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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-24 · Heft 1418 (24.1.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1418 (24.1.1923)
Date
1923-01-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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ft5ette & Men, Mittwoch S4)H8nnerlM Rr. Uii Die Bemühungen der THWen-Betriebs- 'rSte um soforttge A eilassung ThyssenS sind ergebnislos geblieben. Heute um 8 Uhr früh ist die gesamte Arbeiter' und Beamtensü'ast der Lhyssen-Werke in den Streik getreten. Slomalr Arbeit «ms de« staaMchen Wr». > Essen. Ä3. Jiinnrr. (Te1.>Komp.) Ans den staatlichen Zechen ist keine Veränderung zu verzeichnen. Die Arbeit nimmt ihren normalen Fortgang. Von dem Streik nmkatzt. werden bei Thyssen etwa 68.000 Arbeiter, bei Stinnes rund 100*000 Arbeiter, so daß insgesamt 165.000 Menschen ausständig sind. Im V e r k e h r s wes e n sind als Folge der andauernden französischen Eingriffe starke Stockungen zu verzeichnen. Die Ankunft von Kohle im Hafen von Ruhrort hat gänzlich aufgehört und es finde« keinerlei Verladungen mehr statt. Einige. Schiffe wurden von den Fra«zofe» beschlagnahmt. Im Eisenbahnverkehr 'haben die Stockungen bereits größeren Umfang angenommen. Auf dem Bahnhof Osterfeld-Süd ,ruht aller Verkehrweil die Belgier die Stellwerke mit Maschinengewehren besetzt haben. '' / fcfffmttta derMaer Arichrbank. : Äffen, 23. Jänner. (Havas) Die Reichsba n k W wieder erb ff n et w er den. Die französische Abteilung hat sich zurückgezogen. M frimrSfischer dehMdvkament. Fravkfmt «. R., 23. JL»n«. (Sffiolff.) 2>it s,F r ankfu rt er Ze i L u n g" veröffentlicht heute «ls neues f r a n z öfi s ch e s G e h e i m d o k u m e nt einen Entwurf aus der Hand des Gen era ls M a n- -gin über die Besetzung von Düsseldorf «nb D u i S b u r g. Der Entwurf, datiert vom Jahre 1919 und verfolgte den Zweck, die f r a n z o f i f ch e Industrie zur Herrin der deutschen Industrie zu machen. Es weÄe'dann die Frage erörtert, ob es besser sei, die deutsche Industrie zu vernichten öder zu versklaven. Man sehe von der Vernichtung bloß deshakb ab, .weil sie -England allem Vorteil brächte. 3ll Fabotimkys MStritt. Achochsch Hßt düÄH Hte H' E. DwiDchw-Äll- &cäi seines' RMchsschrei^r^ an" den OrasSbenten des Zionistischen Akiionskomrieös verbreiten. JcLottnskh stellt in dom Schreiben sch, daß ihm die Beschlüsse des Ä. K» mit den Prin-. zipien rMd den Interesse« des ZiomSumS u-ttverembar er- Weichn'«rw.Mt damrsork:^- i „1. Der Möad Ha-Lswni, die Mvchlle ZtertvövUüg der '-Ä8stiNMsWen JtchenheÄ, M' aN dqs 'M K: eia Schreiben geÄchtet, M^tvslchsM dir Beziehung der Larchesregiernng zu den' Inden Wb zu«n Zionismus «O vir dMr-rch geschaffene politische Lage mH bitterer Entrüstung geschildert war. DaS A. K. -hat diesen Notruf Mrmkgewieftrr. 2. Der zwölfte Kongreß HE ftinerzeÄ beschlossen, an Sir Herbert Samuel eine Delegation zu senden, um chm die Notwendigkeit einer ^mnAtetzenden Aendermrg seiner Pottt-ilKu rrnterbrerlen. Dieser Songretzbtzschluß wurde von der Exekutive fallen gelassen. Jetzt habe ich das A. Ä.-aufgsfordeitt, daß wir dem High Commisfioner und seinem Vorgesetzten m Grglaud es. klar machen follten/ welchett zerstörenden 'Einfluß die durch seine- PoWk- ^gescha'ffaie"'L<^.ch>uf GeldsammrAngen ausübt. Das A. St. hör sich gm-eigert, dftftr Forderung Kckge zu Leiste«. ' il Ich habe das A. K. z« einer StekkMAvchme in bezug suf die Anwese-nher! von antrzionistzischen und sogar « utisrmr4 tf ch eu Beamten im' MäLÄnal-Höme"-Lande <mfgefordeit.Das A. K. hat dteseResÄutÄm Men gelassen.'. - 4. Mgesich'is der weit verbreitetenAuffassung, daß die Zionistische Organisation auf das HerMche Ideal verzichtet ^be, Wurde das A. St. von.«ttr vÄf^efordiert, Zu erklären, daß bk Bewegung fest auf dom Beden des Jnhal'esvnd historischen Geistedes Baseler Programms-ft^ und daß unsere Ärpstrchtnntzen gegenüber der Memdatermacht iwk rn diesem Sinn« euffgefäßt werden dürfen. Dös A. K. hat er abgslchnt, diese lkrktärung abMgWen. Durch diese Beschlüsse hat. es das, A. K. ernWlicht, die-, ßmige TÄtik, die die Bswegung zum..Verfall hW die jüdische AtbeÄ. m Palästina guim Baickrhtt zä Dttlgendroh",' ohne Aende>mng fortzusetzen. W Ich betrachte es daher ells meine Pflicht, diese schädliche Latti? tmrch öffentliche- Bekämtzsung und durch u nab hangt g«e politische Sch rit i e unmöglich zu machen....' Da ich aber die Lage der J e W ss h Age nr Y, so weit wie «ögsttz schonen will, erkläre /ich^ bannt. nteine Dem.is s io« susMr ExeLntive, und — da^ich ssÄltverstaydUch die/Autorität dststr EL-ermwe nicht mehr anerkennt — betracht ich mich MS der ,Zio.«ist-ische« Orgayisatiön als ausgä» fch-iede«/' ft WerSetMoMentevsSrdreft IBiencr „MrgeMltMg"! 8fc Eitt d!<xnyrHtt Sekundant. Rektor D i c n e.-xr;,^ot tuien ^kmchanteu gefunden. Mährend bisher mit tzermgeü Ausnahmen keiner der übrigen deutschen Professoren der Wiener Universität — zu ihrer Ehre sei eS festgestellt -> ein Wort M seiner Verteidigung gesprochen hätte,/ja im Gegenteil im akademische« Senat ihm so grüudliH Hie noch nie einem RiktorW Meinung gesagt worden ist, hat der Professor der Paläontologie Tr. Gustav H r MaHe r einen puhsizistifchen Reinwaschungsversüch getvagtk' 'Der Aufsatz eWien in der „Neichspost", die,sich sonst „Mner hält". Nachdem er den Äeinlichen Anlaß der^ jüngsten akademischen Unruhen besprochen hatte, meint Prof. Arthaber, .daß dem Rektor Diener der ,m n e t n g e s ch r ä n k t e Dank aller g c-- b'ü h. r e, daß er sei ne Ber a n Iw o rtlichlei t und Persönlichkeit setbsi einfetzfe utw vom -Beleidiger Sühne verlangte", und fährt dann fort: -.Jedermann würde das Vorgehen des Rektors durchaus korrekt finden, wenn ja wenn der'Beleidiger nicht zUfa 1 lig Jude gewesen warDann setzt er fort: „Wenn aber der 'Mdenständige Jude gvnmr dieselbe Abneigung gegenüber t^n.seit acht Jahren zugewandertru Ost/ und Südostjüden äußert wie wir,» dann ist ihm/ als j Juden, dies erlaubt, dem Richtjudeu aber nicht." Erstere Behauptung ist sicher faksch, weil die sogenannten bodenständigen Juden diesmal wenigstens richtig. erkannt haben, daß der Angriff der akademischen Juderffeinde sich gegen alle Juden richte und-hie ,^>st- und Südostjuden"'nur auS - taktischen' Grürchen zuerst mit der Verdrängung bedroht tverden. Zu denken mag uns der weitere Satz Anlaß geben: „Die Wiener Universität ist aber deutsch seit ihrer Gründungsoll und wird es auch in Zukunft bleuen und daher kann sie nur in beschränktem Maße iüteruatioml orientierte Gemente vertragen, und zwar deshalb, weil deren Orientierung stets eine politische ist und auch immer mit Propagierung des Jnternattonalismüs einhergeht? Wetter behauptet Arthaber, es geschähe dem Rektor ein Unrecht, wenn man durch Derkehrüng einer Tatsache in ihr Gegenteil -behaupte, der. Rektor Ktte sich für den NunrentS clausus ausgesprochen. Wohl ein starkes Stück jener Eigenschaft, die von einem deutschen Arier oft jüdische Verdrehnngskünst genannt wird. Der Satz deS Rektors („R. ichspos?" vom 10. Dezember): „Die Hchilitation (von Privaldozenten). hängt aüsschlieNich von den Wissenschaft» lich:n.Qualifikationen ab", sei von der nichtantisemitifchen Presse, absichttich fwlsch verstanden worden, indem man aus dem „ausschließlich" ein „nur" gemacht, hätte. Selbst der gewiegteste römische Jurist Und der' an die feinsten Unierschelduttgen gewöhttte TalÄuSgelehrte kann wohl-vicht den Unterschied/ erstumn, dyr^sich ergibt, wenn man in Ltesem Satze „aüsschließNch" durch „nur" ersetzt. Der Paläontologe ÄrkhaVet äbeuchat ^UnterschiU Wüde«. M dies P «der nur ein DorsPÄ zu -dem,, wag dann kommt. Arthaber -behauptet: . ' /; 's-/ '' s-' " „Zugleich möchte ichuber Äu Beispiel für den südsschen ^unwrus .lachuS.gehen.,.de« Wir. x uh i g. chi n ne H-ML r-, ohne uns darüber zu erregen. Ich meine di« Bio» logische Versuchsanstalt der; Akademie der Wissenschaften. .Unter, allen Lehrender« witz Lernenden nicht e i n e i n z i g e r N ich! j u d c. (Im Onginal göfperrt.) D.S muß doch daS erträumte Ideal sein!." Bor allem eine Festschlluug: Ausnahmsweise hat Professor Arthaber.recht. Unter allen Lernenden der Bersüchsanftakt befindet sich derzeit nicht ein einziger Nichtjudr! Ju einer Zeit in der krassester Materialismus und ödeste Gelvinnsuchi herrschen,, sirch die Hörer einer Anstalt, in der ausschließlich^ rein Male Forschungen gepfiegt. und kein Praktisches Brotstudium getrieben wird, a ü S s ch l i-e tz l t ch Zuden. Natürlich werden.Nichtjuden von niemandem gehindert^ wenn sie an dieser Lehranstalt forschen wollten. Es hat -sogar Zeiten gegeben, wo vierzig Prozent aller dort Lernenden Nichtjuden gewesen sind. Größer war allerdings ihr Wtesi rne^KVer wie steht es mit der Behauptung, daß alle dort 'Lehrenden Juden sind? Diese Behauptung des Prof. Arthaber -ist. merkwürdigerweise voMommen richtig. Aher.mit dieser Mstalt-verMt es sich, wie Prof. Arthaber getchu weiß, folgendermaßen: - Das Gebäude, m dem sich deitzeit die Biologische Lehranstalt befindet, ist das gewesene Vivarium im Prater. Da es sich aber, toiz der nahe^legene Tiergarten, infolge der Leilnahmswsitzkeit der Wiener gegenüber populär» nüfsenschastlichen Instituten - nicht erhaltenkonnte, wucheeS von drei Männern jüdifcher- Abftammu.n g, Prost Dr. Hans P r-z i b r^a m, Leopold Ritter v,. PorjHei.m . und Prost Dr, Wilhelm Figd or gskaust nn^ eingerichtet. Was taten sie nun mit diesem im Wiener Amüsiervrertel günstig gelegenen Objekte? Gründeten sie ein Kmö oder errichteten sie eine Bierwirtschasi? Nein, ihr- Tun zeigt' viel Wenigst Händlergeist/ Sie errichteten eine biologische Versuchsanstalt, i« der die expe» rimeutÄe Erforschung der-tierischen und Pflanzlichen Or» ganismen, insbesondere die ' experimentelle Morphologje und Entwicklungsphhsiologie.. gepflegt werden, sollte. Sie schufen ein mustergültiges! Institut, . das anderen / ausländischen, zum Beispiel.- dem Ka iser Wilhelm- Jnstitu 1 i y D ah l e m, als Vorbild diente. Forschungen unh Entdeckungen, die der österreichischen Wissenschaft zum größten Ruhmegereichen,.wie die Steinachsche Verjünguygsversuche, u die *•, > K o p p -a n y s ch e n AugWerpflanzungen, die F; i nk l e r s ch.tn Kopf» Verpflanzungen urch .viele ^-andere ^. wurden „ dort .vprgenommett. Später, 'abet übergabsn - die Besitzer und LeiW das Anftitut der HkarteMle det Wissenschaften. DM Uebergsbe erfolgte am1. Jänner 1914. Neben dem chert- VÄlen ünd Mnzisartigen Objekt wurde auch der für die damalige-Zeit enörme^Betrag: von 300.000. Kv der Wkademte als Betriebs,, und -Reftrvekapital ' zur Verfügung gestellt. SelbswerstanWch hst^djL'.Mademre^ke ÄShttlW' Besitzer und Leiter auch, nach der Wergabe auf Lebenszeit in ihrer StUuNg. belasset Dararts stammt die Herrn Arthaber'so auftegdM Tstffäche, daß die Lehrenden in dieser Anstyltj sämtuch^JudMInd. - ' .! Wenn diH Wünep ein Borwurf übechaupt treffe«, könnte, wäre es der, daß sie nicht schon im Jahre 1914 dje. Sinrichtungsgegenstänbe, Forschungßmlttel' und das Kapital der schon damals geplanten Jerusalemer Universität zügesichert haben. Sie hätten sich best, schnöden Undank erspart Und dem Prof. Arthaber' verwehrt, aus dieser Tatsache großartigen Mäzenatentums! die emPöreMHolgentng 'zü ziehen, daß Juden selbst eine«; Numerus elaüsuS dort rinrichten,' wö sie den Einfluß dazü i Wen. Sollte über irgendein naiver Mensch meinen, Pröf, . Arthaber hätte dies alles nicht gewußt, so. sei ihm tzeakH-! wartet, daß dem Prost Arthaber als Wiener UnwersitatS^' Professor sicherlich der Almanach der Akademie der Wissenschaften, Jahrgang 1916, bckannt sein mußte, in dem auf den Seiten 236 bis 244 UebepgangSdokument und Statttt,. wörtlich abgedruät sind. > Dr. P. I. D—t. ' ' Prof. Arthaber ist inzwischen auf die MangelhafttgteÜ! feiner Darstellung aufmerksam gemacht wprden und sieht, sich zu einer Richtigstellung vewnlaßt. Er nimmt sie in ber} gestrigen „Rbichspöst" vor, und zwar in Vieser Weise: „Bon der Biologischen VerfachsanstM der Madcnne der | Srnschcvften -wevde ich mit BozrvMchme <mf meinen Ab°, w der „Reichspost" vom 14. d. um die Mitteilung er?.; Sucht, daß an Hi Nichtjnden eÄmstkNs Austtebm« fmdrU. —, Natürlich ' war der Or diese Anstatt erwähnte NmneruZ claufuS nicht ernschast gemeint, sondern der heutige ZrfftatÄj ist nur ewnilsiM worden, wie daS ja «u Schluffe des Satzes angedeutt-t war." .. > Diese Richtigstellung klärt, nattirlich den uninformier-! ten Leser nicht über de« Sachverhalt auf und ist wieder ein werwoller Beitrag zur Beurteilung der Bahrhasttgkeitl dieses Professors. Für alle Fälle ower entzieht selbst diese kümmerliche Richtigstellung dem in der „Reichspost" vom 14. Jänner erschienenen Arttkel den Boden, Sefterreich. Seipel Met hmte. Me schon mrigeteM wprde, findet die nächste Sitzung dch. Bölkerbundrates gm 29.'d. m Paris statt. Nnumchr hat Lord Balfvur das österreichische Komiee auf denselben Tag einbevuseu, während der Vorsitzende der Koirtrollkommff^ fron diese Äöcherschast bereits für de« 27. L. -zu einer- Sitzung -vkigÄlchon- Ha^xEDlmAfo^ge 'würde dte AbvoifF des BuWesdi kcmzklers und des' Mn-ffterS deL Aeußern für hente; ansrfetzt. .;; MÄühWcht. We wte er^hvsn» wird der bebeÄS MKNtchigte' VÄö^, des MmistermmL W Heerwesen, der den Soldaten, verbietet^. m Anifoun'M; Kssenittchen Pe^WMWgey stratto-nen teilHun^men,' noch >«n Lauft dieser Woche erscheinen. \ In.dem HrkäUWch'wei'ers. emgoochuet, 'haß^Tragch-M: Uniform außerhalb des Diensteauch' d ie Oe i t e nwa f fe zu tragen -ist. SchlteßW führt jur Erlaß hftGrutzpfl-ichii für alle Angehörigen der Wehrmacht ein. 8i« Metz Wer drn Berkehrrieirat. Wie amtlich nrftgeteitt wuvde, .soll die Ermäßigung , dekj Gisendahntarsse^ inr. Einvernehmen mit'dem Verkehrsheirat er-! folgen. Zum Zwecke her Errichtung eimSMchen Beirates wurde bereits vor. geraumer Zeit ein Gesetzentwurf dem Nationalrai vorgetegt.^ - Die- - tmchtWe. Aerwerung .gegenüber dem ftiyerzevligeu Stalitseisenbahnrat besteht darin, daß die Delegierung der M>!t.gfieder nicht, durch das Min-sstechM sonder«, durchsdje tz».irtschaft!iche« Ko xbpra.t-ione% e^olgt, ' ‘ V:;>',V .. Me Krise In der Regiernngsparte;. Budapest, - 23, Jänner. (Test der „Wiener Morgen» zeitung".) Im Schöße der Regierungspartei machen sich seit einiger Zeit Zeichen einer Arrflösung bemerkbar. 39 Mitglieder der Partei, ehemalige Angehörige der Kleinen Landwrrtepartest. überreichten de« Mmisterpräsibeuten ein Schreiben^ in welchem sie unter anderem m entschiedener Form die unverzügliche Durchführung der Po-- denveform, die.Einführung eines wahrhaft d e m o k r a t t« 's che tt Regimes und die Zu rück-zi e hu ng drr Regierungsvorlage über, dcn gesteigerten Schutz ber offentlichen Ordnung fordern.-An der Spitze der Bewegung stehen, der Bizeprästdeu-t. der Regiemngsparter Szijj sowie der vormalige Präsidcut der Nationalversammlung Joses .B o t tl i k. Die Abgeordneten drohen iy» Falle der NichierMung ihrer Forderungen mit dem Austritte aus der Regirrungspartei, wodurch diese auf 118 Mitgls-der zusammeNjchrumpfen und dieserart in die M ino r i t ä t gegenüber der 125 Mann starken OpPoMon kommen iwürde.., Um, einer: Sprengung der Neg'lerungS- Mehrheit vorzubeugen, beschloß Ministerpräsident B e i hl e n, Mit >den opponierenden Mitgliedern seiner. Partei zq verhandeln und bot dem Führerehi6 tärftelle an. -Daauch vÄckerbaummistyr S z a b o-N ag ha t a d, der eigentliche Führer der: Partei der Kleine« Landwirte, im/.F«llL . der Wlehnung des Ultimamms ' mit Ver Demisiiündroht, werden mit. .dem, .Großgrundq besitzirr Gvaftn Max.H o y o s Berhandlungen bezüglich-dex Uebernahme.dieses Dortefeuilles gepflogen^

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