dritte Tor. HaLbzett^ 3:0. Dis zweite HMzsit brachte der Methode der BioMrn dw Be-Miglmg, denn tvoy des GeMnwürdeS, der lwch an Schätzfe ^genommen hätte, konnten sie daS DpiÄ offen halten,', Wn Wmewr gegen dl»e Amateure, durch vin HaNdS HeUnwäDerS verschuldet, Mxt in der 17. Mnute durch Som, den di« BoMsftimme erkoren.hatte, Mn Ehventvsffer. Das Spiäl &> 'Wagt sich meist im MrttalfÄidc. Cutti bringt durch off i%> ,Stehen mehrere Angriffe Mm Stehen. Gegen Schluß flantL das Spiel ab. beide Parteien haben sich mtt dorn Reisuldat abg-cfmKen, da§ auch kein« weiter« A^iderWvg erfährt. W.A.F."Vie«W 4:3 (8:2>. Ein schwerer Unfall. — Hat-irlck gische,«. Hohe Warte. o0M Zuschauer. Schiedsrichter Wagner. W. A. F. Saft; Mattauschek, Gold: Nor, Achatzy, Ftala; Kreuzer, Klein, Horeys, Fischera/Roinalter. Pisnna: Sucha»; Rainer, Blum; »Kargt. Chrenka, Ullrich; Hcinlein, Bulla, Hpfhauer, Schifftuann, Fischer. Die Hüttelhyrfer sickextm sich durch einen schwer er" rungenen, aber wohl verdienten Erfolg die beiden wertvollen Punkte. Der W.?l, F. hatte vor Halbzeit mehr vom Spiel und war arrch nach der Pause, obwohl er nach dem Ausscheiden Fialas, der', hei einem Zusammenstoß mit Kargl schwer verletzt wurde, fast die ganze zweite Hälfte mit zehn Leuten bestretten nrußte, Keineswegs die schlechtere Mannschaft. Di« Roten wären ihren Gegnern fast auf allen Linien überlegen, lödiglich ist dev Berteidigung ergab sich ein kleines' Plus ffir die DöbMgev, Während näinlich beim W. Ä. F. von den ber, den Packss nur Gold befriedigen konnte, wobei auch der Tor« mann Ssft nichts besonderseS zeigte, erwies sich auf der G^ aenstzite der funge Rsinsr ulö pollweptigev Partner BlumA der neue Goalkeopcr Suchan tftüher BeweaMgSspieler) zelch< nete sich freilich auch Nicht -vrada ÄuS. In der Deckung ergaE-