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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-21 · Heft 1415 (21.1.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1415 (21.1.1923)
Date
1923-01-21
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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. n ' - -' ' r. •' ',' .’ . > r.'V? ' 'ZV r 7.-; . ■■. .. ‘ i-. * ' 0 * * * ' f t , > Ühu ^» TOWH, 'öOpiuBf - S&tetK« Msrge«»eit«»s. %®5teV.W 'Dlt.1415 LohMsM bl der Mmer MetaSiMlWr. VerErNnsSversuche tat Rchtnm» . ‘U\ : ' ^Men,S>. Jänner. Der %«* der BechaMungen Mschen beLyeber» m» ArhettMhaMN in der Metall'midustvir hat Regierung Vvvanlaßt, «wen Vcchch zur Beiwgung der bemdsn Gegensätze z» uui«mchmen. im "WSbchmderr mit Rücksicht «af uche-e Sage und aus die feawrstchendeu.Bechlmdkmgrn.irr Genf ei»« Verschärfung m KonslDes M vevmsihe«. PWanOr Tr. Frank Hai dre Verbände der Arbeitgeber u«d AEnehmer zun«chst §« gesonderten Besirvechnngm rmtstbtt der dsidmGruPpen Dt Montag der» L. d^ vsrmW«B, «nsvladen, Vater« Rad JttSttt. ' Zwei Falle auS mchrewn wolle»-»fitL-rwrSMesim. wekl^ Kr bchnworS erNdomglich -um HerTen st>vechen und sich m ihnen!so.-recht der gange Jammer der Zeit «tSKchrKSen fchÄut— die Reihe allerdings Mt nach «Älchen Vrrgvößert werden. Sie iD^ne OstMn. in den heften Jahve», D«B «wwechungert, irnit <Ämn Äenden. Würmchen <m der Bmst; MHcmse «ber liegt >yr schwermvaKder, <m Tubochuws« tvoocher Map», ein Kriegs- Kck» Bwt, kein GNvaNd, die EleudAochrmngwttund dem» )ÄM P-alles vechauft,. tas^üMchw« von Gert Zwei Knaben, neun und geh» Ich« .«St» und ge-.!r»Wene Kinder,>vüe die Mutter m»S'versichert, wmmvcw nach Wwt und das ist chr größter Kunwwr:' .wer nimmt ihr vre ^vge M tz« Buben ob, für die sie. SÄr^NÄhiUNg hat und die. Zugrunde gehen müssen, wem» man M^nWchi« erbqma. ES ffüw reine Leute von der Katogor« der'M^SflÄchtlMge — sie Äben schon lange Jahve i» Wien, oiberr f« sind reine Qesiev-- Reicher und $tmt hei-mÄsche hummMve oder soziale JMtsrtton £t ihnen offen. Sie hat alles Mögliche versucht, um d» Knain einem Hetz» ausgenommen zu . shm aber sie hoben ^ag „UnM6". daß sie feine W-ifen finid,«id so pocht sie über-!all an verschLossene Türen. . .! . D« Wchrige Mschr SchrOergcherfe ouSdem Mhcren Ruffchh-Polen ift tm Jahre 1916 nach Wien glommen, damals, <W die österreichischen LMaPationSbchv-rden die ArbcktSmMige t aus Polen in eirwrßyKichen Worten - nach Wien lockte»». M HM sich all die Ich«Hrlich mst feÄer Ächeit durchge-!LrM; «lls aber die PrvIeta^rerknmcheU von feiner Lnnge Besitz «ßeiff und Msm die KonMrttnr «vWeß, wuvde .er von Mischen Weisi», «f die Straße gesetzt. Nun liegt er VkoofjwS vnd ausgemergeK, von^ böftm Otickh^ten ge- X in einem Wnckel, ohne Hilje uich Heller. Di« brave -,^.^iche AröeirerSfrau, bei btt er sisi Jahresi wohnt, hat ihn hiM HSS Mitleid bchÄten>-« ch so -atWndtz, saH.ste, nud alle L<Mc im Hache. Haber» W gersie, -7-'aHer »«rn sind ch« rigsnen Knidtt arbeitslos geworden und sie wsrß sich mit ihm M«r Äat. Mch für ihn Met sich in einem SpitaL reiN^^ Katz «ch so hat« rmt entsn Wütsich: «ach-H<Nöse, noch Poieü. Aber fÄne Me Hckbe isi «vfg^chÄ M dÄ Ämchte Miß M' A zHer^Oeqwöifkmg Men.Äch^-^ < Wlr .haben nunmehr nur e^ Fr<^ lm fuhlende fudisihr Ps^enrwsr HW i« dieser Rot, HW rasch rt»»d ausgxbög, so noch helfen läßt? ..,,,*»•*• .., Mlchdruck Verbote«.) beivveruvgen eines jüdische« Handwerlers. Bo» Hei»z Hrrma^ ' Gortsetzrrng.) Bitteres Erlebnis. Ich reifte »ach Wien und von da mttentgeMch mi» Wtt Schlaftvagen Nach Pavis. Wem» ich innechalb eines Ernats keine Arbeit fände, könnte ich auf dieselbe Art der K»ruckkehven, stand aus meüuer Begleitkarte; das war unschützbarer Vorteil für unch. i - Ich nahm rasch in Paris ein Lqgis in der Me Keller kund eilig, per -Omnibus in die Me Mattbeuge zu Gärt»!r»ers. De-; Concierge war sehr überrascht, mich wiederzu-!sehen, teilte mir mit, daß dir Gattrms natürlich um diese »Zeit schon m Twuville seien. Minna sei schon derheivatet jAnd woh^e im Sommer m SärnL-Cloud. Die Herrschaften Kätten gchlaubt, ich fei langst gefallen, da sie feit Efleg Deinen Pries mehr von mir erhalten hatten. Also waren jÜÜe meinen bosnischen Briefe verloren gegangen. Ich hielt jdieS nicht für gläuKich und fuhr fofo^t nach Twuville, um 'Frau GäNner zu sprechen. Sie empfing mich wohl freundlich, aber es fei zu spat. Als sie aus Mnchen Nachricht er- Mten hatten, daß ich da>/r!bst krank fei, war Minna schon Iverheiratei. Melnen ehemaligen Msten hatte ein anderer, [mit dem Man sehr zufrieden war. Meine Sehnsucht nach iMmna fichrte mich aber trotzdem nach Saint-Cloud. Ich ^rvar Mßer mir vor FreuL-e, als ich' sie sah, sie war als DÄMWH viel schön« geworden, das Miw ihrer ari-!Mn englischen Mutter, bwnd, blaue Mnge», Zähne wie Derlen, schlanke Gestalt, kleine Füße und Handr, während fit übrtzea ihrer zehn Geschwiswr meist die Züge ihres 'Vaters Kohn trugen. Ich wollte ihr mit Äem Ausruf Mehr Minna!" die .Hände küssen, aber sie verwies mir!s«s. Ich bin jetzt nicht rnehr „Liebe Minna" für Sie, sondern Madame Hamilton. Wir dürfen uns nicht mehr -du sagen. Ich svar wie von einer kalten Dusche begoffen, doch erholte ich mich, und fragte sie, wir es geschah, daß sie mich so bald vergeben konnte. Sie erzählte :Mr nun, daß sie mich, für tot gehalten hätten, seitdem aus .Bosnien kein Brief mehr kam. Dag und Nacht habe sie ge- Mint, und sei so hevuntergMmimn, daß M Eltern aus lÄpr^im Herbeigerusen wurden. Nun sei telegraphisch beim NögiMentskömmando aWfwgt MDsn, ob ich? noch lM lqM: ZnMerijt tzerMmr am WL. M -r ' W- V' ‘ -rrt' i wäre großer Familienrat gehalten worden. Mein Vater sorgte, si»hr Minna fort, Wm; ichÄznh E.GtzetnÄetz.MEvköchter Hi, hättz M^doch'WMzsiMen. Jch^sei schhn^ jüng und reich» er würde nie gestatten, daß ich einen Arbeite^ heirate, Lefontters da dieser Arbeiter Jude sei. 'Wie? rief ich entrüstet, Ihr sietauster Bätet'will keinen jüdischen Schwiegersohn? -Er heißt doch, noch immer Kvhn, ist aus Preßburg, aus einer streng rituellen Familie.. Minna schwieg, verlegen. Sie fuhr in ihrer Erzählung fort, sie 'habe. ihre Mern ,angefleht, man möge noch, zwei Jahre ^warten, LÄ sie majoren^ fcr.^ liebte Sie wirklich, abet ich durfte meinen Eltern nicht nngehochrm sein", schloß Minna ihre Erzählung. < Ich fragte sie nun, wer ihr Genrahl sei. Mein Mann ist Direktor des British Bank of CommercchouseS in Paris." Er' wird' bald kommen; ich werde 'Sie ihm vorstellen; er wird Sie bald lieb gewinnen; wir können gute? Freunde blsrben, wenn wir auch kein Ehepaar geworden sind. ';■ Ich, wollte Minnas Gemahl nicht keünen lernen, ich fußte ihre Hände und vera^schichete mich;, sie begleitete mich, noch bis zum Ausgange. Das Leben schien mir;u Ende, ich' fürchtete, me wieder arbeiten zu,kön»ren^ ich packte rasch - meine Sachett, wollte von Paris, nichts mehr wissen - und ftrhr mit dem nächsten Schlafwagen 'nach -Wien. Jndesien fühlte sich meine Mutter schlechter. Sie verlangte selbst nach den „frommen Weib-rn"» die die .Sterbe grbcte verrichten sollten. Dägs vorher hatte der Bräutigam, meiner Schwester, ein Sanitätsfeldwebel, mit dem sie schöw läng:re. Zeit verkehrte, in aller Form um sie angehallen. Meine Mutter, die bisher sehr ^egen diese Heirat war, Mb jetzt nach, worauf er . per Sterbenden die Hand küßte. AIS wir alle um die teure Frau versammelt , waren,, »rahm sie- Abschied.von uns für die Ewigkeit. Sie starb genau um die Zeit, wie es Professor Braun vorausgesagt hatte. Neuev Handwerker »n der Heimat. In Wien angÄLttgt; raffte ich mich rasch wieder auf, . dettn..ich„.müßhr. meine SNrn.eMhren. Ich erhielt Mich ] wieder Arbeit, konnte aber reicht nrehr als 15 ^Gulden ÄochMohw erMen, ^b«her Ene Betpftühtmigen nicht »füllen. Weins-Mütter fühlte sich sehr leidend und kam «ach Wien, um den Professor zu konsultieren. Er konstailerte einen Krebs, wie er wir-ins Dhr flüsterte, gab mir den Rat/ nur msch «ach Harrfe zu. ßrh«n» rm neuu Mo^ Nv-ten werde pie Kranke von chrem Leiden erlöst sein. Ich fuhr mit Meiner Mütter mit Vem nächsten Zug nach Proßmtz, Lerief meirw Schwester aus Olmütz zu ihrer Pflege, Mein Vater ließ mich großjährig sprechen, damit ichmich i»t der Heimat als Dapeziever unb Dekorateur niederlaffen könne. Ich hatte bald sehr viel zu tun und gewöhnw mich «isch m der Heimat ein. Im Msching wurde ich nach Ol- Alütz zur Dekorierung der Balljäle gerufen und in der Zeiturm stets lobend erwähnt. Meine Arbeiten erregten in Proßüitz Auffehen, aber alle wollen, daß ich halb umsonst für sie arbeite. Wenn wir so-vielzahlen wollten, gingen wir gleich, zum Tapezierer König, hieß es immer. König war «ÄS Dapeziever bei weitem nicht auf meiner Hohe, , er war Mr Reichsdeutscher und Christ. Das bewirkte, daß ihm die jüdische Kundschaft nachlief und er verlangen sonnte, was er wollte. Ich aber sollte bn. meiner Acheit-halbwevhungem5„Äü U da dtt sioldene Bötzen tt:s Handwerkes?" Äagte ich 'memen Ektttn und machte ihnen bittere Borwürfe, daß sie mich zu diesöm Berufe gezwungen hätten. Meim einzige Erholung vxw, daß ich Mitglied des Proßnrtzer Gefangsvereins wurde. * Eines Tages kam die Rabbinersgatttn zu meiner Mutter. Der eigrnttiiye Zweck dieses Krankenbesuches war, mW «irre Braut zu verschaffen, damit ich . «reine Heimat nicht mehr verlasie. Aus Rücksicht für meinen Vater also. Da ich strebsam war und gut' gelitter», hatten.sich schon andtte Vermittler bemüht, mich zu verheiraten. Diesmal bewog mich aber meine Mutter, aus Ehrfurcht vor der allgernein geachteten Frau Rabbiner, der Sache näherzmreten. Am verabvrdeten Tage fuhr ich mit der vermittelnden RäbbinerHgattin nach Kojetein in Mähren zum dortigkn Ortsrabbmer. Nach der Jause gingen wir zu. dem in demselben Hause wohnenden Schullehrer Hein-- rich B. Bald verließen die Eltern B. und die ztpei Rabbinersgattinnen das ZimMtt, um die jungen Leute allein zu lasten. Es waren fünf Töchter »m Hause und ein Sohn, dtt in Kremsier studierte. Im Zimmer blieben zwei junge Mädchen zurück, so drß ich nicht wüßte, welche von ihnen rmr zugrd^cht war: Beide Mädchen machten einen guten Eirrdruck, waren intelligent und wohlerzogen. An die schön? Minna in.Paris durfte ich freilich nicht denken... Doch sie war ja für mich abgetan, ich mußte sie zu vergessen trachten und einen Entschluß fasten. Erst als ich mich mit den vermüttelnden Perso»»en besprach, erfuhr ich, um welches Mädchen es sich handle. Es wurde mir aber auch hald klar, daß die Proßnitzer RabbmerSgattin ans. eigennützigen Gründen vermittelte-. Also nicht „aus. Liebe zu mein-tt Mutier," wre sie beim Krankenbesuch orrfichert hatte. Ein Ekel überkam mich. Ich wollte mich nicht verschachern lasten. Ms ich aber alles meinen Ellern erzählt?, meinten sie, man müste dies mit Rücksicht auf die soziale Stellung der Heiratsvermittlerin verschweigen. Ich trat dem Heivatsplans doch näher, weil ich zum Handwerk fine intelligente Fvcnc braucht«, die auch mii Handarbrite» NMzngLhen wußte. Am 12. August 1882 fand meine Verlobung mit Flora B. statt, die ich bald sehr lieb gewann. Ihr Vater, ein Lehrer, hattr kein großes Einkommen mW war mit fünf Töchtern.gesegnet. Er versprach 1500 Gulden Mitgift und Kielt seine Zusage, obwohl ich nicht damit rechnete, auch djrse bescheidene Summe tatsächlich zu erhalten, en kür die Wltussteüer» Wms. Die israelitische KultuSgemeinde teilt mit: Mit Zustimmung des Wiener Magistrats als politischer LandesbeMde haben vom l. Jänner 1923 angefangett neue Bv st im »i»it ge n für die K u l t u s st'e u e r l e i st n n g Geltung. Hiernach ist — wie auch früher schon — zur Zahlung einer Kultussteuer jeder Angehörige der Gemeinde, welcher ein eigens Vermögen, einen ^Erwevb oder ein Einkommen besitzt, ohne Unterschied des Alters, des Geschlechtes ur.d ohne Rücksicht auf Disposttiönsfahigkeit verpflichtet. Die Kultussteuerpsiicht eines Angehörigen der Gemeinde -beginnt mit dem 1. Jänner des dem Eintritt in die Steuevpflicht nächstfolgenden Verwaltungsjahres. Von dem Eintritt der die Steuerpflicht begründenden Verhält-. niste hat der G?mei»jd«»«gchövige vor Beginn seiner Kultüssteuerpflicht' dem Kultusvorstand dieJBLnzerge zu erstatten. Unterbleibt diese Anzeige, so sind, sobald die Kultussteuerverpflichtung des. Gemeindeangebörigen andev«. wertig zur Kenntnis gelangt, 'don den hverzu berufenen Orgamn der Kultusgemeinde zu der für abgelaufene Berwaltungsjahve nachträglich zu bemestendrn Kultusstmer Zu s ch la ge bis zur Höhe>on.2L Prozent der Kultussteuevbeträge vorzuschreiben. Die Bemessung der den einzelnen Kullnsstruerträgern a»chuerlegenden Steuer erfolgt in der Regel alljährlich für das betreffende Berwaltuntzsjahr. Der niedrigste Kultussteuersatz ist für das Jahr 1923' mit 2560 K.', der höchste KultuSsteüetsatz mit 5.060MÜ K. ' bestimmt. Die KultussteUer ist im Laufe des Monats I ü n» «er ganzjährig im vorhinein, undIzwar, solange sie nicht neu bemesten wurde, mit/dem. Betrage des Vorjahres zu entrichten. ' Die neu Lenceflene Kultussteuer ist Linnen 30 Tagen, vom-Tage der Zustellung des Zahlungsauftrages gerechnet, abzüglich der etwa geleisteten 'BorM^ zahlung zu entrichten. Die Nichteinhaltung -er Zahlungsfrist .für die Kultussteuer hat die Zahlung-von Verzugszinsen. zur Folge. De« statutarischen Rechtsmitteln^der Vorstellung u»»d der Reklamatton kommt eine Wirkrmg in bezug auf die Verpflichtung zur fristgemäßen B^zahlnng/der KulMsteuer mi ch t zu. '.Die p. 1. kultusfteuevpflichttgey Gertteyidemktglleder,' wÄche bisher nicht in der. Evidenz als KultuSsteuerzahlev geführt wurden, werden gemäß den neuen Borschristen ersucht, behufs Venneidung nachieiliger Folgen Namen, ruf und Wohnuugs-, eventuell auch Geschäftsadreste. dem Steuevamt der israelitischen Kultusgemeinde^ 1. Bez., Seitenstettengasse>2, 3. Stock,, anzuzeigen. Es bleibt hierbei fteigestellt, gleichzeitig auch än'dere für die Kultussteuer-- leistung relevante Daten dem Steuevamte bekanntzugeben. Das SLeueramt hat über die erstattete Anzeige eine Bestätigung auszufolgen, welche als Nachweis der erfüllten. Auzeigepflicht dient. \ .. , Neue Aussrabungeu Itt PMWa. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Die AW-' grabungsarbeiten an den verschiedenen Punkten des Landes haben Widder mit größerem Eifer begonnen. Bekanntlich werden die Ausgrabungen nicht von einer Stelle aus besorgt, sondern geschehen im Aufträge verschiedener Gesellschaften. Das amerikanische archäologische Institut zum Beispiel hat jetzt die Bloßlegung von Tel-el-Ful in der Nähe Jerusalems in Angriff genommen. Die H a rv a r d - Universität hat soeben die Verlängerung dtt Bewilligung für die Ausgrabungen in Sa marin erhalte»», und andere amerikanische Hochschulen, veranstalten in C a a nah und. Mvgiddo archäologische Außgrabungeir. , Von dm Amerikanern hat bisher die Harvard-Universität, die mit dm verhältnismäßig bescheidensten.Mitteln die Grabungen in Beisan, dem biblischen Bethseba, duvchgesührt hat, die schönsten Erfolge erzielt. Diese Stadt, in der Jordantieftbene gelegen, hatte, da sie die Aeghptm. . mit Damaskus veriöinden'de Handelslinre chcherrschtz, imnwr große Bedmtung. Bis jetzt wurde.eine, aus der Zeit Ram-. ftS VrS'' Zweiten ZwMnwM^JyWtU>GDr gefövderr/ welche die Politik dieses Königs ^leuchtet und besondevs. seinen vielumstrittenen syrischen Feldzug m ein neues . Licht' bricht, französische Archäologen haben' mich Abschluß Lhrer FöMunM bei Jericho m M Nähe vo^. Beth Jrbrin neue Gvabungm begonnen, Während eine dänische archäologische Kommistion bei Tel-Seil-un^, arheitet. Franziskaner Ordensbrüder forschen bei K a p e r-! n a'u m noch dm .weichin ausgebreiteten Minen einevi Synagoge. Die englische.Kommission, .beschäftigt sich! jetzt mit deck Plane. der Durchförschüng ms D p h e l-j b e r g e s, der sich südöstlich von den heutigen^ Mastern -der, - - 'HelHüeck HiS zstm Äll^MK'rstvDt. -Laut Fsst-i Mmg dreier .wUnschaftticher ,archMW<hex. -sMck»! mistjonen könne hiefe Gegend als 'der Platz angesehen wer-« deü,' auf welchem dw-''M.'.Sjadt.'deS 'KWgSlD a v i d gestaützen hat. TrifftMese.Annahnw zu, ,wahw... scheMch' gelingen, die Ruinen M köniÄMn - PaMU DäMS üüd der Mgrähnisstätten der M^rew :.Könige. GW«S^ ^',:t- V-p

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