Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1420 (26.1.1923)
- Date
- 1923-01-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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I,, .„wm-mmmmmmm ^mm &&I Wett, Fvrityg rrmnms und BalntaKnr». «arfthaa, 2& Jäimer. (&et dtzr „Wiener Morgen- ^Drrtnng".) In der Gejvrkonnwfsion zur Bekämpfung der;Seiterung hielt Abgeordneter Frostig im Namen des .Jüdischen Klubs eine längereRed«, in der er die Memvörtige 'Teuerung im Zusammenhang« mit der Fittranzresorm besprach. Der Sturz der polnischen Mark sei die Folge der politischen Situation. Die Registrierung der Militärpflichtigen müsse im Auslande einen schlechten Eindruck machen, zu allerletzt spielte auch das Defizit des Staatsbudgets und der Handels^ nnd Zahlungsbilanz mit. Es sei notwendig, die Ausfuhr von Konsümarükeln zu verbieten. Bor allem sollen die GrvßhLMer wie auch die landwirtschaftlichen Verbände, die einen /geradezu unbeschreiblichen Wucher betreiben, unter die Kontrolle der Regierung gestellt werden. Die Regierung habe immer vre Teuerung durch Repressalien gegen die Kleinhändler bekämpfen wollen, ohne jedoch aus den eigentlichen Kern der Teuerung — dem Wucher des GroWandels und des Großgrundbesitzes einzugehen. Bis nun seien die Aüsftrhr- Letvilligungen meistens auf dem Protektionswege durch einzelne politische Organisationen erstritt Wörden. Er sei uöhoeMg, mit dieser Art Wirtschaftspolitik zu. brechen. PslSftliw. Smmtzm i« M«. Jerusalem, 23. Jänner. (I. C. Y.) In Jaffa sind Unruhen a-uSg-Lwchen, in Veren Berbsuf sich Zusammenstöße zwischen Arabern und der Mischen BÄ?olkerung sreignet haben. " . ’ -. Am 16. d. ,wurde die Leiche des ältesten Polizeiinspettors Tefsti? Bei mffgefuriden- Alle Anzeichen wiesen darvrtf hin, fctafc Tefwik Bei ermoidet worden sei. Die Mörder können nicht mit Sicherheit sestgestelli torrden, doch sind mehrere Personen, sowohl Araber wie Ju- Ken, unter dem Verdachte der BeMitzung am Morde verhaftet worden. Am 17. d. fand die Beisetzung des ermordeten Beamten unter großer.BrteAiguwg statt. Sämtliche Läden der Stadt waren wahren^ der Drttnrrzere- Monir geschlossen. . Riüh bevor die BeisetzungszevMöM zu Ende war, Merfiel eine Gruppe Araber dve Juden, woraus sich Kämpfe entwickelten. - Die mglifche Gendarmerie griff energischem und stellte bald die Ordnrtng wieder her. Der'Polizennfpektvr Tefwik Bei hat sich in der Unter- 8»r8ckung der Jasfa-Anruhen im Mai? 1921 hervorgetan. Der Bericht der UnLersucharngskommission über dve Jaffa- Amsche« erwähnt darüber, daß TesWÄErl und der erste Inspektor Cohen diejenigen waren, die durch ihre Habtzrng die dsmaliHen Unruhen lMlisiert Wen. 9m kcr öchlirMsug öttfioafmraer 5drt«w» fonfeiea*. r Lausanne, 26. Immer. Die Bevollmächtigten der einikabenden Mächte, Großbritannien, Frankveich nnd Jta- Ren, Wen folgende Dispositionen M die' Beendigung -der Konferenzarbeiten. getroffen: Die Konnnisiionfür düs ausßandifche Regime (Kapitulationen) unter Garronr und die ^Kommission jür Wirtschaftsmck Fnmnzfvagen unter dem Ansitz von Bompard werden Freitag den 26. zusarmneutreten. Der Samstag wird der Redaktion des Entwurfes des Fri^ensverttages gewidmet stich dessen Ksimseln Sonntag von den Alliierten einer endgültigen Ueberprüfung Anterzogen werden. Montag wird der Entwurf den übrigen Mächten zugestellr mit Ausnahme der Türken, die ihn erst Mittwoch den 31. Jänner erhalten werden. Die Meer- Mgen-Kommlffion wird Donnerstag den 1. Februar eine Sitzung abhcckien, an der auch die Russen teilnehnven sollen. Die große Schlußsitzung der Ksrrftrrnz ist für den 2. FeitzMI WS! «MLAHMAtW vtk AKM. Herr Dr. Sattel Beet ersucht uns um BerNflenider folgenden Erklärung: Der am Sonntag den 21. d. in der ^Wiener Mör- . ßenzertung" unter obigenr. TM eMstttene, von Mir ge- Mchnete Artikel, der Anlaß zu verschiedenen mißverstänV- * Lichen Auffassungen bot, war. eine chbje 11ive'Darstellung und Begründung der tÄmrlgeu Verhältnisse ün österrrichischen Aerztestände - «nste^.besöÄever Äerücksichtigung der Stellung des fveiPraktiziererKtzn Arztes. Hierbei wurde' einer Fordevung-der BevemigrW der freiptsMzvevend^n Aerzte nach, einer Beschränkung der Niedet- Lrsfuttg für Äerzte in Wien CrwLhrntyK'gW», Nie sich aber, wie.es im Artikel ausdrücklich heißt, als „eine Warnung an hrn medizinischen Näch wuch'S*, gei wijsermüßen als ein Abschreckungsmittel gegen die Ausmchme des Mediziustrüdmms -dvrstellen stll. Am abtt die etwa aufgetauchten Hweistl zu gerßwuech als oh ich, dessen politische Gesinnung Wohl alltze- Mm bekannt sein dürste, einer irgendchie gearteten B rfchia»rWng dee Ausübmtg/der KM Praxis m Wen dvs Wort reden wollte, erkläre M daß ich mich .persönlich mit dem am 16; di in Mürtlungen dev WirtMfMchrn OMntzsation der Ast^te Wi-enS Md8d- 9&\tnt* MorftettzeAkttt«. neuen Progrvums des BeteirceS der fveipmktizierenden Wrzte im Punkte der beschränkten Ausübung vrr Praxis nicht identifiz-iero und ich dicstn Artikel im StanheSblatte nur als Schriftführer zeichnete, zumal die veröffentlichten Progranltnpnnkte mich zur Diskuffron gestellt warten und der Zustimmung der Gesamtorganisa-- Livu^drr Aerztekammer und der Regierung'bedürften. Ae geMchte«Asm>5zkem«ssscheSr. Leber den durch daS BcMSHaiuS Emi! Aigner'». Co. Hoheustausengasse 2, durch Begebung falscher Agnoszievungsschecks, verübten Betrug toitfo berichtet: Kmmnakbeaimten hatten in Evfahrung gebracht, daß daS Bankhaus EmÄ Aigner u. Co^ um dem drohenden ZHcmmneNbeuch vchPrbiugen, unLautere GeldgefchÄfte machd, indsm es ungedeckte Schecks begehe und verschictzenen Personen Gutscheine über Eff.Ltendspots ausstelle, die sich angeblich ftn Bankhaus« befinden sollten, ohne daß aber die betreffenden Personen ür WahchK überivgend welche Vermögenswerte versiigten. Es wurde ennrttelt, daß eimn derartigen Gutschein auch der Sljähckge Kaufmann Horwitz, im Hotel „zu den drei'Kronen" in der Sch^iftNühlgasise, besitze. Horwitz, der schon e-mrge Male das Sichecheitsburvau bsschaftigt hatte, wurde z"Nr Achte zittert/ über - die Mittel zur Bestwittmig seines LebensuntetLM-es konnte er keine genügenden Auffchlüsse geben, und da .er auch rm dringenden Verdacht stand, an dcr nnvvellen GefchLftsgebarung de? Bankhauses beteiligt zri fein, wurde er am W. d. verhaftet. Die weiteren Erhebungen, die PMzeirat Dr. Pleminyer lallet, ergaben, daß das Bankhaus Emil Aigner n. Co. im NoveuMr v. I. durch Ungünstige BörisenspÄ^lcUionen seines BörsenrermffierS in ZahbungsschwieriMiten geraten toar und daß der Ajcchttge Kauftnann Diax Freund in Mauer boi Wien, Lan-gegaffc 26 rvichrchast, das Bankhaus davaufhm a-iö alleiniger. Inhaber übernommen hatte. Ex hat'es stilher m-ii seinem Brannten, ddm WMriyen Dr. Erich S ch rc e?, Ko-l-ichitzlygasst 2 wohnhasr, geleitet. Weites wurär: ^gestellt,-- daß Dr. Schnck' dem Hvrwitz, der über keim Wertvap^rc verfügte, oirven Gurschein üder W'r!Papiere in der-Höhe von svwü 100 Millionen Kronen amägdteltt hatte, danttt er mit dissvm > Scheine für das BarDauS GeldmitbcL derfchaiffe. Während dieser Foschellu-ngen evstattere der Giro- und Kaq'ssnverein im SicheuhellMwemr dib Anzeige, daß am W. d. -in der MittogLstunde die fünf gsnannten Agnoszvcrungs- Esfek^nschecks über Wertpap^re rm Bettage dort etwa 700 Mllimrrn Komren, ausgestellt vom Daychaus Euül Aigner u. Co-, zur Abholung Per hinterlegten Äffeklen präsentiert worden s'.een und daß. sich triefe. Schecks bei der llvberprüftmg als gefästcht erwiesen haben. Sie trugen die Anterschrfft des Doktor Schnek. TArch die sofort eingelöteten Erhebungen tourde ststgestM, daß die in Rede stehenden Schecks von der NÜgemckruen Deposiierckank sMiale. RtwrDhich») präsentiert worden waren und daß diese sie von eins« hingen BaMaust üibvmchmtletr hatte. ' Dieses DalMhauS hatte sie Meder von Freurrlo, bszichün^chÜst von Dr.''Schnick «chüAen dafür eine Summe von 510 DiiMotren Kronen MI Darlehen gewährt. Durch die wiedechÄtz! AuffoNdevuntz heI Fseund und Dr. SchnK, die Eeffekte« ja «icht zu bch^bku mißtrauisch gemacht, hatte dos Bankhaus die Äkcholunq dsc Effekt« chrrch die Depositenbank veranlaßt, wodurch der Bett»g vorxÄ'-h entdeckt wurde. . Bankier Freund stellte sich am LZ. b. selbst der Behörde, während Schrvek seiner DchMintz nach Aufdeckung des Brtrtrgrs str«^Mckbe» war. Er wurLo c»n stöben ^Tage in der ‘ KanKei eines' hiHvgen RechrÄmwaltss ^vechaft«. Polizeivöct Dr. Plsminyer. vernechnr 'SsLte ei«. Aus dem Bcrhör gmg Herda^ daß %vzmti>. das Bcmlhaus, ' das ein PafWiMP von 8YY Millionen Krotten' arrfMes, durch Beritliititiiung des Doktor Schnük überrMnmen hat, c4ec-mit einem viel gering',u Betriebskopittck. DeshaLd rnußien Fraund mnd De. Schpeik, um die Ansprüche der ftwtwtchrevv drängeride::' GlM.Mger - tzu l«- frivdigen, immer' neues KaprwL wrftreiben. . Me vevsirchte:: es gmvachist «A der Kagsbrimg »vrgiheckter, - Dordatirt-ter Schecks. Um diest GchcckS eünuistn g» iföiöicn, mußten sie sich iMmrr größere Darben verschaffen HoAvitz rnittvirki-e. Noch vor. seiner BerHa-fttrng hatte Kchotzd. versucht, den Schaden dem BanHaust tzegelDber Wttzumachxv. Es ist chru auch MucMri, DavgÄd, msd sonstige Guth^bei« krder Höhe von ru-.vo 300 Millionen MstimmerGckrmgM «nd der geschädigten FimlQ zur Vesfügung zu sttlst». Freund, dkphc« einige MÄe wegen Ber- Antvemmg, Betvuges und, ^Ä-Li'MecÄ bis zn vier Mmrgten Kerkers^ vorbfftvast' ist, Dr. Hchwk «Ad Hörtvitz wÜTÄen, heute deM^Lanbrsgerichst ringelichv^ S6. JanE M AmSichtM «*Jk Febrmr mL «rat l. am.*.:. Ber ber ZrnZzaykmrg tfRT L Februar entfällt die Emhrbung. von BetELskoster, Är orest, soweit sie mr Monat JLnner anstsustn, durch Bezahlung des Uebergangszmsts getilgt sind. Die BsMÄÄkosSen beginnen daher erst d l. Februar zn Lausen rwL werde« zum ersten Male an 1. Marz von den MstLmr zu zahle» sein. Ms Betriebskosten werden hvi^cksachlich m Betracht kam* Men die HauDbeleuchtÄSgskofte n, die K a n.a U zLümergebühren rüch dir-,Mauchfangkehrer-? o si e«. Da Vle AanalrKnmungsgeVühE «ÄmonaMch mit einem Vielfachen des WeMSzinses bestimmt werden und die Rechnungen SLer M Rauchsangkchmng die Zeit, Hr welchsie zu entrichte« find, angeben, können sich Schwrerrgkeiten nur bezüDi^ der HauSbeleuchtung ergeben, sta. di^ OaS- und ElckwiMtswerke begreiflicherweise nicht lmstande sind, die NLsstmy in allen Häusern genau mitMm 1. Februar burchznsiidreN. Ss wird dgher in den «Ästen Häusern im Lauft Februar eine Rechnung ' eiMssiMt werden, die HaS- und. Strmnherürauch . dW' rm JäÜÄlchi Ms im Februar, stgttgefunr M den «eilten AWÄr WiÄ eine enLvreÄende " A n f t e i l u n g des Rechnultgsbetrages nach Tagen auf dst leiden Mona.te Jänner und Februar nwglich sein. Wo^ je« doch aus besonders genaue Teilung Wert gelegt wird, weil die Jännerkosten vom Hauseigentümer ou8 eigerv'm, die Februarkosten dagegen von den Mretenr zu tragen sind, empfiehlt der Magistrat den Hausbesitzern und M'rctetn, die Ablesung am Gasnreffer, beziehungsweise ElektrizitatS» zahler am 1. Februar selbst einvernehmlich vorzu* nehrw'n. In Fällen, wo diese Ablesung aus irgend welchen Gründen strittig oder unmöglich ist, möge Vi-e Intervention des städtischen GaS- oder Mektvizitätstverkes ange« rrrstn werden, welches die Ablesung durch ein hierM siesHragtes Organ'vornehmen lassen wich. ^Neue Zuwendungen an die jüdische Naktonarbivtto» thek. Dve Raiionalbidiothek hat süns Kist.u m-i j.lll Bänden 'thalten. ein Geschenk der Höher der 'Inivresitar Manchester, darunter zahlreiche kostbare Werke., Vmr I. L. Goldberg hat die Bibliothek 164 Briefe lutetellder Juden erhallen. 2iavdi»»r Pope! gellsrbe». Laut emer keksgravbis.^ tn Mllkeilu 'a a »s ©onämpol ist dort in der Rackk vom 20 suk den 2!. d. d-r in oavz Litauen po ulä e Rabbw. r P^pel noch schwerem Le'den aestorben. Er war Mitglied der litauischen Konstituierenden Versammlung und als PvlU'Ker in olle«, A eisen angesehen, '^r gehörte der volisisch«' oribodore» Partei .Ackdu'h" an. genoß oder auch imfar dm ander n Mit t.edem des i di'chrn Nativna'rates nrotzes Arseden. Als Mtgkied der sitaui'chen Aon stiwanke hat sich Rabbi Popel besonder» durch seine ausgezeichnete Rede gegen d'e T » d e s* strafe hervorgetan. z Sinstri« and Duduon» Aerroalter -er Äswnvsr- Uawertttitts-Sa-oeatio» -es Ir «t. Die Ku!iu»Komm«sji^tt de» Joint Distributrvn C o m m r 1 i e r hak »irre Subvention von 7.500 Dollar sür die noch vaßanlen Leh^ i üsie für j ü d i s ch e L i t e r a »u r und Ge'chitte und iem irische-S pro chen an der Ävwnoer Uni* versitiit be immt. Die Summe wurde d'e Lownser llniv rfttit «nsEr der Bchinouag bewilligt, daß Professor 8i:^ stein und 6. Dudnorp die Dsrwaktun- -ec S-lder innedaben sollen. Da» Sointdomi'ee hal außerdem noch die fotgendsn Summen iür AuUur-'«che dewrll'gt: ,S 410 Dollar iür ö;e jü^rschen Schuten in der Lschecho-Slomaßei, hiö) Dollar als Sondersubvention für die jüdischen Schuten tu, Polen. 1500 Dollar für die Jeschb''»- in Slebookrs. övv Dollar für de Zelchibah ,n Telichi. bl!0 Dollar für dis jüdischen Schulen m Ro no und 250 Dollar für die Wische Mitle'lchuie in F i u m e. (?) (3. L. 2) «i» ELrtnerrttehrKnrs |5r Ehaknzim. Lhotürrm! und Lhal»ralh, de aewjllr sind. Hie Gärtnerst, bsfonders Obstbau, Semü'k- und Btumsnzu t k, Dienen- und GrDgelz rcht zu e>l?rnen. ö'etet sich h'ezu. wie uns mirgrts'ti wird, m btt- Äslonie Oarvdnrez e bei Arakau Gelegenheit. Der Kurs! -soll am 1. Mär; beginnen, Ausstünf e erteilt özeLerlmig. Aderffr:! Krsßan. ^rodzkü SS II. « Eltrrnbund Mrnorah. iDereir: gnr ErrWttrrrg Feckrch-eknelN für die Mffche Jrrgend.)' Man fchreM UNS: Bor^ rrvchr als enrvm Vierteljahr wurde der Verein ElterubunL< Menorah gegründet. Mit dieser Gründung sollte keineswegs^ die Zahl der kemiS' besehenden Vereine vermchrt werden, anschein-eud ähnMchen PhilcMthvoPischen Zwecken dienen. Den^ Proponmr en schwebte pon Anbeginn ein eurderes- Ziel vor, Augen als die Schaffung von Ferienkolömen in,deir bisher j Asuellen'Form. Bei der bishevigen Form der Ferienkolonie'.^ war der Hauptzweck darin enthalte«/ arme« Kinder« lMMch l einen Ll6id'<ms«ri.tM^ mr Sommer zu ermöglichen. Dieses,Be--!' stroderr mag im ersten Dtomemt als durchaus begrüßenswert er-! sihoinen. Äbgefeherr aber , von der meist Mangelhaften |>Ss>c:--«»| gogffchen Zeitung' solcher Heime, werden die- ,Kinder in einer! Art 'bagännert, die -tu ihnen nur Schnorrertum 'horvorrHen' sann. SrL'bftvefftÄMich Mt es auch hier, Ausnahmen. Di« Gründer des VerKrnes El'evnbund Menorcch verlegten in dieser Erkenntu-is ihre TätigkÄL ans ein ganz a-akoeves FM. Der beste . ,Doil unserer Jugend, die Mischen JrigenÄbünide, leiden darctTsiler, daß man ihnen von seiten der jüdischen BevölLerimZ ^ücht das gs^irgende VeusiäuduiZ und jene Unterstützun-g zuteil yoerdrn läßt, - die. sie verdienen. Wie ganz anders könnten sich diese Bmrde -snffMen, wenn man ihnen die finanziellen Sorgen «chnähmel So ist cs den ckKigerMmÄden unmöMich oder', schr selten möglich, ScEwerholrne zu crrich en, obwohl solche von Lußefftsr Wichtigkeit für die Darchfühvuivg ihrer Erziehnugs- Programme sind. Hier will rm« der Wternbiund Menorah helsen. Ms es. im.-vergangenen Sommer dem Mariahilfer Irgend-- Sund .Jüdische Jugendvcreiniigung Menorah geiang, ei« Somnvcrheim zrr Vwichte-n,..da tauchte plötzlich hei.dem Vater, eines Angehörigen d^efeL Bundes der Gedanke Äff, einen Verein zu, gründen, der diesern Jugendbund . alle rnckter^eUen Schwierigere« aby-echnrvrl und ihn insb^chldere durch, b'rrichtmng von Fsrienheimen'sv-rdern soll. Der Verein wurde >'$ gründet rttch kann heute-schon auf einen großen Erfolg zurück" blicken. Er besitz' einen großen WitMederkreiD, fast alle jüdi- - scheu LLa-cklevte Mariadilss- Md, N«ubau2 gchoren' d?M. Verein an, und kann sich bereits heatte äls den stärksten jüdischen Verein Mariahilss bezeichu-esr. Er verfügt schon über ganz errttwliche Mittel, so daß tatsächlich die begründete Hoffnung -b?stcht, in ckbsichdar-e-r Zeit em '&i onfftchen'zn schon, twt' »in Pror:-- typ für wirkliche JügMdhi-lfe sein ivivd. An der >^)itzr Des Br,r-> ems, sicht der.'Lek<m«te Gryßindnftrielle Bvsu«: Dr. lag. Tr - fries,'-der sich mit fmnkenswertsr Energie um bsn ffferc ’xwW, «nÄr^Etzt von einer Reche äußerst tüchtiger- Miärbc.'.ivr. Vergangenen Sonntag/fand das erste Gründungsfest lies Ber>. eines statt, das einen großen materiell-en Erfolg l,rächte. D r Feflisaal. des EtMissenlents „zur Glocke" war so LberftM, daß Slpäterklnnme^ide mir schwer einen Platz dvkommen kou-iktr«. Der GbternDuind illdonorah hat seinen Sitz im Hotel PÄacr, ' 6.-Be-., Mavrchilferstvade-.W,.^to»^er,schon Mittvoch {eine« Klubabend MMt. Der Verein stcht in 'kemer Beziehung zu dom im Bezirk sicstchenden JWischm SpdrtAub Wenorah» sondem Ächtt allein der M-tersMtzmrg der Jüdischen' JugeiMeveinigung , Menvrah. - ■ "' Ein frecher Äebersdll in^Pisthim. ,H.iM-L.»;- wich über einen iibemuS verweaenen, Raubanfall 'bevi^Het^dv: X ■ ,'r»