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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-14 · Heft 1408 (14.1.1923) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1408 (14.1.1923)
Date
1923-01-14
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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vvsr„-v >»!« ■»*< Seile 15. Wien, Sonntag t llir' 7 xvww;^ - w***?** ^J7f Wiener Moegeiizeitims. 14. Jä-MM 1923' scr. Publillmr l-ar^dst ErwartunKn -er demokratischen Prü« stlngsskNe nicht ^schänden gemach: und die ans drei tMndc rationierte Gewagtheit wird Iwsfenil-'ch nAN gMr-t werden. Der' Pariser Grand', G'-ü i gno l, dessen Repertvire dieses Stück' entnommen 'P, pflegt seit.gevcurmen Jahren die Sp-tzialität drs/.-REnkitzels, wüschet ßeff' deöschiüdene Wetze Fu'swrvdr gebracht wird. (Ein vor sichrer: gaschenes Stück, in dom .ein Toter -durch ein elÄktttzches Vevschven wieder erweckt wird . und der Tochter, die ihn erweckt hat, den..Tod bringt, ist uns noch in Ernmerrmg.) Nach dmt „Garten der OuÄen" §rr schließou, hat.'der Pariser Gvmül Gniyrwl .Mich, mit dom „Fortschritt" der 'Ztztt-Schritt gchalten.E den erotischen Nervcmeißer- .seiner WirkurkgKspchare' oiuveÄeDi. .Die Wiedergabe . der Fabel . dieser drei Mte düüstn wir uns ersparen: ihre Haupt -- prrson Clara ist eine ä'könwchidion aus Mavrptis.de Soke und den Krvfft-Ebbmglchen Forschungen auf.- dem Gsbiete der sexuellen Pshchopachst. Geuing daran, daß ein fadiftisch-dänro« nisches Weib alle Mäml-r verhext, m einer Eifersuchtsszene ' wiid ein Ehiuest über Botd eines Schiffes gütoorstn, eine episodisch MlslrLstndeäoZbierck M Wollphioma sorgt für Wwech-5- lung' nach deranderen Seite» -und den '„drchnatischen. Höhe-' puntt" bWen stxuMMtevffche LustkrämpfL- 'der „Helvin" bei-m ÄlrMick gefolterstr ch»wstscher Verbrecher - im „Garten der Qualen". Die Regie tat ihr Bestes,' nurdiese krassen Göschnwck- .l-osigkeiteu wirksam lherau^Mriugen, mld Fron Konstantin -sowie ihr Gegenspieler Herr B-eregi Zogen mit gswöhnitor ,Virtuosität au den Rervenstrüngen des Publikums, das sich von .dem DarKehotenen äußerlich wenig entgückt zeigte. Eine Spc- -siÄaus.ftrhrung dieses Stückes für Sadisten ließe sich vielleicht s ästhetisch rechtfertigen. Ob' die zchlreichen. ftrngen Damen-angemchm erregt wurden, wissen wir nicht zu sogen, wrr'stMst ' spürten' lediglich ein Uudchcrgrn -ck der MagengeAnd, das den . Vynsch nach Speists-otza reM. machte.. Wir wollen in ZuÄtnfr .' fürsovglrchrr fein. -Für 'Kenner des geckisien Wiener Milieus überflÄsirg, zu lbsmerken, daß einen nlOr-Äs beträchttichen Toll des' PMikmns die Mischen „aderen Zchntüust.'d" stellten, die iföcrrtti dcßbei sein zu müssen gfouiben. a. s. SchLuhenr „Maitauz". Erstaufführung im Burgtheaitr. Jur Burgtheater sack) gestern die Preuriere vor: Kar! Lchöuherrs ans drei Szmen deste^ndan BühneMchkung „Mail a rr z" stäkt und wurde bei glänzender Darstellung mit gwßerrt Beifall ausgenommen. Schönherr ckußir auch nach dein ätzten Fallerr des Vorhanges immer wieder vor der. Rampe Erscheinen. Wir kommen auf das'Stück und di? -A-'ffsichnmg• noch ■KC'iVV r.-t ' Aus den Theaieru. 0: : alb (tttj tt: Morgen. 7 Ilhr. bei au'gcksvearck fsastr-s. u>'d SkammntzadonnemEM (kein Kartenverkauf) Skakrlpeares TraqSdie „3u l i ns C 3 f ö r*V Dienstag um 7 Uhr cksuds „D i t fön f Frank f ü r i? r". -- Donnerstag . rrinoi das Burgthratrr die mit dem Gril!parzer°Preis gekrövle Tragödie ..Ein V e tch t r ch t" von U n r u h zur Äufsührurig. Es ist dies die lS. ÄustShrung seif, der am 2o.Sep« trmber stattgefundenen Premiere. AnruhS „L o u i s F e r d in a a d P r i n s o an Preuße n" gelangt Sonntag den tt. d. zur AuMnmg. - . A k p d e m i e t 6 e a t e r: Morgen, 8 Ähr, „D \ r Fr auvon v i e r z t g Jahre n" von Sil-Dar«. FmRai m u n d > Theoter beendet i« Laufe tiefer Woche Eugen K! ö p f e r fein QaftipicI, und zwar spielt er Freitag den iS. d. und Sam-tog den L0. v. in Dedmelr Schauspiel »Die Menschenfreunde", morgen und Sonn lag den 21. d. in ..S tein unterEteine n" und Mittwoch den '17. d. Ke?-- mam B'alrrs Komödie „D e'r Meiste r". Die Dienstag stallfindende Atliführung der Dolk^stückrs „D e r P f a r r e r v v n Airchfel. d" »ird Donnerstag de» 18. d. in der gfe chen Begehung rviederholl. — In Vordere.tung stehen: dar VolksMck ,L i e b e s f ü n d e n" von Werkmann mit Sanft Niese, W'lly - Thaller und Serdert Waniek in den Sauptrollrn, außerdem die Meuheir „Das Bergwerk" von Kalteker in -er Inszenierung durch Dr. Rudolf Beer. Deutsches DolkSkhea ter. Dr. Rudolf Tyrs! t spielt Samstag d-n M. d. den Dr. Erumr. eine seiner 'Blanzrollen, in dem deu «in studierten Schwank ^Großstadt- .tu st* von Bumenthar-Ka-elburg. — D'e Proben för die nächsten Novllöien „Drr Sellebie" von S.ieglrieo T r e b i f s ch 7Spie!leiter Friedrich A d s e n t.h a N und ^Ver Vampir oder die Gejagten" von Sans Müller (Spfelletler Sans D r a h m) tzaven berestr begonnen. T h e a i e r i n d e r 2 v s«f st a - ii Senfe. 8 Uhr .nachmittags, ais Kindervorstellung »Schneewitchen und die sieben .Zwerge"^bei ermäßiglLn Preisen, abends 7 Uhr. Gastspiel JÜa Roland in „Thrrest Raquin". Die Rolle de» Laurent spfest Josef Jarno. < 'iUr ' ’• j ‘V‘- Das blaue Wunder. Die Leitung des Burgthrakerr. hat -as dretaktige Lustspiel ..D a s b l a u e W u n - e r" »on .Paul Wrriheimer zur Aufführung angenommen. Sans Dlüher spricht morgen (Wonlag) um 7 Ähr obtznds im miljteren Konzerlhaussaal über „En tde ckung »und W e s e n d e r E r »t t k". —. Generalfeldmarschall Limän v. Sander s spricht über Einladung der Snf. Verlages . Aena'stance" Erdtrachri am 24. d. im miltl-tea Konzerthausssal Obrr den „Keutigen Frecheitskompf der'Türkei". o Der Grillparzer-Preis für Fritz v. Anruh. Das statufen^ ^emaß emgesttzte Preisgericht, b?stche>nd aus-den Herren Pv»" fcffor Dr. -Walter B recht als Vertreter der Wiener Akademfe -der.Mrsfonschaften, J-Mus Bauer üls,Vertreter,.des Wionvr i'Jäiucnalisjonmib.' SchrrftstellerverLms Eoncordi«, Max P a u'l s e n als Leiter des Buvgtheaters, Prof. Dr. Anton Dettclherm cLs Vertreter für SM»euLschlMd, Geheunra-t Prof. Dr. AdaLbert K ö st e r m Leipzig Äs Vertreter für Nord-- beuischland/hat den am 16. d. zur Dsrtsrlung bestimmten, von . Franz Grillparzer gestiststen Preis für das velatÄ) beste deutsche dmmattzche Werk, wÄches rm, Laufe des» letzter: Trivn>- niums 2us einer namhaften deutschen Bühne zur Äufführrrng gelangt und nicht'schon , von einer anderen "Seite durch einen .Preis ausgezeichnet 'worden ist, im Betrage von '5000 Kronen tzwt TvagAne Mn Geschlecht" von %:& i v v. N'n r»b mit LemMfiNm £. 8l,Wieft,: IL MnriMU|. S, r«t. 4MI (fixiert nac,li a(I«n Badezimmrr-EhirfchtQagsfi . und sämtliche 8870 £aatallatlo p-Artlkol Staaten! Irr öpionageproreb Snenra. Prag, 13. Jämier. Im Prozeß Baemn gelangte heute m Brief zur Verlesung, den Baeran unter dem Namen Werner an e'me Lehrerin geschrieben hat. Baeran erklärt, daß er einen falschen Nacken ongatz, tvetl seine 5Lvrrespondenz überwacht wurde. Das sodann verlesene Gutachten der Sachverständigen für Stinkbomben stellt fr-t. daß die-Benützung der Bomben, wie sie im'Falle --.-cur nicht Äs ganz unschädlich und unge- > s.. . . y-ii nwrden, ktzm«.' Die.Gerichtsärzie stellen! rn d?4.:r .:ßert fest, daß die Gefahr einer körper- Ucheü Brschäd^u'.rg für den durch.die Bomben lf-etvoffenen jedenfalls' nicht groß war. Sodann wurde die Verhandlung ans Montag vertagt. An Budavefter ßrretz. ' Äuö Budapest wird uns bevichtet: Ms «Dtephon F r t e'd r i ch die 'Regierung Pei d l beseitigte und dir Macht ubürnahm, kam es in drn erstell'Tagen seiner RegieMng zu antisemitischen Exzessen. Sv erschien am 7. August 1919 eine Gruppe von etwa fünfzig' nvrt Stöcken mrd PrüMn bewaffnetem Personen unter Führung des' Ndühlenarbeitrrs Karl B'ud i in der DrLgcky-uiea, drang in die dort befindliche Filiale der Dudapester Allgemeinen MAchhalle em, wo sie drei Juden attackierten. Es gelang'diez'em, sich aus der Hand ihrer Äilgreiser zu befreien. Zwei entkamen, der dritte, Josef Baumgartner, floh in das Nachbarhaus, wo ihm die erste Hilfe von einer Nachbarin,' Frau Stephan G a z» dag, Zuteil ivnrde, die ihn tonisch und seine Wunden verband. Mittlerweile tvar die Menge den Michtlirngen nachgeeÄt und belagerte die BallMMrinersche Wohrmng, in der sich imr SiegmmÄ Baumgartner befand. Dieser slÄ) zum Mchttyächter Stephan Not ring, der die Türen vor fo&n Verfolgern aibsperrte. Der Führer der Menxe, Buti, ein überaus starker Mann, steinmte die Tür auf, toovans Bauurgartner in ein Nachbarzimnrer flüchtete und den Versuch machte, sich von hier ans durch das Fenster mittels einer FeMerschnur in den Hof hinab- Massen. Er gelangte jedoch vom' dritten Stock, wo die Belagerung stattfcnd, mrr bis zum zwssten Stock. Hier riß die Schnur und Baumgartner stürzte hmäb und blieb mit zexschmetterte.n Gliedern tot nn Host liegen. Buir, der den Nachbarn Vorwürfe machte, jvarum sie d-Ml- Juden Ashl gewährt haben, ivat ans Feilster,' blickte hinab und vies: N a, der ist fertig, gehen wir! Im Laust: der Erhebungen konnte von den Tätevrl nur Buti ermilkLt Ivevdon, der vonr Stvafgerichtshof wogen de-r Verbrechen der Ausrsrznng, der Gewalttätigkeit gegen Püivatpevsonell und wegen körperlicher Verletzung zur Beranttvoxtung Mögen wurde. Der Angetlagte loar geständig. Er betonte, er t>a'be geliöct, daß die Regierung für 24 Stunden die M ißhandlung der Iulden. gestattcte, deshalb-habe er sich am. Exzeß beteiligt- Nach durch-- geführtem BeLoersverfahren und'den Schlußreden des Staaisauwattcs Dr. Eugen Keßler und des Berieiidigers Dr. Alexander Nagh wurde Buti ün Sinne der Anklage zu drei Jahren Kerkers verurtM. Gegen dieses Urteil appellierten sowohl der öffentliche AnMger als mich der BeretiLn'ger. Bolkswirt. Seftemhelte Krone AurzMung Wien Sn Zürich notierte die österreichische Krone. . . die öfterr. gestempelte Krone. die. tschechische Krone die Mark. . . ...... Belgrad ......... Bukarest Softa............. Budapest . -. . . . ... . Warschau. . > . . . --- —.W7k (Sentimes. --- —.8875 8e»timer. 0.0075 0.0076 is.ro 0.05 Vs 5.32 s.— 3.50 6.20'/, 0.02 V, ( 0.0073 ( O.OÖ76 (15.15 * ( 0.05V, .(5.40 ( 2.85 ( 3.35 ( 0.20V* ( 0.02V, am 1*. am IS. am 12. am 12 am 18. am 12. am 12. am 12. am 1L Sönner) Jänner) Sänner) Jänner) Säimer) Sännet) Jänner) Sänner) Sänner) SefterreWischeRationalbant. Barschatz 93,12 Millionen Goldkronen. — 26,7prozentige Deckung des Banknotenumlaüfes von 4953,6 Milliarde« Kronen. Die Oesierreichische Nationalbank, dic am 2. d. ihre Tätigkeit ausgenommerr hat, veröffentlichte gesterrr ihren ersten Ausweis nach dem Stande vom 7. Jänner. Es ergibt ^srch daraus, daß der Barschatz der Bank (Gold und Golddevisen) rund 93,12 Millionen .Goldkronen/ nyisaßt, die. .einen. Wert Vmi. 1196,1 Milliarden PüPierkrMen repräsentieren und einen Wsaintnotenmnlauf. vow 4053,6 Milliarden' Papierkvonen zu decke»! hckben. Nach den satzstiHsgernäß sestgestellten DevtsendurchschMskursen' der Wiener Börse während des zweiten Halbjahres 1922 be-- trägt das DeckungsvevhAtn'ls '26,7 Prozent. Efegeniiber dem letzten? Ausweis der OesterreichischErgarischen Bank vom'31. Jänner ist der Nötechmrlauf in der erste«.Jannerwoche wn' 27 Mllliarderl zurückgegckngm. Äas -^WechsÄstörtefeuUe tveist die beträchtliche Abnechme von 59 Mlliar- Äe». Lrtz»». rnng von 90. MiPatden stronen verzeichnet wird. Aus dem Ausweis ist ferner ersichtlich, daß aus das Aktienkapital von 30 Millionen. Goldkronen noch rund 7,9 Millionen ausständig sind. Gegenüber dir Förm, in der dre Oesterreichisch-rrllgartfche Bank ihre Ausweise^zu veröffentlichen pflegte, hat. die erste Bilanz der yesterreichischen Nationalbank einige Aendevungen erfahren;^ darüber sowie über die Ziffernansätze wich zür Erläuterung ein offizielles Communigue verlautbart, dem wir folgendes entnehmen: Das Schema für diesen Ausweis ist im wesentlichm durch den Artikel 101 der «StätrUm borgeschr-reben. Die dort vorgesehenen Positionen „Neservesopds" und „gegen Verbvirfung übernourmene Gelder"' aus der Passivseite solvfe „Hfekton" Ärf t#cr Aktivseite sind in. dem ersten Ausweis nicht enchÄten, weil ,in diosen Rubriken Stände derzeit nicht nachMvetzen W-awu. Im Barlind Metallschatz sindSilb erbe stände nicht ausgewresen, weil der geriitgc,- von der österrerchischcn Geschäftsführung übernoinmolw Bestand größtenteils curs Teilnlüllzen bestcht, die unter die anderen Mcka snrgestellt stad. Die neue Post „ArlöstäMgv Enlzahllmgen aus das Mtrenkapital" hängt danrrt zusamlneir, daß nach den Bestinrmungen des Prospekts ein Teil des Zeichnungspreises der A k! ie n von dn.optionsberechtigten Zeichlvern der Doll a r» schatzscheinanleihe in solchen Schatzsäieinen erlagt werben konnte. Die Post „OesterveMch-lmgarische 'Ballt, LiquidatWusymsie, Uebertvag vorn Jahre 1920" des AuAveises der ösierroichischen Geschäft sfühpung, welche den Gegenwevt der im Jahre 1019 deutschösterveichisch abgesteinpelien Noten der Testcrreichis^-ungarrschen Bant ddrstellt, ist von der L-rPerre!chische.n Natiorralbank wegen der noch zu pflegenderl BechaMungen mit der österreichischen Geschäftssührnng und der Bundesregierung, vorläufig nur kockmissivnswcist übernommen worden und ist ick nellen Ausweis „als Fordcrung der Nationalbank gegen ^dü: öfterveichische,GeschäftZführmlg^ arrZgewiesen. Die Post „Ausländische Guthaben rrnd. Gold, erlegt von der Regievullg und verfügbar unter Gegen- Zeichnung der Delegation des BöKerckmÄrs" hat schon im Anstosis der österroichischen Geschäftsftchrnllg mit Rücksicht auf die GygenrubrA „Guthaben der österreichischLtt Regrevung" auf der Passivseite, nur'den CharMer einer durchlaufenden Position gehabt. Diese Guthaben und ElÄäge haben den Charakter von Depots und wurden aus diesem Gvutlde in den Ausweis nicht aufge-lwylmen. Die ,FÄss«lrscheine der Kriogsdarlehenskasse"^ silld konuniffionsiveist übernmmnen'und unter die „anderen Aktiven" einbezoM worden. Aus der Passivseite ist .die Rubrik ,;Zich'kcissvirscheitle" in die Position „Veobsudlichksiten aus dem Giroverkehr rrnd andere sofort fällige Verpflichtungen" ausgenoumlon worden. Ueber das „Guthaben der Qesterrelchisch^ ungarischen Bank, Liquidatiollsmasst", wrllches noch im sttztarL Ausweis der-österveichrschell Geschäftsführung ausgewiestn war, wurde seitens der Liguiidation' vor dem 7. d. öetfßgt, womit tiest Post in Wegfall gekommen ist. Die sämtlichen rrl den Barschvtz einvechellbaven Devisen- und Balutenlbe.stände wurden nach Vorschrift der Satzungen zu den Durchschnittskursen der Wleusc Börse tvährend des Zivssten HÄbjohrs 1922 m den Ausweis üingestM. Die Einstelkmg der GoDlbestände eLfolyte.7 guck Durchschnitt der in m gleichen SeitperiÄde M ZöHahlcklgen wöchentlich ststgssetzfell Werte der GoMrone. Nach der ge-i -wählten Methode ckgab sich die'Rchativn: '1 GoMwm gleich 12.831 Pcchckr^ronell, .Mhirelld die -Zollparität am Ausweis-/ iagr nnt 1-1-LN Papievkronen für eine GoDkrone festgesetzt war, Eille ähnliche Differenz vm zirka 8 bis 10 Prozent ergaben die DurchschrMSkrnst für die einzelnen in den Barschatz einrecheu-. baren Dsvistrckategorirn gegenülber dem .Prllse am letzten Bor» sentage, der demr AuSweisbage dovanging. Diese KurMfferentz ist uilter den „aibdevell Aktiva" enthalten und findet unter deft „sonstigen Pasiiven" .in verschrvdsllen Reservskonti gleichhoihe Gsgenpostelr. Die in den Barschatz nicht emrechenhaven Dsvistn wurden unter die „anderen Aktiva" aufgenoimnen, wvbei ecke Marge von 5 bis 10 Prozent gsgemüber dem Tageskurs m analoger Weise wie bei den einckchenibaren Gold- und DeviseM« ständell unter den „sonstigell Passiverl" in Reserve gestellt worden ist. . , Die Goldbestände Heftchen. Mm weitMs Medlmegenden Teil aus gvmünztem und ungsmünztem Gold, welches Maßlich der Einzahlullg des Aktienkapitals erlegt wurde. Eck geringerer Deit stammt alis dem Basitz der Devisenzentral-e und endlich auch aus den.M-iven der österreichischen Geschäftsführung. Die Bechaudluilgen mit dsrn Bundesmckisteriunl für Fiumvzen wegen Usbevnahme. der Aktiva und Passiva der DüvistnAentrale Ulld die Ähnlichen BerhaMungen mit der Geschaftsleickng der Oesterve'lchisch-mngarischen Bank hinsichtlich der Aktiva und Pasiiva der östelffejchlschen Geschäfts, führung sind-noch nicht ^geschlossen. Insbesondere silld die U ebernähmskurse für die valutarischen 'Bestände noch nicht vereinbart'. Diese Bestände tmlrden vrelmchc vorläufig bloß gegen Abrechnung Mevummneu, so. daß. sich je nach Festsetzung des definitiven UelbernalhmSkurses noch eine Difsereikgu Lasten oder Mgunsten Jscx -^erwähnten Reserven ergsbcv kann. - . . ' Der Besitz der NcktiouaUckk an österMichssche'n S t a a i s> schätz 's ch e i -n e n -ist. gegenüber. dein, von der österreichischer GeschäftWhvung zuletzt' ausgewieseuen Staupe um rund 4Ä Millionen z u r ü ck g e g a n g e ar, ein« Wfstxenß, die mit dst Zinfenvervechmlng zusamuwichängt. Hervor^chche.n ist, daß de« ddfini-tivv Betvag der Dar-lchenSschM' nicht mit b«m beut-igrr . Besitzstand der Nationalbanik cm. Schatzscheinen identisch seit wird. Art. W der SatzUMtt/sckhtckÄml-ich die EchöhuH des. . DaVlehensschuNr durch Z-Mstiereicke' 5- und. KproFentige Schatz schein'-, vor; da die Ges>aM!!ftvmme der' bsgÄ>e.nen' 5mid 6pro zentigen Schatzscheine den Bositzstamd der Bank um -twa 36»7i Milliarden Werfteigt, so Kanu dies« Position ck Künftigen AuS weist» noch eine Echöhung um höchstens di«s«!n Betrag erfahren Die erhebliche Venmistderurrg der anderen Aktiva getzenWer den letzten Ausweis dev Oesterreichisch-ulrgarischen B'M ist daran guvückKusühren, daß^is bedeutendste-Detaivpoft, nünMch M .WMMM >ejp .flübm VL r

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