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Wiener Morgenzeitung · 1923-01-14 · Heft 1408 (14.1.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1408 (14.1.1923)
Date
1923-01-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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>-»*' -t y? DÄ i Wien, Sonntag KLM DER iKOSTÜME / MÄNTEL PELZE »., KßRNTNER5TRA5SE 34 ».. RßRNTNER5TRASSE 34 (MAY5EDERGA55E 3) Kanzlerrleisrn mH Senk und Paris. ’ ©uninSlkmjhtt ®t. S«ip«l reift Äm>St«g de» 20. d. früh nach Genf. Am Vortage finde: ein Ministerrat statt, in welchem der B-undeMmzler dem Vizekanzler Dr. Frank für Lie.Zort ftmer Abwesenheit die RegftnrngsMschäfl« übergeben' wiÄ>. .Irr Genf findet Machst eine Vorkonferenz statt, in der ' snt,schieden werden wr'rd, ob die Beratung der österroichischvn Sektion des VÄLevbund>es in Genf seM oder in Paris abgchglten werden'soll. Fi ndet die Tagung m^Paris statt, so wird sich Dr. Seipel Lorlh'm begeben.-. , , ' \ Sie ParkeWnkdlMKll im Rationalrat. .. Die bis §mn AL. Zü-Lner dauernde Pause in den Plenar-' 'sttzlMge» des Nationü'irates wird von den Parteien dazu benützt, in inierpartMichien Konferenzen eine Reihe von Fragen gu erörtern, Leven Lüftung dann in Angriff, genommen werden soll.. Dazu gehören «n er anderem auch die bereits, sehr wett gediehenen Ärravbeiten Mr Verwaltungsreform, die i unter der Leitung des Vizekanzlers Dr. Frank im Ministerium / des Jrsnern durchgefühtt werden, der Entwurf. der neuen jWahlprdnnng, die Fortsetzung der Ersparungs- .«ktio-n und die Novellierung des BeMNtenaLbLugesetzes. Für morgen ist eine.Sitzung der MehrhettspartÄen in i Aussicht geklommen, in welcher der Minister des Innern em! ausstchrüches Referat über, die neue Wahlordnung erfta-'üm. w«d. Wie in pariomentarifchen Kreisen verlautet, He. -ste^n die MehrhÄtsparte«« ans der Einftchnmg der WahlpsL.ich i int neuen Wahlgesetz. ■ Gestern vormittags tuctten Mtter dem Vorsitz des Bundeslkanzlers Dr. SS^sPel dir BexDR PartÄM.zusammen, erm zunächst Mer den Antrag W bersten, det verläng', daß Mttglttder der öfstirtirchnr' Körperschaften, also des National- -rLres,dest.BunLrsraL«eZ und dTrLarrdtsge,.schvsit sie öffentliche : AnMtellie sttck,. nfcht buj .Ie.Doppelbezüge. aus ivsstst Achen Mttveln erhalwnsol^/foiwem sich auch entscheiden müssen, welche der beiden Funktionen sie äusüben wollest. Nach chemer rängoven Debatte wur^' HlkeßlÄH 'Antrag abge. :?eh n t, ftme Annahme erste.Beemträchtigük^ der ftaaM' . LürgeÄrche« RMeMrstelle mch «nerstWWrfprnch mit der Ber° sasinng schaMt würde. ’v i; > : . . . :< ' Hierauf zog die Kmfeve G der ParteifLhver die MMerS» dsrsor Angelegerchett Är BerhanÄhrng. Es wuM schließlich ver- . »>»»»». , m '»I.I. I"II .. Kommst du, o GluMcher, der du nach Italien.fährst, Jen Ke Grenze, ist die erste Frage des italienischen Zoll- Wächters, die er an dich richtet: „Führen Sie Revolver Sder Messer bei sich?" Man muß nämlich wissen, daß ein Taschenmesser, das geöffnet — Griff und Klinge inbegriffen — mehr Äs 10 Zentimeter lang ist» feinen Besitzer für drei Mamte ins Gefängnis wandern laßt. Dangen habe ich eiye ganze Koche lang in Turm bis an die Zähne beyxtffnete, „mobilisiert«" Fassten.-gesehen, wie sie srnt Handgranaten, Gewehren, Revolvern und allerlei Morävaffen in Zügen und Kompagnien, in Lauffchritt und in Parademarsch durch dieHauPtstraßenzogen. Und diese Berhöhmmg des Gesetzes wird von dem Käbmettschef, der auch weiterhin an der Spitze her Fasgistorrbetvegung steht, nicht nur-geduldet, sondern ermuntert und geleitet. Man kann sich leicht vorstellen, welchen Eindruck diese Gesei-esver!etzu,ng auf die Bevölkerung macht. Der Staat muß vor allem erzieherisch wirken,/ die Handhabung der 'Gesetze, die Rechtsprechung nmssen das Vertrauen aller genießen. ■ . ■ * Was sieht-jedoch der italienische Bürget? r Die Herren Fahlsten. ziehen vor die Arbeiterkammer, da ihnen dieser Sitz der Gewerkschaften ein Dorn rm Auge «ist, rmd nachdem sie sie einige Doge besetzt gehalten haben, stecken sie sie vn Brand, wobei der herbeiÄenden Feuerwehr untersagt wird, den Brand zu löschen. Sie darf erst in Aktion tretett, Äs die mnlkgen-den Häuser > vott den Flammen bedroht sind. ' Ein anderes Bild: Sin Beamter sitzt ruhig in se'mom Bureau in Turin. Plötzlich stürzen einige Faszistm herein und beschNldlgen ihn des Bolschewisnnts. Sie schleppen chn aus seiner Arbeitsstätte, führen ihn vor die StÄdt, knallen ihn nieder und lassen 'die' Leiche auf offenem Feldeliegen. Nach dieser Heldentat kehren sie in die Stadt zurück, Legeben sich in die Wohnung des Erschlagenen, werft«'die Familie hinaus rmd zünden die Behausungan. ' Oder: Während der Zusammenstöße der Krszisten Mit den Kommunisten wird ein Faszist von ernem^kommunlsti- > rchen Straßenbahner getötet. Dies hat nun zur Folgen daß die Faszisten in den nächsten Tagen eitrige Straßenbahner erschlagLtt. . x - "y Dis Faszisten entbehren auch mcht eines gewissen DiMwrs, Wie das folgende Bild zeigt: Ist Rom gibt Ls Msn rrLMMMLL &£ den. gki&M S&lentt -■! ' > ■ : .■■•.■ ./ '■ ■ ,r~ '."'i '!) einbär^W PhchatchlukWtz mit der A. W G. .fHWfAW»\ Mp sozialdrMchtW^ Biwfchkag eistev sofÄigen UOMstRün^ rch eine gemrmwirtschaftliche Anstalt wurde abgetehnt und de- , flchosien, mit der - Äst«/ VßrhaDuHen"eiW<> jestEdamit in KöllerÄchf: mWWt,wscherfoWst"köMf ' ' " 'i' Als nächster Punkt gelasteten die Anträge be'teffenfc Sanierung der k\ a nkenka s s e n im Rahmen der N o v e l» l i« r u n g .des ''KrankLnkasseu.Wtzes zur .Berharrdtmrg. An Diesem Teile der B^rattmg<n' m^hmen äuch Vertreter -der Krankenkassen teil. ES wurde. vesteinbart, 'die Ast^lSgerchsit im.^übkomite« des Ausschusses für soziale Verwalipug der Erledigung zuznführen. vst MMeriM. Am kommenden. Dienstag wird sich ein Mrnisterrat mit dem im Reform- und 'Sanierungsprogramm vorgesehenen A bba u der.Ministerien befassen. Man dürfte sich, wie.Ursprünglich geplant, mif einer Verminderung der ZM der MinisterLen aus a ch t begnügen. Voranssichtlich wird das Berk ehrsmini st eriüm mit dem Handslsmin.isterium vereinigt^ werden, das berei s mit den AMden des Ressorts für ösfeMüche Arbeiten betraut ist. Sie KrüiWmr. Vor kurzem find in London Mr. I o u « g und der Direktor der belgischen Nationalbank Jansen aus Wen eingetroffen. . Sie - verhandeln Mgeneines -I n te ri m S kred it.'s für Tieste.rreich,'^Mast/hegt hie Absicht, kurzfristige Schatz-- scheine für HesterrÄch zu öegeben, die, soweit die Umstände, es. emvöglichen würden,'gegen die langfristige vom Völkerbusch garantierte Anleihe umgetauscht werden sollen. Diese Scheine sollen eine achtprozenigeBerzm-sung haben und in Gold vn-. zinst und anwrtisiert werden. Es -wird cmgestvobt, eine Anleiheim Ausmaße von drei bis vier Millionen Pfund Sterling zu erlangen, : wobei -die Aufterllmg auf die einzelnen Garantiestaaten guoten'mäßig erfolgen würde. ' Ser HaOelsvertrag mit Ftalie«. . ' ' Rom/ lS. Jänner. „Jdea Nazionale" schreibt zu dem heutigen Empfang des österreichischen Gesandten Kw catkowsk'idurch'den Ministerpräsidenten M u s s o l i n i nnd zur morgigen Ankunft des Seklionschefs Är. Schüller: In diplomatischen Kreisen wird versichert, die -ita-liemsche Regierung habe sich überzeugt, daß Oesterreich die in Genf, ü-beruomm-enen Verpflichtungen vollkommen erfüllt hat . und überdies alle Kräfte für den wirtschasikichen Aufbau des Landes aufwendet.- Dies läßt er- - warten, daß ein Hanb11Sbettrag, der den beidevsoiti-MN - Interessen entspricht^ rascheswns zlrstande kommen werde. Ser LohnÄkmWn der MetaMduftrie. Die Btthanblunge« abgehro^en. -Gestern um W. Uhr.vormittags öegannen die neusrlichen BechaOsttr^stt-ZWgierten des^> ArbsrtgMe-. Verbandes'ünd ^AphchM«st..Ä!ie' wir mw erMren, . vertraten die. ^Werten der -Är bei 1'e rs cha-ft den Stvtchpunkt, daß sie nach Rücksprache mit den Arbeitern , sticht ist der Lage seien, auf die vorgeschlagene Reduzierung der Löhne im Ausmaß« von .15 Prozent einen Gegenvorschlag vorzulege«. Di^ Arbeiter lehnen mtt Rücksicht auf die Touerung ''jeden- -Äohyabbtm - kategovisth- Daraufhin wurden die Berha>B»lungen als ergebnislos abgebrochen. nicht zu Gesicht steht. Der Mann muß natürlich bestraft werden. Ermorden?. Das geht nicht gut. Es wird daher eine neue Heilmethode erfunden und der gute Mann muß wohl oder übel eins Äur mitmachsn. Es erscheinen einige Faszisten in seiner Wohnung mit einer Flasche Rizinusöl und fordern ihn auf, sie sofort ztl leeren. Der Aermste muß n-atürl'ch den Inhalt hinter «die Binde gießen. Es gibt aber auch sine radikalere Oelkur. Nachdem der arme Berurteilte das. Oel ausgetrunken hat, muß er lauwarmes Wasier nehmen, mtd wird nachher auf. einem . ungefederten Wagen dnrch die holprigsten Straßen geführt.. Der selige-Ulrich v. Hutteü hatte wahrhaftig recht: ist eine Lust, zu leben. - . Und eine hohe Regierung, gibt ihren Segen. daM, nur im Falle des republikanischen Abgeordneten hat sie sich zu einer Schemuntersuchüng. aufgeschwungen. Wähvertd der Faszistenkrawalle begegnen wir eines Vormittags einem Eisenbahner. „Was machst du," fragt ihn. mein Begleiter, „ustt '11 Uhr vormittags in der Via Roma?" „Ja, mein Lieber," entgegnet der Befragte, „heute früh kam ein telegraphischer Erlaß aus Rom, wonach alle Beamten der I Staatsbahndirektion Turin,- die dem Faseio angehören,, für zwei Tage-zu beurlauben sind. Heute wegen der Krawalle und morgen wegen der Bestattung von zwei, erschlagenen FaszisteN!" Man kann sich leicht vorstellen, wieviel in der- Staatsbahndirektion < Turin in jenen Tagert, da dse Halste der Beamten wegen ihrer - Zugehörigkeit zu ^einer politischen Gruppe beurlaubt war, gearbeitet wurde und wie .solche Erläffe die Disziplin festigen und den Arbeilseiftr anspornen müssen. ' Der weiße Tertov herrscht im Lande und es wagt uienrand das Wort gegen ihn zn ergreifen. Es -ist ja noch erinnerlich» wie Muflölm! anläßlich somer Vorstellung in der Kammer die Abgeordneten aufs gröblichste beleidigte,-was sie jedoch nicht im geringsten daran hinderte, dem Diktator frenetisch zuzujubeln.. Eine Turiner Zeitung sczialistischkomMNnlstischer Couleur, der -„Ordine Nunvo" wagte' es- ' -i- - dw' Wahrheit zu sagen- Nein, nur einigt schüchterne Andeutungen zu ma<^n. -FkuM>swLtete ih^ eine Kompanie Schwarzhemden einen Besuch ab, .steckte die Rchak- Livn und Administration in Brand und zertrümmerte hie Druckerei. Die Vorräte an' unbed ncktem Ze tungsp.ip'er nabm sie mit, und fcfeleifte sie durch die Lame Stadt.. Ick. Lanner 1923 Nr.IckOS «■<; -yy, * IlC zu tief reduzierten Preisen Pelz b a u sJ?e b «vBß AinflNj. Ik. SIsvAens. S. Werkstätten: II. Rueppg.37 . 337 ' Die Ver reier des. ArbeÄgcb.erverbandes treten Montth neuerlich zu einer Beratung zusammen. Wie verlautet, booh sichtigen die De-Legiert-m der Uptevnehküer mit Rücksicht dampf daß der K o -l l e k t i v v e r.t' rag ahgekomfen. ist, ein? stlbstäMg NHufeststellung der Löhne vorsunchmcn, wobei man sich «ich verhehlt, tzdß Mn dabei stuf ernste Hindernisse stoßen dürstt Ser SrMt;a«MO M Arußeres. Prag, 13. Jänner. Senator Prof. Dr. N a e g l e hat. deß Vorsitzenden des Außena-ussch-usseS des Sena es ersucht,' de» Ausschuß zur Besprechung der internationalen. Lage emM. berufen, und zwar noch vor dem 23. d., da Dr. Bemsch an di« . sem Tage in Genf s-M .werde. Ungarische Truppr« an der rmn'Mscher Greme. Bukarest, 13. Jänner. (Orient-Radio.) Äns amk / licher Quells wird mitgeteilt: In einer in der ungarischeli Pc/ffe vcröfjcntlichten Rote wird, eine Verletzung der rn, maniMn Grenze m Abrede gestellt. Diese Behauptungeh' werden durch die Tatsachen -wiiderlegt. Tatsächlich sins z a h l r eiche st n gar i s ch e Truppen im- B ex e t ch f der rumänischen Grenze zusammen-gezogen Innerhalb 24s Sbunden ist die rumänische Grenze dreb mal von Abteilungen ungarischer Soldaten überschrittest worden. Nachdem diese eine große Anzahl von Gewehr schüffen mit der rumänischen Grenzwache gewechselt hatten .. zogen sie sich zurück. Nur dadurch, daß die Ursachen de? -Zwischenfalls abgestellt und die Schuldigen bestraft West den, können.deren Wirkungen gemildevt-werden. Eine zelltrumsgrupyr. Mdaptst,'13. Aänner. (Ungar. Tel.-Korr.-Bureau.)' Sechzehn. außerhalb der Parteien stehende Abgeordnete; hqbest' siH -Hnrppe'. MaWMeyMchloffen, wb AMordstiStL^HKileigh'l, der Ä'nroger der' neststls" Gruppierung/ erklärte, «me von der äußersten Rechte» und Linken N'ttabhchtgige Politik^ der Mitte zu' fördern. Es witd hervorgehoben, daß 'es sich bloß mn -dir^ Bildung einer Gruppe und.nicht einer Partei, harrdle. Dies ergr-he sichschon daraus, daß die Präsidesttenwüchs abwechselnd von allen Mitgliedern der Gruppe verj' sehen wird. . - ‘ | selben Abend waren die Turiner Straßen schneeweiß und' die Äraßenbahn konnte, sich nur mit Mühe und Not den Weg ebnen auf dem ‘ papierbekgten Fahrdamm. Es lebe die Freiheit! , > Wenn man Sonntag vormittags durch die Bia Roma! geht,, da wimmelt es nur so von Schwarz-, Rot- und Blauhemden. „E un Carnevale!" seufzt ntein Begleiter. Und, wahrhaftig, wie Mummenschanz zur Faschingszeit - mutet einen das farbige Bild an. Die Schtvarzhemden sinh/ die regulären Faszisten, die Rothemden ihre Jugendlichen^ und die Blauhemden sind die „sempre pronti", die „immer bereit sind"... Immer bereit, Rizinusöl zu verabreichen,' Straßenbahner zu erschlagen, einen Ausflug nach Meran zu uniernehmen, eine Ärbeiterkannner anzuzünden, ^kurz und gut, das Batepland gegen alle Feinde zu verteidigen! Die bolschewikische Gefahr wird mit Vorliebe an die Wand gemalt. Sie brüwt das Schreckgespenst, das alle*Vorwürfe gegen die Gewalttätigkeiten der Faszisten verstummen macht. -Wie heute die Dinge in Rußland stehen, ist nach menschlicher Voraussicht in absehbarer Zeit in Europa ein kommunistisches Regime'wohl nicht zu befürchten. Der Bolschewismus dient daher mehr als Vorwand, unter dessen Benützung der Faszismus die Arbeitnehmer - in , Fesseln legt und niederhält. Ob sich nun die italienischen Arbeiter, die letzten Endes anders geartet sind als ihr^ ungarischen Genossen, diese Vergewaltigung auf die Dauer gefallen lassen werden, ist mehr denn fraglich. Als der. Faszismus ans Ruder kam, da eilten selbstverständlich die Konjunktirrmenschen aller Schattierungen herbei, um - ihre Dienste anz'nbieten^ Darin stellt Italien keine MsnähW lhar. So erzählte mir der Direktor einer itakienisDn Vizinalibahn, es sei bei ihm eine'Abordnung der fasstlstlschen Arbe-iter erschienen, an 'deren Spitze er einige gesehen habe, die noch vor drei Monaten Führer dev kommunistischen Gewerkschaft, gewesen seien. i Denn letzten Endes sind die Faszisten zum großen Teil ebenso arme Teufet wie die Kommunisten, und. es ist gar nicht einzusehen,' warum''sie in Ausübung ihrer Gewalttätigkeiten bei den Arbeitern Halt machen sollten. Und so ereignete sich 'währeud meiner Anwesenheit in Turir^ daß Faszisten in Piemont einige Fabriken besetzt haben-... Wer vermag dm Stein aufzuhalten, wenn er ins Rollapl geraten ist? , . . 09999999999

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