Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1421 (27.1.1923)
- Date
- 1923-01-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ftt 1421 Win, SalnLdiz Meiiet MSktzM,-«»»«. 57. Mtmrr 192& «M» jKnimmg WW die Aahnhoslaservlatzmkteu. Zwischen dem ständigen Komitee. der Vahuhoflagechlätz» Mieter und dem BundeLminister für Verkehrwesen Dr. Odehn« l ist gestern über die Lagerplatzmieten folgende vorläufige Einigung zustandegekommen: Vom nächsten ZmSiernün angr» ßangen hat b:r ZinS für Bahrchoflagechlätze aller Art das Bierfache der für Privat lag erp'lätze nach dem Mietengesetze festgesetzten Zmse zu betragen. ES wave alsSj nach den jetzigen Verhältnissen gerechnet das SechShuuk'.ÄfLche deS FviodsnS-- ginsts zu entrichten. Die nach dem nächsten ZinSteMin «venikwll notwendig werdenden AinSerhAhuUgerr Werden jeweils nach Einvernehmen mit dem ständigen Komitee der Lagerplatzbesitzer erfolgen. DaS HochstauSmaß hat aber auch in diesem Falle das Vierfache der für Pridüllagerplätze zulässigen MieMse» höchstens jedoch di-e Goldparität, zu betragsn.EiueDiffere«- g i e r u n g des MierzinseS für Mieter» die Lagerplätze bereitvor dem 'Fahre 1914 und solche, die nach dem Jahve 1914 gemietet chaben, hat insofern« zu U n te r bleibest, als die Firma oder sm Fivmentellnchmer bereits in diesem.Jahre in Mo» az^assig War. . Der Minister hat M diesen BettinbaruiMN seine prim Melle Genchmrgvr^ gegeben und Mchzeitig erklärt, daß vor G'mtveffen des Bescheides die erhöhte« Mwtz'ms« nicht bezahlt werden müssen, gleichviel, ob bereitseitens des Mieters die Zustimmung zur ,Echöhu>ng gegeben wurde oder die - BezahAug bevsits erfolgt ist. Ae ttaUeEe SchMaW W M» IM. (Von nnjerem Korrespondenten.^ Triest, Mitte Jänner. Das staaMche Konmnssariat für die italienische Handelsmarine hat seine Entscheidung über'daS Auchnaß-dvr itMenischen Schiffahrt im Jahve 1983 gefällt. Im Hilteresse der BÄiAwtVtschaft unddes StaatSpvestigeS ist dem sowohl von. Triest als auch dyn Venedig und. Genua vovgeschlagenen neuen Linien» dienst im großen und ganzen von der Rchrevüng beigepflichtet worden, so daß, vielleicht vdn fallweisen guinMßigen' Veränderungen abgesehen, die Trieftet Schiffahrt', iy orefem Jahre folgende Linien haben wind: eine wöchentliche Eillinie nach Alexandrien; eine. wöchrnMche Linie nach Aegypten, Griechenland und Syrien; eine WöchrnMche Eillinie nach KonsvantüvHÄUnd drm Schwarzen Meere; eine wöchenÄche Eillinie nach Dalmatien und Albanien (,Lloyd"). Außerdem wird noch alle zwei Wochen eine Linie nach Alexandrien, Syrien-Kon» panttnvpÄ gchen und bei der Mckfcchrt Triest Mausen sowie eine Linie Venedig—Triest—Smyrna—Ahvdi („PuMa"). Nach Indien und dem äußersten Osten wirÄ vom Lloyd eine monatliche Linie As Bombay, bchtk Shanghai unterhalten. Pach TripostS wird LvilpvMch" sichren undbierbvi auch Di- M«n und Malta hevichren. ' Westeuropa wird von der zwetttHhemstchen Linie > :SWi«n—G?uuL—Murseille—Spanien—DäMko („Tripeovich") her ebenfalls zweiwöchentlichen Linie SWen—Genua-- Mavseille und TiTilien—Genua—Mavseille („Weia", bezw, ,I-a° «itdna Jtaliana") befahren werden. Außevdorn-wird.eine B-er- Anidung mit NoUdmnÄpa durch die HweiwöcheMchv Lmi« Z4ume—Triest—Sizilien—Spanien —London — Rotterdarn — Antwerpen Mit Vevührung von portugiesischen Häsen bei der! Rücklher unlechalten („Tviipeovich" und ,Mr'ia")> „Cosuilich" wird den'Bsvlchr mit Umerlka durch folgerte Linien besorgen: für Passagiere und Waren eine Eillinie nach Rew-Uork und eine Linie nach Rio de Janeiro, Santos und Buenos Aires; für Waren allein Linien nach Nsw-Aork, Sa» '^"incch. New-Lrlecms rmd Galdosion sowie näch GüdMeriö». . Ist Hr>Gv!a sMt Mrden im laufenbrn Mchre bestehen Line Linie Triest—'Pola^ZM, eint Eillinie Toiost—Tattäro und Tviest^Spwlato (wöchentlich), Tviest^-Guchola (täglich), Triest—DMnätien—Vati (wöchentlich), Tvv.st^-Bori—-SiMen (alle zwei Wochen), Fiume—Jstksist-^Triest, Nnedig—LrM (täglich), Triest—Ravenna. . ' . . Die Dichte deS maritimen Verkehrs steht diesmal der der . VorkttegSjahre sticht mehr stach. . abte OestMM« RÄststchmck Mt mi^ öatz älle M» schriften in Devisen- und Daltttenan^elogenheiten. (Äearingge» schäfte, ExpocWM, HotzstMtv usw.) zweck- VtzNttMnvg vvtt- VerzWMtiige« M die Oeswrveichische. NütionManl,' V a v b lt n^, i. 84, |» fhfb.; Die Betetttorms des «uslandeS «ck der Steuer KrWWs- Weffe. Die aaswärst^n^SwatLN stchmen an der FsHsHtbMsse- <18. As 24. März), vteÄ -Atemr stänleven ÄMl MS am den Nbcn vövaNgega»WWV. JnSse.sMtt beträgt die Beteilfgung der ÄuSländer zirka 10 PrvMt ' det AuSstelleranzahl. tyx erster, .Stelle, unkt den AüSÄOÄMS» Mern ftcht Deutschland, daS naheM» in saMichen 88 VvanchengpuMn veriretM ist, besonders Mick in Maschlüen, insbesondere in Wertzeugmaschinen,' bann in KdergMNtrrie» waren, Textilien, Gold« M SiÄeÜvaren und Juwelen und in der Bursauartiwlbranche; an zweiter Stelle rangiert die Tschrcho.Slowakei häüptWlich tn der Textilgruppe, dann Mit GlaS und PckzeVan und Mblonzer Waren, endlich in der Gruppe Bauwesen (Kaolin und Ehamott«), Ae dritte Stelle nimmt Fra n k r r i ch ein, hauptsächlich in der TrM« branche (Gam» aller Art) und Parfüme»««, bann kommen Ästgarn Mit lcMvirtschMtlichen Maschinen, die Schweiz mit Uhren «nd^^^^MüsÄittstvWnten, Ju^sküvien mit Holzwaren, Polen tnit Schichen Nnd Leder, Rumänien Mit 8cher» Jt!MieN mit TexMen aller Art. Zwanssa«!elhee<mL^gNNtze« für Gesellschaften «. b. H. und stest« Firme». Die ZivmigSiml^henovelle bringt einen teilweisen AtSAeich der Wlvöächen Härten, weLche das ursprüngliche ZwangSawleihegesetz ÄMglich der Anle-ihepflicht der Gesellschaften m. b. H. und der in den Fähren ISA) bis 1W2 neu entstandenen oder nnvgewaüdelten Firmen enthielt, lieber diese Reform, für deren DurchMvüng sich düS Gremium der Wiener Kausinannschüst mit Erfolg eingescht hat, hält GvsmiaLsSkrÄär Dr. Friedrich Glaser Montag bin 29. Jänner 1923 um-6 Uhr rcheM vn großen SitzuNgSsaake des Hauses der Kaufnraim« schaft; Wisch 4. Bez^.!Schwast;ekchstMätz/^^ 1' SM, einen für GvomiälülMlkder allgstnsin züMgliö^n Vsrtrog. Ausgabe der ZwangKanteiheobligotionen. Die HckrngAmr» lech:MchtWn MMtt chrfüre^W Gmacht, dost die NuSgalbe her ObliMtionLn bereits deMii bsi der. VerrechuuuoZMeMnig fürdis ÄeÄnoMSlchgaibs/. 1.. Pcz.,. Dingerstraßs.17, nach den AnfawgSW^sücheü ' dÄ.'. FLMjeMMiens evMgt rvnd AS 9. Mäyz d: I. fortstrsetzt wivd; vom.6. bis 17. März finidcL.die Ausfolguvg für jene statt, die verhindsrr waren, M erscheistey. PöriFttHrilLgen P unM'mgt die B^täMNg iK>er die MrWMng der ZwangSaMihe. / Zer«bsetzu«s der ischecho-stöwMschrn KvWntarife. Aus Pvag wird uns-telygraphrert: Nach laMm». Mittertsn: Kosmpfe all.'-r Jntevessemen har die tfchecha-siowMsche ÄeHierung endlich VSe'»«w*A««mS»,S«wvE»S8kSK uti4 mA @ i v t ev.; Wlin, 1^ H«^intttaurti£Ags£&s« i1 : (3. Fortsetzung.) MM ^.schlossen, die Frachtsätze M EM^tköhli! H^Dbznsetze«. A« M. d. tmiride vttMrthgrt, daß der Exporttaris für Kohl« «m 19 Prozent ermäßigt tohfo. Die Frachtsätze für Industrie- und HauÄrandSohle von Mährisch-OprM nach Lunhenhurg Staatsgrenze stellen sich dcher vom SV. d. WM 71 tschH. ÄvoneN M 109 DMästlM billiger. i , ' < . „ *: Verbot der RechtMst beim autzttbSrSliche« Getreidete» minhandrl in Ungar». ÄuS Budapest wich uns teilWachiert: PekanuMch hat der Bövsewt hör Luqem de« GetvSiidrtennchhastdA an der Vuldchester Börse verböten. Eist BeschÄ^ sto» ä2. d. untersägt jetzt die schiedSgevichtliche Recht Sh ir pe bet außerbörslichen Lkferungrabschlüssen. Durch diese Maßnchm« hofft man, den MkcidekMinhaMl gänM ^er Welt M schaffen, zumat M ocheMchen Gerichte den Rechtsschutz chim- VieS versagen. Polnische UrstzrmrMstsMe. Um unliebsame VrrzSyö» chstge» zu vermeiden, macht die Wiener HandetSLumner davstuf MmerLsam» daß gelegentlich der LMlrsievüUg der UrfpuMMeugnisse bei der polnischen Gesandtschaft autz« btt ÖriginatMstra noch eine.««tzeftewpÄte FÄtstrenabschÄst bsi- Mringen ist. 1 «00^^. Ätts Md MS gemeSdÄ: Die griochische RegkoUM hat. ch» 1& fe, die Veschlagnahme sämtllcher, im Vefltze der Banke» Hefistttichstr Goldvorrate verordnet. Die Durchführung deS ErlassewurS« sofort in Angriff genommen. Der englische, ftanMsche «std Veütlsche Bötschvster haben geigen diese Maßnohche der Regich ru^ig im Namen der -«ÄS«sichstoL^öeWtyt ' Protch ev- , . .DepimHenb^tzr ^vie>MSoft und schwächere HMtung des gestrigen Börse war das Anziehen des Geldsatzes AS zu zwei Prozent <utib darüber hinaus, wobei zu Sonstatieven war, daß auch bei dieser Höhe Geld zu Prolongat ionszwecken Mir in goringem Matze vorhanden war. Die Umsätze wären Wohl gering, da sie lediglich von der BernfLsPeruLatwu getätigt wurden, doch wave» auf säst sämMchen ÄÄiete-N iKUrsrüchgaMe M verzeichnen» da der Markt nur geringe AWahmSfähiMt bekunde e. Ungarische Werte wie Salgo Kohlen, Rima und Ungar. Hofherr wiesen nn Zusammenhänge mit dem in Assen Werte« herrschenden StückemangÄ Echohu^nge» auf, welche jedoch tm weiteren Verlaufe des Veckchrs, infolge der an^ltenden GsschöftÄofigkeit zum Teile verloren gingen. DLe WvWn Ver- SehrStzebiete m der Mrlissr lagen As zum. Schluß andanernd vernachlässigt und schwächer» da sich die Spekulation mit Rücksicht auf das Wochenende weitestgehende Reserve MsLrlpgte, Auch -im S ch r a n k«n war Dtzgäbelust docherrschsttd ittld die in den Vepkchr gezogenen EffekkstMtüntze» wieM wtrchwpzs' Rückgänge auf. Stärker reagierten MWt« iPWk leumwerte, NesselKdörser, RWWer, Prager Eisen und' SWr» 'priesener. '... B e z u g'S-r e ch t e: Hypothekenbank Äembevg 609, Weck« mann 'SAP, Rimä 48JD0Ö, Marchegger 6000 und Jnkv». Export und JmMt 1M9. Auf dem Änlag-emar-kt waren -sowohl ösktttichischs als auch ungarische Renten^ mit Ausnahme dtt ungarische« Kwnenrsnte,. die eins . Erhöhung aufwieS, billiger erhäMch Dagegen wiesen tschecho-stvwakischL CisenbahnMigatwnm Steigerungen auf. - - Bon de« Exoten notiert««: EoS §199 M 2M, Eppie^ v. Buxbaum 16.000 bis 17.000, Jriäy 160.000 Srs 160.000,1 Mrasniva 81.000 bis 86.500, Steirische i Kohle 24.700 AS 25.800, L-epegs 8ä.00v Aß 92.000 Und E« 17.600 As 18m m*wm RMU« von Disraeli (Lord BsacorMM)... . ArrS dem EnglffKe« übersetzt von G. U n » a. Und «min das Versprechen, an das wir uns halten, tefai Täuschung ist, so laß ihn kommen,, und daS schnell, dem, dein Diener Israel,.« Herr, ist fe^t SUave, so modrig, so dsrachtet, daß selbst ■&,, als unsere Väter ihre Harfen an de« Ufer der Wasser Babylons auMngrn, es ein Paradies war gsgen das, Ivas wir^ jetzt leiden. Ach, sie leiden nicht; sie tragend Mr und fühlend nicht. Sonst bewachten nufere beschattenden- Chembim schon Ät rnffeve Brmdesistde. Der Wille ist de« Vater de« Tat, und er, der lange über einen kühnen Gedanken brütete, wich finden, daß sein Tmum nur die Prophezeim^ kommenden -Schicksals war. . - Und eben jetzt zuckt ein glühender Blitz durch Ae Dunkelheit meines GeiM. — wenn, wenn — &, schrecklichster Mer Schmerzen, von Rrchm zu ttä-rumn i>n Vergwö^flung! Nein, nein, ich lobe und sterbe als das Uinedelsw alle^ Wesen! Schönheit und Liebe und Aus. und holhe Taters das Lächeln -des Weibes und der Blick der Mänmr, daS adelnde Beiwußtstin eigenen Wertes, all-der kühne WetKauf sDyferischer. -Leidenschaften i— sie sind nicht für mich nt# ich, Alröh, bst Nachhonyne gesalbter Könige, mit eins« See-e,. die nach Herrschaft schmachtet, ich. stehe hier und sttMe - meinen Avm vergebens nach intinem verlorenen Zepter aus, ich, ein elender Sklave! Und lebe ich denn noch? Lob'-n! Ei,, ja, fröhlich! FestliWit . halt ihren heiteren Ein-ug i« diese leichtatmendLn-Mauern. Wir sind heute lüst»-;; mch doch> «he jene. stolze Sonne» ' deren mächtiger Lank einst vor ünfeven. Schwertern still stand» die sie jetzt Nich' rinmal mehr ihrer Strahlen fiir wert hält, ehe jene stolz» Sonne» gleich. ein-eM Heldm aus dem Felde des SixKs, eintritt in das herrliche Zelt.ihrer. Rühr, soll sine Lat geschehen sein. '! . / Bäter, HÄdenvaier, wenn dieser fchwachL Arrn euer ErLtsil nicht wieder erringe« kan»; wem sich der schmutzige wird, d, Israel, p will ich westigstews euch nicht entehren. Nein! laßt mich untergehen! Das Haus David ist nicht Mehk; -Nicht länger soll Ms« "geweihter Same sich verbergen Süd wie eiste verdorbene Saat, in dieser etttarteten Erde dahinschmachten. .Könne« wir nicht gar Blüte W" langen, nun, so Wüllen wir steichen! sprich nicht also, MM OvMr!^ Er wendet sich um, er blickt in «m Gesicht, schon wir. die gestiry-te Rächt., Sein Herz ist voll» stvwe Stinme leis. - ( „Mirjam! Du Vevfcheucherin der finsteren Mistet! Bist Ar es? Ms willst du. HE „Was ich l)ier will? Bist ZU Nicht auch hier? Bedarf ich noch eineS anderen Grundes? O, teuver Bruder, ich bitte dich» komm' mit mir und mische dich in unser Mt. Unsive Wände sind behängen Ntit den BlnMn, dw M liebst. 'Jch tzstückte sir am Rande des Quells. Die heiligen Lampen' sind vusgestellt M» geschmückt uM Ar mußt chve erst« Flamme anflodern lassrn. - Außerhalb des DorSS warten ureme Dienevmnen» Um dir ein ftstlich Kleid zu übervchhen. KotymValss, tsuret Bruder, komm' und mifye dich in unser Fest.^ . „Warum ein Fest?^ „£V sind denn nicht In deinem tsuveN Namen die Lampen aMzündet, die Krache chtsgehängt worden? Heute esuns ein Fürst Weben, heute." - „Em Mrst ohne Reich!" ' - - - „Doch.yicht ohne däs^ was ein Reich kostbar macht und wonach Mnch königliches Herz Weuftt hat — treue Urüerianrn." ,0mn, MirsUM, nichrS ors Sklaven!" ,;; „BMS wir sind, Mein HMSt; Hfts Mchah «ich Äottes Willen. Laß uns also unS beugen und zittern." . „Ich will mich nicht beügeü, ich kann , nicht zittern:" „SE Düvid, still, dieser hochmütige Sinn war es, dsr^die ' . „Meser' hochmütige' Sinn Wr es, d8e Kanaan tvobevte!" , „O, mein Bruder, mein teurer, teurer Bruder! ich Horte tzwU ds« Wr simtevm der über dich gekommen, und ich eKÄ heribel und hoffte, -deine MichuN 'ollte ihn bannen. Ws wir gewesen sind, Nroy, ist eds chöner Traum, und waS wir sein werde«, eine ebenso chöne Hoffnung, und was wir auch W Mögen, hü W mein Bruder! An deiner Liebe finde ich daS Glück der Gegenwart, und teurer ist mir deine selten«'Umarmung, dein sparsames Lächeln als all der verblichene Glanz Unseres Geschlechts, unfeve stolzen Gärten, unsere alänZen-- den HaMn." Mer-wartet drm^^ MlE - »Heer^ „Geh*, - säge - Oheim, daß ich sSglÄch zum Arste kommen werden Verlaß mich einen Augenblick, gÄiebÄ Schwester. Bald iveche ich wieder bei dir fern. O, 'trockne diese Tranen!" ' O, Atroyf es sind nicht Tränen des Schmerz." „Gott sei Mt dir, Engel! Lebe wohl, wenn auch nur für einen Augenblick. Du bist der Reiz und der Twst meines Lebens. Lebe wohl, lebe'wohl! —r Ich fühle es, die' Frauen haben einen mächtigen Einfluß aus mich, aber das ziemt sich nicht für Helden! Ich kenn« die Liebe nicht, nur jene veine Zuneigung, die zwischen mir und. diesem Mäd^ - chen besieht, einer Waise und meiner Schwester. Wir sehen . eina«der so ähnlich, "daß, M am verflossenen Passahfeft sie im Scherz meine« Turban um ihr anmutiges' Haupt wand, mein Oheim sie Dabid nannte. Mir gefalle« die Tochter meines GüammsS tticht, obgleich sie für schon gelten. Wären unseve Sohne so tapfer wie diese reizrud, so konnten Mir noch unser« «liest WgeuiLnze in Zion auffuhren. Ost habe ich gedacht, wenn ich^di^e'finstere Stirn au einen schneelgett Bn-sen lvMest könstte, der nrrin wäre, wenn ich ln der Wüste Mchttte, Wn ston dem Anblick und der Kenntnis dr^ Merrschrn,. fern von aller Sorge» i Mühe und dem Elend, das um mich stohttt und schwitzt ubd seufzet, ob ich daun sr«t wurde von'der tieftu Empfindung Wermaunene den Dasein'lastet!- Genug, Lebet» fft nur eiu' Träuin, .und mein Traum ist schwer!"