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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-24 · Heft 1418 (24.1.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1418 (24.1.1923)
Date
1923-01-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Mr. 1418 Wien, Mittwoch bö^rgehen der Beamtenschaft ein und ergingen sich in scharfen Ausfallen gegen die Regierung und Parlament. Zum Schlüsse getoeine Nesolulion zur einstimmigen Amiahnre, in ivel^ gegen die von, der Regierung geplante Pcnsto nsstillegtMgSV crordnung, schärfster Protest erhoben wird. In dem Vorgehen der Regierung wird der Versuch erblickt, über einen Teil von Staatsbürgern einen rechtlichen Ausnahmszustandzn verhängen, insofern Einkommen aus Arbeitsleistung nicht nur durch die Einkommensteuer, sondern auch die Minderung einer rechtlich erworbenen Rente besteuert wird. Die Versammlung fordert die Vertreter der Organisationen der Bundesangestellten auf, bei derr heutigen Verhandlungen mit der Regierung unter keinen Umständen dieser PensionZstUegungsverordnung ihr-; Zustimmung zu erteilen. Die Versammlung genehmigte weiters einen Zufatzanlrag, in welchem es heißt: Falls die Regierung durch eine Verordnung eine Verkürzung der Ruhebezüge der Beamtenschaft herbeisührt, erklärt die Versammlung die Aktion des PeamreirabbaueS als rechtsungültig. Nie Krovjkwrlm der FamMe Haüsbmg. DaS Schweizer BuudeSgericht, die höchste gerichtliche Instanz der Eidgenossenschaft, hat heute einen Rekurs der Brüder B i e n e n f e l d, E-delsteinhändler in Paris und Madrid, gegen ein Urteil deö Berner Gerichtes abgewiesen. Es ha>rdelt sich um den seinerzeit in der Presse viel besprochenen Fall des Verkaufes der Juwelen der Familie Habs bürg. Der Frankfurter Juwelen* Händler Sountheimer hatte eine Gesellschaft unter dem Namen Perlesko gegründet und die österreichischen Kronjuwelen im Werte von drei Millionen Schweizer Franken von dein Vermögensverwalters Exkaiser Karls, Baron Steiner, zur Vertvertung übernommen. Wegen der Austeilung des Gewirmes entstand zwischen den Händler Streit. Bor dem Berner Gerichte nnrrde das Verfahren wegen Mangels an Bej weisen eingestellt und beide Parteien zum Ersatz der Kosten bcrurtctU- Gegen dieses Urteil rekurierteu die Brüder Bienenfeld an das Bundesgericht, das den Rekurs a bwies, indem es die ganze Angelegenheit als einen unerhörten Betrug an.dem Exkaiser bezeichnete, bei dem Sonntheimer, die Brüder Bienenfeld und Baron Steiner unter einer Decke staken. Die Klage stelle sich als fin Str'it unter Komplizen über die Aufteilung der Beute Lar. Sitte neue Wische VanertiWchte dt PsdEstr. Der Sekretär des KlÄver „Oti" (Organisation zur Beförderung von Handwerk und Landwirtschaft unter den Juden Rußlands) A. Kantorowicz ist soeben von einer JnspektionsveifL) über Podvlien zurückgekehrt und ermattete einen Bericht über seine Wahrnehmungen, dern wir die nachfolgenden Daten über die jüdischen Bauern in der Ukraine entnehmen. Es handelt sich hier um eine ganz neue Bauernschichte, die in den Jahren 1917—1918 nach Ausbruch der russischen Revolution entsstanden ist. Die Revolution hatte den ganzen Boden tommunisiert, oder, wie cs hieß, „befreit". Es war genügend Land nicht nur für den Bauer, sondern auch für die Juden, die bis dahin nicht in der Lage gewesen waren, sich mit Feldarbeit und mit der Bodmbewirtschaftung 'zu befassen. Ursprünglich befürchtete man, daß die Bauern sich gegen die Zulassung der Juden zur Landwirtschaft und die Bettei'kmg vor jüdischen Städtern mit eigenem Boden inenden würden, doch es kam anders. Der Bauer in'femsn seit Jahrhunderten geknechteten UntertaneNsinn hatte förmlich Angst, allein von dem befreiten Boden Besitz zu ergreifen. Er hatte t«m rechtes Vertrauen zur Revolution und zur' Beständigkeit des revolutionären Regimes und wollte nicht allein die Konsequenzen der GnieiguMvg und Besitzergreifung des feudalen Bodens im Falle eines etwaigen Zusamnrenbruches der Räteherrschast tm-gen. Er forderte daher ausdrücklich daß auch Juden mit Boden beberlt werden, damit <mch sie später einmal zur Verantwortung gezogen werden können. Honte stehen die Dinge beretts so, daß auch die jüdische Bevölkerung der podolifchrn Städte in den Besitz eines Stückes Buden für jode Familie gelangt ist, den sie selbst bearbeitet. Aber nicht jede Familie erhielt Boden in ausreichendem Maße, und die Bauern, die bei der Verteilung der Bodensmchen ihren Einfluß geltend gemacht hatten, sahen schon darauf, daß den Juden die entfernter gelegenen und wenig:r fruchtbaren Parzellen zugewiesen wurden. Auch sonstwe bei der Bodenverteilung zutage getretenen Ungleichheiten haben dazu geführt, daß jetzt, nachdem es rn Podolien schon fast keinen freien Boden gibt, Juteressengogensätze zwischen den Bauern und den Juden entstanden. Die Bauern haben sich allmählich in das neue Regime eingelebt und bereuen hervte ihre seinerzeitvge Taktik den Juden gegenüber. Sie suchen alle möglichen Vorwände geltend zu machen, um die Juden aus ihrem Bodenbesitz zu verdrängen. Die jüdischen Bodenbesitzer wieder sind naturgemäß bemüht, jetzt, nachdem sie mit 'wahrer Ausopsevun'g sich der Landwirtschaft widmen und unter großen Anstrengungen Jahrzehnte hindurch brach gelegene Felder urbar gemacht haben, das zur Erhaltung einer Familie erforderliche Bodemnminmm zu erlangen und ihren Besitz» den sie durch ihre Arbeit erst recht erworben haben, auch zu erhalten. Die Betvegmrg der russischen gegen die jüdischer Bauern stützt sich aus die auim B-odenveformgesetz vom 15. Februar 1922 herausgegebenen Instruktionen, welche als Richtlinie für die Bodenverteilung sestschten, daß diejenigen, die sich vor dem Jahre 1917 nicht mit Ä a it d w i-rts chaftbefaßte n, bei der Bodenverteilung M.-i.»..Mker .KeibL werdv» Mat» Die AL» Wietter Morgenzeitung. 24. Jarmw 1923 Seite 5 scWiesst Cure Versieherungs* W©rtrll jg© (Neuen, Einbruch, Leben, Transport efcO durch den Keren Kajemeth I’Jisrael (Ktfischer Natlonalfpnds) Wien,ll„Taborstrasse 59,' Tel. 40316 Solche Abschlüsse belasten Euch nicht und bringen unserem Voiksschatz bedeufende Erträge T sicht dieser Instruktion war, daß der Boden nicht wieder in die Hände solcher Elemente falle, die ihn nicht selbst bearbeiten. Dies trifft aber aus die Juden nicht zu. den;: selbst die Bauern geben zu, daß sich die Juden als Bauern außerordentlich gut bewähren und bessere produktive Ergebnisse erzielen. Unter welch schwierigen Verhältnissen die jüdischen Bauern in Podolien bei dieser Stimmung der Bauern, die in den lokalen Behörden ausschlaggebend sind, zu arbeiten haben, geht daraus hervor, daß die jüdischen Bauern zu den bodenmnvm Bauern gehören, nicht über das entsprechende Zug- und Zu ch wich verfügen und mit dem primitivsten Inventar zu arbeiten gezwungen sind. Kantorowicz tonnte zum Beispiel feststellen, daß in den Distrikten von Jampol und D o l n o p o I an sieben verschiedenen Stellen 328 jüdische Familien mit 1567 Personen und 487 Deßjattnen Boden zusammen insgesamt über 30 Pferde verfügen, so daß im Durchschnitt auf 16,5 Deßjatinen ein Pferd entfällt. Auf je 66 Deßjatinen Boden entfällt ein Pflugeisen. Anderes für die Landwirtschaft Hewdezu .unerläßliches Inventar besitzensie-MechUchKMchh'oM^er.-- Mangel bringt den Juden in Abhängigkeit vöN den Bauern, wenn er sein Feld, bearbeiten will'. Er ist Mwungen, Pferde vom Bauern z-n dingen mrd ihn dafür mit Frucht zu bezahlen. Der Bauer stellt jedoch sein Vieh und sein Inventar erst daun zur Verfügung, nachdem er selbst seinen Acker bestellt hat. So komnrt es, 'daß'der jüdische Bauer ständig mit der Arbeit im Rückstand ist. Dü er auch nicht über eigenes Vieh verfügt, fehlt ihm der Dünger, und so kommt es, daß der jüdische Bauer m manchen Gegenden trotz fleißigster Arbeit unter schlechter Ernte leidet. Kantorowicz kommt zu dem Schlüsse, daß diesen jüdischen Bauern nur durch Beistellung von Inventar und Saatgut geholfen werden könnte, was er nur so eindringlicher empfiehlt, als es geradezu ein V e t> brechen wäre, diese neue jüdische Bauernschichte, die so schnell mit dem Boden verwachsen ist und die Landwirtschaft lieben gelernt hat, wieder m das aufreibende Städteleberr zurnckzusührem Cin jüdischer Pavillon in dev allvussischen landwirtschaftliche« Ausstellung. In Moskau werden Borb-seitungen zu einer großen allrussischen landwirtschaftlichen Ausstellung getroffen. Der Ausstellung wird auch eine spetzrell jüdische Abteilung a-ngegliedert sein. Es wurden wichtige historische Daten gesammelt, um die Tendenzen in der jüdischen Landwirtschaft zu veranschaulichen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Entwicklung der jüdischen landwirtschaftliche Kolonien ln der Ukraine gewidnwt. Der Kampf de» Lelevattzr« HanuKrn gegen de« „(Hfettfottig" BrettbaÄ. Seit dem Auftreten des „Eljenkon-igS" Dreitbart fühlte sich Herr Hari-uffen, der feit JL d. ebenfalls im Nonacher- CtMissernent engagiert ist, in sMer künstlerischen Ambition schwer gekränkt. So war es schon seit etwa zwei Wochen dar Direktion des Ronacher-EtoblissKwentS bekannt, daß Herr Hanussen überall, auch außerhalb des Etablissements, das unrichtige Gerücht verbreite, Herr Acertbart arbeite mit präpariertem Essen, und sich rühme, daß sein Medium imstar.de sei, dieselben Leistungen, wie Breitbcwt, gu vollbringen. Aus diesem Grunde wurden Ihm mm vergangenen Montag vom Direktor der Ronacher-tlühne, Herrn Dr. RoSner, ztoei Ciseustangen ans dem Materiallager Bvertbarts übergeben und r«nn versuchte das Medium Hanussens, die eine Ersenstange in Hufeisenform zu biegen, die Mite Stange zur Spirale zu drehen. SeVbstverstänMh blieben beide' Versuche vollkommen ergebnislos. Breitbart, der von den BorgäU'gen erfuhr, stellte Hartusseu gnr Rede, und als dieser ihn fortgesetzt ironisierte, schob er ihn gutmütig zur Tür stirer G-arder^Lr! hiirauS, woraus Hanuffen eine große Mär« «rächte und b«tz,WM» »mißtzandelt" worden Sie neuerlMe SrhShmig der Kohlenpreise. Wie die Korrespou''enz Kerzog meldet, beirö k die neuer; liche Erhöhung der Kohl-npreise 46 K. pro Kiloaramm, sodaß ob d. 1 Kilogramm Kehle in offenen Fuhren 910 K., in Säcken 968 K. ab Nordldahn kostet. Da^u kommen noch die Zufuhrspesen pro 6i K. pro Kilogramm. * Jioniste« ollee Dyzsrke ireffen sich Samstaa rm Sonntag abends tm Älubheim der Zionistischen Vezickssekkion 7, 1. Bez.. Z ssomirgvtistraße 2. Mezzanin. * Erleichterungen lm GaS« und Strombezug für Industrie und Gewerbe. Der S-tad^-srvat üevi-et gestern Wer die Nachlässe beim Großbegug von Gas und Llektvischonl Strom für gewerbliche Ztvecke.' Bon den GaKLtmll)Nlern sollen diejenigen durch Gewährung von Nachlässen begünstigt werden, die ausschließlich oder vorwiegend zur Beheizung von techni schen Feuerungsaulageit oder zu motorischen Zwecken Gas das gmrze Jahr hindurch amMc-md gleich benützen. Beim Bezug von elektrischem Kvaststrmn sollen Rabatte vm: stvei bis dreizehn Prozent gewährt werden, die je nach der Größe der Anlage mrd i-hvenr Verbrauch bomossen sind, außerdem noch fr.- sondere Nachlässe für jene Arten von Stromverbrauch, die Zur Wirtschaftlichkeit der ElektrtgitätHwerke beiwagen, zum Beispicl Krafsstwmvcrbrmich im der Stocht, Mkumutotorculaden Ivi Einstellung der Stromabnahme wähwud der Höchstöelastunst dr> Elektrizitätswerk usw. Werter, soll das Verhältnis der?prrist' von Lichtstwm und Kvaststrvm, welches gegenwärtig 100:70 ij>. veränd-crt werden, st daß der Kraftftrom im Verhältnis zum' Lichtstrom allgemein billiger wird. Diese Maßnahnu' kourmr auch den kleinsten Konsumenten von Kräflstrom zugrüe. Eine besondere Begünstigung ist strner auch noch für Getverbctrri bende und Geschäftsleute vovges-chen. Ihnen werdetr rricht nur für die KraftckbgaLe, sonderst auch für den Lichtstrom, der zm! Nachtzeit zur Ansl-agett-- und RÄKlaanebeleuchtung vevlvLttdO \ wird» Nachlässe von 2 bis 10 Prozent MwÄ)rt. Durch diese! Sonderrabatte wollen, sich die ElMriritätswcrke zugleich cntch' schon entf den billigeren Wasserkraft ström vorbereite.n, dessen Liesermtg Mitte 1W4 beginnen soll. Die Vorlage soll vom Geinemderai in feiner nächsten Sitzung beschlossen werden. * Die Phllanthropia, Rekouvalesgenten- und Evhokmasheim für arme kranke Frauen und Kinder, 13. Bez., Lamzerstraße 172, hat den Beschluß gestßt, an das schon seit Jahren -bestehende Heim ein neues Kinderheim arlzugliedern, in welchem arme, verlassene Kinder nach gefallenen und invalid' i gdwovdenen Kriegern liebevolle Aufnahme finden. Der Verein j Macht es sich zttr Aufgabe, für die körperliche und moralische Ervtwicklung dieser Kinder Sorge zu tragen und sie nach dein vollendeten 14. Lebensjahre einem Berufe zuzuffchren. Die materiellen Kräfte des Vereins reichen jedoch nicht aus, dieists Werk zur Ausführmrg zu bringen. Es wird daher die Opfer-- Willigkeit edler M'rtmerrscheN «mgevtrfen. Jede Spcnde wird dankbarst entgegengenommen und über Wunsch an geeigneter Stelle' ausgewieserr. — Wie tms weiter mitgoteilt wird, hat Dmchrspräsident Dr. Hain is ch für den Fonds des Hevrns 2,000.000 K. gespendet. In dem genannten Heim sind gegetl - wärtig einige Plätze für jüdische Frauen und schulpflichtige Kinder frei, Schri-sÜiche Gesuche sind an dir Adresse deZ Heims zu richten. * Steuereinheit und Eirrkommenstenerschlüssek für dtw Jahr 1922. Das Bundesgesetzblatt vcrlautbart die Kundmachung de§ BundeZministeriums für Finanzen vom 14. Jän-- ner 1923, -betreffend den Durchschnit'swert -der Steuereinheü und den EintommenstemerschlüM für das Jahr 1922, wonach bei der EinkommensteiterveronlaMng für das Jahr 1922 als Durchschnittswert der Steuereinheit der Betrag von 4370 K. ztrgmtwe zu legen ist. Hiernach ergibt sich folaen.der Schlüssel zur BerechmMg der Eintonunenisteuer für das Jahr 1928: So - ferne das Gestmteinkonrnren nicht durch 100 b'Abar ist, ist das - elbe aus den nächsten durch 100 teilbaren Be'rag, die ent allende Steuer auf den nächsten -durch 10 teilbaren Betrag nach unten abzuvurtdem .Bei Einkonvinen von mehr als. 1,746.000 K. bis einschließlich 6,555.000 K. beträgt die Steirer 1,83 Prozent, bei Einkommen bis 15,295.000 K. 2,69 Prozent, bei solchen bis 26,220.000 K. 4 Pwzew -des Ges amte iuko mmeus. Die Steuer ist jedoch .mit der Maßgabe zu bemessen, daß von dem Cintonrmen eiMr höheren Stuse nach Abzug der Steuer niemals weniger erübrigen darf, als von dem -höchsten Einkommen der nächst niedrigeren Stufe nach Abzug der auf dieses Einkonnnen entfallenden 'Steuer erübrigt. Stelen in der Per« strgung eines HLUsbal-tungö'borsiandeL Personen, die im Sinm des § 167 der Ha-ushaltmla angehören, so hat für Ein-, kommen bis einschließlich 28,280.000' K. jährlich für je eine tcr* artige Person eine Ermäßigung der Steuer um je 5 Prozent stattzufiudru. - - Eine Redoute zugunsten der Ncttungsgcstllschüst und der Blinden (Hohe Warte). Margen mi 10 llfir a'bends findet juißiinften der Wiener Freiwilligen Rettungsgefellfchaft und der -bedanernswer'en Minden (Hohe Warte), die sich in größ'.er' Notlage befinden, in allen Räumer: des Tabarin, die von der Direktion unerrtgel-tlich für den wohltätigen Zweck zur Verfügung gestelltwurden, «ine Grand-Redoute unter der Devise „Der Reigen der schorrsten Frarrenköpfe" unter Führung der Frau Direktor Olga Bartos-Trau dom St-adttheater nud der Frau Erika Wagner statt. Veranststtet wird diese Redoute von einem Komttee von Herren und Danren, die es sich zur Aufgabe genracht haben, der Rettungsge-sellschaft und den in äußerster, Notlage besin-dlichen Aermsten« der Armen, den Blinden (Hohe War e) helfend utrter die Arme zir greifen. Die Karten sind bei der Direktion des Tabarin und im Atelier S. Peß-l, 1. Bez., Kärnlnerstraße, er^ttlich. » Eine falsche 190.000 ckieorwntlvrs. Am 20. d. m V«B Uhr kam in den Laden der Trafikaniin Anna sv e r s clm a n n, s ranzensbrükkenjlraße 14. ein etwa 20-- bis 2:jühr'g>'i bartlos, r junger Bttrscke mit dimkiem Cüinterrock u b kaust, fünf ä'iyptische Zt^arett»n. Er bemhite mit emer Banknote &!00.000 K.. die er zusammengtstliet auf den Ladentisch iegt^- b>rau Ferlchmann P.ch die Note nicht weiter an und gab beräus Erst am nächsten Morgen erkannte >ie. daß die Note iat'ch n)n Sie ist mit bloßer Kund »Ititnp heroesMüt. r'*r Füll?'er Hai sic) gar n'cht.üie Mülle genommen, die »eftt1 i*iUen ^ur-^urüt>ten. Er bat sie nur durch Stiche angr-eulei; «** %ur Zorömur^ .fc*» « u» """" '■?

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