Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1420 (26.1.1923)
- Date
- 1923-01-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Sekts 3 Wie», Freitag Ergebnis einesFehlbeiragchvost 1400 bis 1600 Milliar- } den. Hierzu treten die großen Fehlbeträge der Reichspost- , Verwaltung. Der Effenbahnverwaltung wird e§ vielleicht i gelingen, daS Gleichgewicht im ordentlichen Haushalt her- J. Lustellen. Der Minister weist aber aus die Preissteigerung aller Bedarfsartikel hin und erinnert an den Bezugenglischer Kohle im Werte von 70 Milliarden im Jühve 1922. - der durch die deutschen AMungen an Rsparkttsonsfohle y notig wurde. Der Fehlbetrag wich durch die Ruhrbesetzung, die schon die lebten ungeheuren Preissteigerungen verursachte^ gewaltig anschwellen. Im Ruhrgebiet wurden im Jahre 1922 für unS 1OO MAioyen Tonnen Steinkohle gefordert, das heißt 80 Prozent unserer Gesamtsörderung. Infolge des französischen Eingriffes besteht btr Gefahr, daß die Forderung aburylmt und damit ein > verstärkter l Bezug englischer Kohle notig wird. Frankreich will sich durch Schafftmg. eines grcßen Eisenurw Kvhlentrusts die Vormachtstellung auf dem internationalen Weltmarkt sichern. Durch die RuhrLesetzung ist die schwebende Schuld bereits seit Jahresende von 1495 Milliarden auf 1852 Milliarden angewachsen. Die Größe der Störung des deutschest Finanzwesens durch den Gewaltakt im Ruhrgebiet ist gar nicht abzusehen. 2er Stand der Reichrmatt. ' Nach vorÄergchender Erholung von 0,0250 auf 0,0282 schloß die Reichsmark in Zürich auf,dem Stande do» V,O22O. In Berlin, hat sich der Devisenmarkt inssfern beruhigt, als die Steigerungen sich Nicht mehr so sprunghaft Vollzogen wie fäiher und übrigens bei einzelnen Kategorien auch Abschwächunge» vorkamen. Während dev Dollar von 21.745,50 auf 21.546 zurückging, erhöhten i sich Pfunde von 99.O01Z7 üuf 99.150,62. Schwächer waren ■ ferner ftanzosische Fmnken, österreichische, die uirgarWe s Krone und Dinare. SestemiH. M HstÄsetzvvg der MerKahrükeifr, » IS. J-irmr. außerordentliche» KcchmettsraL, >der gestern sterwar, wach e der' BepkrhrsmiKister Dr. Odehn.al nähere MiLteÄungen über dir Mzchevung der Fahrpreise auf tea österreichischen BmvdeSbHrwa.; Durch d« Letzte EWHün-g Lrr QktoHer v. I. sind die Fahrpreise stn Durchschnitt auf fcosS KLMsache der Borkrregshmmrs^setzt.worden./ M Folge war ein . , erhchlicher-' Rückgang im Reiseverkehr E sßE'tzot« - 'FÄrpstr'ast.-ehvest neuen >. ' ' Personen- «Ä Äp^sLatts ßinfLivs«..Die- Fahrpreise hi der drittest Wagen Nasse Dr den, RahÄKkkehr' (1 dis 6 ..Maureter) '-.werden-- von 1000 K. auf 1200 K. erhöh". -Mr Strecken bis il Mlmmüer. werdckr' $$= ftrrckere Ftchrpreise erstellt. Die dÄh^Preise bis zu 50 .Mometer W^Üxn 18 PvozeM, bis M M Krldmelcum .13 tzraMt «tb so ersteigend dis zu 8W Klsmeter um 31 Prozent er- Mäßigt.-Die Fahrpreise der ersten Klasse werden Nicht «rchr dag Bkrsache der Preise, der dritten Klasse betragen; »sondern nur mehr das Dreifache. 'Die.^ wird bznrit begründet, haß'seit der Letzten Erhöhung^die erste Masse• sehr schlecht (BÜ?i W-llLe. ( r! Wer?«7 wevden die. Zuschläge für die Schstelb züge hrabgesetzt.' Es sollen geftasfette Zuschläge esttgesichr^ jwerden^ die ÄeisprelÄse-ife' -bti 100 Kilometer 8000 K. in der dritten Masse betragen werssn. Diese Zuschläge .werden die sÄesmmsahrpreise ftir die Schnellzuge stärker ermäßigen als die MasonenUrMahrprerft. Die Sonn- und Feier «gsruHcchriöarten.sollen mit einem gleichblerbLstdeÜ Nachlaß von 20, P'wgent ge-müber den eirrftch-en Fahrpreisen beibehal-t-en werden. Bei ermätzigten^ RücksahrFarÄn für Entfer-umrgen bis My wird em Nachlaß von 8 bis 10 Prozent gewährt werden. Die Rückfahrkarten über 70 Kilmneter wrrÄöri aufgr- Lassen. £Me MoMisstreckenkar ' en und die erMäßigten Strecken- 8arten stir Arbeiter und Angestellte werden m. gleichen Au5snaß wi« die einfachen . Karten «Dnäßigt. Die Preise . der. Schüler^wnstsLarien sollen bleiben, fedach ans durch M teilbare Beträge abgrruvde.t werden.- ' ' I« Erpäcksperkchr fol! biß vevschrÄem BehaMungoes Reisegepäcks 'bei Ausgaöe/ ga Schrillzmb PersonerMge« fallen gekästen, werden. Es werdest eiicheilliche Gebühren 'ftstgelsttzt werden, die d-n gegenwättrg Vr Personsnzöge Miigen, aitzf 10ß0 K. aufzurundenden GepäckHätzen entsprechen. in Har/o damit wird erMch ein est^steideüder Äbbarr 'de'r.FÄhrbegünft-'aungen »vrrspr^en. I« GLitzrverk^r - wurdsL dir Tarife am 1. Oktober zr«m Letztest Mslr hmaufgesetzt. Sie weise« die 16.Mfache ErPhuug .der FriadmL- MichrÄr auf. JufoLge dieser Gchöhrnrg sind die österreichischen BundesbcchnLtt in Ästigen Durchzu-gAirrien nicht mehr w e t t- L-w4rb2fähig?Es ist daher in AuZsrcht genommen, mit Wirksamkeit vom 15. Februar «ne Herabsetzung der Äohlenindfe «n 10 Prozent und der Kokstavift rmr 20 Prozent s'mtreten zu lasten. Diese Tar^rfüyung wird um so wirffamet ftm, <aS es dem Minister LLchml HÄegeytlich seiner Prager Reise -elungey ist, »« .tschechif He Regierustg dazu m kLstim-,i-en, nicht nur eine dovMfige Herabsetzung um IS Pr^-Mt.der Tarife für die Ptzgi-Äohle, sondern auch Me Ermä^MNg <m 10 Prozent vrc Frach gMhven für H«uL» .brand'.-ustd ItckustriMWe-'z» gewah«M^.- ' » - . -j - Hst per Debatte'.führte. Mg. Eldersch .(SoMdrm.) a«s:^ t&S&ßpfc .der^FchkbetvagM.^n.^Mche-b<ch»t« rm Ju^- vorigest Jäh«H SS Milliarden brtMg»/sÜeg^ ■&. Hn; AiWst"'«^'; 600 Mlliarden SetrSgt jetzt trotz der wshnfinnrgen Er- WrenerMVLüewzertuns. JSmuw '1988 Nr. 14SV . .;Me Regierung hat befchloflrn, den abgobauwst amten nach einem genau, ftstgrsetzftn Schlüssel ihre B^züge^ zu kürzen oder einzustellen, MDihr^ sonstigrr Vetdienst eiste bqttmmte Hohe eyceicheHder überschveite. Mft. Maßnahme hat begreiflichrrweise tnchi nur in bLteisigWrHrei-, sen lebhaftes Entrüstung , erregt ustd^ zahlreiche Pleotesw hervorgerufen, sie beginnt-darüber hinaus ein allgemein intrrestierendes Problem zu. werden, weil an diesem Beispiel ein Sststem ersichtlich wich, welches jedes Zutrauen zn amtlichen Zusagen zu erschüttern /droht, soferne noch em solches vorhanden, isd ...Die Methode anrtlicher Hrnterhältvgküit oder gesetzgeberischer Leichtfertigkrit bildet bereits ein trauriges Kapitel in .der kurzen Geschichte' der österreichischen, Republik, So hat man seinerzeit ein Gesetz über die Staa'iskürgerschastserklärung veschlosicn, um es. nachher kurzerhand;zu an nütlieir zn, damit Herr Waber mit seinen Rastenpraktiken leichtes Spiel Halen könne; man hat Zahlreichen üus dest - Nationalstaaten vertriebenen Be» ' amteu und Offizieren die U eher na hm r in. dir österreichischen Dienste in' leichtfertiger Weise schriftlich zugesagt und sie nmteriell'auf das schwerste geschädigt, nachdrm die 'tatsächlichen Be'rhältniste oder dir Aufnahmssperre diese. Zusagen illusorisch gemacht haben. Einsolches' Verhalten ist umso schwerwiegender, als es einem Publikunr ZUgemutet wird, das durch seine Erlebmsie mit den österreichischen Kriegsanlechen genügend gewitzigt ist-, um nicht noch solche Stöße vertragen zu können. Die Verordnung bezüglich der BeharMrMg der frerwUig abgebauten Boamren stellt sich schlechtiveg als ein Vertragsbruch dar; denn'diese'haben vollen Anspruch auf die ungeschmälerten Bezüge ihrer Pension und wehren sich mit vollem Rechte dagegen, daß Man Ansprüche ans Zahlungen, welche g.seWch festgrlegt sind und sich nber- Kes chrf durch Jahre Meistete Jahresabzüge, noch dazu in girier Mkluta, stützen, zu Gnadengaben Herabdrücke. Die Notwendigkeit von Ersparungsmaß'nahmeu der Regierung ist von keiner Seite her zu bezweifeln: daß sie gerade durch rechLs widrige Kürzung der' Beamtenpensirmen ersdkg^, auf Grund empr Verordnung, mit welcher man herkommister Herr:^^Zü.mmerMann dom' Staate für seine'' sicheäriH. nützliche .MtWst, pro 'Lag rurch zwölf \.pst-e»;.echchtW/soll,.-fy haben.'oje abgeÄüftÄr Beamten ehr., hoppekes Recht' zu thver Empörung. ' . ■> ,- - . . Die "'SarnÄMSdes. VbaLtes-)- ist auf dem ' Wegs -e§ -PertmKöMch^''rücht'MÄwer?stellsg2«. Tbsu mch"GlaüWrsind Rechtsgüter/ ohste welche ein Staat nicht bestehen kann rrnd ihr Fehlest.-bsr-eitet-dem -Sivattz sticht bloß Mora-, lische Eürbußen, sichern.Mch m ate.rie'sl e-Verluste, die sich gar nicht, abschätzen laff:n.^!Di-e.Reklameifür §ie/ GoIdgnleihe: wäre, sicherÄH billiger und. der Erfolg größer gewesen, wenn der . Glaube' an RegirruugsWßrgen in-Oesterreich nicht so stark gelitten hätte! . . ’ I tmm mZlnmwnmm. Wie die Korrespondenz Herzog erfahrt; sind' im Zuge des Beamtenabbaues auZ dem Personalstarrde^deZ Bundes^ -nümsteriums für Finanzen die Seksionschefs Dr. Jamb-sux, Dr. S alz e rund Dr. Sch a u b e rg r' auögsfchiedeu. Tie bisher von Sekttonschef^^^Dr. Schoiirbevger Meitete Gefällsfe^tion wurde mit der 'Budgrisfttchn vereinigt und dem Sekl4onschef T^. IdaF unterstellt. Ast Stelle des Settionschefs Dr. Salzer übernimmt Mmifterialvat Doktor W o N h e i m die Leitung der GrbührestfLktio». Der ' bisherige' PrafLialvörAstA. .SektioNschef, Dr.Weigl übtzMmmi die äoM Sektivuschef Dr. JastchMr Aführte Pevsvnalserüon, Lex auch das PrasidialbureaM aügeglichert wurde. Mir der Lert-ung des. Präsidialbüröü.us wuM Minrsiermlvüt'Dr. Nechwalsky Itetimt! ■> ■ ■ Me MUchmrterr. . _ Es hieße grausame Üebertreivüug begrhen, wollte man bcchkstpten, haß der „Abbau" ber i den gsistigeu TArbeitern m - harten Formen^ erfolgt. Vorläufig trägt der. „Abbau". 'W fve-undlichstes Gefichh er versteckt seine KvalleN' Wter Sa'uttpMchen und' diese:iSsmttzföichen heißen: die-AKftrtigustg, Pie erlangt bei den meiste^ eine «nfeWiche Hohe und die Million ist inmlernoch „eine gartz besondere" Zahl. Der Fall des kleinen Poft-beMnien,,der sen« zwemndhreißig redlich erworbenen nebst zwei weiteven Millionen in. vierzehn .Tagen .vergeudete? imttrt.zwar auf drn ersten Blick recht komisch an, rst abrr im' Grunde geuornnren tvauieig genug. .Der Mann hat sicherlich in seinen Geldmusch den denkbar - sWchtrste« .-Wbmnch'von seinen Millionen -gemacht. NebeÄlegt man aber die Sache gründlich, so muß man sagrn, dckß der Unterschied im Endeffekt nicht Par, so gwß ist, wie scheint. Gewiß, das Kriminal hatte der AbgöVautd sich trspaven können, sonst abet hat es sich wohl .nur. um eine' kurze 'Spänne' Zeit, um ein Paar Monair mehr» oder weniger gshtmdellt, die er sich mit dem Geld über Wasier hcklten ' könrtte. Er wollte damit - ei«, Geschäft erworben — der/ Gedanke, mit 32 Millionen österveichp schm Kronen in Wien ein. Geschäft kaufen zu wollet nötigt Wisienden nur ein Lächeln ah. Das Möhn«! im Hotel, das Den^tttt^ GaDhauä hatte auch bri 'bescheidenen Ansprüchen Äe Dumme in nicht allzu langer Zeit. vev° schÄrstgen. ' . Andere gehen/ allerdings klüger zu Werke. Sie seW ihr GeV im BorsensM ein und -versuchen da ihr Glück. An dem Tag nach dein 31. Dezember, .'dem großen Stichtag für MaflenaAau,' flaNnttte das Börsenspiel mit kleiüen Werten hell äus. Das waren lauter „Abgebaut>e", die rhrü sauer verdienten Groschen dem Glücksspiel anpertvauten, einen „Tip"^ ausnützen oder ihre eigene SPekMtiE gäbe erprobtem Wohl denen,, die. sich glezch zu Anfang, dl^ Finger genügend..verbrannten, um abgeschveckt zu sein,7^/ Die wrttatts. überwiegend« MehrzalL allerdings schlägt auch diesen Weg nicht ein, wendet sich überhaupt nach keiner Richtung, sondern blorbt starr und wie verzaubert au^dem Platze , stehen, gnf dem mau str, mit der MfevtigLng". m der Hand, gestellt hat. Da sind vor allem die' alten itzePigen Arbeiter, die HandAsangepellten,. die Privaibramten, die Vertreter, die JnLassÄnten. Sie verstehe» .nicht so. ganz klar/was mit ihnen vorgegansten ist. Mit einem Male haben sie, was ihnen nfe im Leben zutril geworden ist: sehr viel Geld und sehr viel freie Zeit. Aber sie werden beider Gaben nicht recht froh. Vor dem «Geld fürchten sie sich beinahe ein bißchen, denn sie wißen , nur zu genau,, wie unheimlich schnell es dahinschwind rt,-und alle- Freude, die redlich erworbenes Gt>L sonst bringt, ein Geschenk für Frau oder Tochter, -die Erfüllung «ünes beschndrneu *- Wunsches nach einem Buch, «mem'n-euen Anzug, rin paar gute Zigarren, für alle diese Sönderwünsche darf das Geld nicht verwendet werden. Es ist ja nicht wie.ein anderer Gehalt, den man nach Hause bringt- -es ist ja. ein Abschluß» hinter dem das Nichts gähnt ... Und an der freien Zeit-' hat der AbgebctMe auch keim Freude: Fast verlegen stellt er fest, daß eri jetzt morgens länger schlafen - könnte V; i Aber er will nicht schlafest? Die Unrast jagt ihn des Wor-. geys aits dem Haus, und er läuft zu Vettvandtm Und Be- Lnmtest,' in hie Eanisatwst ünh zur SDk^eystittlürG stuf der' Jaüd^W^istÄWi'-At!bM,.Mr dapf nicht. Wäftn jeden Tag wirddir Geldsumme um ein paar „Zehner" kleiner, joden Tag . °. . Was wird sein, wenn .das Geld Ku Ende ist? . ' V-..' Wer von den Abgebclut-en noch jung ist und fürnrte manden zu sorM hat, denkt natürlich vor allem ans Aus» wandern. Aber'wenn'der Gedanke in die Tat.umgesetzt werden soll, dann zeigt sich^ wie lächerlich gering'die- AbferLigungssumme, - ist Dollars oder - Pesos oder gar' ist Pfunden ausgedrüÄ, ist. Das reicht just für. die WerfahrL zweiter Klasse. Auch . hat. der geistige Arbeiter „drüben" nur sehr geringe Chancen, und über die Zünlutung,' eitlen Buchhalter- Eornptoiristen, Bankbeamten oder Bureaüleiter anzuftellen, der «in nrühseliges Englisch quetscht und'direkt aus dem rnusfigest Europa kommt,, nun, über dieser Zumutung würde "»um wohl nur lächrln. Und ein Austvandern nach Europa.ist kaum rnöglich, weil irberclll Arbeitslosigkeit herrscht und weil es überall der KlKfarbecter zu viele gibt. So tvürtet nmn vorläufig auf die Wiederkehr der ,^onjunkttr^ — brr junge ledige Bursche unbekümmert und hofftnrngsfroh, der FarmlienvÄer voll Sorgen,.' die er sich selbst nicht emgestehen will. - ' Die weiblichen Abgebauten sind vielleichtnoch eini > bißchen Wech'er davstn. Natürlich haben sie zu tun ist der Mrtschast grbt's sa immer Zu schaffen. Aber sie sind dem häuslichm.Milieu entfremdet, , sie haben gelernt, die; hauswirtschaftliche Arbeit neben dem Pütschinschverben und Ziffernaddieren geri-llg zu schätzen. Da gibt es beständig Reibungen, Unftimmigkrrten, MemungSvorschi'edenheiten mit Mutter utzd Schwester, die oft in häßliches Gezanke ausariey, an dem eigentlich niemand die Schuld trägt, sondern das sich -ns der ganzen Urmatürlichkeit und Gp; spanntheit der Situation ergibt. Dir ältest allemstLhendeu Müdchm aber, die niÄlland im Genuß ihrer Fverhdrt stören würde, können erst recht der Tage nicht froh werden. Sie sehest zu klar, zu unbarmherziggenau, was kommt und" kommen rttuß. ' Vorläufig LächH .drr Abbau frmMich und riebevoll. Und JiKMt denkt ist Wien nicht gerire an Unangenehme Zukunstsereigniffe. Aber es bedarf wahrhaftig keiner Prophetengaibe, um zu fthest,'welches Unwetter heranzieht, um die tausend und abertausend Tragödien zu ahnendie über die; hiksLosen,' wehrlosen Abgebältten höEinbvechZM Höhungen der Tarife i:Ä Billionen, jährlich. Dieser Bewag wich durch die ZahkpnMst des.Bundes an die SMbahn auf 2 Billionen erhöht. , Äer' Aabinet'svat erteilte sodann mit.allen gegen dis Stimmest, der SoziaMmokraten dem Minister die Ermächti- ' Kistzz Mit 'Mirkjamkeit bis' 31. D^emLer '1883^ tzie- GMstdlaM für die Tarife der österreichischen BMtdeShahnen und der vom , Bunde .betriebenen PrrvgWhstest .ryit.'/.dyr- -MaßgM f killb» st Ln dig ft st zuse.tz!e!n» paß LaL S^r srägn.i L/Hisser Taxife ^ffietuntets -jchmilige^.B«dächtstechstft' Ms'das fjtzaa-jeste-. Ergebnis - ErspaMstgsakticitz zu' tm\, tLlndcn ' Se lb stk v st« »- des \ PustdrÄchnbetrüches nicht 'Äi^rWveÜeL.- MomrchiL. Der AttsteNnrrgsbeschlutz der Repatationskommisirost. Paris, 24. Jänner.. Die Agence Hapcks meldet:' Dft - Reparationsko»myisfilrn veröfftntiicht fvlUndes. offizielles Comstmniqu«: Die. Aommission hüt sm Sinne der Verträge . von SarnL-Gevlmitt und Trianon dje.,Austeilung füMertLn und nichtfimdlerteu .Borkriegsschuldendxr früheren österreichisch-ungarischen Monarch« dürchgeführt: 1. Die fundiertest Schulden werden von dem Staate oder den Staaten. übevrwmmLN^ aui deren Gchiet M daS WH i