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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-20 · Heft 1414 (20.1.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1414 (20.1.1923)
Date
1923-01-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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1414 ' Mn, SLWDtüg junb: Angestellten sowie die Zurückführung des Militärs von den Gruben gefordert. Anscheinendsuchen die Franzosen zu verhandeln. Einstweilen wird die. Arbeit weiter geführt. Die B e schlag» ahme von 15.0 0 OTonnenKohle sift erfolgt. Der größte Teil düvon liegt noch tu Duisburg. -Die Z ollgrenze soll am31. Jän ner in Kraft'treten. Irr RekchsMiMMikister Wchtt Widerstand. Berlin, Ist. Jänner. (Wolff.) Der Reich sfr n a n z- -min ist er hat die ihm unterstellten Behörden im besetzten -Gebiete angewiesen, den Anordnungen der Rheinlands- -kommission bezüglich der Steuern und Zölle und sonstigen' Eingriffe in die Reichsfinanzverwaltung u übe u g s amen. iSB t b c rstan d entgegenzuse tz e n.^ Für ihnen dar-' -aus erwachsende Rachteile würden die Beamten schadlos gehalten werden. - Reverkcher Protest DruManLs an den BNkerdnnd wegen Besetzung der Saargebiet». Berlin,-19..Jänner. (Wolff.) Die Reichsregierung hat gegen die Anwefetchert stanzösischer Truppen im Saargebiet beim Bö lkerhnnd neuerlich Verwahrung eingelegt. Die deutsche Note betont, daß es mit der Idee Und dem Zweck einer Volksabstimmung keineswegs vereinbar sei, wenn in dem.Abstimmungsgebiet Truppen einer der Mächte; die im W e L t b e w e r b « m den endgültigen Besitz des Larrdes stehen, mit der AufvechLerhaltung der Ordnung betraut werden. Die deutsche Regierung müsse.erMü erklären, daß ihr nach bent Vertrage von Versailles die Ersetzung der französischen Truppen durch die allein zulässige Gendavnrevie als eine der wichtigsten Aufgaben erscheine, die die Durchführung des Vertrages im Saarbecken erfordere. Sie wiederhole daher gegenüber dorn Bölkerbund ihre Bitte, Maßnahmen zur L e s ch l e u n i g- 4en Zurückziehung der Truppeck aus dom Saargebiet Lxeffen zu wollen. - M Stubentm kennen nur einen Feind. ' Berlin, 19. Jänner. (Wolff.) Dem Reichskanzler wurde -estern von Vertretern der Studentenschaft daS feierliche Verfprechen abgegeben, unbeschadet der mannhaften und ehrlichen Austragung dev Gegensätze auf hochschulpvlitischem Gebiet alles zu vermeiden, tvas die nationale Einigkeit stören könnte. Der deutsche Student kenne nur einen Fernh, den Feind in Waffen am Rhein und an der R u h r. VmsplMUMg am okm Ammer DMseuWkrrr. Die leichte Befferung der Devise Berlin in Zürich (hon 0.0237 auf 0.0250) und in Am sie r dam (von 0.0111 0.0115) Lewiickten im Zusammenhang,mst der Diskont- , exhöhung dev Deutschen Reichsbanik eine relativ starke Ermäßigung der fremden Zahlungsmittel in Berlins Der Dollar fiel um rund 3266 Mark auf 19.700.62, , das Pfund um 15.710 Mark auf 91.021.87, der holländi- WLene« Morgenzeituns. 20. Jämev ISZZ Seite 9 sche Gulden um 1321.69 Mark auf. 7755.56. Zahlung. Wien ermäßigte, sich von 30.9? auf 26.08. Die A'bschwächmrg her' fremden, Zahlungsmittel in Berlin ist die natürliche ' Reaktion auf die Währungspanik der vorangegangenen Tage. Die Diskonterhöhrmg mutz sich überdies einige Zeit fühlbar'machen, da die Notenvermehrung mit dem stürmischen Tentpo der Geldentwertung noch nicht Schritt zu halten vermochte, weshalb die Kreditcm-« vorübergehend die' Devisensheüllation hemmen mag. sche Reich eingeleitet. Gegen die Gesetzesbeschlüsse des Nm .tionalvates betreffend die UeboeleiLung der Geschäfte deh Oesterreichisch-nngarischen Bank, österreichische Geschäfts» führung, auf die Oesterreichische Nationalbans und betreffend die Regelung der Ruhe- und Devsorgungs« genüsse von Angestellten der Oesterreichisch-ungarischen Bank und ihren Hinterbliebenen wurde k e in E in s pruch erhoben. Die nächste Sitzung wird im schriftlichen Wear bckannigegebett. Re Sitz««» Le» zionistischen Attionnkomitees. . - . : .. Berlin» 18. Jänner. Im Mittelpunkt der politischen Mssprache von DienS- ' iag stand die Erklärung, die der Vorsitzende der Exekutive Nahmn Sokolow im Namen der Exekutive abgab.. Sokolöw teilte mit, daß die Exekutive beschlössen hat, nach Anhönnrg des Berichtes des Präsidenten Dr. Weizmann über die Eindrücke seiner letzten Palästina-Reise ein M e mora ud um an das L o nd o.ner K ol o ni alävr't zu richten, in welchem die Lage in Palästina im Hinblick auf die Verwirklichung des Aufbaues einer nationaljüdischen Heimstätte' dargelezt und gefordert wird, daß die Hindernisse, die einem solchen Aufbau im .Wege stehen, fortgeräumt werden. . An diese Erklärung schloß sich eine eingehende Debatte. Don mehreren Redrrern wurden Zusätze und Gegenanträge gestellt. Endlich wurde der Beschluß gefaßt, eme K o mm iss io.» einzusetzen, welche alle diese Vorschläge prüfen und in der Mittwoch-Sitzung dem, Plenum eine endgültige Fornrulierung vorlegen soll. Auch in der Mittwoch-Sitzung setzte sich die politische Debatte fort. Zlnftnerksamkeit beanspruchte hauptsächlich die Frage der juristischen und politischen Stellung des Waad Leumi, besten Bemühungen um das Besteuerungsrecht und um die öffentliche Anerkennung der jüdischen Gemeinde vis jetzt erfolglos geblieben finfc: Der Waad Leumi schiebt bekanntlich einen Teil der Schuldauch den zionistischen Instanzen zu, die ihm nicht mit der nötigorr Energie beigestanden haben. Sie Auslimdsreifedes Suntzerkanzlers. Der Bundeskanzler und der Minister des Aeutzern den voraussichtlich erst heut« oder morgen die Reise zur Tagung des VölserbuNdLrateS und d-8 österreichischen Ksmi'ees, das bskannllrch f!**: ven 23. b. emderufen ist, äntreten. Die Rei'e mußte Mfgejchodcn werben, da noch , zwischen den beteiligten Regiernngcn ein Depchheniwechfel über den. Ort der ftattfindet, .. . ,.« \ v,(’ vtNOQItt Gestern fand ehre kurze Sitzung der Bundesraies statt. Sie wurde mjt. cmet SymPathiMndgebung für das Deut- Ile BeteMgung der Schweiz an der vsteo reichischen SaniernngraMon. Btt«, 19. Jänner. (Schweiz. Dep.-Ag.) Die. nationalräiliche Kommission für die Beteiligung der Schweiz mit L0 Million en Goldkronen an der Wi^erausrichtung Oeste rrerchs hat heute ihre Arbeiten beendet. Der Vorlage des Bundesrates auf Gewährung eines Kre- . dits von 20 Millionen Goldkronen ohne Unterzeichnung d-r Protokolle wurde zugestimmt. Die drei Sozialdeurokraten sowie Staehlr (Bauernpartei) enthielten sich der Abstüm NiUNg. Penfioneeinftesturlg für emeÄrtMge Stütz» stiwdl«. , Die TageZovdnung für die zlveiie Sitzmig austerordentlichen Kcrbmottsrätes am 26. Jänner, wird durch .den Entwurf, einer Verovdnung über das Ruhen der PLnsionöbezüge. der Bundesangestellten, die ein Emkommen äus einer Erwerbs--, tätgkeit . bezicher^. (Perffions-SlillegungAverovdnu-nig), ergänzt. Die Verordnung bestimmt unter anderem: Die fortlaufenden GesanU'bezüge der unter das Pensionsgesetz 1921 fallenden in. den Ruhestand versetzten oder in Hmkunst in den Ruhestand ivstenden Brm'deöangestellten und sonstigen Angestellten ein» schließlich der auf Grund des Angest-elltenabbaugesetzes. in den 'Ruhestand versetzten oder in Hinkunft.in den,RiuhestarÄ tretenden Angestellten halben, insoserne die genannten Personen ans einer Erweobsiäiigkeit ein einmaliges, Wiederkehrendes^ - oder. LaufendeZ Einkommen beziehen, nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen ganz oder, teilweise zu rrihen. Wenn der Gefamtvuhe-bezug nicht m-chr als .6 Millionen Kronen oder" das Emkominen aus.Erwerbstätigkeit nicht mehr als 12 Millionen Kronen jährlich 'beträgt^ so werden die Rirchebezngr weder ganz noch teilweise. s-illgtzlegt. Usbersteigen die Gesanrtrnhebezüge sechs Millionen Kronen ' iähÄich, so bleiben bis §u emem Erwerbseinlkommen von 72 Millionen Kronen von den RnhebeZiigen sechs Millionen Kronen unberührt. ... . . . \ . Ist das Erwerbsemkommen größer als 12 Millionen Kromn jährlich, so wird der den Betrag von sechs- Millionen Kronen übersteigende Rest' des Gesamtruhsbezuges nach folgendem Schenra ganz oder Mweise stittgelegt: Bei ew-enr Erwerbsclrckomnten: ' Dlftl- M Quer durch PalMna im Flugzeug. Von Colonel I. H. Pattersons) Wer die Märchen von „Tausend und eine Nacht" gelesen hat, wich wohl manches Mal im Leben -das Verlangen gefühlt haben, den Schauplatz der wundervollen Erzählungen des Kalifen Harun al Raschid zu besuchen. Aederzeit ist.Bagdad für mich die Stadt -der . Wunder gewesen, aber niemals hatte ich gehofft, meinen Wu-nsch, inenrtten seiner labyrinchischen Basare zu wandern, erfüllt zu scheu und alle ihw Winkel selbst zu erforschen. Als.ich, erst irr nerrester Zeit, mich in der Stadt meiner Träume befand, war alles weit ab von. dem, was meine Lebhafte Eirchi-ldu-ngskreist sich geträumt hatte, denn da ' ryaran weder Springbrunnen, noch Marmorpaläste, und wcht m j-edchr >/tbba" verbarg sich die LiMiche Gestalt einer Scheherazade.. - , . ' Dessenuivgeachtet hatte die Stadt ihre cegentürnlichen Reize, rmd ihre Lage an den Usern -des vornehmen Tigris gab ihr gewisse Auszeichnrrng rmd nur ihr zukommettde Eigenart. . Das.Zwerstronckattd hat t'tm große Vergangenheit ge- >habt, und natürlich war ich begierig,. die Trümmer des einst so mächtigen . Babylon zu sehen, das eiwa 60 Meilen südwärts von Bagdad am Enp^at'gelegen ist. Eine Reise von wenigen Srumden brachte -mich an diese historifche- Sielle, und eines,der ersten Mbaülde, -das. mix.anffiel, war der Palast des Nebuka d ne za r, des. großen Unterdri'lckers der.Juden. Als ich zwischen.diesen.alten'Rumen lvandelte und mich all der Trübsal erinnerte, welche..die Juden in dieser. Umgebung erlitten hatten, fielen mir die herrlichen Worte , des 137. Psalms ein: „An den Waffern Babylons saßen wir und weinten. . Sicherlich war die Stätte der Verävüstung, über die ich schritt, van tiefstem Eindruck. Hiev, begraben in Schutt und LMnhügÄn,. lag alles, - was, von Nsbükadn^ar und ftiner Weltherrschaft geblieben, war. Wie . wahr hat der *) Obexst..Pätterson war wahrend beZ.Krieges eng« lecher' KochmarHorit'der jüdischen Ätgiov'M PWstina. Er ht," obgleich Mchtjüde, -ein tätiger Arbeiter für den PÄMin-cr-Auf- ' - LMonLs/iA desjen^ Interesse.« 'sich gegenwärtig.nvch Kvnada Prophet di« völlige Zerstörung Babylons und den schließ-! lrchen Triumph seines eigenen i Zoltes vorausgesagt. Vor meinen Auge« lag M r sichtbare Betveis der er- I füllten Prophezeiung. Werl ich wußte, daß. Hinter der Syrischen Wüste Gottes auser tvähltes Volk eben jetzt dabei war, Zion wieder anfzübat ien. Bagdad ist ht meiner Seele immer noch mitetwas Wunderbarem verknüpf^ denn anstatt auf gewöhnlichem Wege mit der Bahn oder rnit -dem Dampfer zu reisen, beförderte mich ein leibhifftiger Za rberteppich von. dem rasch fließenden Tigris in eimr ungl mblich kurzen Zeitspauue zu den Ufern des trägen Nil. Obgleich die Schnelligkeit - meines Fluges erschreckend war, wurde dadurch doch nicht für eimn Augenblick die herrliche Fernsicht unterbrochen, -die sich an diesem ereignisreichen ^age unter mir' ausbreitete. ' Als wir von Bagdad ausst-iegen, kreuzten wir über dem Tigris; und kaum hatten wir dre Sicht auf diesen mächtigen Strom verloren, als fein Zwrllingsbvuder, der Euphrat vor uns auftauchte; als wir diesen mit einer Drehung gskreuzt hatterr und er in der Entfevuung zu ' schwindeü begann, tauchte die rnoße Syrische Wüste vor uns auf, und wir wurden dom 5!aüde der Verheißung entgegeMefiihrt. Einmal während des Fluyes mußten wir, einer Störung am Apparat wegen, bsi den „Zelten Koders" niedergehen, irgendwo in tzer Mitte zwischen Euphwt und Jordan. Wir wi.rdett sogleich von einer Beduinenhorde umringt, die von allen Himmelsrichtungen auf Kamelen, Pforten ,md M Fuß erschienen — alte Leute, junge, Frauen und Kinder augenscheinlich erstaunt über den Riesenvogel, der sich in ihrer Mitte nieder- * gelassen hatte. Ihre Annähem^rg geschah jedenfalls sehr vorsichtig, und schließlich standen oder hockten sie in respektvoller Entfernung in einem großen Kreis um uns her, bis vann ein alter Schott, kühr^r als die übrigen, Mut genug faßte, um vorwärts zu gehen urw eine Schwinge d.'s gigantischen Vogels zu berühren wagte. Dann, als das fremdartige Ungeheuer weder hackte Noch biß, noch aufftieg oder zuschlug, schwärmten auch die übrigen vorwärts, alle voll Neugier und Begierde, in geschloffrnen Gruppen zu prüfen, tvas für ei« Dämon unter ihnen e^- Mlenen wäre, etwa rin solcher, wie er in den Wrchen von „TMsendNnr^inerMgcht" -bDWen WÄ. Sie ^igün M gÜL nwist bsAtstblich und Mcksn nur in Rufe M II.. Taborstra&e 48 Te|«|ilion 47-1-79 En gros Ew detail Erstaunens und der Bewunderung <ms, als si^ heimlich und verstohlen Blicke unter die groß» Maschine zu tun wagten. Dieser Zustand 'glücklichen und kindlichen Vertrauens wurde indeffen auf überraschende Art unterbrochen, als die Maschine plötzlich ihre Propeller zu schwingen ' begann und Tausend Pferdekraft- Apparat einen furchtbaren Lärm verursachte, gerade als ob Hunderte von Maschinengewe.hren zu' einer Salve abgcschoffen würden. Die danach ausbrechende Panik spottet 'jeder Beschreibung. Fmuen kreischten, Kinder quietschten, ' eÄvachsene Männer fielen übereiM'Mr, m ihrer Hast förtzukonrmen; arabische Streitvoffe, durch Peitschenhiebe angefeuert, brachen auß dem Gesichtskreis, von plumpen Kamelen mitgerissen, die vor Schrecken glucksten, als si 2 vor dem fturigen Ungeheuer flohen. - Als indessen diese unverfälschien Söhne - Jsnraels sich überAugt hatten, daß der Dämon' keineswegs Blei spuckte, sondern rnvr erschrecklich lärmende Vorbereitungen tmf, seinen Flug, zu begiimen, hielten sie ein und lachten 'Lmt über ihre eigene komische Blamage. . Eine zauberische - mtfo vereinsamte Gegend - ist -die Syrische Wüste, und es tvar ein Gefiihl der Freude, fast des Hermkehvens, als ich einige Stunden später die Hügel' Judäas vor mir sichtete und zrrr vechtm davon den Berg Hepmo'.n. Ich blickte hernieder Ms Ne Hügelder M o a b i i e r, vielleicht aus Pisgah°, in etwa 6000 Fuß Tieft, und als ich das weite Panorama überall blickte, das sich vonr Libanon bis fast zum Golf von Akaba und weithin bis > zum äußerste» Meere ansdehnte, stellte ich fest, daß ich über ein etwa zrveimal so großes Gebiet blickte, als das denk großen Gesetzgeber mr Traum erschienene. Moses konnte.diellicht von Dan bis Bsrfebn schauen, und der Herr hatte ihm Verheißen, daß dieses . Land das Erbteil der iKndrr Israel sein sollte.' Bon meiner erhöhten Stellung aus konnto ich, wie ich schon festgestellt Hape, viel weiter blicken, und es erwachte etwas m mir, als ob dereinst, der Tag kommen würde, an dem Ne! Kinder Jstasls Ne Gvenzen ihres Gebietes vielleicht viel tveiter stecken würden als über das Gebiet, das mir heute anWstMue» 'vergp-nt?'war.''' Während ich noch darüber nachsann, erblickir iK plötzlich beu Jovdanstrom tvie eine große 'Schlange unter , Mir.'Unsere alten Schlachtfelder die Felder, auf denen diff^Sobns Israels tapftx ftir die WiedeG'eWllung

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