Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1415 (21.1.1923)
- Date
- 1923-01-21
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 10 Wien, Sonntag 8) Auf Se2Xg3 fplgt 8 65-st mir Argriff «vf die ungedeckte Dame, wodurch Sckivarz dte gewonnene igur behaupte! und dte PaM geminnin chutz. Der Rest ist nur noch Lache' der T^ckniK.? . ' . *) Führt sofortige Entscheidung Herdei. Anmerkungen von Kermnnn We'ß. Meisterschaft. Die Meist«'chastskärnpfe Hoden begonnen und werden auf affen Fronten mit g'ößter Erbitterung gefü':rt Die Mehrzahl der Wettkämpfe konnten, an dem angesetzten Spieltage nicht zu Ende geführt werden und hängen in völlig ungeklärter Sriuation. Kühoah spielt g:gen Deutschen Schackverein ,m ergenen Klublokal, und keine der Leiden Mannschos en konnte der anderen dteher einen Vcüe,l abringen. Aederroschenderwe'se leisten auch die Arbeiter dem vorfährigen Meister Lands ratze h-rln^cki Pen Widerstand», und auch hier ist eine kntschcidurg noch nicht adzusehen. Wien-West, die zum ersten Mate im Mkifrerschattswelldewerbe stehen, haben Dvnaullädt. einen Kiemen Vorteil adi irittigen. Einzig der Senior der Wiener Schachklubs „Schlechte^ konnte gegen Süd-Vst einen überlegenen Sieg (il: 31+1H) f«i«n. Auch die Kämpfe der 2. Klaffe haben begonnen. Kiev steht Loüvpratze geg-n Lokooh. welche nicht ihre ftätdfte Mannschaft aufdringen konnte, auf Gewinn. Sonntag den 28. d. spielen in der L Runde -er 1. Klaffe: Wien-Welt—Schlechter, Deutscher Schackver in—Süd-Ost, Land- Praß^-Lakoah (CafS Knrb),Arb.-Schachklub—Donaufladt. Sr ad der Sauptturnieres (Klabmeiirerfchast) «ach der IS. Asnbe r Takac» 77,+3 H, Schwarz 7+48, Dunkelblum 6'/t+8H, DLusuM S'/r+d ü. Ig»l 5+8 8, Dr. Brill, Elfenberg 4V.+4S. E' enkern 4+7 8. Sag. Wahle und Buri n 4+58, Rofenbau« 4+48. Dr Fischer Sr88. Kerzer r+L S, Sng. Dlstler l +4 8, Sch'efinzer */*+38, Kalpern 6H. Wochenprogrmnm der SchachsMon Hakoah. Sonnlaa: g Uhr vormittags, M-ifterschäftewettKampf ^ietz'NS-7-KaKosh 8 im Cofö Aigner, IS. Dez., Linzetfirake 74. — Montag: Rückständige Pari en des Klublumters. — Dienstag: Dlitzlurnter. Gäste willkommen. — Mitlwoch: t4. Runde Klublurnier. — Dm n«rlag: Un?err chtskurs Igel. LLnsepartien des Aiudlurnters. Monnichattssufflellung flr die Sonntag den 28. b. stallfindenden Meisterfchostswettdampte. — Freitag: Rückständig« P rten des Kludlmniers. — Soms'ai: Freie- Spielabend. Sonntag: S Ahr vormittags. Meiperlchaftswettkämpfe Kokvah I— Landl.ratzer Schack, dund urck Ladoak M-OpmarK i« diludlskat der Sskoah, Abends gesellige Zusammenkunft. Schfchripe« an Emst Wahle. 2. Bez^ Floßgaffe S. HM MM : »RatilmalimmL". <R. Löwit-DeÄag, Wie», 1SS2.) Kcdtegene phllchophssche, Morsche und nationasMmo«/lfchs Aeninffft, eme in zwei Ecktstten erworbene WeltSemrtms, groß« Ernst und VemntwoMlNTsgeftchl, ' die Fährgifert, die Zuftnemerchänge des Weltgeschchens zu erfassen mb darzustelle^ zeichnen die Mffätzr aus, die Hans Kohn unter dom Titel „Nationalism«§" «n einem Bändchen zwsammengefatzl hat. Noch ist es mcht das geschlossene systematische Werk, rissen wir zur KlÄNng und Evwettvrmrg ibewutzt-Mffcher Geschichtßbetvachttmg und Lebenscmschauung so sehr notwendig LMrfen mb das wir von jedem unserer Autoren erhoffen, rmifse» und fordern sollen: Doch Hans Kohn hält, was er auf der ersten Seite verspricht: .das GiinhMiche der Grmidemstelluqg Zu den Poottemen der Mischen Gegenwart festzuhalten.- So vermittelt uns das Buch.— WM nicht gang so mühelos; wie'wir es im Interesse feiner AuswirLung wünschen würden — das Bewutzffem des tiefen Sinnes unserer Be-. wegrtnAgibt eszuinindest in den Rosulhaten semor Untersuchungen dem-Fühlen Ausdruck, das unxMsgesprochen (oder durch der Zeiten Ungutst doch ungedvuckt) alle beherrscht, Sie «bei der Betrachtung der Möschen Austortee der Gegenwart sich zu söstumMenen Anschauungen dmchgoarbertet haben. ' Mir Hans Kohn ist' der jüdische NatiorMsmuS nW letztes Ziel, sondern nur eine Doribedvntzmrg für die movaLischgeistige Steigerung jMschen Lckbens, ihn in uns nicht zum Macht-) RechtsuM GswalLegM werden zu wissen, ist der mit Leidenschaft vevfoLgte Zweck seines Buches. Er spricht in dieser Erkenntnis, in der UebsvzsuMng, daß unsere Bstwgung durch ihre Existenz ustd Hre Evsolge nur dem großen Ganzen dient, das «Lösende Wärt ihres univers ali(tischen Ctzar<Äters aus (den so manch« seiner Borgänger altzu (ritif» los mit dem des SoMlisnms identifizierte) und negiert mit EntschiÄenhM ihre Auffassung als „einer Versicherungsarsstalt des einKelnen für seine eiMe glückliche Zukunft." Die Zukunft der .jüdischen Gesarnihert muß-Uns. Wer stehen als die MjvidueA-eyöistsschckt Ziele des! einzekne». -«« . Er defin-tert sehr gÜWch unfev?n NadionÄhstzvU Hwn dsnr der Waten und des europäische» Mittelalters austz.heted) als einen kulturell-<veligwsen, Äs ba§ .Lusammengsfaßtsem von Leuten, die eine gemotnsame Kulturtvadition, einen yemeursamen LrSftrsrhythmus und...«eine . gemeinsame Geschichte hinter sich halben". Aus genauer ^cnntuis des Orients-handelt er über Palästma nnd die Aoäbersrage, die. vr schon 1919 in. ihver ganzen Tragweite^im Smye dsr NMvendiMit einer Verständigung auf Grund der gegebenen.VWältn-ifte.erfaßt hat. Kvhn hat erkannt, und scheut.sich. mcht, es Mr .Mszufpvechen, daß die größte Gefahr, die ui^ever BsWMnig -.droht, die Verwasserung des Pvogriamms durch . weitgLhende Kon-^ 9:ssioney K,,seute Berflachu-ng zu Äqer chavn^DchcWen^sÄiw'" forrn für mögÄchstp'tele, ^d^vgl««n!!te'Gru^ Z?Entiums: & . iotfoiti ein MarEalH«--r arn!M " «erHMeM« Wlenev Morsenzertung. R o 1 a n d-Btihn e Ensemble-Gastspiel der 'WILNAER TRtJPPE Heute Sonntag. 21. Jänner 1923, V,3 Uhr nachmittag» «am I tztsnsiRl als 4r«e2>mlttag*yoi «tftllBng I Schwev za sein ein Jud KomSdle von Scbalom ^edel'ea. (Zwischen «wei Welten) Dramatkcfae Legende fa 3 Akten von Seh. An-akl SStzL Fachung als emzigen Ausweg , aus der zionsstischen Krise der letzten Zeit. . Zionismus ist der Versuch einer Rsgenerverung des Mischen Volkes, hem gegenüber die Schafftrng eines Mischen Zentrums in Palästina nur ein Mittel ist; daher ist es seine Aufgabe, das ganze jüdische BoÄ und alle seme Zustände von einheitlichen Gesichtspunkten aus zu umfassen. Freilich erscheint unS diese Forderung — die unbestroildare Basis jedweden Zionistischen Handelns — in Kahns Buch vnwt positiven Vorschlägen noch alluzusichr ausschließlich Mr Palästina hervorzutreten; insbesondere würde eS uns von großer Wichtigkeit scheinen, daß das Konsensprinzip, de-mWfoW die Lösung der' Adabeufvage sehr vichtig niemals durch M Diktat irgendeiner Friedenskonferenz, sondern ausschließlich durch ein Usbereinkommen beider BölSsr, des Mvschen und des arabisches, gesunden werden.' dann, ' «ich aus die G a l u t h übrrtragen wird: derm es muß das ideale, wenn auch heute noch so fernliegende Ziel auch ft'ir Europa werden und bleiben. Sehr beachtenswert seine Bemerkungen zur Dveyfus- Affarve, die Haus Kohn die gleichsam sichtbar« Verknüpfung der Geschicke des Judentums und des allgemeinen Fortschrittes bedeutet, die von tiesst.-m Derstärckms zeigenden Aufsätze über has Wesen Wens und der das Buch bemennende Schlußartikel, eine auf Lürzostem R^m komponierte treffende Chavaktevisve^ rung des Begriffes, des NationÄtsmüs im Maudel der Zeltes. Ein neuer BÄveliL für die Ansicht, daß unsere BoweMt^ keineswegs vor dem Rüstzeug mÄdemen soziologischen und historischen Denkens an Schlagkraft und Farbe kapitulveven muß, «weitert Haps KohnS Buch den GosichtÄvsis d:s Zionisten in , echt zionistischem Sinn auf das Bedeutendste uüd trägt sehr dazu bvij die h^te BeftMigung zu vcvmÄdcln: daß die Bewegung, der wir mffere KMte widme», gerade von anderen und höheren Gesichtspunkten aus betrachtet, historisch notwendig ist mtb der Allgememhckt ftr schönster Weis« dient. Dr. OÄar Karbach. BLchereWallf. Dr. HMs G roschop^ Buchführung, BilanFterung «nd Finanzievuug der G. m.. b., S»nh«M-VerLag, Wien. v Dr. Stegmrrnd Schilder: L^terteichs MotschaftSvschältnlösse; Geh. RegievungSmt Dr. E. Fickendey: Der .OeVbaum in 5Aeinasien; JofeftMendel: Die EnMckstmg der m-temationalen 'ErdölwWtfchaft in den letzten Fahren, fämtliche «n Verlag K. F. Kochler, LsWg, 1822. E. N. Frank: Scher Agadoth Hasohar 1; BeÄag Achvchas, Warschau, 1923.-■ Juden in der deutschen Zrteväbur, Essays, hevausgegeben von G, Krojanker, WelteDevlag, BerKm. Dr. Nios H u r w i e z: Die OnientpMA der Dritten JntermvtioMe, Deutsche BerLagSanstaLt für PolitÄ und Geschichte, Berlin. Der G arten tz mm ergrün, dtzuiffche Bolkslicher, bevauStzegöben von O. M. F o n t ä n a, E. P. Tal^LerlaL Wien, , Dte. Meier Munk: ^versuch einer ESnsAhUmg'vr dir PHAofaphie der Bibel, Verlag E. Wi-ensr, Kattowitz. ,8tzrmw tun Bergerar" fin Bmstheater. «eine Störnng der gestrigen Vochevung. Die gestrige Erstaufführung von RostnndS mu ein» studierter romantischer Komödie „Cyrano von Bergerae" verlief ohne jedwede Storung. Die Gerüchte, von deutschradikaler Seite würde gegen die Aufnahme einer französischen Dichtung m den Spielplon des Burgthea!ers demonstriert werden, erwiesen sich als grundlos. Ein starkes Aufgebot von Wachleuten war in den Wandelgängen und Vorhallen des Burgtheaters postiert, fand aber keine Ursache, einzuschreiten. Das berühmte Bühnenwerk wrivde mtt großem Beifall aufgenommen. Wir kommen aus den Abend noch näher zurück, .rreSlachel". CT&wttt in btt JostW-dl. - B-stspi-l Jda Armin Friedman n ist ein geschickter und gebildeter Dheabraliker. Seine jüngsten Javgonstücke gelangen nicht so glücklich, wie einst im Mai und so versuchte er eS zur Abwechflung mit einer Charaikterkomödie, rund um die ,/große Rachel" geschrieben, dte jüdischer Abstammung war, so /daß sich auch eine Figur a ln Dr, Stibitz oder Präsident Stopper mit Vorteil einfügen ließ. . ' " . / . TrefjAche Ansage zu eiper Darafterfigur find docharchen. Die gwßr Tragödin Hachel wird, aks große Kontödiantin-vorgesührt. Äeldet bli^b's nur bei den Ansätzen. DaS Opus' wurde Wohl allzu rasch und flüchi-ig angefertigt. ÜmarLei^ung und „AuMstung" würden dem Äütor, deliit Erfölge des, Stückes und — auch. Frau R o;l a n d idtetten^ die diesrnail aufdrinAich. urtet nicht Water ch« RöMberäu^M uüd _21. gönnet 1923 : nt.1415 \ zerdchnt. Es ist besser, Armin Friedmann schafft ihr mehl> Gelegenheit zjur Wirkung (vor altem durchw einen erträglichere« Dialog!), als daß ste sich , diese Gelegenheit selbst verschafft. Fiit die Jargonrolle (der Papa der Rachel)-war weder Stäxl noch Je'nsen zur Hand. Herr Heller fand sich'mit ihr nach Kräften^ab.'Sehr atchenehck die Herren Iar n o und Sta M Die Novität wurde mit Beifall aufgenmmnen. Der Autor er^ schien wiederholt vor der Rampe »Manch Frau Roland wnv>» gefeiert. . ■ . O. A. GaMiel der Wilnaer. In der Roland-Bühne gelangt im Rahme« de> Gastspiels, der Wilnaer Truppe morgen Montag mn 7 Uhr das vierakt'i.ge Drama von P. Hirschbein „Die N e w>e jle" zur Erstaufführung. Ans dm Theatem. S i a a t s o p e r: Weq-n Erkrankung der beiden Der^ lreler der Dle'rolle m.^8 o h a n n v o n P a r i 5fällt dir heutige So n n > a g s v o r ff c II u n g im Redo ul e n« s a a 1 aus. Die gelösten Karlen uerden hettan der TageÄ käffe, 1. Bez.. Dräuners ratze 14. bitz halb 1 8dr, an der Dbevd,* Kasse im Redot'ien.aa» von üa'b 7 b s ha.b 8 Mr abends untz Montag an der Tageskasse, 1. Bez., Dröunert'raf'.e l4. von S bis halb 1 Uhr und von hatb 2 Ahr bis 4 Ahr zurück«' genommen. Burgtheater: Morgen. 7 Ahr. oelanyi bei auf« gehod-nem Lahre-- und Strmmsih-Abonnement (kein Karlen, verkauf), das Zaubermärcten „D er D e r i ck w e n d e r" vo« Ferdinard Ra'mund zur Aufführung. Diese Vorstellung ist zu« gkeick» dir 50. teil Aufnahme des Stückes m den Spietpian döz Bürgt!'ea ers (18. S«m 1885.) —' § iensla,, 7 Uhr abends, zu erhöhten freiten „Cyrano von Berg er,a<" Akadem,etheai«r: Morgen, bald 8 Uhr abend« „Dte Frau von vierzig Sabren." — Dienstag ha'd 8 Ahr abends, das Schauspiel ,.S o'ch z e i t s t a a ei v-'n Paul Geratdy. deutsch von Alexander Castell. Diese Bor^ U nn rst zugleich rie 25. seit Aufnahme des Glückes in de» t - ten des Burgtbeale s (24. September 1331.). , cu l f ch e s V o l k s t b e a t e r: Sumslag den 27. di Araufjüh ung von S^afried Trebstsch dreiakUger KomSdu »D t r Gelied t e". Sn den männttcken Kauptrollen stete« die Serren Franz Scharwenka und Kart Günther, beice vom Münchner E autpiethau» ihr Cngament än7 D e weidlichev Kavplrollen fpieten Frau Annämaria Stewfjeck und Lin« Waiwoda. Znfzen erun, : Friedrich Aosenlhal. — Die Lirektio»! des DrutlchenBotkstheaters ha! dos dieioklig« Drama .W u n d e r" von Waller Liediem zur Uraufführung angenommen. Raima n d -Theater: Leute verabschiedet Pi- Eugen KlSpfer als Jakob Bt.gler in Sudermanvs ,.S kein unter w t« i n e n.“ — Willy Thaster lpielt morgen und Diens'ag Len Loiemann in „S a t e m an n $ % 8 ch te r" vor L'Aironge. — Mittwoch „D i e W e d e r." — Freitag Erft» aufführung -e» BotKspückrs .,L i e b e s f ü n d e n" von 3M. Werkmann m't ZZank Riele und Willy Thaller. — Als nächst« Neuheit gelangen das Schauspiel ,.D o s Dergwerk" vor Laus Kallnecker und dös Luft piel ,D i c E r wach {ehe nvon Sling M Darsteliung. außerdem die tileralische Malme« „V a s d t p D u" von Friedrich Wolf. i Re rka ipf an red ü h n e: Freitag (deutsche Araufi tührung) .S a u s ,d e t Seligkeiten" von Francii Algernon Blair. Aür deutsche Bühne bearbriter von Fettz Ddrmonn. Arnold Korst sp-eit den Sir Rodert Lovelae^ Albert Keine den Pereiro. Die Rolle der Nurpky wird vor Warm Eis Die Snfzenierung des Werker fiibcsi Arnold Kor ff. Die A. iSern^rvtz A. G. eröffnet morgen zur Biqueyv lichkeit de« Publikums im M ttelhou e. Mezzanin, SAdenabterlung, ein Theateru n ö K o n z er t k a r t en« du re au. „ Richard Wagnee-ALeud -e» lSemberger fttötschgu IMvfikvereins. Au? Lemberg w rd uns aelchrieben: Dei hiesige jüdilcke Musikverem, der auf eine dreijährige Täligkeu unter sehr schwierigen Derbättniffen zuruckbl'ck». trat am 14. d, zum zwecken Mat» m der heur'gen Saison mit einem Symphonie» Konzert in die Oeffentlickkeit. Die Ausführung des ourfchsietzlith Richard Wagner gewidmeten Progremms machte dem verdienst« vollen Dirigenten Dr. Kermelm unseiner Musikzrlchar alst Ehre. Das zahlreich verfammelle Publ kum lohnte die ProduK« t'vnen des vrcheiiers wie auch den Solovorttaa des klonrerst Meisters Strikr durch stürmischen Dclsall. 1 Festfpiet -es JofefftLdter Theaters aa -er Rota«-« Bühne. Zwischen den Dckekivren Loset Jarno und Rrcht« Roland ist ein Vertrag geschloffen worden,wonach dos Enfemtzl« -es S o f e f ft ä d t e r Theater» an -er Roiaad-Bühm gastreren wird. Auch Lanfi N i e f e wird an diesem Gaspte terlnebmen. Dte ErLffnungrvorftellnng find.ck am 1. Feb»u« statt. Äußer erfolgreichen älteren Stücken find auch Aufsührunge« von Novitäten in Aussicht genommen. Die Diredtio» der «ammerfptele Hot den Vertrag mit Gisela Wer bezi rk verlängert. Gsteta Werdeztrk sp'eli täglich die Titelrolle der Schwankes .Die heißblütig« Apollonia". Dte Künstlerin wird in nächster Zeit erg« -weite neue Rvlte darsteller. und zwar die Kauptrolle in de« dretaktigen Komödie „L e n ch e n, das l i e b e Ktn 6* von Defidrr Szomor-, die als nächste Premiere der Kammer« spiele in Szene geht. Eugen gease«»' das ehemalige tangiabrige Mitglied de« Neuen Wiener Bühn», feiert oni 28. d. lei,.en bo. Gedunslaz und fein LOjähriges Sckaufptelerjubliäum. Die Kvllegenfchaft de, Rodert-Bühnen vera, stallet aus diesem An oste Samstaj den 27. d. um 7 Uhr abends in der Neuen Wiener Bühne eim F r u v o r st e I l u n g. . Zur Aufführ.ng gelängt „D e f W e r w o l t" mit dem Fudilar in der Rolle des Etäatsanwallei und Daire W a l l e n t i »4tzals Herzogin sowie der übriger Premterenbefehung. - ■ , . . Me man SchMPieler an Hre PMten erinnert. „Doktor'P., dieser große Mathomattker, den man in Low Von, in Petersburg, in Stockholm verchrt und tzen man^uH in Wien verehren wüpbe, ivenn er nicht ei«,-* Wiener wäre, erzählte mir folgende Thecttergeschichte aus M>me, die wohl Vev>' dient, allgomom bekannt und mutatis mutandis nachgeahrÄ zu wevden...' . '/ - . , Es war in ÜdiN^bei/ der Mfführüng von „Memenffr«^ die^n^n, eben '.'ist «ü^.rfe^v teteXct* der eine Mr' ersten Rollen hatte» jtockte -n vrvjch«ÄEh