Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1408 (14.1.1923)
- Date
- 1923-01-14
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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mi i!G-. il.'V; Wien, Sonntag Wiener,. Msräenzeliung» 1ä. . Jayner .1928 Nr. m i iiHilf Md Zur Sitzung des Zionistischen Aktionskomitees. pp ■ .:. ■■■■ :.*,!r-': '" -6^MD^k'n.'^4. KStzneri DaS Zionsitrsche Mtionskonntee tritt heute. in Berlitz KL seiner . - - ovdnnnasmäß igen Baratung. zusammen. $ftV MtttelpMckt.der^'Erortevmvz wird tvyhl der BerichtWen,.!den der Präsi^nt Dr. Weizma'ttn Wer dke Eindrücke Muer Päläfttnareift erstatten wiW Die Sitnaiiön in PalLstiM liegt gqgrttwartig körneSwegS günstig. Alle Nachrichten, dieaus dem Lande unftrer Zukunft kommen, iMM^Ws-WPe75?K GHM Während von-. verschrcdensn ^rttn Lbereürftmptsnd "dön' -wirtschäMchrn. AufjWvüug".M Landes -berichtet wftd, der in der lebhaften Mantättgtoit, der Eröffnung neuer Industrien und Han- '.tzÄSzwL'ge zum Ausdruck - fowmt,. Arien., die Nachrichten über bk' SttnastoK Ger- .MchMtschaftliihÄr Arbeit ftHes- ,-weK ein vrftKlüiW.' -BÄ:) Die «Mische- 'ReOevung Hat- ^vor kurzem ent HizMes CMmün^ue über e'm-en elneirr-i HaBjLhrigen Abschnitt ihrer 'Verrvaltungstätlgkeit ver-- ^öfftuilicht, aus dem ersichtlich wird,/was alles in dieser^ -Zeit'in. Palästma gesche^hm ist. Es ist m der Tat nicht Mnig Und M muß trotz mancher.Dedrnßen prinzipieller Ätch dis sich UaniMluh auf.pMtsichs und GmwackdernngZ^ ^obkAte' Wr7M, anerkenyen, daß.indiesem Zeijabschnitt Manches. geWiet wurde. An Stelle rückständige» Meth-den ist emeDotdüete.BLÄMtu-ng''ge.trvten^'.der D'cherheiis- Lieust ist <ut§Mta?ftt und. orMisiert wordch' und zahl-' Wche VevbesiernngeN 'find dem VerkahrZ- und Steuer--, wesen, dem Straßennetzzugute gekomnreni Aber, wie der .Bericht ftlbst chervoMbk,',tzeht M-guter Teil dieser Le-istun-?-.! gen wrf zionistisches Konto, was namentsich ' füv ''.Boden-.''! Huft und AmeliorierunMr, siir'iErzrehungsarbeit und die! sanitäre ÄMBett im Laiche 'gilt. Ans. diesem-- offiziellen.! ß^richte sÄbst geht hervor, in wie hohem Maße der Aikf-! Hau des Landes schon heute auf den Schultern der gioniftt*-1 schen Oraamsaticu ruht; d!M mm so mchr, als sich dasenglische Regierungs-Programm durchaus von dorn Grund- ° fatze weitgehende Sparsamkstt leiten laßt. Aber nur Mit größter Kraftaustrengung und nicht ohne fühlbare Opfer . > der jüdisc^n Pionrere aus dem neu-?n Jischuw ist es ge-.' Lungen, das, zionistische Schub- und Sanimtswerk auf den Wirren zu erhalten, die Tat^keit der so wichtigen medizm!- scheu Gesellschaft. „Hadasiah" rmchte ernqefchrärrktwerden «ud die jüdische Lchrerschgft drohte vor etlicher Zeit bereits M vorn Streik, um rn ddn Besitz Hver kargen Bezüge zu gelangen. - Bos-urderS. lährnrnd wirkt, der Mangel au MttÄn Mtf die jüdische Hndwirtschaftlu^ Kolonisation, welche die, wichtigste Grrüudlage unserer Auiföauarbeit bildet, und wqhreM es in 'Heu Städten trotz des Fehlens an weitgchenhen Mr-ditychglichkeiten gelungen, M, eine -Me Bau« Wrgk-eit mch ^-^WwM.HKraMiBchrW<he Jnittaüpe zu entfalten, wird dft LcmdiÄrtfchaft.duxch das Fehlen -er -rechtzei5rg einlausenden GeM^ önchsinNich getrofftn. Der Letzte Ziomstenkongreß hat ein Bud^et heschlossen, welches die KarBbo-der Jahreskon^renz beträchtlich kurzen ^mußie, Mch auch döeseS verrirrgertt'Wöget konnte nicht, zur rechten Zeit gedeckt werden. Die Landwirtschaft aber veunag nicht Ku wirken mÄ inan kann von. ihr keine Rentabilität, und Zein Auftypen der Defizittvirtschaft verlangen, wenn in der für den Anbau entschoDendsn Zeit die notigen Mttel aus- Aeiben, V!e zur. Anschaffungvon Saatgut und Arheits-- rnventar ersvrdevlich sind. Dr. Weizmann hat bei feinem Aufenthalt in Palästina diele -solcher Klagen vernommen, r:.nd dre Frage muß dringend erörtert worden, wie einer- Stockung, der Geldznflusie vorzubeWM wäre. Die Arbeit für den Keren Hajeffrd in Amerika ist in den wichtigsten Monätsn ins Stocken geraten und nimmt erst gegenwärtig ihr volles Tempo-an, aber auch in den anderen zilouist ischm Tät'gke!tsgeb''rten wird eine erhöhte Aktivität . Viu^U'sehen habe», denn es wäre die größte Sünde, mit Rücksicht auf eventuelle CvFöbniffe cänes zrr schaffenden alljMschen Weltkongresses, die Hände m den Schoß zu legen.- Auf der ZionMschen Organistltic'N liegt bis aufweiteres-die Aufgabe der Echaltung des. Mischen Werkes in Palästma, und es käme ein er Katastrophe gleich, wollte sie sich dieser Berpflichtun'g entziehen. Auf einem ihm zu Ehren m M-Awiw vevauMteirn Empfangsabsnd hat Wetznmun von der' Krise ün Lände gesprochen m% diese als bloß temporär bezeichnet. Wenn wir unsere LeMmgen mit den Wrederausbaüavbeiien in den zerstörten Gebieten Frankreichs Her in anderen organisierten Staateu vergleichen wollten, so nrüßwn wir erkennen, daß mrsere Leistungen nicht geringer sind als die der großen. Natic-nrn. Es wird'nunmehr Aufgabe des Aktionskomriees sein, die Frage zu prüfen, wie die Arbeit zu organrsieren soi, damit der Aufbau unseres Landes keine schmerzlichen. Rückschläge erleidei - Aber auch die politische Seite der Palästinafrage bedarf einer -dringenden Klärung. Das neue englische Kabinett hat bisher offiziell erklärt, . daßes die- Palästinapolikik sel-ner Vorgänger i fortzusetzen gedenke. Aber.daneben sind Nachrichten in die OeffenMchkeit.ßedrnngon, die bisr-on keiner SeÄe ein.D«Mvti erfahverr habem- Der Älidüllah'von Transjotdanien hat vor kurzem/ in - > n geeilt und im.AMmmön^M idamit' wurde W der Emir bemühe sich darum, seiüe unter englischer .'^'.-.»rslke stthrmde Resieruvz auch aus Palästina.anszm d.-M n. Er H.be, so hieß es, in dieser Angelegenheit auch do« z'^ttistischen Führern seine Pläne mitgeteilt, ohne daß diese sich zu dem Projekt geäußert Wien. . - ' - l Die Meldung von den Mnfchen WüWS, i die, .auf.' 'Iifchrr.Seite gls bloßer. WijWMg« M WMmMKrsßMMM d^DW^-Mtz. - ., - * Nufer Söu5><rJ>c.ftet ^ep.ld^tcjcftöttcr * fü/ttS:; Äraf' 'lichen Äeselkschgst zttfage. ^Redner Hält zivav gÄvrsie Joh-ayn v. Zsch yf.-M'Mte- WWnt.'. der? ehemaligen/ Whollsch-kxnseWii.öen BÄkSpaviei, die)'vm alten Parlament eine be-deMUde poliHHHMe spielte) kündigte schon vor e'miigev Zeit ans "daß er mit einem Regiepstugspro gpamm hsvvortrvten -werde,' welches als Basis für die K-o n s o l i d i e r u n g der Zustände in Ungarn- und für die-MsrlnW'.^?srwmMn?PerkehrSi zwischen den Parteien geeignet sein dürfte. Wrschiedene' -Blätter und besonders dir Oroam der Wmakigenliberalen' Partei begrüßten diese Absicht als einen wünschenswerten Ausweg aus' dem gegenwärtigenreaktio-imren.. Regime. , .Fn ein-er der letzieu.Sitzungen' -der- LÄaÜMWrLsamtnluyhi' i hielt nun Graf Zichy, der zur ^MÄMmLeN'chrWchm-DpPösition^ der Mg'.erung B ö t h l e n sgehört/ sei-rve ängekündigte große Pwgrammwde. Der-Tenor seiner Ausführungen.-war, daß eine wirklich patriotische'Rogiemng eine Brücke zu schlagen versuchen müßte, auf 'welcher die siaatsbeja'hönden. Elemente aller Partien-sich zu staatserhalte-nder. Arbeit finden kchmton. Es ft! die deviverfttchste M-kchods,^-die die Belhleir- Ne-sierungbefolg?)äMMrsie -ge^n die Sozialdeinökrs.tis - und g eg e nd ie An d e u f ch «f t verallgemeinerude AnfchltldiMl-gen -richwt und - aitf.-^-'-alffame Weift die Vernichstmg dk-str Mft^schaftsfchich 'en a-niire'bt. - Zur J ud t n f.r a g e führte Graf Zi ch y <nls, - ex wolle' in.- der--. .KttdmrfrNge,- diri Regierung - nicht' ganz mit -Hre'r ideuifisicren, - -Surre sick» aber deren Richtung/ die ichristlickM Beslrebungen i-m--Wege eines zwMoftn AntrfsNiitisMNs - vLvwirtlrchrn will, «.ich! zu, eigen nra-cheni Eine solcyL Behandlung der Juden frage kan-n -diese nur v-epgiftcn, aberrrrrbl löftu. Nicht ganz ^r.chistor-ifchrrt-'Höcchrhert entspricht'- di ' . . ^moralische Schutzzölle für notwendig',' aber'auch innerhalb des Judentums M' es konstruktive' Glem-ente,;btc zu Arbeit des^ WiedevL-uft -; baue8 heraüzuzi-ehen waren. Wenn dies verabsäumt werdc^ \ wenn s:gar daL- Gegenteil' geschehe^ so seidies-nicht mtt'-' ungerecht, sondew auch schädlich, denn' es schweiße M besten und. die MlechLeslen im- Judentnme. zusammen uH' mache' auch aus -deneN^Feinde,- die Kraft ihrer moMWAft und materiellen Güter der natt-onalen Sache großeHoEls bringen'!5ftW(r;v-i<K'“'■'y*-"™ - '- Graf Zichy wendet^ sich gegen die Haftung der Regie rung den iWpistStt'-'^pMbet,^ vttürttzilt- ->/ M lOrdnungsschützgefetz und plädiert für dft Schaffung diner echttn Lonservaüv^ Pavtvi. . ,, die geweftn fei. dasz es u-nmö-zlich Üst, mit aüfvetzeüden Mitteln Frätze, und Mir eine Lösung, die'in die intensive E xpa n-s i o n des.', chrifikichsn geftlöschaftlichen Lebens gehört. Echt volksparteilich ün Sinne des Begrünj^rs-dcx ftl^en Volkspartri >des : Grafen Frrdichind Zichy,- des Mrters ^ls Gva/ftn Johanuftist b!c f?>TöönfefiJ Stelle seiner NM: Die Ethik des Audenttims ist nicht identisch M der Das'Mgcktz MtMM-DeM die Mdenfchast/war. in: der Vergangenheit zu -einer inftrioren Nolle verurteilt, sie war in das GheM' ^Weschlosfeck i^nft'lge dessen tonnte sich chr Geist, ihve Ethik nicht M,enkwicksln und. es.stien nur .MWMWÄchWche ErsMylUrgen, Sie sich.auch hmft W in tzewis.sesf Be'rirrungen de-'S-' j LbüWeH/MWk^s t0k n -Diese W irnmgen treten aber hmtt auch schon innerhalb da: chrift- . Nach diesen politischen Richtlinien des Grafen Zichv verficht, mem es, daß die Preßorgane der.assimilatorisches" Juden -ihn mit Fveuden begrüßen rmd als H>n Mann ÄG - nächsten Zukunft bez-eichmn. Graf Zichy tut dasselbe, ivak die Assimilanten zu jeder Zeit, zum großen Schaden,deA. Judentu-mS, - aber auch zu. ihren . eigenem, persönlich^-: Schaden - getan-'halben. Er treibt einen Keil zwischen dft,. einzelnen-. Schichten des ungarischen Judentums,, um sich, einerseits die-materielle Hilfe der reichen Juden und rWi Geso^gschaft zu . sichern, an-dererftits die große Misch» , VoiDurasse von vorne hovein von sich abzuschütioln. Dü ZW-Voiitik ist die Politik der Tauft der Groß- und Bankjuden und die wirtschaftliche Unter» dvückn-ng des Mischen . Mnen Gswerbetveibenden. Mivr katholische VoÄpart-ei d-rZ Graftn Zichy hat den kleinen Juden auf dem Lands die katholischen Konsumgenossenschaften auf »den Hals geschickt. Dk-sft Konfumgenofsew schäften gingen tvohl infolge der Unterschlagungen und de- Mißwirtschaft ihrer Führer allmählich zugrunde, aber sfterreichten auch das eigentliche Ziel der gräflichen Familir- : Zichy: Auf dem Lande wurde eine antijüdische Stimmung gezüchtet, die Juden des Dorftsi und der kleiuen Städtt. gmgen zugrunde, wurden zur Abwanderung in die größeren Städte gezwungen, wo sie völlig proletär'rsiert wurden und die Zahl der jüdischen: Dtadtebewohner in ganz ungchrnder Peift vermehrten. Graf Johann Zichy - -war nebst seinem Water 'der Dotlauser und Schrittmacher der heutigen.'Politik der Erwa ch enden U nga rw. Mast er heute als christliches Programm aufstellt, ist iii« Wesen dasssWe, 4t»|, als Progmnnn Bechkens^ hittgestM wird. Der Unterschied ist nur der, daß wir; heute - nach .einem verlorenem Kri-oge lohen und die M-ethoden des Antiftm'üiSmns.gvmsame^ M-uftnfchlicher geworden sind. würt^n, Mcht Nun in einer Nachricht der. Schweizerischen I Depeschenagentur wlÄer aus, die aus - Kreisen der Lau-.! sanner Konferenz erfchren habm wV,1Äbduvah'-Me HwN'! König von Transjordanien, proklamiert und eine Verein!- gung der Heiden LäiHer vollzogen lvetden, wobei die Bal-' foür-Erklärmrg eine Auslegung in einem den arabischen Wüißschen genchmeN Sinne erfahren solle. Abdullah hat sich bisher ftsr englischen Politik a akkommodiert, tvährend sein, Vater, der König von Hrdschas; der zwei Söhne zu Regenten ' arabischer Länder auMigen gesehen hat, noch immir den . Unzufriedenen spielt und ein großarabisches; Reich erj stehen sehen möchte. Es laßt sich nicht genau sagen, vb-di-e^ Nachricht von deirängrdlii^tt Plänen auf eine Beremigünst Palästinas mit TraNsjdrdanien unter-einem arabischen Herrscher von einer avMschen Delsgatim Mr von türkb-: scher Seite iUpiriert' M.-Wöer man muß daran erinnern^! LaßHalästiUü rin dem Völkerbund un-ftrstchÄldes Mandals« . gebiet fft und'daß wider die Laufanner- Konferenz/ welche; bisher die Pgläst'Mstäge Wrnicht erörtert hat und 'wohl^ - auch nicht erörternwkrv, noch anch'England'die KonrprtenzbesrHen/ üb^r PMstirta i-N einer solchen oder einer anderen . Richtung' EntscheMngen zu fällen. Aber'esist notwendig, daß in dieser Ange7rpEett völliar- Lsfa«'ei.'-- gelibaffen werde-schon um der großen PvopagandaarLeit für den Paläst'knaaiüsbLU willen, welcher in - einer Atnwsphäre der vac^n Gerüch'e ^^brnck, Knute. Die Erc-igniffö . in der WeltpMik der letzten Zeit lehren uns, in v-lrlffche Konstellationen nicht das absolute Vev)vauen zu sehen. Worauf sich umser 'kotzteS' u^d'ümiüMßÜcheS.'Berttar'ven grün-^i der, k^sist. der Labenswill-e und die unzerstörbare Kraft , des jüb^,'ch«n Volkes, Aus diesem Gesichtspunkte heraus, - wäre l rs die Aufgabe der führenden zionistischen Märmer,? die sich heute in Berlin, aü den Bepavlngstisch. setzen, auf Klärung' zu dräWn, dämit^ her'prodnkDen 'jüdischest ÄrbM-die Bahn svLigsrnacht werde. *" Asölm der WWm MoltmmZ. Bon Dr. O. K. Die Juden Mitteleuropas, die außerhalb der großw jüdischen Zentren vollständig isoliert oder in Zwerggemein« den leben, haben in vielen Fällen mit ganz andere!c Ver« hältnisson zu rechnen.als ihre Volksgenossen. in der Gwß< stattt. Der Kreis, der ihM nach Bildung und Weite deK Gesichtskreises entsprechen würde, ist klein und steht in ganz besonderem Maße» wemr. schon nicht unttzr dem Einfluß antisemitischer Vorurtslle, 'so doch von Rücksichten aus eine dem JudentUnr aibgen-rigte Stimmung der Oeffentftchkeit. Aber vielleicht nvch bckdsutsamer für das Verhallen ver Juden ist es, daß die Tatsache ihres Judentums jedrrmann im weitesten Umkreis bekannt ist und daher dis Weiterbildung der AssimiwtiMSbes1rebu>ngen bis; zu hetzt;- der Großstadt eigentünttichen und unter Umständen auch Praktisch durchführbaren Grade. des völligen Verbergens dieser Tatsache in der Provinz unmöglich gemacht ist *•* ein ausschlatzgebendes Gegengewicht gegen die zevsetzendm Einflüfle» denen das isolierte jüdischr JndivAmm sonst auSgefttzt wäre. - 7^an sollte glauben, daß. in vioftm Mifterr, das drin Einzelnen seine Bereinsamnng mit besonderer Schärfe vergegenwärtig und seine Ausuahmsstellung in der Gesellschaft unterstreicht, die jüddsch-nattorvKe Bewegung in eirrenl die Großstadt mit ihrem verschme-lzelchen Charakter weit überholenden Tempo sich entwickelt - Wen sollte; nichiMstotSenlger lehrt die Erfahrung, daß, dem f«1 "5—7* RsA Kord- W M-vmrM. «»ch »«ch PH#Vie:t nutz ALst?rl fu fäyrt Man am eoischrsteu und le-ruemste« Mir d n ne :e«, präMg riugLtMtx >), >KWvfem ves AordSetzlfchen Wotzs lTreck «>. mmii Zer-tz r e» grötzteu deutso.e» OzchLUdkUwW «m b « ö" vom S^p r ProsP kte f « üititvi. fiWite, hetifc WVttiitl&tfe i?»» f,| :h*« kosteniss -nrck.- ^"vreraste^rOung-. ,f8* :■ KSMr exrlM kS. - offenen Bekenntnis zur jüdischen Nation mit allen seinen Konsequenzen sich dort dieselben, ja gesteigerte Schwierig^ feiten in den Anschauungen der jüdischen BevöÜemng- -entgegensetzen, dieso an iund für sich unverständlich anmutend^ Erscheinung im Verein nrit dm besonderen, durch ihre Um . kompUzftrcheit >.behxreichen.. BvchA.tmjft in der Provin.j»< läßt eine nähere. BetvachMng als gewinnreich für die Crtveitrvung unserer.Kenntnisse der zaüberwindenden Hin-- devnisse erscheinen, da ihnen sohin symptommattsche Bcdeu- . tung für ihre ganze Bewegung zukonrnrt.. ES ist .jm Mrakter^ und in der Eigentümlichkeit der uichtjüd-schen Bevölkerung in der Kleinstadt und schon gar anrflacym Laube begrülchet, daß sie!n der Wlehun,ng,.vo^ AWähetuyg^vMt^en.W-Judentums die Großstadt über?' Wt, aher M Mytz vzs Im